Mnschenmaffen pilgern durch die Mhelmstraße.
Das Interesse der Berliner Bevölkerung richtete sich am Todestage des greisen Reichspräsidenten hauptsächlich auf das Regierungsviertel, vor allen Dingen auf das Reichskanzlerpalais, auf das Rcichspräsidentenpalais in der Wlhclmstraßc und auf die Reichskanzlei am Wilhelm- platz. Während in den Mittagsstunden sich eine nach Hunderten zählende Menschenmenge am Wilhelmplatz an- staute, schwoll sie in den späteren Nachmittagsstunden r u T a u s e n d e n an, so daß sich die Polizei gezwungen sah um Unfälle zu vermeiden, die Bürgersteige durch Taue zum Fahrdamm hin abzuspcrren.
Wie eine Mauer steht die Bevölkerung und harrt stumm vor dem Palais aus.
Durch Lautsprecher werden fortlaufend die neuesten cin- laufcndcn Beileidskundgebungen des In- und Anstandes verkündet. Es gibt nur ein Gespräch unter den Leuten: bCr verstorbene Reichspräsident. Jeder weiß dem anderen, ob bekannt oder fremd, Anekdoten um den Feldmarschall ru erzählen. Das Reichspräsidentenpalais selbst ist streng abgesperrt, niemand darf eintreten.
Einem Pilgerzuge gleich zogen die Massen, besonders nach Geschäftsschluß, nach der Wilhelmstraße, und von hier aus ergoß sich der Strom der Menfchenmasscu nach dem Wilhelmplatz, wo die Menschenmenge gegenüber der Reichskanzlei, unmittelbar vor dem Propagandaministe- chnn, Aufstellung nahm. Kopf an Kops harrt die Menge und erwartet das Kommen des Führers.
Die Trauer im Mèch.
In unabsehbarer Menge laufen in Neudeck die Telegramme und sonstigen Kundgebungen ein, die aus allen Teilen Deutschlands, von Behörden und Verbänden, von hoch und niedrig, die tiefste Teilnahme am Tode des Reichspräsidenten und Generalfeldmarschalls zum Ausdruck bringen. Der Präsident des Freistaates Danzig, wo zum Zeichen der Trauer alle öffentlichen und zahllose private Gebäude die Flaggen halbstock setzten und alle Kirchenglocken läuteten, hat an den Führer ein Telegramm gerichtet, das von der schmerzvollen Erschütterung der Danziger Bevölkerung über den Tod Hindenburgs spricht, der Ehrenbürger der Stadt war. „Der große Tüte bleibt Sinnbild und Beispiel treuer Pflichterfüllung in Krieg und Frieden und alle, die innerhalb und außerhalb der Reichsgrenzen unter diesem Erbe stehen, vereinigen sich in schicksalsschwerer Stunde zu dem heißen Wunsch um Kraft für den Führer."
Die Reichs statthalter und Ministerien der Länder und Gaue drücken ebenso ihre Anteilnahme aus, wie das Rote Kreuz, das für den verstorbenen Schirmherren 14 Tage hindurch zur Diensttracht einen Trauerflor trägt. Hamburg, Bremen und Lübeck haben in besonderen Kundgebungen ihrer Anteilnahme Ausdruck gegeben; Bayerns Ministerrat trat zu einer Trauersitzung zusammen, in der der Ministerpräsident Siebert den verstorbenen Reichspräsidenten als Ehrenbürger von Bayern feierte, in dessen Bergen Hindenburg io oft Erholung gesucht habe.
Die Glocken lauten.
Eine Anordnung des Reichsbischofs.
Die Pressestelle der Reichskirchenregierung gibt folgende Anordnung des Reichsbischofs bekannt:
In tiefer Bewegung und Trauer hat das deutsche Volk die Kunde vom Tode feines Generalfeldmarschalls und Reichspräsidenten von Hindenburg vernommen. Ich ordne folgendes an: In den folgenden Tagen sind bis einschließlich,zum Tage der Beisetzung die Glocken von 8 bis 9 Uhr abends zu läuten. Die Kirchen sind in den nächsten Tagen tunlichst den ganzen Tag über offen zu halten. Für die Beflaggung der kirchlichen Gebäude gelten die entsprechenden Anordnungen des Reiches. Für den Tag der Beisetzung ergeht besondere Anordnung.
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Das Rätsel von Torsten.
Roman von Wolfgang Marken. Urheber-Rechtsschutz: Verlag Oskar Meister, Werdau.
23 Nachdruck verboten
„Dazu kann ich noch nichts sagen, Ariane."
„Ein Vielleicht können Sie mir doch geben."
Er nickte ihr freundlich zu. „Ein Vielleicht . . . ja!" Ariane lachte fröhlich. „Mehr verlange ich heute nicht! Ich bin mit dem „Vielleicht" zufrieden."
* *
*
Als Ariane am nächsten Morgen im Schlafwagen er- 1VW, sind sie schon in Calais. Sie nehmen einen Wagen whrcn nach Dem Büro der Schiffahrtsgesellschaft, wo sie die Karten nach Neunork lösen.
Viertelstunde vor Abgang des Schiffes gehen sie sl” Bord.
Prione kehrt als ein anderer Mensch aus Europa Mit blitzenden Augen steht sie an der Reling, fangen find gerötet, ihr ganzes Wesen ist wieder Spannkraft.
ist stiller geworden, seine Fröhlichkeit ist eine mehr in sich gekehrte. Das Jungenhafte, ,^,/^prvdelnde hat sich in besinnliche Güte und Herz- i'chteit verwandelt.
eins wurde er sich langsam klar:
Kameradschaft war von Tag zu Tag schwerer zu rragen. Er sah, wie schön Ariane war, wenn er in ihre ö?n Augen blickte, wenn sie aufrecht und schlank r ihm schritt, alles war Kraft und Leben an ihr.
spurte, wie langsam in seinem Herzen Die Schn- L die Sehnsucht, dieses junge reine Wesen Zu ziehen, sie sein Eigen zu nennen.
daß er Ariane liebte ... und das tat weh; tochter 1)11 ^ab es keinen Weg zu der Mittionärs-
4. w<^^..?^^Ulrksche Finanzmiuister Mac Doolingdal ^ Durchreise in Neuyork eingetroffcn und Sir Am» öcn .Präsidenten der staatlichen Notenbank, feiner 'Uwren distinguierten Herrn, der in suh von dem kompakten, hünenhaften abhob. kannte ^""^"üdal miD Sir Hvmery waren gute Be- ö Jen $.r™V^ glaubte daher an einen ganz pri- habeir. ^^undschaftsbesuch, aber er sollte sich geirrt Nätt?ÄKftetem^ Wer D-Mnada!," er. Muftis" ««LL^ »° -wind« im bequemen
Das Gedenken der evangelischen Kirche.
Der Reichsbischof erläßt eine Kundgebung, ist der es nach einer Würdigung der Persönlichkeit und Bedeutung Hindenburgs im Kriege, in der Nachkriegszeit und im neuen Deutschland heißt: „Das Leben des Reichspräsidenten Generalfeldmarschalls von Hindenburg, zu dem ein ganzes Volk in unbegrenztem Vertrauen empor- gcschaut hat, war
getragen von einer tiefen Herzensfrömmigkeit;
Traueândgebungen.
Düs Beileid der Deutscher! Arbeitsfront
Ein Aufruf von Dr. Ley.
Der Führer der Deutschen Arbeitsfront und Stabsleiter der PO., Dr. Robert Ley, hat einen Aufruf erlassen, in dem es heißt: „Der Generalfcldmarschall und Reichspräsident von Hindenburg ist von uns gegangen. Im Dritten Reich war er den Deutschen und den politischen Soldaten das leuchtende Beispiel dafür, daß Zähigkeit, Glaube und Disziplin den Wiederaufstieg unseres Volkes verbürgen. Gerade der deutsche Arbeiter, der sich im Weltkriege als treuester Sohn der Nation erwiesen hat, verbindet an der Bahre das Gedenken mit dem Gelöbnis: mit doppeltem Eifer das zu vollenden, was dieser immer wieder dem Volke predigte, die Einheit der Nation und des Volkes."
*
Der KAffhMsèrSund trauert nm seinen Schirmherr«.
Oberst a. D. Reinhard, der Bundesführer des Deutschen Reichskrieger,bnndcs „K y f f h ä u s e r", richtete an die Kameraden des Kyffhäuservundes eine Trauerkundgebung, in der cs u. a. heißt: Generalfeldmarschall von Hindenburg, der allverehrte Schirmherr unseres Kyffhäuserbundes, ist nach Gottes Ratschluß in die Ewigkeit hinübergegangen. Sein hohes Vorbild als Mensch und Soldat wird in unserer Arbeit und in unseren Taten fortleben. Das ewige deutsche Soldatentum, zu dem wir uns stolz und dankbar bekennen, ist für uns nicht denkbar ohne die heilige Erinnerung an den unvergeßlichen Vertreter unseres soldatischen Denkens. Die Großtaten des nun dahingegangenen Feldmarschalls des Weltkrieges und Paters des Vaterlandes in bewegter Friedenszeit gehören der Geschichte an. Die Persönlichkeit des großen Soldaten aber wird ihr unvergängliches Denkmal finden in den Herzen seiner alten Kameraden. So wollen wir seiner in schlichtem Pflichtbewußtsein und unerschütterlicher Treue uns würdig zeigen, und ihm nacheifern im hingebenden Dienste am deutschen Paterlande, das das erste und letzte Ziel feines unermüdlichen Denkens und Schaffens war.
*
Ein Letztes Front Heil.
Kundgebung Scldtes.
Der Bundesführer des Rativiialsozialistischen Deutschen Frontkämpfcrvundes (Stahlhelm), Reichsminister S c l d t c, erläßt aus Anlaß des Todes des Herrn Reichspräsidenten folgende Kundgebung:
Traucrkundc hat die Herzen aller deutschen Soldaten getroffen: Der Reichspräsident, unser Gencralscldmarschall von Hindenburg, ist zur großen Armee heimgegangen.
Im tiefsten bewegt senken wir, seine alten Frontsoldaten, die Fahnen vor der Bahre des Mannes, der unser Führer im Weltkrieg und der getreue Eckart des deutschen Bölkes in schwerster Zeit aewesen ist.
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„Es muß etwas ziemlich Wichtiges sein; ich habe das Gefühl," meinte Der Minister.
„Ist es auch! Sozusagen ... eine Kardinalfrage, Die ich an Sie richten muß."
„Ich bin sehr gespannt!"
„Sie wissen, lieber Doolingdal, daß die Union laut Ausweis einen Banknotenumlanf von 12 Milliarden und 456 Millionen Dollar hat."
„Ja, stimmt genau!"
„Hm. . . Tatsache ist ltwr, daß über 13 Milliarden Papiergeld umlaufen. Wir schätzen sogar auf 13% Milliarden!"
„Aha! ... Sie meinen Die gefälschten Banknoten einbegriffen?"
„Ja, allerdings ... und das Tollste ist, daß diese falschen Banknoten so hervorragend gemacht sind, daß es keine Möglichkeit gibt, die Nachahmung überhaupt fest- zustellen."
„Aber ich bitte Sie, Homery, das gibt es doch nicht! Das wäre ja das Ende der Banknote!"
„Vielleicht ist's auch an dem. Ich bin ratlos, grüble Tag und Nacht darüber nach, welche Maßnahmen man treffen könnte und finde keinen Ausweg. Hier — sehen Sie sich diese Banknoten an."
Der Bankpräsident holte ein Bündel Tansend-Dollar- Scheine ans seiner Tatsche.
„Untersuchen Sie diese beiden Noten. Sie tragen die gleiche Nummer. Eine davon ist falsch, muß falsch sein, denn es ist festgcstellt worden, daß niemals zwei gleiche stkummern durch Die Notenausgabe gekommen sind. Sagen Sie mir nun, welche ist Die falsche?"
Der Finanzminister zieht eine Lupe hervor und betrachtet die Noten sehr eingehend.
'„Prüfen Sie auch die anderen. Es sind hier nur 16 Dubletten. Ich hätte dreihundert mitbringen können. Wenn Sie den Noten mit allen chemischen Mitteln zu Leibe rücken ... es ist und bleibt ausgeschlossen, die falschen von den echten zu unterscheiden. Als wenn die gleiche Maschine sie gedruckt hätte und das ist doch gänzlich ausgeschlossen."
„Mit anderen Worten eine hundertprozentige Fälschung."
„Jâ! Irgendeine Stelle, von der wir keine Ahnung haben, hat die genialste Fälschung der Weltgeschichte durchgeführt. Alle Banken stecken voll von diesen Duplikaten. Nur ich und mein Sekretär haben das festgestellt und darüber bis jetzt geschiviegen."
„Aber, lieber Homery . . . das Notenpapier kann man doch nicht so ohne weiteres Nacharbeiten."
„Nein, das taun man nicht! Ich will Ihnen auch verraten, daß ès dasselbe Papier ist, wie es unsere Notendruckereten verwenden."
„Wie ist das möglich?"
„Das haben wir herausbekommen! Sie wissen, daß die alte ehrenwerte Banknotendruckerei Sherwood & Sons seit sechsündneunzig Jahren für uns druckt. Die
er war ein treues Glied der evangelischen Kirche. Sein letztes Wort an den unterzeichneten Rcichsbischof lautete: „Sorgen Sie dafür, daß Christus in Deutschland verkündet wird." Diese Mahnung wird die Deutsche Evangelische Kirche als ein heiliges Vermächtnis des großen Toten bewahren. Unter dieser Losung wird deutsche Ehre und deutsches Wesen zur vollen Entfaltung kommen.
In der Hand unseres Führers Adolf Hitler liegt jetzt das geschichtliche Erbe, das Deutschland heißt: mit ihm bauen wir das Dritte Reich."
Wie der Name Hindenburgs uns im Felde zum S y m- bol der Pflichterfüllung und der Einsatzbereitschaft geworden war, so ist fein selbstloser Dienst an der Nation in den Jahren bitterster Not uns Borbild und Beispiel geworden und wird es bleiben für alle Zeit.
Wenn wir jetzt Abschied nehmen müssen von dem, was an dem deutschen Soldaten Hindenburg sterblich war, dann tun wir cs in dem Bewußtsein, daß seine große Persönlichkeit auch in die Zukunft unseres Volkes fort- mirten wird, wegweisend und verpflichtend für j c d c n K ä m p f c r der deutschen Nation.
Wir Frontsoldaten vom Nationalsozialistischen Deutschen Frontkämpferbuud (Stahlhelm), die wir dem Gencralfeldmarschall als unserem Ehrenmitglied besonders verbunden waren, geloben in dieser Stunde, seinem Vorbild nachzuleben und niemals mübc zu werden im treuen und bis zum letzten Atemzüge hingebenden Dienst an Bolk und Vaterland.
Front Heil!
Franz Teldte, Bundesführer des RS.-Deutschen Frontkämpferbundcs (Stahlhelm).
*
Trauergsttesdienste im ganzen Reiche.
Wie im gaumen Reich, so fanden auch in der Reichshauptstadt in allen Kirchen am Donnerstag Trauergottesdienste statt. Der erste Gottesdienst fand im Berliner Dom statt. Oberkonsistorialrat D. Richter hielt die Predigt. „Wenn uns in Tagen höchster Freude oder tiefsten Schmerzes das Herz übervoll ist", so führte der Prediger u. a. aus, „so suchen wir Zuflucht bei dem Allerhöchsten, um ihm anzuvertrauen, was uns bewegt. .Schüttet euer Herz aus vor Gott, liebe Leute', sagt die Schrift. Diesem Ruf wollen wir heute folgen int Blick auf das große Geschehen vor zwanzig Jahren und auf alles Schwere, das wir seitdem erfuhren. Und mit uns wollte das greife Oberhaupt unseres Volkes betende Hände aufheben. Nun haben sich diese Hände für immer zusammengelegt. So verbindet sich uns sein Gedächtnis mit dem der Opfer des großen Krieges, und beides gehört innerlich zusammen, weil Dienst und Opfer auch das Wesen seines Lebens war. Ein treuer Mann wird viel gesegnet". Schlichter und umfassender als mit diesem Got- teswort kann man sein Leben nicht umschreiben: „Ein Gedächtnis ist Mahnung für uns alle, daß wir recht treu werden und jeder an seinem Platz, damit Gott uns auch weiterhin als ganzes Volk segnen könne."
Im Beisein des Apostolischen Nuntius Orscnigo fand in Berlin aus Anlaß ves Ablebens des österreichischen Bundeskanzlers Dr. Dollfuß in der St. Hedwigs- Kathedrale ein feierliches Requiem statt. Im Auftrage des Reichskanzlers war Herr von Papcu- anwcieno.
llcbcrmacbung ist vorbildlich. Nie haben wir uns über die allerklcinste Unkorrektheit beklagen können."
„Ich weiß es."
„Wie Sie auch wissen, ist die Firma vor einem Jahre ttiedcrgebrannt."
„Das ist mir noch lebhaft in der Erinnerung. Aber I. . Noten sind damals nicht verbrannt."
„Nein, alle fertigen Banknoten waren in den Tresors. Dagegen sind eine Reihe Blaudrucke vom Feuer vernichtet worden, außerdem ein stattlicher Posten Papier." „Aha!"
„Dieser Posten Papier — es waren dreißigtausend Bogen — ist aber in Wirklichkeit . . . nicht verbrannt, sondern vorher beiseitegeschafft worden."
„Das ist doch unmöglich!"
„Es scheint unmöglich. Mister Litten, der Besitzer, ist genau so ratlos wie ich, er findet keine Erklärung. Aber dieser Posten Papier ist tatsächlich verschwunden. Rund fünfzehn Zentner Papier sind es gewesen, das ist Tatsache und erwiesen."
„Wie haben Sie das festgestellt?"
„Die Druckerei ist durch eine riesige Explosion zerstört worden und bis auf die Kellerräume ausgebrannt. Das war damals, als auf die Hinrichtung Saccos und Van- zettis die verschiedentlichen anarchistischen Anschläge erfolgten. Der Attentäter, der Die Bombe in Die Druckerei praktizierte, wurde gefaßt, seine Tat mit zwölf Jahren Sing-Ling geahndet. Es war ein Angestellter Der Druckerei gewesen. Kein Mensch hat daran gedacht, daß es sich in Wirklichkeit um den größten Gaunercoup des Jahrhunderts handelte, daß Die Sprengung und der Brand keine andere Ausgabe hatten, als den Diebstahl des Papiers und wahrscheinlich auch einer ganzen Reihe Platten zu verschleiern."
„Wie haben Sie das in Erfahrung gebracht?"
„Das mar ganz einfach! Jener Verurteilte ist schwer lungenleidend und ertrug Die Zuchthausluft, so menschlich sie jetzt auch sein mag, nur sehr schwer. Sein Leiden hatte sich verschlimmert, und es bestand ernste Gefahr für fein Leben. Ich habe mir den Mann vorgenommen und ihm Freilassung versprochen, wenn er die Wahrheit gesteht."
„Und hat er gestanden?"
„Ja, Die Angst um sein Leben zwang ihn dazu."
„Ah . . . Sie haben also eine Spur gefunden?"
„Ja und nein! Was er gestehen konnte, war sehr wenig. Er ist von einem gewissen Ambrosius Fan da los, einem Spanier, angestiftet worden, die Bombe zu legen. Dafür hat er von ihm vorher zwanzigtausend Dollar er- halten, Die er sicher untergebracht hat. Das ist aber auch alles, was er auszusagen hatte."
vllnD was ist mit diesem Fandalos?"
„Fandalos ist tot, umgekommen in Chikago bei einer Messerstecherei."
„Schade, wieder eine Tür verrammelt!?
(Fortsetzung folgt.)