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ul-aer Anzeiger

°«ffÄ&ÄwÄ Tageblatt für Rhön un- Vogelsberg te' 'ää it §L ÄLKK^Wr KL Zul-a. UN- Haunetal. Zul-aer Kreisbia« MW« awyei^s <K t-aËmack, Fulda, Konigstr. ^^ V / V auf Nachlaß. -DA." 1000. - Verantwort!, für den

Haupksthriltleiters: Fr. Ehrenklau, Lauterbach H. Reâaktion UN-GesibäKsstelle: Königstraße 42 4-§ernfprech-/lnMu8 Nr. 24S4 Anzeigenteil Ferdinand Shrrnklcm, Lauterbach.-. 771711^934 Fulda, Freitag, 20. April 11. Jahrgang

Zum 45. Geburtstage des Führers.

Lahr des Triumphes.

Dem Führer zum 45. Geburtstag.

Als wir vor einem Jahre dem Volkskanzler Adolf Hitler unsere Glückwünsche zu seinem Geburtstage aus­sprachen, schrieben wir u. a., er sei auf einem Höhepunkt eines Lebens angekommen. Irgendeiner, den noch vor sünszebn Jahren niemand kannte, einer, der kein Ver­mögen, keinen Namen, keine Beziehungen, buchstäblich nichts gehabt hatte, stand nach einer langen Reihe von Jabren, die von Kamps, Anfeindungen, Spott, Haß, Ver­salzung angesüllt gewesen waren, schließlich eines Abends dort in der Neichshauptstadt am geöffneten Fenster der Reichskanzlei und hörte in dem brausenden Jubel der drautzen vorbeiziehenden Menge sein heißes Herz schlagen. Am Ende eines langen Weges stand er da und begann schon wieder einen neuen, noch längeren, nunmehr als Kanzler und Führer des deutschen Volkes.

Das war vor einem Jahr. Ein Höhepunkt seines Lebens? Wer unter uns allen, die wir das erste Jahr der Regierung Hitler miterlebt haben, wäre damals tollkühn genug gewesen, beispielsweise zu behaupten, die Zahl der Arbeitslosen würde in einem Lebensjahr des Kanzlers gleich zu Hunderttansenden dahinschwinden? Nun, die Wirklichkeit sollte selbst derart hochgegrifsene Zahlen noch wen in den Schatten stellen: Heute wissen wir, daß der Rückgang der Erwerbslosenzahl im ersten Lebensjahr, das Adolf Hitler als Reichskanzler erlebte, nicht nach Hnndert- mnsendeu, sondern nach Millionen züblt. Wir hatten noch zu Beginn des Jahres 1933 mehr als sieben Mil­lionen idie statistisch nicht erfaßten Arbeitslosen mit ein- simchncu - die zuständige Behörde hat vor wenigen Wochen feftgestellt, daß mir nur noch 2,8 Millionen haben, und im Augenblick, da diese Zeilen erscheinen. ist die Zahl mit aller Wahrscheinlichkeit schon wieder unterboten? Mit anderen Worten: Die Kurve der Erfolge dieses Mannes stieg von jenem Höhepunkt vor einem Jahr so steil an, daè die Linie sich der Senkrechten zu nähern beginnt.

Es ist nötig, sich diese beiden Gegensätze den unbe- utniuen Gefreiten des Weltkrieges einerseits, den Kanzler des Deutschen Reiches andrerseits, die sieben Millionen Einerseits und die 2,8 Millionen Arbeitsloser andrerseits - lieutc vor Augen zu halten. Des Führers Geburtstag

in den deutschen Frühling, deutsch der Jahreszeit "ach und dem hoffnungsvollen Neubeginn eines jungen MMschland nach. Sein Geburtstag fällt, im größeren Zeitraum gesehen, ferner in die Zeit vor dem National- fetertag des deutschen Volkes, an dem sich ein ganzes Volk n äsende Gemeinschaft bekennt und ist dieses Mannes Leben nicht erfüllt von zehrender Arbeit und

llnd wenn es köstlich gewesen ist, so ist es M ü b c " Arbeit gewesen", sagt die Bibel vom mensch- »An Leben.

Anders ist des Führers Antlitz heute, als zu der Zeit, a n nur einer von sieben war, als er mit ganzen sechs bnnungsgenössèn einsam stand in seiner Zeit. Auch da- h , ^"n seine Züge beherrscht von tiefem Ernst, von

Heiligen Besessenheit von seiner Mission, die wie ein 171'". ^m brannte. Heute aber trägt dieses Gesicht, kl aa- Leites der ganzen Erde bekannt ist, Runen, "Sorgte Nächte, aufreibende Arbeit, gigantischer llrgcn eine Welt voll Aufgaben binein- tinl ell 11116 'vir lesen in diesem Antlitz die Geschichte to/ih C11-. "oller Taten. Als anno 1887 der italienische Crispi bei Bismarck in Friedrichsrub zu Uöèu» '^ ^ 11116 bei einem längeren Gespräch mit dem n ^a^manu seiner Zeit melancholische Betrach- "ver den allzu schnellen Ablauf der Lebenszeit aii- aus'k»^"RÜe ihm der Eiserne Kanzler:Sie gut

'e n das ist die Hauptsache!"

Adoii lv.l^ ""t allem Recht von sich sagen. Und wenn Keita llente dus sein erstes Lebensjahr als des jurückbli »^ "ich! nur, sondern auch als Führer gurüsfhslu' 6nnn muß auch seine allzu große persönliche es e i n 11116 menschliche Bescheidenheit zugeben, daß Mitarbeit' n 1 r d es Triu m phes für ihn, für seine bemu. m1,.11116 lür Las ganze freudig mitarbeitcnde baran >.,77 gewesen ist. Als er zur Macht kam auch 7Weu >1, " immer denken hat er nicht wie die nten und 7' Nachkriegsvorgänger den Mund vollgeuom ^dtoinm etnem der sattsam bekanntenRegierungs- ^tlniiatp » 111,1 'Versprechungen um sich geworfen. Er biet Jab>,,1'"' uichts, als daß man ibn zunächst einmal lasten sollte. Das bedeutete eine zu Avni , Abkehr von dem Fortwurstelu von Monat ^^anoii^H'"»^" "lühsqm erreichten Pumps bei in und lange »!,<?, R änken. Es bedeutete ein Planen aus MinnJJ11 dcni sich die Männer der schwarzroten

N ' .""E" "»frassen konnten.

^âhrculull' ^'oür Kanzler hat es sich nicht leicht gemacht. Greife fein 1,011 111115 in seinem größeren oder kleineren h.ie unb^^r! durchdenkt, ruht aus Adolf Hitler ^li i u7 " ^ ^.." a st Der verantwortlichen ^lkez, ba® größten mitteleuropäischen Volkes, eines . Sdlt bmL" Weltkrieg gegen ücbenuudzwanzigsacku ^ aus agp,?°1' ."."^Aiörte Tribute dafür zahlen mußte ^tigino 5. Gebieten dem offenkundigen Verfall ent- "^ern in 'rlHl^ânner denken nicht in Tagewerken, ^itifcbrn hm- ntcn* nicht in Ernzelgeschästsn, sondern - ftionen größten Ausmaßes, nicht in Grund­

stücken und Gütern, sondern in Reichen und Erdteilen, nicht in Betrieben und Belegschaften, sondern in ganzen Na­tionen. Sie stehen über den kleinen Sorgen unseres All­tages sie m ü s s e n sich den Überblick über die Zusammen­hänge und Aufgaben großen Stiles sickern, wie es Adolf

Hitler noch kürzlich in der bekannten Unterredung mit dem amerikanischen Journalisten als Leitsatz seiner Arbeit bezeichnete.

Durch die Welt um Deutschland herum geht heute der Schrei nach dem wahren Führer. Sie beneiden das deutsche Volk heute um den Mann, in dessen Hände es sein Schicksal vertrauend gelegt bot, sie beneiden es voller Be­wunderung um die gewaltigen Erfolge dieser ersten fünf Vierteljahre der Regierung Hitler. Aber niemand beneidet den Führer und Kanzler um das, was er sich als sein Lebensziel gesetzt hat: das ausgcplünderte. verleumdete, wehrlos gemachte deutsche Volk wieder auf seinen alten Platz unter den Völkern der Erde zu stellen. Denn dies c Ausgabe das missen die Staatsmänner der Welt sehr tvohl ist vom Durchschnitt nicht zu lösen: an sie darf sich n u r ein Auserwählter, ein Begnadeter, heranwagen. Ob Adolf Hitler ein solcher Auserwählter, Begnadeter ist, diese Frage wird heute, da er sein zweites Lebensjahr als Kanzler und Führer Deutschlands beginnt, auch von der Welt draußen nicht mehr gestellt: er bot sie seit dem 30. Januar 1933 täglich beantwortet. Die Jahre gut ausfüllen, sagte Bismarck zu dem italienischen Staats­mann: Adolf Hitler handelt danach.

Freilich, er mußte wie der erste Kanzler des Reiches, die bittere Erfahrung machen, daß gerade dir Größe des staatsmännischen Erfolges und der Persönlichkeit die Nei­der und Hasser außerhalb der Reichsgrenzen zu ver­doppelter Hetze trieb Aber unsern Führer kann das um so mehr kalt lassen, als diese Wühlereien gerade das G e g e u t e i 1 des Beabsichtigten zur Folge batten. Goethe sagte es einmal so:Der böse Wille, der den Ruf eines bebeutenben Maunes vernichten möchte, bringt sehr oft das Entgegengesetzte Hervor: er marin die Welt aufmerk­sam aus die Persönlichkeit " Die internationalen Stünkc- reien gegen den Kanzlei und gegen die von ihm geführte Bewegung haben nu' die Folge gehabt, daß sich auch solche Kreise mit den dein üben Vo rgängen und ihren Ursachen und AnswirkungeN beschäftigen, die bis dahin lediglich die grundsätzliche Ablehnung alles dessen kannten, was aus dem Aachkriegsdeiitschland kam.

So reichen die Ansstrahlnngeu der Persönlichkeit Adolf Hitlers heute weit über die Grenzen Deutschlands hinauf Wir aber, das deutsche Volk, erneuern heute an dem Tage, da der Kanzler seinen Geburtstag in der Blüte der Mannesjahre feiert, in Freude und Stolz z u - g l c i cb das Bekenntnis vom 12. November.

P 0 r an, F ü h r e r, w i r m a r s ch i e r e n mit!

P. A. R.

Adolf Htilsr, der Mensch.

Aus eine erstaunlich schnelle Weise ist die Einfüh­lung des deutschen Volkes in die Tatsache der national­sozialistischen Regierung, des Totalitätsstaates und bet geistigen Beherrschung aller öffentlichen Vorgänge durch den Nationalsozialismus vor sich gegangen. Kaurn ein anderer Umstand ist beweiskräftiger für dw arteigene Gegebenheit dieser Regierungsform. ibtt leben ge geu.e als etwas schlechthin Selbstverständliches am Wenn wir

nun nach der Erklärung dafür suchen, dann ergibt sich von selbst eine ganze Reihe naheliegender Gründe. Unter diesen Gründen aber wird einer häufig außer acht ge­lassen: die unmittelbare Einwirkung der Persön­lichkeit, des Menschen Adolf Hitler.

Aber, wird man vielleicht einwenden wollen, die be­stand doch schon vorher, als er noch nicht Kanzler war, auch vorher ist er doch in den letzten Jahren kreuz und quer durch Deutschland gefahren und hat zu den Massen gesprochen. Der Einwand wäre nut zur Hälfte richtig. Denn es ist natürlich ein erheblicher Unterschied, ob je­mand ständig belauert von den Schergen eines volks­fremden Regierungssystems zu seinen Wählern sprechen, dabei jedes Wort auf die Goldwage legen muß und gerade die brennendsten Dinge nur umschreiben darf, immer des Zugriffs dieser Schergen gewärtig, immer am nächsten Tage die hämischen Entstellungen in der gegnerischen Presse findend, oder ob ein solcher Mann im Kampf um die restlose Eroberung seines Volkes sich als sein er­wählter Führer völlig unbehindert bewegen, aus vollem Herzen sprechen und die Dinge beim rechten Namen nennen kann. Millionen unserer deutschen Volksgenosien haben in diesem vergangenen Lebensjahr des Führers ihn nicht nur in seiner Stellung als Reichskanzler und Führer gesehen und gehört, sondern haben ihn auch aus allernächster Nähe in feinet herzgewinnenden, schlichten, natürlichen Art beobachten können.

Die Menschen, die mit ihm sprechen durften, sind nicht mehr zu zählen, geschweige denn diejenigen, die ihm die Hand drücken konnten. Und das soll ihm auch bei dieser Gelegenheit wieder gedankt sein, daß er sich nicht a b = schließt, daß er unter die Menschen geht, so oft er nur irgend kann, daß er mit ihnen spricht und aus unmittelbaren Schilderungen ihre Sorgen und Nöte hört. Er selbst Kat es ja noch kürzlich erzählt, rote er an seinem MittagStisch täglich Gäste aus den verschiedensten Volkskreisen unb aus den verschiedensten Gegenden des Reiches bei sich sieht und den größten Wert daraus legt, auf diese Weise direkte Fühlung vor allem auch mit dem einfachen Mann zu behalten.

Und wer auch immer mit Adolf Hitler sprechen konnte, er wird meistens eine Tatsache ganz besonders betonen, wenn er die Wirkung der Persönlichkeit des Führers im Gespräch schildert: daß nämlich die sugge­stive Kraft, die von ihm ausgehl und der sich noch niemand hat entziehen können, vor allem konzentriert ist in seinen Auge n. Diese Augen sind vielleicht an dem Menschen Hitler das bezeichnendste Merkmal. In ihnen ist eine ganz seltene Mischung von Kraft, Zielbewußtheil, lebensvoller Klugheit, Güte und Herzenswärmc zugleich. Die ganze Persönlichkeit Hitlers strahlt aus ihnen. Niemand vergißt sie, luer einmal hineinsah.

Wo Adolf Hitler in der Öffentlichkeit erscheint, flie­gen ihm die Herzen der Menschen zu, noch bevor sie die Arme zum Gruß erhoben haben. Man kann diesen Vor­gang besonders deutlich bei solchen Gelegenheiten beob­achten, bei denen er zwanglos durch die Menge schreitet, beispielsweise auf dem Bückeberg. Fast immer wird man dann auch sehen können, daß Ädols Hitler erfreulicher­weise meistens langsam dahingcüt. Das hat nicht nur seinen Grund darin, daß er weiß: jeder dieser Tau­sende wartet auf den Augenblick, mich sehen zu könuen, sondern der Führer will auch den Menschen, die zu ihm drängen, selbst in die Augen sehen und darin lesen können. Auch das kennzeichnet seine Persönlichkeit.

Und ein anderes ist untrüglicher Beweis für die Wirkung des Menschen in ihm: sein Verhältnis zu den Kinder n. Wer überall die Kinder sofort im ersten Augenblick derart für fick hat wie der Führer, der steht im Herzen des Volkes auf einem unerschütterlichen Funda­ment. Vor mir liegt ein Photo, das eine reizende Szene zeigt. Da hatte der Vizekanzler v. Papen in seiner Eigen­schaft als Reichskommissar für bie Saarsrage kürzlich eine Schar Saarkinder in sein Haus in Berlin einge­laden, die gerade in der Reichshauptstadt zu Besuch weil­ten. Wer beschreibt die Freude der Kinder, als sie plötz­lich hören: Adolf Hitler kommt auch! Nun werden sie in den Saal geführt, in dem der Führer mit den anderen Gästen des Vizekanzlers am Kafseetisch sitzt, und da ist kein Halten mehr, da stürmen sic auf ibn los, daß Herr v. Papeu sich halb erschrocken und halb belustigt erhebt und beschwichtigend die Hände ausstrockt. Und der Führer? Er sieht nichts als die Jungens und Mädels, die auf ibn eindringen, und der ganze Mann ist nur noch eine strahlende Freude.

Das ist Adolf Hitler, der Mensch. K. F-

Leden Freitag polnischer Kurzbericht.

Landc8yrop<ma»dolciiek Schulze Wcchsiuigcn am Mikrophon.

Die ReichSscndclcitunq teilt mit: Im Auftrag des Rcichsministcrs Dr. G 0 e b b c l .s übernimmt bei Landes propagandalciter, Pg. S ch n l z c W c ch s u n g c n , die laufenden politischen Kurzberichte im deutschen. Rund­funk.

Der politische Kurzbericht am ,r r c l t a g gebt von 20 00 bis 20,10 Uhr über alle Reichssender, um 22,00 Uhr über den Deutschlandsender, und während der Llacht zum Sonnabend in englischer, französischer, spanischer und portugiesischer Sprache über den deutschen KurzpreLLN- fenber.