Msâ unä Land
■ Fulda, den 4. Mai 1934.
HnÖ der Flieder blüht in den Zweigen .. /
' einer Operette sang man das: „Und der Himmel „mal voller Geigen, und der Flieder blüht in den weinen .. •" Sah man sich den ungewöhnlich schönen Änrilhimnrel dieses Jahres an, so konnte man tatsächlich meinen, daß er „voller Geigen hänge", und es trifft auch , daß der Flieder jetzt schon in oder an den Zweigen Miibe was in vielen anderen Jahren erst so um die M a i- mitte zu geschehen pflegt. Wie alles in diesem Frühling, t auch der Flieder ganz plötzlich über Nacht gekommen.
jmmer dichter werdenden Blütenstränßen winkt er uns -it, und die Luft wird bald erfüllt sein von köstlichen Njisten' Sich jetzt mit einer Fliederblüte zu schmücken oder noch besser, einen ganzen Fliederstrauß auf den Tisch stellen, das ist cs, was wir brauchen, und allzu teuer ^„ant es nicht zu stehen, da der Flieder nicht gar zu hoch iin Preise steht.
Viele machen das übrigens so, das; sie sich den Flieder, tat sie haben möchten, einfach im Vorbeigehen von einem Äicdcrbusch, der in irgendeinem Privatgarten oder in irgendeinem öffentlichen Park, a b k n i ck e n, was ganz billig, unter allen Umständen aber ein Unfug ist. Nicht von gestern und heute erst ist der Flieder beliebt; man hat ihn von jeher und überall geschätzt wegen seines Duftes nnh seiner Farbenpracht. Er ist dann genau so beliebt wie Rüseumd Veilchen, beinahe sogar noch mehr. Ninmrt man sich aber in Sachen Flieder die Botanik vor, so hat man mancherlei Prosa zu überwinden, ehe man zu der Poesie des Flieders gelangt. Man hat da nämlich zwischen „Sambucus" und „Shringa" zu unterscheiden. Die geringe, auch „spanischer Flieder" oder „Jelängerjelieber" genannt, ist unser schöner Flieder. „Sambucus" ist zwar.ebenfalls Flieder, aber wenn man näher hinsieht/ ist cs Holunder. Holunder ist auch ganz hübsch, und als „Holder ist er sogar in das Volkslied übergegangen — „Rosenstock, Holderblüh" —, aber im Grunde seines Wesens riecht er ein wenig nach Apotheke und nach Küche. Die Holunderblüten erscheinen eines Tages als „Fliedertee" an unserem Krankenbette, um uns in Schweiß zu bringen, und die Holunderbeeren werden zu Mus vcr- lochi.
Mit dem „richtigen" Flieder, den Springen, ist das alles nicht zu befürchten. Sie haben ihren Zweck erfüllt, wenn sie in schönen Vasen unser Zimmer zieren, wenn schone Frauen sich mit ihnen schmücken. Selbst der ernste Mann ist dem Flieder hold und hält es nicht für unter Manneswürde, sich eines der vielen Knopflöcher, über die er verfügt, mit einem Fliederzweiglein zu zieren.
Nationalsozialistischer Lehrerbund.
Zur Klärung von Zweifeln über Einzelheiten der Flihrt zur Kasseler G a n t a g u n des R SL B. am Samstag, den 5. 5. dieser Woche, gebe ich nochmals besannt:
li. Die Hinfahrt erfolgt mit dem fahrplanmäßigen Zuge 6.25 U h r.
2. Zeder Fahrtteilnehmer erhält eine besondere Fahr- fatte. An diejenigen, die den Fahrpreis von 3,70 Rm. be- uits auf unser Konto bei der Kreissparkasse eingezahlt haben, werden die Fahrkarten am Samstag vormittag M Mgang des Zuges durch den Kreisschatzmeister aus- Wben. Wer den Fahrpreis noch nicht auf unser Konto Mimesen hat, bitte ich, das auch nicht mehr zu tun, son- bein fies) am Fahrkartenschalter die Fahrkarte selbst z„ lösen, da die Bahn sich bereit erklärt hat, gegen Vorzeigen der Teilnehmerkarte für die Eautagung die Fahrkarten auch an den einzelnen Fahrtteilnehmer auszugeben.
Wegen der Fahrkartenverteilung bitte ich, spätestens 6.15 Uhr an der Bahn zu sein.
3. Der Standartenführer 418 hat allen Fahrtteilneh- mern, die der SA. oder SAR. 1 angehören, das Tragen der Uniform an diesem Tage gestattet. Es bleibt also beim uWiinglichen Befehl, wonach alle politischen Leiter SA.- Md CAR.-Männer zu der Eautagung in Uniform Zu «! scheinen haben.
4. Die Fahrtteilnehmer von außerhalb Fulda, die am -amstag vormittag zur Fahrt nach Fulda die Eisenbahn- nebenstrecken benutzen, erhalten gegen Vorzeigen der Teilnehmerkarte auch für die Benutzung dieser Zubringerstrecken Tonn—Wüstensachsen, Gersfeld, Flieden, Salzschlirf) die bOprozentige Fahrpreisermäßigung. Da aber für diese verbilligte Fahrt auf den Zubringestrecken besondere Fahrt- Wwcise für jeden Teilnehmer ausgestellt werden müssen, es ratsam, sich diese Karten für die Nebenstrecken schon Freitag nachmittag zu besorgen.
Die Teilnehmerkarten für die auswärtigen Fahrtteil- nehmer sind schon am Mittwoch diesen zugestellt worden.
°. Die Rückfahrt mit Sonderzug erfolgt nicht erst 2 Uhr Mts, sondern schon 0,30 Uhr nachts ab Kassel.
Der Kreisamtsleiter des NSLB.
DJ.-Nachrichten.
Am Sonntag, den 6. M a i findet in Fulda eine Kundgebung der gesamten HJ. und des Deutschen Jung- M ,6 statt, bei der der Führer des Gebietes 14 Kurhessen, 4-alt fje r F u h ff spricht.
Die Kundgebung beginnt mittags 12 Uhr im Schloß-
Steuerkalender der Stadtkasse.
zur Herausgabe der neuen Steuerzettel für das ^fmnungsjahr 1934 sind die seither erhobenen Steuerbe- M mit den bisherigen Zuschlägen weiter zu entrichten.
Monat Mai 1934 sind folgende Steuern rind Ab- an die Stadtkasse Fulda zu zahlen:
- 5. Mai 1934.
für den Monat Miri 1934 von den Schülern des '1 n>nstpms, der Oberrealschule und der Winfriedschule.
15. Mai 1934.
* ^Muszahlung auf die Gewerbeertragssteuer und den vandelskaminerbeitrag für das 1. Vierteljahr 1934 nach . w Gewerbeertragssteuerzettel für das Rechnungs- 1933 fällig gewesenen Beträge.
Me und städtische Grundvermögenssbeuer für den Monat Mai 1934.
I Awszinssteuer für den Monat Mai 1934. wnalbenptzungsgebiihr MUllabfuhrgebühr und Hunde-
SyJMer für das 1. Vierteljahr 1934.
sunscrung der von den Arbeitnehmern
1934 einbehaltenen Bürgersteuer.
Monat
NN
, Utm verspäteter Zahlung der Steuern kommen die ge- UWn Verzugszinsen zur Erbebuna.
Mitteilungen des städtischen Wohlfahrtsamtes.
Ausgabe der Bezugsscheine für Haushaltsmargarine und des Reichsverbilligungsscheines für Speisefette.
Vom Städtischen Wohlfahrtsamt werden wir um die Veröffentlichung folgenden Hinweises gebeten:
Die Ausgabe des obigen Bezugsscheines für die Monate Mai und Juni 1934 erfolgt:
1. Für Kleinrentner mit der Auszahlung der Kleinrentnerunterstützung.
2. Für Sozialrentner, welche vom Wohlfahrtsamt Sozialrentnerunterstützung erhalten am Montag, den 7. Mai, Wohlfahrtsamt, Schalterraum.
3. Für Empfänger von Znfatzrente nach dem RVG. am Montag, den 7. Mai, Wohlfahrtsamt, Schalterraum.
4. Für Wohlfahrtserwerbslose am Freitag, den 4. Mai, mit der Auszahlung der Unterstützung.
5. Für Stadtarmeder sieben Bezirke, Samstag, den 5. Mai, von 8—12 Uhr, Wohlfahrtsamt, Schalterraum.
Die Unterstützungsempfänger der vorstehenden Gruppen haben die Ausweiskarte vorzulegen.
6. Für die übrigen arbeitsunfähigen Rentenempfänger der Unfall-, Invaliden-, Angestellten- und knappschaftlichen Pensions-Versicherung, sowie die Empfänger von Elternbeihilfe, welche vom Wohlfahrtsamt nicht als Sozialrentner betreut werden oder eine sonstige Unterstützung erhalten.
7. Die Empfänger non Vorzugsrente nach dem Anleiheablösungsgesetz, ihre Ehesrauen und unterhaltsberechtigten minderjährigen Kinder, soweit noch nicht als Klein- oder Sozialrentner bereits die Fettkarte abgeholt worden ist.
8. Personen, deren Lohn- und sonstiges Einkommen den Richtsatz der öffentlichen Fürsorge nicht wesentlich übersteigt, ihre Ehefrauen und unterhaltsberechtigten minderjährigen Kinder. Nettolohnbescheinigung und Stammbuch sind vorzulegen.
Kinderreiche Familien mit drei (bei Witwen mit zwei) oder mehr unterhaltsberechtigten minderjährigen Kindern für jeden Elternteil und jedes unterhaltsberechtigte minderjährige Kind. Stammbuch ist vorzulegen.
«Komödie der Irrungen.
Von William Shakespeare, in âuer Fassung von Hans Rothe.
Als letztes Spiel in dieser Saison hatte dieDeutsche Bühne Fulda Shakespeares „Komödie der Irrungen" gewählt, die von dem Rhein-Mainischen Künstlertheater in vorbildlicher Weise wiedergegeben wurde. Ein ganz tolles Lustspiel, wie selbst das Leben es kaum schreibt. Zwei Zwillingsbrüderpaare rufen mit ihrer verblüffender Aehn- lichkeit die schlimmsten Verwirklichungen hervor, die zu den lustigsten Szenen führt. „Wie hier gelogen wird, ist kaum zu fassen", so seufzt der geplagte Polizist, der immer gerade den Falschen erwischt hat. Bis dann am Schluß die Lösung des scheinbaren Rätsels erfolgt unb die beiden Brüderpaare als solche erkannt werden. Das Stück ist seiner Zeit entsprechend gepfeffert mit saftigen, derben Aussprüchen, aber auch mit geistvollen Bonmots reich geschmückt. Damit würde man den Charakter dieses Lustspiels jedoch keineswegs erschöpft haben. Diese „Komödie der Irrungen" ist mehr als eine von Situationskomik getragene klassische Komödie, sie offenbart in der feinen Anlage der Charaktere die große Shakespearische Form. In der Verschiedenheit der Charaktere der beiden Brüder Antipholus trotz der äußerlichen Aehnlichkeit liegt der tiefere Sinn der Komödie. Antipholns aus Syrakus ist der vornehme, edlere Charakter, dem alle Verwechslungen schließlich zum Vorteil gedeihen.
Man sieht also, daß bifee Komödie ihre Probleme in sich hat, deren Lösung für den Regisseur nicht einfach ist. Die Spielleitung des Intendanten Fritz Richard Werkhäuser hatte für die Herausarbeitung dieser Feinheiten des Stückes gesorgt und ein straffes, flottes Zusammenspiel ermöglicht. Allen Darstellern gebührt volles Lob. Kurt Hinz als Antipholus aus Syrakus und Irene Fischer als Luziana sind besonders hervorzuheben. Alwin Emmert als Antipholus von Ephesus und Liesel Becker als seine Frau Adriana spielten ebenfalls hervorragend. Die beiden Dromios wurden von Paul Roland und Karl Weinlein in ihren urkomischen Rollen aufs beste gestaltet. Hugo F i r m - bach als Goldschmied, Wolfgang Rosenberg als Kaufmann und O t t o R e i ch o h d als Polizeidiener boten ebenfalls gute Leistungen. Sibylle Busse war eine echte Julia, E e r t r u d I ü n g ft als Emmelina eine dralle Köchin, die ihre beiden Liebhaber gut behandelte.
Der Abend wurde eingeleitet mit dem „Spiel von Lanzelot,. Fürstin von Dänemark, und der schönen San de re in", von Friedrich M. Huebner. Ein altflümisches Spiel von Liebe, Lust und Leid, das keine großen Ansprüche stellt.
Urlauberzug „Kraft durch Freude" Nordsee.
Der am 6. Mai angesetzte Urlauberzug nach Hamburg mit anschließender Seefahrt führt am Sonntag abend. Für die Urlauber unseres Gaues sind Einsteigestellen Darmstadt, Frankfurt a. M., Friedberg, Gießen und Marburg. Der Verlauf der Fahrt mit wie folgt sein: Ankunft in Hamburg Montag morgen gegen 7 Uhr. Um 8 Uhr Besteigen des Dampfers „Monte Olivia", anschließend Hafen- unb Stadtbesichtigung sowie Begrüßung durch die Hamburger Kameraden. Am Dienstag geht der Dampfer in See und je nach Wetterlage in den Kanal ober die Nordsee (dänische Küste). Die Rückkehr wird voraussichtlich Sonntag abend sein. Die Schiffs- und Bahnfahrkarten werden den Zugteilnehmern durch die Kreisleitungen am Sams- tagnachmitag ausgehändigt, für die Frankfurter Teilnehmer am Samstag zwischen 2 unb 4 Uhr im Haus der Deutschen Arbeitsfront, Bürgerstraße 69—77, 5. Stock. Zimmer 12. Die genauen Abfahrtzeiten werden am Samstag in der Presse noch bekanntgegeben. Die Fahrtteilnehmer haben sich rechtzeitig an den obengenannten Einsteigbahnhöfen eiuzusindeu.
I» den Nächten brennen Feuer . . .
Es mögen etwa 1500 Jungen und Mädels gewesen sein, die mit frohen Liedern und wehenden Wimpeln am Montagabend z u m H a i m berg zogen, um dort d a s H o h e n- feuer abzubrennen. Ein riesiger Holzstoß war errichtet worden, um den sich die jüngsten Kämpfer unseres Führers in großem Viereck aufstellten.
Trompetensignale eröffneten die Feier.
Eine bunte Reihe von Sprechchören, Liedern, Gedichten und Volkstänzen gestalteten die Feierstunde weiter aus.
Zu 7 bis 9; Die Vezugsberechtigung für die Ehefrau und die unterhaltsberechtigten minderjährigen Kinder setzt voraus, daß alle bezugsberechtigten Familienmitglieder in gemeinsamem Haushalt leben.
10. Die Anstalten der öffentlichen und der freien Wohlfahrtspflege für die in ihnen in geschloßener Fürsorge untergebrachten Personen, bei denen die sonstigen Voraussetzungen für den Bezug des Reichsverbilligungsscheines nach den vorstehenden Bestimmungen erfüllt sind (hierzu gehören auch die auf Grund des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes in Anstalten untergebrachten Fürsorgezöglinge).
11. Anstalten und Einrichtungen der öffentlichen und der freien Wohlfahrtspflege, die in halboffener oder offener Fürsorge Minderbemittlete (im Sinne der vorstehenden Bestimmungen) beköstigen, jedoch nur für den vierten Teil der von ihnen beköstigten Personen.
Zu 10 und 11: Die Zahl der an die Anstalten oder Einrichtungen auszugebenden Reichsverbilligungsscheine richtet sich nach der Belegung oder Inanspruchnahme dieser Einrichtungen z. Z. der Ausgabe des Verbilligungsscheines. Aus besonderen Gründen kann auch die durchschnittliche Belegung oder Inanspruchnahme im vorhergehenden Monat als Maßstab zugrunde geleègt werden.
Auch Rentenempfängern und Kinderreichen wird der Reichsverbilligungsschein nicht zugebilligt, wenn bei ihnen eine wirtschaftliche Notlage nicht anerkannt werden kann. In den neuen Richtlinien ist nochmals darauf hingewiesen, daß die Reichsverbilligungsscheine nur für Waren, die für sie gelten und nur beim Kauf der vorgeschriebenen Mengen in Zahlung genommen werden dürfen. Verkaufsstellen, die gegen diese Bestimmungen verstoßen, können als Bezugsstellen für verbilligte Speisefette ausgeschlossen werden.
Samstag, den 5. Mai, von 8—12 Uhr, für die vorstehenden Gruppen — Rathaus, Zimmer 1?, Schalterraum. , Die Rentenempfänger haben den letzten Rentenbescheid sowie die Rentenstammkarte vorzulegen. Nachzügler können nicht berücksichtigt werden. Wer obige Zeit n^t einhält, kann keinen Anspruch mehr auf die verbilligte Karte erhalten. Im übrigen ‘ommen die bereits bekannt gegebenen Bestimmungen zur Anwendung.
Alles weitere ist aus dem Bezugsschein zu ersehen.
Der Höhepunkt der Feier war das Entzünden des Feuers.
Hieraus wandte sich der Jungbannführer an die Jugend, erklärte in kurzen kernigen Worten den Sinn der Feier und ermahnte sie zum Schluß seiner Rede, sich weiterhin mit allen Kräften für den Aufbau der deutschen Jugend einzusetzen, damit endlich das deutsche Volk wieder Selbstvertrauen bekommen könne. Der Jungbannführer verlas darauf die Botschaft unseres Reichsjugendführers Baldur v. Schirach:
Kameraden, Kameradinnen! Wenn heute, am Vorabend des Tages, da das deutsche Volk in Einheit unb Geschlossenheit den Tag der Arbeit festlich begeht, die Hitlerjugend auf den Höhen im Land leuchtende Feuer entzündet, dann sollen diese Feuer brennen als flammendes Zeichen einer geeinten und einigen Jugend. Diese Jugend überwand in sich die Unterschiede nach Besitz, Klasse unb Konfession. Sie stellt nicht mehr die Frage nach Herkunft und Geldbeutel, sie mißt nur noch nach Charakter unb Leistung. Sie kennt keine Grenzen als die, zwischen Treuen unb Treulosen, zwischen Tapferen und Feigen und keinen Adel als den der Arbeit. Sie bekennt sich an ihren leuchtenden Holzstößen aufs Neue zu dem Geist der Einfachheit und Kchlichtheit, der die Bewegung Adolf Hitlers groß und siegreich gemacht hat und zu ihrer Aufgabe, als deutsche Arbeiterjugend, Kämpfer zu sein für die Freiheit des deutschen schaffenden Menschen.
Leuchtet weit, weit über deutsches Land, Maifeuer der HJ., flammende Symbole einer jungen Generation, die in harten Jahren des Ringens um ihr Volk selbst hart und ernst geworden ist und die selbst brennt im Dienste der großen Pflicht, der sie gehorcht, der Arbeit in Deutschland.
Den Wenigen, bieb en Weg zur Fahne in der HI. noch nicht fanden, seid Ruf und Fanal, daß sie die Reihen schließen und daß unser Sehnen Tat werde:
Ein Führer, ein Volk, eine Jugend!"
Den Abschluß der Feier bildete das gemeinsame Gelöbnis der Jugend:
Wir, Deutschlands Jugend, stehen gemeinsam zur Fahne — und einig am Flamme n a l t a r !
Für eine halbe Million Arbeitsbeschaffung durch die Hannoversche Landeskirche.
eph. Am 21. März hat der Präsident des Landeskirchenamts der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers in Beziehung auf die Rundfunkrede des Führers durch das Kirchliche Amtsblatt die Geistlichen und Kirchenvorstände auf- gerufen, bei der Durchführung des neuen Arbeitsbe- fchaffungsprogramms mitzuhelfen. Dieser Aufruf hat weithin praktischen Erfolg gezeitigt. Es sind nach den bisherigen Berichten seit dem 21. März d. J. inrund400 Kirchengemeinden der Landeskirche größereAr- beitsaufträge erteilt worden. In rund 120 Gemeinden handelt es sich dabei um Arbeitsaufträge, deren Kosten je über 1000 RM. betragen. In den meisten Fällen sind größere Reparatur- und Erneuerungsarbeiten in Angriff genommen. Die Kosten der erteilten Arbeitsaufträge belaufen sich, soweit sie in den Berichten beziffert find, auf rund 370 000 RM. Da jedoch in vielen Fällen die Kosten der berichteten Arbeitsausträge nicht aufgeführt sind, wird man die Gesamtsumme der Kosten auf mindestens 12 M illion RM. ansetzen können.
Rundfunk in jedes H«uS.
Z. Zt. veranstaltet die Abteilung Rundfunk in der Eau- propagandaleitung der NSDAP, gemeinsam mit dem Reichsverband deutscher Rundsunkteilnehmcr e. V. in Kurhessen eine großangelegte Werbung für den deutschen Rundfunk. Von einem Reisewagen aus werden in der Zeit vom 3.-22. Mai auf größeren Plätzen und in Fabrikhöfen Uebertragungen veranstaltet unter der Parole: „R u n d f u n k in j e d e s Ha u s".
Die Insassen des Wagens geben allen Volksgenossen kostenlos und bereitwilligst Auskunft über den äußerst leistungsfähigen und dennoch preiswerten Volks- e in p f ä ng er VE 8 01. dessen Beschaffung jedem Volksgenossen durch die Initiative des Reichsministers für Volks- aufflärung und Propaganda. Dr. Goebbels, ermöglicht werden soll.
Wetterausfichten für morgen:
Wieder vielfach ausherternd und tagsüber neue Wärmezunahme, später neue Gewitterneigung.