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zur Beiriebsgemeinschafi.

Mit dem ersten Mai, bekräftigt durch die Ver­eidigung der Vertrauensräte in den Betrieben, sind die letzten Reste der K i a s s e n k a m p f i d e e, die doch so ideenlos, so rein materialistisch ist aus der deutschen Wirtschaft hinausgekehrt werden. Das, was Marx und Engels vor säst WO Jahren predigten und was während der später einsetzenden WirtschafiscntwiSlung gerade in Deutschland die Parole von Millionen geworden war, ist dtirch die nationalsoziaUsiische Idee der Polks- und Be- tricbsflenieinschast fast widerstandslos übcrwundeu wor. den: nur now eine brüchig und rissig gewordene Fassade wurde zertrümmert, als am 2. Mai vergangenen Jahres der demsclw Nationalsozialismus die Gewerkschaften bèifeiwfchod und das Ziel an ihre Stelle setzte, nun die große deutsche Arbeitsfront zu schaffen und diese mit dem Gedanken einer wirklichenOrdnung der natio­nalen Arbeit" zu erfüllen.

Nun ist dieses Gesetz am 1. Mai in Kraft getreten, das aber nicht nur eine wirtschaftliche und sozial­politische Bedeutung hat, sondern zu einem Eckpfeiler des nationalsozialistischen Staatsgebäudes wird, viel­leicht überhaupt zum wichtigsten Eckpfeiler! Dabei kommt gerade den Vertrauensräten eine besondere Auf­gabe zu. Schon im Namen kommt zum Ausdruck, wie entscheidend anders ihre heutige Aufgabe ist, als jene frühere es war, die höchst absichtlich vom Marxismus seinen Betriebsräten zugeteilt war; diese sollten den Klaffenkampscharakter des Verhältniffes zwischen Unter­nehmern und Arbeitern vertiefen, sollten Stellung und Verantwortung der Werkleitung unterhöhlen, um die Sozialisierung" der Wirtschaft ein- und durchzuführen. So forderte cs die Theorie des Marxismus, so forderten es die Massen, die unter wilden Riesenstreiks das Be- triebsrätegcsetz und DessertVerankerung" in der Wei­marer Verfassung verlangten: aber die Praxis sprach in anderen Worten! Immer leiser wurde die Sprache der sich selbst schon längst oft als ganz überflüssig vorkom­menden Betriebsräte, und über jene Verankerung ging die Wirklichkeit sehr schnell hinweg.

Daß cs mit dem Zusammenbruch vom November 1918 so aussehen konnte, als ob es fast zu einem Sieg des Mar­xismus und der ihm anhängenden Gewerkschaften kam, der Notgedanke einer Arbeitsgemeinschaft in ein paar Wochen von der Parole des Klassenkampfes nieder­gebrüllt wurde, Daran habe, wie gerade der Träger und Führer der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Ley, in den letzten Monaten recht oft ausführte, auch das Unter­nehmertum sein reichlich Teil der Schuld; und nicht allein auf die Wühlarbeit marxistischer Gcwerkschaftssekretäre fei es zurückzuführen, daß eine so tiefe Kluft quer durch unser Volk ging und sich noch immer mehr zu vertiefen fchien. Wer an" die Zeit der früheren Lohn- und Tarif­verhandlungen zurückdenkt, wird noch nicht vergessen haben, daß der Arbeiter oft nur als ein mehr oder weniger hochbezahlter Unkostenfaktor im Betriebe betrachtet und behandelt wurde, den man allzu gern durch die billigere Maschine ersetzte. Auch von dorther sah man im Arbeiter nicht den Volksgenossen genau so wie umgekehrt.

So ist die Erringung auch aus volkswirtschaftlichen Gründen notwendigen sozialen Friedens zwischen Werk- führer und Arbeitern eines der Ziele des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit. Roch größer aber ist die Notwendigkeit dieser Erringung ans Gründen der natio­nalen Volksgemeinschaft und des inneren Zusammen­schlusses im Geiste gegenseitigen vollsten Vertrauens, und darum heißt es äußerlich gesehen eben nicht mehr Betriebs-, sondern Vertrauensräte, die gleichsam eine Brücke darstellen zwischen der Belegschaft und dem Werks­leiter. Aber diese Räte werden nun nicht mehr bestimmen, sondern nur raten dürsen. Die ganze Verantwortung, die wirkliche Führung jedoch liegt bei der Leitung des Be­triebes, die ihre Arbeit und das ist nach dieser Richtung hin ein Kernpunkt der Idee des Nationalsozialismus und im Gesetz deutlich genug zum Ausdruck gebracht alsoffi­zielle Treuhänder" eines Stücks des Volksvermögens zu leisten hat: nicht nur Maschinen, sondern auch Menschen hat sie zu führen.

Diese Freiheit und Verantwortung des Werksleiters ist eine gewaltige Aufgabe, die eine wirkliche Führer- a u s l e s e verlangt, weil das deutsche Volk, die Arbeiter­schaft, es gerade jetzt noch viel weniger ertragen könnte, eine Untüchtigkeit dort zu sehen, wo Arbeit beschafft wer­den soll. Der Gedanke des restlosen Wiederaufbaues unserer Wirtschaft, wie ihn der Nationalsozialismus zur Wirklichkeit werden ließ, gab dem Unternehmer die Mög­lichkeit, durch eigene verantwortungsbewußte Initiative, selbständigen Wagemut an jenem Wiederaufbau teilzu­nehmen, er ordnete die nationale Arbeit, aber, wie über­all, verlangt er nun auch unerbittlich eine mit dieser Frei­heit wachsende Leistungsfähigkeit. Vom Unternehmertum und der Arbeiterschaft wird in jenem Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit der Volleinsatz aller Kräfte gefor­dert, weil die Arbeit des einzelnen dem ganzen Volke gilt!

Die Seiriebssührer des Verkehrs zum Eintritt in die Arbeitsfront aufgeforderi

. Die Deutsche Arbeitsfront, das Amt für Ständischen Aufbau, die Reichsbetriebsgemeinschaft Verkehr und öffentliche Betriebe und die Spitzenvertretungen des Ver­kehrs erlassen einen A u f r u f, in dem alle B e 1 r i e b s - führer des deutschen Verkehrs aufgeforderi werden, sich unverzüglich der Deutschen Arbeits­front, Reichsbetriebsgemeinschaft Verkehr, anzu­schließen. Die Führer der Verbände, die den Aufruf unter­zeichnet haben, erwarten von diesem Zusammenschluß aller Schaffenden des Verkehrs die einheitliche Gestaltung einer vom nationalsozialistischen Geiste getragenen sozialen Ordnung.

Im Anschluß an diesen Aufruf wurde ein Schreiben des Reichsverkchrsministers Freiherrn von Eltz - Rübenach an das Amt für Ständischen Aufbau bekanntgegeben, in dem der Reichsminister zum Ausdruck bringt, daß er den Eintritt aller Unternehmer des Ver­kehrs in die Teutsche Arbeitsfront lebhaft be­grüßen würde.

Wie die Pressestelle der NSBO., Gau Groß-Berlin, mitteilt, muß die für den 30. April bestimmt gewesene endgültige Schließung der Aufnahmelisten für die Deutsche Arbeitsfront auf unbestimmte Zeit hinaus- geschoben werden, da die Flut derAnmeldun- g e n trotz angestrengtester Arbeit der Organisationen nicht bewältigt werden konnte. Aus diese Weise wird es auch den letzten Volksgenossen möglich gemacht, sich der Front der deutschen Arbeit anzuschließen.

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Aufruf für das/LausivirlschaMche Zahr für Mädchen".

Deutsche Frauen und Mütter!

Gewaltigen Bemühungen aller Deutschen ist es ge­lungen, die Arbeitslosigkeit um mehr als die Hälfte ihres höchsten Standes zurückzudrängen. Besondere Schwierig­keiten liegen aber noch bei den Knaben und Mädchen vor, die Ostern 1934 die Schule verlassen haben. Diese Jahr­gänge sind annähernd doppelt so stark Wie die des Vorjahres. Für die Mädchen kommt die Umstellung in der Frauenberufsarbeit noch erschwerend hinzu.

Sollen die deutschen jungen Mädchen, eure Töchter, als ersten Eindruck ihres Arbeitslebens den der Arbeits­losigkeit empfangen? Sollen sie gerade in den Jahren, da sie am biegsamsten und am leichtesten zu beeinflussen sind, ohne regelmäßige, ihren Charakter ausbauende Arbeit bleiben?

Welche Tätigkeit könnte für die deutschen jungen Mäd­chen geeigneter sein als die im Hause und an den Kindern? Solche Arbeit ist genug vorhanden! Deutsche Hausfrauen, ihr müßt nur eure Häuser öffnen und die Mädchen hereinlassen! Deutsche Eltern, ihr müßt nur eure Mädchen lehren, in solcher Arbeit die Grundlage jeder sranlichen TlÄißkeit zu sehen! Die Einrichtung eines Hanswirtschaftlichen Jahres für Mäd­chen" soll dazu helfen.

Tüchtige Hausfrauen nehmen Mädchen zum Anlernen ein Jahr zusätzlich in ihre Haushaltungen ans und lehren sie die Grundlagen der Hauswirtschaft und Kinderpflege.

Junge Mädchen, die keine Stelle finden oder im Hause oder Betriebe der Eltern nicht arbeiten können und nicht arbeitslos sein wollen und sollen, erwerben so lebensnot­wendige Kenntnisse, die sie entweder in einer späteren Berufsarbeit oder im eigenen Heime verwerten können.

Die Aufnahme erfolgt schlicht um schlicht.

Die Kranken lassen beiträge trägt die Haus­frau. Die Vorschriften über die Genehmigung von

Steuererleichterungen für Hausgehilfinnen finden Anwendung. Am Jahres­abschluß erhält das Mädchen ein Z c u g n i s als Ausweis

Das Führerprinzip in der Wirtschaft.

Ein Interview mit dem Reichs­wirtschaftsminister.

Der Reichswirtschaftsminister Dr. Kurt Schmitt ge­währte dem Berliner Vertreter der United Preß, F. C. Oechsner, eine Unterredung, in der er sich zu verschiedenen wirtschaft­lichen Problemen äußerte. Auf die Frage, welches die Haupt­vorzüge der auf der Grundlage des Führerprinzips durch­geführten Neuorganisierung des deutschen Wirtschaftslebens feien, antwortete der Minister u. a.:Der Nationalsozialis­mus kann nicht verzichten auf eine

einheitliche große Wirtschaftsführung.

Es ist dafür gesorgt worden, daß unanständige, eigennützige Elemente sich einem Ehrengericht unterziehen müssen. Es war die Aufgabe des Gesetzgebers, das durchzuführen, ohne in eine Planwirtschaft, zu einer Zwangswirtschaft, zu festen Preisbindungen, zu Kartellen zu kommen, mit anderen Worten, zu einer Fesselung der W i r i s chast. Wir wollen

die Bewegungsfreiheit des einzelnen

und wollen jeden einzelnen ungestört sich entwickeln lassen. Wir lehnen es ab, daß die Preise gebunden werden, und wenn wir in der Richtung einschreiten, so nur, wenn besondere Gründe Dafür vorliegen.

Die Organisation der Wirtschaft hat praktisch eine un­geheuer große Bedeutung in der Richtung, daß die gesamte deutsche Wirtschaft in einer halböffentlichen Organisation zwangsweise zusammengefaßt ist, ohne ihre Freiheit als Unternehmer zu verlieren."

Zu den in gewissen Kreisen in Amerika und England geäußerten Befürchtungen über die Gefahr einer In­flation in Deutschland erklärte Dr. Schmitt:Wir haben ja erklärt, daß wir keine Lolmsteigerungen und keine Preis­steigerungen zulassen. Ich sehe infolgedessen

nicht die Gefahr einer Inflation, gegen die wir uns mit aller Vehemenz ebenso wie gegen eine Währungsentwertung stemmen."

Auf die Frage, ob die Arbeitsbeschaffung durch die öffentliche Hand noch lange fortgesetzt werden könne, ohne das finanzielle Gleichgewicht zu stören, und ob die Privatwirtschaft die neu zu beschäftigenden Arbeits­losen bald in höherem Maße übernehmen könne, antwortete der Reichswirtschastsminister, daß die Wirtschaftsdepression in Deutschland

durch eine Änderung der Auffassungen in der Welt, also Aushebung der Folgen des Friedensvertrages und Wieder­

SA.-zührertagung in München.

In München fand eine SA. - Führer­besprechung statt, an der neben den Amtschefs der Obersten SA.-Führung sämtliche Obergruppe n- und Gruppenführer teilnahmen. Die Besprechung stand unter der Leitung des Stabschefs Röhm. Ebenso waren die Obergruppen- und Gruppenführer der SS. mit ihrem Reichsführer, Himmler, an der Spitz- anwesend. Die Tagung diente der Klärung wichtiger Fragen bezüglich der Neuregelung des S A. - Dienstes.

Stabschef Röhm

appellierte in einer längeren Ansprache an die bewährte innere Geschlossenheit des SA.- und SS.-Führerkorps. Die Disziplin und der kameradschaftliche Geist, die dieses Führerkörps auszeichnen, seien die Garanten dafür, daß die SA. jede Aufgabe, die ihr von ihrem Führer Adolf Hitler aestellt werde, restlos und vorbildlich erfülle.

Oie ersten Gee-Ltrlaube» derKrast durch Freude".

Die Abfahrt der 2 4 0 0 Urlauber aus dem Reich mit dem DampferM oute Olivia" von Hamburg zur ersten Urlaubsfahrt der RS.-GemeinschastKraft durch Freude" gestaltete sich zu einer wahren Feier. Nack- Worten des Neichsleiters Lafferentz und des Bezirks­leiters Nordmart der Deutschen Arbeitsfront, Senator Stamer, richtete Dr. Leh an die Urlauber den Appell, Apostel der Kameradschaft zu fein. Gauleiter Wichs- statthalter Kaufmann wünschte schließlich dem Schiff frohe Fahrt. Elbabwärts ging dann die Fahrt nach der Nordsee.

über dirs erworbene Können, das ihm als i«ri seiner weiteren Arbeit dienen kann. Die Anmel',.. ^ Stellen erfolgt bei dem örtlichen ArbeitZ» ^" Junge Mädchen melden sich bei der Abteiluna m Mst. beratUng des Arbeitsamtes. Auskunft erteilt die Berufsberatungsstelle des Arbeitsamtes. ' "stalls

Hausfrauen, Eltern, Jungmädcheu, wir rufen zum Werk! NS.-Fraucnschaft und, Deutsches J gez. Frau Gertrud Scholtz-Klink. Reichsjngend füi S gez. Baldur v. Schirach. Reichsanstalt für Arbeiten lung und Arbeitslosenversicherung, gez. Dr. Shxpp

SinnundZiveckdeSHauSwirischaffsjä«

Von den 600 000 Mädchen, die Ostern 1934 aus scheu Volksschulen entlassen wurden, kann leider ein , trächtlicher Teil keine Lehr-, Ausbildungs- oder Arlwu- stellen erhalten. Auch die eigenen Familien können häm'N keine hinreichende und geeignete Beschäftigung bieten Aus keinen Fall dürfen diese Mädchen das Leben in Arbeitsgemeinschaft des Volkes mit Arbeitslosigkeit be­ginnen.

Die hauswirtschaftliche Arbeit ist den körperlichen und geistigen Kräften der jungen Mädchen angemessen Ilm Erlernung ist zur Vorbereitung der deutschen Mädchen für ihren künftigen Beruf als Hausfrau und Mutter n»t- wendig. Auch für das später berufstätige Mädchen ist sie dringend erwünscht. Vornehmlich werben Haushalte mit Kindern gebraucht, in denen die Hausfrau selbst mit- arbeitct. s Unter mütterlicher Leitung und

mitlcbcnd in der Familie

soll das junge Mädchen die grundlegenden hauswirt- schaftlichen Tätigkeiten erlernen. Dabei übernimmt der BDM. die Betreuung der jungen Mädchen in der Freizeit

Durch einen Anlernvertrag sollen Hausfrauen und Jungmädchen gegenseitig verpflichtet werden. Nach Ablauf desHauswirtschaftlichen Jahres" sorgt die Be­rufsberatung der Reichsanstalt für die endgültige Ein­gliederung der Jungmädchen in hauswirtschaftliche und andere weibliche Berufe.

herstellung vernünftiger Handcts- und Wirtschaftsvervindun- gen und Einschaltung Deutschlands in die Weltmirischcisi, hätte beseitigt werden können.

Da das nicht geschehen sei, habe Deutschland künstliche Arbeitsbeschasfungsmaßnahmcn ergreifen müssen. Die zweite große Aufgabe müsse sein, dafür zu sorgen, daß die Belebung der Wirtschaft sich nun in eine natürliche und gesunde,

auf breiter Basis liegende Erholung

unseres gesamten wirtschaftlichen Lebens umwandele. Es sei schwer, etwas zu prophezeien, aber es seien Anzeichen dasiir da, daß es vorwärtSgehe. Die Frage, wieweit auf die Dauer die Arbeitslosen

durch die private Wirtschaft beschäftigt

werden könnten, hänge selbstverständlich auch davon ab, in­wieweit es nun endlich möglich ist, durch eine modernere und wirtschaftlich großzügigere Einstellung der großen Völler untereinander einen Weg zu suchen, nach dem beide Teile, Schuldner und Gläubiger, Lieferant iinb Abnehmer, wieder wirtschaften und leben könnten.

Auch Deutschland werde davon mehr Vorteil haben, ab wenn wir uns auf uns selbst stellen müßten. Aber wenn t; nicht anders gehe, würden wir auch das tun. Wir würde« dann sehen müssen, daß wir statt Rohstoffe, die mir M bezahlen könnten, in Deutschland Ersatzstoffe herstellten.

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Aufschwung auch im Einzelhandel

35 000 Mehreinstellungen im Jahre 1933.

Der Präsident der Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels, Paul F r e u d e m a n n, berichtete vor Vertretern der Presse über Stellung und Aufgabe bes Einzelhandels innerhalb der Gesamtwirtschaft.

Die Umsätze in der letzten Warenverteilung hatten sich seit dem zweiten Halbjahr 1933 stetig gebessert. Der starke Aufstieg des Februarumsatzes, nämlich um 23 Prozent, gegenüber 1933, sei bemerkenswert. Für dicie

Entwicklung sei besonders die

Konjunkturbelebungspolitik der Reichsregierung, nicht zuletzt im Kraftfahrzeughandel, im Handel mit Ofen, Herden, Bauartikeln, Hausrat usw., verantwortlich 35 000 Mehreinstellungen habe der Einzelhandel im - gangenen Jahre aufweisen können.

Zu einer großen Kundgebung der NSBO. und 1 Deutschen Arbeitsfront gestaltete sich die erste Ausreise - LloyddampfersDresden" mit den 10 00 U rin­dern aus dem Rhein- und Ruhrgebiet, denen ourch NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" eine fnehrtaW Seereise bis nach der e n g l i s ch e n K ü st e und der Z u Wight ermöglicht wurde. Dr. Ley begab sich unter Jubel der Urlauber auf das Schiff, um diese erste . zum Zeichen der Verbundenheit mit den Bewohnen Industriegebietes mitzumache«.

Zusammenschluß der Siärkemtmstm

Der Reichsminister für Ernährung nnd Landwu, schaft hat durch eine Verordnung über den m e n s ch l u ß v 0 n S t ä r k e i n d u st r i e n vom ^- . . 1934 die Kartoffelstärkeverkaufsgcmeinschaft, d?V , ?s- gimg deutscher Glukofefabrikanten, die Dextrin c Gemeinschaft und den Rohstürkeverband GmbH. » ...j^ Wirtschaftlichen Vereinigung Deutscher Starken zusammengeschlossen. Aufgabe,

Dieser Zusammenschluß hat nicht nur ^ die angeschlossenen Industrien l e i st ii n g s 1" Klange erhalten, er soll vielmehr unter Wahrung ver ' ejllC der Gesamtwirtschaft und des Gemeinwohls »gffe, angemessene Verwertung der R09n;rtfdi«fl" insbesondere von Kartoffeln, fidjerfteden. Üb­

liche Bereinigung wird insbesondere auch U " die s a tz st e i g e r u n g für deutsche Karwffelsm"° Kabine» daraus hergestellten Beredelnngserzengnisft 1 Rohstoff' der augeftrebten Verbreiterung der beiiW grnndlage bei tragen können.