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&UM potiüsche Nachnchien.

Am Geburtstag des Führers hat der R e t ch s b u n v der Deutschen Beamten dem Führer als Aus­druck der freudigen Teilnahme an seinem Geburtstage den Betrag von 5 0 0 0V M a r k für die Linderung der all­gemeinen Not znr freien Verfügung gestellt.

Der bulgarische Ministerpräsident Muschanoff hat sich bei Reichsanßenminister von Neurath in einem sehr herzlich gehaltenen Telegramm für den Emp- faug in Berlin bedankt.

Die ständig sich häufenden Meldungen über Aus­tritte aus der römisch-katholischen Kirche in Österreich lassen ein stärkeres Abflauen der Aus­trittsbewegung noch nicht erkennen, obwohl von Seiten der Behörden vielfach besonders auf die Staats- und Gemeindebeamten ein starker Druck zum Wiedereintritt in die römisch-katholische Kirche ausgeübt worden ist. In einem kleinen Ort in Niederösterreich sind über 600 Per­sonen aus der katholischen Kirche ausgetreten und protestantisch geworden.

Aus der Pariei ausgeschlossen.

Wegen parteischädigenden Verhaltens.

Von der Gauinspektion Regensburg, der Gauleitung Her NSDAP. Bayerische Ostmark, ist demTagblatt- Abensberg als amtliche Auflagenachricht folgendes zu­gegangen:

Der Verleger Joseph Kral von Abensberg wurde wegen parteischädigenden Verhaltens mit sofortiger Wirksamkeit aus der NSDAP, ausge­schlossen. Außerdem wurde Herr Kral durch Anord­nung des Bezirksamtes

seines Amtes als erster Bürgermeister enthoben, nachdem durch den Ausschluß das für die Bekleidung seines Amtes notwendige Vertrauen seitens der NSDAP, nicht mehr bestand.

Die durch Verfügung des Reichsschulungsleiters für den Dienstgebrauch der PO. und DÄF. verbotenePrak- tische Rednerschule- des Herrn Kral wurde beschlagnahmt.

Verboten, verboten!

Die Regierungskommission in Saar­brücken hat dem Fahrperfonal der Saarlouiser Straßen­bahn das Tragen einer schwarzweißroten Kokarde ver­boten.

Der saarländische Kultusminister hat den Schulkindern für die Zukunft dasSingenauf Straßen und Plätzen innerhalb geschlossener Ortschaften allgemein verboten. Begründet wird diese Verfügung damit, daß ein Teil der Bevölkerung an dem Singen der Lieder A n st o ß ge­nommen hätte und daher zahlreiche Beschwerden ein­gegangen seien. (!)

In der Saarbrücker Stadtratssitzung wurde davon Kenntnis gegeben, daß die Regierüngskommission die Überweisung an die Stadt Saarbrücken um 3 Millio­nen Franken gekürzt hat. Um den vorgesehenen Betrag einzusparen, bleibt der Stadt nicht anderes übrig, als in der Arbeitsbeschaffung kürzer zu treten. So wird im Saargebiet selbst dieArbeitsbeschaffungver- boten!

Sturm und Wolkenbruch über Italien.

Über ganz Oberitalien gingen von Sturm imd Hagel begleitete Wolkenbrüche nieder, die Giebel abdeckten, Bäume entwurzelten, Fensterscheiben zerstörten und mannigfache Schäden anderer Art anrichteten. Auch auf der Mailänder Messe wurde einiger Schaden ver­ursacht. In Destio riß der Sturm die

Mauer eines Sportplatzes in einer Länge von etwa 100 Metern ein.

Im Monte-Rosa-Gebiet sperrte er in der Gnifètti-Schutz- Hütte dreißig Touristen von der Außenwelt ab, doch be­steht keine Gefahr, da sie mit Lebensmitteln reichlich ver­folgt sind. Auch von der Riviera kommen Nachrichten über heftige Stürme mit zahlreichen Schäden. In Genua war die Feuerwehr den ganzen Tag dabei, u m - gestürzte Bäume zu entfernen, Hausdächer zu stützen und überschwemmte Keller leer zu pumpen. Im Hafen von Livorno l ö st e s i ch ein kleines Schleppschiff von den Ketten; es wurde an die Mole geschleudert, bekam ein Leck und versank. Da­bei e r t r a n k die Frau des Schiffseigners mit ihrer acht­jährigen Tochter.

Letzte Nachrichten.

Ein Sonderbeauftragter für Abrüstungsfragen.

Berlin, 23. April. Der Herr Reichspräsident hat Herrn Joachim von Ribbentrop zum Beauftragten für Abrüstungsfragen ernannt.

Bis jetzt 109 Tote

in Senitze geborgen.

Belgrad, 23. April. Nach den letzten Meldungen sind bis Montagabend auf dem Bergwerk Senitze bei Serajewo 109 Leichen geborgen worden. Die Rettungsarbeiten neh­men ihren Fortgang. Für die Hinterbliebenen der ums Leben gekommenenen Bergarbeiter hat König Alexander 100 000 Dinar zur Verfügung gestellt.

Ist Trotzki noch in Barbizon?

Paris, 24. April. Die Leo Trotzki gestellte Frist zur Abreise aus Frankreich war Montag abgelaufen. Trotz aller Bemühungen findiger Reporter war es nicht gelun­gen, festzustellen, ob der ehemalige Volkskommissar noch in Barbizon bei Paris weilt. Seine Begleitung hat die Abreisevorbereitungen beendet. Eine Menge Neugieriger umlagert die Villa.

Barthous Besuch in Polen.

Warschau. Barthou wird am Dienstag um 17 Uhr nach Krakau abreisen. Die polnische Presse beschäftigt sich aus­führlich und in günstigem Sinne mit den Ergebnissen des Besuches.

öas deutsche Handwerk am 1 IM

Aufruf des Reichshandwerksführers.

Der Reichöhandwerlsführer W. G. Schmidt erläßt einen Aufruf an das deutsche Handwerk, an Meister, Gesellen, Lehrlinge und sonstige Arbeitnehmer des Hand­werks, in dem es heißt:

Der nationalsozialistische Staat hat den 1. M a i zum Nationalfeiertag erklärt. Damit ist bereits im Vor­jahre ein tiefes Sehnen des deutschen Volkes, die Wert­schätzung der Hand- und Kopfarbeit durch einen be­sonderen Feiertag hervorzuheben, erfüllt. Im deutschen Handwerk ist die A r b c i t, die Handarbeit und die Kopf­arbeit, Grundlage und Voraussetzung der Wirtschaft und Kultur des gesamten deutschen Handwerks.

Meister, Gesellen, Lehrlinge und sonstige Arbeitnehmer des deutschen Handwerks arbeiten in wohlgeordneter Bctricbsgefolgschaft und bei »ationalsozialistischcr Haltung in treuer Kameradschaft zusammen.

Es wird die Aufgabe des deutschen Handwerks sein, die Arbeit und den schaffenden Menschen wieder so zur Ehre zu bringen, daß das Bewußtsein der gemein­samen Zusammenarbeit in einem Betriebe, die gemeinsame Verantwortung für einen Betrieb und das gemeinsame Streben nach höchster Leistungsfähigkeit und Vollkommenheit das festeste Band für Betriebsführer und Betriebsgefolg­schaft, für Meister, Gesellen und Lehrlinge unterein­ander ist.

Wenn dieser sehnlichste Wunsch des deutschen Hand­werks einmal in höchstmöglicher Vollkommenheit erfüllt ist dann wird der deutsche Sorialismus als heiliüstc und

Der Tod im Schacht.

Leichenbergung im Ltngiücksschachi.

Berg Werkskala strophe bei Serajeivo.

Auf der Kohlen- und ErzgrubeAlte Zeche" bei Sera­jewo ereignete sich durch Entzündung von Metangas eine entsetzliche Grubenkatastrophe.

Die Zahl der eingeschlossenen Berg­arbeiter war in den ersten Berichten viel zu hoch an­gegeben worden, da selbst die Grubenverwaltung nicht genau wußte, wieviel Arbeiter sich zur Zeit der furchtbaren Explosion im Bergwerk befanden. Nach den letzten Fest­stellungen waren wahrscheinlich

insgesamt 161 Mann unter Tage, als sich das Unglück ereignete. Die Rettungsarbeiten ge­stalteten sich äußerst schwierig, es konnten bisher nur etwa 25 Personen gerettet werden. Nach dreißigstündiger fieberhafter Arbeit sind

60 Leichen geborgen worden.

Die meisten von den Geretteten befanden sich, als das Unglück eintrat, in der sogenannten ersten Galerie in der Nähe der Einsahrt. Aber auch von jenen, die 2 00 Meter tief in der Erde arbeiteten, blieb der eine oder der andere auf wunderbare Weise am Leben. So wurde ein bewußtloser Bergmann geborgen, der unter der Leiche eines Kameraden lag. Beide waren durch die Explosion betäubt worden und zu Boden gestürzt. Wäh­rend jedoch der obenliegende dem giftigen Gas erlag, rettete er seinen Freund, auf dessen Gesicht er gefallen war, vor der Einwirkung des Giftes.

In Senitze sind die Minister für Bergbau und Sozialpolitik, Ulmanski und Nowak, eingetroffen. Sie haben die Bildung eines Untersuchungsaus­schusses augeordnet, der die genaue Ursache der Kata­strophe feststellen soll, die als das größte Gruben- u n g l ü ck anzusehen ist, das jemals am Balkan zu ver­zeichnen war.

Grubenpferd war der Retter.

Ein Geretteter erzählt, daß er seine Rettung ebenso wie 18 seiner Kameraden einem Grubenpserd au verdanken habe: ..Durcki den Luftdruck inkolae der Ex­

RS.-OberschuleStarnberger See".

Von Stabschef Röhm eingewciht.

In Feldafing am Starnberger See wurde die erste

" alsozialistische Oberschule eingeweiht. Der Festakt erhielt ein besonderes Gepräge durch die per­sönliche Anwesenheit des Stabschefs Röhm

Den Höhepunkt des Festaktes bildete die Rede des Stabschefs Ernst Röhm, der u. a. ausführte: Der Zweck, der mit der Gründung dieser Anstalt verfolgt werde, sei, ^unglinge und Männer heranzuziehen, die das eine auf ihre Fahne geschrieben hätten:

Liebe zu Volk und Vaterland.

Unser Ziel ist, in euch Jungens den Kampfgeist zu Wecken und lebendig zu halten. Ihr sollt das erstreben und er­reichen, was dem Führer in seiner Aufbauarbeit für Deutschland als Ziel vorschwebt."

Telephouzentralc aus dem Tempelhofer Feld am 1. Mai. Für die riesige Kundgebung am 1. Mai aus dem Tempel­hofer Feld in Berlin ist u. a. ein eigenes Telephonnetz für die Aufmarschleitung, die Polizeidienststellen, die Presse usw. angelegt worden. Unser Bild zeigt das Vermittlungs­amt der Zentrale, das für eine kleine Stadl ausreichen würde.

schwerste Ausgabe des «ationassoziaUstische» Staate» . Sieg davo»getragen haben.

Ich erwarte deshalb von allen Betricbsiuk^» und Betriebsführern des deutschen Handwerks, von Handwerksmeistern, von den Handwerksgesellen und in fügen Arbeitnehmern und von den Handwerkslehrlina?" daß sie sich der Bedeutung des Feiertages der naten Arbeit innerlich bewußt sind und äußerlich restlos an den öffentlichen nationalen Feierllâi in ständischer Geschlossenheit und Gemeinschaft I i g e n.

Beteiligung aller Innungen am National­feiertag.

Ferner hat der R e i ch s h a n d w e r k s f ü h r e r die ständischen Körperschaften und Organisationen Handwerks eine A nord n u n g herausgegeben in betont wird:

Soweit von den Propagandabeauftragte« des Reichs Ministers für Volksaufklärung und Propaganda in einzelnen Landesteilen, in den einzelnen Städten und W mcinde» öffentliche Feiern abgehalten und U i« züge veranstaltet werden usw., haben sich die In nun gen an diesen Feierlichkeiten als g c s ch l o s s e n e F o r = mation zu beteiligen.

Die I n n u n g s f ü h r e r haben darüber zu wache» daß M e i st e r, Gesellen und L e h r l i n g e bei dieser Gelegenheit in geschlossener Berufs- und Ständesgemeiii- schaft an allen öffentlichen Feierlichkeiten, die aus Anlaß des Feiertages der nationalen Arbeit veranstaltet werden, teilnehmen.

plosion verlöschen sofort sämtliche Lampen: es herrschte völlige Finsternis.

In diesem Augenblick stieß ich aus das Pferd, das sich von seinen Strängen losgerissen hatte und instinktiv der Ausfahrt zutrabte. Ich hielt mich an dem Schwanz des Pferdes fest und reichte meinem Nebenmann die andere Hand. Die in unmittelbarer Nähe stehenden übrigen Bergleute bildeten im Nu eine Kette und liefen hinter dem Pferd her um ihr Leben. Sie erreichten auch den Ausgang, ehe noch der Stollen von Giftschwaden ver­seucht wurde. Aber vier Kameraden haben nicht mehr den Anschluß an diese lebendige Kette gefunden. Sie wurden später von den Rettungsmannschaften erstickt auf­gefunden/

Erubenexplosion bei Sarajevo. In der Nähe von Saia- jevo ereignete sich am Sonnabend durch eine Explosion unm Tage ein furchtbares Grubenunglück, das größte in der Ge­schichte des südslawischen Staates, das mehr als 100 Todes­opfer gefordert haben dürfte. Die Katastrophe ereign» sich in den bei Vifoko gelegenen Kohlengruben der W Werksgesellschaft Zenica.

Brücke aus der alten , in die neue Zeit.

Die Einweihung der Adolf-Hitler-Brücke in Koblenz.

In Koblenz wurde die neue Adolf-Hitler-Brücke geweiht, die als Meisterwerk modernster Technik die überspannt und in etwa zweijähriger Bauzeit mit ein Kostenaufwand von 5,2 Millionen Mark erstellt wu; Die neue Brücke darf alseinedergrößtenEll betonbrückender Welt gelten. ... .z

Justizminister Kerri als Vertreter des führte u. a. aus:Als damals der erste Spatenstich ö wurde zu der Brücke, da sprach einer der Unseren damals als Utopie verlachte Wort: Möge dreze . im Dritten Reich vollendet werden. » damals gewünscht wurde, ist Wirklichkeit geworden. Brücke sei uns Symbol. .

Aus der alten Zeit ragt sie hinüber in die: neu o Jeder, der über sie geht, soll an jene Brücke denttM Adolf Hitler baute, damit nur in das neue Den! schreite« konnte«. . bcr inl§

Unser Führer, dem unsere Herzen zuzauchzen, * den Glauben an uns selbst wiedergab, er soll diese -« seinen Namen geben. Mit diesem Namen weihe / ^ neue Brücke, die ein gewaltiges, großes Wen Arbeitsschlacht des Dritten Reiches darstellt.

Dreizehnmal bie Todesstrafe beaniragt

Im Hamburger Prozeß gegen die Rote Marine.

Im Hamburger Prozeß gegen die Marine vor dein Hanseatischen Sondergericht denn der Staatsanwalt gegen 13 Angeklagte die gegen fast alle übrigen forderte er die Vcrhangmn v ^ Zuchthausstrafen. Bei dem Prozeß handelt es hB Sühne für den Mord an den Hamburger Heinzelmann. Der Staatsanwalt betonte " ' ^ Plädoyer, daß das Treiben der Roten 91« J be- eine besondere Kampftruppe gewesen sei, in be­sonders gefährlich gewesen wäre. Deri M> dem der SA.-Mann Heinzelmann niedergeschen 'er- sei ein planmäßig vorbereiteter, kombinierter o und M e s s e r n b e r s a l l gewesen.