Widerlegung unwahrer Gerüchie.
Die Pressestelle der L a n d c s l e i t u n g Österreich der NSDAP. teilt mit: Die in den letzten Tagen von verschiedenen Seiten besonders in der Auslandspreise — in Umlauf gesetzte Meldung, daß Lan deSinspektcur Theo Habicht vom Führer seines Amtes enthoben worden sei, ist u n wahr und entspricht in keiner Weise den Tatsachen. Ebenso unwahr und aus der Luft gegriffen ist die in diesem Zusammenhang gebrachte Meldung, „daß an seiner Stelle der Stabsleiter des Steirischen Heimatschutzes, Ing. Rauter, unter Beigabe des Reèchsstättbalters von Bayern, General Ritter von Epp, als Inspekteur für Österreich eingesetzt wurde."
Bluisauger am deutschen Volkskörper.
Tausende kleiner Sparer um ihr Letztes betrogen.
Auf Veranlassung des Reichsbcauftragten für Zweck- sparkassen wurde die „Hansa Westkredit G. m. b. H." in Essen geschlossen. Das Unternehmen hat es verstanden, Tausende von kleinen und kleinsten Sparern unter Vorspiegelung falscher Tatsachen um ihre Pfennige zu betrügen.
Nur unter dem Druck von Drohungen wurden in der ersten Zeit des Bestehens von der Firma Ausschüttungen vorgenommen. Das Unternehmen ging mit einer außerordentlich raffinierten Methode zu Werke. Die Geschäftsführer dieses Unternehmens benutzten vornehme Wagen, hielten ein großes Personal und bauten um sich herum Schachtelgesellschaften auf, in die sie das Sparvermögen als Gesellschaftereinlagen einbrachten.
Der reine Schaden der Sparer beläuft sich auf etwa 200 000 Mark. Die versprochenen Darlehcnsbcträge, in deren Erwartung die Ärmsten der Armen jahrelang mühselig gespart hatten, dürsten sich auf etwa eine Million Mark belaufen.
Die Geschäftsinhaber versprachen den Interessenten, in kürzester Frist jedes Darlehen in beliebiger Höbe zur Verfügung zu stellen, wenn nur etwa 15 Prozent der beantragten Summen einbezahlt worden seien.
Schilder der aufgelösten Autoklubs entfernen!
Anordnung des Führers des Deutschen Krastfahrsports.
Die Pressestelle der Obersten nationalen Sportbehörde für die Deutsche Kraftsahri (ONS.) teilt mit: Nach einer Verfügung des Führers des Deutschen Krastfahrsports, Obergruppenführer Hühnlein, sind b i s z u m 5. März von den Hausfronten der Hotels, Gaststätten, Garagen und Reparaturwerkstätten sämtliche Empfehlungsschilder der früheren, nach Bildung des DDAC. aufgelösten Automobilklubs und -verbände zu entfernen.
Das NSKK. gibt ein eigenes Empfehlungsschild nicht heraus. Anträge auf Genehmigung zum Führen des DDAC.-Schildes sind an die Haupro. rwaltung des DDAC. ts München, Königinstraße 11 a, zu richten.
Wafhmgton endlich von der „Trockenheit" befreit.
Amerikas Bundeshauptstadt im Zeichen des Alkohols.
Am 1. März wurde nunmehr endlich auch die Bundeshauptstadt der Vereinigten Staaten von der langjährigen Trockenheit erlöst. Die Restaurants dürfen von 9 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts alkoholische Getränke ausschänken: infolgedessen wurde in der Nacht zum 1. März zwei Stunden lang die Wiederkehr des Alkohols gefeiert. Die Schankkonzession Nr. 1 wurde dem nationalen Presseklub vom Leiter der Stadtverwaltung feierlich überreicht. Hunderte von Journalisten und deren Gäste versammelten sich in den Klubräumen, um Schlag 12 Uhr die Gläser zu ergreifen.
Nicht erlaubt sind die früheren Stebkneipen; die Gettänke dürfen nicht in Gegenwart der Gäste gemixt, sondern müssen in einem verborgenen Winkel gubereitet werden, damit niemand verleitet wird, an der Bar stehend schnell größere Mengen Alkohol zu vertilgen. Angesichts der Fortdauer der grimmigen Kälte wird die Rückkehr wärmender Getränke allgemein begrüßt, und die Geschäfte rüsten sich für starke Nachfrage.
Verordnung
über Einigungsämter für Wettbewerbsstreitigkeiten.
Darmstadt, 1. März. Das Hessische Staatsministerium hat eine Verordnung über Einigungsämter für Wettbewerbsstreitigkeiten erlassen, die mit sofortiger Wirkung in Kraft tritt. Danach können Einigungsämter im Sinne des § 27a des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb von der obersten Landesbehörde bei den Industrie- und Handelskammern, ihren öffentlich-rechtlichen Zweckverbänden und bei, den Handelskammern eingerichtet werden. Mehrere dieser Körperschaften können auch Träger eines gemeinschaftlichen Einigungsamtes sein. Oberste Landesbehörde ist das Hessische Staatsministerium, Abteilung 3 (Arbeit und Wirtschaft). Die Bezirke der Einigungsämter werden von dem Hessischen Staatsministerium jeweils bei ihrer Errichtung bestimmt. Die Verhandlung vor dem Einigungsamt ist mündlich und nicht öffentlich. Vertreter des Hessischen Staatsministeriums, sowie der amtlichen Berufsvertretungen von Handel, Handwerk und Industrie können den Verhandlungen beiwohnen.
Das Einigungsamt hat einen gütlichen Ausgleich anzu- ftreben. Kommt ein Vergleich zustande, in welchem sich der Verpflichtete der sofortigen Zwangsvollreckung unterworfen hat, so muß der Vergleich in einem besonderen Schriftstücke niedergelegt und unter Angabe des Tages seines Zustandekommens von den Mitgliedern des Einigungsamtes, die an der Verhandlung mitgewirkt haben, sowie von den Parteien unterschrieben werden. Der Vergleich ist auf der Geschäftsstelle des zuständigen Gerichts niederzulegen. Kommt ein Vergleich nicht zustande, so kann das Einigungsamt sich in einem gutachtlichen Spruche über den Streitfall äußern.
Hitler schafft Arbeit.
Nachstehend weitere bewilligte Maßnahmen des Ar- beitsbeschaftungsprogramms im Rhein-Main-Gebiet:
Tagewerke:
Dränierung von Grundstücken in Flur 7 durch Gemeinde Fauerbach 720
Entwässerung von Grundstücken mittels Dränage durch LeiminLe Älten-Lufeck 1460
Wieder eine kommunistische Bluttat.
Mord an GA -Mann in Tilsit.
Durch ko minunistisch en M esserstccher.
In Tilsit wurde der Sturmmann Albert Stiegel vom Sturm 13 41 der Tilsiter SA. in der Nacht nach einer Auseinandersetzung von einem Kommunisten durch einen Messerstich in den Bauch so schwer verletzt, daß er an seinen Verlctmngen starb. . , . .
Stiegel hat sich nach zwölfjähriger Dienstzeit bei der Reichswehr sofort der SA. angeschlossen und war ein treuer und vorbildlicher Kämpfer des Führers. Er hinterläßt Frau und zwei n n in ü n d i g e Kinder, die durch den Verlust des Ernährers in große Not geraten
Zu dem Vorfall erfahren wir folgendes: Die beiden SA.-Sturmmänner Todenhöfer und Stiegel befanden sich in einem Tilsiter Gasthaus. Todenhöfer wurde
von einem Mann angepöbelt.
Der Unbekannte verließ daraus das Lokal. Als die beiden SA -Männer um Mitternacht aus dem Lokal gingen, erschien plötzlich der Unbekannte in einem anderen Überrock, so daß er von den beiden SA.-Männern nicht sofort erkannt wurde, und brachte Todenhöfer von hinten einen Stich in den Rücken bei. Als Stiegel Todenhöfer Hilfe leisten wollte, erhielt er einen S t i ch in den Unterlei b Der Täter flüchtete. Beide Verletzte begaben sich ins Gasthaus, von wo sie ins Krankenhaus übcrgeführl wurden. Stiegel ist an seiner Bauchverletzung nach einer schweren Operation verstorben. Die Verletzung Toden- Höfers dürfte nicht ernster Rattrr sein.
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Trauer um den lettischen Mord an Kurt Masting.
Für den VDA. angeordnet.
Der Reichsführer des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland, Dr. Hans Steinacher, hat im Hinblick auf die Ermordung des deutschen Schülers Kurt Masting in Riga angeordnet:
Die Gruppen des VDA. haben sofort eine schlichte und würdige Trauerfeier zu veranstalten. Sämtliche VDA.-Wimpel tragen vom 1. März bis 30. April Trauer.
Oberhessische Dorfkirchenvorstehertagung
in Anwesenheit des Landesbischoss.
Zahlreiche Fahnen grüßten am Montag die aus nah und fern herbeigeströmten Gäste des Kirchentages zu Fauerbach bei Friedberg. Zum 29. Male hatte die Oberhessifche Dorfkirchenvereinigung unter Führung des mit ihr ganz und gar verbundenen Dekan Scriba- Nidda dazu eingeladen. Ihr besonderes Gepräge erhielt der Tag dadurch, daß der neue Landesbischof und der neue Propst von Oberhessen zugegen waren. Dieser hielt in der kleinen, vor einigen Jahren sehr schön hergerichteten Dorfkirche eine warmherzige feine Predigt, und mahnte zu inniger, vom Geist Christi getragener Volksgemeinschaft. Der neu gegründete Kirchenchor sang frisch und begeistert im Gottesdienst einige passende Choräle.
Nach einer größeren Pause fand die eigentliche Tagung im Hansischen Saale statt. Nach den Eröffnungsworten des Dekan Scriba richtete der neue Landesbischof Li c. Dr. Dietrich ein Erußwort an die Versammlung und erinnerte an die großen Verdienste des Prälaten D. Dr. Dr. Diehl um die Hessische Kirche. Auch die Dorfkirchensache sei von ihm viel gefördert worden, denn auf kirchlicher Seite habe man schon immer die Verbundenheit von Blut und Boden, Volk und Scholle, Glauben und Heimat erkannt. Unser Führer Adolf Hitler hat diese Dinge zur eindeutigen Grundlage des Staates gemacht. Unsere Gemeinden müssen nun Träger dieser Gedanken werden, und durch die Kraft des heiligen Geistes kann großes geschaffen werden. Unser Mühen darum muß getragen sein vom Gebet Jesu: „Bittet den Herrn, daß er Arbeiter sende in seine Ernte."
Der darauf folgende Vortrag des Dekans Scriba behandelt die Dorfkirche und die neue Zeit. Dankbar für die Anerkennung der Dorfkirchenarbeit, auf die man jetzt stolz sein dürfe, zeigte er die Ziele auf, die sich diese schon vor dem Kriege gesteckt hat. Im neuen Staat hat man ihre Berechtigung voll eingesehen, und das ist etwas herrliches. Jetzt gilt es, mit noch größerer Liebe alte Sitten zu hüten und bestehende vor dem Zerfall zu schützen, damit
Vevebnen von Wiesengelände für Ackerwirtschaft
auf staatlichem Gelände in der Hammerau durch Volksstaat Hessen 6 300
Rodauregulierung und Wiesenentwässerung durch Gemeinde Jügesheim 2 600
Regulierung der Selz durch Gemeinde Köngernheim 2700
Regulierung der Selz durch Gemeinde Sörgenloch 1500
Regulierung der Selz durch Gemeinde Udenheim 1667
Herstellung von Entwässerungsgräben, Verschlei- fung alter Gräben und Herstellung von Straßenabfahrten durch Gemeinde Nauheim 1500 Herstellung von Kanalisations- und Wasserleitungsprojekten durch Kreis Gießen 3 700 Arbeiten zur Sicherstellung der Gas-, Wasser- und Elektrizitätsversorgung bzw. Neuversorgung bisher noch nicht angeschlossener Haushaltungen mit Gas und Strom durch Gemeinde Nieder- Ingelheim 1500 Verbesserung des elektrischen Kabelnetzes, Errichtung einer Transformatorenstation und Beschaffung einer Drehstromdynamomaschine durch Stadt Limburg 2100
Zwei Kinder in heißem Wasser verbrüht.
Worms, 1. März. In Bürstadt fiel das fünfjährige Söhnchen der Familie Karl Barmann in einen in der Küche stehenden mit heißem Wasser gefüllten Kübel. Unter furchtbaren Schmerzen erlag der Knabe am nächsten Tage den schweren Verbrühungen.
Biedenkopf, 1. März. In Bottenhorn fiel ein fünfjähriges Mädchen in einem unbewachten Augenblick in einen mit kochendem Wasser gefüllten Bottich. Das Kind erlitt dabei lebensgefährliche Verbrühungen an Rücken und Armen.
In einem Aufruf des VDA. Reichsführers «„ v jungen Kämpfer heißt es: „Am 26. Februar, nachmitm»- wurde unser 13 jähriger Schulkamerad Kurt Masting a j Riga von einem lettischen Jungen ermordet, weil er weigerte, sein Bedauern über das Singen eines beutid, Liedes auszusprechen. Sein Tod legt Zeugnis ab von
unerbittlichen Kampf,
den täglich Tausende unserer jungen auslandsdeutsch»» Kameraden um unser Deutschtum führen Fast ' vor sieben Jahren (19. Februar 1927) n a h m m a n un« Deutschen den Rigacr deutschen Dom. % deutsche Gemeinde wurde vertrieben, die deutsch»» Kirchengüter geraubt. Der Tod unseres Kameraden verpflichtet uns zu treuer Kameradschaft und steter Opferbereitschaft gegenüber unseren Kamerad»» jenseits der Grenzen!"
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Zum Tode verurteilt, begnadigt und wieder zum Tode verurteilt.
Am 14. Februar 1927 hatte der Schlächter Friedewald die Witwe Ottilie Richter im Hamburger Gängc- viertel, mit der er ein Verhältnis unterhalten hatte, schn,^ und den mit ihr zusammenwohnenden Schlächter Oswald tödlich verletzt. Das Hamburger Schwurgericht verurteilte ihn damals wegen Mordes zum Tode Später wurde der Angeklagte zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt. Er betrieb dann das Wiederaufnahmeverfahren, das auch eingeleitet wurde. Das Hamburger Schwurgericht hielt jedoch am 30. Oktober 1933 das erste Urteil aufrecht. Friedewald suchte nun seine
letzte Zuflucht beim Reichsgericht.
Hier machte er erneut geltend, daß er in höchster Erregung und Notwehr gehandelt habe. Diese Darstellung hielt aber das Reichsgericht durch die Feststellungen des Ham- burger Schwurgerichts für widerlegt. Der Tötungsvorsatz und die Überlegung erschienen dem Reichsgericht als einwandfrei nachgewiesen, so daß die Revision verworfen wurde. Damit ist das Todesurteil gegen ihn rechtskräftig geworden. Die frühere Begnadigung ist hinfällig geworden.
das kirchliche Leben auf dem Dorf sich neu entfalten sann. Dabei darf man nicht den Gedanken der Dorfgemeinschaft außer Acht lassen, denn ein Dorf muß ein einheitliches Ganzes bilden und darf nicht zerstückelt werden in verschiedene Gruppen, die neben oder gar gegeneinander arbeiten. Kirche und Staat müssen sich in diesen Bestrebungen ergänzen, und es ist für uns eine große Freude, daß der neue Staat sich so bewußt auf eine christliche Grundlage stellt. Diesen christlichen Geist zu pflegen und zu fördern ist vor allen Dingen Sache der berufenen Kirchenvorsteher und Gemeindevertreter. Es gilt, die Augen offen zu halten gegenüber der Verwirrung christlichen Glaubens und treu zu stehen zu Luthers Bekenntnis und Lehre.
In der Aussprache wurde dem Redner beigepflichtet und gefordert, neu mit frischem Eifer die Wege zu beschreiten, die unser Volkstum und die dorfkirchliche Sitte von uns fordern.
Eine besondere Bereicherung erfuhr die Tagung dadurch, daß eine Ausstellung „Die evangelische Gemeinde" gezeigt wurde. Mit großem Fleiß war aus den Fauerbacher Familien viel zusammengetragen worden: Wertvolle Bibeln aus alter und neuester Zeit, Andachtsbücher, Gesangbücher, alte Kathechismen und Schulbücher für den biblischen Geschichtsunterricht, Erinnerungen aus dem Kriege, Geburts- und Taufscheine der (der älteste aus dem Jahre 1849) gedruckte Leichenpredigten, Kirchenrechnungen aus alter und neuer Zeit, das Eemeindeblatt von seiner ersten Ausgabe des Jahres 1915 bis zur Gegenwart. Als besonderes Schmuckstück heben wir hervor den prachtvollen Altaraufsatz, der sonst in der Kirche steht, die schönen Tauf- und Abendmahlsgeräte, das kunstvolle alte Leichenkreuz. — Ueber die Entstehung der Gemeinde und das ganze Gemeindeleben geben einige geschmackvolle handgeschriebene Tafeln Aufschluß; in derselben Weise sind die Fauerbacher Pfarrer und alte Fauerbacher Familien ausgezeichnet. Tagung und Ausstellung standen ganz unter em Gedanken, Heimatliebe und kirchlichen Sinn zu vertiefen und zu fördern.
Aus Not mit dem Strafgesetzbuch in Konflikt geraten.
Mainz, 28. Febr. Ein erschütterndes Bild über die durch Krankheit und Arbeitslosigkeit zerrütteten Familien- Verhältnisse eines in äußerste Not geratenen kleinen lichen Beamten enthüllte sich gestern vor der zweiten Großen Strafkammer. Vier arbeitslose Kinder, eine jahrelang schwerkranke Frau und eine kranke Tochter hatte der seither unbestrafte 54 Jahre alte Steuersekretär Konrad Decher mit seinem kleinen Gehalt zu ernähren. Die M trieb den Angeklagten dazu, im Laufe der Zeit Darlehen in Höhe von 1008 Mark aufzunehmen. In 19 Fällen wurde ihm deshalb Darlehensschwindel und Unterschlagung zum Vorwurf gemacht. Die Verhandlung, die die Notlage des Beamten beleuchtete, ergab, daß Decher in 17 Fällen Anklage über Darlehensschwindel das Geld zurrickerstattu hatte. Keiner der Zeugen zu diesem Anklagepunkt erklärn, sich betrogen zu fühlen. Wegen Unterschlagung eines Schecks und von 50 Mark Mietgeldern wurde der Ang - klagte zur gesetzlichen Mindeststrafe von einem Jahr haus und zu 120 Mark Geldstrafe verurteilt. Das Germ stellte ihm die Befürwortung eines Gnadengesuchs in sicht.
Prozeß gegen 27 Frankfurter Kommunisten.
Kassel, 1. März. Vor dem Kasseler Strafsenat began" heute vormittag wieder ein Prozeß gegen 27 Franks«" Kommunisten wegen Vorbereitung zum Hochverrat, den 27 Angeklagten befinden sich auch drei Frauen. * angeklagten Kommunisten, die eng mit der grantln Bezirksleitung der Kommunisten verbunden waren, Flugblätter verteilt, Beitragsmarken vertrieben uns v ten außerdem Verbindungen mit Kommunisten in E „ Städten, so mit den in der vergangenen Woche verurn" Kasseler Kommunisten. Das Urteil ist am Freitag zu erwarten, da noch 12 Zeugen vernommen rosmüssen.