sMllafel für die Krupp-Gefallenen
des blutigen Ostersonnabends 1923.
Ostersonnabend 1923 wurden mitten in der . n v scheu G u tz st a h l f a b r i k 13 Werkangehörige 2 französische Kugeln getötet. Die Firma Krupp hat ^ an der Kraftwagenhalle in der Thomaestraße eine heul tafH anbringen lassen, die jetzt von Krupp ^„Noblen und Halbach unter Teilnahme der ^'Limita des Betriebsrates, der Betriebsvertreter, Angehörigen der Gefallenen und der Verwundeten ^earfonnabenbé 1923, soweit sie noch in Kruppschen »Unkten stehen, enthüllt wurde. Der Vorsitzende des SterrateS Klammer sagte in seiner Ansprache: werden die Gewähr dafür bieten, solange wir revo- Snär bleiben, daß nie wieder eine fremde W “ d deutsches Gut und deutschen Boden antastet. Wir sollen den Tod dieser Kameraden nie vergessen."
Vermischte Nachrichten
Lebenslängliche Zwangsarbeit gegen Ducas Mörder beantragt.
Bukarest In Dem Prozeß wegen Der Ermordung des .EnNckcn Ministerpräsidenten Duca beantragte der Militär- 8anwalt gegen drei Angeklagte lebenslängliche Zwangs- Äeil ober falls mildernde Umstände zugestanden würden, naiâbrige' Zwangsarbeit. Gegen die vier intellektuellen Äi des Anschlags Darunter zwei Führer der Eisernen »rsc sowie gegen 48 weitere Angeklagte beantragte er (Gefängnisstrafen von einem bis zehn Jahren
Schwerer Bombenanschlag aus persönlicher Rache.
Sofia. In Der südbulgarischen Ortschaft Madan wurden in die Wohnung des Bauern Museff drei große Bomben geworfen, die das Haus fast vollkommen zerstörten. Museff und seine Frau wurden in schwerverletztem Zustande ms den Trümmern gezogen. Die Polizei konnte die Täter, ;wei Ortsbewohner, festnehmen: sie wollen aus persönlicher Rache gehandelt haben.
Kommunistischer Spitzel in Kowno erschossen.
Kowno. Am ersten Osterfciertage wurde hier von unbekannten Tätern ein gewisser Glückmann aus Dem Hinterhalt erhoffen. Glückmann war Kommunist und soll außerdem Spitzeldienste geleistet haben.
Mandschurischer Zug von Banditen ausgeplündert.
Charbin. Dreißig Banditen eröffneten auf einen Güterzug ein Gewehrfeuer, nachdem sie ihn zum Entgleisen gebracht hatten. Sie überwältigten die militärischen Begleitmannschaften und nahmen sie als Gefangene mit, nachdem sie den Zug beraubt hatten. Zwei Personen wurden bet dem überfall getötet und viele verwundet.
Vorläufig keine politische Amnestie in Österreich.
Men. Die Ruhrerkrankungen im Wöllersdorfer Konzentrationslager mehren sich Nunmehr ist auch der frühere Vundesrai Schattenfroh an Ruhr erkrankt und wird in das Epidemie-Spital überführt. — Eine größere Amnestie für politische Gefangene soll erst im Hochsommer erfolgen.
Polnische Fabrikbesitzer wegen verbrecherischer Fahrlässigkeit verhaftet.
Warschau. Im Zusammenhang mit dem letzten Fabrik- brand in Lodz, dem einige Menschenleben zum Opfer fielen, wurden die beiden jüdischen Besitzer der Fabrik wegen ver- biechcrischer Fahrlässigkeit verhaftet und ins Gefängnis ein- geliefert. Die Brandkonimission hat einwandfrei festgcstellt, daß die Fabrik auch der allernotwendigsten Feuerschutzgeräte ent« Worte.
74 Loopings im Segelflugzeug.
Buenos Aires. Dem gegenwärtig in Buenos Aires weilen- m deutschen Segelflieger Wolf Hirth gelang es, über dem von El Palonar mit seinem Segelflugzeug hinter« etnanber 74 Loopings zu vollführen.
Der Ausflugsverkehr bei der Reichsbahn.
Frankfurt, 2. April. An den Ostertagen war der Aus- ^W^^kehr bei der Reichsbahn im ganzen gesehen sehr Eine Ausnahme machte allein der Verkehr in Rich- â^ouberg. Hier wurden am ersten Feiertag rund F^en befördert und am zweiten Feiertag 13 000. Nübrigen Strecken war es sehr still. Auch die wurde nicht viel besucht, weil die Baumblüte eingesetzt hat. Vogelsberg, Rhön und die an= en, entfernteren Ausflugsziele hatten überhaupt keine nennenswerte Besucherzahl zu verzeichnen.
»m"^-^^"brkehr flaute am Samstag weiter ab, lag Feiertag vollkommen still und setzte erst in her auf Dienstag wieder langsam mit dem Rückfluß ” -netzenden ein.
Dag neue Wunder der Luft.
Zn der kleiner F a h r g a st k a b i n e.
die itabine., ^ «-Decks des neuen „LZ 129“ werden Syte bei n^^"^'rdnet fein, die Räume für 50 Paffa- ,'Penbes r -Mhrt bieten. In jeder Kabine gibt es "bincn siâ» -'^ U"d kaltes Wasser. Eine Anzahl Badeten C» ,D V-Deck untergebracht werden. In dem ^«ani« fast fünfmal so groß wie der Aufent- Xn«^ Zeppelin" sein wird, werden alle PP, agiere gleichzeitig essen können.
Heimatkundliche Schulungstagung der hessen-nassauischen Volksschullehrer.
Marburg, 31. März. Hatte die hessen-nassauische Volksschullehrerschaft bereits dem von der Philipps-Universität im Herbst vorigen Jahres veranstalteten heimatkundlichen Lehrgang großes, Interesse durch starken Besuch entgegengebracht, so überstieg die Beteiligung an dem diesmaligen dreitägigen Lehrgang alle Erwartungen. Der große Hörsaal des Landgrafenhauses vermochte die aus allen Teilen der Provinz gekommenen Lehrer kaum zu fassen. Studienrat Dr. Eckert, der Führer des Nationalsozialistischen Deutschen Lehrerbundes, bezeichnete als Zweck des Lehrganges, daß nicht Kenntnisse und Erkenntnisse neu gesammelt und gesichtet werden sollten, sondern daß aus dem leidenschaftlichen Erleben, des Volkes ein tieferes Wahrheitssuchen hervorgehen müsse. Die Vorträge des ersten Tages dienten einer allgemeinen wissenschaftlichen und praktischen Grundlegung der Heimatkunde. So führte Privatdozent Studienrat Dr. Zimmermann in seinem Referat „Wissenschaft und Heimatkunde" u. a. aus, daß Heimatkunde keine Einzelwissenschaft, sondern, Organisationsgrundsatz aller Wissenschaften bildet. Prof. Stengel zeigte in seinem Vortrug über „Heimatgeschichte und allgemeine Geschichte", daß Weltgeschichte und Völkergeschehen innerlich verbunden sind, und daß sich das große völkische Werden in Landschaft und Volkstum der Heimat widerspiegelt. Den Abschluß des ersten Tages bildete ein Vortrag von Archivrat Dr. Uhlhorn über „Die Karte in der Heimatkunde". Der Redner gab wertvolle Winke für den Unterricht und erörterte die Technik der modernen Kartographie. Die Vorträge des zweiten Tages führten unter Berücksichtigung der eigentümlichen Verhältnisse des Hessenlandes in die einzelnen Zweige der Heimatkunde ein. Wie Dr. Scharlau in seinem Vortrag über „Die Erundzüge der hessischen Siedlungskunde" hervorhob, besaß Germanien bereits in früher Zeit eine ausgedehnte Ackerbaukultur, einen lebhaften Handel und eine bodenständige Siedlung. Im Durchgangsland Hessen bildeten die großen Straßen das Skelett der Besiedlung, welche sich zunächst vom Mainzer zum Amöneburger Becken erstreckte., Das ehemals dicht besiedelte Land wurde entvölkert, als sich Städte gründeten und die Landbewohner anzogen, ihre früheren Wohnstätten als Wüstungen zurücklassend. Die völkische Jnnenkolonisation des neuen Deutschlands wird eine neue deutsche Kultur auf dem wiedergewonnenen Heimatboden gründen. Bibliotheksrat Dr. Martin sprach über „Flur und Flurnamen". Wie der
Die letzten Tagesneuigkeiten.
(Funkberichte des „Anzeigers".)
Neue kommunistische Bluttat im Saargebiet. ISjähriger Kommunist schießt einen Hitlerjungen nieder.
Guedingen (Saar), 3. April. Am Ostersonntag abend wurde in dem Dorfteil „Auf der Unner" der Hitlerjunge Wilhelm Huppert von dem 13jährigen kommunistischen Hilfsarbeiter Johann Schuhmacher niedergeschosfen. Schuhmacher hatte einen Wortwechsel mit einem anderen jungen Burschen, dem er eine Ohrfeige versetzte, und der darauf Huppert zu Hilfe rief. Schuhmacher zog sofort einen Revolver und schoß Huppert in die Herzgegend. Außerdem drangen Huppert noch 25 Schrotkörner in die Brust. Der Schwerverletzte wurde in das Drebacher Krankenhaus gebracht, wo er in bedenklichem Zustande daniederliegt. Ter Täter wurde von der Polizei festgenommen und dem Gerichtsgefängnis zugeführt.
Schwere Unfälle in den Bergen.
München, 3. April. Der 24jährige Mechaniker Johann Maier aus Stuttgart stürzte am Ostersonntag bei einer Besteigung des etwa 1900 Meter hohen Aggenstein ab und blieb mit schweren inneren Verletzungen und einer schweren Kopfwunde liegen. Noch auf dem Transport in das nächste Krankenhaus ist der Verunglückte gestorben. — Am Ostersonntag verstiegen sich zwei Bergsteiger aus Frankfurt a. M. in den sogenannten Seewänder bei Oberstdorf im Allgäu. Auf ihre Hilferufe, die im Eytalhaus gehört wurden, wurde eine Rettungsmannschaft alarmiert, der es gelang, die Bergsteiger am nächsten Morgen zu bergen. — Die alpinen Sanitätsmannschaften wurden während der Feiertage auch ins kleine Walsertal gerufen, wo zwei Skiläufer aus Stuttgart bei einer Skiabfahrt Beinbrüche erlitten hatten. — Im Nebelhorngebiet trugen drei Skifabrer am Ostersonntag Schenkel- und Arm- brüche davon.
Abenteuerliche Ballonfahrt zweier französischer Ingenieure.
Paris, 3. April. Eine abenteuerliche Ballonfahrt, die am Montagabend in Candas bei Amiens ihren Abschluß fand, haben zwei französische Ballonfahrer hinter sich. Zwei junge Ingenieure waren am Ostersonntag in der Nähe von Amiens aufgestiegen, ohne anscheineird über besondere Erfahrungen auf dem Gebiete der Ballonfahrt zu verfügen. Als sie in den Abendstunden in unmittelbarer Nähe von Amiens landen wollten, stießen sie mit der Gondel gegen
Kiebitzeier.
Weit und breit war das einst bekannt, daß zum 1. April, au dem Bismarck seinen Geburtstag feierte, das Jeverland, das zum größten Teile aus fruchtbarer Marsch besteht, dem Altreichskanzler 1 0 1 Kiebitzeier als Geburtstagsgeschenk überreichen ließ. Es war den „Getreuen von Jever" nicht immer leicht, die 101 Kiebitzeier rechtzeitig zusammenzubringen, denn die Kiebitze waren manchmal stark im Rückstände: die Zeit ihrer Rückkehr aus dem Süden sprach da mit, und das Märzwetter übte auch seinen Einfluß aus.
Der Kiebitz gehört zu den Sumpfvögeln, und zwar zu der großen Familie der Regenpfeifer, Die häufig, besonders bei drohendem Regen, einen lauten Pfcifton hören lassen. Er ist seinem Aussehen nach, mit den brer zehigen Füßen und dem geraden Schnabel, der kürzer als der Kopf ist, ein drolliger Vogel, den man von Schiveden bis Rordafrika und in ganz Nordasien und Indien findet. In moorigen Landstrichen, in Marschen, in Luch und Bruch hört man seinen Ruf „K i w i t t". Als Zugvogel, der er ist, lebt er in den Wintcrinonaten fern von uns, aber schon Ende Februar oder Anfang März erscheint er wieder. Wer ihn je gesehen und genauer betrachtet hat, vergißt ibn nicht so leicht. Er hat einen dunkelgrünen, bronzeschillernden Federmantel, rostroteu Bürzel und sleischfarbene Beine. Sein siSsLartiser '.StelzSäKS Wt
Redner u. a. ausführte, ist ähnlich wie an Mundart und Tracht auch an die Flurnamen des Hesienlandes echt bäuerliches Lebensgefühl gebunden, welches in der verfloßenen materialistischen Zeitepoche verschwand oder erstarrte und jetzt der Wiedererweckung harrt. Frau Prof. Berthold zeigte in ihrem Vortrag über „Die Beziehung der Mundarten zur Polkskunde", daß der oft verkannte geheime Wert der Mundart gegenüber dem gewaltigen Einheitsband der Hochsprache in einer größeren Ursprünglichkeit liegt. Als Ideal bezeichnete die Rednerin eine gute Kenntnisvermittlung der neuhochdeutschen Sprache mit gleichzeitiger Pflege der Mundart. Ter Vortrag von Privatdozent Dr. Zimmermann über „Das hessische Dorf als natürliche Form sozialen Lebens" führte die Hörer an die Wurzeln der kulturellen Gemeinschaft zwischen Stadt und Land und an die Inhalte der volkserzieherischen Gegenwartsaufgaben heran. Auf agrarischer Lebensform beruhte die Stabilität deutschen mittelalterlichen Volkstums, welches sich hauptsächlich erst durch die Industrialisierung vom Boden loslöste. Nach dieser Auflösung der starken natürlichen Bindungen baut nunmehr der nationalsozialistische Staat seine sozialständische Neugliederung auf, wobei die Vildungs- idee der Landschule das Fundament einer neuen Erziehung sein muß. Der letzte Schulungstag brachte Vorträge über kulturelle Denkmäler, Familienforschung und Rassenpflege im ländlichen Schulunterricht. Dr. Naß, der in die allgemeinen Grundsätze und Methoden der urgeschichtlichen Forschung einführte, charakterisierte die einzelnen Gruppen der Bodenfunde in ihrer Bedeutung für die kulturgeschichtliche Erkenntnis und Lehre und wies z. B. nach, daß eine nordische Kultur in der Steinzeit bis nach Hessen vorgedrungen ist. cand. phil. Schwalm hob die Bedeutung der Raste- und Erbpflege in der Dorfgemeinschaft hervor. Die Schule ist dazu berufen, die rassische Zusammensetzung des Volkes durch Auslese der Wertvollen zu verbessern. Archivdirektor Knetsch machte mit der Familienforschung bekannt, zu welcher jetzt ohne hin die heutige Staats- und Bevölkerungspolitik nötigen. Vertiefter Familiensinn ist von entscheidender Wichtigkeit für unsern kulturellen Aufbau. Tie lehrreichen tiefschürfenden Vorträge wurden durch Besichtigungen der Marburger Baudenkmäler und Lehrausflüge in die nähere Umgebung bestens ergänzt.
eine elektrische Leitung. Der Anprall war so heftig, daß einer der beiden Insassen, der als Einziger einige Führerkenntnis besaß, herausgeschleudert wurde. Ter Ballon, der dadurch wesentlich erleichtert war, gewann sofort wieder an Höhe und trieb die ganze Nacht über der Gegend einher. Erst am Montag sackte er langsam ab. Hierbei stieß die Gondel gegen eine Baumkrone, so daß der Ballon vollkommen vernichtet wurde. Der übrig gebliebene Insasse erlitt leichte Verletzungen, konnte sich aber noch zur nächstliegenden Eendarmeriestation begeben, wo er Bericht über seine abenteuerliche Fahrt erstattete. Die Leiche seines unglücklichen Begleiters wurde nach langem Suchen gefunden.
Wieder Unterseebootstützpunkt Calais?
Paris, 3. April. Das „Journal" glaubt aus sicherer Quelle zu missen, daß der Unterfeebootstützpunkt Calais Wesenheit verurteilt worden sei, frei nach Frankreich kom- Regierung habe im Haushalt für 1934 entsprechende Kredite vorgesehen. Man sei bereits mit den Bauarbeiten beschäftigt, die für die Aufnahme der demnächst eintreffenden Einheiten notwendig seien. — Ter französische Unterseebootstützpunkt in Calais war nach dem Kriege aufgegeben worden.
Kesseltreiben gegen Röchling.
Paris. Der elfäfstfche Senator und ehemalige Unterstaatssekretär Dr. Pfleger bemüht sich, ein Kesseltreiben gegen den um die Saar verdienten Industriellen Röchling in Gang zu setzen. In einem Schreiben an den Justizminister fragt Pfleger, wie es möglich war, daß Röchling, der von einem französischen Gericht in Abwesenheit verurteilt worden sei, frei nach Frankreich kommen könne. Auch der „Matin" beteiligt sich an dieser Hetze.
Unruhige Ostertage in Spanien.
Madrid. Die Ostertage sind in Spanien sehr unruhig verlaufen. In Barcelona verübten die streikenden Eas- und Wasserarbeiter Sabotageakte.
Verkehrsopfer in England.
London. Bei einem schweren Eisenbahnunglück in der Nähe von Glasgow wurden 21 Personen verletzt. In Porkshire wurden bei einem Kraftwagenzusam- m e n ft o ß 5 Personen getötet und 3 verletzt.
besonders auf: bei turnerischen Freiübungen wird eine bestimmte Gangart noch heute „K i c b i tz g a n g" genannt.
Was aber dem Kiebitz auch wirtschaftliche Bedeutung verleiht, das sind — abgesehen davon, daß er durch Vertilgung einer großen Menge Regenwürmer, Ackcrschnecken usw. Nutzen stiftet — die sehr schmackhaften Eier, die er int März und April legt: sie sind olivengrün, schwarz- bramt gefleckt. Leider sind die Kiebitzeier im Handel ein bißchen teuer, so daß sie Feinkost bleiben, die nicht jedem Geldbeutel erreichbar ist. Die M ö w c n e i c r , die man in Großstädten als eine Art Kiebitzeierersatz eingeführt hat, sind eine Sache für sich: auch wohlschmeckend, aber doch nicht mit den Kiebitzeiern zu vergleichen. Beim Kiebitz, vor allem beim jungen Kiebitz, hat auch das Fleisch Wert, da es einen recht guten Braten gibt, was man von dem oft fischig schmeckenden Möwenfleisch nicht sagen kann.
Der Vollständigkeit halber muß noch einer besonderen Art von Kiebitzen, die jedoch mit dem Vogel dieses Ramens kaum etwas zu tun haben, gedacht werden. Wer etwas vom Kartenspielen weiß, kennt bestimmt das Zeitwort „kiebitzen", das „zusehen" bedeutet. Emen Menschen, der beim Kartenspiel nicht mitfptcit. sondern immer nur in die Karten der anderen beincinguckt und un gefragt in jedes Spiel weisheitsvoll hineinredet, nennt man einen „Kiebitz". Sehr beliebt ist er nicht, keinesfalls so beliebt wie her Vogel Kiebitz, der die köstlichen Eier legt ' W