Roman von
Margaret Laube
Copyright Koehler & Amelang, G. m. 5. H.,
Leidig ]
INHALTSANGABE!
Auf Rittergut Tinsdal an der Niederelbe, unweit von Hamburg, lebt dos Ehepaar Detlefsen mit seinen beiden Töchtern, Cornelie und Christiane. Nell, die Aeltere, ist seit einem Jahr in Blankenese mit einem Ingenieur verheiratet, der sie nach kurzer Zeit wieder verläßt, da er es nicht erträgt, daß sie vollkommen zu seinem Geschöpf wird. Christel hat in Kopenhagen, der Heimat der allzeit fröhlichen Mutter, ernste Musikstudien betrieben. Auf einem Kunstlerfest lernt sie den berühmten Professor Rubitschoff kennen und lieben. Gegen den Willen der Eltern begleitet sie ihn auf seinen Künstlerfahrten durch die Welt und wird seine Partnerin. Sie hat großen Erfolg und den Ehrgeiz, dem geliebten Mann immer näher zu kommen. Rubitschoff trägt in seinen Adern das Blut der Steppe, er lehnt jede äußere Bindung ab und verlacht ihre Wünsche als bürgerliche Sentiments. Die Zeit verrinnt. Aus der passiven Nell ist inzwischen eine beachtliche Schriftstellerin geworden, die mit dem Roman ihres jungen Lebens eine starke Begabung verrät. Christiane erwartet ein Kind mit allen seelischen Nöten der ledigen Mutter. Rubitschoff sieht seinem Sohn mit äußerem und innerem Unbehagen entgegen. In einer vornehmen Klinik erblickt er das Licht der Welt. Christiane kämpft um ihr junges Leben, das durch eine Untreue des Geliebten schwer in Gefahr gerät.
(6. Fortsetzung.)
Schwester Anna bewacht das Gesicht, aus dem jetzt alle Röte schwindet. Kühl und blaß liegt es da. Aber in seiner Blässe und Kühle steigt die Gesundung auf.
Sie will gesund werden, denkt das Mädchen. Sie will es und sie wird es erzwingen.
Da ist irgend etwas, das hält sie am Leben. Aber das Kind ist es nicht...
Von nun ab wandert der Zug der Dämonen durch Schwester Annas Hirn, das wachen muß. Denn Christiane ist eingeschlafen.
Als Professor Rubitschoff am nächsten Tag kommt, ist sie fieberfrei.
Achtes Kapitel.
Aber Christiane kann nicht im Januar Auftreten.
Der Februar ist schon angebrochen, da liegt sie noch auf einem der langen, geschützten Sonnenbalkons im Sanatorium Obladis. Die Riesentannen ragen vom Hang zu ihr herauf, zwei Stockwerke hoch, in den Spitzen sitzen Meisen und andere kleine bunte Waldvögel neben den langen Zapfen, spielen in der Sonne, die über das Inntal hinwegbrennt, mitten im Winter, mitten in Eis und Schnee, so warm, als brenne sie im Juli im Obstgarten von Tinsdal.
Wie kommt sie nur immer auf Tinsdal? Nichts an dieser Bergkette des Samnaun kann doch an die flachen nordischen Felder erinnern. Auch nicht der reine, unberührte Schnee, der an der Elbe unterm Westwind nach einigen Tagen in Wasser zu zerrinnen pflegt.
Es find wenig Genesende hier. Eine alte, schweigsame Dame, ein junger, lungenkranker Oesterreicher. Die übrigen sind Skiläufer.
- Morgens früh schon ziehen sie aus, das Frühstück im Rucksack, der Skilehrer wandert mit ihnen zu den Hütten der umliegenden Gipfel hinauf, ein anderer leitet einen Anfängerkursus. Sie find alle laut, jung und unbekümmert. Sie wohnen im linken Flügel, machen abends Tanzmufik, die man im rechten Flügel nur ahnt, wenn die Verbindungstür der Korridore sich einmal öffnet, und treiben sich den ganzen Tag auf den Almwiesen herum.
Christiane hat sich abgewöhnt, ihnen voll Neid nachzusehen. Sie will gar nicht Skilaufen. Eie will nur üben dürfen. Und auch das hat sie bis jetzt nicht gedurft.
Noch eine Woche: dann kann sie diese Gefangenschaft verlassen, dann darf sie zurück nach München.
Das Brahms-Quintett hat sie versäumt, eine fremde Pianistin aus München hat es übernommen. Nicht zu Saschas Zufriedenheit. Westermann hat es ihr 'berichtet. Denn Sascha kann keine Briefe schreiben.
Mit Sascha , muh man leben. Durch Briefe kann er nicht mit einem Menschen verbunden sein. Es wird Zeit, daß sie sich wieder in sein Leben einreiht. —
Durstig hat sie die Kritik gelesen über das Quintett. Westermann hat sie ihr geschickt. Westermann schickt überhaupt alles. Da stand, datz das Klavier keine rechte Einfühlung hatte, ein Fremdkörper zwischen den Streichinstrumenten geblieben wäre. Und Brahms wusste doch, was er tat, als er es schrieb: wollte er, dass das Hammerinstrument sich sondern sollte von den Geigen? Das wollte er auf keinen Fall. Also hat sie schlecht gespielt.
Christiane greift das Thema mit der rechten Hand in der Luft. Man kann es mit der zweiten Geige verschmelzen, wie Brahms es sich gedacht hat, — s i e würde es können!
Ihre Augen irren über die weiße Gipfelkette. Jeden Tag glaubt sie, die Zacken rücken dichter an sie heran, drängen sich übers Jnntal, schneiden noch mehr von dem freien Himmel ab, nach dem sie sucht. Es ist fremdes Land. Berge sind urfremd.
Seltsam, dass sie das nicht gewusst hat. Auch der Fluss unten ist fremd. Als sie heraufgebracht wurde im Wagen, Westermann saß neben ihr, denn Sascha hatte keine Zeit, als sie da herauffuhren auf einer Serpentinstrasse, brauste der Inn grün zwischen dem Eis hervor.
Wenn sie wieder hinunterfährt nach München, dann wird sie die Schönheit dieses gepriesenen Landes wohl besser sehen. Schleswig-Holstein und Dänemark ist Weite, blaue, helle, unendliche Weite. Niemals türmt sich etwas wild vor den Augen auf, bricht hinein ins lange Schauen. Christiane hat die Zwangsvorstellung, sie müsse die weiße Wand des Samnaun mit den Armen fortschieben —
Sie braucht Arbeit. Keine Träume. Sie wird enorm viel nachzuholen haben, um Sascha zufriedenzustellen.
Sie prüft sich im Spiegel. Nein, die blauen Schatten sind nicht mehr dal
Sie erhebt sich und tritt unter die Tür. Drinnen im Zimmer liegt das Kind in einem kleinen Bett. Es ist ein stilles Kind. Seine Augen sind noch blauer geworden in diesen Wochen.
Gut, dass es so still ist und so viel schläft. Sie beugt sich über das schlafende Gesicht: es wird noch schweigen, zurückstehen, warten müssen, denn es hat eine Mutter, die Künstlerin ist, das heißt so viel als ein Mensch sein, der zween Herren dienen mutz.
Kleiner Christian...
Wieviel hat sie nachzuholen! Das neue Quartett entlastet sie immerhin, aber Sascha will doch nicht nur Primgeigec eines Quartets sein. Das Quartett ist eine Modesache, man liebt jetzt Kammermusik, auherdem ahnt sie, daß er schon Brücken baut für eine Zukunft, in der er altert. Eie hat das Schicksal seines Vaters nicht vergessen.
Sie wandert im Zimmer auf und ab. Wie wird sich das Kind einreihen in dieses Leben?
Eie wird durch den Gong unterbrochen, der unten ertönt. Schon wieder essen! Liegen oder essen! Und machtlos zusehen, wie der Winter, die Konzertsaison, verstreicht!
Sie prüft sich im Spiegel. Fährt mit zwei Fingern unter den Augen entlang. Nein, die blauen Schatten sind nicht mehr da. Auch nicht mehr der grämliche Zug der Schwäche, der an den Nasenflügeln vorbei zum Munde führte, diese lebendige Rune für das heimliche, bittere Ringen, das ihr die Seele zerfressen hat: was meinte doch die kleine Aufwärterin in Wiesbaden? Dass diese fürchterlichen Worte sich nicht wieder aus ihr fortbrennen lassen --„kein Wort der Liebe... Vorwürfe, beinah Haß. Vorher war er gut. Jetzt wird er ein Tier... man kann vergehen vor Angst..
Sie richtet sich aus ihrer geduckten Stellung auf. Warum starrt sie hier kauernd in den Spiegel? Was sollen ihr diese Erfahrungen eines armen Mädchens, von dem zu ihr doch keinerlei Vergleichslinien führen? Oder doch?
Sie lächelt ihr Spiegelbild an. Nein, keinerlei Vergleiche. Sascha ist kein Tier, er hat ja auch Geld, — sie ist in wenigen Wochen imstande, wieder neben ihm Geld zu verdienen.' Sascha ist ein guter Geschäftsmann, man kann von ihm lernen, wie man mit Konzertunternehmern Kontrakte macht!
Sie steht noch immer vor dem Glas: das Kind hat nicht an ihr gezehrt, es hat ihr stärkere Farben gegeben, stärkeres Leben. Ihr Mund ist voller und schöner geworden, ähnelt mehr Nells Mund, der unter den Freundinnen berühmt war wegen seiner Schönheit... Sascha wird überrascht sein, wenn er sie wicdersieht ...
Der Speisesaa! ist fast leer. Die meisten klettern wohl wieder auf den Bergen um- ber. x An einem Einzeltisch neben dem Zirbelholzpfeiler wartet ein neuer Tourist auf den Kellner. Unter Gelächter und Lärm kommt noch eine Gruppe aus dem Anfängerkursus herein, sie necken sich mit ihren Fortschritten. Die braunen und roten Gesichter lärmen selbstbewusst durcheinander. Als sie Christiane bemerken, werden sie für einen Augenblick stiller und grüßen neugierig und bewundernd herüber.
Der fremde Tourist, der ihnen zusieht, folgt ihrer ernsthaften Begrüßung. Christiane fpürt, wie er sie jetzt auch betrachtet.
Unwillkürlich wendet sie ihm den Blick zu.
Dann wir sie ein bißchen blaß, aber es vergeht schnell. Da drüben erhebt sich Andreas vom Stuhl. Ihr Vetter Andreas aus Wedel. Er kann wohl nicht anders als herüberkommen — warum soll er das nicht? Sie streckt ihm die Hand entgegen. Er kann aber nichts weiter sagen als ihren Namen. Er ist nicht gewandter geworden in der Zwischenzeit. Er verbirgt gar nicht, dass er erschrocken und bestürzt über dieses Wiedersehen ist.
„Wie kommst du ausgerechnet hierher, Andreas? — Willst du mit mir essen? Laß dir hier servieren!"
Sie zeigt auf den zweiten Stuhl am Tisch. Noch steht Andreas neben der Tischkante. Er setzt sich langsam.
„Du siehst gut aus! Seit wann machst du Hochgebirgstouren?"
In ihr Gesicht steigt nun doch deutlich ein Schimmer von Freude.
Andreas zuckt die Achseln. „Ich bin dazu gekommen, wie die meisten Menschen zu Reisen kommen: durch andere. Zwei Söhne von den Thormählens aus Uetersen, du weißt, die Thormählens von der holsteinischen Linie, haben mich überredet. Sie machen heute eine Eipfeltour. Da konnte ich nicht mit..."
Er verstummt. Er will nicht sagen: und nun muß ich dir in den Weg laufen, tausend Meter über dem Meeresspiegel, ganz zufällig. — Er glaubt nicht an Zufälle. Er war schon als Junge ein Spökenkieker, wie man das an der Elbe nennt, ein aus dem Innern sein Leben hervorholender Mensch mit Vorahnungen und Vorbestimmungen. Was heißt Zufall?
„Du bist nicht unterhaltend, Andreas. Erzähle mir doch von deiner Reise. Bist du schon lange unterwegs?"
„Seit Weihnachten. In der Baumschule ist ja nichts zu tun um diese Jahreszeit."
„Du brauchst dicht nicht zu entschuldigen," lächelt Christiane. „Also seit Weihnachten." Sie schlägt einen noch, leichteren Ton an. „Weihnachten hatte ich übrigens Nachricht von zu Hause. Einen langen Brief von Moa. Papa hatte unterschrieben."
„So. -"
Ihre Stimme wird noch heller. „Ja. Es geht ihnen anscheinend vorzüglich. Meine Kritiken haben ihnen auch wohl Spaß gemacht. Natürlich, sie sind ja auch blendend. Hast du sie gelesen, Andreas?"
Sie spricht in Absätzen und führt dazwischen den Löffel mit der Suppe zum Munde. Andreas wird der Antwort enthoben, weil jetzt der Kellner mit seinem Gedeck angelaufen kommt und sich nach seinen Wünschen erkundigt.
„Das Menü natürlich," bestimmt Christiane ungeduldig, als er umständlich aus der Karte sucht. „Das geht doch am schnellsten."
Andreas ist sichtlich peinlich berührt. „Hast du es eilig? Wirst du erwartet? — Ich kann auch später essen."
„Ich werde nicht erwartet. Keine Sorge, ich bin hier mutterseelenallein. Du brauchst nicht auf dem Sprung zu sitzen. Jetzt, wo ich einmal etwas von Tinsdal hören kann —"
Er lehnt sich gegen den Stuhl zurück. Warum will sie durchaus etwas von Tinsdal hören —
„Ja, wie gesagt, sie schreiben, dass es ihnen gut geht. Nell geht es auch gut. Und du stehst vorzüglich aus. — So können wir ja mit Tinsdal zufrieden sein, Andreas."
Andreas nickt. Er ist nicht ganz so zufrieden mit Tinsdal wie sie, aber sie hindert ihn, das zu sagen. Es sagt sich auch schwer. Der alte Herr nimmt rapide ab seit dem vorigen Jahr. Aber das ist wohl nicht ganz die geeignete Neuigkeit für eine
Tochter, die auf erfolgreichen Konzert, reisen ist.
„Und wie geht es dir, Christel?«
Merkwürdig, wie der Kindername W den Tiroler Speisesaal klingt, èie kurz auf.
„Ausgezeichnet, wie du siehst, gebe ia nicht gut aus?"
1 Er tut, als müsse er sie erst jetzt betrag
„Sehr gut, Christel!" sagt er endlick „Sehr schön."
Sie nickt ihm dankend zu. „Also.« _
Andreas wird mit einem Schlage jo ernst, dass sie nun doch ein beklemmendes Gefühl in Kehle und Brust spürt. „Ne spinnen sich zu sehr ein. Sie sind doch sonst nach Hamburg gefahren, zu Konzerten, ins Theater, Onkel Paridom auch zuweilen m politischen Versammlungen und Vorträgen — das hat alles aufgehört. Sie haben auch Weihnachten keine Gäste gehabt. Sans allein gesessen. Das heißt, ich war da. Aber ich rechne nicht."
„Du phantasierst, Andreas."
Er schüttelt, tief in Gedanken, den Kopf, entgegnet aber nichts.
„Es lebt sich also gut in der Selbständigkeit, Christel?"
„Vorzüglich. Ich bin frei, wähle meine Arbeit, wähle die Menschen, die ich brauche. Vorzüglich, Andreas."
Wie schön sie geworden ist! Das ist nicht mehr die lachfrohe kleine Christel, das mädchenhaft Weiche, das trotz ihres Temperaments immer wie ein frischer Dust aus jungen Wiesen um sie war, ist verschwunden, aber die Sicherheit der Weltdame geht als ein stärkeres Fluidum von ihr aus als dieser Mädchenhauch. Sogar er kann sich dem nicht entziehen, obschon er dieses Fludium als feindlich fühlt und sich dagegen auflehnt. Sie hat wohl jetzt erst ihre schönste Blütenzeit erreicht...
„Du bist also glücklich," sagt er langsam. Dann schiebt er den Teller zurück. „Erlaubst du, dass ich mich jetzt verabschiede? Ich habe Kopfschmerzen." '
Christiane stutzt. Andreas lügt? Das erlebt sie an ihm zum erstenmal. „Wie du meinst, Andreas. — Ach nein, bleibe doch noch! Ich habe ja noch nicht genug von euch gehört!"
„Da ist nichts weiter zu sagen, Christel.«
Er bricht ab. Es steht schon wieder ein Kellner neben ihrem Tisch. Er wartet. Christiane steht ihn ungeduldig an. Da bückt er sich zu ihr herunter. Er spricht diskret und ziemlich leise, aber doch laut genug für Andreas.
„Das Stubenmädchen läßt sagen, gna« drge Frau, daß der Kleine schreit. Sie weiß nicht, was ihm fehlen kann. Ob die gnädige Frau einmal hinaufkommen möchte." _
Christiane winkt heftig ab. „Ja. komme gleich. Gehen Sie nur. Danke.
Einen Moment blickt sie ratlos durch den leeren Saal, ihre Hände suchen. Dann jagt sie sich.
„Setzt dich doch einmal, Andreas.
Er tut es sofort. Man sieht ihm nicht an, was er denkt. Auch nicht, ob er etwas gehört hat. Sie sah die Bewegung seiner linken Schulter, — so fährt er zusammen, wenn ihn etwas aus dem Gleichgewnyi bringt. „ .
„Ich möchte zu Ende essen, Andreas. Können wir zehn Minuten lang wie ein paar vernünftige Leute sprechen. da bitte ich dich, mit Hinaufzukommen in me Zimmer." „ ,
Als sie in ihrem Zimmer stehen, dreas hölzern und sichtlich bemüht, n ) nach dem zu suchen, was er doch hier wartet, muß Christiane tue Sachen rot in die Hand nehmen. Sie ist so gewandt geworden, die kleine Christel... ...
Sie tritt ohne Zaudern an bas bettchen am Fenster. „Siehst du, Mw gar nicht mehr. Er hat sich von se bst de- ruhigt. Das Stubenmädchen war unnoM ängstlich. Ein Säugling schreck , ohne Grund. Sie hätte uns Mes ersparen können — dir den Schrecken und Mi — zweite Beichte. m . n;ne
Dies hier ist mein Sohn, Andreas Christian. Weißt du no«, ®M ff w auch das kleine dänische Adjektiv. Christian. Ja, er scheint ein rechter t Däne zu werden. Findest du nm Andreas muß die Augen auf o ., im Bett richten. Noch immer m nung stiane nichts von irgendeiner Begegnn » an ihm. Er sieht, so rasch er kann, wo anders hin. , . . , Distel."
„Du hast dich also verheiratet, „Nein, Andreas."
So.
(Fortsetzung f0^
— 4 —«