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^löaer Anzeiger i»« / ^« -

J|r. 53

Samstag, 3. März

1934

^urje politische Nachrichten.

. .. Ausweis d e r R e i ch s b a n k Vom WM / fi£s) |K Der Ultimowoche die gesamte K Februar . P^nk um 308,6 Millionen aus 3684,6 erhöht. An Reichsbarrknoten und Renten- Mionen - ' - mmcll find 276,1 Millionen Mark in den banM",' -lullen Der Umlauf an Scheidemünzen nahm «Mionen aus 1445,2 Millionen Mark zu. Die um 85Lb (b nnb deckungsfähigen Devisen haben sich d^""^Millionen auf 340,2 Millionen Mark erhöht. Die um 19^ wDten betrug am Ultimo 9,7 Prozent gegen

.... her Stellvertreter des Führers derDeutschen »Lnldiaft" mitteilt, entbehren die in Berlin und ^anderen Orten des Reiches verbreiteten Gerüchte Abfindungssummen der Verwaltungsmit Äcr slIten Deutschnationalen Landlungsgehilfen- glicver ^ -sicher Grundlage. An die ehemaligen ver- Mitglieder der Verwaltung des Deutsch- n Sandlungsgehilfen-Verbandes sind keiner- Ab sind u N g s s u m in e N ausgezahlt worden.

italienische Faschistische Parte: hat 1934 die Mitgliederzahl von 1 900 000 Km Gegenüber Februar 1933 bedeutet diese Mahme von über einer halben Million.

W die Industriellen fordern.

Ende über- Zahl

AMMWg beim Reichsstand der Deutschen Industrie.

Unter dem Vorsitz von Krupp von Bohlen und Hal- baLtwtder Aus schuß für allgemeine Wirt- scs)slft â = und Sozialpolitik beim Reichsstand Ser Deutschen Industrie zu einer Arbeitstagung zu­sammen. Bei voller Würdigung der auf dem Jnlands- markt zu verzeichnenden Belebung bildete die Sorge um die

Erhaltung und Stärkung unseres Auslandsabsatzes zu schaffen,

I sm Hanptgegenstand. Einmütigkeit bestand darüber, daß unter Aufrechterhaltung der Währung Erleichterungen für die Ausfuhr im Gesamtinteresse der deutschen Volks­wirtschaft dringend geboten seien.

Generaldirektor Junghans, der Vorsitzende des Kar­tellausschusses betonte u. a., es sei zu hoffen, daß die tunfreundliche Einstellung, die heute noch wie I früher den Kartellen gegenüber bestehe, der I Einsicht weiche, daß in der Hand eines starken Staates

I das von neuem Geist durchdrungene

Kartell ein Werkzeug sei, um im Interesse des Staates und der Wirtschaft eine Ordnung des

Marktes herbcizuführen,

i und daß deshalb bei etwaigem Mißbrauch nicht die Kar­telle als solche, sondern nur die Schuldigen zur Rechen­schaft gezogen werden sollten.

über die Durchführung des Gesetzes zur ; Ordnung der nationalen Arbeit sprach Handels- s kammerpräsident A. Pietzsch. Er stellte seine Ausführun-- ; gen unter den Leitsatz, daß die Durchführung des Gesetzes \ in nationalsozialistischem Geist der

Gemeinschaftsarbeit zwischen Unternehmern und Arbeitnehmern

erfolgen müsse. Er richtete an das Unternehmertum den Dringenden Aufruf, als Führer der Betriebe ihre »erantwortlichen Aufgaben imSinneechterVolks- Gemeinschaft dnrchzuführen. Wenn so alle Teile zu- «mensteben, dann sei nicht daran zu zweifeln, daß das r Ml des Gesetzes, den Klassenkampf endlich zu beseitigen, ; erreicht werden würde.

Warenabkommen mii Dänemark unterzeichnet.

m zwischen Deutschland

am 1. März 1934 zur Unterzeich- leitin ^rutsch-dänischen Abkvnnnens über den geqcn- LL' Warenverkehr geführt, das geeignet ist, die friebJJL $en J$c$'c$?nacn beider Länder auf eine bc= gkuenknnü^^'^'^?' wichtigsten Ausfuhrbcdürfnisscu ent 8 ^«unenbe Grundlage zu stellen.

Der ^on zuständiger Stelle u. a. mitgeteilt: ichriftsv»b?â ^ 9InIn6 sür die deutsch-dänischen' Wirt- Neurro^,,n"^aa8cn war die in Deutschland getroffene Ei/r^n ^ ^rn Verkehr mit Butter, Käse und ttsireM ' ^" 'l$. auch aus die Einfuhr dieser Erzeugnisse M bi/hA^rL.^1^ ^eutfd)c Ausfuhr nach Dänemark hat ^(jefteflt Balutaregelnng als stark hemmend hc»- ^ri"j»,^m''^^ Regierung hat sich nunmehr bereit cr= , fonberrti /t1?011 ^rcr allgemeinen Regelung den bc Miiuttn * c Bedürfnissen in angemessener Weise ZU tragen.

Schal " " H. hat andererseits Dänemark zu- wew,,,,^ ocr dänischen Ausfuhr des letzten Jahres I niffen ... h A?" entsprechenden Anteil an Molkereierzcug- -"s WhL» ru 3ur Einfuhr nach Deutschland znzulasscn. ; «»«men gilt zunächst nur für das Jahr 1934. ^chsgericht hebt io Todesurteile aus.

m Hecklinger Mordproze ß.

^tbbrmJ,0 ^evifinn der zehn im zweiten Hcrklingci ^ ucnwim^ksi ^- "' 3- 00,11 Schwurgericht Dessau '^i! ui»/ ^ ^'"^ ^i"" Akordcs an dem SA.-Mann j 111 ci  2f°be verurteilten Kommunisten hob das , ^öLb~ä ergangene Urteil auf ! ^! Desso» ,...«^^ Sache zu nochmaliger Verhandlung ^' «Naes»^«?"^;. ®,cfc Maßnahme war erforderlich, do e"e rte^ durchgreifende

: «uftotes ^. ^^»gel in prozessualer Hinsicht

ü.°" der'T^b Angeklagten waren in unzulässiger Weist ^ben, hthn,,? n e 00 einem Lokaltermin ausgeschlossen ? während dieser Zeit int Polizeikraft-

Ä1 toabmix 2* wurden. Auch ist die Beeidigung '^^bibigen » ,< Lokaltermin vernommener Sach, â ^" unterblieben.

Frankreich bleibt hartnäckig.

Die Krisis der Abrüstungs- Besprechungen.

N i ch t s Neues aus Paris'." Mit diesem geflügelten Wort könnte der englische Großsiegelbewahrer Eden den Bericht über seine Erkundungsreise in R o m , Berlin und Paris vor seiner Regierung einleiten. Es ist ihm allen Anschein nach nicht gelungen, Frankreich von feinem halsstarrigem Standpunkt in der Abrüstungs­frage abzubringen: In Pariser Kreisen wird der Stand­punkt Frankreichs gegenüber den von Eden vorgetragenen Auffassungen in folgenden Punkten sestgelegt: Es sei un möglich, einen Vertrag zu unterzeichnen, der auf eine Wiederaufrüstung Deutschlands hinauslaufe. Man sei nicht deshalb auf die Genfer Konferenz gegangen. Es sei unmöglich, daß außerhalb der R e i ch s - w e h r die derzeitigen m i l i t ä r ä h n l i ch e n Verbände, SA. und SS. ausrechterhallen würden. Es sei unmöglich, den Gedanken einer Kontrolle anzunehmen, ohne daß damit die Möglichkeit von Sanktionen ver­bunden sei. Frankreich erhebe Einspruch dagegen, daß Deutschland eine militärische L u f t r ü st u n g zu­gesprochen werde. Außerdem schließe Frankreich sich der Auffassung hinsichtlich der R ü ck k e h r Deutschlands n a ch G e n f an.

Das bedeutet eine strikte Adle h n u n g jeder ver­mittelnden Schritte, die von Italien und England unter­nommen worden und die Aufstellung von Forderungen, die für Deutschland selbstverständlich unannehmbar sind. So sind wieder einmal, wie schon so oft, die Ab­rüstungsgespräche ergebnislos geblieben, und es ist .wahr­scheinlich^ daß die Haltung der französischen Regierung jede weitere Abrüstungsaussprache sehr erschwert hat.

Eden hat während seiner Pariser Verhandlungen in ständiger Verbindung mit seiner Regierung gestanden, uub der ablehnende Standpunkt Frankreichs ist schon vor seiner Rückkehr nach London dort bekanntgeworden. Man kann es gewissermaßen als eine vorweggenommene Antwort an Frankreich betrachten, daß die englische Öffentlichkeit in den letzten Tagen fortgesetzt im Sinne einer A ufrüstung bearbeitet wird. Auch findet Eden ein r ü st u n g s w i l l i g e r e s Kabinett vor, als er es verließ. In dem neuen Etat für die Luftflotte waren nur vier neue Kampfflugzeuggeschwader angefor­dert worden, jetzt hat aber die Regierung bereits einen Nachtragsetat für die Landesverteidigung anaekündigt.

Auch in Italien hat das Verhalten Frankreichs stark verschnupft. Die italienische ZeitungStamva" schildert die Lage durchaus richtig, wenn sie schreibt,

Hitlers treueste Stütze."

Dr. Ley sprach über das Werden der Arbeitsfront.

Auf einem Empfangsabend des Außenpolitischen Amts der NSDAP, hielt der Führer der Deutschen Arbeitsfront, Staatsrat Dr. Ley, eine Rede überDil Deutsche Arbeitsfront, ihr Werden und ihre Aufgaben". Er führte u. a. aus:

Heute ist gerade der deutsche Arbeiter die beste uni treueste Stütze Adolf Hitlers und seines Regimes. Dic Gewerkschaften, die ehedem Arbeiterbewegungen geweser waren, die unabhängig von der Politik die Aufgaben stellten, dem Arbeiter die notwendige Geltung zu ver­schaffen, waren am Ende des vorigen Jahrhunderts in bete

Schlepptau der politischen Parteien geraten.

So war es nicht mehr als klug und selbstverständlich, daß der nationalsozialistische Staat diesen letzten Hort marristi- scher und zentrümlicher Weltanschauung zertrümmerte, nnd ihre Führung davonjagte. Das sollte aber beileibe nicht bedeuten, daß damit der nationalsozialistische Staat die Arbeiterschaft treffen wollte. Im Gegenteil sahen wir Nationalsozialisten gerade in der Befreiung der Ge­werkschaften von marxistischer und sonstiger Parteiführung eine Wohltat für die Arbeiterschaft und öffneten damit dem Arbeiter das Tor in den National sozialismus und in die Gemeinschaft. Es war, als ob man eine überreife Frucht, die bereits in Fäulnis über- gegangen war, vom Baum schüttelte. Es ist^,arakteristisch, daß vom Tage der Übernahme durch die NSDAP.

nicht ein einziger Austritt erfolgte,

dafür aber gleich vom ersten Tage Neueintritte durch- geführt wurden. Und als wir dann den Arbeiter zu großen Kundgebungen aufricfen, ihn marschieren ließen und danlit kundtaten, daß wir auf seine Mitarbeit Werl legten, und ihn teilnehmen lassen wollten an dem Aufbau des neuen Staates, kamen die Arbeiter in Scharen. Ich ging zum Arbeiter selber, um ihm die Hand zu geben, er kündigte mich nach seinen Nöten und seinen Wünschen, sprach als Mann zu Mann, und ich stehe nicht an, zu erklären, daß diese Wochen

Kirchenbuchauszüge sind gebührenfrei.

EPH. Die evangelischen Pfarrämter sind verpflichtet, alle Nachweise der arischen Abstammung bis zu den Großeltern unentgeltlich auszustellen. Alle Anforde­rungen darüber hinaus (Urgroßeltern) sind nur gegen Entrichtung der ordentlichen Gebühren zu erfüllen, falls nicht ein besonders namhaft gemachtes Ersuchen des Staatsministeriums vorliegt.

Berüchtigier Schmuggler verhaftet.

Drei Fluchtversuche. Sicherheitsnadel verschluckt.

Ein holländischer Kraftwagen ivurdc bei A a ch e n von Zollbeamten durch Schüsse gezwungen, stehen zu bleiben. Nach Festnahme der beiden Insassen versuchte der Fahrer, ein berüchtigter S ch m u g g - l c r aus dem Ruhrgebiet, zu entkommen, was ihm miß­lang. Bei der Vernehmung im Zollamt flüchtete er wie­der. Er fiel dabei in einen Teich nnd

versank bis zum Hals im Wasser und Schlamm.

Zollbeamte entdeckten in seinen Taschen eine Menge S i l b e r g e l d, das nach Holland geschmuggelt werden sollte. Im Aachener G e f ä n g ni s unternahm der Schmuggler zum dritten Male einen Fluchtver­such, konnte aber durch einen Beamten auf dem Kraftfahr-- rad eingebolt werden.

Im Gefängnis verschluckte er schließlich eine Sicherheitsnadel, um ins Lazarett zu kommen.

Der beschlagnahmte Kraftwagen hatte einen Tank, der zum Schmuggel von SMfec eingerichtet war.

die Fortschritte, die man in Berlin und R o m gemacht, und die Annäherung, die man zwischen der italieni­schen und der englischen These erreicht habe, hätten in Paris nichts weiter zur Folge gehabt, als daß man auf frühere Stellungen sich rnrückgezogen habe, die man längst überwunden glaubte. Frankreich zeige sich jedesmal nur dann in der Abrüstungsfrage bereitwillig, wenn die an­deren drei Mächte unter sich u n e i n i g seien, sobald aber auch bei den anderen nur ein leichtes Zeichen der über« einstimmung sich zeige, ziehe sich Paris unmittelbar zu­rück, um nicht in die Gefahr zu kommen, beim Worte genommen zu werden. Es sei nicht unmöglich, daß man die augenblicklichen Besprechungen aus diplomatischem Wege für einige Zeit noch sortsetze, weil es natürlich den Franzosen unangenehm sei, für das Nichtzustande­kommen eines Abkommens verantwortlich gemacht zu werden. Wenn England die Besprechungen fortsetzen wolle, dann würde Frankreich milmachcn, um den Eng­ländern zu beweisen, daß man auch kein Opfer scheue, um ihnen gefällig zu sein; in Wirklichkeit werde man aber n i ch t d a s G e r i n g st e 1 u n.

Jedenfalls wird Eden von feiner Reise die Über­zeugung mitgebracht haben und in London auch ver­treten, daß nicht, wie es Frankreich immer hinstellen möchte, D e u t s ch l a n d die Schuld am Scheitern jeder Abrüstungsbesprechungen trägt, sondern daß Frankreichs böser Wille alle Bemühungen um eine Befriedn»q Europas immer und immer wieder zuschanden macht.

*

Frankreich ist nicht begeistert.

Ablehnung des italienisch-englischen Plans?

Im Anschluß an den Ministerrat erklärt man in gut unterrichteten politischen Kreisen, daß die franzö­sische Antwort auf die englische Denkschrift und die von Eden dargelegten Ansichten nicht vor acht Tagen zu erwarten sei. Bis dahin werde der Landes- verteidiguchgsral dazu Stellung genommen haben und die zuständigen Stellen am Quai d'Orsay Gelegenheit nehmen, den ganzen Fragenkomplex noch einmal gründ­lich zu prüfen. Die Pariser Presse befaßt sich sehr ein­gehend mit der neuen Lage, vor die die Regierung ge­stellt ist.

Man hält es allgemein für unwahrscheinlich, daß Frankreich dem italienisch-englischen Plan zustimmt, weil dies eine vollkommene Umwälzung der politischen Ein­stellung Frankreichs in der Rüstungssrage bedeuten würde.

das größte Erleben für mich gewesen sind, das ich jemals in meinem politischen Kampfe gehabt habe. Es war wundervoll, zu beobachten, wie Schüchtern­heit, Niedergeschlagenheit, ja zum Teil auch gegnerische: Grimm und Haß durch den einfachen Händedruck zweie: Männer überwunden wurden. Nicht ein einzige: von den 60 000 Menschen, denen ich in diesen Wochen die Hand gedrückt habe, fragte mich, ob ich nicht höher« Löhne oder neue Tarifverträge in der Tasch« hätte. Ich erkannte die Richtigkeit des Wortes, daß baé Kind die Liebe zur Mutter nicht danach bemißt, ob sic reich oder arm ist, sondern allein danach, ob sie sich um das Kind kümmert und sorgt.

Die moderne Entwicklung der Industrie, das Washingtoner Abkommen über den Achtstundentag be­dingten jene verderbliche Rationalisierung, die den

Menschen nur noch zur Maschine machte.

Die vergangenen Machthaber hatten es nun in gar tcinei Weise verstanden, den Ausgleich zu schassen, der Feierabend der Millionen auszufüllen und ihnen bamv zunächst auch nur einmal Erholung zu verschaffen. Das Volk drängte zur Gemeinschaft, und unsere Ziele mußte: sein, diese zu organisieren und mit neuen Aufgaben zu er­füllen. Es gehört vielleicht dereinst zu den großen Täter dieser nationalen Revolution, daß schon einige Monate nach Verkündung der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" Tausende und aber Tausende Arbeiter aus allen Gebieten Deutschlands in die Berge der Alpen, in die wundervollen Berge des Schwarzwaldes, in den Harz, in den Bayerischen Wald und ins Riesengebirge fahren konnten.

Was der Marxismus versprochen hat, wird der Nationalsozialismus in die Tat umsetzen. So das

Ziel, so die Wirklichkeit.'

Unternehmer und Arbeiter. Das ist die Erkenntnis aller, das ist unser Wille. Aus diesem Gedanken der Gemein­schaft, der Ebre und Achtung ist dann auch das neue Ge­setz zur Ordnung der nationalen Arbeit entstanden

Sträfling srevotte in Aangoon.

Im Hauptgefüngnis in Rangoon lJndieiü, in dem sich ungefähr 1500 Strafgefangene befinden, brach ein Brand aus, der von einem Teil der Sträf­linge selbst gelegt worden war, um bei der ein- rretettben Panik und der allgemeinen Verwirrung aus­brechen zu können. Das Feuer griff mit rascher Schnellig­keit um sich: jedoch wurde die Hoffnung der Sträflinge nicht erfüllt, denn starke Abteilungen von Polizei und Riilitär gingen mit Bajonetten gegen die ausbrechenden Gefangenen vor und hielten sie in Schach. Nach mehr­stündiger Arbeit ist cs dann auch der Feuerwehr gelungen, des Brandes Herr zu werden.

Schwere Bluttat eines Betrunkenen.

Ein Hitlerjungc und ein Invalide nicdcrgestochcn.

In Hindenburg (O.-S.) traf der Maler Watz- l a w s k i, ein alter Zuchthäusler, in betrunkenem Zu stand auf den iS Jahre alten Hitlerjungen Alfred Schottek, pöbelte ihn an und fragte ihn, wes­halb er nickn grüße. Es kam zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf schließlich Watzlawski mit einem Stock auf den Hitlerjungen e i n s ch l u g. Der Invalide L a m i k wollte den Streit schlichten. Plötzlich zückte Watz­lawski ein Messer und stach auf den Hitlerjungen und Lamik ein. Der Hitlerjungc erhielt einen schweren R ücken stich und Lamik einen lebensgefähr­lichen Stich in die Lunge. Außerdem wurde ihm die linke Hand durchstochen. Beide Schwerverletzte mußten in das Krankenhans geschafft werden. Der Täter wurde verhaftet.