Es W'MaN der SaamgiMW.
* 6,iRC sjrchNchc Morgenfeier am 6. Mai verboten!
'«atnnen der großen Kundgebung in Zwei- n am 6. Mai war eine evangelische und eine 6rUAlorgenfeicr in Saarbrücken vor- Geistliche wollten von ihren Gotteshäusern aus
-^ einblick ans die Saarkiindgcbung eine Predigt halten, .Gleich über alle deutschen Sender übertragen werden Troß der politisch einwandfreien Texte Negierungskommission die Morgenfeiern kurzer- ? verboten! Sie werden daher auf andere Weise ^imlicn und von 9—11 Uhr morgens als Reichs- vom Rundfunk übertragen werden.
Eröffnung der Rhein-Mainischen Braunen Messe.
-kranksurt a. M., 5. Mai. Am Samstag wurde die MèMainische Braune Messe in Frankfurt feierlich er- Als erster Redner sprach Pg. Abteilungsleiter nSétfer im Auftrag des Instituts für Wirtschaftspro- Eda Die Aufgabe der Braunen Messen sei es, das âtlckaftliche Wollen der Bewegung und der Regierung Nettesten Schichten zu tragen. Der Abteilungsleiter Ä unb Ausstellung" bei der obersten Leitung der NS.- Theilig, führte aus, daß gerade die Braunen Messen Ä einzigartige Möglichkeit für Mittelstand, Handwerk Erwerbe wären, ihre Erzeugnisse zu propagieren. Ab- lunüsleiter Theilig überbrachte außerdem die besten è und Wünsche des Reichsführers des Deutschen Han- dels Dr v. Renteln. Im Namen der Ausstellungsleitung karufife Dr. Schnorr die Erschienenen und wies darauf hin, J C5 eine hervorragende Aufgabe der Braunen Messe sei, weiter am wirtschaftlichen Aufbau mitzuwirken und der Aibeitslisigkeit zu steuern. Für den Verein Deutscher Jn- cenieure, der im Rahmen der Braunen Messe die Lehrschau ^nstallaiionstechnik" ausstellt, sprach Diplomingenieur Wub. Gerade im Rahmen solcher volkstümlichen Ausstellung müsse man immer wieder versuchen, die Erkenntnis der modernen Technik an den Handwerker und an die Hausfrau heranzubringen. Jährlich wären in Deutschland etwa eine Milliarde Mark für Znstandsetzungsarbeiten innestiert worden. Mit Arbeitslohn mache das insgesamt etwa eine Summe von 3 Milliarden Mark aus. Planmäßig angesetzt ergäben sich hier gewaltige Möglichkeiten zur Arbeitsbeschaffung. Im Ramen des durch Krankheit nerhinderten Gauleiters Sprenger führte dann Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs in seiner Eröffnungsrede aus, daß die Braunen Messen die Aufgabe hätten, an der wirtschaftlichen Neuorganisation mitzuarbeiten. Er freue sich, daß er gerade in Frankfurt, das als alte Messestadt besannt sei, diese Schau eröffnen könne und appelliere an alle Frankfurter Bürger, daß sie das Ihre täten, um der Aufgabe, die ihnen durch diese Braune Messe gestellt wäre, gerecht zu werden. Er danke der NS.-Hago, dem Institut für Mrtschaftspropaganda und besonders der NS.-Frauen- schaft Kreis Frankfurt für die aufopfernde Arbeit, die sie geleistet hätten, um die Durchführung der Braunen Messe zu ermöglichen, der er einen vollen Erfolg wünsche.
Anschließend fand ein Rundgang durch die Messe statt, in der wohl jeder Beschauer durch die Vielseitigkeit und Reichhaltigkeit überrascht wurde. Den Handwerkerinnun- gen Franksurts ist Gelegenheit geboten worden, in Gemein- fchaftsständen ihre qualitativ besten Erzeugnisse zur Schau zu stellen. _ Neben den modernsten Erzeugnissen handwerklicher Kunst findet man eine historische Abteilung, in der m Kampfbund für deutsche Kultur die Entwicklung des Winter Handwerks veranschaulicht. Ein großes Schaust « zeigt die Ausdehnung und Organisation des um Frank- m gelagerten Wirtschaftsraumes, der im Rhein-Maini- Industrie- und Handelstag organisiert ist, auf. Die «men Räume der Braunen Messe sind von der NS.- Muenschaft beschickt. Sie haben insbesondere die Auf- die Bedeutung der Frau beim Aufbau des Drit- hi»« • t hinzuweisen. Der weibliche Arbeitsdienst und - g' ^? die jungen deutschen Frauen in der NS.- E "Wchaft genießen, werden hier besonders eindrucksvoll u gebracht. Im ganzen bietet die Rhein-Mainische "^Eesse ein eindrucksvolles Bild der deutschen Schaf- dem unbedingten Wollen, sich durch friedliche ringen etnen ehrenvollen Platz unter den Völkern zu er-
Amerika baut 1000 neue Mugzeuge.
Ausschreibung zum Bau von 110 Flugzeugen erste« Teil des auf drei Jahre berechneten mn-E^ss^r-MMonen-Flngzeug-Bauprogramms des siebtem ^ Kriegsministeriums dar. Das Programm m ^?" tausend neuen Flugzeugen nur man” letzt vorhandenen 1700 Flugzeugen gelten 1als diensttauglich.
$ e Regierung hat einen großen Auf- /.I. &lc Lieferung englischer Kampfflug-
"^bacher Arbeitssoldaten marschieren in Kassel.
hatten wir uns auf Kassel gefreut, auf die SutMeit Ess' E uns die alte Hauptstadt des ehemaligen einmal in E ."wurde, nicht zuletzt aber darauf, daß wir neigen fnn„E?° “ e * e ln Stil vor breiterer Oeffentlichkeit für den A Elche Bedeutung der deutsche Arbeitsdienst Ser des Dritten Reiches hat.
!einem U^ssE Arbeitsdienst des Gaues 22, bisher nur in Wattiert :"v>ereich, auf dem Lande, gekannt und geschätzt, Ä J? die Stadt, um auch hier zu werben und sich 224/3, in /ftllng zu verschaffen. Die Dienstabteilung Won 8 r r Egen ihres guten sportlichen Rufes $ Srnnn»9 -19?nn die Handballer sämtlicher Abteilungen Nen konnt» § Ecks weiterer Ausbildung kommandiert tot nnrf) JSyut .2 starken Zügen ausrücken. Der Trans- ^totér 9 n Sonderwagen der Reichsbahn, der ®iirbiqe smU ” 4" "ud 5. Dienstabteilung durch die altehr- *fingen . "urbei in strammer Haltung unter den ptern her Wdntapelle an Gruppenführer und Ver- , Tage ^^dorden, waren Einzelereignisse im Geschehen SraiiJ^ leibliche Wohl war nicht vergessen worden.
mtß^ für die Verpflegung, und herrlicher einen ?«??? Arbindung mit Wurst und Brötchen gab ty in Kau»?* -chmack non dem, was wir in dieser Hin- ffNtftrii sollten. Begleitet von der rasch zu- ?Hm "En Fuldaer Bevölkerung ging's zum Mg tn den von Flieden kommenden Trans- Ejn ein»!,, .ss wurden. Zwölfhundert Mann stark, ver- Jm cryfp MN er endlosen Sonderzug, rollten wir durch nach Kasse! "dlingsprangen stehende hessische Land-
^0eÄe± und neuen Ä deutsm "»der CA. mit der Bahn oder im Lastwagen O^n bot fuhr und den Jubel der Volksgenossen ■HK* öcr Eiß, mit welchem Stolz und mit welch
zeuge des, „Bulldog"-Thps mit 600-L8-Motoren erteilt. Die Geschwindigkeit dieser Maschinen, die von mehreren Geschwadern der englischen Luftstreitkräfte verwandt werden, beträgt über 320 Stundenkilometer. Die genaue Anzahl der von Finnland bestellten Militärflugzeuge wird nicht mitgeteilt
SinSaaraufruf derAeichsregierung
Die Reichsregierung erläßt folgenden Aufruf:
„Der Zeitpunkt, an dem die Saarbevölkerung nach den Bestimmungen des Versailler Vertrages im Wege der V o l k s a b st i m m u n g über ihr künftiges Schicksal entscheiden soll, rückt heran. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest; fällig ist die Volksabstimmung vom 10. Januar 1935 ab.
Abstimmungsberechtigt ist ohne Unterschied des Geschlechts, wer am Tage der Unterzeichnung des Versailler Vertrages, d. h. am 28. Juni 1919, im Saargebiet gewohnt hat und am Abstimmungstag wenigstens 20 Jahre alt ist.
An alle im Reich, außerhalb des Saargebiets wohnhaften Personen, die am 28. Juni 1919 im Saargebiet gewohnt haben und vor dem 11. Januar 1915 geboren sind, ergeht die Aufforderung, sich in der Zeit von Donnerstag, den 3. Mai, bis Sonnabend, den 12. Mai, bei ihrer Gemeindebehörde (Einwohnermeldeamt), in den Städten auf den Polizeirevieren ihres jetzigen Wohnsitzes zu melden. Das gilt auch für Personen, die sich schon früher als Saar- abstimimlngsberechtigte gemeldet haben.
Personalausweise und, soweit möglich, Nachweise über den Wohnsitz am 28. Juni 1919 (An- und Abmeldebescheinigungen, Beschäftigungszeugnisse usw.) sind mitzubringen. Wo und zu welchen Tageszeiten die Meldungen entgegengenommen werden, wird durch jede Gemeinde rechtzeitig besonders bekanntgegeben.
Degradiern»« rumänischer Hochverräter.
Dramatischer Schlußstrich unter eine Offiziersverschwörung.
In der Kaserne Malmaison in B u k a r c st wurde der dramatische Schlußstrich unter die B u k a r e st e r Offi - z i e r s v e rs ch w ör u n g gezogen, wo Oberstleutnant P r e c u p , das Haupt der Verschwörer und sieben andere Stabs- und Subälteruoffiziere öffentlich dregadiert wurden. Die Garnison Bukarest mit allen eingetretenen Reserveoffizieren war auf dem Exerzierplatz in offenem Viereck aufmarschiert. Auch waren alle Kriegs- und Offiziersschulen des Landes durch Abordnungen vertreten. Darauf wurden die zu je zehn Jahren Zuchthaus verurteilten acht Offiziere,
die einen völlig gebrochenen Eindruck machten, durch eine Kompagnie in die Mitte des Karrees geführt, wo sie in einer Linie Aufstellung nahmen. Dann hielt der kommandierende General eine Ansprache, in der er nochmals das hochverräterische Treiben der eidbrüchigen Offiziere beleuchtete. Anschließend verlas ein königlicher Direktor
den Degradierungsbcfehl, worauf unter präsentiertem Gewehr der aufmarschierten Garnison die eigentliche Degradierung erfolgte. Mit der vorgeschriebenen Formel „Unwürdig, die Uniform zu tragen, degradiere ich Dich im Namen des Königs" riß der Artillerieoberst Marinescu dem Oberstleutnant Precup
die Treffen ab und zerbrach den Degen.
Ein zweiter Stabsoffizier degradierte dann die übrigen Offiziere, während die Unterleutnants durch einen Feldwebel ihrer militärischen Abzeichen entkleidet wurden. Jedesmal, wenn ein Degen zerbrochen wurde.
bliesen die vereinigten Trompeterkorps-Fanfaren.
Unmittelbar darauf wurden die Verurteilten, die sich während der ganzen peinlichen Aktion kaum aufrecht erhalten konnten, mehr tot als lebendig in die bereitgestellten PoUzeiautos verladen und begleitet von dem Pfeifen und den Verwünschungen einer vor der Kaserne zahlreich versammelten Volksmasse in das Zuchthaus übergeführt.
Zagd nach Sillinger auf hoher See.
Erfolglose Schiffsrazzia. — Vergebliche Suchaktion auch in den Vereinigten Staaten.
Auf Grund des in Cbikago verbreiteten Gerüchts, daß sich der berüchtigte amerikanische Schwerverbrecher Dillinger an Bord des Dampfers „Ducheß of York" auf dem Wege nach dem schottischen Hafen Greenock befände, hat die Polizei von Glasgow (England) einen Funkspruch an den Kapitän dieses Dampfers gesandt und angefragt, ob sich Dillinger an Bord befinde.
freudiger Dankbarkeit wir so zum ersten Mal in unserer graubraunen Tracht diese Fahrt erlebten. Und es schloß sich keiner aus. Der Bauer hielt in seiner Arbeit inne, die Streckenarbeiter, der Lokomotivführer auf seiner Maschine, Schulkinder und Greise — alle hoben sie die Hand zuin deutschen Gruß, freudigen und zukunftsfrohen Herzens grüßten sie die Soldaten der Arbeit, grüßten Reichswehr, Schupo und SA. ihre Kameraden, die ausgezogen waren, deutsches Land mit dem Spaten zu erobern.
Transport und Ausladen ging reibungslos vor sich, und unsere, bisher nur an Landwege gewöhnten, schön genagelten „Knobelbecher" freuten sich, daß sie einmal in ruhigem Gleichschritt nach tadelloser Marschmusik auf das harte Pflaster Kassels niederknallen konnten.
Jede Gruppe, es waren deren 6 (220, 221, 222, 223, 224? 225) aufmarschiert, hatten ihren eigenen Stadtbezirk mit Stellplatz und Quartieren. Wir hatten es, wie es sich so gehört, ganz großartig getroffen. Bald war auf dem Hof der Trainkaserne der Dienst besannt gegeben, als auch schon die Abteilungen in ihre Quartiere entlassen werden konnten. Privatquartiere! Reizende kleine Siedlungshäuser inmitten blühender Obstbäume, freundliche, entgegenkommende Menschen, herrliches Essen, prächtiges Wetter — alles dies kam zusammen, um uns das Leben in Kassel so angenehm wie möglich zu machen.
Die Straße gehörte uns für diese Tage! Daran war nicht zu rütteln. Der stramme Gruß und das tadellose Ver- halten der Arbeitsdienstwilligen auf den Straßen, beim Marsch und im Quartier hat gezeigt, daß die weit verbreitete Meinung, als sei der Arbeitsdienst eine Sammelstätte von Menschen, die sonst zu nichts mehr taugten, eine Lüge ist. Auch die sportlichen Leistungen, die ganz im Zeichen des Mannschaftskampfes standen, konnten sich sehen lassen. Unsere Gruppe 224 blieb Sieger im Gepäckmarsch — 20 km mit 25 Pfund Gepäck — in der sehr guten Zeit von 2 Std. 45 Min. Weiter im Dreikampf mit 16 Punkten. Im Kleinkaliberschießen siegte unsere Gruppe mit 407 Ringen.
Der Kapitän erwiderte, daß er das ganze Schiff auf hoher See gründlich durchsucht habe, aber keine Spur von Dillinger habe finden können.
Als der Dampfer „Ducheß of York" dann in Liv erst o o l anlegle, wurde er nach dem Bandit Dillinger nochmals vergeblich durchsucht.
An Bord des Dampfers befand sich aber Trebitsch Lincoln
mit einer Anzahl von Schülern. Lincoln, der auf dem Wege nach der Schweiz war, wo er ein Buddhisten- k l o st e r gründen wollte, wurde es untersagt, an Land zu gehen. Ihm wurde mitgeteilt, daß der gegen ihn erlassene Ausweisungsbefehl immer noch in Kraft sei. Lincoln und seine Anhänger werden wieder nach Kanada zurückgebracht werden.
In den Vereinigten Staaten andrerseits versammelten sich plötzlich starke Polizeikräfte im südlichen Teil des Staates Wisconsin, da Gerüchte aufgetaucht waren, daß sich Dillinger dort in einem Farmhause verborgen halte. Auch diese Razzia war erfolglos. Diese Gerüchte beruhten tatsächlich aus Wahrheit, denn die Frau eines Farmers hat vor dem Bundesgericht in St. Paul eingeftanben, Dillinger eine Zeitlang in ihrer Wohnung beherbergt zu haben. Während also die PÄizei den Schwerverbrecher in fünf Staaten fieberhaft suchte, hatte Dillinger Gelegenheit, sich in Ruhe und guter Pflege für weitere Taten vorzubereiten.
Börse und Handel
Frankfurt a. M. (Buttergrotzhandelspreise vom 8. M a i.) Infolge des zurzeit stärkeren Frischmilchoerbrauchs haben die Anlieferungen in deutscher Butter eine Verknappung erfahren, auch in ausländischer Butter waren die Zufuhren klein. Daher konnten die Läger leicht geräumt werden, zumal die Nachfrage des Konsums sich in der laufenden Woche erheblich gebessert hat. Die Preise blieben unverändert. (Großhandels- Einstandspreise per 50 kg in RM.): Deutsche und holländische Markenbutter 127, feine deutsche Molkereibutter je nach Qual. 123—125.
Frankfurt a. M. (Eiergrotzhandelspreise vom 5. M a i.) Die saisonmätzig großen Zufuhren hielten an, während der Absatz auch nach dem Monatswechsel keine nennenswerte Belebung aufwies. Billige Sorten find jedoch laufend gesucht und die Nachfrage wird hauptsächlich mit Balkanware befriedigt. Holländer und Flandern waren kaum am Markt. Die Preise blieben gegenüber der Vorwoche unverändert. Es notierten in Pf. pro Stück frei Frankfurt a. M.i Deutsche Frischeier S 9.75, A 9.50, B 8.50—9, C 8—8.50. Bulgaren und Rumänen B 8.50.
Frankfurt a. M. (Schlachtviehmarkt vom 7. Mai; nichtamtl. Vorbericht.) Ochsen: al) 36, b) 34—35, c) 31—33, d) 26—30. Bullen: a) 32, d) 30—31, c) 28—29, d) 25 bis 27. Kühe: a) 29—30, b) 26—28, c) 21—25, d) 14—20. Färsen: a) 35, b) 33—34, c) 30—32, d) 26—29. Kälber: a) 49— 51, b) 46—48, c) 39—45, b) 28—38. Lämmer, Hämmel und Schafe: bl) 37—39. Schweine: al) 50, a2) 40—43, b) 40—13, c) 39—42, b) 38—41, e) 36-^0, f) — gl) 37—38, g2) 32—36. Auftrieb: Rinder 1244, darunter Ochsen 476, Bullen 113, Kühe 355, Färsen 300, ferner Kälber 541, Schafe 31, Schweine 3716. Marktverlauf: Bei allen Gattungen mittelmäßig.
Amtliche Berliner Notierungen vom 5. Mai.
* Devisenbörse. Dollar 2,493—2,497; engl. Piunü 12,74 bis 12,77; holl. Gulden 169,53—169,87; Dan;. 81,64—81,80; fran', Franc 16,50—16,54; schweft, 81,00—81,16; Belg. 58,39—58,51; Italien 21,30— 21,34: schwed. Krone 65,73—65,87: dân. 57,5t bis 57,61; vorweg. 64,04—64,16; tschech. 10,42—10,44; österr Schilling 47,20—47,30: poln. Zlotn 47,27—47,37; Argentinier 0,563—0,567; Spanien 34,25—34,31.
Getreide und Olsaaicn per 1000 Kilogramm, Mebl und Klei« per 100 Kilogramm, sonst per 50 Kilogramm
5. 5. 4. 5.
5. 5.
4. 5.
Weiz., märt.
199
—
Rogakl. f. B.
11,2 * 11,2
pommersch
—
—
Raps
—
—-
Ropp., märt.
168
—
Leinsaat
—
—
pommersch
-—
—
Viktoriaerbs.
20,0-22,0
20,0-22,1
Braugerste
163-167
163-167
H. Tvcisecrbs
11,0-17,0
14,0-17,1
9,5-11,1
Sommergste.
155-158
155-158
Futtererbsen
9,5-11,0
Wtrperstc 2^1.
—
—
Peluschken
8,0-8,2
8,0-8,2
Wtraeriie 4zl
—
——
Ackerbobnerl
8,1-8,9
8,1-8,9
Hafer, märt.
150-155
149-154
Wicken
7,7-7,9
7,4-7,9
pommersch
—
—
Lupine, blaue 5,5-6,0
5,5-6,0
Weize imebl
Lupine, gelbe
7.4-7,9
7,4-7,9
per 100 kg
Scravella
7,7-8,7
7,7-8,7
inkl. Sack
26,2
—
Leinkuchen
6.0*')
6,0*‘)
Roaacnmedl
Erdnußk. 4
,9-5,1*=)
4,9-5,1*=
per 100 kg
Trockenschtzl.
5,1
5,1
inkl. Sack
22 2
—
Sojaschrot 4,5-4,6*’l 4,5-4,6*’)
Weizkl. f. B.
ÜI
11,9
Kartoffelfl.
7,0-7,3
7,0-7,3
* Ausschließlich Monopolabgabt im Inland: ’) 5,10, 9) 5,80 ’) 6,10 Mark. Bei Weizen- und Roggenmehl alle Preise plu- Frachtausgleich 0,50 Mark frei Berlin.
Preise für Werzen und Roggen frei Berlin: für Brau-, Futter- Sommer- und Wintergerste ab märkischer Station.
iw lMih^«lHMIM■■■■^i^«Irfm^^ g^^
Bei der 4mal100-Meter-Staffel errangen wir von 6 Mann- schäften den 3. Sieg. Damit wurde die Gruppe 224 in der Gesamtwertung 1. Gausieger.
Der große Appell auf dem Friedrichsplatz mit anschließendem Vorbeimarsch vor dein Reichsarbeitsführer Staatssekretär Hierl, die Kundgebung in der Stadthalle mit dem Wort Will Deckers: „Ich bin Ihr, und Ihr seid ich, und wir alle glauben, Deutschland, an Dich", — der große Zapfenstreich auf der Karlswiese und zum Abschluß der Maiaufmarsch auf dem Friedrichsplatz mit der großen Rede des Führers werden uns unvergeßlich bleiben.
Alles, auch das Schönste, geht einmal vorüber. So kam auch für uns der Abschied. Am Morgen des 2. Mai stand unsere Gruppe abmarschbereit auf dem Antreteplatz. Der Gruppenführer spricht seine Genugtuung darüber aus, daß die Gruppe 224 einen ganz besonders guten Eindruck hinterlassen habe. Dann heißt es: „Muß i denn, muß i denn zum Städtelein hinaus . . .“. lind als der Bahnhof erreicht war und die Sonderzüge wieder hinausrollten an die Front, da soll es manch schweren Abschied gegeben haben. —
Von Fulda sind wir dann noch bis Großenlüder marschiert und von dort die letzte Strecke mit der Bahn gefahren. Angersbach ist vorbei, und schon tauchen die ersten Häuser unserer Earnisonstadt Lauterbach auf. „Kehr ich einst in meine Heimat wieder . . ." klingt es durch die Straßen, und der zackige Marsch zeigt, daß es sich auch auf Lauterbachs Straßen gut marschieren läßt. —
Nun sind wir marschiert und haben unsere Ausbildung im Sport gezeigt. Morgen geht es wieder an die Arbeit. Denn wir wollen nach den Worten Konstantin Hierls nicht „ein Militär zweiter Klasse, sondern ein Arbeitsdienst erster Klasse" sein. Wir wollen den deutschen Sozialismus leben und bitten darum, um die Unterstützung aller Volksgenossen. Denn: „Alles darf untergehen. Aber Deutschland, unser Kinder- und Vaterland, Deutschland mutz bestehen.
Tnif. Obernheim ex.