Das neue Krastbrot „Mch-Siweiß-droft
Ab 1. November.
Am 15. Oktober ist das Gesetz über den Kartoffel- inehlbeimischungszwang abgelaufen. Es wird nicht mehr erneuert. Statt dessen wird nunmehr das „M ilch - Eiweiß-Brot, das deutsche K r a f t b r o t" ein- gefübrt, bei dem nach freiwilliger Vereinbarung mit allen in Frage kommenden Verbänden eine Beimischung pulverisierter entrahmter M i l ch im Verhältnis von 2% Prozent zum Gesamtgewicht des Mehles erfolgt.
Milch-Eiweiß Brot ist ein Spezialbrot und wird nur dort feilgeballen, wo das normale Brot zu erhalten ist, damit auf den Verbraucher zur Abnahme
kein Zwang
ausgeübt wird. Die Bäcker verpflichten sich, die vorge- schriebene Mindestmenge aus pulverisierter, entrahmter Milch zu verwenden, das Spezialbrot unter der Kennzeichnung mit Streifband und Marke „Milch-Eiweiß- Brot" feilzuhalten und ihre Geschäfte mit einem Verkaufsschild zu versehen.
Wie rege das Interesse für dieses neue Kraftbrot bei den Bäckern ist, geht daraus hervor, daß im Laufe von einigen Tagen
bereits 18 000 Anträge auf Zulassung zum Backen eingelaufen sind. Mit der Einführung des neuen Kraft- brotes ist ein weiterer Schritt zur Qualitätsleist u n g getan. Milch und Brot sind zwei Nahrungsmittel, die organisch zusammengehören, die sich ergänzen, denn das biologisch vollwertige Milcheiweiß macht das Körnereiweiß des Mehles noch leichter und vollständiger verdaulich.
Dauer aller Tarisregelungen eingeschränkt
Unter bestimmten Voraussetzungen.
Die Anordnung über die Weitergeltung der am 30. April noch laufenden Tarifverträge ist dahin ergänzt worden, daß die Treuhänder der Arbeit einzelne Betriebe aus Dem Geltungsbereich der alten Sarifrese» lnngen herausuehmen könne n. Sind in einer Betriebsordnung die Arbeitsbedingungen entsprechend den wirtschaftlichen und sozialen Erfordernissen geregelt, dann kann der Treuhänder den Betrieb ohne längeres Verfahren von einer veralteten Tarifregelung befreien. Die Betriebsordnungen sollen immer mehr zur Grundlage der Regelung der Arbeitsbedingungen gemacht werden.
Brunnenvergifter am Pranger. üble Lügenmeldung einer französischen Zeitung.
Eine französische Zeitung läßt sich aus Belgrad melden, daß der preußische Ministerpräsident bei seiner Unterredung mit dem südslawischen Außenminister in Belgrad für den Fall südslawischer Unterstützung deutscher Pläne die Abtretung österreichischer Gebietsteile an Süd- slawien angeboren, ferner die Unterstützung Südslawiens gegenüber Italien sowie wirtschaftliche Vorteile zugesagt habe.
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Hierzu wi^-d von zuständiger Seite erklärt: Diese Behauptungen, die schon bei früheren Gelegenheiten aufgestellt und damals dementiert worden find, bedürfen kaum eines erneuten Dementis, da ihre böswillige Tendenz klar ersichtlich ist. Immerhin sei festgestellt, daß es dem Ministerpräsidenten Göring völlig fernlag, ein derartiges Angebot oder auch nur ähnliche Fragen anläßlich seines Aufenthaltes in Belgrad zur Sprache zu bringen, zumal derartige Pläne nur Phantasiegebilde übelwollender Elemente sind und in Wirklichkeit niemals eristiert haben.
Dieses Dementi wird vom südslawischen Außenminister Jeftitsch vollauf bestätigt.
Hochzeit.
Heitere Skizze von Alfred Semerau.
Man munkelte schon lange an Bord, daß mit Kapitän Ohlers etwas nicht in Ordnung sei. Er war nachdenklich und zerstreut, runzelte die Stirn und gab kurze barsche Antwort, iachte, ohne daß jemand wußte, warum, schwatzte buntes Zeug mit Steuermann und Bootsmann und ging, als sie wieder daheim waren, Abend für Abend in das gleiche schmucke kleine Haus mit grünen Fensterläden und blühendem Vorgarten, das, wie man bald an Bord wußte, der Kapitänswitwe Faber gehörte.
Aber er ging nicht etwa — auch darüber wurde man sich bald klar — wegen der stattlichen Witwe dahin, der keiner ansah, daß sie bereits fünfundvierzig war. Es dauerte auch nicht lange, da trug der Kapitän einen breiten goldenen Ring. Und letzt wußte man, daß die Sache mit der jungen blonden Marie Faber in Ordnung war.
Es gab eint Beratung von beträchtlicher Dauer an Bord, welche offizielle Stellung man zu dem glücklichen Ereignis nehmen sollte. Aber ehe man sich darüber schlüssig geworden war, erledigte der Kapitä.c die Sache rasch und ungezwungen. Er lud Steuermann Jensen zu feiner Hochzeit und sagte ihm, daß er auch den Bootsmann laden würde.
Jensens braunes, rissiges Gesicht erstarrte. Er schüttelte den Kopf und lehnte mit umständlichem Dank ab: Er passe nicht auf solch eine f-ine Hochzeit.
Der Kapitän erklärte, das sei Unsinn. Was hieß feine Hochzeit! Marie Faber war „.apitänstochter, ein rechtes Seemannsmädel und würde eine rechte Seemannsfrau werden, und ein ehrlicher Seemann paßte überall hin, auch auf die feinste Hochzeit. Aber davon wäre hier keine Rede, es sollte eine hübsche einfache Hochzeit, wenn auch in aller Fröhlichkeit, werden.
Es wurde wirklich nur eine hübsche einfache Hochzeit, wenn auch nicht ganz so einfach und klein, wie Ohlers gesagt hatte.
Auch die Predigt war fein und ganz nach dem Herzen Jensens, der sich so herausgeputzt hatte, daß man ihn kaum wiedererkannte. Der alte Pastor mit seinem grauen aus- rafierten Kinnbart verglich die Ehe mit einem Schiff. Es gab für beide ruhige Tage, aber auch Stürme, für beide Freude und Ungemach. Der Mann müsse mit starker Hand und sicherem Blick das Steuer führen und das Schiff sorglich an Fels und ■Klippen vorüberleiten. Die Frau solle ihm treu zur Seite stehen, nicht in Gefahr und Not verzagen und nicht in guten Tagen übermütig werden.
Hier konnte die stattliche Witwe, wohl in Erinnerung an ihre eigene Hochzeitspredigt, die Rührung nicht unterdrücken, sie schluchzte hörbar und sprac- bewegt auch noch davon, als sie beim Festessen neben Jensen saß.
Es gefiel ihm, daß sie mit solcher Achtung und Anerkennung von ihrem verstorbenen Manne sprach,' und er verlor immer mehr seine Befangenheit. Auch sein Hochzeitsanzug
Nationaler Gpariag.
Am 30. Oktober d. I. findet wieder ein „Nationaler Spartag" statt, an dem auf die volkswirtschaftliche Bedeutung des Sparens hingewiesen werden soll. In einem Runderlaß verfügte der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, daß auch in den Schulen der Tag und sein Sinn in geeigneter Weise gewürdigt werden soll. Eine Werbung für bestimmte Unternehmen darf nicht ftattfinben, auch nicht durch Verteilen von Drucksachen einzelner Firmen
Die größte Hubbrücke des Festlandes.
Im Hamburger Hafen.
Die neuerbaute große Hubbrücke über die Netye, einen Hafenarm im Gebiet des H a f en s H a m b u r g, die von der hamburgisch-preußischen Hafen- gemeinschaft in iVrjähriger Arbeit erbaut worden ist, wurde feierlich dem Verkehr übergeben. Bei der Inbetriebnahme waren u. a. anwesend: regierender Bürgermeister Krogmann-Hamburg, Bürgermeister Burchard- Hamburg, Bürgermeister Dyes-Harburg-Wilhelmsburg und weitere Vertreter der Reichs- und Landesbehörden von Hamburg und Preußen. Auf der mit den Flaggen des Dritten Reiches festlich geschmückten neuen Brücke übergab Bürgermeister Burchard namens Hamburgs und Preußens, der beiden Gesellschafter der hamburgischpreußischen Hafengerneinschaft, die Brücke.
Ser vergessene Schatz- heute Altpapier.
Vergebliche Opfergaben von Warschauer Bürgern.
Bei der Revision einer Kasse in der Warschauer städtischen Wohlfahrtsabteilung wurde eine versiegelte Kiste gefunden, die große Summen an Papiergeld, Silbergeld sowie Ringe und Schmuckstücke enthielt. Es stellte sich heraus, daß es sich um Opfergaben der Warschauer Bürger aus dem Jahre 1920 handelt, die damals während des bolschewistischen Vormarsches auf Warschau für den Staatsschatz gegeben wurden. Sie haben die staatlichen Kassen niemals erreicht, da man sie in der Stadtverwaltung vergaß. Inzwischen sind die B a n k n o t e n, die eine sehr große Summe dargestellt hatten, läng st entwertet, und nur noch die Schmuckstücke können jetzt dem Finanzministerium ab= geliefert werden.
Wieder ein Leichensund bei Tulln.
Erschossen und ins Wasser geworfen.
Kaum ist die Aufregung über den geheimnisvollen Tod des Bürgermeisters Kaiblinger von Tulln verklungen, als schon wieder ein Leichenfund aus der gleichen Gegend gemeldet wird. Bei der großen Donaubrücke bei Tulln wurde die Leiche eines Mannes gefunden, die Schußwunden an der Schläfe aufwies. Der Tote war nur mit einer Militärhose bekleidet. Eine oberflächliche Prüfung hat ergeben, daß kein S e l b st m o r d vorliegt. Der Mann ist wahrscheinlich erschossen und dann ins Wasser geworfen worden.
Auf der Landstraße ermordet.
Auf der Landstraße zwischen den Dörfern Rosenverg und Wilkau in Oberschlesien wurde der Bauer Anton Kontny aus Wilkau von einem Kraftwagenführer tot aufgefunden. Die Ermittlungen ergaben, daß Kontny, der eine Fuhre Rübenschnitzel von der Zuckerfabrik Gchönewitz geholt hatte, unterwegs von einem bisher unbekannten Täter von hinten niedergeschlagen wurde. Der Schwerverletzte fuhr mit seinem Wagen noch etwa 100 Meter weit und stürzte dann auf die Straße, wo er tot liegen blieb.
MB»——— IW 'I«I iraHBMmWMM— Mi beengte ihn nicht mehr, das verflixte schwarze Zeug und die steife Wäsche, über die er erst geflucht hatte. Er ließ es sich schmecken und lachte: „Frau Kapitän", wenn ihm seine Nachbarin noch ein Stück Braten auflegte. „Aber, Frau Kapitän, wenn man mir das bloß auch bekommt!"
Er stieß mit ihr a* und trank auf ihr Wohl. Er erzählte von seinen Reifen mit Laune und Humor, schließlich hörte ihm die ganze kleine Gesellschaft gespannt zu, und Kapitän Ohlers sagte zu feiner jungen Frau: „Der alte Bursche ist heute ganz umgekrempelt. Es sollte mich nicht wundern, wenn er nachher auch noch ranzte."
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Was die Welle bringt.
Was die kleine Welle bringt, Bleibt nicht lang am Strande; Funkelt einer Augenblick, Und schon holt's das Meer nurüd — Neues liegt im Sande.
Einzig was der große Sturm Weit landein getragen, Wird noch viele Monde lang Von dem wilden Ueberschwung Stumme Kunde sagen.
Was der kleine Tag uns bringt, Lachen oder Weinen — Schon der nächste löscht es aus; Keine Rune wird daraus An ■ Meilensteinen.
Nur das tiefste Glück und Weh, Das so voll bemessen, Daß wir taumeln, pflugscharwund, Bleibt bis auf die letzte Stund' Nah und unvergessen--
Heinrich Anacker.
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Jensen tat das wirklich. Erst wollte er nicht, aber die Witwe wußte seine Bedenken zu zerstreuen, und so wagte er sich mit ihr an einen Walzer. Er führte ihn natürlich' nicht kunstgerecht aus, aber der gute Wille siegte über ane Schwierigkeiten.
Die Hochzeitsstimmung wurde immer gemütlicher, und die Feier endete erst, als die Sonne auftauchte ...
Nach vier Wochen ging's wieder fort. Ohlers litt abermals unter den wechselnden Stimmungen, die man schon vor seiner Hochzeit beobachtet gatte. Er schrieb von jedem Hafen heim, und auch Jensen, der oft, in veranüalicken Gedanken
Schiffbrüchige kämpften um ihr Leben.
Der Orkan vereitelte jede Hilfeleistung
In der Meeresenge Quarken im nördlichen Teil de? Bottnischen Meerbusens spielte sich, wie aus Helsingfurz gemeldet wird, ein erschütternder Kampf von sechs Säum brüchigen ab.
Der schwedische Motorschoner „Ruth" strandete in früher Morgenstunde in der Nähe des Leuchtturms Norrsker. Der orkanartige Sturm warf das Wrack immer höher auf die Klippen hinauf, und man erwartete jeden Augenblick, daß das Schiff zerschlagen werde. Vom Leuchtturm au§ konnte man den Kampf der sechs schwedischen Schiffbrüchigen mit dem Fernglas verfolgen, ihnen jedoch infolge des Sturms keine Hilfe bringen, da kein geeignetes seetüchtiges Boot zur Verfügung stand. Die Lotsenverwaltuna in Wasa (Nordfinnland) hatte mehrere Boote ausgeschich die jedoch noch nicht an der Unglücksstelle eintreffen konnten.
Nah und Fern
O Die Wallfahrt zur Hindenburg-Gedenkstätte. Das Hindenburgschloß Neudeck in Ostpreußen wird feit dem Ableben des Reichspräsidenten und Generalfeldmarschalls täglich von 70 bis 100 Personen besucht, die die Wohnräume und das Sterbezimmer Hindenburgs sowie das Erbbegräbnis seiner Familie besichtigen.
O Erster planmäßiger Nachtpostflug über den Ozean. In Natal landete der 10-Tounen-Doruier-Wal „Boreas" der Deutschen Lufthansa mit Flugkapitän Alisch, zweitem Flugzeugführer Engel, Flugfunker Küppers und Flugmaschinist Hein an Bord. Das Flugboot wurde von dem Motorschiff „Schwabeuland" vor der afrikanischen Küste zum Fluge nach Südamerika abgeschossen. Die Besatzung hat damit den ersten durchgehenden Nachtpostflug auf der wöchentlich betriebenen Lufthansapoststrecke nach Südamerika ausgeführt und dabei 2519 Kilometer über den Ozean znrückgelegt. Die Postlaufzeit von Berlin bis Südamerika betrug demnach nur dreieinhalb Tage.
O Die Zahl der deutschen Museen in sechs Jahren verdoppelt. Die Zahl der deutschen -Museen hat sich seit dem Jahre 1928 mehr als verdoppelt nnd beträgt jetzt 2075. Im Jahre 1928 besaß Deutschland 1021 Museen, 1929 schon 1504, im folgenden Jahre 1601, 1931 gab es 1944 nnd 1932 schließlich 1977. Die starke Zunahme ist wohl vor allem auf die vielen neugegründeten Heimatmuseen zurückzuführen.
O Lehnstuhl für Deutschlands älteste Straßenhändlerin. Deutschlands älteste Straßenhändlerin, Frau Charlotte Müller in Göttingen, die noch immer bei Wind und Wetter ihr Obst verkauft, konnte ihren 94. Geburtstag feiern. Der Göttinger Oberbürgermeister ließ der Jubilarin einen Blumenstrauß und einen Lehnstuhl als Angebinde der Stadt überreichen.
O Tränenreicher Abschied vom Richteramt. Richter Crawford ist so sehr bei seinem Beruf, daß et fick damit abfinden könnte, nach Erreichung der Altersgrenze seine ihm so liebgewordene Tätigkeit einzustellen. Als der Richter seine letzte Verhandlung im Londoner Grafschaftsgericht zu Ende geführt hatte, und seine Kollegen, Staats- unb Rechtsanwälte an ihn herantraten, um ihm ihre guten Wünsche zu übermitteln, brach er in Tränen aus und erklärte, das Leben freue ihn nicht mehr, denn sein einziger Inhalt sei seine richterliche Tätigkeit gewesen. Wenn er sie aufgeben müsse, werde ihm das Herz brechen, und er habe sich daher an die Regierung mit der Bitte gewandt, eine Ausnahme von der Regel zu machen und ihn von den Bestimmungen über die Altersgrenze zu dispensieren.
O Schwere Schneestürme in den Anden. Die Gebirgskette der Anden ist südlich von Santiago und Mendoza sowohl aus der westlichen chilenischen als auch auf der östlichen argentinischen Seite bis hinunter nach Feuerland Patagonien von heftigen Schneestürmen heimgesucht worden, die als die schwersten der letzten Jahre anzusehen sind. Aus der argentinischen Seite mußte der gesamte Verkehr eingestellt werden.
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versunken, auf Deck hin und her spazierte, verfaßte mit vieler Mühe ein Schriftwerk, dessen Text er wieder und wieder veränderte, bis es ihn befriedigte und in Rio auf die Post kam.
Die Reise dauerte sieben Monate. Als es endlich heimging, klopfte der Kapitän dem Steuermann auf die Schulter. Feim was? Nun konnte man sich wieder zu Hause gute Tage machen. Diesmal volle neun Wochen. Das lohnte schon. Und Ohlers rechnete aus, wann sie in Southampton wären.
Seine Ungeduld wurde mit jedem Tage größer. An Bore bekam man sie zu spüren. Nichts wurde ihm recht gemacht. Jensen hob beschwichtigend die Hand: Laßt ihn nur, das geh' wieder vorbei!
Das tat es wirklich, als Ohlers in Southampton ein Dutzend Briefe von seiner jungen Frau vorfand. Auch Jen/" fischte auf der Post für sich ein schmächtiges, aber inhaltsreich« Schreiben, über dem er die nächsten Abende schmunzelnd Jetzt war's nicht mehr lange bis heim. Und der Lotse kam schneller an Bord, als man dachte.
Man sah schon die heimatliche Küste, als Jensen an" Kapitän herantrat. Er hatte ihm was zu sagen. Und er M es kurz. .Er lud den Kapitän zu seiner Hochzeit ein. . „
Ohlers, den Kopf vorgeneigt, den Mund offen, stierte S an. Als er Wiede: Worte fand, fragte er den Steuermann, er vielleicht--und damit tippte er auf seine Stirn
Jensen lächelte: Er wäre ganz all right. .„
Der Kapitän schob die Mütze aus der Stirn undl1 an den Kopf. Wo, zum Teufel, hatte Jensen das Werb aufgegabelt?
Der Steuermann schmunzelte: Es wäre kein Wei es wäre eine ordentliche staatssche Frau.
Der Kapitän packte ihn an öer Schulter. War es Denn wirklich ernst? Der Steuermann nickte. Aber es w Haken vabei. . ..iß ge-
Ohlers nickte, fast befriedigt. Das hatte er sich Ü dacht. So — ein Haken? 0 nf -ur
Jensen bewegte mehrmals mit Nachdruck den • Bestätigung: Die Frau hatte ein Mädchen. . eine Ohlers begriff. Also eine Witwe? - Aber neu. ^ Dummheit war's auf alle Fälle, und Die mechen? Nein! ° m„T Kapitän
Jensens Gesicht sah jetzt ernst und fest atu. würde wohl keine Hochzeit mitmachen müssen. ^en Ohlers sah seinen Steuermann an, als hav ^nsen Verstand verloren. Müssen? Was, müssen? Na, da ' toar doch gründlich auf dem Holzweg. Aber Der S>teu ^^ er leiner Sache sicher. Wenn der Kapitän nicht ^"/Schreiben ’8 ihm einfach befehlen. Und er hielt DJI® J hatte. hin, das er sich in Southampton von der Post 6 .„,erzeich"^' Es enthielt nur wenige Zeilen und war ^ fia fou Christine Faber. Ohlers schnappte nach Lus • doch. Meine Schwiegermutter?" , mi;>,rreDe? Dbler
Jensen lächelte. Gab es nun noch eine Wi hatte zu kommen. Verstanden? Basta!