Msâ und Land
" Fulda, den 30. April 1934.
Volle Lohnzahlung am 1. Mai auch in Fulda.
«j § K r e i s a m t s l e i t u n g der NT. - Hago weist
vieler Stelle nochmals darauf hin, daß die Löhne am 1 selbstverständlich auch im Handel, Handwerk und Liuerbe bezahlt werden. Es ist Pflicht eines jeden Unter- nebmers seinen Arbeitskameraden gegenüber durch Lohn- "mum zu beweisen, daß er mit ganzem Herzen sich mit Mn Arbeitsnehmern verantwortlich fühlt. Es ist doch Tatsache, daß der Erfolgreiche nur auf den Fleig und den aufrichtigen Schaffcnswillen der Gefolgschaft zurück- zufiihren ist.
Datum nochmals, am 1. Mai volle Lohnzahlung.
Billiges Abendessen am 1. Mai.
Die NS.-Hago teilt mit:
Am 1. Mai wird in allen Fuldaer Gaststätten ein ein- beitliches Abendessen zum Preis von 4 0 Pfennig nbaeaeben. Tas Abendessen besteht aus einer kräftigen Suppe mit Wurst und einem Stück Braten mit Beilage.
Massenkonzert im Schlotzgarten.
Das Massenkonzert, welches am 1. Mai von 10.30—11.30 M im Schloßgarten veranstaltet wird, steht, wie im Vorjahre, so auch jetzt unter der Leitung des Musikmeisters Lorenz Rohde der hiesigen Artillerie-Abteilung. Es sind ca. 24 0 Musiker daran beteiligt, und zwar die Reichswehrkapelle, SA.-Standarten-Musikzug und die Kapellen der hiesigen NSBO., Feuerwehr, Sanitätskolonne sowie die Spielmannszüge der SA., Hitlerjugend und Feuerwehr. Da eifrige Vorproben stattgefunden haben, wird ein imposantes Konzert geboten werden.
Das Programm:
1) Spielmannszug der SA.: Torgauer Marsch.
2) Kapellen: Parademarsch der langen Kerls.
3) Kapellen und Spielleute: Preußens Gloria.
4) Massenchor der Schuljugend unter der Leitung von Herrn Rübsam: Ter deutschen Arbeit Feiertag, von Joseph Haas.
5) Spielmannszug der Hitlerjugend: Wiedersehenmarsch, z) Kapellen: Alte Kameraden, Marsch von Teike.
7) Kapellen: Kaiser Friedrich, von Friedemann.
8) Massenchor: deutsches Lied.
9) Spielmannszug der Feuerwehr: Marsch für Trommel und Flöte.
10) Kapellen: Hohenfriedberger, von Friedrich dem Großen.
11) Kapellen und Spielleute: Badenweiler, von Fürst.
12) Massenchor: Festhymnus, von Michalscyk.
13) Spielmannszug der SA.: Marsch für Trommel und Flöte.
14) Kapellen: Porckscher Marsch, von Beethoven.
Das Publikum wird gebeten, von dem Stand der Musiker einen größeren A b st a n d einhalten zu wollen, um das reibungslose Arbeiten der Musiker nicht zu stören.
Deutsche Arbeitsfront!
Deutscher Arbeitcroerband des Nahrungsmittelgewerbes Ortsgruppe Fulda.
Der Berufs- bzw. Beschäftig u n g s a u s w e i s j u i G a st st ä t t e n a n g e ft e l l t e ist eingetroffen. Die- Wn, die einen ordnungsgemäßen Antragsschein zur Er- Nmig eines Berufsausmeises eingereicht haben, können bleiben gegen Erstattung von 30 Mk. im Büro der Orts- Mppe, Kanalstr. 18, abholen.
Alle im Gaststättengewerbe tätigen Personen müssen nunmehr im Besitz eines Berufs- oder Beschüftigungsaus- iveises sein, also alle Berufs- und Aushilfskellner, Köche, Köchinnen usw. Ohne denselben darf niemand mehr im Eaststättengewerbe tätig sein oder eingestellt werden. Wer im Eaststättengewerbe 'bereits beschäftigt ist und bisher noch keinen Antrag zur Erlangung des Verufsausweises gestellt hat, hat dies umgehend nachzuholen.
Der Orsgruppenleiter.
Das Handwerk im Festzug vom 1. Mai.
Es sei nochmals ausdrücklich betont, daß Meister, Ee- ^cn und Lehrlinge in Berufskleidung antreten, am Teilnahme am Fuldaer Festzug find auch alle Berufs- mnosangehörige verpflichtet, die in den nüchstgelegenen Ortschaften (6 K i l o m e t e r im U m k r e i s v o n F u l d a) ^hnen. Handwerksamt Fulda.
Aufruf!
Handwerker, Kaufleute, Gewerbetreibende.
o ^ternehmer und Angestellte, Meister, Gesellen und Ochrlinge! Schließt die Front der Deutschen Arbeit. Reiht ein in die Millionenarmee der Kämpfer für einen "iitsthen Ständestaat, der allein Euch und Euren Kindern "^Freiheit und den gerechten Lohn der Arbeit verbürgt, werbet Kämpfer für die große sozialistische Volksidee uoolf Hitlers.
Heute ist der letzte Tag! Ab 1. Mai ist die Aufnahme
eldet Euch n o ch heute bei der:
Deutschen Arbeitsfront (EHG.)
Mch die Dienst stell e n d er NS. - H ag o.
Festveranstaltung am 2. Mai für das Eastwirtsgewerbe.
®ct Tag der Nationalen Arbeit ist für jeden arbeiten- V» deutschen Volksgenossen der höchste Feiertag den der »u>>rer uns geschenkt hat. Während aber andere Berufs-
sich dem Feiertag voll und ganz hingeben können, r j vas Eastwirtsgewerbe jeden Sonntag und andere ° Feiertage auch seine Bcrufspslicht erfüllen.
«ls Ersatz für den I.Mai werden daher im ganzen Reiche all das Gaststätteiigewerbe in der Nacht vom 2. zum 3. Mai !„,^^^"UstaItungen stattfindcn, zu denen alle im Gaststät- !?°^°^be tätigen Volksgenossen aufgerufen werden. Die aepveranstaltiing in Fulda findet im Restaurant Ballhaus m wird von der Reichsbetriebsgruppe I „Nahrung Fachschaft Gaststätten gemeinsam mit dem durchgesiihrt. Die Reden der Pgg. Wolkersdörfer, in, e ’ Aohns bei der Festveranstaltung im Clou in Ber- H . 11 "°» allen deutschen Sendern übertragen. Für Unterhaltung und Tanzmusik ist bestens gesorgt.
3Ri * F ° st ab e n d b e g i n u t i n F u ld a u m 2 2 U h r, ^" der Hoffnung Ausdruck, daß zu dieser Fcstver- ^^^ nationalen Arbeit alle im Gaststättenge- ur '^" filen Volksgenossen mit Familienangehörigen rest- 9 "ichernen werden.
^yerausjidifen für morgen:
Fortdauer des meist heiteren und trockenen Friihlings- wetterg.
A«s 'örn Fuldaer GerichkSfälen.
Verhängnisvolle Rückfahrt vom Schweinemarkt.
Das Kraftwagenunglück in der Kurve bei Bronnzell am 3. März ds. Js. nachmittags kurz nach 1 Uhr beschäftigte Freitag die Einzelrichtersitzung. Angeklagt war der 46- jährige Händler W. W. in Hettenhausen. W. hatte damals am Vormittag mehrere Personen zum hiesigen Schweine- und Vuttermârkt gefahren. Gegen 1 Uhr mittags wurde die Rückfahrt angetreten. Außer verschiedenen Eisenteilen, Kisten mit Schweinen, befanden sich auch noch ca. 12—15 Personen auf dem Lastkraftwagen des W. Innerhalb der Kurve nach dem Jägerhaus überholte W. ein vor ihm fahrendes Pferdefuhrwerk. W.'s Auto geriet dabei zu weit nach links, kam in tiefe Gleise von anderen Lastkraftwagen und stürzte schließlich um. Hierbei wurden 4 Personen verletzt. Wegen fahrlässiger Körperverletzung und Ueber- tretung der Kraftfahrzeugvorschriften erhielt W. eine Geldstrafe von 160 Rm. evtl. 20 Tage Gefängnis.
Gerichtliches Nachspiel einer Fastnacht-Dienstagseier.
Als am Fastnachtdienstag dieses Jahres nachts gegen 1 Uhr der früher in Lehnerz stationierte Gendarmeriewachtmeister eine Tanzlustbarkeit im Leipzigerhof kontrollierte, wurde der Beamte von dem 35jährigen Buchhalter A. W., dem 31jährigen Arbeiter W. Th und dem 22jähri- gen A. H. sämtlich in Lehnerz nicht nur in recht übelster Weise durch Schimpfwörter beleidigt, sondern auch bedroht und tätlich angegriffen. In der gestrigen Verhandlung vor dem Einzelrichter bestritten die Angeklagten sich strafbar gemacht zu haben: auch die meisten der vernommenen sechs Zeugen wollten von den gefallenen Schimpfwörtern nichts gehört und auch sonst nichts gesehen haben. Der Sachverhalt ist aber durch die früheren eidlichen Aussagen des Bamten erwiesen. Der Beamte konnte bei dem e r st e n Zusammenstoß im Saale nur dadurch die Angeklagten in Schach halten, daß er seinen Hirschfänger zog. Auf der Straße kam es dann nachts später wieder zu einem Zusammenstoß, wobei der Schutzhund des Beamten den geplanten Ueberfall abwendete. Wegen gemeinschaftlichen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und wegen öffentlicher Beleidigung des Beamten wurde jeder der Angeklagten zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Dem Beamten wurde das Recht erteilt, den entscheidenden Teil des Urteils nach Rechtskraft zwei Wochen lang am Gemeindebrett in Lehnerz auszuhängen.
Aufnahme in die SS.
Die Aufnahmesperre für die SS. im Bereiche des SS.- Sturmbannes 111/83, SS.-Standarte, wird anfangs Mai f ü r 3 T a g e aufgehoben. Näheres siehe unter Mitteilungen der NS.-Dienstftellen in der heutigen Ausgabe.
Unfallhilfsdienst der Sanitätskolonne Fulda am 1. Mai.
Am Tag der nationalen Arbeit: von morgens 8 Uhr Wache im Depot und Schloßgarten. Von 13.30 Uhr bis Einmarsch des Festzuges sind sog. fliegende Wachen eingerichtet, und zwar 1.) Heinrich-von-Bibra-Platz- 2.) Dalberg, 3.) Buttermarkt, 4.) Adolf-Hitler-Platz, 5.) Heiliggeist, 6.) Hotel zum Kurfürsten.
Während des Volksfestes im Schloßgarten Zeltwache in der Nähe des Schloßteiches.
Um eine geregelte Durchführung des Unfallhilfsdienstes sicher zu stellen, bitten wir die Betriebssichrer der einzelnen Betriebe, die aktiven Mitglieder der Kolonne, soweit dieselben dem neugewühlten Vertrauensrat nicht angehören, vom Antreten bei ihrer Belegschaft zu befreien.
Kolf. Kummer.
DJ.-Nachrichten.
Der gesamte Stamm in/167 Eroenhoff tritt heute, M o n t a g , d e n 30. A p r i I, abends 8 Uhr, am Heinrich- von-Bibra-Platz an, zum Abbrennen unseres Höhenfeuers am Haimberg.
Der Polizeibericht:
Am gestrigen Sonntag nachmittag war in einem Fabrikraum einer Firma in der Florengasfe, wahrscheinlich durch Funkenflug verursacht, ein kleiner Brand entstanden, der aber sofort bemerkt und durch einige verständige Feuerwehrleute mittels Handlöschgerät abgelöscht werden konnte. Es ist nur ein unbedeutender Sachschaden entstanden.
Am vergangenen Samstag wurden zwei Fahrräder gestohlen, und zwar einem Arbeiter ein älteres Herrenfahrrad, ohne Markenschild mit farbigem Strahlenkopf (aus einem Hauskeller Hinter den Löhern) und ferner einem Handwerksmeister ein Herrenfahrrad Marke „Adler" vor einem Baugerüst am Buttermarkt.
Gauwirtschaftsberater der NSDAP-, Gau Kurhessen, Kassel, Hohenzollernstraße 46 E., Fernruf 33 624.
D i e n st st u n d e n: Werktags von 8—13 Uhr und 15— 18 Uhr; Sonnabends von 8—13 Uhr.
Sprechstunden des Geschäftsführers: täglich von 11—13 Uhr, sonst nur nach vorheriger Anmeldung und Vereinbarung.
Der Gauwirtschaftsberater Dr. Braun ist nur nach Vereinbarung und nach Vorbesprechung mit dem Geschäftsführer nachmittags von 15—19 Uhr zu sprechen.
Es ist dringend notwendig, daß die Sprechzeit, Vorbesprechungen und Voranmeldung eingehalten werden.
Ab Monat Mai finden in allen Kreisstädten regelmäßig Sprechtage des Gauwirtschaftsberaters statt. Die einzelnen Termine werden an dieser Stelle bekanntgegeben.
Wichtig für Kleinrentner.
Die Auszahlung der Unterstützung für den Monat Mai findet a m 3. M a i von 9-11 Uhr statt. Ausweisnummer- karten sind vorzulegen.
Frankenfahrt des Rhönklubs.
Der auf Mittwoch, den 2. M a i angesetzte Ein- führungs-Vortrag (mit Lichtbildern) für die zum 29. Juni bis 1. Juli geplante Frankenfahrt des Rhönklubs wird aus praktischen Gründen auf einen späteren Zeitpunkt verlegt, etwa Anfang Juni. Nähere Mitteilung ergebt noch.
Generalinspekteur o. Ullrich in Kassel.
Der Generalinspekteur der SA., Obergruppenführer von Ullrich, Oberpräsident der Provinz Sachsen, ist zu einem mehrtägigen Aufenthalt in Kassel eingetroffen.
Kassel. (Versetz u n g.) Regierungsrat Dr. Tuercke, bisher bei der Regierung in Kassel, Abteilung für Kirche und Schule, ist an die B a u - u n d F i n a n z - D i r e k t i o n in Berlin versetzt worden. Regierungsrat Dr. Tu erde wird Kassel bereits Ende dieser Woche verlassen. — Wer sein Nachfolger in Kassel wird, ist zur Stunde noch nicht bekannt.
^ Marburg, 28. April. (Amtseinführung des " neuen Marburger Oberbürgermeisters.)
Der neue Oberbürgermeister von Marburg Dr. Scheller ist gestern in feierlicher Weise in sein Amt eingeführt worden. Es sprachen Regierungspräsident von Monbart, Bürgermeister Voß, Kreisleiter Krawielitzki im Auftrage des verhinderten Gauleiters, der Rektor der Universität Baur und Dr. Scheller.
Marburg, 28. April. (SA. -Mann als Lebensretter.) In dem Kreisort Roth stürzte ein 1X-jähriges Kind, während die Mutter mit Gartenarbeiten beschäftigt war, in die Lahn. Ter 22jährige SA.-Mann Henkel sprang dem Kinde nach und rettete das Kind. Dies ist bereits der zweite Fall, daß der tapfere junge Mann ein Menschenleben vor dem Tode des Ertrinkens bewahrt hat, denn bereits mit 18 Jahren rettete er einen Maurer aus den Fluten der Lahn.
Marburg, 28. April. (Tod auf den Schienen.) Auf der Bahnstrecke an der Cappeler Straße wurde gestern morgen die Leiche eines 19jährigen jungen Mannes aus dem Westerwald gefunden. Der junge Mann war bei einem Marburger Geschäftsmann in Stellung. Warum er die unselige Tat begangen hat, konnte noch nicht festgestellt werden.
Gießen, 29. April. (Auch die Gießener HI. verbrenntdieSchülermützen.) Die Hitlerjugend des Unterbannes 1/116 in Gießen marschierte am Samstagabend in großer Zahl auf und verbrannte eine erhebliche Anzahl Schülermützen. Die Handlung stand unter dem Motto: „Dem Untergang seid ihr geweiht — ihr Zeugen einer vergangenen Zeit". In Ansprachen wurde die symbolhafte Handlung der HI. gewürdigt. — Wie bekannt, wurden kürzlich in Darmstadt und jetzt auch in Mainz die Schülermützen von der Jugend den Flammen überliefert.
Grünberg (Oberhessen), 29. April. (E i n guter Fang.) Vor einigen Tagen wurden hier zwei junge Leute verhaftet, die zwei auswärtigen SA.-Männern ihre in einer Wirtschaft abgestellten Räder gestohlen und in einem Keller versteckt hatten. Die Räder konnten wieder herbeigeschafft werden, während die Diebe in gerichtliche Verwahrung kamen. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, daß dieb eiben jugendlichen Diebe noch eine ganze Reihe weiterer Spitzbübereien auf dem Kerbholz haben. U. a. fand die Gendarmerie bei einem der Täter einen Gummiknüppel, der die Worte trug „Rotfront — Heil Moskau". Bei genauer Prüfung der Schrift entdeckte man, daß die Schriftzeichen mit denen eines anonymen Drohbriefes identisch sind, den vor kurzem der Jungbannführer Becker erhalten hatte. Auf Vorhalt gab einer der beiden Festgenommenen zu, diesen Brief geschrieben zu haben.
Alsfeld, 29. April. (Kind in Flammen.) In dem Kreisort Ober-Ohmen kamen zwei kleine Mädchen im Alter von etwa 5 Jahren in der Küche dem Herdfeuer zu nahe, wobei die Kleider des einen Kindes plötzlich Feuer fingen. Das bedauernswerte Kind lief auf die Straße, während die Flammen immer stärker wurden. Einem des Weges kommenden jungen Mann gelang es, die Flammen zu ersticken, doch hatte das Kind schon erhebliche Brandwunden davongetragen.
Bad Soden-Allendorf, 29. April. (Eröffnung der ersten kommunalpolitischen Schule in Deutschland.) Am Sonntag wurde hier die Kommunalpolitische Schule Gau Kurheyen mit einem feierlichen Akt in Anwesenheit des Staatsrats Gauleiters Weinrich und des Regierungspräsidenten von Mombart, sowie zahlreicher Vertreter der Vehörden und der Partei eröffnet. Staatsrat Weinrich wies darauf hin, daß die Kommunalpolitische Schule Gau Kurhessen als erste in Deutschland die Gemeindeschulzen, Bürgermeister und Oberbürgermeister zu echten nationalsozialistischen Führern der Gemeinden erziehen solle. Das sachliche Können allein reiche nicht aus, um eine Gemeinde zu leiten, das nationalsozialistische Wollen müsse hinzutreten, nur dann könne die Bürgerschaft Vertrauen zu ihren Führern haben.
Regierungspräsident von Mombart wies darauf hin, daß an die Spitze zahlreicher Gemeinden jetzt Männer berufen worden seien, deren Willen und Charakter im Kampf gestählt worden seien. Die Komunalpolitische Schule solle ihnen ihr Wissen erweitern, um sie zu echten Führern zu machen.
Frankfurt a. M., 27. April. (Großer Erfolg der DAF. i n H e s s e n.) Wie die Bezirksleitung der Deutschen Arbeitsfront meldet, hat die Werbetätigkeit der Deutschen Arbeitsfront im Gau Hessen bereits einen vollen Erfolg gezeitigt. Mehrere taufend Aufnahmen sind schon vorgenommen. Weitere Meldungen stehen noch aus. Zahlreiche
Mitteilungen der NS.-Dienststellen.
AmAbenddesl. Mai, nach den offiziellen Feierlichkeiten treffen sich die politischen Leiter und Mitglieder der Partei gemeinsam mit den Angehörigen der Eisenbahnbetriebe im Verkehrslokal, im Saale des Evangelisch e n E e m e i n d e h a u s e s. Dortselbst Tanz und Maifeier. Die Stadtkreisleitung.
Einstellung in die Schutzstaffel der NSDAP.
Die Aufnahmesperre für die SS. im Bereiche des SS.- Sturmbannes 111/83. SS.-Standarte, Standort Fulda, wird Anfangs Mai für 3 Tage aufgehoben.
M e l d u n g e n : für Fulda bei SS.-Oberscharführer
Doll, Wollweberstr. 2;
für Fulda-Land bei SS.-Scharführer Koch, Neuhof;
SS.-Scharführer Beck, Hilders und SS.-Sturm- mann Rob. Weber, Bad Salzschlirf.
Aufnahmebedingungen: Alter 18—23 Jahre, Mindestgröße 1,72 m, 2 Bürgen (Pgg.), poliz. Führungszeugnis, selbstgeschriebener Lebenslauf und 3 Paßbilder.
Der Führer des HL Sturmbanns 83. SS.-Standarte, m. d. F. b.
gez H ü b n e r, SS.-Sturmführer.
Berufliche Schulungsabende der Kreisbetriebsgruppe Bau.
Nachdem nunmehr die HJ.-Führung für unseren Kreis endgültig den Dienstag für berufliche Weiterbildung frei- gegeben hat, findet für alle zur Berufsgruppe Bau gehörigen Jugendlichen: v ~ ,
Maurer, Zimmerer, Maler, ®la|er, Dachdecker, Stukkateure, Töpfer und Bauhilfsarbeiter jeden
1. und 3. Dienstag im Monat :6 Uhr abends
' in der Städtischen Berufsschule Zicherjerweg unser Schulungsabend statt.
Daran teilnehmen kann jeder Junge, einerlei ob in der Arbeitsfront oder nicht.
Wegen des 1. Mai findet der erste Schulungsabend in diesem Monat am 8. Mai statt.
Hilkert, Kreisbetriebsgruppeuleiter, ■