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^une politische Nachrichten.

preußisch Ministerpräsident und Reichsluftfahrr- Göring stattete in Athen Dem griechischen ^-»nräsidenten Tsaldaris sowie dem Außen Maximos Besuche ab. Zwischen den Staats- i wurden längere Besprechungen in sehr freund- j '"'Picheln und herzlichem Ton gepilogen. Der preußisch« ' ^minister Kerrl besuchte den Fustizminister Talia- und hatte mit ihm eine etwa halbstündige Unter-

? skd^^O *

Mp vielen Stellen des Reiches taucht das Gerücht aus »« die Berliner große AusstellungDeut- Po,, - Deutsche Arbeit" verlängert wird. L die Ausstellungsleitung mitteill, ist eine Verlängerunp mm möglich. Die Ausstellung wird termingemäß am n n t a S . dem 3. Juni, geschlossen werden.

»Hin ersten Male in Polen sind die Sicherheits- heftörben einer anarchistischen Organisation die Spur gekommen. Nach zahlreichen vaussuchungen luden in Warschau bis jetzt 20 Personen verhaftet. Aus « beschlagnahmten Material geht hervor, daß sich Die Anarchisten zu einer großangelegten staatsseind - jchen Aktion vorbereiteten.

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Der frühere Gauleiter der NSDAP, für Österreich, Alfred Eduard Frauenfeld der seit Dem 8. Januar im Konzentrationslager > lersdorf interniert war iiiij nach seiner Ruhrerkrankung in das .Krankenhaus ge- Mfh wurde, ist nach Abgabe einer Erklärung, keinen -Fluchtversuch zu unternehmen, aus freien Fuß gesetzt worden

In Rom wurde der Beauftragte de, Reichsregierung für AbrüstungSfragen, von Ribbentrop, von Ministerpräsident M u s s o l i n i zu einer Besprechung empfangen.

Herr Knox schenkt dem BZSkerbunö

Gchallpßoiien mit GoebbsLs-Rede.

Das Völkerbundssekretariat veröffentlicht aus Antrag oe§ Präsidenten Der Regierungskommission des Saar- gebiets und zur Information" einen vom 12. Mai 1934 Datierten Brief des Präsidenten Knox, der sich mit Der Zweibrücker Rede des Reichsministers Goebbels beschäs- tigt. Diese Rede, die in der ganzen Welt das weiteste Echo fand, hat es H e r r n K n o x scheinbar besonders ungetan. Er fühlt sich daher bemüßigt, in seinem Brief Sie ernsteste Aufmerksamkeit des Rats" ms die Zweibrücker Kundgebung lenken zu müssen. Knox macht dies in einer noch nie dagewesenen Art:

Er hat die Rede Dr. Goebbels auf Schallplatten aus- nehmen lassen und legt Die zahlreichen Platten alsAn­lage" seines Briefesfür die Archive des Sekretariats" bei. Wie Der Dan! des Rats für dieses freundliche Ge­schenk ausgefallen ist, wird allerdings noch nicht berichtet.

Deuischer Hochverräter dar? in Norwegen sprechen.

»Das norwegische Zentralpaßkontor hat dem Hochver- è und Ausbrecher aus dem Konzentrationslager Cian i c n b u r g , Gerhart Seger, eine 14tägige AigentHaltserlaubnis zu einer Vortrogs- mfe in Norwegen als Gast des marxistischen Ver­lagesTiden" erteilt, der Segers berüchtigte Broschüre in norwegischer Sprache herausgegeben hat.

Man fragt mit Recht, wie der norwegische Justiz- minifter es verantworten kann, einen solchen Mann zu einer Agitationsreise gegen das neue Deutsche Reich ins Land zu lassen.

iBüliii HillWli

Urheber-Rechtsschutz durch Verlag Oskar Meister, Werdau/Sa.

%) (Nachdruck verboten.)

"va, setzen Sie sich nur fest hin, verehrter Freund und ficchtsgelehrter," rief die Malerin grimmig.Ein un- «eyellerlicher Betrug ist verübt worden und Sie sind

Opfer, trotzdem Sie eine Amts- und Justizperson M ein kluger Mann sind. Und nun hören Sie mir einmal eine halbe Stunde zu, ohne mich zu unterbrechen. M werde Ihnen über Frau Staniecki und ihre un» lauberen Machenschaften klaren Wein einschenken."

Und Senta Bratt legte los und erzählte.

langer sie sprach, um so klarer sah Justizrat Klein. »Lo ist die Geschichte in Wirklichkeit," schloß Fräulein ihren Bericht.Die Staniecki hat Ihnen ein untergeschoben. Auf der Falksburg sitzt warm .'^.behaglich Vera Staniecki, die Tochter aus der Eiten Ehe. Anne aber ist die wahre Freiin von Falke, mögen es mir glauben oder nicht."

glaube Ihnen ja jedes Wort," stöhnte der Justiz- "Hunmel, ich bin ein kompletter Esel gewesen! Ibo.er andere wäre ebenfalls auf den Schwindel ^hkfallen. Ich fand die Frau und das Mädchen " M Hause. Das Mädchen wird mir als die Tochter vorgestellt. Alle Papiere sind zur Hand. Jeder- ?â das Mädchen als Fräulein von Falke an»

Und doch bin ich ein Narr gewesen."

aL' vaF tröstete die Malerin,der Schwindel war ».^rsiixt raffiniert angelegt.

schon, aber ich war doch ein Narr, weil ich Ihre in^unoin nicht sofort als eine Falke erkannte. Sie auch m "Eoschen Augen und die Stirn. Jetzt weiß ich

sch mich immer mit der Aehnlichkeit herum- Ä^' die das Mädchen mit irgendwem hatte. Ich o "°chdenken, was nun geschehen soll."

He èatt legte dem alten Herrn die Hand auf «wutter.

mird erst mal schlafen gegangen und über die Zi,geschuhte geschwiegen, Justizrat. Wir werden in '» Wort; tcn Togen Kriegsrat halten. Frau Staniecki ist ,^"u.und Ihr Klient kommt auch her."

tonitpn'r1- sein Testament aufsetzen. Natürlich diu S &uer Enkelin."

richtig rgnrigen kann er haben, nur wird es die iken elin sein. Natürlich wird Vera Staniecki

Zu dieser Aktion nach Berlin 6c» üiitincit schden die Herrschaften also alle hübsch 6et» lassen." können eine nette kleine Bombe platzen 1^°^ mit Ruhm bedeckt dastehen werde,

Die Schuldfrage

des VforHeimer GsenbahnmaiM. Fünf Personen verhaftet. Hauptzeuge nicht vernehmungsfähig.

Aus amtlicher Quelle erfahren wir, daß zur Klärung der Schuldfrage beim Eisenbahnunglück in Pforzheim vier Angehörige der Reichsbahn, und zwar derLokomotiv- sührer des Unglücksznges, Brand, der Reservelokomotiv- suhrer Brugger, Die Bahnwärter Wucst und Boeres ver­haftet wurden. Außerdem wurde der Karlsruher Loko- motlvführcr, der den Arbeitcrzug von Mühlacker führte, zu seiner Vernehmung in Haft genommen.

Der schwerverletzte Rangierer Augen st ein, dessen Befinden zu ernster Besorgnis Anlaß gibt, ist nicht vernehmungsfähig, so daß die Untersuchung "c'.er die Ursache des Zusammenstoßes noch nicht ab­geschlossen werden konnte. In den Krankenhäusern sind noch zahlreiche Leichtverletzte eingetroffen.

Die Zahl der Schwerverletzten beträgt 30.

Sm häufigsten sind Schenkel- und Beckenbrüche. Die Leichtverletzten haben hauptsächlich Fiüschwnnden durch Holz- und Glassplitter davougeiraeen.

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Sie Vallonfahrer wurden durch Sauerstoffmangel getötet.

Ergebnis der Untersuchung in Sebesch.

Über das Ergebnis der Untersuchung an der Absturzstelle des deutschen HöhenballonsBartsch von Sisfeld" treffen aus Sebesch einige Einzelheiten ein. Danach lag die gelbe Ballonhülle, die an mehreren Stellen zerrissen war, auf einer Wiese, zehn Kilo­meter von der Station I d r i z a und 40 Kilometer von dem Orte Sebesch entfernt. Neben der Ballonhülle lag die offene Gondel.

Als der Ballon über den Qibitasce hinwegtrieb, ist aus der Gondel die Leiche Dr. Schrenks herausgefallen. Sic wurde erst am 15. Mai von Bauern und Grenz­wächtern aus dem See herausgefischt.

Die Untersuchung der Leichen ergab, daß sie nur leichtere Schrammen und Quetschungen davon­getragen hatten, die von Baumästen und von Gegen­ständen in der Gondel herrühren. Der Tod war jedoch schon

lange vorher eingctrcten.

Nach den in der Tasche Masuchs gesundenen Notizen hatte der Ballon am 1 3. M a i um 9.45 Uhr eine Höhe von 10 000 Meter erreicht. Dem entspricht auch die Angabe des Höhenmessers.

Nach Erreithung der höchsten Höhe a m 1 3 Maium 9.45 Uhr hat offenbar die Sauerftuffversorgung der Flieger nicht mehr gearbeitet. Die Flieger haben das Bewußtsein verloren und dann an Sauerstoffmangel den Tod gefunden.

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Furchtbare Srandlatastrophe in Lettland

Die Stadt Windau (Lettland) ist von einer ent­setzlichen Brandkatastrophe betroffen worden. Große, auf der linken Seite des Windau-Flusses befind­liche Sägemühlen stehen mit allen Holz­lagern in Flammen. Durch die ungeheure Glut haben sich auf der anderen Flußseite bereits zahlreiche Häuser entzündet. Das Feuer greift weiter um sich, da die Feuerwehr am Ende ihrer Kräfte ist. Die Ursache des Brandes ist auf das Abbrennen von Sägespänen zurückzuführen. Ein ganzes Stadtviertel ist unmittelbar vom Feuer bedroht

500 000 Kindern Erholung und Freude! Gebt gern und viel fürMutter und Kind."

Ach was, machen Sie sich doch keine Sorgen! Der Frei­herr wird Ihnen einen Orden umhängen, wenn Sie ihm seine richtige Enkelin zuführen. Denn daß er an Fräu­lein Vera Staniecki viel Freude hat, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!"

Womit Senta Bratt ins Schwarze getroffen hatte.

11.

Remus von Falke fühlte sich elend und hinfällig.

Vera machte verzweifelte Anstrengungen, ihn aufzu­heitern. Es gelang ihr nicht. Wenn sie musizierte, bat Falke sie, das Instrument zu schließen. Wenn sie ihm vorlas, hörte er voller Qual eine halbe Stunde zu. Auch das Schachspiel war eingestellt worden.

Remus war froh, wenn er seinerEnkelin" nicht gegenübersitzen brauchte. Immer tiefer wurde seine Ab­neigung gegen das Mädchen.

Vera war oft nahe daran, die Geduld zu verlieren und aus der Rolle zu fallen. Sie beherrschte sich nur mit Mühe. Daß der Freiherr immer mehr dahinschwand, interessierte sie nicht. Mochte der Alte sterben, umso eher würde sie Herrin der Falksburg fein.

Der einzige, der sich Sorgen um den Freiherrn machte, war der treue Diener Kraus. Er wollte Grottkau um Rat fragen. Aber Herr von Grottkau kam jetzt selten aus die Falksburg. Vor der Berliner Reise gab es noch viel zu erledigen. Harry Kronheim sollte zwar als Stellvertreter aus dem Gute bleiben, aber diesem be» gabten jungen Mann mußte man alles drei- bis vier­malvorkauen", wie sich Grottkau ausdrückte.

Also entwischte Kraus bei der nächstbesten Gelegen­heit in die Stadt und schüttete Dr. Ellrich sein Herz aus.

Ter Doktor machte Daraufhin einen freundschaftlich maskierten Besuch aus der Falksburg. Er erschrak über das Aussehen des Freiherr« und bestand aus einer so­fortigen gründlichen Untersuchung, die Remus von Falke ohne Widerspruch über sich ergehen ließ.

Ellrich konstatierte, daß der Patient körperlich gesund war, aber es fehlte der Lebenswille.

Na, Doktor," sagte der Freiherr, als ihn Kraus wieder angekleidet hatte,ich sehe es Ihnen an, Sie sind nicht mit mir zufrieden."

Sie sind organisch gesund," erklärte der Arzt.Aber Sie wollen nicht gesund sein."

Das ist eine rätselhafte Diagnose, lieber Ellrich."

Nein, sie ist ganz klar. Es gibt einen Seelenzustand, den wir Aerzte die Flucht in die Krankheit nennen. Daran leiden Sie, Herr von Falke."

Nachdenklich schaute der Freiherr den Arzt an.

Vielleicht haben Sie recht, Doktor."

Ich hatte mir von der Anwesenheit Ihrer Enkelin eine Besserung Ihres Gemütszustandes versprochen."

Ueber Falkes Gesicht senkte es sich wie ein undurch­dringlicher Vorüana.

53 Todesopfer in Mons.

Wie aus Mons gemeldet wird, hat man beschlossen, Den Stollen der Unglückszeche, auf dem sich die zweite Schlagwetterkatastrophe ereignete, unter Wasser zu setzen. Die R e t 1 u n g s a r b e i t e n , die den ganzen Nachmittag unter schwierigsten Umständen und unter größter Lebens­gefahr fortgesetzt wurden, sind e i n g e st e l l t worden. Die Bilanz der grauenhaften Bergwerkskalastrophe be­trägt 5 3 Tote und 17 Verwundete.

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Nachtfröste in den Seitentälern der Kosel.

Von den Höhen der Randgebiete Hunsrück und Hoch­wald drang starker Frost in die Weinbaugemarkungen der Saar und Ruwer ein. In den Seitentälern der Morel sind überaus große Schäden in den bereits weit ausgetriebenen Rebstöcken festzustellen. Die Temperatur sank stellenweise bis auf 5 Grad Kälte. Der entstandene Schaden läßt sich in seiner Höhe vorläufig auf einige hunderttausend Mark beziffern. Die Winzer versuchten unter verzweifelten An­strengungen, die Weinberge durch Beheizung vor dem hereinbrechenden Frost zu schützen, überall wo die Frost­abwehr wirkungsvoll eingesetzt werden konnte, brachte sie auch einen restlosen Erfolg.

GrafjZeppelin" zum Deutschland- Flug gestartet.

V o n B o r d d e sE r a f Z e p p e l i n", 19. Mai. (Funkmeldung.) Heute morgen um 5.32 Uhr stiegGraf Zeppelin" bei herrlichstem Sonnenschein zu seinem 40jtiin= digen großen Deutschland-Flug auf.

Der Flug geht über Westdeutschland, das Industrie­gebiet nach Berlin, von dort nach Ostpreußen und zurück über einen Teil Schlesiens, über Dresden, die Wasser- kuppe nach Friedrichshafen, wobei besonders solche Orte angesteuert werden sollen, die bisher denGraf Zeppelin" noch nicht gesehen haben. Veranstaltet wird der Deutsch- land-Flug bekanntlich vom Deutschen Luftsportverband als Auftakt zu seiner Werbewoche für den Flugsport Anfang Juni. Das Luftschiff wird geführt von Kapitän Lehmann.

Frost vernichtet die Obstblüte in der Eifel.

Der Rückgang Der Temperatur in der Nacht, der bereits in der Eifel festzustellen war, bar sich in noch stärkerem Maße fongefeßt. Das Thermometer sank stellen­weise b i s a u s 3 Grad unter R u (L Der durch den Frost verursachte Schaden ist sehr groß. Die Obstblüte wurde zum größten Teil vernichtet, und auch die jungen Knospenansätze haben stark gelitten. Hart betroffen wurden die Kleinbauern, in deren Gärten die jungen Pflanzen meist erfroren am Boden liegen und daher neugepflanzt werden müssen. Inwieweit sich der starke Nacktfrost aus die diesjährige Beerenerntc auswirkt, muß abgewartet werden. Man fürchtet acker auch hier, daß die Hoffnungen aus eine diesjährige Rekordernte ge­drückt werden.

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Sie sind zu Dies allein, Baron," fuhr der Arzt fort. Schaffen Sie sich Zerstreuung, reifen Sie. Machen Sie es wie Grottkan, fahren Sie zum Fest fort."

In diesem Augenblick trat Vera ins Zimmer. Sie hörte die letzten Worte des Doktors.

Fortfahrenl" rief sie mit einem leisen Schrei des Entzückens.Großpapa, wollen wir verreisen?"

Der Doktor rät dazu. Würde eine Reise dir Freude machen?"

Nur wenn sie auch dir Freude macht, Großväterchen."

Der Freiherr Hatzte den zärtlichen Ton des Mädchens. Er spürte die Verstellung darin. Reisen! Dann würde er mit seiner Enkelin nicht einsam das Fest begehen müssen. Vor dem Gedanken graute ihm.

Gut, wir werden reifen," sagte er kurz.

Fahren Sie irgendwohin nach dem Süden," schlug Ellrich vor, doch Remus von Falke schüttelte den Kopf.

Ich werde nach der Hauptstadt fahren. Ich habe mit meinem Rechtsanwalt zu reden. Außerdem verspreche ich mir für meine Enkelin von der Hauptstadt mehr Zerstreuung."

Diesmal gab sich Vera keine Mühe, ihr Entzücken zu verbergen. Sie hatte am Morgen einen Brief von ihrer Mutter erhalten und diese glühend um die Berliner Reise beneidet. Sie stürzte auf den Freiherrn zu und umarmte ihn. Falke wehrte das Mädchen ab.

Fahren Sie, wohin Sie wollen," sagte der Doktor. Die Hauptsache ist, daß Sie eine Ortsveränderung haben, Herr Baron. Es ist vielleicht am besten, Sie schließen sich Herrn von Grottkau an."

Tas ist nicht möglich. Grottkau verreist schon heute abend, und ich werde erst in einigen Tagen abkömmlich sein."

Damit war Dr. Ellrich entlassen.

Remus von Falke schrieb an den Justizrat und be­nachrichtigte ihn von seinem Kommen. Dann beauf­tragte er Kraus, die Reisevorbereitungen zu treffen.

Wir werden vielleicht zwei bis drei Wochen weg­bleiben, Kraus. Du sollst uns begleiten. Richte alles danach ein, Alter. Sag' einmal, wo hast du eigentlich mein kleines Federmesser hingewurstelt. Ich vermisse es schon lange."

Das Federmesser war ein Lieblinasinstrument des Freiherrn, und Kraus machte sich daher sofort auf die Suche. Schließlich zog er auch die Lade eines Tisches auf, die sonst nie benutzt wurde. Er stutzte und wurde blaß.

Der Freiherr hatte den Alten beobachtet.

Was ist denn. Kraus? Ist das Messer in der Lade?"

3a, gnädiger Herr, es ist hier. Und da liegt noch etwas."

So! Was denn? Tu' doch nicht so geheimnisvoll.^ Der Brief!"

(Fortsetzung folgt.)