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ââoMsisÄMS,' Sie MfMtW W W" *' ^ine Gedenkstunde im Etadtsoal-

Ktadtkreisleitung der NSDAP, und die Kreis- her NSBO. veranstalteten am Sonnabendabend im h"?"?^ adtianl eine Kundgebung, die auch gleichzeitig als M^m.nde für die Wiederkehr des Tages der Atachtüber- Mbemi . pen Reichskanzler Adolf Hitler galt. Schon Minb ff iReainn der Kundgebung war der Stadtsaal bis »^letzten Platz besetzt. Die SA.-Standarten-Kapelle «ai Leitung ihres Dirigenten Herrn Weber ihr he um die zahlreichen Besucher bis zur Eröffnung ^s.indaebung mit schneidiger Musik zu unterhalten, kân Einmarsch der NSBO.-Fahnen begrüßte Sürger= M Stadtkreisleiter Ehserdie stattliche Versamm- namentlich die Standarten-Kapelle, der er gleichzeitig Mitwirkung dankte, den neuen Führer der SA.- t1 «hätte Herrn Standartenführer Zeig, sowie den Red- Abends, Herrn Eaupropagandaleiter Pg. Gerland- Stadtkreisleiter Ehser dankte der Bevölkerung Ful- für den zahlreichen Besuch dieses Abends, der eine Ehre L t« zumal zahlreiche Veranstaltungen gleichzeitig »wänden. Die Volksversammlungen der NSDAP, seien -'Mittel um die enge Verbindung zwischen dem Volk und den Führern aufrechtzuerhalten.

Sodann ergriff der Hauptredner des Abends, Pg. Eer - , d-Kassel'das Wort und gab in großen Zügen einen Rickblick aus die Arbeit des Nationalsozialismus während erwcn Jahres seiner Regierung. Der Redner beleuch- insbesondere die weltanschauliche Seite der großen Ee- âbunqsarbeit während des letzten Jahres, die im Eegen- den Gesetzen früherer Regierungen ganz darauf ein- aeftellt sei, das Leben des deutschen Volkes zu sichern, indem wicber den Gesetzen der göttlichen Schöpfungsordnung näberaebracht wird. Vor allem hat die Arbeit durch den Nationalsozialismus wieder einen neuen Sinn bekommen. Stläbrend früher die Arbeit als Last empfunden und von .Willenlosen Arbeiterführern als ein auf demProleta- liat" lastender Fluch bezeichnet wurde, hat die national- lonlllMche Regierung die Arbeit geadelt und ihr wieder den Platz eingeräumt, der ihr als dem höchsten Gut der Menschen gebührt. Die nationalsozialistische Lebensauf- falsuiig ist die, daß es kein Leben ohne Arbeit gibt, und daß ich nur der des Lebens würdig erweist, der es mit Sirbett slusfiillt Denn wir führen unser Leben in dieser Welt nicht um unserer selbst willen und nicht aus eigner Kraft, sondern eine göttliche Macht stellt uns hinein ins Leben, wodurch wir eine große Gnade erfahren. Dieser Gnade müssen wir uns würdig erweisen, und zwar dadurch, daß wir durch Arbeit und durch Schaffung von Werten dem Volke und so­mit dem Leben dienen. Das Leben ist keine Sache der Faul­heit und der Schleicherei, sondern der Kraft und der Arbeit. Leider hat unser Volk unter seinen früheren Regierungen diese Aufgaben des Lebens nicht erkannt, so daß das Dienen am organischen Leben durch eine unnatürliche Genußsucht rerdrängt wurde. Der Mensch glaubte, die Gestaltung sei­nes Lebens sei eine Sache, die er nur sich selbst gegenüber zu verantworten habe. So entstand ein grenzenloser Egois­mus, der jede Opferbereitschaft dem Volksganzen gegenüber ertötete. Der Nationalsozialismus hat darum Gesetze ge­schaffen, die den Menschen wieder zwingen sollen, seine schöpferischen Kräfte tm Dienste am Leben zur Ent­faltung zu bringen. Vieles ist auf diesem Wege schon er­reicht. Es ist dem Nationalsozialismus gelungen, den Opsergeist und den Geist der Volksgemeinschaft wieder wahrhaft lebendig werden zu lassen. Das mächtigste Bei­spiel hierfür ist die Durchführung des Winterhilfswerks, das wohl das gewaltigste Werk der Nächstenliebe darstellt. Nur durch die Sicherung des Lebens unseres Volkes in einer Gesamtheit kann das Leben des einzelnen Volksge- wffen auf die Dauer gesichert werden. Der Redner er­mahnte eindringlich zur Opferbereitschaft und forderte alle auf, die ihren guten Willen unter Beweis stellen wollen, Taten sehen zu lassen.

Nach einem Musikstück dankte Stadtkreisleiter Ehser dem Redner für seine Ausführungen und brachte ein dreifaches Eieg-Heil" auf das deutsche Vaterland und seinen Volks­kanzler Adolf Hitler aus. Das Deutschland- und das Horst- Wessel-Lied beschlossen die Kundgebung.

Schnee, volkSWirtschastlich gesehen. .

Man war beinahe schon geneigt, den Winter, in dem brn leben, als schneefrei oder doch mindestens als schnee-- S »u bezeichnen. Es gab im allgemeinen nur wenig 'Dchneesâlle, die sich sehen lassen konnten, und von dicken, richten Schneedecken war nicht viel die Rede. Bis dann f«rjinen großen Teil Deutschlands der Schneefall vom i Februar kam. Da sah die Sache schon ein bißchen

aus: der Winter hatte sich auch in puncto Schnee eyrlichherausgepaukt". Es fragt sich nun, ob es bei mestm Schneefall bleiben wird, oder ob ihm noch weitere u werden. Davon wird es abhängen, wie die «etierkundigen den Winter 1933/34 kennzeichnen werden. Merkwürdig an einem Schneefall ist das, daß er nicht den Winterfportlern, sondern auch den Gartenbesitzern ° "udwirten einige Freude bereiten kann. Was Landwirtschaft betrifft, so kann sie an einem Schneefall dann eine reine Freude haben, wenn er z u r r e ch 1 e n seit kommt. Schnee, der zu spät fällt, kann den keimen- ^nn den Wurzeln nicht mehr allzuviel nützen, ur nicht mehr genügend gegen etwaige trockene ^"rtfröste schützen. Das nämlich tut der Schnee, nn er sich pünktlich einstellt, also nicht erst im Februar, meteorologisch gesehen, der letzte der Wintermonate w dicke Schneedecke verhindert oder vermindert die i, ^"6en des Eindrinaens von Frost in den Erdboden ermöglicht außerdem eine ordentliche Dnrch- sm ung des Bodens. So etwas kann dann bis in ^^E'U von Nutzen sein. Durch langsames Ab- , ".hält nämlich die Schneedeckung die Vegetation

J^tft so abschwächend auf die späteren Ein- etwoL der Kälterückfälle im Mai. Landwirte, die hr(1|f """ der Sache verstehen und ihre Erfahrung

",'wn, behaupten von jeher, daß der Schnee die und ^ . sser erquicke als ein noch so tüchtiger Regen, erspar? EUN Inder Schnee ein halbes Fuder Dung hängt damit zusammen, daß der auf die itmnJ,'nde Schnee Stickstoff aus der Luft in sich auf» den («xti 'h" dein Wachstum auf den Feldern und in Sclme?» k^h, ^uführt. DieseStickstoffdüngung durch . besonders ""Eh der Schneeschmelze das Blattgrün der ?".^ ""d lief; die Farbe der Saaten nach deutliw mi^ ^hwgelt also die Düngewirkung des Schnees ein Selmar «r.. Woraus man erkennen kann, daß auch b e n "fall ferne hohe volkswirtschaftliche Be Schnee ""d daß man unrecht tut, wenn man den und dann I Städterstandpunkt aus ins Auge faßt gewaltig über ihn herzufallen beginnt!

Werbung für die Rhön.

Gebietsausschuß Rhön der Verkehrsverbände Hessen-

Waldeck, Thüringen und Nordbayern.

Auf Einladung des Landrats Dr. Burkhardt als Füh­rer des Gebietsausschusses haben sich gestern im Sitzungs­saal des hiesigen Landratsamtes Vertreter aller an der Rhönverkchrswerbung interessierten Verbände und Be­hörden zusammengefunden. Unter anderem waren der Einladung des Pg. Dr. Burkhardt gefolgt die Herren:

Dr. Meister, Staatsrat des Landes Thüringen, Meinin­gen, Oberbürgermeister Dr. Danzebrink, Oberbürgermei­ster Dr. Schmidt, Gotha, vom Landesverkehrsverband Thüringen, Verkehrsdirektor Jochem vom Landesverkehrs­verband Nordbayern, Verkehrsdirektor Dr. Rehorn vom Landesverkehrsverband Heffen-Waldeck, Leiter des Städt. Verkehrsamtes Willigsecker, Fulda, Verkehrsdirektor Metz, Meiningen, Landrat Groß, Meiningen, Landrat Eläter, Eisenach, Bürgermeister Vies, Brückenau, Kreisleiter Kaupemann, Brückenau, ferner die Herren Eckert und Schäfer, Bad Salzungen, Träger, Dorndorf (Rhön), Bei­geordneter Schenk, Ostheim (Rhön), Schulleiter Oehlschlä­gel, Frankenheim.

Rach mehrstündigen Beratungen kam man zu dem Ent­schluß, in den Grenzen der gegebenen finanziellen Möglich­keiten für die Rhön als geschlossenes Fremdenverkehrs-

Aus dem Fuldaer Musikleben.

Die beiden Operngastspiele der Deutschen Musikbühne Berlin haben so begeisterten Anklang in Fulda gefunden, daß der Wunsch laut geworden ist, eine dritte Aufführung der Deutschen Musikbühne folgen zu lassen. Die Leitung der Deutschen Bühne ist auch gern bereit, diesem Wunsch nachzukommen und ist bereits mit der Deutschen Musik­bühne in Verhandlungen getreten. Als dritte Aufführung käme die OperDer Freischütz" v. Carl Maria von Weber in Frage. Die Aufführung soll in der 2. Hälfte des April stattfinden. Zur Sicherung der finanziellen Grundlage ist es nötig, daß diese Aufführung als Pflichtvorstellung der Deutschen Bühne gebracht wird, und zwar als 11. Pflicht­vorstellung, da die Mitglieder der Deutschen Bühne sich nur zu 10 Vorstellungen verpflichtet haben. Um die Zustimmung, von der angenommen wird, daß sie von allen Mitgliedern der hiesigen Deutschen Bühne freudig und gern gegeben wird, zu erlangen, werden in den nächsten Tagen Beauftragte der Deutschen Bühne bei den einzelnen Mitgliedern vorsprechen, um sich ihrer Zustimmung schrift­lich zu versichern.

Versetzt.

Auf Grund eines Versetzungsgesuches vom vorigen Jahr wurde Gendarmerie-Hauptmann Freiherr von und zu der Tann mit dem 10. Februar 1934 nach Görlitz (Reg. Bez. Liegnitz) in gleicher Eigenschaft als Eendarmerie-Distrikts- Offizier versetzt.

Wichtig für Zusatzrentenempfänger.

Am Mittwoch, den 7. Februad ds. Js. von 8% bis 12 Uhr wird die Zusatzrente an die hilfsbedürftigen Kriegs­beschädigten und Kriegshinterbliebenen gezahlt. Ausweis­nummerkarte ist vorzulegen. Gleichzeitig wird die Brand­stammkarte für den Monat Februar verausgabt.

Die Plaketten des Winterhilfswerks 1933/34

sind für den Monat Februar eingetroffen und können gegen Vorlage der entsprechenden Quittungen in der Geschäfts­stelle, Hindenburgstraße 12, abgeholt werden.

Durch unvorsichtiges hantieren mit der Lötlampe beim auftauen der Wafferleitung, geriet am Samstag abend im Hause Frankfurter Straße 1 ein Balken in Brand. Das Feuer konnte zum Glück rasch gelöscht werden, so daß größerer Schaden verhütet wurde.

Lawinenkatastrophe in den Apenninen. 8 Tote.

Paris, 5. Februar (Funkmeldung.) Aus Rom wird gemeldet, daß in den Apenninen in der Gegend von Ancona eine gewaltige Lawine niederge­gangen ist. Mehrere Ortschaften sollen unter den nie- derstürzeuden Schnee- und Erdmassen schwer gelitten haben. Truppen wurden zur ersten Hilfeleistung entsandt. Der kleine Weiler Monte Robbiano soll fast vollständig verschüttet sein. Bisher sind 8 Tote zu beklagen. 10 Personen wurden verletzt geborgen.

Gießen, 3. Febr. (Vom Zuge überfahren und getötet.) Auf der Strecke GießenFulda unmittelbar vor der Stadt Gießen fand ein Streckenläufer am Samstag morgen die Leiche eines unbekannten älteren Mannes auf, der vom Zuge überfahren und getötet worden war.

Gießen, 3. Febr. (Eine Führerschuleder Hit­lerjugend auf Burg Münzenberg in Ober­hessen.) Der Oberbann IV/13 Oberhessen der Hitler­jugend richtet zurzeit eine eigene Führerschule auf der Burg Münzenberg in der Wetterau in einem großen Gebäude ein, das der Hitlerjugend von der Gräflich Solmsschen Güteroerwaltung auf der Burg Münzenberg für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wurde. Die neue Führer­schule der HI. soll ant 12. 2. in Gegenwart des Eebiets- führers der Hitlerjugend eröffnet werden und von da ab regelmäßige Lehrgänge für die Hitlerjugend und für das Jungvolk abhalten. Das Heim wird schöne UnterkunftS- räume für die Kursusteilnehmer, Wasch- und Baderäume, Lesezimmer, Musikzimmer usw. aufweisen, ferner ein mo­dern eingerichtetes Vortragszimmer mit allen neuzeitlichen Hilfsmitteln. Außerdem wird noch ein Sportplatz für die Kursusteilnehmer angelegt werden.

Gießen, 3. Febr. (Ein leichtsinniger Rein- f a 11.) Einem außerordentlich plumpen Schwindel fiel in Inheiden eine Frau zum Opfer. Bettelnde Zigeunerinnen hatten bald heraus, daß die Frau augenleidend ist, und ooten ihre Heilkünste an. Diese bestanden darin, daß die Frau für die Dauer derHeilkur" den Zigeunerinnen ihre gesamte Barschaft überlassen müsse. Diesem Verlangen wurde prompt stattgegeben, und mit etwa 140 Mark ver­schwanden die Zigeunerinnen auf Nimmerwiedersehen.

gebiet zu werben. Insbesondere soll als erstes groß­zügiges Werberuittel eine Reliefkarte in 5 Farbendruck herausgebracht werden. Eine solche ist wie kein anderes Werbemittel geeignet, die Berge der Rhön plastisch zu veranschaulichen. Hand in Hand mit dieser Karte müßte ein vollständiges Unterkunftsver­zeichnis für die Rhönwanderer veröffentlicht werden. Zusammen mit den schon bestehenden Wandervereinen müßte große Sorgfalt auf die Betreuung der Wanderwege verwendet werden. Eine ausgiebige Aussprache entspann sich über den Zustand der Autostraßen und Wege in der Rhön. Man war sich im Ausschuß darüber klar, daß es kein besseres Werbemittel für unsere Rhön gäbe, als gute fahrbare Straßen für unsere Autofahrer. Ferner kam man darüber überein, die Schrift stelle unserer Rhön anzuregen, noch mehr als bisher die charakteristischen Eigen­arten unseres Gebirges in der großen Presse herauszu­stellen. Ein vorzügliches Mittel sei dabei eine anschauliche Vildberichterstattung. Spätestens für die nächste Saison soll die Organisation geschaffen sein, die es ermöglicht, schnelle Berichte über die Schneeverhältnisse der Rhön durch das Radio zu geben.

Der Landrat Dr. Burkhardt dankte zum Schluß, den Herren für ihr Interesse und stellte fest, daß die geschloffene Arbeit für die Rhön damit eingesetzt habe; sie dürfe keine Unterbrechung mehr erfahren.

Bad Nauheim, 3. Febr. (Weitere Jnstand- setzungszuschüsfe für Bad Nauheim.) Das hessische Staatsministerium hat der Stadt Bad Nauheim, nachdem sie bereits 100 000 Mk. als Zuschüsse für Jnstand- setzungs- und Ergänzungsarbeiten an Gebäuden und Woh­nungen erhalten hatte, wegen der hier vorliegenden beson­deren Verhältnisse weitere 80 000 Mk. bewilligt.

Erziehung zum Nationalsozialismus.

Das ist die Ehrenpflicht, die der deutsche Lehrer Gegenüber dem Führer übernommen hat. Die Reichsleitung des National­sozialistischen Lehrerbundes hat als eine ihrer ersten Matznahmen zur Verwirklichung dieser großen Aufgabe die illustrierte deutsche SchülerzeitungHilf mit!" heräusgebracht, die von jedem deutschen Schüler und jeder deutschen Schülerin gelesen werden soll. ,LUs mit!" fol Ergänzung zu den zum großen Teil veralteten und un­brauchbaren Lehr- und Lesebüchern fein und wird bereits jetzt schon

in allen deutschen Gauen von den Lehrern im Unterricht verwendet. Unter Mitarbeit der wichtigsten für die Jugenderziehung vorhan­denen Stellen, vor allem der zuständigen Ministerien, wird der für die Jugend wertvolle Stoff inHilf mit! behandelt. Die Ge­schehnisse unserer Zeit, die Ziele und Ideen des Nationalsozialis­mus, das Leben und die Taten des Führers und feiner Mit­arbeiter werden dem Jungen und Mädel vor Augen geführt und nähergebracht. Unsere große Vergangenhell, Heimat und Volks­tum, deutsche Kunst, Sprache und Schrifttum, Fragen des Grenz- und Auslanddeutschtums und der ehemaligen Kolonien werden behandelt. Über Wirffchaft und Arbeit, Handwerk und Handel, über den deutschen Bauern, den deutschen Arbeiter, über Fragen der Hygiene, der Leibesübungen und des Wehrsports, der Er­nährung, der vorbeugenden Unfall- und Schadenoerhütung, des Tier- und Pflanzenschutzes werden Abhandlungen gebracht. Von Wohlfahrtspflege und Volkswohlfahrt, Nächstenhilfe und Opfer­mut der Väter im Weltkrieg und im Kampf um das neue Reich wird berichtet. Aber auch lehrreiche Kapitel aus Technik, Physik, Chemie, Erdkunde und Geologie und den anderen Fächern des Unterrichts sind inHilf mit!" enthalten.

Bei 32 Seiten Umfang und bester Tiefdruckausführung kostet Hilf mit!" monatlich nur 10 Pf. Der N. S. Lehrerbund leistet durch feine große deutsche Schülerzeitung praktische Erziehungs­arbeit an der Jugend im Sinne der nationalsozialistischen Er­ziehungsideale, im Sinne des Führers.Hilf mit!" wird neben Rundfunk und Tagespresse das beste Hilfsmittel in der Erziehung nicht nur der Jugend, sondern auch der Eltern über die Jugend zum Nationalsozialismus fein.

Ferngespräch vom Schiff zum v-Zug.

fernmündliche Unterhaltungen mit einer in einem fahre» nge oder Dampfer befindlichen Person sind heute da» unserer fortgeschrittenen Technik nichts Besonderes mehr, im merhin dürfte ein Ferngespräch, wie es kürzlich der bekannt« deutsche SchnelldampferBremen" führte, doch der Beachtunz wert sein. Eine Reisende der ersten Klaffe mußte sich ball nach der Abfahrt in die Behandlung des Schiffsarztes begeben der nach eingehender Untersuchung eine akute Blinddarm entzündung feststellte. Ein sofortiger operativer Eingriff ev wies sich nach seiner Ansicht als geboten. Die Kranke, btt Gattin eines amerikanischen Großkanfmanns, wollte den schwev wiegenden Entschluß indessen nicht ohne Zustimmung ihret Mannes fassen. Also galt es, diese einzuholen. Ein drahtloset Gespräch von Bord der inzwischen bereits im Atlantischer Ozean fahrendenBremen" mit der New Zjorker Wohnunj des GroßkauftnannS wurde angemeldet und binnen kürzcstei Frist auch bergestellt. Aber der Gesuchte war nicht zu Häuft er befand sich gerade auf einer Geschäftsreise nach Chicago An Bord des deutschen Schiffes ließ man aber nicht nach; da Geld keine Rolle spielte, wurden die Bemühungen, den Mann der Kranken telephonisch zu erreichen, fortgesetzt, und schließ, lich gelang cs in der Tat, eine Verbindung mit dem Amerika­ner, der sich zwischen New Sforf und Chicago im v-Zugc be­fand, während der Fahrt herzustellen. Die nachgesuchte Ein- lvilligung wurde umgehend erteilt, und die Operation konnt« somit im letzten Augenblick noch glücklich vollzogen werden.