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Die Sèeichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung teilt mit: Durch die in den Händen der Reichoanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung liegende Landvilfe sind bisbei rund 2 0 0 0 0 0 a r beitöl o s e I u g endliche, be­sonders aus den Großstädten, auf das Land in bäuerliche Arbeit gebracht worden. Die Landhilfe will diese Jugend liehen möglichst dauernd m i 1 der ländlichen Wirtschaft verbinden. Um dieses Ziel zu er reichen, werden die Landbelfer

in die Familien- und Hausgemeinschaft des Bauern ausgenommen.

Darüber hinaus ist es notwendig, die Landhelfer and mit der bäuerlichen Jugend der Dörfer, in dener sie ihre Arbeitsstellen haben, in möglichst engen kamerad­schaftlichen Zusammenhang zu bringen. Nach einer kürz­lich getroffenen Vereinbarung zwischen dem Reichs bauernfüürer und dem Jugendführer des Deutschen Reiches sind die noch bestehenden

landständischen Jugendorganisationen in die Hinterjugend üvcrgcsührt worden. Damit ist die Hitlerjugend auch auf dem Lande die einzige Jugendbewegung.

Der Präsident der Reichsanstalt für Arbeitsvermitt­lung und Arbeitslosenversicherung und der Jugcndführei des Deutschen Reiches sind übereingekommen, die Land heiser und Landhelferinnen in die Hitlerjugend einzugliedern. Damit ist die weltanschaulich-politischi Erziehung und die körperlich-sportliche Ertüchtigung der­jenigen Landbelfer und Landhelserinnen, die in den Altersgrenzen der Hitlerjugend und des Bundes Deutscher Mädel stoben, gewährleistet.

Autobahnlinie Berlin Stettin Danzig genehmigt.

Der Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen bat den Bau der neuen Autobahnlinie Berlin Stettin- Danzig bis zum Orte August Walde, nördlich Altdamm, freigegeben. In der Nähe von Augustwalde ist eine Abfahrtsmoglichkeit und Verbi ndungs st raße zu den O st s e e b ä d e r n vorgesehen. Nachdem der erste Teil der Antobahnlinie BerlinStettin innerhalb der Provinz Brandenburg bereits in Angriff genommen werden konnte, kann nunmehr auch mit der in Pommern liegenden Teilstrecke SchmöllnKolbitzowKlüezAugust­walde nach dem von der Provinzialverwaltung von Pommern aufgestellten Entwurf begonnen werden.

Berufung des Landesbauernführers Dr. Wagner in den Reichsbauernrat.

Frankfurt a. M., 26. Febr. Die Pressestelle der Lan­desbauernschaft Hesien-Nassau teilt mit: Der Landesbau­ernführer für den Gau Hessen-Nassau, Pg. Dr. Wagner, wurde auf Grund seiner Tätigkeit als landwirtschaftlicher Gaufachberater (LEF.) der NSDAP. des Gaues Hessen- Darmstadt vom 18. April 1931 bis heute durch den Reichs­bauernführer R. Walther Darrs als ordentliches, d. h. lebenslängliches Mitglied in den Reichsbauernrat berufen. Mit Landesbauernführer Dr. Wagner tritt ein Mann in den Reichsbauernrat, dessen Energie und Tatkraft in Ver- binbung mit großem organisatorischen Können die hessen- nassauische Landwirtschaft von Erfolg zu Erfolg geführt hat. Dr. Wagner hat sowohl als Landesbauernführer wie als Landesbauernpräsident im Hessischen Staatsministe- rium innerhalb eines Jahres durch eine planmäßige und zielbewußte Aufastung der für das Bauerntum wichtigen Förderungsmaßnahmen Aufgaben gelöst, die im verfloße­nen System über verstaubte Akrenbündel in Regierung und Behörden nicht hinauskamen. Das rhein-mainische Bau­erntum beglückwünscht ihn darum zu seiner Berufung von ganzem Herzen. Es weiß, daß es in ihm einen Vertreter im Reichsbauernrat besitzt, der es mit Nachdruck und Er­folg zu vertreten weiß.

Politisches Lager der Deutschen Burschenschaft im

Haus der Jugend zu Frankfurt a. M.

Frankfurt a. M., 26. Febr. Die Frankfurter und Darm­städter Burschenschaft hatte ihre Bundesbrüder imHaus der Jugend" zu einem Lager zusammengefaßt, um den jungen Burschenschaftler mit dem Rastegedanken und dem heutigen Stand der Ratzenforschung vertraut zu machen. Dr. Kulz sprach überRaste und Politik". Er betonte, daß nur das Volkstum, fundiert auf einer starken rassischen Grundlage, Träger der gesamten Politik sein dürfe; nur so könne unser Volk seinen ewigen Bestand sichern. Dr. Fifcher-Defoy vom Stadtgesundheitsantt Frankfurt legte die rayehygienischen Maßnahmen der deutschen Groß­städte, bezugnehmend auf die neuen Gesetze der Reichsre­gierung zum Schutz der Erhaltung von Volk und Staat dar.

UeberVolkstum und Heimat" sprach Prof. Schmid- g e n, Mainz. Heimatliebe, Heimatpflege und Heimat­forschung bildeten die besten Grundlagen für die große deutsche Volksgemeinschaft. Gerade auf dem Gebiet der Heimatforschung sieht sich, die Wistenschaft und der Student, einer Aufgabe gegenüber, deren Zweck es sein muß, Lebens­bilder unserer Vorfahren nach erakten wissenschaftlichen Prinzipien zu formen. Ein Referat überRastenhygiene und Weltanschauung" hielt Prof. Dr. Blumenberg sBonn). Nur eine auf natürlichem Boden gewachsene Weltanschauung, durchdrungen von völkischem Denken, könne für uns das Gegebene sein.

Freiwillige vor!

Die Gauführung des Winterhilfswerks teilt mit:

Auch wenn das Winterhilfswerk am 1. April zu Ende geht, sind weitere Opfer notwendig. Die NS. -Volks- Wohlfahrt, die bisher ihre ganze Kraft darauf kon­zentrieren mußte, unsere Aermsten vor Hunger und Kälte zu schützen, wird erst dann ihre eigentliche Arbeit aufneh­men können. In jedes Haus, in jede Wohnung muß sie einen Boten entsenden, der dort nach dem Rechten sieht, der die Schwachen stützt, die Unwissenden belehrt, den Hei­matlosen Vater und Mutter ersetzt. Nur Menschen, die mit dem Herzen ganz bei der Sache find, nur Menschen, die es mit dem Nationalsozialismus ernst meinen, find für diese Arbeit geeignet. Wir willen, daß viele solcher Men­schen unter uns leben. Sie müßen nur erst ihre Aufgabe erkennen und den Entschluß fasten, sich in diesem ent­sagungsvollen, aber segensreichen Kampfe für die Nation einzusetzen. Auch heute heißt es wieder wie im August .,4;F reiwillige vor!" Wer mitkämpfen will, reiht nch ein in die Kampffront der NS.-Volkswohlfahrt.

Anmeldungen nehmen die Ortsgruppen der NS.« Volkswohltahrt entgegen.

UmnMqM in üestemich »AM

Etarhemberg wollte

Erzherzog Otis entführen.

Die Vorarbeiten für die neue Verfassung Österreichs sollen, wie aus Wien gemeldet wird, bereits in zehn bis vierzehn Tagen abgeschlossen werden. Die Verfassung soll unmittelbar daraus veröffentlicht werden und in Kraft treten. Obwohl man das Inkraft­treten der neuen Verfassung auf der bisherigen Verfassung aufbauen will, ist man noch keineswegs darüber klar, aus welchem Wege dies erreicht werden kann, da die Ein­berufung des Parla m ents, das allem für die Änderung der Verfassung zuständig ist, unbedingt ver­mieden werden soll. ,

Bei dieser bevorstehenden Verfassungsänderung er­heben natürlich allerhand Gruppen und Grüppchen ihre Stimmen, um ihre Wünsche zu Gehör zu bringen. zu originellste Verlautbarung auf diesem Gebiet durfte eine

Monarchistenkundgebung derKaisertreuen Bolks- partei"

in Wien darstellen. Der Obmann dieser «Partei", ein Oberst Wolf, meinte, wenn der Kaiser 1918 Österreich nicht hätte verlassen müssen, wäre dem Lande die Revolte der Bolschewisten erspart geblieben. Er kündigte an, daß in der neuen Verfassung die Habsburger-Gesetze nicht ent­halten seien und auch der Adel wieder eingefuhrt würde. Die Habsburger könnten dann wieder tm Lande Aufenthalt nehmen. .

Die ganze Tendenz dieser monarchistischen Kund­gebung, die offenbar im engsten Einvernehmen mit der Regierung erfolgte, hat Oberst Wolf mit dem ^ah ge­kennzeichnet: _

Den Nationalsozialisten werde erst das Ge nick gebrochen sein, wenndiekaiserliche am111 < wieder zurückkomme. In einer von der Bersamm- lung angenommenen Entschließung wirb erklärt, du Kaisertreue Bolkspartei stehe restlos und unbedingt Hinte, der Regierung.

Eine große Rolle bei den Bestrebungen um cuu Wiederkehr' der Habsburger scheint der Heimwchrfuhrei

Heute vor einem Jahr ...

Zum Jahrestag des Reichstagsbrandes.

Von Ministerialdirektor Daluege.

PPD. Der Reichstagsbrand am 27. Februar war, wie unumwunden eingcstanden werden mutz, eine völlige Überraschung für den, damaligen staatlichen Poli- zeiapparat. Wie diese Polizei unfähig war, mit ihren Kampfmethoden den Sieg der nationalsozialistischen Bewegung zu verhindern, so war sie in gleicher Weise

unbrauchbar, dem Kommunismus Schach zu bieten.

Hätte die nationalsozialistische Bewegung zur Zeit des Reichstagsbrandes als Machtmittel nur die damalige staatliche Polizei besessen, wären die kommunistischen Plane, die auf einen bewaffneten Aufstand hinausliefen, hu dem der Reichstagsbrand das Fanal sein sollte, in jenen Tagen blutig ausgereift.

Tie in den, letzten Jahren vor der Machtergreifung von kommunistischer Seite sich fast ununterbrochen folgen­den Raububerfälle, Plünderungen und Morde wären Zeitereignisse aus einem einheitlichen Plan. Mit diesen Terrorakten bezweckten die Kommunisten, das Bürgertum einzuschüchtern und hinter den Ofen zu treiben Die Einzelaktionen sollten ein

Chaos von Vernichtung und Zerstörung verursachen.

Nur die KPD. allein konnte ein Interesse daran haben, daß die Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialis- mus noch zu dieser Zeit erfolgte. Dem Nationalsozialis­mus, der gerade in der Neuorientierung und dem Neu­aufbau des Staatsapparates begriffen war, war dieser Zeitpunkt zu früh und denkbar ungünstig. Wäre es in den Wochen nach dem Reichstagsbrand zu den von der KPD. vorbereiteten Einzelaktionen überall in Deutschland gekommen, und wäre damit die von der Kommune er­

Der Gauleiter sprach:

Aus den Reden Gauleiter Sprengers am

Gauparteitag.

An die Alte Garde (24. 2. 34).

Das nationalsozialistische Samenkorn ging zuerst bei denen auf, welche die Ziele des Führers oft geistig gar nicht erfaßen konnten, aber Herz und Seele dieser Menschen waren echt. Daher kamen sie und bekannten sich. Dieses Unterpfand der Entwickelung und der Kraft unserer Be­wegung soll bleiben. Alter Parteigenosse sein heißt auch in Zukunft Charakter und Leistung bekunden, alter Partei- genoffe sein, heißt nicht, Posten zu verlangen hier oder dort. Wohl aber ist das Vorrecht, zu den ersten und ältesten Kämpfern der Partei zu gehören, eine ehrenvolle Aus­zeichnung. Alle sind wir gleichzeitig Waffenträger gewor­den und wehe denen, die unsere Ehre antasten wollten! Wie ein Mann wollen wir aufstehen.

Zur Vereidigung. (25. 2. 34.)

Die Pflicht der nationalen Ehre ist auch eine Pflicht der Ehre des einzelnen. Nur, wenn der einzelne seine Ehre hochhält, wird die Ehre des Volkes erhalten werden. Das Ehrenkleid ist unantastbar. Wehe dem, der eine Uniform angreift. Er greift damit die Ehre des Mannes an, die Ehre der Partei, die Ehre Deutschland, und er überlebt diese Minute nicht. Die Ehre wird garantiert durch die Treue, die nicht für Tage gilt, sondern für und für. Nun gibt Adolf Hitler einem ganzen Volke eine Politik und einen aus dem Volk gewachsenen Führerorden. Ihm ist die Leitung im Volk übertragen. Somit wird Deutschlands Zukunft gesichert auf Zeit und Ewigkeit im Geist der Treue und der Disziplin. Stehe jeder fest an seiner Stelle, sei er sich des Ernstes der Aufgabe bewußt. Keiner, der heute den Eid leistet, gehört sich heute noch selbst, alles nur Deutschland, immer nur für Deutschland im Namen Adolf Hitlers, des Führers der Deutschen .

Bei den landwirtschaftlichen Fachberatern.

Am Anbeginn der Arbeit der Partei schon stand auch der Kampf um die Bauern. Der Aufschwung der Bewe­gung auf dem Land begann erst richtig, als Darrs seine Arbeit aufnahm. Darrss Weg begann mit der Suche charaktervoller Männer, die ihm als landwirtschaftliche

F ü r st Star h e in b e r g zu spielen. Ungarische Glättet bringen sogar die sensationelle Meldung, er habe

eine Entführung des Erzherzogs Otto

aus seinem belgischen Exil geplant, um ihn im Flug z c 11 g 11 a ch Oster r e i ch z n b ring e n. Nur bum die Aufmerksamkeit der belgischen Regierung sei dieß, Schritt verhindert worden. Wenn auch der Heimweh, führer jetzt diese Meldungen dementieren läßt, so sönnet sie doch nicht ganz aus der Luft gegriffen sein.

In den Nandstaalen haben denn auch die ^iäm Starhembergs größte B c ft ü r znng und stärkst 2tervofität hervorgerufen.

Man spricht dort offen von einem monarchistische Putsch, den man in Wien vvrbercite, und fordert das @in greifen des Völkerbundes zur Bereinigung der öfter reichischen Frage.

*

Rücktritt Miklas' bevorstehend.

Infolge der l e g i t i m i st i s ch e u S t m u ng en.

Die seit längerer Zeit bereits umlaufenden Gerüche über den bevorstehenden Rücktritt des österreichischen Bundespräsidenten M i k l a s , der aus grundsätzliche» Erwägungen bereits mehrfach seinen Rücktritt angebotcn haben soll, haben sich jetzt wieder dahin verdichtet, daß Miklas bereits in der allernächsten Zeit seinen Posten auf geben werde.

In unterrichteten Kreisen weist man hierzu daraus hin, daß die in den letzten Tagen wieder stärker hervor­tretenden

legitimistischen Strömungen

auf einen baldigen Präsidentschaftswechsel drängen, um durch die Wahl einer der legitimistischen Auffassung nahe­stehenden Persönlichkeit die

Überleitung zur monarchistischen Staatssorm vorzubereiteu und damit die endgültige Ausschaltung bei Anschlußfrage zu erreichen. Gerüchtweise verlautet, daß in legitimistischen Kreisen der Staatssekretär für das.Heer­wesen Fürst S ch ö n b u r g - H a r t e n st e i n , sowie bei in Basel lebende Erzherzog E u g e n für die Präsi­dentschaft auserlesen seien

wartete Unruhe und Erregung der Arbeiterschaft zu Streiks und Gewalttaten emporgewachsen, so hätte sich die n a t i o n a l s o z i a l i st i s ch e Bewegung tatsächlich autzerordentlichen Schwierigkeiten gegenüber­gesehen. Durch den entschlossenen Zugriff des Mi­nisterpräsidenten Göring noch in der Nacht des Reichs­tagsbrandes wurde diese Gefahr im Keime erstickt.

Wir konnten ihr begegnen, weil »ns in unserer SA. und SS. schlagkräftige Sturmtrupps zur Verfügung standen wie keiner anderen Partei oder Bewegung.

Der Reichstagsbrand mahnte uns aber dazu, die preußische Polizei so schnell wie möglich um- und au f z u b anen. Es galt in erster'Linie, der ehemaligen Grzesinski- und Weiß-Polizei einen ganz neuen Geist ein­zuimpfen und ihr klarzumachen, daß sie nicht im Dienste international fühlender Mächte gegen die eigenen Volks­genossen zu stehen habe. Stolzes Nationalgefühl und das Bewußtsein enger Verbundenheit mit allen Gliedern der Volksgemeinschaft mußten bei ihr Einzug halten. In Verfolg dieses Zieles wurden unverbesserliche System- leute entlassen, bestechliche Beamte rücksichtslos zur Ver­antwortung gezogen und an ihre Stelle zuverlässige und bewährte Kräfte gesetzt. Es gelang binnen Jahresfrist, Landespolizei-, Revier-, Gemeindevollzugs- und Krimi­nalpolizei zusammen mit der Gendarmerie zu einem machtvollen Instrument des neuen Staates und zu einem Bindeglied zwischen Regierung und Volk zu­sammenzuschweißen.

Im zweiten Jahre der nationalsozialistischen Revolu­tion wird nun auch die Einheitlichkeit der Polizei im ganzen Reich durchgeführt werden, um das Fundament zu schaffen, auf dem, frei von jeder Erschütterung, weiter aufgebaut wird:das Reich der Ehre und Gerechtigkeit, der Arbeit und des Brotes das Reich Adolf Hitlers".

Eaufachberater das Organisationsgerippe für seinen Appa­rat und damit als sichere Grundlage seiner Arbeit dienten. Heute haben wir den sicheren Beweis für die Richtigkeit seines Handelns,. indem der Bauernstand nun geschlossen nationalsozialistisch vor uns steht. Schon kommt die Zeit, wo mit höchstem Stolz bekannt werden kann:Ich bin ein Bauer". Zu bedauern sind dann nur die, die von der Scholle abwandern müssen. Aber sie werden ihren Mann stehen, gleich welchen Beruf sie ergreifen. Die menschen­mordende Großstadt muß abgebaut werden. Auch das Stadtleben muß dem Boden verwandter werden. Jedes Stück Land muß benutzt werden, nichts darf brach liegen. In wunderbarer Weise hat der Landesbauernführer alte Pläne herausgeholt und sie mustergültig verwirklicht. Wir warten in Preußen nun auf die gesetzlichen Möglichkeiten, das gleiche auch in diesem Teil zu können, was wir in Hessen schon hoffnungsvoll begonnen haben.

Bei den Schulungsleitern.

Ein ernstes Arbeitsgebiet ist die Tätigkeit der Schu­lungsleiter. Wohl haben wir die NSDAP., wohl den nationalsozialistischen Staat, aber wenig Menschen, die den Nationalsozialismus leben. Ihn theoretisch beherrschen ist möglich, unter Umständen sogar nicht einmal schwer, aber ihn zu leben, das ist eine schwere Aufgabe. National­sozialismus lehren, das kann immer nur, wer ihn innerlich und wahrhaft erlebte, so erlebte, wie wir Nationalsoziali­sten ihn auch heute noch immer neu erleben, etwa bei der letzten großen Rede Alfred Rosenbergs in Berlin. m auch nicht möglich, auf irgend einem unserer Arbeitsgebiete folgerichtig nationalsozialistisch zu handeln, wenn man unsere Weltanschauung nicht innerlich kennt und empfinden So kehren wir unter Rosenbergs Führung gern zurück zur weltanschaulichen Lehr- und Rednertätigkeit und sind der Ueberzeugung, daß der gute Charakter und Kämpfers wesentlicher für die Schulungsarbeit ist, als der Jntellelu

Zur NSBO. und NSV. (25. 2. 34.)

Ein Korps muß sein, das auf Gedeih und Verderb zu­sammengeschlossen ist, gleichgültig wo der einzelne steht ° er marschiert oder sitzt. Der Dienst des einen muß 1° L achtet werden wie dèr des anderen. Eine höhere alsParteigenosse kann und wird es nicht geben. Nau '