Die Abstimmung im Gaargebiei.
Von zuständiger amtlicher Stelle wird mitgeteilt: Der Völkerbundsrat hat die Volksabstimmung im Saargcbiet auf Sonnrag, den 13. Januar 1935 festgesetzt. A b st i m - m u n g s b c r c ch t i g t ist ohne Unterschied des Geschlechts und der Staatsangehörigkeit jede Person, die am 13. Januar 1935 zwanzig Jahre alt ist und am Tage der Unterzeichnung des Versailler Vertrages, das ist der 28. Juni 1919, im Saargebiet gewohnt hat. Diad) dem vom Völkerbundsrat festgesetzten Mstimmungsreglement ist grundsätzlich jede Person abstimmungsberechtigt, die an diesem Tage im Saargcbiet ihren gewöhnlichen Wohnort batte und sich dort mit der Absicht des Verbleibens niedergelassen hatte.
Eine bestimmte Anwesenheitszeit wirb somit nicht vcrlanat: auch iver sich erst am Stichtag. dem 28. Juni 1919, im Saargcbiet niedergelassen hat, ist abstimmungsberechtigt. Andererseits ist die vorübergehende Abwesenheit vom ständigen Wohnort im Saargcbiet ohne Einfluß auf die Stimmberechtigung, vorausgesetzt, daß der Wille bestand, den tatsächlichen Aufenthalt im Saargcbiet beizubehalten. Es find sonach beispielsweise auch abstimmungsberechtigt:
a) Personen, die aus einer Gemeinde des Saargebiets zur Erfüllung des Militärdienstes eingezogen, am -28. Juni 1919 aber noch nicht an ihren ständigen Wohnort im Saargebiet zurückgekehrt waren, weil sie noch bei ihrem Truppenteil standen, oder sich in Gefangenschaft befanden oder infolge Verwundung oder Krankheit noch nickt in das Saargebiet zurückkehren konnten;
b) aktive deutsche Militärpersonen, die vor der Besetzung des Saargebiets bei einem im Saargebiet garni- sonierenden Truppenteil standen und bei der Besetzung das Saargebiet verlassen mutzten, ihren Wohnsitz daselbst aber bis zum 28. Juni 1919 noch nicht aufgegeben hatten. In Betracht kommen Offiziere, Militärbeamte, Unteroffiziere und Kapitulanten, nicht aber die lediglich zur Erfüllung ihrer Militärdicnstpflicht Eingezogenen.
c) Personen, die sich über den 28. Juni 1919 zu Besuchs-, Studien- oder Ausbildungszwecken außerhalb ihres im Saargcbiet gelegenen ständigen Wohnorts aufgehalten haben, selbst wenn sie am 28. Juni 1919 im Saargebiet polizeilich nicht gemeldet waren:
d) Personen, die über den 28. Juni 1919 vorüber- gebend autzerhalb ihres ständigen Wohnorts im Abstimmungsgebiet eine Dienst- oder Arbeitstätigkeit ausgeübt haben.
e) Personen, die am 28. Juni 1919 von ihrem ständigen Wohnsitz im Saargebict V e r r c i st waren und sich polizeilich abgemeldet hatten, um z. B. während der Reise am Aufenthaltsort Brotkarten zu erhalten;
kl Personen, die am 28. Juni 1919 zwangsweise, z. B. durch Ausweisungsbefehl der damaligen Besatzungsmächte, von ihrem ständigen Wohnort im Saargebiet ferngehalten worden sind oder die aus dem Saargebiet geflüchtet und bis zum 28. Juni 1919 nicht zurückgekehrt waren.
Der Aufenthalt von Minderjährigen und Entmündigten am 28. Juni 1919 bestimmt sich nach dem Aufenthalt der Personen, die die väterliche Gewalt oder die Vormundschaft über sie ausübten. Der Aufenthalt der Eltern oder des Vormundes hat aber dann keine entscheidende Bedeutung, wenn ein Minderjähriger, der zu dieser Zeit getrennt von seinen Eltern oder seinem Vormund wohnte, selbst für seinen Unterhalt sorgte. Eine am 28. Juni 1919 im Saargèbiet beschäftigte Minderjährige, die dort ihren Unterhalt als Hausgehilfin selbst verdiente, ist also abstimmungsberechtigt, auch wenn ihre Eltern damals nicht im Saargebiet wohnten. Die verheiratete Frau teilt den Aufenthalt ihres Ehegatten, sofern die Ehe vor dem 28. Juni 1919 geschlossen war.
An alle im Reich außerhalb des Saargebiets wohnhaften Personen, die auf Grund der vorstehenden Richtlinien die Verleihung der Abstimmungsberechtigung beanspruchen können und sich bisher noch nicht gemeldet haben, ergeht die Aufforderung, sich umgehend bei der Saarmeldestelle ihres jetzigen Wohnorts (beim Einwohnermeldeamt, in den Städten beim zuständigen Polizeirevier) zu melden. Soweit möglich, sind Nachweise über den Wohnsitz am 28. Juni 1919 (An- und Abmelde- bescheinigungcn, Bcschäftigungszeugnissc, Militärpapiere usw.) mitznbringen.
Nah und Fern
O Ricarda Huch 70 Jahre alt. — Huldigung der Juaend. Jungen und Mädel der Hindenburg,chule von Heidelberg zogen mit klingendem Spiel hinaus zum Haus'der Dichterin Ricarda Huch, die ihren 70. Geburts- taa feierte. Sie überbrachten, wie Rektor Neureuther sagte, nicht nur die Glückwünsche der Heidelberger Alt- stadtjugcnd, sondern der ganzen deutschen Jugend, Jungen sangen Geburtstags- und Freiheitslieder Jie Dichterin nahm erst vom Hof ihrer Wohnung und zchnctz- lich auf der Straße die Huldigung der Jugend entgegen. Sie dankte in herzlichen Worten und gab der großen Jreude Ausdruck, die ihr durch die Huldigung der Jugend geworden sei.
Blick in den Sport.
Kampfspiele und 2«oo-Kilometer-Zahri.
Sportvorschau auf den Sonntag.
Zwei RicsenveranstalMngen beherrschen diesmal das wörtliche Wochenendprogramm, die lV. Deutschc n K a m p s- spiele in R ii r n b e r g und die 2 0 0 0 - Kilometer- Fahrt durch D e u 1 s ch l a n d. Die Kampfspiele stellen genau das gleiche dar wie die Olympischen Spiele, nur mit dem Unterschied, daß sie rein national sind, während die Olympiaden für alle Völker der Erde offen sind. Rund 7000 Sportler stehen eine Woche lang im Mittelpunkt des Interesses Deutschlands. In nicht weniger als 24 Sportarten wird um die Kampsspielplakette gerungen, und den Beginn machen am Sonnabend bzw. Sonntag die Radfahrer. Ruderer. Wasierball-
Der Kölner Student Weinkötz, der beim Amerikaner-Sportfest in Düsseldorf einen neuen deutschen Rekord im H o ch s p r u n g aufstellte.
spieler und Fechter. Die Bahnmèisierschaften der Radfahrer finden in Halle statt, und auch die Ruderer sind nicht in Nürnberg, sondern in Mainz.
Die AM-Kilomcter-Fahrt durch Deutschland, die in Wirklichkeit übrigens über fast 2200 Kilometer führt, findet bereits das zweite Mal statt. Sie hat die Veranstaltung des Vorjahres bei weitem übertrumpft und bricht alle bisher dagewesenen Rekorde in dieser Beziehung, über 1700 Fahrzeuge mit über 2000 Teilnehmern gehen am Sonnabend in Baden-Baden und Leipzig auf die Strecke, und erst spät am Sonntagabend werden die letzten wieder in Baden-Baden eingetroffen sein.
Ein weiteres bedeutendes Ereignis nimmt gleichfalls am Sonntag seinen Anfang, der 15. Rhön-Segelflugwettbewerb, der bis zum 5. August währt und natürlich wieder alle deutschen Segelflieger von Rang und Namen ain Start sieht; 115 sind cs insgesamt.
Die Leichtathletik, die im Augenblick ganz große Tage hat, bringt erneut einen Start der Amerikaner, diesmal in Frankfurt a. M. Auch in Malmö sind die amerikanischen Farben in einem internationalen. Treffen vertreten.
Im Tennis interessiert vor allein das Jnterzonenfinale zwischen dem Gewinner der Europazone, Australien, und dem Sieger der Amerikazone, USA. Das in Wimbledon vor sich gehende Spiel dürfte mit einem Siege der Amerikaner enden,' die so gegen die Pokalverteidiger, die Engländer, kämen. Obwohl der Wettbewerb dieses Jahres noch gar nicht einmal beendet ist, beginnt in Warschau bereits der des kommenden Jahres mit dem Spiel Polen—Belgien.
O Vermögen eines Vvlksschädlings beschlagnahmt. Das Württcmbcrgifche Politische Landespolizeiamt hat die Sachen und Rechte des flüchtigen Arztes Dr. Cäsar Hirsch, geboren am 19. November 1885 in Cannstatt, zuletzt wohnhaft in Stuttgart, vorbehaltlich späterer Einziehung zugunsten des Landes Württemberg, beschlagnahmt. Hirsch ist im März letzten Jahres in das Ausland geflüchtet. Er versuchte von der Schweiz aus sein gesamtes Vermögen in das Ausland zu schaffen. Dies gelang ihm jedoch nur teilweise. Neuerdings betätigt sich Hirsch im Ausland in überaus hetzerischer und schädigender Weise gegen das nationalsozialistische Deutschland.
O Vom Donner — getötet. In Ossig im Kreise Zeitz fand ein lSjähriger jünger Mann während eines Gewitters auf ungewöhnliche Weise den Tod. Auf dem Heimweg vom Futterholen erlitt er bei einem heftigen Donnerkrach einen Herzschlag.
O Banküberfälle in Spanien. In der in der Nähe von Barcelona gelegenen Ortschaft Mataro wurde eine Bankfiliale von acht Bewaffneten, die in zwei von ihnen gestohlenen Autodroschken vorgefahren waren, überfallen. Tie Aufforderung der Banditen, die Hände hochzuhalten, beantwortete das Bankpersonal mit Schüssen. Die Räuber feuerten daraus auch ihrerseits und verletzten den Bankdirektor schwer. Daraufhin flüchteten sie. Auf ihrer Flucht kam es zu einer Schießerei mit Gendarmen, die mehrere der Räuber festnahmen. — In Andorra wurde die Staatsbank von Bewaffneten ausgeraubt.
0 Weltrekord im Fallschirmabsprung. Der russische Flieger Nikolai Endokinow hat einen neuen Weltrekord im Fallschirmabsprung aufgestellt. Er sprang in 7900 Meter Höhe ab. Er öffnete seinen Fallschirm erst 200 Meter über dem Erdboden. Damit schlug er seinen eigenen Weltrekord, den er im August 1933 mit 3640 Meter aufgestellt hatte, und auch den vorjährigen Weltrekord des Engländers John Tromum, der aus 5300 Meter Höhe gesprungen war.
Börse und Handel
Frankfurt a. M. (Sch l achtv ieh m a r kt vom 19. Juli.) Auftrieb: Rinder insgesamt 58 (gegen 218 am letzten Donnerstagsmarkt), davon 27 Ochsen, 5 Bullen, 8 Kühe und 18 Färsen. Kälber 1009 (1326), Hämmel 63 (41), Schafe 41 (29), Schweine 489 (724). Notiert wurde pro 1 Ztr. Lebendgewicht in RM.: Kälber: Sonderklasse —, andere a) 4 0—44, b) 36—39, c) 28— 35, d) 18—27. Lämmer und Hämmel: b2) Weidemasthämmel 30—33, c) mittlere Mastlämmer 26- 29, d) geringere Lämmer und Hämmel 20—25. Schafe: f) mittlere 24—28. Schweine: b) 44 47, c) 43- 47, d) 40—45, e) 34 40. Im Preisvergleich zum letzten Donnerstagsmarkt blieben Kälber unverändert, Hämmel in guten Qualitäten gaben 1—2, in geringen bis 4 RM. nach. Schweine zogen 1—2 RM. an. Die Preise sind Marktpreise für nüchtern gewogene Tiere und schließen sämtliche Spesen, des Handels ab Stall für Fracht-, Markt- und Verkaufskosten, Umsatzsteuer sowie den natürlichen Gewichtsverlust ein, müssen sich also wesentlich über die Stallpreise erheben.
im Pferdesport die Rennen in Hoppegarten, Düsseldorf, Zoppot, Gelsenkirchen, Maisons Laffitte, Clairefontaine und Altona-Bahrenfeld.
Glückauf für Nürnberg!
Aufruf des Reichssportführers von Tschamnier und Osten.
Die deutsche Turn- und Sportbewegung ist nicht mehr das, was sie vor der Revolution war, wir sind im Reichsbund für Leibesübungen eine Bewegung geworden, die mit ihrem Organisationsausban und den Millionen von Men scheu, die in ihr arbeiten, im Staate steht, für ihn arbeitet, und ihm alles zu geben sich bemüht, was er von den Leibesübungen in Deutschland erwartet. Wir sind keine Führer, die uneinheitlich oder sogar gegeneinander arbeiten, sondern wir sehen in der Führerschaft einzig und allein ein Ganzes. Unsere Verbände und Vereine stören sich nicht, sondern erstreben Zusammenarbeit und Zusammengehen. Verbände und Vereine sind heute im Reichsbund für Leibesübungen zu- sammengeschweitzt, auf Gedeih und Verderb miteinander verbunden, gleich, ivelchen Sport sie treiben.
Die Deutschen Kanipfspiele sind der Ausdruck dieser Geschlossenheit, sie zeigen das Ziel auf, dem wir cnt= gegenstreben, sie weisen den Weg, den wir marschieren. Vor - ivärts und aufwärts müssen wir deutschen Turner und Sportler. Mit dem uns eigenen grenzenlosen Optimismus werden wir die Geschicke unseres Turn- und Sportlebens, dem wir uns freiwillig geivibmet haben und dem wir freiwillig dienen, über die Deutschen Kampfspicle hinaus auch in Zukunft zu meistern uns bemühen. Nicht nur dem deutschen Noll, sondern auch den fremden Nationen werden wir beweisen, wie innig wir verbunden sind mit der Staatsantoritäi als der uns betreuenden Stelle und wie stark diese wiederum uns schützt und unterstützt, weil sie weiß, welch ein Wertfaktor die Leibesübungen im Leben eines Volkes wie auch im Leben der Völker untereinander darstellen. Im Reichsbund für Leibesübungen vollzieht sich die Sammlung aller Kräfte, die in der Turn- und Sportbewegung Deutschbands arbeiten. Möge Nürnberg der nationalsozialistischen Turn- und Sportbewegung und dem Reichshund für Leibesübungen das für die Zukunft schenken, was ich von den Kampfspielen erwarte:
Glückhaften Auftrieb und erfolgreichen Dienst an Volk und Vaterland!
Weinkötz springt Rekord.
Einen deutschen Hochsprungrekord gab es beim Amerikanersportfest in Düsseldorf. Weinkötz- Köln schaffte die Höhe von 1,975 Meter und übertraf damit die alte Höchstleistung von Bornhöfft-Limbach von 1,94 Meter. Der Amerikaner Spitz kam nur auf 1,95 Meter und Bodosi-Ungarn wurde mit 1,90 Meter Dritter. Lyman- USA. wurde Doppelsieger im Diskuswerfen mit 45,94 Meter und im Kugelstoßen mit 15,36 Meter, während hier Sicvert-Haniburg mit Plätzen vorliebnehmen mußte. Die Amerikaner siegten außerdem über 1500 Meter durch Venzke in 3:59,8 und durch Fuqua über 400 Meter in 49,6. über 100 Meter waren Sir-Ungarn nicht am Start und Borchmeyer nicht auf dem Posten. Sieger wurde Heithoff-Kreseld in 10,8 vor den in totem Rennen einkommenden Buthepicper und Drapcr-USA. in je 11 Sek. Die 4X100-Meter-Staffel gewann Preußen-Krefeld in 42,4 vor BTE.-Budapest in 42,8 und der Reichsstaffel in 42,9. Von den übrigen Ergebnissen wäre nur noch der 800-Meter- Lauf von Dessecker-Stuttgart in 1:56,8 zu erwähnen.
„Streik" der Tour-de-France-Fahrer.
Die Tour-dc-France-Fahrer traten auf der 14. Etappe von Montpellier nach Perpignan sozusagen in den Streik und betrachteten diese Etappe als reine Spazierfahrt und P r o t e st - fahrt gegen die Starts in der M i t t a g s h i tz e. Sie amüsierten sich den ganzen Weg über durch allerlei Späße und trnsèn^- geschlossen in Stärke von 40 Mann am Ziel ein. Die Rennleitung ließ in Perpignan ein Rundenzeitfahren austragen und drohte außerdem den angesetzten Ruhetag aufzuheben. I« der Ge>amtwertung hat sich nichts verändert.
Marktverlauf: Kälber schleppend, ausverkauft. Hämmel und Schafe schleppend, Schafe geräumt. Schweine mittelmäßig, ausverkauft. Fleischgroßmarkt. Beschickung: 869 Mertel Rindfleisch, 256% ganze Kälber, 13 ganze Hämmel, 1225 Schweinehälften, Preis für 1 Ztr. frisches Fleisch in RM.: Ochsen- und Rindfleisch 1. 46—50, Ochsen- und Rindfleisch 2. 40—45. Bullenfleisch 42—48. Kuhfleisch 2. 32—38, Kuhfleisch 3. 24—30. Kalbfleisch 2. 65—70, Kalbfleisch 3. 55—65. Hammelfleisch 70—75. Schweinefleisch 1. 58—65. Geschäftsgang des Fleischgroßmarktes: schleppend.
Was bringt der Rundfunk?
Reichssender Frankfurt.
Frankfurt: Samstag, 21. Juli
5 .45: Stuttgart: Choral. Zeit Wetter. — 5.50 u. 6.15: Gymnastik. 6.40: Zeit, Meldungen. — 6.50: Wetter. — 6.55: Stuttgarts Frühkonzert (Schallpiatten). — 8.15: Wasserstand, Wetter. —• 8.20: Stuttgart: Gymnastik. — 9.30: Nur Trier: Werbekonzert. 10.00: Nachrichten. — 11.00: Werbekonzert. — 11.40: Meldungen. — 11.50: Sozialdienst. „ ~
12 .00: Musikzug der Standarte 81, Trupp 1. — 13.00: Zeit, Saardienst. — Anschl.: Nachrichten. — 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. — 13.20: Stuttgart: Caruso fingt (Schallplatten). 13.50: Zeit, Nachrichten. — 14.00: Stuttgart: Aus lachendem Kinderland (Schallplatten). — 14.30: Fröhliches Wochenend! — 15.10: Stuttgart: Lernt morsen! — 15.30: Wetter. — 15.40: Quer durch die Wirtschaft. Berichte und Gespräche.
16.00: Berlin: Bunter Nachmittag. — 18.00: Stimme der Grenze. 18.20: Wochenschau. — 18.30: Stegreifsendung. — 18,50: Zell Wetter. — „
19.00: Eine halbe Stunde Kabarett (Schallplatten). — 19.30: Franz Baumann fingt — 20.00: Zeit, Nachrichten. — 20.05: Saarländische Umschau. — 20.15: Stuttgart: Wiener Bilderbogen. Acht Bilder aus Wiens deutscher Vergangenheit. — 22.20: Zen, Nachrichten. — 22.35: Nachr., Wetter, Sport. — 22-4'5: Bunt« Stunde. — 24.00: Stuttgart: Nachtmusik.
Deutschlandsender.
Deutschtandsender: Sonnabend, 21. Juli
5.45: Hamburg: Wetter. — 5.50: Nachrichten. — 6.00: Berlin: Gymnastik. — 6.15: Tagesspruch. — 6.20: Königsberg: Früh- konzert. — In einer Pause, gegen 7.00: Nachrichten. — 8.00: Sperrzeit. — 8.45: Leibesübung für die Frau. — 9.00: Funkstille. — 9.50: 2000 km durch Deutschland 1934. — 10.00: Nachrichten. — 10.30: Fröhlicher Kindergarten. — 11.15: See- wetterbericht. — 11.30: Bruno Nelissen-Haken: Barken Hon- Geschichte eines Bauernhofes. — 11.45: Der Deutschlandsendec erinnert ... — 11.55: Wetter.
12.00: Breslau: Schlei. Gau-Sinfonieorchester. — 12.55: Zeitzeichen. - 13.00: 2000 km durch Deutschland. — 13.05: W£ Berg und Tal (Schallpiatten). — Anschl.: Wetter. — 13.45- Nachrichten. — 14.00: Sperrzeit. — 14.45: Glückwünsche Programmhinweise. — 15.00: Wetter. — Anschl.: 2000 f»1 durch Deutschland 1934. — 15.15: Kinderbastelstunde: Wir bin stein Windsplèlzeug. — 15.45: Wirtschaftswochenschau.
16.00 : 2000 km durch Deutschland 1934. — 16.05: Hamburg: Da- Funkorchester und die Funktanzkapelle. — 18.00 : 2000 km dura) Deutschland 1934. - 18.10: Sporiwochenschau. - 18.20: Schaw plattenbrettl. — 18.45: Der deutsche Rund, unk bringt. — 18.5b. 2000 km durch Deutschland 1934. — 18.55: Glockengeläute de« Breslauer Doms.
19.00: Fahrt nach Glückswinkel. Ein Wocheiiondspiel. — 20.00- Kernspruch. — Anschl.: Wetter, Kurznachrichten. — 20.10: wi” von her Linde schnitt es weit — Geschrei und Fiedelbogen. W europäischer Völker. — 22.00: Wetter, Nachr., Sport. — Ansaü- 2000 km durch Deutschland 1934. — 22.45: Secmefferberiibt- 7" 23.00 : 2000 km durch Deutschland 1934. — 23.10: München- Das Tanzfunkorchester. Ltg.: Aulich.