Borussia in Deutschlands Fußballhochburg
1. FC. Nürnberg — Borussia Fulda 1 : 1 (0 : 0).
Als vor zwei Jahren Borussias Liganmnnschast am west- deutschen Fußballhimmel auftauchte und mit Erfolg den groß- städtischen Spitzenvereinen gegenübertrat, da nannte man den Meister von Hessen-Haanover einen Außenseiter. Ein Jahr später brachten es die Fuldaer Borussen sogar zum westdeutschen Zweiten. Da horchte man auf. Wie aus der Erde gestampft, kam es den westdeutschen Größen vor, daß aus einem so kleinen Städtchen wie Fulda, es sollte damals an der Lahn liegen, eine Mannschaft sich soweit in den Vordergrund geschoben hatte. Rkan hörte schon im vorigen Jahre nichts mehr von dem „Außenseiter", man nahm in eingeweihten Kreisen den Bezirksmeister von Hessen-Hannover sehr ernst, ja bitter ernst. Als die Landesverbände verschwanden, und an ihre Stelle die 16 deutschen Fuß- baUgaue traten, da prophezeite man wieder dem Nordhessen- meiiter von vornherein keine große Chancen. Die deutschen Sportzeitungen nahmen nur zögernd zu der Spielstärke Borussias Stellung. Nach der Ermittlung der Eaumeister kam Borussia unglücklicherweise in die stärkste Gruppe und dennoch war es unsere: heimischen Mannschaft vorbehalten, gegen diese deutsche Eliteklasse ehrenvoll abzuschneiden. Wären bei den Spielen in Fulda gegen den 1. FC. Nürnberg und in Leipzig gegen den Dresdener Sportklub einwandsreie Schiedsrichter zur Stelle gewesen, dann hätten die beiden Vereine mit ihren klingenden Xiamen ein Fiasko erlebt und Borussia stände sicher heute in der Tabelle der Gruppe Mitte auf gleicher Stufe wie der ehemalige sechsfache deutsche Meister, der 1. FC. Nürnberg, und wie der Sachsenmeister von Dresden. Unter einem starken seelischen Druck, welcher in der Hauptsache von der süddeutschen Sportzeitung, dem „Kicker", hervorgerufen war, gingen die Borussen in den dritten auswärtigen Kampf, zu dem Verein, von dessen Trainer Scheffer sie am meisten angefeindet worden waren. Die Anhänger Borussias sahen diesem Spiel in der bäuerischen und deutschen Hochburg des Fußballsportes mit sehr gemischten Gefühlen entgegen. Aber die wackere Fuldaer Elf hat sich nicht kopfscheu machen lassen, trotz der 8000 Zuschauer, die anfangs auf Seiten der Nürnberger standen. Erst als Borussia mit herrlichen Paraden aufwartet, wendete sich das Blatt. Die Begeisterung ging auf den Nordhessenmeister über, der durch sein vornehmes, gefälliges Spiel die Massen begeisterte.
Der Sport vom Sonntag
Hessen-Kassel Gruppenmeister.
Noch vor acht Tagen bewarben sich vier Vereine der Gruppe Kaffel um den Meistertitel. Durch das Spiel 06-Kassel — Tura- Kaüel ist eine überraschende Wendung eingeireten. Da beide Vereine 0 :0 spielten und Großalmerode gegen Tura-Kassel verloren hatten, blieb Hessen 09-Kassel mit den wenigsten Verlustpunkten ohne Endkampf an der Spitze, wodurch dieselben Meister der Gruppe Kaffel wurden und nun gegen Germania-Fulda sowie Sportv. Wallau an den Aufstiegsspielen teilnehmen.
Das erste Aufstiegsspiel knapp gewonnen.
Germania Fulda — Sportv. WM au 2:1 (1:0).
Das erste Aufstiegsspiel in der Gruppe Nord hat dem Erup- penmeister von Fulda gegen den Meister der Dillgruppe einen Sieg gebracht. Die Fuldaer hatten die Gäste stark unterschätzt. Sie entpuppten sich zeitweise als einen recht starken Gegner, der durchaus nicht gewillt war, sich unterkriegen zu lasten. Besonders das Schlußdreieck erwies sich als sehr ballstcher, woran der Torhüter den stärksten Anteil hatte. Der Sturm war allerdings eine stumpfe Waffe, da er die wenigen sich bietenden Torchancen auch nicht einigermaßen verwerten konnte. Die Platzmannschaft hatte auch einen schlechten Tag, was vielleicht auf das Fehlen von Wallenburger zurückzuführen ist. Schäfer sehr gut und auch Fischer war bester als sonst. Ter linke Flügel im Sturm besser als der rechte. Daß Germania mit 9:0 Ecken das Spiel nach dieser Seite für sich entschied, zeigt die Torchancen, die nicht verwertet werden konnten, da der nachdrückliche Einsatz des Sturmes fehlte.
FV. Horas — Germania Marburg 2:1 (1:0).
Einen recht schönen Sieg errang der FV. Horas über den früheren Oberligaverein Germania Marburg, der in der Gruppe Lberhesten eine recht beachtliche Rolle spielt. Der Spieler Joseph Gunkel schoß die beiden Tore. Das Ehrentor für Marburg erzielte Klee.
Große Beteiligung bei dem Radsport - Jugendwettbewerb und glänzender Verlaus der Vorentscheidung
Fulda zum „Erster Schritt Dürkopp 1934".
Zum zweiten Male zeichnete der Radsportklub 1907 verantwortlich für die Vorentscheidung zum Ersten Schritt. Durch die straffere Organisation kam diesmal der Vorentscheidung eine größere Bedeutung zu, da der Lauf als Olympia-Vorbereitung des DRV. gilt. Am 6. Mai 1934 vorm. 9 Uhr starteten 32 Teilnehmer zu der Fahrt von Fulda über Sickels — Niederrode — Giesel — Neuhof — Kerzell — Bronnzell zum Ziel in der Frankfurterstratze Fulda. Die 32 km lange Strecke wurde von dem 17jährigen Sieger Josef Möller, Zillbach, in der guten Zeit von 55 Minuten bewältigt. Ihm dichtauf folgte Hans Trautwein von Schloß Bieberstein. Sämtliche Teilnehmer lieferten sich auf der Strecke harte Angriffe, da mancher der Meinung war, er könnte die Fahrt für sich durch einen Ausreißversuch entscheiden. Mit Ausnahme einiger kleinerer Stürze auf der Straße Eiesel— Neuhof durch frijchaufgeworfenen Splitt verlief alles gut. Die Strecke war, wie bei Veranstaltungen des RC. 07 gewohnt, gut markiert und die gefährlichen Stellen und Kurven besetzt. Das Publikum nahm in sämtlichen Ortschaften sowie bei Start und am Ziel regen Anteil an der Veranstaltung und empfing die Helden der Landstraße am Ziel begeistert. Die 12 preisgekrönten waren: 1. Müller, Zillbach, 2. Trautnwein, Bieberstein, 3. Walter Hoßfeld, Fulda, 4. Deutrich, Rommerz, 5. Beichholz, Bieberstein, 6. Willi Bachus, Fulda, 7. Jos. Kram, Fulda, 8. Aloys Weisbeck, Fulda, 9. Paul Gren, Fulda, 10. Heini Ruppel, Fulda, 11. Willi Höfling, Fulda, 12. Heurich, Rommerz.
Die Beteiigung um das Deutsche Radiport-Jugend-Abzeichen war siesmal außerordentlich stark. Die Teilnehmer wurden von den verschiedensten Schulen, aus dem DJ. und der HI. gestellt. Alle strengten sich an und waren ehrlich bemüht, die vorgeschrie- bene Zeit einzuhalten und von einzelnen wurde sie wesentlich unterboten. Die Kampfesfreude und der Siegerwillen der deutschen Jungen war so stark, daß von 52 Bewerbern 47 das schmucke TRIA, errangen. Es wurden 21 Bewerber mit dem bronzenen TRIA, und 26 mit dem silbernen TRIA, ausgezeichnet.
Besonders angenehm wurde es empfunden, daß der Veranstalter keine Motorradfahrer neben den Fahrern mitfahren ließ. Stadtjugendpfleger Lehrer Kretz ließ es sich nicht nehmen, seine Jugendlichen auf der Strecke zu beobachten, und den Sieger nach der Fahrt persönlich zu beglückwünschen, sowie die Bewerber um das Deutsche Radsport-Jugend-Abzeichen zu weiteren sportlichen Leistungen anzufeuern und dem Kreisbeauftragten im Bezirk 1 Gau 12 Nordhessen im Deutschen Radfahrer-Verband, Heinrich
Nach einer torlosen ersten Hälfte übernahm Borussia durch Leugers zehn Minuten vor Schluß die Führung. Das gleiâp- ziehende Tor fiel drei Minuten vor Spielende durch Schmitt für den Club.
Dem durchaus einwandfreien Schiedsrichter Glaser- Neckarsulm stellten sich folgende Spieler:
Nürnberg: Köhl; Popp, Munkert: Kreißel, Billmann, Friedel; Gußner, Hornauer, Oehm, Schinitt, Kund.
Fulda: Büchner: Christian, Engelhardt: Mungenast, Maintz, Strasser: Heßberger, Kammerl, Pletsch, Leugers, Hoffmann.
Der Spielverlauf.
Mit dem Anstoß der Gäste verlieren diese den Ball an Eutz- ner, der ins Aus schießt. Eine Flanke von Gußner bringt Büchner zum ersten Male in Bewegung. Die schnellen Vorussenstür- mer bedrohen in gefährlicher Weise das Nürnberger Tor, aber Kreißel kann zur ersten Ecke für Fulda klären. Die Fuldaer M ast n s ch a s t m a ch t für die Folge durch ihr meister- Haftes Spiel einen imponierenden Eindruck. Die 2. Ecke für die Gäste köpft Leugers wundervoll, aber Köhl hält sicher. Die erste Ecke für Nürnberg holt Büchner aus der Luft. Ein gefährlicher Schuß von Leugers auf Flanke von Heßberger geht ganz knapp neben das Tor, unhaltbar für Köhl. In aussichtsreicher Stellung schießt Hoffmann auch knapp daneben. Leugrs schießt einen Strafstoß am Pfosten vorbei. D i e Fuldaer Mannschaft ist schneller als die des Clubs. Nachdem die erste Halste ohne jeden Mißton verlaufen ist. haben nach dem Seitenwechsel die Nürnberger das Drinnenspiel mehr bevorzugt, aber die Fuldaer Verteidigung Härt mit guten Abschlägen. Kund erzielt ein Abseitstor, was nicht gegeben wird. Maintz zerstört sehr wirkungsvoll und baut gut auf. Büchner hat die Ruh weg, indem er alle gut gemeinten Schüsse mit einer Selbstverständlichkeit annimmt, wofür ihm das Publikum reichen Beifall zollt. Als zehn Minuten vor Schluß der Gästesturm geschloffen vorgeht, schließt Leugers mit einem seiner bekannten Schüsse die Aktion ab. Fulda führt 1 :0. Doch Nürnberg holt kurz vor dem Abpfiff dieses eine Tor auf, indem Schmitt mit einem leichten Ball Büchner das Nachsehen gibt. Bald darauf geht das schöne Spiel zu Ende.
Pappert, Fulda, sowie dessen Mitarbeitern den Dank für oie Ausrichtung der Vorentscheidung und die mustergültige Organisation auszusprechen.
Der fünfte Gang um die Deutsche Fußballmeisterschaft.
Viktoria-Berlin Gruppcnsieger.
Erwartungsgemäß Hai in der Gruppe Ost Brandenburgs Meister Viktoria 89-Berlin das Rennen gemacht. Die Berliner Elf siegte mit 3:0 (2:0) über Preußen- Danzig und dürfte voraussichtlich unbesiegt die Doppelrunde beenden. Den zweiten Platz wird Beuthen 09 behaupten, das seinen ersten Kampf in Stolp gegen die dortige Viktoria mit 2:1 (1:0) gewann. In Gruppe Mitte hat es wieder eine Überraschung gegeben, deren Opfer der 1. F C. Nürnberg war. Der „Klub" vermochte selbst vor heimischem Publikum gegen den Favoritenschreck Borussia-Fulda nur unentschieden 1:1 (0:0) zu spielen, so daß der mit 4 :2 (2:1) über Wacker-Halle erfolgreiche Dresdner SC. nunmehr klar die Führung innehat und schon wie der Gruppenmeister aussiebt. In der Abteilung Nordwest zeigte sich der V f L. - B e n r a 1 h in Essen gegen Eimsbüttel- Hamburg als die weitaus bessere Mannschaft und machte die einzige Niederlage durch die Norddeutschen mit einem 4 :1- I3 :0)-Sieg wieder wett. Schalke 04 gewann in Gelsenkirchen den zweiten Kamps gegen den Niedersachsenmeister Werder-Bremen sicher mit 3 :0 (1: 0). In der Gruppe Südwest hätte in der Mannschaft des SV. W a ld h 0 f der Sieger feststehen können, doch die Mannheimer vergaben die günstige Gelegenheit durch ein Unentschieden (1 :1) in Köln gegen den Mülheimer SV. Union-Böckingen fertigte die Offenbacher Kickers überlegen mit 6:3 (4 :0) ab.
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Statt Karten.
Meiner liebe Frau, unsere gute Mutter und Oma
Elisabeth Lachmann geb. Eisenbach
ging heute nachmittag im 69. Lebensjahre zur ewigen Ruhe ein.
In tiefer Trauer
im Namen der Hinterbliebenen:
Konrad Lachmann, Schneidermeister.
FULDA, den 6. Mai 1934.
Adalbcrtstr. 25.
Die Beerdigung findet Miffwodi, den 9. Mai nachm. 31;« Uhr auf dem dompfarrl. Friedhof am Frauenberg statt.
Gestorben:
Frau Theresia L e i b o l d, geb. Schneider, 58 Jahre alt, aus Kämmerzell. — Beerdigung: Dienstag, vormittag 8 Uhr in Kämmerzell.
Frau Maria Anna Stock, geb. Weider, aus Petersberg, 66 Jahre alt. — Beerdigung: Dienstag vormittags 9.15 Uhr.
Die diesjährige Körung der Eber findet in den Höfen der Eberhalter am
Mittwoch, Donnerstag und Freitag, den 16., 17. u. 18. Mai, statt.
Die Herren Bürgermeister ersuche ich, die Eberhalter in der Gemeinde anzuweisen, die Abstammungsnachweise über die anzukörenden Eber bereitzuhalten.
Fulda, den 4. Mai 1934.
Der Vorsitzende des Kreisausschusses: Dr. Burkhardt.
Neuer Damen-Schwimmrekord. Die ausgeteM»,, fische Brustschwimmerin A n n i Holzner legte L i11 iâch, gerechten Schwimmbahn in Greiz die 106-Meter-Sn„s stow famosen Zeit von 1 :26 zurück, die um drei Äehnwtb« besser ist als der deutsche Rekord der KildeShiin,„ft'»ndei, Mühe. Sötte
Kurt Schoebel Europameister beim Tontauben^, In Budapest wurde die Europameisterschaft im $ schießen zur Entscheidung gebracht. Insgesamt °"° Tauben abzuschießen. Erfreulicherweise endete dieser bewerb mit einem deutschen Siege. Als neuer Eure». .ct’’ ging der Leipziger Kurl S ch o e b c l hervor, der 187 zu verzeichnen hatte. Besser
Fußballkanipf Berlin—München 4 : 4. Bei hochsommeâ Wetter wurde im Berliner Poststadton der 15. kampf zwischen München und Berlin ausgetragen « gegnung endete mit 4 :4 unentschieden, nachdem zur Nm,«. Bayern noch mit 3 :1 schon in sicherer Führung gelegen £ ! Von den nunmehr insgesamt ausgetragenen 15 Spielen München sechs, Berlin fünf; drei weitere Tressen cnbet™ entschieden. Das Gesamtiorverhältnis lautet 44 : 35 junii«» Münchens. »««unftm
Iahnstaffellauf der Berliner Turner. Der zum elften»..! auf der 16 Kilometer langen Strecke von der Deutschen x ™ schule im Grunewald nach dem alten Iahuplah in der Heide durchgeführte Iahustasfellanf der Berliner Turnverein, wurde vom TSC. ganz überlegen mit der Zeit 40:02 Wonnen. "
„Quer durch Württemberg und Baden". Bei pracbtiinn»», Wetter gelangte das 270 Kilometer lange Straßenrennen „Quer durch Württemberg und Baden" zum Austrag und Ziel lagen in Stuttgart. Bei den Berufsfahrern kam her Berliner Rudolf Wolke in 7 : 43 :00 zu einem Spurlneae aus einer achtköpfigen Spitzengruppe heraus, und bei den Amateuren war in der L-Klasse Wierz - Düsseldorf vor Kranzer-Nürnberg in 8 :02 :04 ebenfalls im Spurt siegreich Bei den 8-Fabrern gewann H 0 h m a n n • Dortmund in 8 : 28 : 00 mit sechs Minuten Vorsprung vor seinen Konkurrenten.
Berlin—Wittenberg—Berlin. Die reichsossene Radfernfahrt Berlin—Wittenberg—Berlin über 223 Kilometer gestattete sich zu einer großen Jagd über die Landstraßen und zeigte folgende Ergebnisse: Gruppe A und B: 1. Thall- mann 6:09:56, 2. Sturich, 3. Lehmann (sämtlich Berline Klasse C: 1. UI r i $ 6 :24 :57, 2. Menzel, 3. Thiele (sämtlich Berlins; Eichenkranzfahrer (122 Kilometer): 1. Lutter-Berlin 3:16:38; Altcrsfahrer (122 Kilometer): 1. Albert Meder 3 : 26 : 29.
Siki kann auch anders! Bei den internationalen Rina- kämpfen im Berliner Cirkus Busch gab es eine angenehme Überraschung. Der Neger Siki, der sonst immer nur durch seine amerikanische Krawatte zu gewinnen pflegt, zeigte, daß er auch anders gewinnen kann. Gegen Zeisich siegte er diesmal durch Überwurf. S a t u r s k i mußte eine bittere Niederlage von I a a g o hinnehmen.
Neusels größter Triumph.
Klarer Sieg über Tommy Loughran.
Ten größten Triumph seiner bisherigen Laufbahn errang der junge deutsche Schwergewichtsboxer Walter N e u s e l, der zur Zeit in A m e r i k a kämpft. Im überfüllten Madison Square Garden in New U 0 r k schlug er den größten Techniker, den die Welt besitzt, den ausgekochten Ringfuchs Tommy Loughran, überlegen nach Punkten. Von der ersten Runde an beherrschte bet „blonde Tiger vom Rhein" seinen berühmten Gegner und konnte ihn sogar einmal kurz zu Boden schicken. Nach seinem Siede wurde Neusel von den Zuschauern stürmisch gefeiert unb auf den Schultern von seinen Landsleuten in die Kabine getragen.
Mit diesem Siege hat sich Neusel mit einem Schlage in die erste Reihe der besten Boxer der Welt gekämpft. Er scheint berufen zu sein, das Erbe Mar Schmelings an« zutreten. Ihm winkt nun ein T i t e l k a m p s mit dem gewaltigen Primo Carnera. Nach dem Kamps äußerte sich L 0 u g h r a n über die Chancen Neusels gegen den Weltmeister folgendermaßen: „Dieser Bursche hat gegen Carnera eine weitaus bcssereChance, als die meisten Leute glauben."
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Nicht so glücklich käntpfte der Deutsche Schwergewichtsmeister H 0 w e r in Berlin. Er wurde von dem in Europa fast unbekannten Spanier G a st a n a g a förmlich zusammengeschlagen und gab den Kampf in der vierten Runde wegen einer Verletzung auf.
-E
Wenn jeder kauft, was er gebraucht,
gar bald der letzte u.
Schornstein raucht!
Diese Mahnung soll immer und immer wieder weiter ge sagt werden. Selbst der klein sie Auftrag ist wertvoll für die Bros Beschaffung, denn viele Wenig geben ein Vie Audi Ihre Anzeigen im „Anzeiger“ sind Bausteine zum Wieder- Aufstieg. ___—
Größerer Posten
Makulalm abzugeben.
Fuldaer Anzeiger
" Königstraße 4-
Glückwunsch Kartei ü*^