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as neue Deutschland

Man forschte nach den leiblichen Gesetzen und den seelischen Geboten der Gemeinschaft und da fand man, daß man Geist und Leib nicht von­einander trennen konnte, daß die Gesetze der leib­lichen Vererbung ihren unmittelbaren Widerschein hatten in der seelischen Hütung und der inneren Festigkeit eines neuen Menschentums. Diese neue Naturcrkcnnlnis ist also nicht ein platter Matcria- liSmus, als der sie in allen diesen Jahren bc- kämpst worden ist, sondern bedeutet ein grosses menschliches Erwachen, wie einst, als die euro­päische Naturwissenschaft nach einer l500jährigen toten Zeit" seit dem Sterben der antiken griechischen Welt sich Rechenschaft abzulegen be­gann über das Gesetz der kreisenden Gestirne, ebenso wie über die Gesetzmäßigkeit des Blut­kreislaufes im menschlichen Körper.

Alfred Rosenberg.

Obergebietsführer Axmann sprach vor den Sozialreferenten der Hitlerjugend.

NSK. In diesen Tagen waren die Leiter desSozialen Amtes" der Obergebiete und Gebiete in Berlin anwesend, um von der Reichsjugendführung ihre Richtlinien zu empfangen. Obergebietsführer Armann sprach über die Aufgaben der Gesundheirsfüürung und kündigte an, daß auf diesem Gebiet in Zukunft eine intensive Arbeit zu leisten sei, um der körperlichen Überbeanspruchung der Jugend frühzeitig und planmäßig vorzubeugen.

Er gab für die Arbeit in der Jugendpflege die neuen technischen Bestimmungen über die Fahrpreisermäßigung bei Jugendpflegeveranstaltungen usw. bekannt. Er ging insbesondere ein auf die

Jugcndcrholungspslege und die Zusammenarbeit mit der NS.-Bolkswohlsahrt.

Auf der anschließenden Zusammenkunft der Gauanits- lt~.er der NSV. und den Sozialreserenten der Hitler­jugend im Reichstag wurde volle Einmütigkeit erzielt. Da sich die Hitlerjugend in der Jugenderholungspslege unter Beweis gestellt hat, wird sie auch in Zukunft im Rahmen der NSV. die Fragen der Jugenderholungs­pflege bearbeiten. Damit ist der vorbildliche Zustand er­reicht, daß sich die Organisationen nicht etwa vertikal ab­schließen, sondern, wie Obergebietsführer Armann betonte, in horizontaler Linie Zusammenarbeiten.

Er behandelte weiterhin die durch die Vereinbarung zwischen der Reichsanstalt für Arbeitslofenversicherung und -Vermittlung und der Reichsjugendführung vollzogene

Eingliederung der Landhelfer in die HI.

und die besondere Betreuung der Landhelfer durch die Hitlerjugend. Die neuesten (Ergebnisse in der Arbeit des Jugendrechtes wurden berücksichtigt. Schließlich ging Obergebietsführer Armann auf die Durchführung des

Reichsberufswettlampses der deutschen Jugend ein. Diese Ausführungen machte er in Anwesenheit der Verbandsjugendleiter in der Teutschen Arbeitsfront.

Tie mehrtägige Zusammenkunft der Sachbearbeiter der Hitlerjugend ebnete ihnen den Weg für die weitere praktische Arbeit im Dienste des Sozialismus.

Das Michsüberwachungsamt für Schulung gibt bekannt:

NSK. Das Reichsüberwachungsamt für die Schulung und Erziehung der gesamten nationalsozialistischen Be­wegung gibt, folgende Verfügung heraus: 1. In Anbe­tracht einer unbefangenen Beurteilung der germa­nischen Vorgeschichte bestimme ich Herrn Privat- dozenten Dr. Hans Reinerth, Universität Tübingen, mit meiner Beratung auf allen einschlägigen Gebieten. Doktor Reinerth wird damit zugleich bevollmächtigt, alle Unter­handlungen in dieser Frage zu führen, um eine einheit­liche Haltung in der NSDAP, sicherzustellen. 2. Die Reichsstelle zur Förderung des Deutschen S ch r i f t t u m s ist mir persönlich unterstellt Sie hat die Aufgabe, das erschienene Schrifttum Deutschlands zu prü­fen und das für die NSDAP., für das WerkKraft durch Freude" und für alle angeschlossenen Verbände Wertvolle m empfehlen. Alle Schreiben der in Frage kommenden Stellen sind zu richten an den geschäftsführenden Leiter Pg. Hans Hagemeyer in Berlin N, Oranienburger Str. 79. Die parteiamtliche Empfehlung oder Ablehnung der für die Werbung innerhalb der NSDAP. in Betracht kom­menden Schriften erläßt die mir unterstellte Reichs­überwachungsstelle der Bewegung. Ihre Anschrift lautet vom 1. April 1934: Berlin W 10, Mar- garetenstr. 17. (gez.) Alfred Rosenberg.

Richtlinien für bevölkerungs- und rassenpolitische

Schulung und Propaganda der NSDAP.

NSK. Ter Leiter des Ausklärungsamtes für Bevölke­rungs- und Rassenpflege der NSDAP, teilt mit:

In Durchführung der Anordnung des Stellvertreters des Führers vom 17. November 1933, nach der ich mit der Vereinheitlichung und Überwachung bevölkerungs- und rassenpolitischer Schulungs- und Propagandaarbeit inner­halb der NSDAP. beauftragt worden bin, habe ich im Einverständnis mit Pg. Rosenberg und Pg. Dr. Goebbels Richtlinien für die Arbeit auf diesem Gebiet heraus­gegeben, die für alle Parieigliederungen maßgebend und verbindlich sind.

Ich fordere alle Dienststellen der Partei, die auf dem genannten Gebiete arbeiten, auf, sich wegen des Bezuges Dieser Richtlinien und ihrer Durchführung direkt mit mir -n Verbindung zu setzen, soweit dies nicht schon ge­schehen ist.

Die Dienststellen des Reichsschulungsamtes und die Reichspropagandaleitung erhalten Richtlinien und An­weisungen direkt

Die Entfremdung zwischen Volk und Recht hört aus.

Der Reichsjtlstizministcr in derDeutschen Justiz".

Die neue Nummer derDeutschen I n st i z" R. v. Decker's Verlag, G. Schenck, Berlin W9, Bezugs­preis vierteljährlich 3,60 Mark durch die Post) bringt zu .Anfang den Wortlaut der Rede, die der Reichsminister der Justiz," Dr. Gürtner, auf der Arbeitstagung der Akademie für Deutsches Recht überRichter unb Rechts­anwalt im neuen Staat" gehalten bat. über die Ent­fremdung zwischen Volk und Recht führt der Rcichsjustiz- minister aus:

Es erscheint gewiß nicht verwunderlich, daß auch die Gesetzgebung, die Rechtsprechung und die Rechtswissen­schaft vielfach die Züge des neunzehnten Jahrhunderts ritnahmen und damit von selbst in eine (Entfernung $ um volksmäßigen Empfinden geraten sind. Die tiefe E n t f r e in dung z w i s ch e n Volk u n d Recht ist ganz gewiß nicht in erster Linie auf die Person acs deutschen Richters zurückzusühren, sondern ist die un­ausbleibliche Folge der Tatsache, daß das geschriebene unb gesprochene Recht mit dem Rechtsgefühl des Volkes viel­fach in Widerspruch stand.

Der Reichskanzler bat zu mehreren Malen diese Tragik für die Justiz sehr anschaulich in scharfen Anti­thesen uns vorgestellt:Was soll eine Justiz, wenn über die großen sittlichen Grundsätze im Leben eines Volkes nicht eine, sondern zwei völlig entgegengesetzte An­schauungen bestehen, die sich bis aufs Messer bekämpfen? Was soll eine Justiz, wenn ein Teil des Volkes den Landesverrat als Heldentat, der andere ihn als todes- würdiges Verbrechen empfindet, wenn ein Teil den Sol­datentod als Heldentum feiert, der andere Teil ibn als Dummheit belacht, wenn ein Teil das Christentum als Grundlage des Staates erklärt, der andere eine schamlose Gotteslästerung als hochachtbare Äußerung der Kunst betrachtet wissen will. Man könnte diese Beispiele beliebig sortieren und würde daraus erst die tiefe Tragik ermessen können, die in der vergangenen Zeit über dem deutschen Volk und dem deutschen Richter gewaltet hat.

In diesem Punkte scheint mir die neue Zeit einen grundsätzlichen Wandel gebracht zu haben oder mindestens den verheißungsvollen Anfang dazu gemacht zu haben. Selbstverständlich können auch wir das Recht und die Sittlichkeit nicht einander gleichstellen, schon des­wegen nicht, weil alle sittlichen Gebote ihrer Natur nach unerfüllbar, und alle Rechtsgebote ihrer Natur nach er­füllbar sein müssen. Aber sobald das Volk merkt, daß vom Recht und vom Richter nichts gebilligt wird, was seiner Auffassung von Sittlichkeit zuwiderlänst,' sobald es sieht, daß es auch am Gericht mit rechten Dingen zu­geht, wird ganz von selbst das Vertrauen zum Recht und zum Richter sich festigen."

Achtung, Achtung!

Die Arbeitsschlacht schafft weiteren Millionen Volksgenofsen Arbeit und Brot. Die feit langem ungewohnte Arbeit kann Anlaß zu zahlreichen Unglücksfällen werden!"

Die wenigsten Menschen wissen, wieviel Unfälle im täglichen Leben vorkommen, bei denen Menschen mehr oder weniger schwer verletzt werden. Allein in gewerblichen Betrieben ereignen sich jährlich über 27 000 Unfälle, die außerhalb der Betriebe jedem deutschen Volksgenossen be­drohen. Diese Unfälle verursachen unendlichen Schaden an dem Betroffenen und seiner Familie durch Schmerzen und Qualen und durch Minderung oder gar Verlust der Erwerbsfähigkeit. Aber auch die ganze Volksgemeinschaft leidet schwer unter diesen Unfällen, trägt sie doch letzten Endes die Kosten für bie Heilung und die Renten der Ver­letzten. Darum helft alle mit, Unfälle zu verhüten. Un­fallverhütung ist Dienst am Volk.

Schulterriemen ist Uniformstück.

Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, hat der preußische Minister des Innern zur Frage des Tragens von Schulterriemen folgenden Runderlaß an alle Polizeibehörden gerichtet:

In der letzten Zeit haben sich wiederholt Mißhellig- teiten dadurch ergeben, daß Mitglieder von Verbänden, die nicht in die NSDAP, eingegliedert sind, oder denen sonst keine besondere Stellung zuerkanm ist, den Schulter­riemen zu ihrer einheitlichen Kleidung getragen haben. Der Schulterriemen muß heute als ein U n i f o r m st ü ck oder Abzeichen gelten, das die Mitgliedschaft zu einem hinter der Regierung der nationalen Erhebung stehenden Verband kennzeichnet. Das Tragen des Schulterriemens durch die Mitglieder anderer Verbände ist daher nicht gestattet. Der Deutsche Luftsportverband und der Reichsluftschutzbund gehören nach ausdrücklicher gesetzlicher Bestimmung zu den hinter der Regierung der nationalen Erhebung stehenden Ver­bänden. Auch die Mitglieder der Technischen Nöthilfe dürfen zu ihrer Uniform den Schulterriemen tragen.

Auf Weisung des Reichsministers des Innern wer­den demgemäß die Polizeibehörden ersucht, hiernach gegen das unbefugte Tragen des Schulterriemens einzuschreiten. Im allgemeinen dürfte zunächst ein belehrender Hinweis an die in Frage kommenden Stellen genügen.

Zilmideenarchiv der Michspropagandaleitung.

NSK. Die Abteilung Film der Reichspropagandaleitung gibt bekannt:

Im Geiste des Führers und als Ausdruck der Ver­ehrung unserem Reichspropagandaleiter Dr. Goebbels

gegenüber wird hiermit ein F i l m i d c e u - A r ch; ^ . gründet.

Damit soll zuerst im deutschen Filmwesen, vor im Interesse der Filmwirtschaft, Unproduktives mövlA rusgeschaltet und schöpferisch Produktives gefötb» werden. Die Führung desAkchivs hat die Unterabteilung Presse der Abteilung Film der Reichspropagandalestima Sie ist mir unmittelbar verantwortlich und bestimmt notwendigen weiteren Einzelheiten.

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Ser Kampf um die naiionalsozWW Weltanschauung.

Die Erringung der politischen Macht ist nur Vor­aussetzung für den Beginn unserer eigentlichen Mission."

Kämpser muß jeder Nationalsozialist sein." Der Nationalsozialist ist nichtzahlendes Partei­mitglied" im Sinne der scclig entschlafenen Parteien des alten Systems, er ist Kämpfer um seine Weltanschauung Kämpfer sein heißt, unter Hintansetzung der eigenen Per? son sich einsetzen unter Hingabe aller seiner Fähigkeiten. Wenn es sein muß, bereit sein, das eigene Ich der Idee z« opfern. Was nationalsozialistisches Kämpfertum nicht $ und nicht bedeutet, das hat der Programmatiker d« NSDAP., Gottfried Feder, in seiner Erläuterung dis Parteiprogramms meisterhaft mit folgenden Worten um­schrieben:Kämpfen in so hohem Sinn kann man nur für ein wirklich hohes, überindividuelles, überpersönliches Ziel; kämpfen und sterben tut man nichtfür Kredite, Provisionen, Börsengewinne, Steuer­erleichterungen, Gehaltsaufbesserungen, denn da hätte man ja selbst nichts mehr davon. Kämpfen und das ist wahrhaftes Kämpfen, das nur die Alter­native Sieg oder Tod kennt, kämpfen ist Ehrensache, ist Pflicht für die Unterdrückten, ist Vorrecht der Wahrheit, der Reinheit, des Rechtes, Kampf ist heilige Handlung für die Menschen, die über sich hinaussehen und streben."

Der Kampf um die Weltanschauung ist nicht beendet.

WirbabeneineMissionzu erfüllen. Wir stehen im Umbruch einer neuen Zeit.Allein nur der, dem das Wesen dieses gewaltigen Ringens innerlich unver­ständlich blieb, kann glauben, daß damit der Kampf der Weltanschauung seine Beendigung gefunden hat. Dies wäre dann der Fall, wenn die nationalsozialistische Be­wegung nichts anderes wollte als die sonstigen landes­üblichen Parteien. Diese pflegen allerdings am Tage der Übernahme der politischen Führung den Zenit ihres Wollens und damit auch ihrer Eristenz erreicht zu haben. Weltanschauungen aber sehen in'der Erringung der poli­tischen Macht nur die Voraussetzung für den Beginn der Erfüllung ihrer eigentlichen Mission." Diese Worte sprach der Führer.

Unser gesamtes Handeln steht im Gesetz der Welt­anschauung.

Unser ganzes Tun und Lassen geht von einer bestimmten Ausgangsauffassung aus. In allen Dingen des täglichen Lebens haben wir Gelegenheit, unsere Weltanschauung zu erproben und zu beweisen, daß wir Nationalsozialisten sind. Auf der Kulturtagung des Nürnberger Siegeskongresses sprach der Führer:Schon im Worte Weltanschauung liegt die feierliche Prokla­mation des Entschlusses, allen Handlungen eine bestimmte Ausgangsauffassung und damit sichtbare Tendenz zu­grunde zu legen. Eine solche Auffassung kann richtig oder falsch sein; sie ist der Ausgangspunkt für die Stellung­nahme zu allen Erscheinungen und Vorgängen des Lebens, und damit ein bindendes und verpflichtendes Ge­setz für jedes Wirken. Je mehr sich nun eine solche Uns' faffung mit den natürlichen Gesetzen des organischen Lebens deckt, um so nützlicher wird ihre bewußte An­wendung für das Leben eines Volkes fein."

Wir leben in einer der größten Zeiten und Weltenwende.

Diese Erkenntnis legte Reichsleiter Alfred Rosenberg, der vom Führer zur Überwachung o« nationalsozialistischen Weltanschauung bestimmt wuro, seiner letzten richtunggebenden Rede zugrunde. Der Kamm um die politische Erneuerung unserer Tage ist Zugte m ebenso wie die französische Revolution von 178J ei Wende in den Herzen der Menschen. Während der » ' helminismus und die Republik von Weimar an o Fehlen weltanschaulicher Grundwerte zugrunde Mgen, ' Adolf Hitler und der Nationalsozialismus zu den Kral des Volkstums, zu dem altgermanischen genofienia) i lichen GrundsatzGemeinnutz geht vor Eigennutz un s den Gesetzen von Blut und Boden zurückgekehrt, -M Bindung und die heilige Überlieferung unseres r hat der Führer mit der Erkenntnis der modernen gic, der Rassenlehre, verbunden. Das sind GruM e - nach denen der Nationalsozialismus abgetreten ist. Der Nationalsozialismus soll nicht zerredet, st»

muß erlebt und gestaltet werden."

Unsere Tage erleben eine riesenhafte Produkts" Schriften über die nationalsozialistische Weltansch« ^ Alte Ratgeber Dr. Brünings, Vorkämpfer der Verfassung und sonstige Konjunkturritter forschen p e in nationalsozialistischer Weltanschauung. Diese ^ suchen, den Nationalsozialismus in Broschüre ^ Schriften einzufangen, muß energisch entgegen^ : ^ werden. Alfred Rosenberg hat gelegentlich nur Elementen scharfe Abrechnung gehalten: liper-

Wir haben nicht 14 Jahre lang gekämpft, um^ lebten Gestalten erneut Möglichkeiten für ihre,uC;.,^ Lehren zu schaffen, sondern um einem neuen und einem neuen Lebcusgefühl Raum zu crobcn cf! Nationalsozialismus soll nicht zerredet, sondern.' ^ lebt und gestaltet werden. Wachsamkeit ist Aust"" lener, die instinktiv und bewußt an dem geisullro Deutschlands tätig gewesen sind."