Neue deutsche Spitzenleistung im Segelflng.
85 Loopings eines Danziger Segelfliegers.
Eine neue Spitzenleistung im Segelflug-Looping wurde am Sonntagabend in Danzig aufgestellt. Der Flieger Kuhn von der Flieger-Landesgruppe Danzig ließ sich auf dem neuen Danziger Segelflugzeug „Arthur Greiser" (Typ Grunau-Baby 11) von einem Motorflugzeug auf 2100 m schleppen. Er klinkte dann aus und drehte hintereinander 85 Loopings. Damit hat Kuhn die bisherige Spitzenleistung von 75 Loopings im Segelflugzeug überboten.
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Ein Bitterfelder Segelflieger tödlich abgestürzt.
Bitterfeld, 12. Juni. (Funkmeldung.) Der 23jährige Bitterfelder Segelflieger Dr. Wolfgang Bönninghausen ist am Montag anläßlich der Ablegung der B.- Prüfung im Segelflug tödtlich verunglückt. Das Unglück ereignete sich gestern abend, als Dr. Bönninghausen um 20.30 Uhr in Schkeuditz zum 3. B-Flug aufstieg. Kurz nach dem Ausklinken des Schleppseiles stürzte das Flugzeug aus ungefähr 50 m Höhe ab. Dr. Bönninghausen erlitt einen doppelten Schädelbruch und starb kurze Zeit
nach dem Unfall. Er ist der Sohn des bekannten 'Bitter selber Ballonfahrers Bönninghausen. Die Segelflieger- gruppe der Ballon- und Fliegerortsgruppe Bitterfeld ver
liert in
ihm einen ihrer hoffnungsvollsten Segelflieger.
Einstellungen bei der Reichsmarine.
Die
Schiffsstammdivision der Nordsee in Wilhelmshaven hat den Bedarf an Freiwilligen für den Dienst in der Reichsmarine für den Bereich der Marinestation der Nordsee auszurichten und einzustellen. Es besteht neben allen anderen Berufen hauptsächlich Bedarf an Bewerbern mit technischer Berufsausbildung. Erwünscht sind Bewerber, die eine dreijährige Lehrzeit als Maschinenschlosser, Motorenschlosier, Schlosier, Maschinenbauer, Metalldreher, Kesielschmiede, Schmied, Kupferschmied, Klempner, Mechaniker, Elektriker oder in einem ähnlichen Handwerk nachweisen. Das vorgeschriebene Lebensalter für die Einstellung liegt zwischen dem vollendeten 17. und 21. Lebensjahr. Bei Einreichung des Gesuches darf das 20. Lebensjahr nicht überschritten sein. Gesuche um Einstellung im Bereiche der Marinestation der Nordsee sind an die Schiffsstammdivision der Nordsee (Einstellung) in Wilhelmshaven zu richten. Dem Gesuch ist ein ausführlicher selbstgeschriebener Lebens
lauf beizufiigen.
Wer fährt mit?
Mit „Kraft durch Freude" nach Norwegen und Heringsdorf.
Die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" fährt am 23. Juni 1934 nach Hamburg mit anschließender Seefahrt auf der „Monte Olivia" nach den norwegischen Gewässern und zurück nach Wilhelmshaven. Den Abschluß der Fahrt bildet die Teilnahme am Stapellauf eines Panzerschiffes. Rückkehr am 1. Juli 1934. Tie Kosten betragen einschließlich Fahrt, Unterkunft und voller Verpflegung 50 Mark.
Eine zweite Fahrt geht am gleichen Tage an die Ostsee mit dem Ziel Heringsdorf auf Usedom. Die Rückkehr ist ebenfalls am 1. Juli 1934. Die Kosten betragen 38 Mark für Fahrt, Unterkunft und volle Verpflegung.
Die Anmeldungen sind bei den zuständigen Ortsgruppen der NSBO. bzw. TAF. bis spätestens Samstag, den 16. Juni, vormittags, unter Zahlung des obigen Betrages vorzunehmen. Teilnahmeberechtigt sind nur solche Volksge- nopen, die der Deutschen Arbeitsfront angeschlosien sind und nicht in der Lage sind, eigene Reisen oder Reisen des gewerbsmäßigen Verkehrsgewerbes zu unternehmen. Beamte, die an diesen Fahrten bzw. späteren Fahrten teil-
Reichsführer SS. Himmler in Frankfurt
Der Siegesweg der Frankfurter Schutzstaffeln von 1926—1934. — Große Teilnahme der Bedölkermi anläßlich der Besichtigung. $
Frankfurt a. M., 9. Juni. Die Formationen der Schutzstaffeln in Frankfurt hatten am Samstag ihren Ehrentag. Reichsführer Himmler besichtigte die 2. SS.-Stnndarte zum ersten Mal nach der Machtübernahme, ferner die Staffel 1 der 11. SS.-Motorstandarte, den Reservesturmbann, den Pionier- und Sani-Sturm sowie den Frankfurter Reitersturm des SS.-Oberabschnitts Rhein. Mit dem Reichs- sührer waren der Führer des SS.-Oberabschnitts Rhein SS.-Eruppenführer Heißmeier sowie der Führer des SS.- Oberabschnits XI SS.-Oberführer Bigler zugegen. Auch zahlreiche Ehrengäste als Vertreter der Gauleitung, der SA.-Obergruppe und -Gruppe, der Behörden, der Polizei und des Arbeitsdienstes wohnten dem Appell bei. Schon am frühen Nachmittag war der Ostpark von der Frankfurter Bevölkerung umsäumt, die mit Freude dem Aufmarsch ihrer Schwarzen Garde folgte. Um 14 Uhr standen die 2. SS.-Standarte und die übrigen SS.-Formationen, alles sonnengebräunte Gesichter, um ihren Reichsführer zu erwarten. Unter den Klängen des Präsentiermarsches schritt Reichsführer SS. Himmler di« Front aller Formationen ab. Sodann richtete er an seine SS.-Männer eine kernige Ansprache.
„Es freut mich ganz besonders, heute in Frankfurt a. M. zu sein", so führte der Reichsführer u. a. aus, „wo ich im Jahre 1926 zum ersten Male die acht Mann aus Frankfurt a. M., Offenbach und Fechenheim besuchte, die einer der ersten Trupps der Schutzstaffeln in Deutschland überhaupt waren, damals geführt von dem jetzigen SS.-Erup- penführer Weitzel. Ich rufe Euch heute vor allem ein Wort zu: Ihr jungen SS.-Männer, vergeßt niemals, daß es nicht möglich gewesen wäre, den Appell der heutigen Standarte abzuhalten, wenn es nicht ehedem Männer gegeben hätte, die trotz Hohn und Spott, trotz Not, Erwerbslosigkeit und Wunden für die Idee Adolf Hitlers gekämpft hätten, wenn nicht die alten Soldaten der Bewegung, der SA. und SS., gewesen wären. Das sollt ihr Jungen nicht vergessen. Ein Zeitabschnitt liegt hinter uns, in dem wir kämpfen konnten, in dem wir Faust gegen Faust, Schädel gegen Schädel mit dem Gegner uns auseinandersetzten. Diese Zeit ist vorbei. Der neue Zeitabschnitt erfordert, das Erworbene zu halten, die Macht auszubauen und zu vertiefen und vor allem an uns selbst zu arbeiten. Wir werden unüberwindlich sein, wenn wir das bleiben, was wir waren, als wir gesiegt haben, wenn wir Nationalsozialisten bleiben. Wir verehren unseren Führer, der das Volk aus allen Schichten zusammengeschweißt fiat und damit zu Deutschlands Macht geführt hat. Alle Kraft und Stärke
nehmen wollen, wollen sich über ihre Fachschaft bei der zuständigen Kreisdienststelle des Amtes für Beamte melden, die Angehörigen der E.H.E. bzw. NS.-Hago bei ihren zuständigen Kreisdienststellen, die ihrerseits dafür verantwortlich sind, daß unbedingt die Grenze der Zulassung eingehalten wird.
GettsameGeschichte von zwei Fossilien.
Im Jahre 1913 grub der deutsche Geologe, Professor Hans Reck, in Olduval (Ostafrika) die Überreste eines Tierskeletts aus. Es waren versteinerte Fragmente eines Zebras aus der mittleren Diluvialzeit, also uralt. Achtzehn Jahre später besuchte Dr. A. Hopwood vom englischen Naturgeschichtlichen Museum die gleiche ostafrikanische Gegend. Er grub auf demselben Hügel, der Professor Recks Zebra umschlossen hatte, Knochen aus, die er ebenfalls als die Skelettrümmer eines prähistorischen Zebras identifizierte. Nach seiner Rückkehr nach England verleibte er sie der betreffenden Abteiluna des Museums
liegt nur in unserer Rasse, in unserem Volk und Blut verlange von Euch Alten und Jungen, daß Ihr air .dH marschiert und daß Ihr die Tugend der Verganaenz-u künftig bewahrt. ' ’ut
Als erstes verlange ich aber von Euch: Treue will ich die Alten an ihren Freudentag erinnern s Euch der Führer den Wahlspruch: „Meine Ehre Treue!" geschenkt hat. Und Ihr Jungen, an LebenÄ und Kampfzeit, bemüht Euch, dieses Geschenk Mai», -- Mann und Tag für Tag Euch selbst zu verdienen ■
Ich verlange von Euch zweitens Gehorsam ohne schränkung und Bedingung. Wenn einer glaubt, den K horsam in dieser Schärfe nicht aufbringen zu können da soll er in Ehren von uns gehen. Trägst Du aber mann, den schwarzen Rock, das Hoheitszeichen der gung und den Totenkopf, dann hast Du treu zu [ein T hast zu gehorchen, Du unterstehst unserem Gesetz. ’
Zum Dritten verlange ich Kameradschaft, ohne die nie die Macht hätten ergreifen können. Kameradickmi! machte es möglich, daß wir größer wurden und iWÄ siegten. Was damals in der kleinen Gruppe, im Tru»? vorhanden war, gilt auch heute für die große ©tanto Die Kameradschaft ist die Erzieherin von heute Kameraden nicht nur innerhalb der Schutzstaffeln, sonden zu jedem deutschen Soldaten der Waffe und der Beweauna wo auch immer er an einem Orte in Deutschland dienn Lebt und marschiert in Treue, Gehorsam und schäft!" w
Den Appell schloß Reichsführer SS. Himmler mit einem Sieg Heil auf den Führer Adolf Hitler. Es solche L Horst-Wessel-Lied.
Der Vorbeimarsch vor dem Reichsführer mußte der Kürze der Zeit, die dem Reichsführer zur Betfüquna stand — er nahm noch eine Besichtigung der Hanauer Schutzstaffeln vor — schon direkt am Ostpark erfolgen, hu- ter den Klängen des Musikzuges und der Spielmmuâ schritten die schwarzen Kolonnen im Parademarsch « ihrem Reichsführer vorbei. Direkt anschließend zeigten die ersten Gruppen der Schutzstaffeln geführt von Etandii- tenfiihrer Schwarz, in der Stadt, von der BeMse» jubelnd begrüßt. Schon lange waren die Marschftrch, von einer dichten Menschenmauer umsäumt, die sich siech ihre Schwarze Garde wieder einmal marschieren zu seh« Vom Ostpark aus ging es über die Saalburg-Allee ® Adolf-Hitler-Anlage, wo der Oberführer des schnitts Bigler nochmals den Vorbeimarsch der 2. SS Standarte und der übrigen SS.-Formationen abnahm.
in London-Südkensington ein. Da ruhten'in einer Mrine die Knochentrümmer als ein unvollständiges Zeugnis aus der Dämmerzeit der Geschichte. Zufällig hatte einiqe Monate vorher Professor Reck eine Kollektion seiner alten ostafrikanischen Funde nach Kensington zu Studienzweckcn erngeschickt. Und als der zuständige Fachmann nahm Dr. Hopwood sich der Sammlung an. Einer der fossilen Reste kam ihm merkwürdig bekannt vor. Es tonten Knochen eines Zebras. Er verglich sie mit denen feines eigenen Eremplars. Und er tat noch mehr: er setze die Knochen zusammen. Und siehe da: die beiden FmWnte ergänzten einander ganz genau. Sie gehörten zu ein und demselben Skelett des ausgestorbenen gich« Zebras. Professor Reck hat jetzt seinen Fund dem 8* doner Museum zur Verfügung gestellt, und aus den Mit halben Zebras, die zwei Forscher in fast 20 Jahna A b st a n d voneinander ausgegraben hatten, ist jetzw ganzes geworden.
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9 Nachdruck verboten.
Dann legte er den Arm um sie und lehnte ihren Kopf gegen feine Schulter. „Hast du gesehen, wie Vater
und a
gestrahlt hat? — Er hat auch Grund dazu, denn es glückt nicht jedem, gerade die Schwiegertochter ins Haus zu bekommen, die er sich gewünscht hat!"
Ter Wagen hielt.
Es gelang Frau Maria, während des Festtrubels die Tochter für ein paar Minuten für sich allein zu haben. Zärtlich strich sie ihr den Schleier aus der Stirn und bekreuzte diese. „Daß Gott dich segne, mein Kind! Dich _..L alle, die nach dir kommen werden. Und vergiß nicht, mein Liebling, daß zu jeder Stunde eine Mutter auf dich wartet, sei es, sich mit dir zu freuen oder dir dein Leid tragen zu helfen."
Stephanies ganze Selbstbeherrschung versagte. Auf- schluchzend barg sie den Kopf an der Brust von Frau Maria.
Hans-Jörg, der nach seiner Frau suchte, traf in einem der Vorzimmer mit Frau Maria zusammen.
„Wo ist Stephanie?"
„Sie kommt im Augenblick."
Er neigte sich über die dargebotene Hand, und als er den Rücken wieder straffte, tauchten ihre Blicke für Se-, kundenlänge ineinander. Der ihre war voll heißer, flehender Bitte. Ter seine ruhig gemessenen Ernstes, was sie in ihrer Erregung für Kälte nahm. „Wenn Sie meines Kindes überdrüssig sind " „dann schicken Sie mir Stephanie Baron!"
—" sagte sie, wreoer zurück,
Seine Schullern reckten sich. „Was soll das heißen, gnädige Frau?" Die Adern an seinen Schläfen schwollen.
„Das soll heißen, Baron: Zerbrechen Sie Stephanie nicht. Sie ist nicht die Persönlichkeit, sich mit Ihnen im Kampfe messen zu können."
„Ich gedenke nicht mit meiner Frau im Kampf zu leben! Aber ich werde mich Ihrer Worte erinnern, gnädige Frau!" Mit einer Verneigung wollte er an ihr vorüber, doch ihre Hand hielt ihn fest.
„Nicht so, Baron," flehte sie beschwörend. „Vergeßen Sie me, wie rein Stephanie ist, und daß ihre Liebe Ihnen alles gibt, was eine Frau zu geben vermag. Ich habe es auch getan — und bin — betrogen worden!"
Er stand reglos, die Zähne in die Unterlippe gedrückt.
„Wenn die Mutter gegen mich ist, wie soll die^Tochter für mich sein, gnädige Frau?"
„Ich habe sie Ihnen gegeben, Varon! Genügt das nicht?"
Ohne eine Erwiderung verneigte er sich und schritt Stephanie entgegen, die mit suchenden Augen den Raum durchspähte. „Hast du dich gesorgt?" fragte er gütig.
Ihre Wangen röteten sich. „Ich habe dich plötzlich vermißt. Da kam die Angst über mich. Ich dachte au meinen Traum von heute nacht. Ich habe dich auf allen Straßen gesucht, in allen Häusern, durch alle Winkel kroch ich und fand dich nicht!"
„Ist das so schrecklich?" fragte er ohne jeden Spott. „Uebrigens glaube ich, es wird Zeit, daß du dich verabschiedest."
„Jetzt schon?" entfuhr es ihr.
sah, wie er erblaßte. „Wenn es dir zu früh
^Verzeih', ich werde mich sofort umziehen."
Die Nacht war lau. Sie fuhren nur auf den Semmering. Frau von Brentano hatte im Panhans die Zimmer bestellt. Sie aßen im Speisesaal noch ein kleines Abendbrot und horchten aus die Musik, die den auf der Terrasse Tanzenden den Rhythmus angab. Stephanie war die Kehle zugeschnürt. Nur das Glas, das ihr Hans-Jörg jetzt schon zum zweiten Male mit Sekt mllte, trank sie bis zum letzten Tropfen leer.
Er legte die Serviette zur Seite und strich langsam über den Rucken ihrer Hand. „Das war ein anstrengender Tag, nicht? Der Pfarrer hat überlange gesprochen und dann all die Reden. Nun sind wir beide müde."
Sie nickte. „Wollen wir gehen, Jörg?"
Er erhob sich sofort. Von den Nachbartischen wandten sich ihnen die Blicke zu. Merlins hochgewachsene Ge- stalt erregte überall Aufsehen.
, Am ersten Stock hielt Hans-Jörg den Etagenkellner fest- Sie noch eine Flasche Selters und Fruchtsaft auf das Zimmer und etwas Backwerk."
In dem prunkvoll ausgestatteten Raum, der an das Schlafzimmer stieß, flammte der Lüster auf. Als es klopfte, ging Merlin selbst zur Tür, nahm dem Ober das Tablett ab und trug es an den Tisch. Er entkorkte die Flasche und goß den geschliffenen Becher voll, mein Wehe^V
" Als er sah, H ihre Hand zitterte, rückten seine Brauen schmerzhaft zusammen. „Daß ich dir solche Furcht ei4islöße!"
„Ich bin nur müde!" entschuldigte sie sich kaum vernehmlich. Ihr blondes Haar flimmerte im Schein der hellen Lampen und sprühte rötliche Funken. Er fuhr mit sachten Fingern darüber und meinte nachdenklich: „Daß das nun alles mir gehören soll? Deine Mutter hat es mir zwar nur auf Ruf und Widerruf ge^ neben -d'
„Wie?" — Ihre Augen suchten verständnislos in tat feinen und irrten dann von diesen ab. „Ich habe w ganz begriffen, Hans-Jörg."
Er schwieg und ging nach dem Balkon, dessen beide Flügeltüren offen standen. Die Lichter der HotelsW feiten durch die Nacht. Von der Terrasse heraus tW eine sehnsüchtige Melodie. Mit nervösen Fingern drehte sich Merlln eine Zigarette und steckte sie in Brand. > Duft zog in die Sommerluft und mengte sich mit dem, der von den Wäldern aufstieg. Als er zu Ende gerw hatte, warf er den Stummel über die Brüstung ging nach dem Salon zurück. Er war leer.
„Stephanie!" Die Portieren zum Schlafraum flog» zurück. Die junge Frau sah in dem großen vor dem sie eben stand, wie seine Brust sich „Ich dachte, du seiest fortgegangen." Seine Simm war kaum zu erkennen. t
In langsamer Bewegung wandte sie ihm das Wim zu. „Wohin sollte ich gegangen sein, Hans-Jorgc
„Zurück! Nach Hause zu deiner Mutter! - A Gottes willen, was habe ich denn gesagt, Steplianl. , rief er aus, als Stephanie ihn mit leerem Blickan • „Man hat dich wohl geängstigt. Was haben sie du d alles über mich berichtet? Du wirst sehen, es ist halb so schlimm, mit mir zu leben. Und zudem . paar Wochen, die du mich im Jahr haben wmt, w ich wohl zu ertragen sein." .
„Vater freut sich wie ein Kind auf mein Kon» sagte sie, um nur überhaupt etwas zu sprechen. ,&
„Ja! Ich bin überzeugt, daß ihr vorzüglich einander harmoniert. Er will Gesellschaft brauche keine. Da kann es denn eines Tages mW^ sein, daß du gar nicht mehr weißt, ob du uve verheiratet bist!"
Sie sah ihn forschend an. „Und du?" . lä Er hörte den Unterton in ihrer Stimme un> „Oh, mir kann es höchstens passieren, daß ich, "Z ^ nach einer anderen ausluge, daran erinnert ' ich ja schon eine Frau zu Hause habe!"
„So schlecht könntest du sein?" _ s «MNèM
Er stutzte. „Nennst du das schlecht? Dav l allein genügt dir wohl nicht!" „ „«dcffM „Nein! — Ich möchte es dir nie raten, zu 1 daß du mir gehörst!" ., „Donnerwetter!" Die Verblüffung, mit oe ^^ sagte, löste bei Stephanie ein herzhaftes tau ^r Er hob ihr Gesicht zu sich auf und küßte es. ^it einen Minute versank all die Angst, die m empfunden hatte. „ Wei«
Als Merlin gegen vier Uhr morgens ^ ^»t, austat, verhielt er den Atem. An seine Schutt ^t schlief ein blondes Haupt. Stephanies linker ^ii über seine Brust gelegt. Er wagte sich qiyuid"" und horchte, den Wein verhaltend, was ihr -- ,
Traume sprach. „Willst du . . . damit .. - Mutter .. . daß er mich nicht liebt?" ^«W- er den Kopf in das Kissen zurück. ^W