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Zum Beginn des Europarundflugs. Am Mittag Les 28. August begann in Warickzau der Wettbewerb für Len Europa-Rundflug. Unser Bild zeigt Lie deutschen Teil­nehmer-Flugzeuge im Flughafen von Tempelhof kurz vor dem Start nach Warschau.

Korps, die dort den Sieg erfochten hatten, zu einer EcdeO stunde. Eeneralfeldmarschall von Mackensen weilte bei diesem Anlaß am Grabe des Reichspräsidenten, dem bei Ruhm dieses Tages gilt.

Bild rechts: Gedenkstunde am Jahrestage der Tannen- bergschlacht. Der letzte Generalfeldmarschall des Welt­krieges, v. Mackensen, im Tannenbergdenkmal. Am 20. Jahrestage der Schlacht bei Tannenberg sammelten sich im Tannenberg-Ehrenmal in Ostpreußen die Angehörigen der

100 Arbeiter als Ehrengäste beimTag der 100000" der HZ.

Am kommenden Samstag und Sonntag marschieren 100 000 Hitlerjunzen und Zungvolkpimpfe anläßlich des ersten Gebietstreffens der Hitlerjugend des Gebietes 13 Hessen-Nassau in Frankfurt a. M. auf. Die Zunggenossen aus der Pfalz, aus Hesien-Nassau und Hessen marschieren zum ersten Mal gemeinsam auf. Fast 80 Prozent der auf­marschierenden Hitlerjungen sind Jungarbeiter, die sozu­sagen von der Werkbank, aus dem Betrieb heraus, sich in Marsch setzen. Der Eebietsaufmarsch ist ein Ehrentag des nationalsozialistischen Jungarbeiters, er soll aber auch ein Ehrentag des deutschen Arbeiters sein, mit dem sich die Hitlerjugend fest verbunden fühlt, weshalb die Gebiets­führung hundert Arbeiter als Ehrengäste eingeladen hat. Diesen 'Kameraden der Arbeit wird sich in den Aufmarsch­tagen ein einzigartiges Bild bieten.

'Als Auftakt des Treffens ist eine große Ausstellung er- . richtet worden:Kampf und Sieg der HZ." Sie zeigt eine Gegenüberstellung der Jahre des Kampfes bis zum Sieg und den Aufbau des seitdem Geschaffenen in allen Einzel­heiten. Reichsstatthalter Sprenger konnte die Anerken­nung aussprechen:Dies ist die beste Schau, die ich bisher in Frankfurt gesehen habe". Zwei große Zeltstädte sind zur Unterbringung der lOOOOO Zungen vor den Toren der Stadt erbaut worden. 82 Sonderzuge treffen ein. Zn drei Marschsäulen marschieren 50 000 Hitlerjungen durch Frank­furt. Um 16 Uhr beginnt das große Masiensportiest im Stadion. Der Reichsjugendführer wird am Schluffe die Siegerehrung vornehmen. Ab 19 Uhr stellen sich 50 000 Hitlerjungen zur HZ.-Eroßkundgebung im Stadion auf. , Der Reichsjugendführer wird zu seinen Kameraden spre- ' chen und die Weihe von 1000 HZ.-Fahnen vornehmem Am Sonntag werden sich die 100 000 in Bewegung setzen und ab 10 Uhr vor dem Reichsjugendführer vorbeimarschreren. Am Nachmittag nach dem Besuch der Ausstellung beginnt der Abtransport nach den Heimatstandorten.

Eröffnung von Ladengeschäften.

Bemerkungen zum Einzelhandels­schutzgesetz.

Durch das Gesetz zum Schutze des Einzelhandels ist die Errichtung neuer Ladengeschäfte zunächst bis zum 31. De- zemuer 1934 verboten worden. Gegenwärtig ist also die Neueinrichtung von Einzelhandelsgeschäften nicht möglich. Eine Ausnahme hieran machen lediglich: 1. Verkaufsstellen, die ausschließlich dem Verkauf an Wiederverkäufer bienen; 2. Hilfsbetrieb anderer z. B. handwerklicher oder landwirt­schaftlicher Betriebe, die dem Verkauf der dort hergestellten Waren dienen und mit dem Hauptbetrieb öffentlich ver­bunden sind: 3. Läden, bei denen die Vornahme gewerblicher Leistungen Hauptsache und der Warenverkauf nur Zubehör ist, z. B. Friseurgeschäfte, Reparaturwerkstätten: 4. Ver­kaufsstellen, die nur aus Kontorräumen bestehen und nur der Entgegennahme von Bestellungen dienen sKohlen- kantor. Kontore von Versandoesckäften): 5. Wiedereröff­nungen von vorübergehend geschloffenen Läden (z. B. wegen Krankheit. Konkurs, neuer Herrichtung). Dagegen dürfen ohne ausdrückliche Genehmigung nicht neu zugelaffen wer­den: 1. Betriebe der unter 3 genannten Arten, in denen auch artfremde Waren verkauft werden (z. B. Zigaretten- nerfaur in Friseurgeschäften): 2. Vahnhofsverkaufsstellen, Kellerläden, Elagenläden, Hofgeschäfte, Kioske, Tankstellen:

3. Ausstellungen auf Privatmärkten. AlsNeuerrichtung" einer Verkaufsstelle gilt nicht, wenn eine Kaufftelle unter Aufgabe der bisherigen Verkaufsräume in andere Räume des gleichen Gemeindebezirkes verlegt wird, wenn die Ver­kaufsstelle in den bisherigen Räume von dem Inhaber min­destens ein Jahr betrieben worden ist und die neuen Ver­kaufsräume nicht mehr als ein Zehntel größer als die bis­herigen sind.

Neugliederung des gewerblichen lhenossen- schaftswesens.

Am 6. August 1934 fand beim Reichsstand des deutschen Handwerks eine Besprechung mit den maßgebenden Ver­tretern der Zentralstellen der Handwerkergenossenschaften state, in der die Frage der Neugliederung des gewerblichen Genossenschaftswesens erörtert wurde. Es wurde bekannt­gegeben, daß der Reichsstand des deutschen Handwerks im Zuge der Neugliederung seinem Genossenschaftsreferat einen organisatorischen Unterbau geben wird. Die Hand- werkergenosienichaften werden zu einerHaupttruppe Ge­nossenschaften beim Reichsstand des deutschen Handwerks" zusammengrfaßt: unter Führung dieser Stelle wird auch die gesetzliche Revision vorgenommen werden. Die Haupt­gruppe zerfällt in die drei Abteilungen Warengenossenschaf- ren Baugenossenschaften und Lieferungsgenossenschaften. Die mit Waren bandelnden Genossenschaften bilden gleich­zeitig eine selbständige Untergruppe beim Reichsführer des Handels mit Ausnahme der Einkaufsgenossenschaften der Bäcker, Fleischer und Konditoren, für welche die Querver­bindung zum Reichsnährstand hergestellt wird.

Die Führung derHauptgruppe Genossenschaften beim Reichsstand des deutschen Handwerks" wird der Reichshand­werksführer übernehmen. Die wirtschaftspolitische Be­treuung wird dem Genossenschaftsreferat des Reichstandes übertragen werden, das bereits bei den Vorgängern des Reichstandes Reichsverband des deutschen Handwerks und Eewerbekammertag, bestanden hat. Es wird ferner ein Führerrat gebildet werden, dessen Zusammensetzung der Reichshandwerksführer noch bestimmen wird. Ziel' der Neugliederung ist einerseits die Intensivierung der Revi­sion dadurch, daß die Revisoren ständig die gleichen Fach­gruppen revidieren.^ Für die Genossenschaften des Handels und die Kreditgenoffenschaft erfolgt die Regelung durch die entsprechenden Hauptgruppen der Wirtschaft.

Mit der Bampserversenluoa dsanfWgt. Ein skandalöser Versicherungsbetrug. Die Schuldigen zu hohen Zuchthausstrafen verurteilt.

. Schwurgericht verurteilte

'll^cVaSten J o hann Skorup wegen vorsätz- etneâ Schiffes bei Gefährdung von Menschenleben und wegen Versicherungsbetruges zu 1 e ch s Zähren Zuchthaus und fünf Jahren Ehr- Angeklagte Friedrich K u h r erhielt wegen Jnfttflung zu diesem Verbrechen neun Jabre Zucht­haus und zehn Jahre Ehrverlust. ' 0

Auf An st i f tnng des, Reeders Kuhr hatte der ^cemaichinut Skorup den FischdampferW 0 d a n* im Februar 1934 in der Nähe der isländischen Küste dadurch

V S.eb rächt, daß er die Saugleitung der Schiftspumpe beschadlgte, so daß die Pumve nicht l-mzen konnte Dadurch erreichte Skörup, daß sich im Maschinen- ^u'u Waiser ansammelte. Kuhr hatte den Maschinisten rirschdampfers beauftragt, um in Als Geo '14 ""5^ ssumme zu gelangen. Als Gegen I e t st u n g für die verbrecherische Wandlung

Zeuget? der Rolauösage?

Aufsehenerregende Ausgrabungen auf dem Schlachtfeld von Ronceval in Frankreich.

Auf dem Schlachtfelde von Ronceval in Frankreich, wo der Sage nach Roland, der Paladin Karls des Großen, mit seinem Ritterheer der maurischen Über» madjt erlag, soll am I. September d. I. ein Denkmal er­richtet werden. Bei den Ausschachtungsarbeiten für den Sockel machte man jetzt einen seltsamen Fund, der den Beweis bringen könnte, daß der Bericht des Roland- liedes über die Schlacht von Ronceval doch nicht reine Sage ist. Es wurden 1 2 Skelette nebeneinander gebettet von außergewöhnlicher Größe aufgefunden. Man konnte annehmen, daß es sich um die Überreste der 12 mit Roland gefallenen Paladine handelt, deren Leichen nach der Sage von Roland vor dem sterbenden Erzbischof Turpin aufgereiht wurden, damit der Kirchenfürst die toten Verteidiger der Ehristenheit segne. In Gelehrten- kreisen Spaniens und Frankreichs hat der Fund beträcht­liches Aufsehen erregt.

Blick in den Sport

Sport in wenigen Zeilen.

Tie deutschen Rennwagen werden nach dem glân- zenden Erfolg im Großen Preis der Schweiz weiter an ver­schiedenen Konkurrenzen im Auslande teilnehmen. Für das W. . September zum Austrag gelangende Rennen auf dem Maiaryl:)iing hat Auto-Union Stuck und Momberger qe- meldel, auch Mercedes wird sich beteiligen. Mercedes-Benz bai feine vollständige Mannschaft: Earacciola, von Brauchitsch und Fagioli für den Großen Preis von Ftalien auf der Monza-Bahn am 9. September genannt.

Glänzendes Nennungsergebnis zum Westmark-Rennen auf dem Nürburg-Ring.

Mit nahezu 120 Nennungen zum Westmark-Rennen, das am nächsten Sonntag auf der kleinen Betonschleife des Nürburg-Ringes ausgetragen wird, können NCKK. und DTAC. Westmark ein schönes Ergebnis verzeichnen. So erleben wir nach den Eroßkämpfen dieses Zahres noch einen letzten Tag des Motorsports auf dem Nürburg-Ring, wo der deutsche Nachwuchs sich am nächsten Sonntag ein Stell­dichein gibt! Diese Rennen auf der Betonschleife waren von jeher die interessantesten, die wir auf Lem Nürburg- R'.ng erlebten. Die Schleife besteht aus 2 Geraden und den beiden Kurven, der Süd- und Nordkehre. Beide Kurven sind in ihrem gesamten Verlauf bestens zu übersehen, so da^ am Start und Ziel nicht nur immer etwas los ist, daß vielmehr auch jede Kampfsituation stets von hier aus verfolgt werden sann!

Was aber diesem Rennen seinen ganz besonderen Reiz gibt, das ist die Tatsache, daß zum ersten Male, seit der

Nürburg-Ring besteht, auf der Vetonschleife ein WM, rennen ausgetragen wird. Und wenn es auchnur fe weisfahrer sind, so wissen wir doch, daß unter diesen weisfahrern gute Kämpfer zu finden sind.

Was bringt der Rundfunk?

Frantsurt: Donnerstag, 30. August

5.45: Stuttgart: Choral, Zeit, Wetter. 5.50 u. 6.15: ffiw naftit. 6.40; Zeit, Meldungen. 6.50: Wetter. 6.55: Bad Kreuznach: Knrarchester. Ltg.: Operndireltor Schneider. 8.10; Waßerstand. Wetter. 8.15: Stuttgart: Gymnastik. - 10.00: Nachr. 10.15: Nur Kasse!: Werbekonzerk. - 10.30: Nur Kassel: Eigene Sendung. 10.45: Praktische Ratschiâz! für Küche und Haus. 11.00: Werbekonzertz 11.40: W düngen. 1150: Sozialdienst.

12.00; München: Mittagskonzert. Ltg.: Erich Kloß. 13.00: Zeit, Saardienst, Nachr 13.10: Nachr. 13.20: Orchester Mainzer Berufsmusiler. Ltg.: Anton Eberhard. Dazw. 13.50: Zeil, Nachr. 14.30; Nur Kassel: Nachr. 14.40: Kinder- stunde: Was wollen wir spielen? 15.30: Wetter. 15.35: Wirtschaflsberich! 15.50: Zeit, Wirtschaftsmeldungen.

16.00: Stuttgart: Philharm. Orchester. Ltg.: Wilh. Walter. 17.30; Deutsche Gespräche. Das Bürgertum im neuen Staat. Zwiegespräch. 17-45: Aus Zeil und Leben. 18.15: Stutt­gart: Familie und Rasse. 18.25: Stuttgart: Spanischer Sprachunterricht. 18.45: Meldungen. 18.50: Das Leben spricht!

19.00; Freiburg: Kammermusik. 19.30: Saar-Umschau. 19.40: Für Dich, Bauer! 20.00: Nachr. 20.15: Abschied vom Sommer. Gedichte, Gespräche und Bekenntnisse. 21.00: Quer­schnitt durch die OperCarmen" v. Bizet. 22.20: Zeit, Nachr. 22.35; Vom Deutschlandsender: Funiherich: von der Internationa­len Sechsiagesahri. 22.45: Nachrichten. 23.00: Bres­lau: Funktanzkapekle. L!g.: Fred Ilgner. 24.00: Kom- vonisten-Porträts Claude Dedmkn ' '18621918).

Deutschlandsender: Donner.tag. 3D. August

5-45: Hamburg' Wetter. - 5.50: Nachrichten. - 6.00: Bertin: Gymnastik. 6.1Z: umgesspruch. - 6.20: 'Berlin: Frühkonzert. ° Pguie gegen 7.00: Nachrichten. 8.00: Cperr-eit. » t besubung tut die Frau. 9.00: Berufs- und Fachjchul- tunk: Engkuh bttorn in poents and foltiongs. 9.40: Kochiehre: SerJidLung von Ficichgerichten. 10.00: Nachrichten. 10.10: JJictn Name ist Him. Eine lustige Schulstunde um drei Redens­arten. 10.50: Schulturnen der Oberstufe. 11 15; See« wètterbencht. 11.30: ö. Krüger: Recht und Scholle - 11.55' Ebener. B Breslau: Funkorchester. Ltg.: Topih. 12.55: Zeitzeichen. p.00. Zimtes eommerailerlei (Sdjallplatten). Anschl.: Wel- ta. .13.45: Nachrichten. 14.00: Sperrzeit 14.45: Gluckwuiucyc und Programmbinweife. 15.00: Wetter Böck. 1545: ^èttchutäunk für Kinder: Der Müller und fein W - 15.40: Märsche u. Walzer (SÄM «tuttgart: Nachmliiagskünzer! des Philharm. Orchesters - -17.45: Jbmtrai d. irotba: lieber den Rsichsbund deutscher See­geltung. 18.00: Klassische und moderne Klaviermusik. 7 18.40: Graf Arco zum 85.. Geburtstag. 18.55: Das Sediat. Amchl.: Wetter.

19G0: Kleines Schallplatten-Konzert. 19.30: Das Warthsblnch. Bericht von Menschen Land und Geschichte. 20.00: Kernspruch. Anschl.: Kurznachrichten. 20.10: 1000 muntere Noten. 22.00: Wetter, Nachr., Sport. Anschl.: Nachrichten aus dem kulturellen Leben. 22.30: Um Silbervase und Hühnleinpokal. Funkbericht von der internationalen Sechstagefahrt. 22.4o: Secwètterberichl. 23.00: Buenos Aires: Konzett d. perermgten argentinischen Polizeikavellen als Gruß an die deutsche $oi'3ei.

Bücherecke.

_ Vor kurzem erschien ein Werk, das an bescheidener Stelle vielleicht, aber doch nicht unwesentlich dem ft- turellen Aufbau unseres neuen Staates Hilfsdienste leiM wird:

Das deutsche Wort, Rechtschreibung und ß^ rung des deutschen Wortschatzes Ler Fremdwörter nad) amtlichen Regeln bearbeitet von R. P e k r u n , Stud'snm am Lefsinggymnasium, Berlin. 1150 Seiten. Preis 3,8»

Mit etwa 224 000 Wörtern, Ableitungen, Hinweisen und Erklärungen ist dieses Buch das vollständigste RE schlagewerk über alle Fragen der Rechtschreibung, Morterklärung und Fremdwortverdeutschung. Neben Anerkennung maßgebender fachmännischer und verantwort licher Stellen beweist die hohe Auflagenziffer (zur oe 181. bis 210. Tausend), daß hier eine wesentliche Lücke gefüllt wird. Die Äritif nennt dieses 28erk ein wunder völles Buch, das alle bisherigen Wörterbücher durch Vollkommenheit und Vielseitigkeit in den Schatten stelln Zbm Neubau unseres staatlichen und kulturellen Lebens gehört die Reinigung und Klärung der deutschen Sprache Diesem guten und notwendigen Ziele dient das Werk Psskrun als wesentlicher B a u st e i n.

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