Stadt und Land
Wetierausfidiien für morgen'.
Wechselnd bewölkt und einzelne Schauer. Weitere Abkühlung. Westliche bis nordwestliche Winde.
* Fulda, den 30. Oktober 1934.
Läuten im Gezweig.
In den Anlagen und Wäldern, die ihre letzten bunten Blätter verlieren, macht sich in diesen Tagen ein munteres Wesen bemerkbar. Durch die Büsche streichen in Massen winzige Vögelchen, die ans dem Kopse ein goldgelbes Krönlein tragen. Danach heißen sie Goldhähnchen und sie sind neben dem Zaunkönig die Zwerge unserer gefiederten Welt. Wo kommen sie auf einmal in solchen Scharen her?
Sic haben eine weite Reise hinter sich, denn diejenigen, die nun bei uns Herumstreifen, sind in den Wäldern des hohen Nordens zuhause. Sie stammen aus Gebieten, wo sie wohl nie einen Menschen^zu sehen bekommen und daher haben sic auch gar keine Scheu vor dem Herren der Schöpfung. Wenn man sich in einer Nadelwaldschonung, die sie mit Vorliebe besuchen, ruhig verhält, turnen sie so nahe vor uns herum und treiben sorglos ihre Spiele, daß man sie mit der Hand haschen könnte. Es kann auch geschehen, daß sie ganz unbesorgt auf unseren Schuhen Platz nehmen, um dort herumzupicken, oder sogar auf unsere Schultern und den Hut fliegen
Dabei lassen sie ununterbrochen ihre Lockrufe hören, ein ganz feinstimmiges Zitzit, von dem doch der ganze Wald widcrhalli. Siè sind sehr gesellig, erscheinen niemals einzeln, oft aber in Gesellschaft anderer Vögel, wie kleiner nordischer Meiscnarten. So zutraulich sie im Freien sind, so lassen sie sich doch nur sehr schwer in der Gefangenschaft halten, denn wir können ihnen die winzige Nahrung nicht darbieten, die sie benötigen und die hauptsächlich in Jnsekteneiern besteht. Dadurch sind sie trotz ihrer Winzigkeit von unschätzbarem Nutzen.
Flüge von so großer Zahl, wie sie diesmal als Wintergäste bei uns eingetroffen sind, sind sehr selten. Dennoch wäre es verfrüht, aus ihrem Erscheinen Schlüsse über den Verlauf des kommenden Winters zu ziehen. Es hat sich erwiesen, daß das mehr oder minder zahlreiche Abwandern der nordischen Vögel in ihre Winteraufent- haltsplätze bei uns sich lediglich danach richtet wie im Norden ihr Tisch gedeckt ist. Das gilt auch für bin Kreuzschnäbel, Seidenschwänze usw.
Zur heutigen Kundgebung der Deutschen Arbeitsfront.
Unser Führer und Reichskanzler Adolf Hitler hat in einer Verordnung eindeutig das Wesen und die Aufgaben der Deutschen Arbeitsfront gekennzeichnet. Zusammenfassung aller schaffenden Deutschen, gleichgültig, ob sie Arbeiter der Stirn oder der Faust sind, das ist die Parole der DAF. Nicht jeder kann Mitglied der NSDAP, oder einer ihrer Organisationen sein. Aber jeder schaffende Deutsche muß Mitglied der Deutschen Arbeitsfront sein, denn sie allein gewährleistet seine Eingliederung in die Volksgemeinschaft als wirklich wertvolles Glied dieser Gemeinschaft.
Ausdrücklich heißt es daher in der neu erlassenen Verordnung, daß eine Mitgliedschaft in der NSDAP, die Mitgliedschaft in der DAF. nicht ersetzt. Der Natonalsozialismus hat die alten JnteresienverbLnde zerschlagen, um an ihre Stelle die Gemeinschaft aller Arbeitskameraden zu setzen. Die Verordnung des Führers schließt diesen Prozeß ab. Sie weist der Deutschen Arbeitsfront den Weg und ihre Aufgaben für die Zukunft. Der Führer hat den Befehl gegeben: Es ist selbstverständlich, daß er befolgt wird.
Aus Anlaß dieser Verordnung des Führers findet heute abend 8.15 Uhr in den Stadtsalen zu Fulda eine Großkundgebung statt. Es ist unbedingte Pflicht eines jeden schaffenden Deutschen an dieser Kundgebung teilzunehmen. Die Veranstaltung wird durch einen großen Fahneneinmarsch unter Mitwirkung der PO.-Kapelle eingeleitet.
Die angesetzte Schulung für die Deutsche Angestelltenschaft fällt dafür heute abend aus.
Solisten der Städtischen Konzerte.
Folgende Solisten sind bisher für die Städtischen Konzerte verpflichtet worden. Für den ersten Konzertabend (Sinfonie) Herr Kammermusiker Konzertmeister Hermann Kraus, Frankfurt a. M. (Violine). Zu dem Kammerkonzert Frau Kammermusiker Paule Lange-Klein, Frankfurt a. M. sHarfe), Herr Heeresmusikinspizient Professor Hermann Schmidt (Klarinette), Herr Tomorganist Fritz Krieger (Klavier). Beim Abend „Fröhliche Musik" wirkt Frau Hilde Eammersbach, Bonn a. Rh. als Solistin (Sopran) mit. Frau Hilde Eammersbach stellte sich als Sopranistin in den „Jahreszeiten" von F. Haydn im vorigen Winter den Fuldaern vor.
Kraftpostverkehr.
Am Fest der Allerheiligen verkehren die Kraftposten Fulda—Hosenfeld, Fulda—Poppenhausen und Fulda- Brückenau wie an Sonn- und Feiertagen.
Kartoffel-Versorgung des WHW.
Der Arbeitsausschuß für das Winter-Hilfswerk der Stadt Fulda teilt uns mit, daß nach den Richtlinien der Reichsleitung für das WHW. eine schematische Durchführung der Versorgung verboten ist. Aus diesem Grunde sind die festgesetzten Mengen an Kartoffeln nach Lage des Ein- zelfalles (Bedürftigkeitshilfe) bewilligt worden. Die in Frage kommende Menge wird dem Empfänger durch Zustellung des Gutscheines mitgeteilt. Reklamationen werden nicht entgegengenommen. Gutscheine für Landwirte werden nicht ausgegeben. Auch erfolgt eine Bezahlung von bereits beschafften Kartoffeln weder von dem Winterhilfswerk noch von der Stadtverwaltung (Wohlfahrtsamt).
Es kommen nur die Kartoffeln, welche durch die Sammlung aufgebracht worden sind, zur Verteilung. Die Zeit der Ausgabe wird in den einzelnen Bezirken und durch die Zellenivarte der NSV. bekanntgegeben. Bei der Abholung der Kartoffeln ist der Gutschein, sowie die üblichen Transportmittel (Säcke) mitzubringen.
Die Brandversorgung wird erst Mitte November durch- gesuhrt.
Neue Strahenbezeichnung.
Wie uns die Ortspolizeibehörde mitteilt, erhält die Verbrndungsstraße Zwilchen der Frankfurter Straße und der EdelzeNer Straße, an der das Gut'sche Haus und die Kollmann iche Scheune stehen, auf Vorschlaa der Gemeindebehörde die Bezeichnung „Am Grezzbach"
* Wüstensachsen (Rhön). (Ein F e st für die A r - beitsopfer.) Am letzten Sonntag fand bei Gastwirt Meier hier die erste Lebensabendgestaltungsfeier der hiesigen Ortsgruppe der deutschen Arbeitsopfer statt. Anwesend waren 120 Mitglieder mit ihren Frauen. Nachdem! der Bezirksobmann des Kreises Fulda eingetroffen, begrüßte der Zahlstellen-Obmann Herr Löffler die Gäste und Mitglieder und dankte allen Spendern und Helfern, besonders der NS.-Frauenschaft und dem BdM. Es war eine Freude zu beobachten, wie . den alten Arbeitsopfern der so lange entbehrte gute Bohnenkaffee und die feinen Kuchen mundeten. Der Bezirksobmann sprach in längeren Ausführungen über den Zweck und die Ziele der deutschen Arbeitsopfer-Versorgung und zollte besonderen Dank dem Zahlstellen-Obmann Herrn Löffler, der es verstanden habe, die Ortsgruppe Wüstensachsen, die am 6. Mai d. J. mit 49 Mitgliedern gegründet wurde, auf obige Mitgliederzahl zu steigern. Die Musikkapelle Wüstenfüchsen hatte sich kostenlos in den Dienst der guten Sache gestellt. Ee- dichtvorträge eines Hitlerjungen, Tänze und Reigen des BdM. und auch zahlreiche humoristische Vortrüge sorgten für Abwechslung.
Kirchhain, 29. Okt. (Besprechungstag der Landesbauernschaft Kurhessen in Kirchhain.) Am kommenden Mittwoch, den 31. Oktober, hält die Hauptabteilung II der Landesbauernschaft Kurhessen in Kirchhain einen Besprechungstag ab, zu dem die gesamte bäuerliche Bevölkerung der Kreisbaucrnschaft Kirchhain einschließlich der Landarbeiter eingeladen ist. Es spricht Dr. Schaub- Kagel über das Thema „Wie muß der Bauer im Rahmen der heutigen Agrarpolitik wirtschaften"?
Herborn, 29. Okt. (5 0 0 % Bürger st euer in Herborn.) Im Kalenderjahr 1935 wird die Bürger- steuer in Herborn mit 500 % des Reichsgesetzes erhoben. Den durch die Neuregelung der Erhebung auf sozialerer Grundlage für den städtischen Etat entstehenden Ausfall beziffert der Bürgermeister auf etwa 10 000 Rm. Die Frage der Deckung dieses Ausfalls soll bis zur Beratung des neuen Etats zurückgestellt werden.
Bad Soden, 29. Okt. (Durch losgehenden Schuß schwer verletzt.) Am Samstag nachmittag warf ein 3^jähriges kleines Mädchen von hier ein Gewehr, das von einem jungen Mann, der sich auf dem Wege zur Jagd befand, an eine Mauer gelehnt worden war, um. Dabei löste sich ein Schuß und traf das Kind in den Leib. Die Verletzte wurde in das Höchster Krankenhaus überführt. Lebensgefahr besteht glücklicherweise nicht.
Frankfurt, 29. Okt. (Ladendiebin festgenom - men.) In einem Geschäft am Roßmarkt wurde eine bereits als Ladendiebin vorbestrafte 53jährige Frau aus Dillingen a. D. festgenommen, die sich auch in Frankfurt als Ladendiebin betätigt hatte.
Frankfurt, 29. Okt. (Vermögen ein&s Emigranten eingezogen.) Ende Dezember vorigen Jahres verließ der zuletzt in Frankfurt ansässige Kaufmann Dr. Ladislaus Gutlohn das deutsche Reichsgebiet, um sich zu dauerndem Aufenthalt nach Brüssel zu begeben. An den beiden der Abreise vorangehenden Tagen hob er von seinem Postscheckkonto noch zwei Beträge in der Gesamthöhe von 13 600 Rm. ab. Es wird mit Bestimmtheit angenommen, daß er noch weitere Werte mit ins Ausland nahm, ohne die hierfür erforderliche Genehmigung von der Devisenbewirtschaftungsstelle zu haben. Das Schöffengericht zog jetzt wegen dieses Devisenvergehens im objektiven Verfahren einen Betrag von 430 Rm. ein, den Eutlohn auf einem Scheckkonto hatte stehen lassen.
Darmstadt, 29. Okt. (Einem Studenten die Prüfungsarbeiten gestohlen.) Auch für die Diebe kaum verwertbare Dinge werden immer wieder gestohlen. So wurde jetzt einem Studenten von in einem Hofe des Städtischen Saalbau ausgestellten Rad eine braune Ledermappe entwendet, in der neben persönlichen Ausweispapieren die Prüfungsarbeiten des Studenten enthalten waren.
Pfungstadt, 29. Okt. (Tödlicher Unglücksfall beim Fußballspiel.) Bei dem Bezirksklasseuspiel zwischen Hassia Dieburg und Germania Pfungstadt ereignete sich ein tragischer Unglücksfall, der nach zehn Tagen zum Tod des erst 22jährigen Christian Geerling aus Pfungstadt führte. Während des Spieles war er ohne Schuld eines Gegners in der Magengegend verletzt worden, konnte jedoch bis zum Schluß des Kampfes weiterspielen. Erst nach dem Spiel stellte sich Erbrechen ein, und der Verletzte wurde in das Dieburger Krankenhaus eingeliefert, wo die Aerzte einen Darmriß feststellten. Trotz gut verlaufener Operation war Geerling nicht mehr zu retten. Im Beisein der eigenen und der Dieburger Sportkameraden wurde er am Sonntag in Pfungstadt zur letzten Ruhr gebettet.
Vor 20 Jahren.
30. Oktober bis 15. November 1914.
Im W e stc n raste zwischen der Kanalküst. ypern der Kampf um den V s e r k a n a l; das stran ? Ziel der deutschen Heeresleitung war die DurM,â'^ des feindlichen linken Flügels Wohl gelang Truppen des III. (brandenburgischen) Resèrvekorvs großen Opfern weit über den Kanal vorwärts, zukuw^ aber als sie unmittelbar vor dem Durchbruch ' öffneten die Belgier die Seeschleuse des Kanals^ Nicuporl und setzten dadurch das gesamte Gebiet 1 " Wasser. Infolgedessen mußten hier die öeutiA Linien wieder bis zum Ostrand des Übcrfd)minnmui gcbieteë zurückgenommen werden. Südlich davon I die neu ausgestellten „Freiwilligenregimenter" durch s Sturm auf Dixmuiden gleichfalls den Kanal erreich, „ mochten aber nicht, westlich davon Fuß zu fassen Vf mehr setzte hier ein englischer Gegenstoß ein, der zunüM ausgefallen und dann, bis nach Ypern hinauf, einen neuen Angriff der deutschen 4. Armee wurde. Aber auch dieser Angriff lief sich fest V 10. November 1914 erfolgte schließlich der dck ' deutsche Großangriff zwischen Dixmuiden über Langen,^ bis nach Lille hinunter. Trotz unerhörten Opfermuts sonders der Freiwilligenregimenter, blieb auch biefer V griff erfolglos und aus der Linie stecken, die bann bis zum April 1915 die beiderseitigen Stellungen bildete mit war das große Wettrennen nach dein Meer gegenseitiger Überflügelung zu Ende; aus" ganzen Westfront waren nun bie §ton- ten im Stellungskrieg erstarrt
Jm O st e n erfolgte in den letzten Oktobertagcn öei Rückzug der deutschen und der österreichischen Truppe von Warschau und Iwangorod nach südöstlicher Richie da der Ritsse über Warschau den linken Flügel der schen 9. Armee mit immer größeren Kräften umging Außerdem versagte die österreichische Heeresleitung süM der 9. deutschen Armee. Der zweite Vorstoß der Mittelmächte war infolge der unzureichenden Kräfte im Osten gescheitert. Gleichzeitig mußte die 8. Armee in Ostpreußen unter russischem Druck wieder bis zur Masurischen Ieen- kette zurückgehen. Der Hindenburg-Rückmarsch der 9. Armee zog aber die Russen in Richtung nach Sübmeften vorwärts, während die deutsche Grenze zwischen Thorn und Niederschlesien fast ungeschützt offenlag. Gesuche um Unterstützung der im Osten fechtenden deutschen Armeen blieben von der Obersten Heeresleitung unbeMWm, weil diese damals alle Kräfte zum Durchstoß am Uerianni einsetzte. Erfreulicherweise wurden aber die beiden deutschen Armeen im Osten mitsamt dem ganzen Gebiet östlich der Oder jetzt dem Oberkommando Hindenburgs unterstellt und zum Kommandierenden d« 9. Armee General Mackensen ernannt. Gleichzeitig würd! nun die schlcsisch-posensche Grenze bis aufs äußerste entblößt und die 9. Armee in den Raum zwischen Thorn und Gnesen geworfen, um den sich heranwälzenden rechten russischen Flügel anzugreifen. Am 11. November brach General von Mackensen los und zwang dadurch den Großfürsten Nikolaus Nikolajewitsch, den weiteren Bor- marsch gegen die schlesische Grenze einzustellen und seine Kräfte nach Norden zu verschieben.
Zur See vernichtete Admiral Graf Spee mit seinem Kreuzergeschwader am 1. November bei Coronel unweit der chilenischen Küste zwei große englische Kreuzer und erfocht damit den ersten deutschen Seesieg im Weltkrieg.
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Börse und Handel
* Devisenbörse. Dollar 2,48—2,48, engl. Pfund 12,30—12,33, holl. Gulden 168,25—168,59, Danz 81,10-81,26, franz, graue 16,38-16,42, schweiz. 80.97—81,13, Belg 58,17 -58,29, Italien 21,30—21,34, schwed. Krone 63,46—63,58, dän. 54,94—p5,06. norweg. 61,83—61,95, Ischech, 10,37-10,39, österr 48,95—49,05, poln. Zloty 46,95—47,04, Argentinien 0,64—0,b4, Spanten 33,77—34,03.
Frankfurt a. M. (G e tr e ide gr oßma r kt vom A Oktober.) Angesichts der beorstehenden Erhöhung der Preise um 2 RM. je Tonne hat sich das Angebot in Eetreide weiter merklich verringert. In Roggen, Hafer und Futteigep» fehlte es nahezu vollkommen, während die Nachfrage hierM anhielt. Weizen ist aus den hinreichend bekannten Sribw™ weiter schlecht gefragt. Das Mehlgeschäft zeigte im auf das Monatsende etwas besseren Abruf, wogegen Nem - schliesse ruhig blieben. Für Mühlennachfabrikate hat sm ' Nachfrage merklich gebessert, auch ölhaltige Artikel bleiben M gesucht, Abschlüsse scheitern aber an dem mangelhaften Ange , Trockenschnitzel sind noch nicht an den Markt gekommen. W futtermittel lagen ruhig. Die Preise blieben allgemein un • ändert und es notierten in RM. (Getreide je Tonne, a übrige je 100 kg): Weizen W 9 200, W 13 204, W » * Roggen R 9 160, R 13 164, R 15 168, Futtergerste 6 G 11 165, G 12 167, Hafer H 13 160, H 14 162, Weize» , Type 790 W 13 und W 16 je 27.15 plus 0.50 RM. ! gleich, Roggenmehl Type 997 R 13 23.60, R 15 24.00 K 0.50 RM. Frachtausgleich, Weizennachmehl 16.25, " futtermehl 12.50, Weizenkleie W 13 10.40, W 16 10.60 kleie R 13 9.60, R 15 9.84, Soyaschrot 13.00, Palmkuchen Erdnußkuchen 14.50, Treber 16.75—16.50, Heu 11.00, und Roggenstroh drahtgepreßt 4.00—4.20, do.
Kartoffeln: gelbfleischige hieß Gegend unv. “ Reichsmark per 50 kg bei Waggonbezug. Tendenz: r 9
Frankfurt a. M. (Schlachtviehmarkt vom ^, ^M, Austrieb: Rinder 1450 (gegen 1500 am letzten Montag davon Ochsen 472, Bullen 111, Kühe 450, Färsen 4 Schlachthof direkt zugeführt: 25 Ochsen. Kälber - ^io Schafe 94 (86), Schweine 4458 (4724). Notiert e g Zentner Lebendgewicht in RM.: Ochsen: a) 37 40, 1 c) 30—33, d) 24—29. Bullen: a) 36-37, b) 33—35, 0 - d) 25—27. Kühe: a) 38—40, b) 34—37, c) 30-34, [W- Färsen: a) 34—35, b) 28—33, c) 21-27, d) 10-^ b) 25 Sonderklasse —, andere a) 53—56, b) 42—52, c) . ^je bis 34. Lämmer und Hämmel: 62) 36—37, c) ■■ ^53, nicht notiert. Schweine: al) 53, a2) 53, 6) 51—5 > ^Vy. d) 44—52, e) 43—48, f) —, gl) 48—51, g2) 40—47. d ^en vergleich zum letzten Montagsmarkt gaben germg -. ^ 11116 aller Gattungen 1—2, Hämmel 1 RM. nach, gute Aarkt- Schweine blieben unv., Kälber zogen 2—3 x» schlck' verlauf: Rinder in mittleren und geringe -Menl pend, Ueberstand (5 Ochsen, 3 Bullen, 23 Kühe schied Kälber und Hämmel mittelmäßig, ausverkauft. '^„d l^ pend, Ueberstand (13 Stück). Schweine ruhig, u Fftü Stück). Großhandelspreise für Fleisch u n ' flaHM waren. Beschickung: 626 Viertel Rindfleisch, 0 50 kg 29 ganze Hämmel, 161 Schweinehälften. 51^7
Reichsmark: Ochsenfleisch b) 58- 62, BullcnseM ' Aalb- Kuhfleisch b) 44—5Q, c) 30—40, Rindfleisch b) Echans fleisch c) 66—72, d) 58—64. Hammelfleisch b) ' ^tonten * fleisch b) 72—75. Speck roh unter 7 tm 0 Marktverkauf: sehr ruhig.