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Sie Verteilung der Arbeitsplätze.

Ausdrücklich bestimmt die Anordnung über die Ver­teilung von Arbeitsplätzen", daß dieser Arbeitsplatzans­lausch nicht zu einer unfreiwilligen Ar­beitslosigkeit führen darf;er darf also nicht plan­los und willkürlich durchgeführt werden", heißt es in einer Veröffentlichung, die sich gegen etwaige Beunruhi­gung hinsichtlich der Auswirkung desArbeitsplatzaus- tausches" wendet. Diese Anordnung selbst war aber zu einer Notwendigkeit geworden. Denn es hatte sich eben herausgestellt, daß die oftmaligen Mahnun­gen, bei der Wiedereinstellung von Arbeitslosen nicht die älter Gewordenen unter ihnen zu benachteiligen, leider recht wenig genutzt hatten. Diese sozial- und be­völkerungspolitisch so bedauerliche Tatsache hat kürzlich auch der Präsident der Reichsanstalt für die Arbeitsver­mittlung mit aller Deutlichkeit festgenagelt, und dar­aus werden nun durch die gesetzlichen Maßnahmen der Anordnung über den Arbeitsplatzaustausch die not­wendigen Folgerungen gezogen!

Eine vom Landesarbeitsamt Westfalen veröffent­lichte Statistik hat die von ihm seit dem Juni 1933 bis zum Juni 1934 wieder zu Lohn und Brot gebrachten Arbeitslosen einmal auch nach Altersklassen und Geschlecht aufgeteilt. Im ganzen konnten während dieser Zeit über 4 7 Prozent der Arbeitslosen wieder eingestellt werden. Weit über diese Durchschnittszahl nun geht die Wiedereinstellung der jugendlichen Arbeits­losen von 18 bis 2 5 Jahren hinaus; von ihnen kamen über 77 Prozent wieder zu Lohn und Brot. Fast ebenso groß ist hier verhältnismäßig auch die Zahl der wiedcreingestellten weiblichen Arbeitskräfte dieser Altersklasse, nämlich 77,5 Prozent.

Aber schon in der Altersklasse von 2 5 bis 4 0 Jahren ändert sich das Bild ganz erheblich; sie um­faßt allein rund die Hälfte aller Arbeitslosen überhaupt. Von ihnen und zwar von den Männern sind nur 40,5 Prozent wieder zu Lohn und Brot gekommen; die Zahl liegt also schon um 7 Prozent unter dem Durchschnitt. Noch schlimmer aber sieht es für die Altersklasse über 40 Jahre aus; hier sind sogar nur 34,9 Prozent der vorhandenen Arbeitslosen eingestellt worden! Verhältnismäßig war der Rückgang der Er­werbslosigkeit bei den Jugendlichen also größer als bei all den Erwerbslosen zusammen, die das 25. Lebensjahr bereits überschritten hatten! Und noch etwas anderes geht aus jener Statistik des Landes­arbeitsamtes Westfalen hervor: die weiblichen Ar­beitslosen in den beiden höheren Altersklassen haben es besser als ihre männlichen Schicksalsgenossen; denn wäh­rend von diesen nur 40,5 bzw. 34,9 Prozent wieder ein­gestellt wurden, konnten von den weiblichen Arbeitslosen 67,5 Prozent aus der Altersklasse zwischen 25 und 40 Jahren und 53,7 Prozent aus der Altersklasse über 40 Jahre Arbeit erhalten.

Mit größter Deutlichkeit ergibt sich aus dieser Mit­teilung also einerseits die verhältnismäßig überstarke Bevorzugung der jugendlichen, andererseits der weiblichen Arbeitslosen bei der Wiedereinstellung im freien Wirtschaftsverträge. Ganz allgemein muß nun endlich der Tatsache Rechnung getragen werden, daß mehr als 80 Prozent der heute noch Arbeitslosen aus die Jahr­gänge über 25 Jahre entfallen und daß von ihnen wieder die Hälfte gerade von jenen Volksgenossen gestellt werden, die zwischen 25 und 40 Jabre alt sind, also doch in bester Manneskraft stehen und außerdem wohl zum sehr großen Teil Familienväter oder doch zum mindesten verheiratet sind! Das sind allein rund 1,2 Millionen Männer und Frauen. Ob von den noch älteren Arbeitslosen sehr viele für den jetzt in Gang befindlichen Arbeitsplatz- austausch in Frage kommen, muß erst die Erfahrung lehren; man rechnet damit, daß aus dieser Altersklasse für etwa 300 000 bis 400 000 derzeit Arbeitslose nun auf Grund des Arbeitsplatzaustausches Stellen im Arbeits­prozeß frei gemacht werden sollen.

Auf der andern Seite schätzt man die Zahl der Ju­gendlichen bis 25 Jahre, die für die Austausch-Aktion auf Grund der Anordnung in Betracht kämen, auf etwa 3 M i l l i o n e n. Praktisch also, so wird festgestellt, würde nur jeder zweite bis dritte Jugendliche, und zwar in er­heblichem Zeitraum, von den Bestimmungen betroffen wer­den. Und selbst das mildert sich noch weiter dadurch, daß die wachsende Beschäftigung in der Wirtschaft nun, soweit es überhaupt möglich und wirtschaftlich empfehlenswert ist, künftig vor allem dazu ausgenutzt wird, um die bis- herkge Bevorzugung der jugendlichen und der weiblichen Arbeitskräfte abzustellen. Das soll und wird ja jetzt auch geschehen, da die Älteren auch bei zusätzlichen Neuein­stellungen bevorzugt werden müssen. Das alles ist aber erst deswegen zum gesetzlichen Zwang gemacht worden, weil die früheren Mahnungen zu wenig gefruchtet haben!

Der nationalsozialistische Staat will mit dieser Tra­gödie des angeblichemZu alt!" endlich Schluß zu machen versuchen. Das gebietet aber nicht bloß eine be­wußte Bevölkerungspolitik, sondern auch die Pflicht gegen­über einer Generation, die als Jugendliche die Heimat geschützt haben.

Das Allerneuste

Kurze drahtlose Meldungen.

Berlin. Der bekannteste Maler der Gegenwart, Prof. Dr. h. c. Hugo Vogel, ist in der letzten Nacht im Alter von 79 Jahren verstorben.

Krakau. Die deutschen Journalisten, die seit mehreren Tagen in Polen zu einem freundschaftlichen Besuch weilen, kehrten heute vormittag von Krakau aus mit dem Berliner D-Zug in ihre Heimat zurück.

Paris. Die Ausführungen des französischen Ministerpräsi­denten über die Staatsreform und die neuen Vorschrif­ten für Beamte stoßen bei den verschiedenen Beamten­gewerkschaften auf heftigen Widerstand.

London. Am Ventilationsschacht der Grasford-Grube er­folgte heute früh eine neue Explosion. Der Unglücks- schacht soll von neuem verschlossen werden.

Newyork. Der Rücktritt des Leiters der Nira, Johnson, wird mit Zustimmung ausgenommen. Da Johnson wiederholt durch mißverständliche Aeußerungen Beun­ruhigung verbreitet hat, macht sich jetzt ein Gefühl der Erleichterung bemerkbar.

Tokio. Das japanische Marineministerium teilt mit, daß bei der Taifunkatastrophe in Kobe 23 Handelsschiffe, 201 Segler und 2551 Motor- und Fischerboote zerstört worden sind.

Der unheimliche Fahrgast.

Mutiger Chauffeur führt Verhaftung eines internationalen Verbrechers herbei.

Durch die Geistesgegenwart eines Chauffeurs würbe ein berüchtigter internationaler @inbredjcr unschädlich gemacht.

Der Verhaftete, ein 26 Jahre alter Oskar Banaszag, hat nach eigenem Geständnis in den letzten Jahren nicht weniger als 4 5 E i n b r ü ch e in Deutschland, Estland und Österreich verübt. Seine Festnahme erfolgte

kurz nach einem Einbruch in ein Schloß bei Reppen, als er mit dem Diebesgut nach Berlin flüchten wollte. Ein Mann, der eine elegante Jägeruniform trug, mietete bei einer Autofirma in Reppen einen Wagen zur Fahrt nach Berlin. Als Fahrpreis wurden 60 Mark vereinbart. Der Fahrgast hatte einen Karabiner und andere Jagdwaffen sowie mehrere Koffer und Kleidungs­stücke bei sich. Als der Kraftwagen sich der Reichshaupt­stadt näherte,

bemerkte der Chauffeur im Rückblickspiegel, wie sein Fahrgast den Karabiner lud und schußfertig machte.

Kurz entschlossen fuhr er den unheimlichen Fremden zu einem Polizeirevier in Treptow und veranlaßte die Polizei, sich den Unbekannten etwas näher anzusehen. Als hierbei herauskam, daß der Fahrgast überhaupt kein Bar­geld bei sich hatte, gestand derJäger" ein, daß die Gegen­stände und seine Ausrüstung aus einem Einbruch in das Schloß Klein-Gandern (Kreis Weststernberg) stamm­ten. Nun wurde der Festgenommene der zuständigen Dienststelle zugesührt, wo er ein umfassendes Geständnis ablegte. Durch seine Festnahme wurde der Verbrecher in den Vorbereitungen zu einem ganz großen Schlag gestört, ber demnächst erfolgen sollte.

Er wollte sich Giftgas besorgen und den Postwagen

des Pcrsonenzugcs ReppenBerlin berauben, nachdem er die Beamten durch die Gase unschädlich gemacht hätte. Aus die Frage, was er mit dem ge­ladenen Karabiner auf seiner letzten Fahrt nach Berlin vorhatte, erwiderte B., daß er die Masse als Droh­mittel verwenden wollte. Der Verbrecher, der übrigens bis zum Jahre 1928 Mitglied des Roten Front- kämpferbundes war. ist bereits dem Richter vor­geführt worden.

DerSchrecken der Lüneburger Heide".

Gemeingefährlicher Schwerverbrecher wieder dingfest gemacht.

Der am 5. September aus der Landesheil- und Pflegeanstalt M e s e r i tz-Obrawalde entwichene 28 Jahre alte Schwerverbrecher Walter Krüger ist jetzt in Hannover in dem Augenblick festgenommen worden, als er einen Einbruch verüben wollte. Er wurde nach kurzem Widerstand von der Polizei überwältigt und dem Amtsgerichtsgefängnis zugeführt.

Krüger, der aus S ch ö n l a n k e gebürtig ist und seit zwei Jahren in Meseritz-Obrawalde zur Beobachtung seines Geisteszustandes untergebracht war, ist ein gemein­gefährlicher Schwerverbrecher. Ein Hauptbetätigungsfeld für seine Verbrechen war die Provinz Hannover. Hier hat er auf den Landstraßen und in Dörfern Raub­überfälle und Einbruchsdiebstähle größten Stils unter Drohung mit der Schußwaffe ausgeführt, so daß er in der Bevölkerung der dortigen Gegend als der Schrecken der Lüneburger Heide" bezeichnet wurde. Nach der Flucht aus der Irrenanstalt wandte pr sich wieder nach Hannover, wo er jetzt dingfest ge> werden konnte.

2500 Todesopfer in Japan.

Die endgültigen Verlustziffern über das Taifununglück.

In Tokio wurden jetzt amtlich folgende Zahlen über die Verluste und Verwüstungen des Taifuns bekanntgegeben: Die Zahl der Toten beträgt 2500, die der Verletzten 8400 und die der Vermißten 568. Völlig z e r st ö r t wurden 30 162 Häuser. Teilweise zerstört wurden 385 000 und überschwemmt 305 134 Häuser. 290 Schulen stürzten ein und 1600 Brücken wurden unbenutzbar gemacht.

Triumph des Willens."

Der Titel des Reichsparteitagfilms.

Der Titel für den Grotzfilm vom Reichsparteitag 1934 wird nunmehr bekanntgegeben. Der Führer selbst hat nach eingehenden Besprechungen mit Leni Riefenstahl für das monumentale Tonfilmdokument der Bewegung den Titel geprägt:Triumph des Willens!"

Im Dezember werden wir Zeuge der Urauf­führung sein. Die Arbeiten an der endgültigen Gestaltung des Reichsstarteitagfilms befinden sich jetzt in einer ent­scheidenden Entwicklung. Leni Riefenstahl hat mit der Prüfung des gesamten Materials begonnen Der Führer wird bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe be­stimmend eingreifen. Nahezu 100 000 Meter Film sind gedreht worden. Um der Öffentlichkeit einen Begriff von der gewaltigen Arbeit zu vermitteln, die jetzt zu leisten ist, sei angeführt, daß allein 81 Stunden notwendig sind, nur um das gesamte Aufnahmematerial einmal einer Durch­sicht für die endgültige Auswahl zu unterziehen. Jedes Meter des Films wird eingehend geprüft, wobei sich die Wahl außerordentlich schwierig gestaltet, da ein abend­füllender Film nur 3000 Meter lang sein darf.

Auf den Spuren der Siegfriedsage.

Ausgrabungen in Xanten haben begonnen.

Nachdem im Sommer bedeutsame Grabungen im Xantener Domchor durchgeführt worden sind, ist nun mit einer neuen Grabung begonnen worden. Auf dem Gelände der Colonia Trajana werden Gra­bungen vorgenommen mit dem Ziel, die hi st arischen Zusammenhänge der Siegfried-Sage auf­zudecken. Da sich die Spuren des geschichtlichen Germanen­tums vielfach bei älteren römischen Niederlassungen sinden, so ist zunächst mit der Aufdeckung des Amphi­theaters begonnen worden. Zur Durchführung des Unter­nehmens hat sich dieGesellschaft der Freunde zur Er­forschung der Geschichte der Siegfried-Stadt Xanten" ge­bildet. Die für den ersten Grabungsabschnitt benötigten Mittel sind aus öffentlichen und privaten Kreisen zur Ver­fügung gestellt worden.

Tragödie im Lande des Goldrausches,

Furchtbares Verbrechen nach 18 Jahren aufgeklärt

Jni Jahr 1916 wurden in einer verlassenen s , Goldgräbergebietes am Yukon in Alaska dreien» gefunden, eine Frau und zwei Männer. ge7tJc suchte die Polizei den Mörder, den man in der Pers eines gewissen Jensen zu kennen glaubte, aber mit d Zeit verloren sich alle Spuren, und der Fall galt aufgegeben. Kürzlich wurde nun Jensen a 8

durch einen Zufall gefaßt.

Viele tausend Kilometer vom Orte der Tat entfernt wurde der 51jährige Jensen wegen Trunkenheit von â Polizei in Brooklyn aufgegriffen und zu einigen Haft verurteilt. Wie dies in solchen Fällen üblich u wurden auch ihm Fingerabdrücke genommen und dièü der Vorschrift gemäß an das Zentralbüro des amerika Nischen Erkennungsdienstes geschickt. Dort entdeckte man daß die Fingerabdrücke mit denen des seit 18 ^aßr(>' gesuchten Mörders aus Alaska, die an einer festgestellt worden waren, ü b e r e i n st i m m t e n. Jensen wurde verhaftet. Die Untat wurde 1916 begangen als die Gegend am Yukon wieder einmal im Zeichen eines Goldrausches stand. Die vier, die drei Männer und die Frau, hatten ein Claim erworben und Goldstaub im Wert von 180 (HM Mark gefunden. Sie waren allgemein beneidet, aber eines Tages sah man sie nicht mehr, und als man näher nachforschte, fand man die Leichen der drei der G o l d st a u b war aber verschwunden.

Was hatte der Funker derMorro Castle" vor?

Schwere Belastungen bei der Untersuchung.

Im Laufe der Untersuchung des Brandes aus der Morro Castle" wurde der stellvertretende Kapitän Warins vernommen. Warms erklärte, daß die Behauptungen des Funkers Alagna, wonach auf der Kommandobrücke im Augenblick der Katastrophe große Verwirrung gr> herrscht habe, jeglicher Grundlage eni- b e h r t e n. Der Brand sei kurz vor drei Uhr morgens entdeckt worden. Generalalarm sei bereits eine Minute später gegeben worden. Um 3.01 Uhr sei Alagna angewiesen worden, das Signal SOS. zu senden. Im übrigen habe der verstorbene Kapitän Milmott am Vortage des Brandes zu Warms gesagt, er habe das Gefühl, daß etwas passieren werde. Man mögeAlagna im Auge behalten. Alagna habe zwei Flaschen Schwefelsäure bei sich. Da Wilmott befürchtet habe, daß Alagna ihm die Säure ins Gesicht spritzen werde, so habe er, wie er selbst erklärt habe, die Tür zu seiner Kajüte verschlossen gehalten. Wie den weiteren Aussagen Warms zu entnehmen ist, hat ein Maat Alagna die Säure sort- aenommen.

Runösunksenöung aus dem Flugzeug.

Fallschirmpilot spricht während des Absprunges zu den Hörern.

Der Deutschlandsender bereitet für Sonn­abend, den 6. Oktober, 20.10 Uhr, eine in ihrer Form völlig neuartige Sendung vor. Hier wird nicht, wie bereits mehrfach durchgeführt, von der Erde aus mit einem Flugzeug gesprochen; die Sendung geht vielmehr vom Flugzeug s e l b st a u s , das zu Begimt der Sendung in Köln startet und am Schluß im Flughafen Tempelhof landet.

Der F u n k b e r i ch t e r, der sich in der Maschine befindet und mit dem Kopfhörer aus dem Funkhaus neben seinem eigenen Bericht auch den Sprecher im Sendesaal hört, so daß die Möglichkeit eines Gegen­sprechens besteht, tritt während des Fluges durch eine Kurzwellen st ation mit vier Punkten auf der Flugstrecke in Lüdenscheid, Warburg, auf dem Brocken und in Brandenburg und von dort weiter über Kabel mit dem Funkhaus in Verbindung. Der Hörer wird also den Verlauf des Fluges unmittelbar mit- erleben, ja, sich selbst als Fluggast fühlen.

Die Pausen zwischen den Funkberichten werden durch Szenen ausgefüllt, die aus dem Funkhaus in du Sendung eingeblendet werden und einen Querschnm durch die Geschichte der Luftfahrt geben. Ein Fall- schi r m p i l o t wird ferner während eines Ä b s p ruu- g e s mit Hilfe eines kleinen für diesen Zweck besonder konstruierte» Kurzwellensenders zu den Horew sprechen.

Sie sahen die Wahrheit.

Die vor kurzem beendete Reise spanischer HE' listen durch Deutschland wirkt sich jetzt in Weise aus. Die Berichterstatter haben sich wahren Verhältnisse im neuen Deutschland Augenschein überzeugt und schildern in den W % Zeitungen ausführlich den starken Eindruck, ° von ihrem Deutschlandbesuch bekommen Haven.

Die Madrider ZeitungJnformaciones" bringt ^ einem Mitglied dieser Jöurnalistengruppe eine er serie, in der objektiv und mit Verständnis der Gell das Wesen des heutigen Deutschland geschildert w ; In einem Aufsatz über die deutsche Jugend heißt c, ^ diese nicht politisch im eigentlichen Sinne des Wor » , zogen werde, wie das in einem Teil der Weltpresse ' ^ fälschlicherweise hingestellt werde. Maßgebend ( Erziehung z u m K a m e r a d s ch aft sg gegenseitigen Opferbereitschaft, zur richtigen ^r religiöser und sozialer Ideale. Pf»«d- Freundschaft sei Evangelium. Dieser machtvolle M fchaftsgeist eines ganzen Volkes sei beneiden^w einem weiteren Artikel spricht der Verfasser von ^ funden Optimismus, den das deutsche Volk yeg - ^ Bürger wie der Arbeiter könnten und wollten n innerster Überzeugung heraus für das Wohl .^ gemeinheit opfern. Wenn man aber Deutsche ^^ wieder mit grausamer Ungerechtigkeit behandle,!

sich die freudige Opferbereitschaft und der u ^, Optimismus nur gegen diejenigen richten, die schen Volk das Lebensrecht absprechen mochten. ~, Ar»

Über das Verhältnis A r b e i t g c b e r «, ^1 beitnehmer heißt es, daß der deutsche ^ dem Unternehmer im besten Einvernehmen i ^i* beide nur das gemeinsame Ziel verfolgten, g^ini möglichen Ertrag aus bem Unternehmen für . in jeder Heit herauszuholen. Für die Arbeiterschaft. l ^ p Weise gesorgt werden, und in der ganze« ZAsichln^ keine so guten Arbeiterwohnungen wie m ~ ^eii Der gehobene spanische Mittelstand wurde Reiten wenn er so wohnen könnte wie der deunw Die wirkliche Ursache für die großen u

liegen in der begeisterten Zustimmung 8c der Masse der Arbeiterschaft,