Roman von
Margaret Laube
Copyright Koehler & Amelang, G. m. 6. H., Leipzig*
INHALTSANGABE:
Auf Rittergut Tinsdal an der Nieder elbe, un- vreit von Hamburg, lebt das Ehepaar Detlefsen mit seinen beiden Töchtern, Cornelio und Christiane. Nell. die Aeitere, ist seit einem Jahr in Blankenese mit einem Ingenieur verheiratet, der sie nach kurzer Zeit wieder verläßt. da er e» nicht erträgt, daß sie vollkommen zu seinem Geschöpf wird. Christel hat in Kopenhagen. der Heimat der allzeit fröhlichen Mutter. ernste Musikstudien betrieben. Auf einem Künstlerfest lernt sie den berühmten Professor Rubitschoff kennen und lieben Gegen den Willen der Eltern begleitet sie ihn auf seinen Künstlerfahrten durch die Welt und wird seine Partnerin Sie hat großen Erfolg und den Ehrgeiz, dem geliebten Mann immer näher zu kommen Rubitschoff trägt in seinen Adern das Blut der Steppe. er lehnt iede äußere Bindung ab und verlacht *hre Wünsche als bürgerliche Sentiments Die Zeit verrinnt. Aus der passiven Nell ‘st inzwischen eine beachtliche Schriftstellerin geworden, die mit dem Roman ihres jungen Lebens eine starke Begabung verrät. Christiane erwartet ein Kind mit alt -n ■»eclischen Nöten der ledigen Mutter. Rubitschoff sieht seinem Sohn mit äußerem und innerem Unbehagen entgegen. In einer vornehmen Klinik erblickt er das Licht der Welt. Christiane kämpft um ihr junges Leben das durch eine Untreue des Geliebten schwer in Gefahr gerät Einige Zeit später geht sie in die winterlichen Berge, um hier Erholung zu suchen. Der Zufall fügt es. daß sie ihren Vetter Andreas trifft und ihm ihr Leben erzählt. Das Blut eines alten nordischen Geschlechtes bäumt sich in ihm auf bei dem Gedanken, daß ein »Detlefsen« in Eisenbahnwagen groß werden soll Er besteht darauf daß Christiane ihm das Kind gibt. — Das Erstaunen in der Heimat ist nicht gering, doch die Liebe zu dem kleinen hilflosen Geschöpf zieht auch die Großeltern in den Bann die nicht ahnen, wer in der Wiege liegt. Christel hat sich schwer von ihrem kleinen Liebling getrennt - doch das Gefühl, frei zu sein und dem geliebten Mann unbeschwert in die Welt folgen zu können gibt den Ausschlag. — Alles kommt wieder in das höhere Geleise. Sie reisen, haben Erfolg und die Liehe ist so neu wie am ersten Tag — in Berlin in einer vor- nehmen Straße des Tiergartens, hat sich Christel für ein paar Wochen niedergelassen und wird von der Gesellschaft als vollwertiges Mitglied ausgenommen. Doch ein Schatten liegt über ihrem Glück. Die schöne rothaarige Sängerin will Rubitschoff erneut in ihren Triumphwagen spannen.
(13. Fortsetzung.)
„Es ist mein Haus. Papa hat es mir zur Hochzeit geschenkt. Ich will es verkaufen. Wenn Papa Wert darauf legt, kann er es auch zurücknehmen. An dem Haus hänge ich nicht."
„Wirklich nicht, Nell?"
Nell sieht verwundert auf. Wie kann er zurückfragen? „Ein Haus ohne Inhalt ist eine leere Schale," sagt sie brüsk.
Dieser Ton ist neu an Nell. Andreas wird plötzlich seltsam müde. Nun fängt auch sie an, eine andere zu werden. Es tut nicht so weh wie bei Christiane, aber ohne sich ganz darüber klar zu sein, empfindet Andreas, daß jeder Schritt ins Ungewisse ein weit größeres Maß an Anstrengung für Nell sein muh als für Christiane. Nell ist weich. Aber vielleicht weih er gar nichts von diesen jungen Frauen, vielleicht ist auch Nell nicht weicher und verwundbarer als alle diese neuen Mädchen, die sich und ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen. Nehmen mästen. Und nehmen wollen. Was weih er denn von Frauen...
Er lächelt in Selbstironie.
„Sag mir, was ich für dich tun kann, Nell. — Aber brauchst du eigentlich noch einen Mann zu deiner Scheidung? Kannst du das nicht auch selbst? — Es war nur eine theoretische Frage, Nell. Ich bin natürlich zu jeder Leistung für dich bereit."
Nell starrt ins Feuer. „Du hast vollkommen recht — Ich will gern alles allein tun, Andreas. Nur dies nicht. Ich möchte weder an Met schreiben noch mit einem Anwalt Einzelheiten persönlich besprechen. Ich kann es nicht. Ich kann keinem fremden Menschen erlauben, mir bei solchen Eröffnungen ins Gesicht zu sehen. — Glaubst du, daß ich geschieden werden kann?"
„Wegen böswilligen Verlassens, ja, Nell."
„Böswillig —" wiederholt Nell und sie verliert sich wieder ganz in die Betrachtung des Feuers. Andreas wartet. Als er im Haus Türen klappen hört, fragt er: „Sollen deine Eltern es nicht wissen?"
Nell sucht nach einer Antwort.
„Willst nicht wenigstens du sie an diesem Ereignis teilnehmen lassen, auf das sie doch ein geringes Anrecht haben?"
In Nells Gesicht erscheint ein qualvoller Zug. Sie ringt offenbar mit sich. Ueber Andreas kommt ein ganz unvernünftiger Zorn. Aber noch hält er damit zurück.
Sie steht vor ihm, als sei sie verurteilt worden von einem innerlichen Gericht. „Es ist so schwer, sich ihnen verständlich zu machen. Mit dir kann ich darüber sprechen, ohne dah ich auf Verwunderung stoße. Du bist aus unserer Generation. — Aber ich will es ihnen rechtzeitig sagen, wenn du meinst."
Er nimmt ihre Hand. „Ich bin ein Narr, Nell. Aber ich habe diese alten Menschen sehr lieb »wonnen. Wohl, weil ich selbst keine habe, die ich quälen kann."
Nell streift an seinem Blick vorbei.
„Laß gut sein, Nell. Es kam etwas ruppig heraus."
Nell tastet nach seiner Hand zurück. In ihrer Stimme ist etwas Verschwommenes, wenn Andreas genau zuhört, kann er erkennen, dah es Tränen sind.
„Man schämt sich vor ihnen, Andreas," sagt sie ganz leise, „ihr Leben ist so klar und sauber gewesen."
Andreas drückt ihre Hand in seinen gro- tzen Fingern. Was wissen wir denn aus dem Leben der anderen Generation? Klar und sauber. Ja. Aber ist Nells Leben darum schlechter, unsauberer, weil es von Unglück heimgesucht wird?
Er merkt gar nicht, dah er, trotz seiner Liebe für die Alten, schon neben ihr steht, sich zu ihrer Generation rechnet, für sie Partei ergreift, als gäbe es keine größere Kluft als zwanzig oder dreißig Jahre, so wie immer die jüngere Generation als Front vor der älteren gestanden hat.
„Dein Entschluß ist sowohl klar als sauber, Nell. Und dein Verhalten dieser letzten zwei Jahre auch. Laß dich nicht irremachen. — Und nun willst du ein klares Ende. Ich stehe zu deiner Verfügung."
Nell hebt ihr heißes Gesicht zu ihm auf. Ihre Augen stehen voller Tränen. „Danke, Andreas."
Dann gehen sie hinauf zu dem Kind.
Dreizehntes Kapitel.
Christiane steht am Fenster ihres Hotelzimmers in Mailand. Es sind seit einem Monat wieder nur Hotelzimmer, die ihre Behausungen bilden. Sie ist Ende Februar von Berlin nach Frankfurt gefahren und hat dort einen Klavierabend gegeben. Diesem Konzert haben sich mehrere in Süddeutschland angeschlossen. Bis sie zuletzt in Basel Station gemacht hat.
Die Verhandlungen mit Zürich haben zu nichts geführt. Dieses Mißlingen hat sie tiefer berührt, als sie sich eingestehen will. Nicht weil sie keinerlei Fehlschläge verträgt. Aber sie ist, seit sie losgetrennt von Rubitschoff auch den ganzen geschäftlichen Apparat selbst besorgen muß, nervöser geworden. Nebenbei hat sich die Unrast anstelle des Schmerzes gesetzt, der noch immer durch Verachtung und Willen nicht ganz zum Schweigen gebracht werden kann.
Endlich ist sie kurz entschlossen durch den St. Gotthard gefahren, ohne sich noch länger um den Züricher Agenten zu kümmern, der sie hat warten lassen.
Die erste Märzwoche in Lugano ist als Rausch von Blüten und Frühlingssonne über sie hingegangen. Die unerhörte Auferstehung der Natur, die sich hier offenbart, die weiche Luft des Südens, das stumme, blauglatte Master, alles wirkt als Opiat. Und dann wacht sie auf, wie man nach Opiaten eben aufwacht: ernüchtert und frierend. Und fährt weiter nach Mailand.
Man kann die Tage herumbringey, wenn man eine fremde, große Stadt aufmerksam durchstreift. Man kann einige Stunden jeden Tag in Galerien herumlaufen und zwei weitere in der italienischen Grammatik arbeiten. Außerdem kann man üben.
Aber die Nächte machen ihre Augen brennend und hungrig, ihr helles Gesicht wird schmal. Sie ist, nach diesen einsamen Wochen, nicht mehr die triumphierend aufgeblühte Frau, die Andreas in Tirol fand. Sie hat das Antlitz der Zeit bekommen, ein Frauengesicht, das die Spuren von ver- grübelten Nächten und mit Kampf und Widerwärtigkeiten erfüllten Tagen zeigt. Es ist nicht ganz so verschlosien und stählern wie das Marie Detlefsens, aber es ähnelt ihm schon so sehr, daß Christiane häufig, wenn sie sich im Spiegel betrachtet, an ihre Mutter erinnert wird.
Jetzt blickt sie hinunter auf den großen Platz vor ihrem Hotel. Zuweilen läuft ein leichtes Beben über ihren Rücken und sie glaubt ihr Herz schmerzhaft zu fühlen. Dann zieht sie die Mundwinkel herunter und ironisiert sie selbst mit bittersten Worten:
Was kann es ihr ausmachen, daß heute abend Alexander Rubitschoff neben ihr auf dem Podium steht statt eines anderen? Sollte sie wie ein halbflügges Mädchen diesen Kontrakt brechen, weil sich ihre ganz privaten Beziehungen zu ihrem Partner geändert haben? Unmöglich...
Ihre Finger sind, obschon es bereits reichlich warm ist in Mailand, seit dem Frühstück kalt. Sie hat sie zornig gerieben, aber es hilft nichts. Sie bleiben kalt. Ein Anfänger würde jetzt in tausend Aeng- sten schweben: wie, wenn diese Hände
heute abend so leblos und verfroren sind, wenn sie mit den langen, gebrochenen Akkorden anfangen muß?
Sie weiß genau, daß es so etwas nicht gibt. Hände, Blut, Nerven, alles gehorcht, gibt jeden Widerstand auf, wenn ein gefüllter Saal unten wartet.
Sie ist ihrer Leistungen jehr sicher seit Berlin und Frankfurt. Es scheint fast, als flösse alle früher an die Freundschaft mit Sascha verausgabte Kraft jetzt ihrem Können, ihrer Phantasie, ihrer Eestaltungs- fähigkeit zu. Als präge sich ihre Kunst erst jetzt mit ihrer wirklichen Wesensart, seit sie durch nichts mehr gehemmt und beeinflußt wird. Sie fühlt, daß sie sich bewährt, auch allein, daß sie den Beweis erbringt für ihren eigenmächtigen Entschluß, Pianistin zu werden.
Ihre Laufbahn begann mit dem Meisterwerk Beethovens, der Kreutzer-Sonate. Sie hat sie, bebend vor Glück und Stolz, mit Sascha in Berlin gespielt. Und sie wird sie heute abend wieder mit ihm spielen. Das erste und das letzte, das sie mit ihm schöpferisch nachfühlt. Das von ihrem und seinem Geist durchdrungen neu auflebt.
Anfang und Ende. Der Ausklang ihrer Liebe.
»Ingenieur Raumer bittet um den Vorzug, seine berühmte Landsmännin kennenzulernen <
Nur eine kurze Spanne Zeit, diese zwei Jahre mit Sascha, aber so lang wie ein Leben. Nichts fehlt daran, daß es sich wie ein volles Leben rundet: weder der zitternde Anfang, das Wachsen, das Ringen mit dem Tod in seiner Mitte und der bittere Abstieg.
Nun ist sie unten...
Und eine wahrhaft theatralische Ironie, die das Leben zuweilen bereithält, zwingt ihr das Thema des ersten Beginns noch einmal auf: dasselbe Werk Beethovens, das sie dämonisch diese zwei Jahre mit Sascha begleitet hat.
Sie wendet sich ins Zimmer zurück. Auf allen freien Möbeln stehen Blumen. Italien ist schon so verschwenderisch mit Blumen, früh im März. Der Soloabend war wundervoll. Sie geht an den Blumen vorbei und streift sie mit den Händen: diese Italiener kamen bis vorn ans Podium, herrlich laut waren sie, riefen ihren Namen, hatten so freudig aufgeschlossene, begeisterte Gesichter, alle diese fremden Menschen...
Sie geht zum Waschbecken und dreht den warmen Hahn auf, hält ihre Hände darunter. Noch immer kalt wie bei einem Kind vor der Schulfeier. Lächerlich!
Es ist sinnlos, noch einen einzigen Gedanken an dieses Zusammentreffen zu verschwenden. Es wird vorübergleiten, wie alles vorübergeglitten ist. Was könnte sie noch fürchten nach den qualvollen Tagen, die ihrer Abreise von Berlin vorausgingen ...
Ihre Stirn ist von einer senkrechten Linie durchschnitten, als sie sich an den Tisch setzt, um italienische Verben zu repetieren.
Eine Stunde vor dem Konzert kommt sie in den Speisesaal ihres Hotels, um noch einige Toastschnitten zum Tee zu sich zu nehmen. Von einem benachbarten Tisch erhebt sich der Konzertunternehmer, der dort mit zwei Herren Wermut und Soda trinkt. Der eine ist der ihr schon bekannte Konzertmeister und erste Geiger des Orchesters. Den anderen kennt sie nicht.
„Ingenieur Raumer bittet um den Vorzug, seine berühmte Landsmännin kennenzulernen."
„Berühmt ist zuviel," lächelt Christiane, „ein wenig italienischer Ueberraschung, Herr — Raumer."
Ein schmaler, mittelgroßer Herr steht vor ihr. Aus dem lederbraunen Rahmen eines spitzen, hageren Gesichts blicken graue, sehr helle Äugen sie an. Der Mund über dem starken Kinn ist breit und schmal. Ein
Schiffergesicht aus Norddeutschland, denkt Christiane. Am liebsten möchte sie ihn fragen, ob er an der Elbe zu Hause ist Aber sie kommt nicht dazu. Herr Cretuij bestürmt sie mit Zähigkeit um einen vierten Abend.
„Wir sind zu weit fortgeschritten in der Saison," zweifelt Christiane „man soll den Vogen nicht überspannen. Ich möchte hier keinen leeren Saal erleben, wo ich ihn ne, drängt voll gesehen habe."
„Aber Signora!" wehrt der lebhafte Herr gestenreich ab.
Christiane rührt in ernsthafter Besorg, nis ihren Tee. „Lasten wir die Entscheidung bis morgen ruhen. Warten wir die Stimmung dieses Abends ab!"
Wieder fahren die bräunlichen, südlichen Hände beredt übers Tischtuch. „Sie und Professor Rubitschoff — da ist nichts abzuwarten."
Christiane sieht eigensinnig in ihren Tee. „Ich möchte doch warten."
Ohne Creturis erneute Einwände abzuwarten, wendet sie sich dem deutschen Henn zu. „Leben Sie immer hier — oder sind Sie nur einer jener Deutschen, die ins ge- lobte Land wallfahrten?"
„Ich bin schon zwei Jahre hier, gnädige Frau. Tiefbau. Entwässerung der Fluh- ebene."
„Es ist ein schönes Land —" sagt Christiane versonnen, aber sie betrachtet dabei ihren Landsmann so eindringlich, daß es sich nicht anhört, als sei es ihr um die Lobpreisung Italiens zu tun.
„Äbgesehen vom Sumpffieber in der Po- Ebene, ja."
Er scheint auch nicht das Bedürfnis zu haben, von sich zu sprechen. Ihn fesselt das helle, nervös-erregte, jeden Gedanken deutlich widerspiegelnde Frauengesicht ungewöhnlich.
Als sie sich gegenseitig dabei überraschen, wie sie sich mustern, müssen sie lächeln, ein flüchtiges, kleines Lächeln ohne jede Verlegenheit, das ihnen ihre Artgemeinschaft bestätigt.
Als ein Liftboy den Wagen Creturis meldet, zögert Christiane, die sich von Herrn Creturi das Cape umhängen M und wendet sich noch einmal zum M zurück.
„Die Herren wollten auch ins Kmzni?"
Der italienische Konzertmeister nimmt die unausgesprochene Einladung, mit in den Wagen zu steigen, mit Wortreichtum an. Er ist ein blonder Italiener aus der Lombardei und Christmne hat Gefallen an seiner tadelfreien Schönheit. Außerdem kann sie heute nicht genug Leute um sich haben, falls ihr Sascha vorzeitig begegnen sollte.
Der deutsche Herr lehnt ab. Er hat seinen kleinen Zweisitzer draußen vom Hotel. ,
Sie sind alle vier hinausgegangen aus die Piazza und stehen vor Creturis Wagenschlag. „Ich möchte mich noch mit Ihnen unterhalten, Herr Raumer. Ich will Ferien machen. Sie als Deutscher werden mir die besten Vorschläge machen können, in welchem Teil Italiens ich bleiben soll. Sie reicht ihm die Hand, die er mit kameradschaftlicher Härte faßt und drückt. „Sehe ich Sie nach dem Konzert?"
„Sehr gern, gnädige Frau. — Ich werde mich in Erscheinung bringen."
Christiane nickt ihm freundlich zu. Dann klettert sie mit dem zusammengerafften langen Kleid durch die breite Wagentur.
Der lange Wagen fährt samtweich an. Christiane lehnt sich zurück und schließt die Augen. Sie hört nach einer Welle gedämpftes Flüstern auf italienisch neben sich. Am liebsten möchte sie diese beiden liebenswürdigen Menschen mit sich Podium nehmen. Sie öffnet aber, sovaw dieser Einfall sie streift, sofort ärgerlich die Augen. Sie hat wahrhaftig schon ww- der Kleinmädchenwandlungen. gibt es Sascha noch? Es gibt einen Professor Rubitschoff. Weiter nichts... ,
Aber die Beklemmung verläßt sie auch während der fünfzehn Minuten nicht. ° sie im Künstlerzimmer, umgeben von t ten, die sie hier kennengelernt hat und sie zu sprechen wünschen, verbringt. £ Konzertmeister betrachtet sie nicht 00 Neid. Sie ist in lebhaftester Konvttatton, braucht sie überhaupt keine Sammlung 0 ihrem Auftreten? — , . „
Weder er noch sonst jemand in bem Besuchern überfüllten Raum erkennt bebende Unruhe unter ihrem pausem * Sprechen und die Scheu, mit der Nähe der Tür meidet. ,
(Fortsetzung W
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