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Gesuchter Bildmaterial zurgrbeitrfchlacht"

Die nachfolgende Liste von Schlagworten und -sätzen kann nur in großen Zügen einen Anhalt dafür bieten, welche Themen durch Bilder (Photos) erfaßt werden sollen. Jedes dieser Themen kann natürlich durch eine ganze An­zahl von je nach der Aufnahmetechnik, der Bildwirkung, der Absicht des Photographen ganz verschiedene Photos wiedergegeben sein. Ein Handlungsablauf kann durch eine Folge von Bildern dargestellt sein, die vielleicht ganz verschiedene Urheber haben, sich aber gleichwohl zu einem Ganzen zusammenordnen lassen. Ebenso kann ein einziger Vorgang in verschiedener Auffassung gezeigt werden. So bieten z. B. Erdarbeiten (Auslegung von Gräben) fol­gende Bildmöglichkeiten: Arbeitskolonne beim Graben oder Hacken Einzelperson oder -gruppe bei derselben Tätig­keit Blick auf das Arbeitsfeld von erhöhtem Standort Blick aus dem Graben auf die schaufelnden Gestalten Nahaufnahmen von in das Erdreich fahrenden Spitzhacken (mit und ohne Arbeitshände). Das Arbeitsfeld in sei­nem landschaftlichen Charakter (mit Fernblick) usw. Gegenüberstellung alter und neuer Zustände sind beson­ders erwünscht. Man scheue sich nicht ins Einzelne zu gehen; Einzelheiten verlebendigen die Wiedergabe eines Eefamtthemas oft beträchtlich und überraschend. Sachliche Bilder, die nüchtern berichten, sind ebenso willkommen wie lebensvolle, die noch etwas von dem Drum und Dran, d. h. Atmosphäre, typische Beleuchtung, landschaftlichen Reiz usw. vermitteln. Lebendige Szenen von Mensch zu Mensch sind sehr gesucht, lleberhaupt soll die Arbeitsschlacht nicht so sehr als organisatorische Leistung, sondern mehr vom Er­lebnis des einzelnen Menschen aus gesehen und dargestellt werden.

Die phototechnische Beschaffenheit der Bilder darf für die Auswahl nicht allein maßgebend sein. Auch aus unscheinbaren Photoabzügen können in der Reproduktion u. IL gute Bilder erzielt werden. Doch sind im allgemeinen kontrastreiche, scharfe Photos auf Glanz­papier nicht unter 9 X 12 Format erwünscht. Aufnahmen in kleinerem Format (z. B. Leica), von denen Vergröße­rungen noch nicht vorliegen, sind in Originalgröße èinzu- fenben mit Angabe, ob das Negativ dazu vorhanden ist, so daß im Bedarfsfälle eine Vergrößerung angefertigt wer­den kann.

Die Beschriftung der Photoabzüge ist mög­lichst genau vorzunehmen, entweder auf der Rückseite des Abzuges oder auf besonderer Liste bei gleichlaufender Nume rierung der Abzüge. In jedem Falle ist der Vorgang, die Oertlichkeit und nach Möglichkeit auch bet Tag der Auf­nahme anzugeben, sowie Name und Anschrift des Photo­graphen bzw. Photoamateurs oder der verfügungsberech­tigten Stelle.

Je schneller, je lieber! Was an Bildmaterial sofort greifbar ist, sofort absenden! Es kommt nicht darauf an, daß jeder zu allen Themen etwas liefert, sondern daß er überhaupt liefert! gez. T r e f z.

I. Arbeitsdienst.

A. Erzieherische Aufgaben.

1.

2.

3.

Disziplin: Auf dem Marsche, beim Appell usw. Kameradschaftsgeist: Arbeiter der Stirn und der Faust (möglichst im Gegensatz der Typen) Schulter an Schulter: bei der Arbeit, in Arbeitspausen, bei ge­meinsamer Mahlzeit, bei Unterhaltung und Spiel usw. Körperliche Ertüchtigung: Arbeit auf dem Lande in Luft und Sonne kräftigt den Körper und schafft fröhliche, gesunde Menschen.

8. Wirtschaftliche Aufgaben.

Kanal- und Straßenbau Urbarmachung von Oed­land und Mooren Vodenverbesierungen (Meliora­tionen) Bewässerung von Kulturland Auffor­stungen Bau von Landwegen Hochwasserschutz Flußregulierungen Vorbereitungen der Siedlungen (je nach bei Bodenbeschaffenheit verschieden) Torf­und Braunkohlengewinnung Landgewinnung an den Meeresküsten durch Eindämmungs- und Befesti­gungsarbeiten Brückenbau Autostraßenbau usw.

C. Das Arbeitsdienstlager bringt Leben aufs Land:

Tageslauf im Arbeitsdienstlager, seine Einrichtung (Unterbringung, Verpflegung); freundschaftliches Ver­hältnis zur Landbevölkerung (Festlichkeit, Sonntags­bummel durchs Dorf, Einkäufe usw.)

D. Einst und Jetzt:

Typen von städtischen Arbeitslosen beim Nichtstun. Der Arbeitsdienstwillige in schmucker Uniform als stol­zes Glied der arbeitenden Volksgemeinschaft.

11. D i e Arbeitsschlacht.

A. Vorher:

1. Der Mensch: Masse der vor dem Arbeitsamt an­stehenden und herumstehenden Arbeitslosen in der Stadt. Der Arbeitslose im Straßenbild der Groß­stadt (Herumsitzen auf Bänken öffentlicher Anlagen vor der Kneipe Unterhaltung und politische Dis­kussion von Arbeitslosentrupps Wohnungselend der Arbeitslosen Bettelei).

2. Die Arbeit: Stillgelegte Industriebetriebe (Berg­bau, Eisenindustrie usw.). Verwahrlosung von Stra­ßen, Bauten, landwirtschaftlichen Betrieben, technischen Anlagen (elektrische Licht- und Kraftanlagen in ver­wahrlostem Zustand) usw.

B. Die Schlacht ist im Gange:

1. Arbeitsbeschaffung: (Vgl. I, B). Dazu: An­ziehen des Baugewerbes im Winter gegenüber dem Brachliegen in früheren Jahren. Das Abenteuer einer besonders interessanten Tiefbauunternehmung als Symbol für die Eesamtentwicklung. Belebung der Automobilindustrie durch Steuererlaß. Abbe­rufung von Notstandsarbeitern zur Erntearbeit (auch Melkmädchen. Landhelfer) Errichtung von Wohn­bauten und öffentlichen Gebäuden. Jnstandsetzungs- arbeiten an Gebäuden. Ausbesserung des Unterbaus der Reichsbahnstrecken. Verbesserung der technischen Apparate der Reichspost. Steuerfreie Anschaffung von Maschinen usw.

2. Bekämpfung der Saison- und Konjunk­turarbeit: Trotz Frost und Kälte werden Gebäude ausgebessert und Anbauten vorgenommen. Acker und Wiesen könne auch im Winter gekalkt, Gräben vertieft und ausgebessert werden. Instandsetzung von Ernte­geräten und landwirtschaftlichen Maschinen im Win­ter. Forstarbeiten im Winter. Ländliche und Stadtrandsiedlungsarbeiren werden auch im Winter fortgeführt. Kanalisationsarbeiten in Städten usw.

Hl. Die Sehnsucht nach Land.

Die Flucht aus der Stadt:

^ch^' und luftlose Wohnungsverhältnisse der Großstadt (Trostlose dicht bevölkerte Arbeiterviertel und häßliche

Hinterhöfe dunkler Mietskasernen). Hetze unb Ge­triebe der Großstadt. Blasse Kinder usw.

B. Auf dem Lande.

Schwache Besiedlung b. h. kleine Dörfer und vereinzelte Gehöfte in schöner Natur. Der Bauer als Selbstver­sorger auf eigener Scholle (Beschaulichkeit und gesund­heitliche Vorteile des Landlebens, Naturverbundenheit, Mensch und Tier). Gesunde Lebensbedingungen für die Nachkommenschaft (gesunde, fröhliche Kinder).

IV. D i e Siedlung.

A. Die ländliche Siedlung:

1. Landbeschaffung: Aufteilung zusammengebroche­ner (verwahrloster) Güter. Waldgrund für Sied­lungszwecke. Freiwillige Landabgabe des Groß­grundbesitzes. Landgewinnung durch Eindämmung in Küstengebieten usw.

2. V o r b e r e i t e n d e Arbeiten: Planierung.

3.

4.

B.

Anlage von Straßen. Heranschaffung von Material. Holzeinschlag. Errichtung von Fundamenten usw. Errichtung der Siedlung: Errichtung von Gebäuden. Melioration (Beseitigung von Steinen aus dem künftigen Ackerland, Dränaaearbeiten, Erä- benziehen). Arbeiten zum Anschluß an Licht- und Kraftleitungen. Gewinnung von Baumaterialien (Steine, Holz, Ziegel) in möglichster Nähe. Richtfest und Einweihung der Siedlung.

Siedlungslager: Errichtung, Einweihung (Fest­akt) des Lagers. Unterbringung und Verpflegung. Günstige Lage zum Siedlungsgrund. Tagèstauf im Siedlungslager. Verschiedene Typen unter den Lagerinsassen und Altersstufen.

Vorstädtische Kleinsiedlungen, Stadtrandsiedlungen und Kleingärten:

Bildthemen entsprechend wie für IV, A, 23 unter Herausarbeitung des landschaftlich veräirderten Charak­ters (Nähe der Stadt).

C. SA.-Siedlungen und Siedlungsarbeit der Kurzarbeiter: Der SA.-Mann (bzw. Kurzarbeiter) im Dienst (bzw. im Beruf) und während der Arbeit in der Siedlung.

Organische Neugliederung

Ziele des ständischen Aufbaues.

Aus Anlaß der Verwirklichung des ständischen Auf­baus durch die Danziger Arbeitsfront machte Dr. Frauendorfer, der Leiter des Amtes für Ständi­schen Aufbau der NSDAP. vor Berliner Pressevertretern grundsätzliche Ausführungen über das Wesen des ständi­schen Aufbaus.

Als Ziele des ständischen Aufbaus bezeichnete der Redner die Überwindung des Klassenkampfes und die Er­möglichung einer einheitlichen Wirtschafts­führung durch die Politik und den Staat. Grund­erkenntnis des ständischen Aufbaus sei, daß er als eine politische Ausgabe angesehen werde. Das letzte Ziel sei nicht etwa eine neue Wirtschaftsform oder gar ein neuer Staat in Form eines Ständestaates, sondern eine orga­nische Neugliederung des deutschen Volkes.

Die private Wirtschaft und vor allem die private Initiative, der Motor alles wirtschaftlichen Geschehens, sollen als Voraussetzung des Wirtschaftslebens unbedingt erhalten bleiben. Die Hauptgesichtspunkte der organischen Neugliederung seien die Einteilung nach den Lebensformen (Landwirtschaft, Jndustrle, Verkehr, Handel usw.) sowie die soziologische Unterscheidbarkeit nach den Erwerbsformen (Unternehmer, Angestellte und Arbeiter).

Den Ansatzpunkt für diese Neugliederung stelle die Deutsche Arbeitsfront dar, die aus der ur­sprünglichen Dachorganisation der von den Gewerkschaften übernommenen Arbeiter- und Angestelltenverbände sich umgestaltet habe zu der Zusammenfassung aller schaffen­den Menschen in den Betriebsgruppen.

Dr. Frauendorser ging dann auf die Danziger Arbeitsfront ein und skizzierte kurz die Gründe, warum die Entwicklung zum ständischen Aufbau in Danzig schneller vonstatten ging als im Deutschen Reich.

Hraft durch Freude!"

Durch die nationalsozialistische GemeinschaftKraft durch Freude" haben jetzt die ersten Volksgenossen ihre Erholungsreisen angetreten. Von Berlin aus sind 1000 Arbeitskameraden nach Oberbayern zum Winter­sport gefahren. Unser Bild berichtet von der Abfahrt der Urlauber.

Ein unsozialer Beiriebsleiier.

Ein sonderbares Beispiel unsozialen und zugleich aufsässigen Verhaltens gab der Betriebsleiter einer Zie­gelei bei Neusalz, Schlesien. Da die Ziegelei ihre Arbeiter unter Taris bezahlte, wollte der Ortsgruppenleiter der NSBO. und der dortigen Arbeitsfront, Mosig, mit dem Betriebsleiter verhandeln. Er wurde jedoch von diesem schwer beleidigt und sogar

tätlich angegriffen.

Bei einer daraufhin von der NSBO. veranstalteten Protestkundgebung, bei der der Beigeordnete Hanke zu der Arbeiterschaft sprach, wurde die Unterbringung des Betriebsleiters in ein Konzentrationslager gefordert. Der Landrat hat bereits veranlaßt, daß dieser in Schutz- h a f t genommen wurde.

Auswirkung des Arbeitsbeschaffungsprogramms der Reichsregierung in Hessen.

Darmstadt, 19. Febr. In der Zeit vom 1. bis 31. Januar 1934 wurden 10 978 Anträge auf Bewilligung von Reichs-

V. Arbeitsbeschaffung und Familie.

A. Auswirkung der Ehestandsdarlehen:

Massentrauungen. Durch entsprechende Schilder (Zet­tel, Plakate, Aushang) als zum Verkauf gegen Bedar - deckungsscheine zugelassen gekennzeichnete Geschäfte. - Junge Paare beim Erwerb von Möbeln und Haushast tungsgerüt gegen Bedarfdeckungsscheine usw.

B. Zurückführung der Frau in die Familie:

1.

2.

Ungemütliche Häuslichkeit ui^ gestörte« Fa­milienleben durch Berufstätigkeit beider Ehegatten oder bei Arbeitslosigkeit des Mannes: Kinderlosigkeit. Kinder ohne oder unter fremder Obhut. Unge­schick des arbeitslosen Mannes für häusliche Arbeiten usw.

Gemütliche Häuslichkeit und harmonisches Familienleben durch Hausarbeit und Kinderwartung der Ehefrau.

3. E i n st e l l u n g von Hausgehilfinnen durch steuerliche Begünstigung: a) Arbeitslose Hausgehilfin nen am Arbeitsamt, b) Die Hausgehilfin als segens­reiche Kraft besonders in kinderreichen Familien.'

VI. D i e 40 Stundenwoche.

Derselbe Arbeitsplatz gibt im Wechsel nacheinander zwei Menschen Arbeits- und Verdienstmöglichkeit (Bilder aus den verschiedensten Berufen).

VII. Rückwirkungen.

Belebung der Industrie von den Bergwerken bis zur Textilindustrie und Maschinenfabrikation, ebenso des Handwerks und der Gewerbe (Bilder aus allen Be­trieben). Kauflust.

VIII. Opferbereitschaft.

Bilder aus der Tätigkeit der NS.-Volkswohlfahrt. Pfundsammlung. Jeder trägt eine Plakette der NS.- Volkswohlfahrt man klebt die Plakette an die Woh- nungstllr. Weihnachtsspenden. Weihnachtsfeier und Bescherung der SA. usw.

IX. DasVolkanderArbeit.

Einzelbilder aus allen Berufszweigen: Der Gelehrte, Metallarbeiter Setzer Drucker Schneider Schuster Klempner Töpfer usw. an der Arbeit.

Zuschüssen genehmigt. Die Summe der in dieser Zeit bewil­ligten Reichszuschüsse beträgt insgesamt rund 2 514 000 M. Die mit diesen Reichszuschüssen dem hessischen Handwerk zu­geführten Aufträge erreichen in diesem einen Monat den ansehnlichen Betrag von annähernd 9 900 000 Mk. In der Zeit vom 15. Oktober 1933 bis 31. Januar 1934 wurden 6 873 000 M. Reichszuschüsse bewilligt, womit dem hessischen Handwerk über 27 805 000 M. Aufträge zugeführt worden sind.

Langfristiger Kredit für den mittelständischen Gewerbebetrieb.

Die Bank für deutsche Industrie-Obligationen (Jndu- striebank) hat im Interesse einer wirksameren Versorgung des rhein-mainischen Wirtschaftsgebietes mit l a n g f r i - stigenEewerbekrediten eine eigene Vertretung in Frankfurt a. M. errichtet. Die Schaffung dieser Vertre­tung entspricht den wiederholt geäußerten Wünschen der örtlichen Wirtschaftskreise des Bezirks. Der Geschäfts­betrieb der neuen Vertretung, die in Frankfurt a. M., Bör­senplatz (im Hause der Handelskammer), ihren Sitz hat, ist ausgenommen. Der Zuständigkeitsbereich der Vertretung umfaßt Hessen und Hessen-Nassau.

Die Jndustriebank, die schon einmal Mitte vorigen Jah­res ihren Zinssatz herabgesetzt hatte, hat in diesen Tagen den Zinssatz für ihre Eewerbekredite erneut um 0,5 v. H. auf 5 v. H. p. a. gesenkt. Bekanntlich stellt die Jndustrie­bank den kleinen und mittleren Betrieben der mittelstän­dischen Wirtschaft langfristige, hypothekarisch gesicherte Dar­lehen auf 5 Jahre zur Verfügung. Die Kreditgewährung erfolgt bis zu Kleinbeträgen von 500 RM. Die Industrie- bankkredite dienen durch Ablösung überhöhter kurzfristiger Verbindlichkeiten und durch Verstärkung der Betriebs­mittel zur Konsolidierung der gewerblichen Betriebe.

Vertrauen ist Herzenssache".

Reichsbischof Staatsrat Müller und Reichsjugenv- Pfarrer Zahn weilten anläßlich einer Grenzlandkunv gèbung in Aachen. Reichsbischof Müller erklärte dabei u. a., als Reichswehr- und Reichsmarinepfarrer habe er die Zerrissenheit der Kirche in allen Gauen kcnnengelerni und die Notwendigkeit der Vereinheitlichung aller evange­lischen Kircheneinrichtungen erkannt. Die Kirche müsse wieder

Verständnis für den einzelnen Menschen aufbringen. Zu den Deutschen solle in den Kirchen endlich wieder deutsch gesprochen werden. Dabei müsse die Kirche auch Verständnis für die seelische Not des Volkes gewinnen. Der Glaube sei Verstandessache, das Vertrauen dagegen Herzenssache. Auf dem Vertrauen sei die nationalsozialistische Bewegung auf- gebaut. Darauf solle auch die neue Evangelische Kirche aufgebaut werden und gesunden. Hart müsse gekämpft werden, damit das unverfälschte Evangelium wieder in das Volk zurückkehre. Das große Ziel sei e t n Volk, ein Staat, eine Evangelische Kirche!

Zur Neuregelung der Milchversorgung: Kreis Hünfeld kommt zum Milchversorgungsverband Kurhessen. '

Kassel, 19. Febr. Der Reichskommissar für die Milch­wirtschaft hat in Ergänzung seiner von uns bereits veros- fent lichten Verordnung über den Milchwirtschaftsverbano Hessen folgendes Schreiben an den Kommissar für den Milchversorgungsverband Kurhessen, Dr. Müller, gerichtet- »Die s. Zt. mit meinem Stellvertreter, Herrn Reichart, stattgehabten Besprechungen mit den beteiligten Stellen haben ergeben, daß der Kreis Hünfeld zweckmäßigerweiie nicht dem Milchversorgungsverband Rhein-Main, sondern dem Milchversorgungsverband Kurhessen eingegli®6. wird. Wenn meine Anordnung betr. die Bildung des Milchwirtschaftsverbandes Hessen mit den Milchners gungsverbänden Rhein-Main und Kurhessen (ReichsaE ger vom 12. 2. 34) eine Regelung vorsieht, die obiger En - scheidung entgegensteht, so weise ich darauf hin, daß die von Herrn Reichart getroffene Entscheidung maßgebe" ist und daß bei der endgültigen Gebietseinteilung 11 Milchwirtschafts- und Milchversorgungsverbände, W > wenigen Wochen eine gesetzliche neue Grundlage erhält, o Kreis Hünfeld dem Milchversorgungsverband,KurhE zugeschrieben wird."