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Am Feiertag der nationalen Arbeit trägt jeder Volksgenosse das Festabzeichen!

Im Einvernehmen mit der SA.-Führung wird bekannt­gegeben, daß diejenigen SA.-Männer, die im Erwerbs­leben stehen, im Festzug am 1. Mai mit ihrem Betrieb mar­schieren. und zwar nicht in der Uniform, sondern i m A r - beitsanzug oder im Festzug der Deutschen A r b e i t s f r o n t. Aber die Bekleidung wird allgemein bestimmt: Uniform wird nur von den Zugleitern, den Fahnenträgern mit Begleitung, den Musikkapellen, den Ehrenabteilungen der SA.. der HJ., der Polizei, dem Ar­beitsdienst und der gesamten Sw. getragen. Die sonstigen Teilnehmer marschieren in Berufskleidung. Die Fahnen­träger und deren Begleiter, die eine Uniform nicht besitzen, marschieren im dunklen Anzug mit roter Hakenkreuzbinde. Die weiblichen Teilnehmer marschieren nach Möglichkeit im dunklen Rock mit heller Bluse.

Die Angehörigen der freien Berufe, sowie die der Ban­ken und Sparkasien schließen sich den Beamten, die am Schluß des Teiles l des Festzuges marschieren, an.

Die Volksgenosien der Stadt Fulda werden von dieser Stelle aus nochmals ersucht, ihre Häuser mit frischem Grün zu schmücken. Die Girlanden sind mindestens 5 Meterhochzuhängen, damit Beschädigungen durch die Festwagen vermieden werden.

Programm für die Vorfeier.

Die SA., HI. und BDM. treten a m 3 0. Aprilabends 10,30 Uh r auf dem Heinrich-von-Bibra-Platz an und marschieren unter Begleitung der Standartcnkapelle 418 nach der Langenbrückenstraße, wo die feierliche Einholung des Maibaumes erfolgt. Nach Eintreffen des Maibaumes auf dem Bonifariusplatz:

Musikstück der Standarrenkapelle,

HI. und BDM. singen alte deutsche Volkslieder,

Punkt 12 Uhr nachts Errichtung des Mai­baumes durch die dafür ehrenamtlich bestellten Zim­mermannsgesellen der Stadt Fulda,

Sprechchöre der HI.,

Lieder und Tänze des BDM. und der HZ., Ansprache des Pg. Studienrat Schweikart, Musikstücke der Standartenkapelle.

Zum Abschluß singen alle Volksgenosien das Lied: Der

M a i i st gekommen.

Die Ehrenwache für den Rest der Nacht stellt die HI.

Die politischen Leiter (die Zellen- und Blockwarte der PO.), die als Ordner des Festzuges Dienst tun, versammeln sich am 1. Mai um 12.45 Uhr vor dem Evangelischen Ge­meindehaus. Das Kommando über die Festzugordner über­nimmt für den Festzugteil I: Pg. A. Trapp und für den Teil II Pg. Lohmüller.

Wer will Bolkstumswart werden?

Der Reichsbund Volkstum und Heimat veranstaltet für die NS.-Eemeinschaft Kraft durch Freude im Laufe dieses Jahres eine Reihe von Rüstwochen, in denen Volks­tumswarte ausgebildet werden sollen. In diesen Lagern werden die einzelnen Kameraden zu Pionieren der Volkslumsarbeit herangebildet. Sie erhalten eine Aus bildrng, die sie an die Wurzeln des deutschen Lebens und deutscher Artung führen soll. Die größte völkische Selbst­besinnung soll nun dazu führen, auch die Lebensformen unseres Volkes neu zu finden, die uralten Triebe und Wil­lensrichtungen unserer Rasie, die wir erst jetzt wieder klar erkennen durften, sollen nun endlich befreit werden. Alle diejenigen, die glauben, daß sie durch Charakter und welt­anschauliche Entwicklung genügend vorbereitet sind, um unsere Bewegung in das Volk zu tragen, werden gebeten, sich beim Amte Volkstum und Heimat, Kassel, Mauerstraße 3/4, schriftlich oder mündlich zu melden. In Frage kommen nur wirklich lebendige Menschen jugendlichen Geistes, die erfüllt sind von der ganzen Schwere völkischer Verantwor­tung und ergriffen von dem Glauben an die Wiedergeburt deutscher Lebensformen aus Volkstum und Heimat.

gez. Gerland,

Landschaftsführer und Gaupropagandaleiter, gez. Schneider,

Eauwart der NS.-Eemeinschaft Kraft durch Freude.

Keine Vergnügungssteuer am 1. Mai.

Der Oberbürgermeister teilt uns mit:Sämtliche Feiern und Vergnügungen, die am 1. Mai zur Feier der nationa­len Arbeit stattfinden, sind von der Vergnügungssteuer befreit."

Kraftpostverkehr am 1. Mai.

Am 1. Mai verkehren die Kraftposten FuldaBrük- kenau, FuldaHosenfeld und FuldaPoppenhausenLüt­ter wie an den Werktagen.

Apothekendrenst.

Nachtdienst und Sonntagsdienst ab heute Abend 8 Uhr Loewenapotheke H. Düster. Nachtdienst und Sonntags­dienst ab Montagabend, 30. 4., 8 Uhr Hofapotheke zum Schwan. Die Hirschapotheke ist in Bedarfsfällen geöffnet.

Stenographenprüfunge« in Fulda.

Der Hauptausschuß für Berufserziehung beim Rhein-Mainischen Industrie- und Handelstag, Sitz Frankfurt a. M. hat das frühere Stenographische Prü- fungsämt in den Prüfungsausschuß für die Durchführung von Stenographen-Prüfungen (P.A.St.) im Rhein-Maini- schen Wirtschaftsgebiet umgewandelt. Den Vorsitz des ört­lichen Prüfungsausschußes Fulda hat Herr Studienrat Foritmair, Fulda, Adaloertstr. 20 I, den stellvertreten­den Vorsitz Herr Kurzschriftlehrer W. Möller, Fulda, Bosestraße 10, inne. Die ersten Prüfungen finden am Sonntag, den 6. Ma i 19 3 4, vormittags 9 Uhr, in der Städtischen Berufsschule, Fulda, Zieherserweg 13, statt. Meldungen zur Prüfung sind in der Zeit vom 26. April bis 3. Mai bei der Bezirksstelle Fulda der Industrie- und Handelskammer für das Rhein-Mainische Wirtschaftsgebiet in Fulda, Petersbergerstraße 26, einzureichen. Dabei ist vom Prüfling ein besonderer Anmeldevordruck auszufüllen und im einzelnen anzugeben, in welchem System und wel­cher Silbenzahl er geprüft werden will und mit welchem Ergebnis er sich etwa schon einmal vor einer amtlichen Stelle einer Prüfung mit Erfolg unterzogen hat. Die Prüfungsgebühr in Höhe von 2 RM. ist bei der Meldung einzuzahlen. Für Erwerbslose beträgt die Gebühr 1 RM. Alles weitere ist durch den örtlichen Prüfungsausschuß zu erfahren.

Kauf ich im Fachgeschäfte ein,

Komm ich mit frohen Augen heim, Ob mir viel oder wenig Geld, Ich habe, stets wohl beraten, Das Rechte heimgetragen!

Ein feierlicher Staatsakt in Fulda.

Landrat Dr. Burkhardt führt Kreisleiter Ehser in sein Amt als Bürgermeister ein.

Höchstes Glück der Erdenkinder ist doch die Persönlichkeit".

(Goethe.)

Es ist für unsere nationalsozialistische Regierung nicht leicht, die wichtigen Stellen in den Staats- und Gemeinde­verwaltungen zu besetzen. Dafür kommen nur Männer in Frage, die ihre nationalsozialistische Weltanschauung be­wiesen und ihr Leben dieser Idee geweiht haben. Nur solche Männer verdienen das unbedingte Vertrauen des Führers.

Selten fand sich eine so glückliche Wahl wie die Berufung unseres Stadtkreisleiters Pg. Karl Ehser zum B ü r - germeister der Stadt Fulda. Hier wurde ein Mann aus dem Volke, der alle Not und alles Elend kennt, auf einen Platz berufen, wo er als wahrer Sozialist zum Segen seines Volkes wirken kann. Hier erhielt ein Natio­nalsozialist, der seine Treue zum Führer und zur Bewegung in tausend erbitterten Kümpfen und häßlichen Anfein­dungen bewies, die Anerkennung, die er verdient. Ein echter deutscher Mann, ein tapferer Soldat Adolf Hitlers, eine ganze Persönlichkeit! So kennen und so lieben wir unseren Parteigenossen Ehser, und so stehen wir auch weiter vertrauensvoll hinter ihm und seiner Arbeit.

Es war ein feierlicher Staatsakt, der sich am Freitag­nachmittag im alten ehrwürdigen Saal des Fuldaer Rat­hauses vollzog. Hinter dem Platz des neuen Bürgermeisters hing eine riesige mit Tannengrün bekränzte Hakenkreuz­fahne an der Wand. Eine Schar geladener Gäste, zumeist Führer und Soldaten des Dritten Reiches aus der PO., DÄF., NSBO., SA. und SS. füllte den Saal bis auf den letzten Platz. Schlicht und einfach wie Pg. Ehser selbst, und gerade deshalb desto würdiger und eindrucksvoller, verlief die Feier.

Oberbürgermeister Dr. Daixzebrink

gedachte zunächst des heute morgen plötzlich tödlich verun­glückten Fuldaer Bürgers A. Dähler, dessen Andenken ge­ehrt wurde. Dr. Danzebrink wies sodann darauf hin, daß Bürgermeister Ehser als alter Repräsentant der national­sozialistischen Idee in Fulda dem Führer in schwieriger Zeit die Treue gehalten habe. Als jahrelanger Führer einer kleinen Kampftruppe sei es ihm gelungen, neben dem großen Vertrauen seiner Parteigenossen auch das Ansehen, die Achtung und Anerkennung des ganz überwiegenden Teils der Fuldaer Bevölkerung zu erringen. Er habe den sieg­reichen Vormarsch nicht als Triumph ausgenutzt, sondern für die Eemeinschafts- u. Aufbauarbeit auf lange Sicht ver­wandt. Als gebürtiger Fuldaer kenne Bürgermeister Ehser die Fuldaer Volksseele, und echte, tiefe Liebe verbinde ihn mit seiner Vaterstadt. Ter Oberbürgermeister betonte,

Komödie der Irrungen.

Einen selten schönen Theaterabend bietet das Rhein- Mainische Künstlertheater am Donnerstag, den 3. Mai 1934 um 20 Uhr im Stadtsaal mit der Aufführung zweier Kostbarkeiten der deutschen Bühne: derK o m ö d i e der Irrungen von William Shakespeare und dem Spiel von Lanzelot, Fürsten von Dänemark, und der schönen Sanderein". Ein unendlicher Witz und eine Fülle prächtiger Lebensweisheit steckt in dem Werke Shake­speares, das Hans Rothe der Bühne in neuer Fassung ver­jüngt und in gesteigerter Wirksamkeit wiedergegeben hat. Eine Handlung voll Zufälligkeiten, voll Mißverstehen und lustigemNichtverstehenwollen" macht das Werk zu einem der heitersten Schwänke der Weltliteratur.

Keiner glaubt schließlich keinem!! . . . und weil jeder hinter jeder Redewendung, eine List, ein Scherzwort ver­mutet, drängt die Handlung zu einem Aeußersten an Miß­verständnissen und Verwechslungen. Das Ende des Spiels klärt alle Zufälligkeiten: je zwei Zwillingsbrüder stehen sich gegenüber,--zweimal Antipholus und zweimal Dromio!!

Nicht weniger Interesie dürfte das altflämische Spiel von Lanzelot, Fürsten von Dänemark, und der schönen San­derein beanspruchen! In wundervollen Farben schuf hier ein unbekannter Dichter eine Minnegeschichte ein Mär­chenspiel von Liebe, Liebesleid und tiefem, schmerzvollem Glück. Ueber aller Derbheit der Handlung liegt ein feiner, lieblicher Zauber, der das feinsinnige Werk mit einem be­sonderen Adel und Reiz erfüllt.

(Eintrittspreise siehe Inserat und Plakatanschlag!)

Neue Verordnung zur Tierbeförderuug.

Zur Verhütung von Tierquälereien haben die Mini­sterien der deutschen Länder Verordnungen über die Be­nutzung von Kraftwagen zur Tierbeförderung erlaßen. Tie Größe, Höhe und Breite der Wagen ist genau vor­geschrieben. Die Böden müssen mit einer gut aufsaugen­den Streu (Cägmehl, Torfmull) versehen sein. Die Wände sind mit einem haltbaren und leicht zu reinigenden Anstrich zu versehen. Nach jedem Gebrauch sind die Wagen und Anhänger zu reinigen und wenn nötig zu entseuchen. Groß- und Kleintiere sowie Tiere verschiedener Gattungen sind beim Zusammenladen, in einem Wagen durch Ver­schlage zu trennen, ausgenommen sind nur Muttertiere mit ihren Jungen. Die Fahrtgeschwindigkeit darf unbeschadet sonstiger Bestimmungen nicht mehr als dreißig Kilometer betragen. RVH.

Sorgt für die Kaninchen!

Gebe mit den Kaninchen wohlwollend um. Halte kein Kaninchen in einem finsteren Stall. Jedes Lebewesen braucht Sonnenlicht. Säubere den Stall regelmäßig, min­destens zweimal in der Woche. Sorge, daß der Stall trocken ist. Schütze deine Tiere gegen Ungeziefer. Gib den Kanin­chen nur unverdorbenes Futter. Biete ihnen auch öfters, besonders im Sommers frisches Wasser an. Säubere täglich die Futtertröge, dadurch beugst du vielen Krankheiten vor. Füttere die Tiere möglichst regelmäßig. Achte darauf, daß der Stall nicht zu klein ist. Gib deinen Tieren Gelegenheit zur Bewegung in frischer Luft, damit sie gesunde Glieder behalten. Gib deinen Tieren reichlich Streu. Achte darauf, daß der Stall nicht kalt oder zugig ist. Hüte dich davor, die Kaninchen an den Ohren hochzuheben, denn das ist Tier- quälerei. Wird ein Tier leidend (es frißt nicht mehr), so fuche zur rechten Zeit und am rechten Ort Abhilfe. Soll ein Tier geschlachtet werden, so bereite ihm einen schnellen, schmerzlosen Tod. RVH.

Buttermarkt.

Auf dem heutigen Buttermarkt wurde für das Pfund Butter 1,30 Mk. bezahlte. Eier kosteten das Stück 7 kJ8 Pfennig.

daß die Stadtverwaltung berufen sei, Hüter des (üllin. neuen Friedens zu fein und einen BruderkampfZe­dern. Versöhnung aller Gegensätze und soziale ' meinschaft sei das Ziel. 0 fs9e=

Nachdem Dr. Danzebrink darauf dem neuen meister den Diensteid abgenommen hatte, wurde

Kreisleiter Ehser vom Gauinspekteur und Lankum Dr. Burkhardt im Auftrage der Ganleitunq Bürgermeister in sein neues Amt eingesüh'rj. 8

Dr. Burkhardt erinnerte an den Haß und die leumdungen der Kampfjahre, mit denen jeder Station i sozialist verfolgt wurde, gleichgültig aus welchem er kam.Tage wie heute sind Marksteine in bet m lichen Geschichte der Bewegung. Ein Rückblick gibt w Kraft, weiter zu stürmen, bis der Gipfel erreicht istäm lich die Verwirklichung unseres Programms. Die Tatlâ daß einer früh zur Bewegung kam, ist noch nicht bestimmt für besondere Rechte. Mancher wurde wieder abtrünnin Aber ein unbestrittenes Verdienst haben die alten Kämp­fer sich erworben, die in den letzten Jahren der Not und de- Kampfes treu zu uns standen. Diefe Kampfjahrc dürfen wir nie vergesien, damit wir die große Linie nicht verlieren Die marxistischen Jrrlehrer und Verderber des deutschen Volkes erheben heute schon wieder frech ihr Haupt, dr­über zu wachen, ist auch eine Ihrer Ausgaben, »0 Sorgen Sie, daß unser Programm nicht umgebogen ober verwässert wird. Als Kreisleiter und Bürgermeister haben Sie das Vertrauen der Stadt und des Landkreises Fulda und Ihrer vorgesetzten Parteidienststellen erworben Bleiben Sie, was Sie waren, der einfache, anständige, ehr­liche, immer hilfsbereite Pg. Ehfer! Ein herzliches Glück auf für Ihre Arbeit!"

In bewegten Worten dankte

Bürgermeister Ehfer

für das bewiesene Vertrauen und gab einen kurzen Rück­blick.Wir mußten hier in Fulda auf andere Art kämpfen aber am heutigen Tage wird mancher erkennen, daß der Weg der richtige war. Ein großes Maß ernster Arbeit liegt noch vor uns. Ich habe stets als ehrlicher und echter Sozialist gehandelt und verspreche, alle meine Pflichten ge­treu zu erfüllen und mein ganzes Können und Wollen in . den Dienst der Stadt Fulda zu stellen, immer in erster Linie als Soldat Adolf Hitlers. Ich appelliere dabei an Äre Mitarbeit, meine alten Pgg., bleiben Sie der Idee und mir treu, dann werden wir das Ziel erreichen, das große herr­liche Reich unLer der Führung Adolf Hitlers."

Nach einem dreifachenSieg-Heil" auf den Volkskanzler Adolf Hitler und den Reichspräsidenten v. Hindenburg be­endete der gemeinsame Gesang des Horst-Wessel-Liedes bis erhebende Feier.

Schweinemarkt.

Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 234 Stück Fer­kel und 1 Läufer aufgetrieben. Bezahlt wurde für des Stück Ferkel 16, 20 und 24 Rm. Größere Tiere über Notiz.

Melsungen, 26. April. (Großes BDM. -Treffen auf dem Heiligenberg.) Der Bund Deutscher Mädels des Kreises Melsungen veranstaltet am Sonntag auf dem Heiligenberg bei Eensungen sein erstes großes Treffen. Aus allen Orten des Kreises werden die Gruppen Zusammentreffen, um in frisch-fröhlichem Spiel, zu dem sich noch ein Wertungssingen der einzelnen Gruppen, sowie die Vorführung alter Bauern- und Volkstänze gesellt, das Band der Kameradschaft enger zu knüpfen.

Kassel. (Treffen der Alten Korporale in Kassel.) Die Feier des -40jährigen Bestehens des Ver­eins ehemal. Unteroffiziere am 5. und 6. Mai in Kassel ist verbunden mit einem Bundestreffen des Bundes deut­scher Unteroffiziere. Nach dem uns vorliegenden Pro­gramm wird Exzellenz General der Infanterie a. D. non Hülsen, Ehrenführer des Landesverbandes Hessen-Nassau im Kyffhäuserbunde, am Sonnabend, den 5. Mai, abends 8 Uhr, die Parade auf dem Friedrichsplatz abnehmen. Hier­an schließt sich ein Kommers inStadt Stockholm" an. U Brudervereine aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinlauo in Stärke von 400 Mann werden teilnehmen. Am Sonn­tagabend 8.30 Uhr findet eine Festveranstaltung im Stadi- parksaal statt.

Großfeuer in Gi. Goar.

Ein Kind tn den Flammen umgelommen.

In einem Wohnbaus in S t. G o a r brach ein Brand aus, der sich mir großer Schnelligkeit verbreitete. Im dorten die Flammen auch ein zweites Wohnbaus ersam, und vor dort sprang das Feuer noch auf eine Scheune über, so daß in ganz kurzer Zeit ein

großer Gebândekomplex in hellen Flammen

Ito nb. Den Bewohnern der beiden Häuser, die sich W sämtlich schon zur Ruhe gelegt hatten, war es mch^me> möglich, die Möbel und sonstige Habseligkeiten M ' heil zu bringen. Leider bat das Feuer auch ein schenleben gefordert. Ein elfjähriger ^ung i in den Flam m en u m g e k o m m e n. Der Bate - Kindes und ein älterer Mann erlitten schwere wnudcn

Der 1. Mai.

Betrrfft: Vereidigung der Mitglieder des Vertrauen

Der 8 10 des Gesetzes zur Ordnung der Mti£,na am beit bestimmt, daß die Mitglieder des Vertrauens Tage der nationalen Arbeit ein feierliches ® . '^ ihre zukünftige Amtsführung vor der Gefolgschal triebes abzulegen haben. .. net »nd

Da die Führer der Betriebe, die Vertraucnsma ^ die Gefolgschaft an der machtvollen Kundge ^MN Schaffenden der Stirn und der Faust am 1. Mm ge­mässen, werden für eine größere Anzahl, b^" «Gische wärtige Betriebe, unvermeidbare Schwierigkeiten

Art entstehen.

Ich ordne deshalb an, daß die Vereidigung »es Vertrauensrates in feierlicher Form amchmen 2. Mai vor der versammelten Gefolgschaft u

ist.

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LG- " Arbeit Treuhänder der ^