„Deutsche Arbeit im deutschen Westen".
Holzwerbeschau der Arbeitsgemeinschaft Holz „Deutscher Wald — Deutsches Holz".
Im Rahmen der großen Essener Ansstellung „Deutsche Arbeit im deutschen Westen" wirbt die Arbeitsgemeinschaft Holz mit ihrer Holzwerbeschau „Deutscher Wald — Deutsches Holz" für die Verwendung unseres deutschen Boden- erzeugnisses.
Ausgangspunkt der Betrachtungen ist das Werden des Holzes im Walde; ein natürlicher Waldstreifen im Freigelände zeigt, wie unser Wald in seinem langen Bestandes- leben gelfegt und gepflegt werden muß, damit seine Ernte ein Holz liefert, das den vielen Anforderungen auf allen Verwendungsgebieten der Wirtschaft nach Menge und Güte gerecht wird.' Durch die Gegenüberstellung von „falsch" und „richtig" im Waldbau soll gerade dem bäuerlichen Waldbesitzer der Weg gewiesen werden, wie er durch eigenes Können und eigene Arbeit den Holzertrag ähnlich zu steigern vermag, wie den Ertrag seines Ackers; er erfüllt damit den durch die neuen Forstgesetze kundgetanenen Willen der Regierung.
Den Hauptanteil am gesamten Nutzholzverbrauch hat das Bauholz. Deshalb steht dem Waldstreifen gegenüber das Siedlungshaus aus deutschem Holz im a'ltererbten Blockbau. Es zeigt im wohnlichen Innern deutschen Hausrat, Möbel aus deutschem Holz, die in Form und Ausführung unserem deutschen Empfinden und dem Gedanken des Erbhofes entsprechen.
Ein zweites Holzhaus, das im Rohbau gezeigt wird, gestattet eingehendes Studium der Holzbauweise und der technischen Einzelheiten.
In der benachbarten Stallehrschau erbringt der Schweinestall aus Holz den Beweis, daß ein einfacher Schweinestall aus billigem, wenn möglich betriebeigenem Holz den Lebensbedingungen des Schweines ungleich mehr entspricht, als die massiven, oft nässetriefenden Schweinepaläste der Vorkriegszeit.
Vom Freigelände führt uns der Weg in die Halle. Eine Großdarstellung zeigt in Gegenüberstellung eines Landes mit gepflegtem und verwüstetem Waldbestand die hohe Bedeutung des Waldes für das Bestehen von Volk und Wirtschaft. 'Durch Zahlen belegt, bringt sie den Beweis, daß
der Wald die Grundlage jeglicher Landeskultur und damit der wirtschaftlichen Entwicklung ist. Drei weitere Tafeln weisen den Weg des großen nationalen Aufforstungswerkes des Reichsministers Darre, das uns dem Ziele der vollen eigenen Bedarfsdeckung der deutschen Wirtschaft an Holz zu'fiihren wird.
Die Tafelreihe „Holzverwendung" zeigt in 16 Krotz- tafeln die vielseitige Verwendungsmöglichkeit des deutschen Holzes und beweist, daß das Holz ein Gegenstand des täglichen Bedarfes ist.
Eine Sammlung Schnittwaren leitet über von der tafel- mäßigen Darstellung zu den Erzeugnissen von Gewerbe und Industrie.
Eine Uebersichtsschau deutscher Sperrhölzer und Furniere bringt die klare, schlichte nordische Schönheit unseres Holzes zum Ausdruck.
Das holzverarbeitende Handwerk, von jeher nicht nur für die Gesamtwirtschaft, sondern geradezu als Träger deutscher Kultur bedeutungsvoll, ist stark vertreten. Zimmerer und Böttcher, Küfer, Stellmacher und Tischler zeigen ihr Können. Daß aus Holz auch zahlreiche schöne Kunst- gegenstände. ansprechender kleidsamer Schmuck hergestellt werden, wird ein kunstgewerblicher Stand zeigen.
Die Holzindustrie wird mit der Vielseitigkeit der ausgestellten Erzeugnisse den Beweis ihrer großen Bedeutung für Volk und Volkswirtschaft erbringen.
Die Holzschutzindustrie zeigt ihre Erzeugnisse auf mehreren Ständen und gibt einen Ueberblick über deck Fortschritt, der gerade auf dem Gebiet des Holzschutzes gegen Schädlinge aller Art und gegen Feuer gemacht worden ist.
Neuzeitliche Holzfeuerungen zeigen die Möglichkeit einer bis über das Doppelte des bisherigen Wirkungsgrades gesteigerten Brennstoffausnutzung. Der großen Bedeutung des Holzes als Treibstoff für Kraftmaschinen ist ein anderer Stand gewidmet.
So wird diese Schau, die trotz ihrer Vielseitigkeit nur einen Ausschnitt geben kann, Zeugnis ablegen vom hohen Wert des deutschen Waldes und Holzes für die deutsche Gesamtwirtschaft.
80 japanische Flugzeuge besuchen den Katte» von Mandschukuo.
80 japanische Flugzeuge trafen, von Darren kommet in H s i n k i n g ein. Das Luftgeschwader flog über bem kaiserlichen Palast eine Ehrenschleife und warf eine fchaft ab, die die ehrerbietigen Grüße de: japanik»-» Marineluftflotte für den Kaiser von Mandschukuo ent® Der Kommandant der vereinigten Flotte und sein wurden vom Kaiser in Audienz empfangen.
Vor 20 Jahren.
Otto Weddigen versenkt drei englische Kren z e r.
Am 22. September 1914 versenkte Otto Weddigen mit seinem weltberühmten „U 9" an einem Tage drei englische Panzerkreuzer, „Hogue", „Cressy" und „Abukir". Er fiel als Kommandant von „U 29“ mit der gesamten Besatzung bei einem Angriff auf das Eros der englischen Flotte in der Bucht von Scapa Flow.
Bekanntmachung für alle Angehörigen der Deutschen Arbeitsfront!
Wir stehen mitten im Endkampf um die Abstimmung an der Saar. Jeder deutsche Volksgenosie wird sich in diesem Kamps mit unseren Brüdern verbunden suhlen. Wenig über 100 Tage sind es noch, bis die Entscheidung fällt. Diese letzten 100 Tage aber sollen uns jeden Tag die tiefe Schicksalsverbundenbeil der Saar mit dem Reich vor Augen führen. Zu diesem Zweck wurde im Auftrage des Saarbevollmächtigten des Reichskanzlers ein
Abstimmungskalender
gefchasfen, der über 100 Tage läuft, und zwar vom 5 Ok- tobet bis zum Tage der Abstimmung, dem 13. Januar 1935.
Der Abstimmungskalender ist ein Teil des großen Aufklärungswerkes über die Saar. Sein Reinertrag dient bem Aufbau des Winterhilfswerkes im Saargebict. Jeder deutsche Volksgenosse wird gern und freudig feine Opferbereit- schaft dadurch kundtun, daß er diesen 'Abstimmungskalender erwirbt. Im Sinne des Saaropsers liegt es, daß in jedem deutschen Betriebe und in jedem Arbecksraum der Saarkalender während der 100 Tage aushängt! Bestellungen erfolgen durch Sammellisten, die in Kürze durch den Betrieb gehen werden, gcz.: Dr. Robert Ley.
Nah und Fern
O Schwere Schäden durch Wirbelsturm. Ein von einem Gewitter begleiteter Wirbelsturm richtete in Röllinghausen bei Recklinghausen schweren Schaden an. Durch den rasenden Sturm wurden 24 Gebäude schwer beschädigt. Bei zwei Gebäuden sind die Dächer eingestürzt, das Mauerwerk wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt, die Drahtleitungen abgerissen. Im benachbarten Suderwich schlug der Blitz in das Gehöft des Landwirts Kerkhofs ein und zündete. Die Feuerwehr konnte trotz größter Anstrengung nicht verhindern, daß das Wohnhaus und die Ställe bis auf die Um- fäffungsmauern niederbrannten. Menschenleben sind nicht zu Schaden gekommen.
O Morgenspruch statt Kontrolluhr. Täglich erweist sich aufs neue, daß nationalsozialistischer Geist immer tiefer in das Gemeinschaftsleben eindringt. So hat, einem Wunsche des Führers der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Ley, folgend, wieder ein Betrieb die „Stempeluhr", den mechanischen Aufpasser am Werkstor, abgeschafft. Die Waggonfabrik Weimar führt stattdeffen allmorgendlich einen Betriebsavvell mit Moraenspruck und Ausaabe der
Das ewige Leben.
Skizze von Gerda Wachsmuth.
Ms ein schöner jonnenreicher Spätsommer zur Neige ging und die ersten nebeiumschatteten Herbsttage heraufkrochen, legte sich der alte Pohlmann nieder, um auf den Tod zu warten. Er tat dies in feuer schlichten, kargen und fast bekümmerten Art, die er allezeit an sich gehabt und die ihn zu einem unbeachteten Menschen gemacht hatte. Ja, es schien, als fei dieses stille, dem langsamen Verlöschen einer Kerze gleichende Sterben ein Sinnbild seines Lebens, das sich in den müden Pulsschlägen verströmte, ohne daß eine Krankheit den Alten aus der Verborgenheit seines Daseins emporgehoben hätte zu tragischer Wichtigkeit.
Klein und dünn, wie in sich hineingewachsen, lag den alte Pohlmann in der dumpfen Stille seiner Kammer. Seine Tochter — ein ältliches, verkümmertes Geschöpf von unguter, bitterer Wesensart — wollte, besorgt ob der zunehmenden | Schwäche des Vaters, einen Arzt holen. Doch der Alte wehrte mit einem stillen, fast heiteren Lächeln ab:
„Niemand kann über die Natur hinaus, und keiner werf ein Heilmittel gegen den Tod. Im Herbst fallen die Blätter. So muß es fein."
Unb ohne des jammernden, gleichsam anklagenden ' Schluchzens der Tochter zu achten, wandte er sich zur Seit« < und gT “ in ein entferntes traumhaftes Sinnen.
Wie es oft geschieht, daß der Mensch während einet . -Krankheit tiefere Einblicke in das Wesen der Dinge tut, ja, daß er in sich selbst Wünsche und Kräfte erkennt, die ihr gleichsam zu einem neuen, verwandelten Sein erheben — fr wurde sich der alte Pohlmann in diefen langsam rinnender Stunden des nie empfundenen Mangels an Nachkommenschaft bewußt. Von der Begrenztheit eines Alltags entbunden, bei den Sinn nur auf das Unmittelbare und Nächste zwingt, faul der Alte tiefer in die Erinnerungen einer Vergangenheit, die sich mit der Gegenwart vereinend. Zukünftiges und Verborgenes ahnen ließ. In dieser Weite der Anschauungen wurde eine lebendige Strömung vom Gewesenen zum Werden-
Tagesparole durch, die am ersten Tage lautete: „Aufwärts im Dritten Reich!"
0 Seinen Stiefsohn nicdergemetzclt. Ein furchtbares Verbrechen setzte die Bewohner von Przyprostynia bei Neutonlischel (früher Provinz Posen) in Aufregung. Der Kleinbauer Janeczek ging auf seinen 24jährigen Stiefsohn nach einer belanglosen Auseinandersetzung mit dem Messer los und richtete ihn derart zu, daß der junge Mensch blutüberströmt zusammenbrach. Der Schwerverletzte wurde in hoffnungslosem Zustande ins Krankenhaus geschafft. Der brutale Stiefvater, den man verhaftete, hat seinem Opfer allein sechs Stiche in den Kops beigebracht.
0 ZOOmal Amsterdam—Batavia und zurück. In Batavia landete jetzt das planmäßige Streckenflugzeug der Königlich Niederländischen Luftverkehrsgesellschaft nach Zurücklegung des 200. planmäßigen Postsluges der Strecke Amsterdam— Batavia (Riederländisch-Judien). Seit 1929 wird diese längste aller von Europa ausgehenden Flugstrecken mit vollem Erfolg beflogen. Die jede Woche in beiden Richtungen durchgeführten Flüge über die 14 000 Kilometer lange Strecke wurden mit völliger Regelmäßigkeit durchgeführt. Die Reisezeit betrug jedesmal 7Ve Tage.
0 Die falsche Großfürstin Tatjana aus Belgrad abgeschoben. Die Polizei in Belgrad beschloß, die russische „Großfürstin Tatjana" und ihren Begleiter nach Österreich auszuweisen. Es wurde festgestellt, daß die falsche Tatjana, die man für geistesschwach hielt, eine vorzügliche Schauspielerin ist, die eigentlich die ganze Angelegenheit in Szene setzte. Sie wollte auf diese Weise versuchen, die noch vorhandenen Güter der Zarenfamilie zu erlangen. Es handelt sich hierbei um ausgedehnte Landgüter in Finnland und große Bankdepots in England.
0 500 000 Todesopfer in Indien durch Giftschlangen. Nach offiziellen Berichten aus Simla werden in Britisch- Jndien jährlich rund 500 000 Menschen durch Schlangenbisse getötet. Die Maßnahmen der Regierung, die Wirkung der Schlangenbisse durch Serum zu bekämpfen, hatten bisher nur geringen Erfolg, da die Bevölkerung den europäischen Ärzten nur wenig Vertrauen schenkt und es vorzieht, sich von Schlangenbeschwörern behandeln zu lassen.
0 Flugzeug rast in eine Gruppe Soldaten. Ein mandschurisches Flugzeug raste bei Flugübungen auf dem Flugplatz in Keschan in eine Gruppe mandschurischer Soldaten. Vier Soldaten wurden getötet und fünf verletzt. Die Maschine wurde zertrümmert. Der Flugzeugführer und sein Bealeiter wurden schwer verletzt.
verlieh. Denn wozu lebt man, wenn nicht um der Gewißheit willen, sein Blut und seine Art wiederzufinden in Kinder« and Kindeskindern? Für sich allein ist der Mensch nichts: und alles, was er getan und erworben an irdischem Besitz verweht in bem gleichen Lufthauch, der dem Pfarrer an Grabe das Amen von den Lippen nimmt...
Unb während der alte Pohlmann diefen Gedanken nach- hing, geschah es, daß sein Sinnen öfter und bewußter jen« Tochter suchte, die ihrem Manne in fremdes Land gefolgt war und feit ihrer Heirat weder die deutsche Erde noch ihr Vaterhaus wiedergesehen hatte. Die spärlichen Briefe, auf dünnem gelblichen Papier geschrieben, meldeten, daß es ihr gut ginge, sofern man darunter ein bescheidenes Dasein verstehen wolle, das weder der harten Arbeit noch der kleinen Freuden ermangelte.
Diese Tochter — fast unwirklich geworden und sich bei Erinnerung nur noch darbietend als Kind unb Mädchen — gewann für den alten Pohlmann wieder Gestalt und Näh« in der Kraft seines Wunsches, aus ihrem Leib den Enkel geboren zu wissen, den Erben seines Blutes...
Eines Morgens, da Pohlmann aus unruhigem, vor dunklen, fieberhaften Träumen bedrängtem Schlaf erwachte stand seine älteste Tochter vor seinem Bett. Sie war nod unordentlich gekleider, und ihr Gesicht war naß von Tränen
„Elisabeth hat geschrieben, Vater", sagte sie leise und legte einen gelblichen Umschlag auf die dünne Decke. Und da bei alte Pohlmann, noch befangen von der leichten Dämmerun« des Schlafes, die Tochter verständnislos ansah, fügte sie Hinz« — und in ihrem Herzen war die große Wehmut der Unverheirateten und Kinderlosen: „Sie haben ein Kind, Vater Einen Jungen, Er heißt Georg — wie Du." Der alte Mann lag still, ohne ein Wort zu sagen, ja, ohne der armseligsten Gebärde der Freude oder des Erstaunens mächtig z« sein. Jetzt, da die Unwirklichkeit des Wunsches sich in bü Wirklichkeit der Erfüllung gewandelt hatte, da fein geheimstes niemals offenbartes und ihm selbst oft verborgenes Sehne« gleichsam Gestalt und Leben angenommen hatte — jetzt schier es, als breche aus seinem schwachen verfallenden Leibe eint o- «■ t- • ♦ ✓• V rvi lY « . K _ O lAS. _ r - • . - n ^vr r Y < »t*.
Was bringt der Rundfunk?
Reichssender Frankfurt.
Frankfurt: Sanistag, 22. Septeniber
5.45: Stuttgart: Choral, Zeit, Wetter. — 5.50 und 6.15: Gymnastik. — 6.40; Zeit, Meldungen. — 6.50: Wetter. — 6.55: Stuttgart: SA.-Standartenkapelle 1.19. Lig.: Rud. Sanier. - 8.10: Wasferstand, Wetter. —> 8.15: Stuttgart: Gymnastik - 9.30: Nur Trier: Werbekonzeck. — 10.00: Nachr. — 10.10: Schulfunk: Bismarck in Frankfurt. Eine Hörfolge. — 11.00: Werbekonzeck. — 11.30: Meldungen. — 1.1.45: Sozialdimst.
12.00: Stuttgart: Funkorchester. Ltg.: Otto Seyfert. — 13.00; Zeit, Saardienst, Nachr. — 13.10: Nachr. —• 13.20: Vom Funkhaus zum Autenuerich! (Schallpl.). — 13.50: Zeit, Nachr. — 14.00: Porzellanfuhren, Chausseewauzen und Nuckelpimien. (Cchall- platten — 14.30: Quer durch die Wirtschaft. — 14.50: Zeit, Wrrtschaftsmelduugen. — 15.00; Wetter. — 15.10: Stuttgart: Lernt morsen! — 15.30: Triberg: Handharmonika-Kouzert.
16.00: Wiesbaden: Stadt. Kurorchester. Ltg.: Schalck. — 18.00; Stimme der Grenze. — 18.20: Wochenschau. — 18.35: Stegreffsendung. — 18.50: Zeit, Wetter. ,
19.00: Kaiserslautern: Blasmusik. — 20.00: Zeit, Nachrichten. - 20.05: Saarländische Umschau. — 20.15: Eroher luftiger Meud ini Fuiiksaal des Reichsseuders Frankfurt. — 22.20: Zeit, Nachr. 22.35: Nachr., Wetter, Sport. — 22.45; Großer lustiger Abend (Fortsetzung). — 24.00: Stuttgart; Nachtmustk.
Deutschlandsender.
Deutschlandsender: Sonnabend, 22. September
5.45: Hamburg: Wett«. — 5.50: Nachr. — 6.00: Berlin: EM nastik. — 6.15; Tagesfpruch. — 6.20: Königsberg: EaumniA der NSDAP. Ltg.: Gaumusikmspizieut Iwan. — 3« * Pause gegen 7.00: Nachr. — 8.00: Sperrzeit. — 8,45 (Lewes- Übung für die Frau. — 9.00: Funkstille. — 9.40: Sportstmk 10.00: Nachr. — 10.10: Kinderfunkspiele: Der Dollpatsch. « einem Märchen von Hernr. Seidel. — 10.50: Fröhlicher KWeß garten. — 11.15: Seewetterbericht. — 11.30: Bengt Bey- Die Liebesgeschichte einer Wildgans. — 11.45: Dr. ©räumt«; Neueste Forschungen über Mmiilry in der Tierwelt. — Wetter für die Landwirtschaft.
12.00: Stuttgart: Funkorchester. Ltg. : Otto Seyfert. — Zeitzeichen. — 13.00: Wochenendunterhaltung auf Schallplam"- Anschl.: Wetter. - 13.45: Nachrichten. — 14.00= 1&>«& 14.45: Glückwünsche und Programmhinweise. — 15.00:., Börse. — 15.15: Kinderbastelstunde: Wir bauen eme flügeharm. — 15.40: K. E. Weitz: Wittschaftswochenschâ _ 16.00: Königsberg: KI. Funkorchester. Ltg.: Eugen Wilcken. In der Pause 17.00: Der Deütschlandsender erinnert. — Sportwochenschau. — 18.20: Arbeilskamerad, du bist seE 18.40: Der deutsche Rundfunk bringt. — 18.50: Zewun^
19.00: Funkbrettl. — 19.30: Zur Feuerschutzwoche: Bram. Hörspiel. — 20.00: Kernspruch: anschk.: Wecker u. KurM^ 20.15: Was sagt Ihr dazu? Gespräche aus unserer Zem , 20.30: Von der Wolga bis zum Ebro. Tänze europäischer^ ker. — 22.00: Wetter-, Tages- und Sportnachr. — ^.45. „ Wetterbericht. — 23.00: Hamburg: Funktanzkapelle. Ltg.-
die Zeitlichkeit seines Lebens wirksam war in der Fohe Nachkommen. Beglückt und fromm spürte der Alte u . Kreislauf seines Blutes das Leben derer, die er nicht sehen sollte, deren Wesen er aber auf geheimnisvolle, I sinnliche Art in sich trug als Erbteil unb Verheißung i1^ Und da so die mystische Dreiheit des Vergangn Gegenwärtigen und Zukünftigen seinem Leben und Sinn gab, fühlte er die Gewißheit eines ewige«
Einer ihrer erlauchtesten und reii
verlassen, der Maharadscha von dullah Khan. Er hat sich stets so einem indischen Nabob erwartete.
Das Armband des Maharadschah. w Die wackeren Leutchen von Bad Pistyan sind sehr <• ^ ichsten Gäste hat Bhopal, derÄawabW, benommen, wie nw ^ einem indischen Nabob erwartete. Er hat sich rigen Mädchen aus Ungarn und den molligen 4m ^ nach Herzenslust amüsiert, und er hat auch „springen" lassen. Der Abschied war begreiflicherwc ^ feierlich wie rührend. Nicht nur die Leitung desi M-
oem der Fürst gewohnt hatte, sondern auch 1® , gestellte wurden reich beschenkt. Sie empfingen m ^ ^t lich wertvolle Erinnerungsgegenstände. Am ^hre de' sich die hübsche blonde Wienerin gefreut, bte de w würdigt wurde, während des ganzen Aufènthaue- „ Haradschas in Pistyan seine Tanzpartnerin zu n= \ de« schon eine Stellung, die nur zu sehr geeignet e l Neid aller Evastöchter zu wecken, so nmß dies FuE höherem Maße durch das Geschenk geschehen, ° Arniba»" bem Mädchen in die Hand drückte. Es war .^ veu aus echten Tigerklauen, dem furchtbaren Gewau blichenen Dschungelsürsten. Doch hat der Na ^ Ku Geschmack gehabt, den eigenartigen Schmuck tu 1 ößlt de lauten eiuzufassen. Nun kann die also ®CW der tausend Gefahren des Dschungels träumen und Mjesciike« der indischen Fürstenhöfe, wenn die Krallen /i^t Sow* -»rtv+öi-i (Art trS AO Tons rtitfhTtllOtt ^^ÉÉÉH