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Uebungsschießen her Eeudarineriebcamten des Bezirks er­eignete sich ein tödlicher Unfall. Der -als Zieler tätige Hans Emmert wurde durch eine verirrte Kugel am Hals getrof­fen. Die Kugel hatte die Halsschlagader verletzt und die Luftröhre durchtrennt. Der' herbeigerufene Arzt konnte keine Hilfe mehr bringen.

Zennern, 6. Juni. (Personenzug fährt auf einen Eütcrzng a u f.) Unweit vom Bahnhof Zen­nern bei Fritzlar, Strecke WabernBad Wildungen, ereig­nete sich Dienstag abend ein Eisenbahnunfall, der glück­licherweise noch glimpflich ablief. Ein Güterzug hielt auf dem Hauptgleise und war ausnahmsweise so lang, daß mehrere Wagen vor dem Signal stehen mußten. Kurz vor 11 Uhr lief der fahrplanmäßige Personenzug, von Fritzlar kommend, ein. Die Lokomotivführer brauchten erst vor dem noch nicht zur Einfahrt gezogenen Signal zu halten. Da sie jedoch den Güterzug, der mit mehreren Waggons vor dem Signal stand, in der Dunkelheit scheinbar nicht gesehen hatten, fuhren sie gegen den stehenden Zug, so daß der letzte Wagen des Güterzuges und die Lokomotive des Personenzuges beschädigt wurden. Gott sei dank faß nur eine Person in dem Personenzug, die glücklicherweise mit dem Schrecken davonkam. Die Lokomotivführer blieben unversehrt. Ein sofort von Kassel alarmierter Hilfszug machte das Gleis wieder frei. Die Schuldfrage bedarf noch der Klärung.

Notkreuztag 1934.

Alljährlich einmal am Rotkreuztage richtet das Deut­sche Rote Kreuz seine Stimme an die Oeffentlichkeit, um vom deutschen Volk für sein Werk ein Scherflein zu erbit- ten. Tausende von Rotkreuzschwestern und viele Tausende von Sanitätsmannern haben sich in selbstloser Weise in den Dienst des Hilfswerkes gestellt, um bei Krankheits­und Unglücksfällen helfend einzugreifen. Bei Sportwett­kämpfen, im Gas- und Luftschutz, bei den Massenversamm­lungen und Umzügen, überall stehen unsere Sanitäter und Samariterinnen zur sofortigen Hilfeleistung bereit. Die Mittel zur Durchführung dieser Aufgaben kann das Deut­sche Rote Kreuz aber nicht allein aus den Beiträgen der Mitglieder decken. Es ist auf die Mithilfe der Volksgenos­sen angewiesen. In diesem Jahre werden am Sonnabend, den 9., und Sonnlag, den 10. Juni, Sanitäter, Samarite­rinnen der Rotkreuzvereine und SA.-Männer Gaben für das Deutsche Rote Kreuz einsammeln. Wenn wir auch nicht verkennen, datz durch die häufige Sammlungen in letzter Zeit die Mildtätigkeit des deutschen Volkes oft in Anspruch genommen wurde, so bitten wir, doch in Anbe­tracht des der Gesamtheit des deutschen Volkes dienenden Rotkreuz-Hilfswerkes uns wie in früheren Jahren unter­stützen zu wollen und eine Gabe zu der Straßen- und fol­genden Haussammlung beizusteuern.

Heil Hitler!

Fulda, den 7. Juni 1934.

Der Vorstand des Zweigocreins vom Roten Kreuz Fulda. Der Vorsitzende: Dr. Danzebrink, Oberbürgermeister. Der Vorstand des Vaterländischen Frauenvereins Fulda.

Die Vorsitzende: J. V. Frau Elfe Bauer.

Der Vorstand der Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz Fulda und Neuhof:

Dr. Sebald, Vors. Dr. Bogner, Neuhof, Vors.

Anläßlich der Werbewoche für das'Deutsche Rote'Kreuz wird am Sonntag, den 10. 6. 1934, von 1112 Uhr das Trompeterkorps der Artillerie-Abteilung unter Leitung des Musikmeisters Rohde im Schloßgarten ein Konzert geben. Vortragsfolge: 1.) Unter der Rote-Kreuz- flagge, Marsch von Bohne; 2.) Ouvertüre: Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien, von Suppëe; 3.) Pot- purri aus der Operette &£ie Fledermaus", von Strauß; 4.) Serenade, von Moskowsky; 5.) Große Fantasie über Melodien von Kreutzer, von Bohne; 6.) Parademarsch der langen Kerls.

Hersfeld, 7. Juni. (Ein Ehrenhain in Hers­feld.) Die Arbeitsgemeinschaft der Militärvereine von Stabt und Kreis Hersfeld sucht jetzt einen schon früher ge­hegten Plan zu verwirklichen. Es handelt sich um die An­legung eines Ehrenhains in den städtischen Anlagen, der den gefallenen Kameraden des Weltkrieges geweiht werden soll. In diesem Ehrenhain sollen auch das Kriegerdenkmal von 1870=71 und das Gefallenenehrenmal 1914=18, die beide jetzt einen ungünstigen Platz haben, aufgestellt wer­den. Außerdem ist an die Aufstellung von Gedenksteinen für die Gefallenen der einzelnen Gemeinden des Kreises in diesem Ehrenhain gedacht.

Jesberg, 6. Juni. (Schwerer Arbeitsunfall.) Ein auf dem Hofe des Bauern Kurzrock feit 35 Jahren be­schäftigter Landarbeiter wurde von einem Pferde so un­glücklich gegen die Brust getreten, daß er an der Verletzung starb. Bei der Untersuchung ergab sich, daß eine gebrochene Rippe in das Herz eingedrungen war, wodurch der Tod herbeigeführt wurde.

Großalmerode, 6. Juni. (Ratsherrentagung.) Die Ratsherren hatten sich in der letzten Sitzung am ver­gangenen Montag in der Hauptsache mit Erundstücksange- legenheiten zu beschäftigen, die zum Teil in die Arbeits­beschaffungsmaßnahmen der Stadt Großalmerode eingrei­fen. Hervorzuheben sei hierbei, daß nun auch die Ver­breiterung der Teichstraße bei dem Hause des Kaufmanns Oest zur Wirklichkeit wird, da Oe. der Stadtverwaltung einen Streifen seines Gartens an dieser Straße unentgelt-

- bertruppführers Graf als Rats­herr, wobei Bürgermeister Markert auf die Pflichten in dieser Stellung hinwies. Den Schluß der Sitzung bildete der Bericht über die Revision der Stadtkasse.

Homberg, 6. Juni. (Freilichtspiele in Hom­berg.) Mit der Herrichtung der Freilichtspiele auf dem Marktplatz für das Doernberg-Festspiel ist begonnen. Sie liegt der historischen Kanzel gegenüber, auf der s. Z. die Fahnenübergabe der Freiin Karoline v. Baumbach an den Freiherrn von Doernberg stattfand. Sie wird 800 Sitzplätze bieten. Viele Arbeitskräfte, unter ihnen auch die Arbeitsdienstabteilung, sind beschäftigt.

Kassel, 7. Juni. (Industrie- und Handels­kammer aufgelöst.) Ter Preußische Minister für Wirtschaft und Arbeit hat die Industrie- und Handelskam­mer Kassel-Mühlhausen, Sitz Kassel, auf ihren Antrag zum Zwecke des Uebergangs zum Führerprinzip aufgelöst. Zum Präsidenten der nach dem Fllhrerprinzip aufzubauenden Kammer hat der Minister den bisherigen Präsidenten der Kammer, Dr. Rudolf Braun, Kassel-Melsungen, ernannt, der wegen der Berufung des Vorstands und Beirats die erforderlichen Maßnahmen durchzuführen hat.

Kassel, 6. Juni. (Eine Saarkundgebung in Kassel.) Am 24. Juni, Sonntagmorgen um 11.15 Uhr

Gewinn für die Kirche in Oesterreich.

In Wien allein 12 000 Uebertritte zur evangelischen Kirche. Es fehlt an evangelischen Kirche Geistlichen. Der deutsche Protestantismus mützte jetzt helfen.

eph. Ob die inneren Auseinandersetzungen der evan­gelischen Kirche im Deutschen Reich schließlich einen Ge­winn, einen inneren Gewinn bringen werden, das steht bei Gott. Einstweilen steht der erregten Anteilnahme des Kirchenvolks bei vielen im In- und Auslande ein Kopf- schütteln gegenüber. Und viele, auf deren Gewinnung für evangelisches Bekennen gehofft wurde, wenden sich ab.

Anderes Ueberraschendes gestaltet sich in O e st e r - r e i d). Der äußere Eindruck ist zunächst: D i e r ö m i s che katholische Kirche kann einen gewaltigen Gewinn buchen. Sic hat ihr Konkordat, und der Bundeskanzler Dollfuß gehorscht ihrem Wink. Hinter ihm, über ihm stehen segnend die Bischöfe.

Und die arme evangelische Kirche ist Oesterreich wird bedrückt.

Einzelne ihrer ^faut werden hart gemaßregelt. Man for­dert ein Bekenntnis zum österreichischen Staate, und der gebürdet sich katholisch. Sie aber bekennen sich zum Deutschtum, uitb das erscheint gefährlich.

Derweilen geschieht, was der Staat nicht erwartet hat und nicht hindern kann: Die evangelische Kirche wächst in Oesterreich wie nie zuvor seit der Gegenreformation. Und woher kommt der Zuzug? Vor allem aus jener Ar­beiterschaft der Industriegebiete, die zuvor im Banne der Sozialdemokratie war und für Kirchenaustritt sich bearbei­ten ließ. Jetzt erfolgen aus der Arbeiterbevölkerung in Massen Uebertritte zur evangelischen Kirche, überwiegend von solchen, die früher katholisch gewesen sind dann konfes­sionslos geworden waren, aber auch von solchen, die unmit­telbar aus dem Katholizismus Herkommen!

Zwar auch zur katholischen Kirche kehren zu Freiden­kern gewordene Arbeiter in großen Scharen zurück, seitdem das Dollfußregiment im Februar den Aufstand des vom Marxismus betörten Volkes blutig niedergeschlagen hat. Diese Massen sind z. T. aus ihrem Wahn erwacht und wol­len sich und ihre Kinder in der Religion jetzt sichern. Der Marxismus scheint in Oesterreich allerdings nicht innerlich und wirklich überwunden zu sein, und Dollfuß hat das Herz des Volkes sicherlich nicht. Immerhin katholische Blätter meldeten, daß in kurzer Zeit an 30 000 zur katho­lischen Kirche zurückgekehrt seien . Wohlgemerkt nicht aus der evangelischen Kirche. Vielmehr zur evangelischen Kirche sind in Wien allein seit Jahresbeginn rund 12 COO Ueber­tritte erfolgt, und so gibt es doch in der 1,8-Millionen- Stadt an der Donau schon stark über hunderttausend Pro­testanten. Die evangelischen Kirchen reichen nicht mehr aus für die Gottesdienste. Die evangelischen Geistlichen zerreiben sich im Dienst an den Neuherzuströmenden und können den Aufgaben des Religionsunterrichts nicht mehr genügen. Es ist früher oft gesagt worden: wenn die der Kirche entfremdete Arbeiterschaft den Bann bricht und der Religion sich wieder zuwendet, dann ist für die Kirche viel gewonnen. In den Jndustriemittelpunkten Oesterreichs zeigt sich jetzt, daß der deutsche Arbeiter nicht fertig wird im Leben ohne Religion und seine Kinder nicht aufwachsen lassen will ohne Religion, vor allem aber auch, daß er sie in weitem Maße nicht anvertrauen will dem Einfluß der römisch-katholischen Kirche, die das Dollfußregiment für ihre Zwecke gebraucht.

findet auf. dem Friedrichsplatz eine öffentliche Eaarkund- gebung des NE.-Lehrerbundes, Gau Kurhessen statt, bei der der Landesführer der NSDAP, und Führer der deut­schen Front im Saargebiet, Staatsrat Spaniol, überdas deutsche Saargebiet unter der Fremdherrschaft" sprechen wird. An der Veranstaltung werden sich PO., SA., SS., HI. und weitere Verbände beteiligen. Für den Nachmit­tag ist in der Stadthalle eine der Schulung der Mitglieder des NSLB. dienende Versammlung vorgesehen.

Kassel, 6. Juni. (Eine Tagung der kurhes­sischen Erzieher.) Am Dienstagnachmittag sand im großen Saale des Evangelischen Vereinshaüses eine Tagung der Lehrerschaft aus Stadt und Land statt, in der Konsistorialrat Pomarius-Siebenbürgen einen fesselnden Vortrag über die deutsche Volksgemeinschaft in Sieben­bürgen hielt. Der Redner fand für seine interessanten Ausführungen lebhaften Beifall.

Rüdesheim, 7. Juni. (Tagung der Standes­beamten Hessen-Nassaus in Rüdesheim.) In Rüdesheim fand die Jahresversammlung der Standes­beamten der ^beiden Regierungsbezirke Wiesbaden und Kassel statt. In seiner Begrüßungsansprache wies der Verbandsvorsitzende Düppel-Frankfurt auf die Arbeit hin, die die Standesbeamten gerade in den letzten Monaten zum Neuaufbau des Reiches geleistet haben. Der zukünf­tige Ausbau des Standesamtes zum Sippenamt werde neue große Aufgaben bringen. In seinem VortragStan­desbeamter und Gegenwart" wies Verbandsdirektor Kru- tina-Verlin daraufhin, daß es keinen Beamtenverband ge= geben habe, der so früh die Bedeutung der Bevölkerungs­politik erkannt habe wie der Verband der Standesbeamten. Gerade die ländliche Standesbeamtenschaft habe große Be­deutung für die bevölkerungspolitische Bewegung. Es könne nicht nur die Aufgabe des Standesbeamten sein, Be­urkundungen vorzunehmen, vielmehr sei es seine Pflicht, gerade, vor Eheschließungen daraufhinzuweisen, daß die Ehe eine Verpflichtung sei, dem deutschen Volk eine ge­sunde Nachkommenschaft zu schenken. Im weiteren $er= lauf kennzeichnete Direktor Krutina die Erweiterung der Ausgaben des Standesbeamten durch das kommende Gesetz zur Vereinheitlichung des Personenstandeswesens. Außer­dem seien die-Vorbereitungen für ein Reichssippengesetz er= sreulich weit gediehen. Dieses Gesetz werde endlich einen alten Wunsch der Standesbeamtenschaft in Erfüllung gehen lassen: Die Anlage von Familien- und Sippenregi­stern. In Zukunft werde also die Standesregisterführung in eine Familienregisterführung umgewandelt werden. Diese neuen Register würden auch wertvoll erbbiologische Eintragungen enthalten. Den nächsten Vortrag hielt Dr. Dürre Wiesbaden über Vererbung, Rassenlehre und Rassen­hygiene. Obersekretär Müller berichtete über die vom Verband abgehaltenen Schulungskurse, die auch in Zu­kunft fortgeführt werden sollten. Zum Abschluß der Ta­gung wurde der Geschäftsbericht gegeben, aus dem hervor­geht, daß die Mitgliederzahl mit rund 500 unverändert ge­blieben ist.

Darmstadt, 7. Juni. (Fernflug im Segelflug­zeug.) Beim Geilweilerhof bei Landau (Pfalz) landete Dienstag nachmittag ein Segelflugzeug, gesteuert von dem zur Akademischen Segelfliegergruppe Darmstadt gehören­den Studenten K. Fischer. Er hatte einen nahezu zwei­stündigen Flug von Darmstadt über Worms die Haardt entlang zurückgelegt. Die Landung erfolgte ohne Schaden.

Die evangelische Kirche mit ihrer deutschen Art hai in Oesterreich viel zu tragen in dieser Zeit, aber sie hat einen großen inneren Gewinn.

Die 18 000 Uebertritte seit Januar dieses Jahres sind > neswegs nur ein äußerer Erfolg, von dem Dollfuß imxv Bischöfe überrascht sind.

Als Jndustriemittelpunkte kommen außer Sßien dessen Arbeitervorstädten gerade die evangelische Kirchen" meisten Gewinn hatte, an der österreichen Westsirecke n allem St. Pölten und das bekannte Steyer, an der strecke das wichtige Wiener Neustadt sowie das stelrir^ Gebiet an Mürz und Mur mit Mürzzuschlag, Bruck der Berg- und Hüttenstadt Leoben in Frage. An all tickn Orten stehen, z. T. in der ersten Los-von-Rom-VeweauM vor einem Menschenalter geschaffen, evangelische Kirche arbeitsfreudigen Geistlichen, und die Ueberlrerenden für den Aufnahme in rührigen Gemeinden. Aber in einer Wiener Gemeinde mit weit über 1000 Übertritten steht z. B. nur eine Friedhofskapelle mit Raum für 300 Personen zur Verfügung, in Bruck a. d. Mur steht nur ein baufälliger Vetsaal, in dem wichliaen Quittelfeld fehlt noch die Kirche, die 752 Uebrgetreteiiën von Leoben und 710 von Mürzzuschlag sprengen die dortig Eustav-Adolf-Kirche und Heilandskirche. Jetzt müßte eilte große Zeit einsetzen im deutschen Protestantismus für feie Förderung der evangelischen Kirche in Oesterreich. für unsere Brüder in Oesterreich geschehen muß, konnte uns zur Zusammenfassung aller Kräfte, allen inneren Schwie­rigkeiten zum Trotz, treiben. Dem Evangelischen Bund müßten die Hände sich füllen, damit er die Mittel gewinnt zum Ausbau evangelischen Gemeindelebens, zur Besol­dung neuer geistlicher Kräfte in Oesterreich. Jüt den Eustav-Adolf-Verein ist die Stunde da zum Bauen neuer Gemeindehäuser und Eottesdienststätten für die wachsenden Gemeinden im Donaulande und im Alpengebiet. Welch inneren Gewinn könnten wir selbst davontragen von neuem Wetteifer im Liebeswerk für die Brüder. '

Der E u sta v Adolf-Hauptverein Hannover gedenkt seine Bezirks- und Zweigvereine für den 7.-9, Juli d. J. nach Lüneburg zu notwendiger Arbeit zusani- menzurusen. Er ruft zu Opfern auf für ein gemeinsames hannoversches Liebeswerk, das einer Gemeinde in Oester­reich zufallen könnte, die womöglich an 2 Orten zugleich Anfänge zu neuen Gemeindebildungen schaffen müßte. Bruderliebe tut not, Sammlung der Kräfte tut not, Ee- winnung neuer Mitarbeiter tut not, Ueberwindung inne­rer Hemmnisse tut not, Einigkeit und Kraft des Heiligen Geistes tut not. Wachsmuth,!).

Tagung des Gosamt-Gustav Adolf-Vereins in Königsberg.

Der Zentralvorstand des Gustav Adolf-Vereins teilt mit, daß die im vergangenen Jahre ausgefallene Ost­preußen-Tagung in diesem Jahre nachgeholt wird. Sie soll vom 9. September ab in Königsberg stattfinden. Sie Tagung wird durch einen theologi schen Echulungskurslis für Diasporapfarrer voraussichtlich in Danzig einge­leitet werden.

Die Leitung des Königsberger Hauptvereins der Eri/tso Adolf-Stiftung liegt in den Händen des OberprWnien und Gauleiters Koch.

Funde bei dem Mörder von AuhWa

Das Doppelleben des Brandstifters.

Wie zu der Tat in Aichhalden noch besannt wird, hat man in den Taschen des erhängten Mörders Lambrecht ein

großes Bund Schlüssel und zahlreiche Dietriche gefunden. Neben der Leiche wurden ein feststehendes, dolchartiges Messer sowie eine Armeepistole 08 gefunden. Das Messer wies keine Blutspuren aus, jedoch wurde an den Händen des Erhängten Blul festgestellt. Die Pistole enthielt keine Munition mehr Nachbarn haben aber in der

fraglichen Nacht mehrere Schüsse fallen hören.

Ob Lambrecht alle Familienmitglieder erschossen oder ov er sie durch Schläge auf den Kopf getötet hat, wird w restlos aufgeklärt werden können, da die Schädel der geborgenen Toten auch von dem einstürzenden Gedau zertrümmert worden sein können. Man nimmt an, Ms Lambrecht schon jahrelang ein f c 11 f ö Doppelleben geführt hat, was ihn offenbar seelil»! stark belastete. '

Bestrafte Quertreiberei.

Der Grund für das Verbot desBayerischen Anzeigers

Wie wir erfahren, liegt dem Verbot desBaheriichc» Anzeigers" ein Artikel vom 17. Mai zugrunde »ä rufe Gottesrufc" von Kardinal Faulhaber, der ve - im Dezember 19 24 erschienen war und die d a mal »ff. Zeitverhältnisse geißelte. Dadurch, daß dieser -Irtui einer fast unsichtbaren Fußnote jetzt unter der genannten Überschrift gebracht wurde, mußte der c druck erweckt werden, als ob er aus die heutige j gemünzt sei. ...

Zweifellos dürfte zu dem Verbot die überze o . geführt haben, daß eine Absicht Vorgelegen m - Leser glauben zu machen, die Ausführungen du dinals bezögen sich auf die Gegenwart. _____

Börse und Handel ,

Frankfurt a. M. (S ch l a ch t v i e h m a r k t o o m ö 4 ^ Auftrieb: Rinder insgesamt 103 (gegen 114 am Julien, nerstagsmarkt), darunter befanden sich 19 schien, . ,, czy, 31 Kühe und 42 Färsen. Kälber 928 (893), HâMel " Schafe 22 (20), Schweine 560 (583). Notiert wurde p ^ 59 Lebendgewicht in NM.: Kälber: Sonderklasse bis 53, b) 4851, c) 4247, d) 3341. Lämmer bl) Stallmasthämniel 37, c) mittlere Mastlam . xre 24 Schafe: e) beste 3435, f) mittlere 28W, g) 8 Psuiid) 37 Schweine: b) (240-300 Pfund) 3941, c) 200Spoä- bis 41, d) (160200 Pfund) 3540, c), 0 ,um letz­sauen 3435, ß2) andere 3133. Im Preisvergl )Ä hin­ten Donnerstagsmarkt waren Kälber, Hammel u> ^festige"- lich unverändert, Schweine konnten sich um 1 ^,Z^,Mig, aus- Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schaft m-t«^ M- nerkauft. Schweine ruhig, ausverkaust. ^^ (Li^t, 9 schickung: 1002 Viertel Rindfleisch, 198 ganze , Hämmel, 441 Schweinehälften. Preis für 1 '1a,L und #'%' in RM.: Ochsen- und Rindfleisch 1. 50-^. SS 2. M sleisch 2. 48-51, Bullenfleisch 46-52. Kuhstu w ^ 3 6, Kuhfleisch 3. 2530. Kalbfleisch 2. 70-/8, KE SchwE bis 70. Hammelfleisch 75. Schasfleisch nicht " ruh â- fleisch 1, 6065. Geschäftsgang des Fleischgr H