land zu dienen, fuhren wir einen Krieg gegen den H o ch m u t s t e u f e l, der nur zu gern vom Throne der geistigen Beschäftigung auf die Mitmenschen (minutenlanger, nicht endenwollender Beifall) der körperlichen Arbeit herabsieht. Denn unser Arbeitsdienst ist nicht eine Einrichtung, um einzelne unglückliche Erwerbslose auf billige Weise zu beschäftigen, sondern eine Maßnahme, jedem einzelnen Deutschen — gleichgültig welcher Herkunft, welchen Standes und welch späteren Berufes — die Schaufel in die Hand zu geben und ihn zu zwingen, nunmehr im Kreise aller Volksgenossen und im Schweiße seines Angesichtes das tägliche Brot zu verdienen. (Erneuter stürmischer, nicht endenwollender Beifall.) Dieses Jahr der gemeinsamen Arbeit aller Deutschen wird für die Bildung der deutschen Volksgemeinschaft dereinst mehr bedeuten, als heute überhaupt vorauszuseyen ist. So wie die allgemeine Wehrpflicht den Soldaten aus der Ebene des Söldners in die ehrenhafte Mission der Verieidigung des eigenen Volkes hineinhob, so wird dereinst die A r b e i t s d i e n st p f l i ch t die Handarbeit im primitiv» sten Sinne erlösen von ihrer gesellschaftlich verächtlichen Einschätzung. Sie wird daher neben den anderen Einrichtungen der Partei und des Reiches eine Institution sein zur Überwindung der Klassengegensätze und der Bildung einer wahrhaften Volksgemeinschaft.
Heute sehen wir dieses Ziel in der Ferne. Es kommt aber die Zeit, da wird es das deutsche Volk unter seiner nationalsozialistischen Führung erreichen. Wer niemals seinen Acker bestellt hat, wird "selbstverständlich auch niemals einen Mißerfolg erleiden. Dafür aber ist sein Leben von vornherein nicht zum Erfolg mehr bestimmt.
Wir aber wollen unser Teutsches Reich bestellen, wollen in diesem Volk säen und mit Gottes gnädiger Hilse einst auch ernten.
Und wenn auch manchesmal der Hagel menschlicher Dummheit und Gemeinheit dieses oder jenes vernichtet: Es soll uns das nie wankend machen. Denn Gott hat noch keinen aus dieser Welt verlassen, ehe er sich nicht selbst verlassen hat. (Starker nicht endenwollender Beikall.t
Am 2. Oktober Ehrenwache des Reichs- Heeres am Tannenbergdenkmal.
Kranzniederlegung im Auftrag des Führers.
Anläßlich des Geburtstages des verewigten Reichspräsidenten, Gcncralseldmarschall v. Hindenburg, wird am 2. Oktober von 8 bis 20 Uhr eine Ehrenwache des Reichsheercs am Tannenbergdenkmal aufziehen. Je ein Doppelposten wird am Sarkophag, vor dem Marschallturm und sm Haupteingang des Denkmals ausgestellt werden. Der Befehlshaber im Wehrkreis I wird im Auftrag des Führers einen Kranz niederlegen, der die Aufschrift trägt: „In Dankbarkeit und Treue. Adolf Hitler." Ein weiterer Kranz, der mit einer Schleife in den Farben der Reichskriegsflagge geschmückt ist, wird im Auftrag des Reichswehrministers niedergelegt und trägt die Beschriftung: „Die deutsche Wehrmacht."
Beginn des Winierhiisswerkes am 9. Oktober.
Das Winterhilsswcrk des deutschen Volkes wird am 9V Oktober durch den Führer eröffnet.
Erst an diesem Tage beginnen die Sammlungen für das Winterhilfswerk. Die Sammlungen der landwirtschaftlichen Spenden für das Winterhilfswert werden diesmal durch die Organisation des Reichsnährstandes unter der Leitung der Landesbauernsührer vorgenommen.
Spenden, die zu anderen Sammlungen vor dem 9. Oktober gegeben werden, kommen also dem „Winterhilfswerk des deutschen Volkes" nicht zugute.
Schwere Strafen für ungetreue frühere RSSO.-Amtswalter.
Nach viertägiger Verhandlung verurteilte die Große Strafkammer des Landgerichts Münster vier ehemalige Amtswalter der NSBO. des Gaues Westfalen Nord wegen Unterschlagung, Vermögensaneignung bzw. Untreue zu schweren Freiheits- und Geldstrafen. Es erhielten: der ehemalige Kreisleiter Walter Nagel drei Jahre Zuchthaus und 6000 Mark Geldstrafe, ersatzweise einen Monai Zuchthaus, Adolf Uhle 2Vr Jahre Zuchthaus und 3000 Mark Geldstrafe, ersatzweise 14 Tage Zuchthaus; Wilhelm Riemenschneider ein Jahr Zuchthaus und 600 Mark Geldstrafe, ersatzweise eine Woche Zuchthaus, und August Piontek zwei Jahre ein Monat Gefängnis und 5000 Mark Geldstrafe, ersatzweise einen Monat Gefängnis.
Die Angeklagten Erich Nagel uns Laver Bühl wurden freigesprochen.
Anbetung des Rachtbackverboke-.
Durch das Gesetz Vom 26. März 1934 war der Arbeitsbeginn tn Backereien und Konditoreien für Vorarbeiten auf 4 Uhr, für den vollen Betrieb auf 4% Uhr und der Beginn der Abgabe von Bäcker- und .Konditorwaren auf 6 Uhr morgens festgesetzt worden. Ta dieses Gesetz nur für die Zeit vom 1. April bis zum 30. September 1934 Geltung hatte, tritt vom 1. Oktober ab eine Neuregelung des Nochtback- verbots ein. Danach darf der Betrieb künftig erst um
Uhr morgens ausgenommen werden, gleichviel ob cs sich um Vorarbeiten oder um andere Betriebsarbeiten handelt Dementsprechend ist
die Abgabe von Bäcker- und Konditorwaren ags dem Herstellungsbetrieb an die Verbraucher vom 1. Ol- Wber ab erst von 6% Uhr, die Abgabe zur Versorgung von Wiederverkaufsstellen erst von 6)4 Uhr morgens ab zulässig. Ter Beginn des Verkaufs aus offenen Verkaufsstellen wird von den zuständigen Behörden gleichfalls auf Uhr morgens festgesetzt werden.
Militärische Hilfsdienstpflicht in Polen.
Durch Verordnung des polnischen Staatspräsidenten wird in Polen für Männer und Frauen die militärische Hilfsdienstpflicht eingeführt.
Die Dienstpflicht umfaßt alle Männer von 17. bis 60. Jahre und alle Frauen vom 19. bis 45. Jahre. Die Dienstpflicht gilt in Mobilmachungs- und Kriegszeiten, kann aber auch im Frieden angeordnet werden.
Der Hilfsdienst erstreckt sich auf
Wachtdienst, Perbindungsdienst, Verteidigung gegen Lust- und Gasangriffe, Sanitäts-, Transport- und Bürodienst. Von der Hilfsdienstpflicht sind außer den körperlich Untauglichen befreit: Soldaten, Geistliche und Abgeordnete des Parlaments. Die eingezogenen Hilfsdienstpflichüge« erhalten Uniform, Löhnung, Verpflegung und Quartier,
Der Umbau der DAF abgeschlossen
Die bisherigen Verbände in die Gemeinschaft aller schaffenden Deutschen ausgegangen. — Eine Anordnung Dr. Leys.
Wie auf der Berliner Gemeinschaftstagung der Vertreter der beteiligten Organisationen durch Dr. Ley fest- gestellt werden konnte, kann die Umschaltung der Deutschen Arbeitsfront, Ivie vorgesehen, am 1. Oktober erfolgen. Die bisherigen Verbände sind damit in die Gemeinschaft aller schaffenden Deutschen aufgegangen. Nachdem nunmehr an Stelle der Verbände die Menschen ohne Unterschied von Klasse und Beruf nach dem Vorbild der NSDAP, in Blocks, Zellen, Betriebsgemein- schaften, Ortsgruppen, Kreisen und Gauen zusammengefaßt sind, hat der Führer der Deutschen Arbeitsfront in einer Anordnung über die nunmehrige Organisation verfügt:
1. Die Verwaltung, Einzug der Beiträge und Auszahlung der Leistungen der bisherigen Verbände geht auf die Dienststellen der Deutschen Arbeitsfront über. Nur die von diesen Dienststellen bevollmächtigten Organe sind berechtigt, Beiträge zu erheben und Leistungen auszn- zahlen.
2. Für alle Gliederungen der Deutschen Arbeitsfront sowie der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude", der NSBO. sowie der NS.-Hago- gibt es nur eine Kasscn- führung. Das Schatzamt der Deutschen Arbeitsfront ist von mir angewiesen, für diese Gliederungen einen ordentlichen und außerordentlichen Etat für die Erfüllung ihrer Aufgaben auszustellen.
3. Für die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" wird innerhalb dieser einheitlichen Kassenführung besonders Buch geführt. Das Schatzamt der Arbeitsfront überweist auf diese gesonderte Buchführung pro Mitglied und pro Monat 0,20 Mark. Ebenso werden die Ausgaben gesondert ausgezeichnet.
4. Verantwortlich jedoch für die gesamte Kassenführung ist mir der verantwortliche Dicnststellenleiter der Deutschen Arbeitsfront.
Unheil aus aller Welt.
Expreß rast auf Lokalzog: 12 Toie.
Furchtbares Eisenbahnunglück in England.
Bei Liverpool, in der Nähe des Ortes Warrington, ereignete sich eine Eiscubahnkatastrophe, die z w ö l s Todesopfer und 10 0 größtenteils Schwerverletzte forderte. Der Expreßzug London— Blackpool raste gegen 1410 Uhr abends
mitctwa90bis100KllometerStunden- geschwindigkcitauseincnLokalzugauf.
Die beiden ersten Wagen des Expreßzuges wurden wie Streichholzschachteln ineinandergeschoben, mehrere andere entgleisten. Der Anprall war so stark, daß der Personenzug etwa 80 Meter fvrtgcschobcn wurde.
Die meisten Toten und Verletzten waren Insassen des vordersten Wagens des Schnellzuges, der teilweise eingedrückt wurde. Von den Insassen des Lokalzuges wurde nur der Zugführer verletzt, oer einen Bruch des Schulterblattes erlitt. Nach dem Zusammenstoß riß sich d e r L 0 k a l z u g v 0 n d e m T r i e b w a g e n l 0 s und lief ungefähr 100 Meter auf dem Gleis entlang. Doch konnte der Zugleiter das Feuer sofort löschen, und alle Insassen konnten sich unversehrt retten.
Ein Teil der Passagiere war vollkommen verstört und lief wie geistesabwesend immer wieder zu den Trümmern. Die Verletzten mußten mit Gewalt in die Fahrzeuge gebracht werden. Die unverletzten Reisenden wurden in einem Sonderzng nach Warrington gefahren. Viele von ihnen hatten leichte Nervenschocks, weinten und lachten geistesabwesend oder waren unfähig zu sprechen. Von allen Teilen des Distrikts wurden Polizeikräfte heran
Kriegropseriagnng in ZweiSriilksn.
Oberlindober spricht zu den Kameraden von der Saar.
In einer Rede auf der großen Kriegs- 0 p f e r t a g u n g in Zweibrücken am Sonntag führte der Reichsführer der Nationalsozialistschen Kriegsopferversorgung e. V., Hanns Oberlin do ber, u. a. ans, daß sich unter denen, die am 2. August 1914 aufgerufen wurden, um Ackerboden und Arbeitsstätten der deut- schen Nation und die Wiegen der deutschen Kinder zu schützen, auch viele zehntausende deutscher Saarländer befunden hätten, über 19 000 von ihnen seien gefallen, viele Zehntausende mit zerschossenen Gliedern und kranken Leibern in die Heimat zurückgekehrt, die nun mit einem Schlage nicht mehr dem großen Körper der deutschen Nation angehören sollen.
Den Kameraden an der deutschen Saar, so führte Oberlindober weiter aus, wolle er zeigen, daß ihr Schicksal das deutsche Schicksal ist. Es sei Ordnung im deutschen Hause geschaffen worden, und es habe sich vor allen Dingen ein Begriff und ein Wille ausgebildet, der Begriff Deutscher zu sein und der Wille Deutscher zu bleiben. So rufen wir, die deutschen Soldaten des Weltkrieges, in die Welt, wir wollen durch sriedlichen Aufbau unseren Kindern die Möglichkeit zum Leben und Weiterstreben schaffen. Dieser Appell soll Ihnen, meine Kameraden aus dem Saargebiet, sagen, daß die gesamte deutsche Nation heute bereit ist, sich um den Führer zu scharen und mit ihm zu marschieren in guten und in schlechten Zeiten.
Wichtige Ausgrabung-funde in der Geburt-kirche in Seihlehem.
Wie aus Jerusalem gemeldet wird, haben die Ausgrabungen in der G e b u r 1 s k i r ch e von Bethlehem zu aufsehenerregenden Ergebnissen geführt. Außer dem Mosaik-Fußboden aus dem in den Jahren 326 bis 333 nach Christi Geburt errichteten Konstantinbau der damaligen Marienkirche (jetzigen Geburtskirche) fand man römische M a u e r r e st e, deren Fluchtlinie erkennen läßt, daß Kaiser Hadrian mit seinem im Jahre 135 nach Christi Geburt erfolgten Bau eines Adonis- Tempels die durch ihn zerstörte Kultstätte der ersten Christen aus religiösen und Staatsgründen entweihen ließ, um damit die von ihm unterdrückten Christen zu treffen. Damit erscheint der Beweis erbracht, daß an dieser Stelle, d. h. an der Stelle der heutigen Geburtsgrotte, schon von den Christen des ausgehenden ersten Jahrhunderts die Geburtsstättc Christi verehrt wurde.
5. Die Reichsberufsgruppe der Angestellten sowi? Reichsbetriebsgemeinschaft Landwirtschaft werden hK dieser Umschaltung nicht betroffen. Die Rcichsbcrnk?" gruppe der Angestellten wird am 1. Dezember d. I i« Organisation der Arbeitsfront übergeführt. Sie führung muß bis zum 1. Januar 1935 abgeschlossen
6. Die Bezirkswalter und Gauwalter der Dcutk^-' Arbeitsfront melden bis zum 15. Oktober, daß bje schaltung durchgeführt ist.
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Zusätzliche Serussschulung für AngeM
Ab 1. Oktober im ganzen Reich.
Die Deutsche Angestelltenschaft hielt Abschluß von 72 Massenwerbeversammlungen in Berlin eine Kundgebung ab Der Leiter des Bezirksbildungsami- der DA., K a m p , erklärte in seiner Rede, wenn das vom Führer proklamierte Programm der ZurückfAruna «11« schaffenden Menschen auf den Arbeitsplatz durchgefühn werde, so müsse aber auch jeder Volksgenosse beweisen ein vollwertiger Arbeiter zu sein. Ab 1. Oktober dieses Jahres beginne deshalb die zusätzliche B e r u f s s ch u l u n q j m gesamten Reichsgebiet derart, daß jeder funae Mensch an einem Abend in der Woche sich der beruflichen Schulung pflichtgemäß stellen muß.
Auch bei den älteren Angehörigen aller Bcrufs- gruppen habe sich gezeigt, daß sie durch langjährig Arbeitslosigkeit in ihrer Berufsfertigkeit gelitten hätten und daß man nicht immer von bösem Willen des Bc- triebsführers sprechen könne, wenn er mit eingestellten Arbeitslosen unzufrieden sei. Ein Ringen nm den Arbeitsplatz werde es immer geben, aber wir alle müßten lernen, den Kampf mit den Waffen der Berufsfertigkeit und Berufsfähigkeit 31t bestehen.
gezogen, die die herbeigeeilten Menschenmengen von vci Unglücksstelle fernstesten und nach langen Bemühungen 8ic Fahrstraße, auf der sich Hunderte von KraswaM stauten, für den Abtransport der Verletzten frei machten. Die AufräumungsarbeiteN waren in den Morgenstunden noch immer nicht beendet.
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Feuer im Hamburger Hafen.
In den Werkstätten der Hamburg-Amertkä-Linie.
In denAusrüftungswerkstätten der Hamburg-Amerika- Linie im Hafen Reiherdamm brach Feuer aus. Vier Züge der Feuerwehr rückten zur Bekämpfung des Brandes aus. Das Feuer kam in einem Lager- und Packraum ans bisher ungeklärte Weise zum Ausbruch und nahm schnell größere A u s m a ß e an. Der P a ck r a u m, in dem Porzellan verpackt wurde, ist vollkommen ausgebrannt. Das an den Lagerraum angrenzende Film- lager ist nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr gab aus fünf Rohren Wasser und hatte nach dreivicriel- stündiger Arbeit das Feuer in der Gewalt. .Diechöhc des Schadens läßt sich noch nicht übersehen.
Schwere Flugzeugunglücke in England und Spanien.
London. In der Nähe von Shorham, Grafschaft Kent, stürzte ein von Heston nach Paris unterwegs befindbchcü Flugzeug ab. Sämtliche vier Insassen, darunter eine Frau, wurden auf der Stelle getötet. — In Barcelona stürzte ein Militärflugzeug, Vas einem Kameraden, der bei den spanischen Manövern tödlich verunglückt war, das letzte Geleit gab, durch Berühren einer Antenne ab. Es fiel aus einen Baum. Beide Insassen wurden schwer verletzt.
Rücktritt Zelenys als Stellvertreter des ReichshandwerkS- führers.
Berlin. Im Vollzüge der Neuordnung und beS Ausbaues ves deutschen Handwerks bat Pg. Karl Zeleny tut engsten Einvernehmen mit dem Reichshandwerksführer diesem st'» Amt als Stellvertreter des Reichshandwerksführer zur » fugung gestellt. In einem Schreiben hat der Reichsband«» fuhrer Zeleny seinen Dank für die von ihm geleit Arbeit ausgesprochen und ihn gleichzeitig in den Führen«' des Reichsstaudes des Deutschen Handwerks berufen. - Reichswirtscho ftsminister hat Zelcuu in den HandwerkeMM beim Reichswirtschaftsminssterinm als Mitglied befiel».
_ Der ermordete Mörder.
Das Verbrechen im Schnellzug Paris—Ventimiglia.
Der Mord und Selbstmord im Schnellzug Sentif Mudans der zu der Feststellung führte, daß der Mörder Allbert, der sich nach vollbrachter Tat selbst das Leben nahm kein anderer als der langgesuchte Verbrecher .Ziffer sei, Der vor zehn Jahren seine Schwägerin ermordete, hat zu einer z w e i t e n a n f s c h c n e r r c g cn - v e n Entdeckung geführt. Auch das Opfer Alibcrts. ein gewisser Bctlamini, ist ein seit Jahren gesucht er Mörder. Betlamiui hat im Oktober feine Geliebte in einem Wald bei Brüssel ermordet uno war seitdem spurlos verschwunden
Die geheimnisvolle „Mary"
Neue Verhaftungen int Lindbergh-Fall.
Im Zusammenhang mit der Untersuchung Hauptmann sind neue Verhaftungen erfolgt. Sensationsblätter beschäftigen sich ausführlich w , Rolle, die eine dunkelhaarige Frau, unter g Namen „M a r y" bekannt, in der Lindbergh-Angelege 1 gespielt haben soll. Sie soll Beziehungen - Isidor Fisch unterhalten haben. 0 sic
Zwei Tage vor der Verhaftung Hauptmann» ^, sich ihr Haar rot färben und erregte durch vcrnn1 Zahlungen, wonach ihr Leben bedroht sei, die Ausi»e> keit der Polizei. .„aminen
Anr gleichen Tage, an dem Hauptmann ' wurde, soll sie von der Polizei nach New dort .1 worden sein. ^Ms-
Wichtiger als diese Festnahme erscheint die - $je
tung eines Mannes und einer Frau in Chua»». „ Polizei vertritt die Annahme, daß es sich bei dem ^ um den langgesnchten „I 0 h n“ handelt, der Empfangnahme des Lösegeldes beteiligt gewesen f. gr Der Verhaftete gibt an, James Bowman zu ye»> gab zu, wegen Verschiebung gestohlener Kraftwag Zuchthausstrafe von sechs Jahren astgesessen zu Y