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Die Opfer der Arbeit im neuen Staat

Nach den jüngsten Verlautbarungen der deutschen Ar- beitkfront dar sich diese gewaltige Organisation unter der Schirmherrschaft unseres Volkskanzlers und der tatkräftigen Arbeit ihres Führers Staatsrat Dr. Ley, die Aufgabe ge­stellt. alle im Ä rdeitsleden stehenden deutschen Volks­genossen sowohl in materieller wie vor allem in Genscher Einsicht zu betreuen und sie zu vollwertigen Bürgern des Slaares und damit in die deutsche Volksgemeinschaft empor zu ziehoen.

Reben der Deutschen Arbeitsfront als der ihr unter­stell ren selbstständigen Säule steht der Gesamt verband deutscher Arbeitsopfer in der Deutschen Arbeitsfront e. ^., der seine Ausgabe darin sieht, die aus dem U r o e t t s - Prozeß ausgefchi ebenen Volksgenossen vpfer der Arbeit infolge Alter, vorzeitiger Invalidität oder Un­fall. in gleicher Hinsicht zu betreuen. Mit Recht hat die Deutsche Arbeitsfront erkannt, daß sowohl dic seell- s ck e n w i e auch d i e s o n st i g e u V o r a u s, e tz u n - gen der Arbeitsopfer völlig verschreden sind von denen der gesunden, a r b eIlS f ah l - gen und im Arbeitsleben stehenden Volks- g e n o i s e n. Daher hat die Deutsche Arbeitsfront davon Abstand genommen, die in der letzten Zeit von ihr getrof­fenen Maßnahmen auch auf die Organisation der Arbeits- opfer zu übertragen.

Der Geiamtoerband deutscher Arbeitsopfer begrüßt es insbesondere, daß es ihm gelungen ist, seine rd. 600 000 Mitglieder gleichfalls der deutschen Volksgemeinschaft zu- zuführen. Im Weimarer System standen die Opfer der Arbeit jenseits der Ration. Ihre Verführer stachelten die Begehrlichkeit der Sozialrentenempfänger an, ohne sie da­hin zu belehren, daß das Schicksal des gesamten deutschen Volkes unlösbar verbunden i|t mit dem Schicksal der Opfer der Arbeit. So kam es. daß sich die Rentenempfänger mehr unbewußt als bewußt außerhalb der deutschen Volksgemeinschaft, stellten und ihre Begehrlichkeit keine Rücksicht, auf die Gesamtheit unseres Volkes und die Lage der deutschen Volkswirtschaft nack Versailles, Inflation sowie Dawes- und Poungplan nahm.

In den Kundgebungen zum 12. November 1933 und ebenso im Wahlergebnis selbst ist cs deutlich zum,Ausdruck gekommen, daß die erzieherische Aufgabe, die sich die Amtswalter des Verbandes gestellt haben, schon zu einem guten Teil Früchte getragen hat. An die Stelle der früheren Beg Ehrlichkeit ist heute die Ee -

nugtuung darüber getreten, da Jef Arbeit vollwertige Mitg

e Opfer seiber deutschen Volksgemei n'schaft sind. Das zeigt sich insbesondere darin, daß ihnen der Führer des deut­schen Volkes. Adolf H i t l e r am 1. Mai 1933, am Tage der rationalen Arbeit. Ehrenplätze zugewiesen hat. Mit Reckt stellte Hitler die Soldaten der. Arbeit den Soldaten des Krieges und dieOpfer der Ar­beit den Opfern des Krieges gleich. In der Praxis hat diese Anerkennung ihre Auswirkung darin erhalten, daß der Eesamtverband deutscher

Arbeitsopfer mit der NS.-Kriegsopferverforgung auf allen Gebieten auf das engste Hand in Hand arbeitet und die Opfer des Krieges zugleich um die Durchsetzung von Ehren­punkten zu Gunsten der Arbeitsopfer kämpfen, wie umge­kehrt die Opfer der Arbeit den Kriegsopfern die ihnen zukommende Achtung zollen und sich mit ihren Forderun­gen in ideeller Hinsicht solidarisch erklären.

Daneben kämpfen die Amtswalter des Verbandes um die Wiederherstellung der guten alten Sitte, daß man vor einem in Ehren und harter Arbeit Ergrau­ten aufstehen und ihn achten soll. Diese ideellen Ziele. die sich der Verband gestellt hat, find höher zu be­werten, als irgendwelche materiellen Vorteile. Der frühere Reichsarbeitsminister Steegerwald, Führer der verflosse- nen Zsntrumsgewerkschasten sprach im Jahre 1931 mit rücksichtsloser Offenheit von dem stolzen Werk Bismarcks,

der deutschen Sozialversicherung, als von einem Trümmer

e n". Hieran hat sich bis heute noch nichts geändert. Der gewaltige Kampf der Reichsregierung und der NSDAP, gegen die Arbeitslosig­keit und für den Wiederaufstieg der deutschen Wirtschaft ist zugleich der Kampf zu Gunsten der Arbeitsopfer. Die Früchte können jedoch erst dann geerntet werden, wenn der Sieg restlos errungen ist. In der Erkenntnis, daß es töricht wäre, finanzielle Ansprüche an leere Kassen zu stellen, lehnt es der Gesamtverband deutscher Arbeitsopfer im Namen seiner Mitglieder ab, materielle Forderungen wegen der die Mitglieder schwer drückenden Notverordnun­gen der letzten Jahre zu erheben, ehe nicht die Voraus- kstzunaen hierzu geschaffen find. In der Erkenntnis, daß L'è'e Voraussetzungen noch nicht vorliegen, hat die deutsche Reichsregierung das gewaltige Winterhilfswerk des deut- icken Volkes geschaffen, dessen Arbeit unter Führer in den Worten zusammenHefaßl hat:Kein deutscher Volksgenosse soll in diesem Winter hun- g e: n^u ndfrieren. Da es im Augenblick völlig aus- geschlossen ist, den Ovfern der Arbeit aus der Sr^ialver- sicherung bessere Lebensbedingungen zu schaffen, ist der Verband korporatives Mitglied der NS.-Volkswohlfahrt geworden. Er hat auf diese Weise in doppelter Hinsicht für die Bedürftigen unseres Volkes, gewirkt. Einmal ist dadurch eine unbedingt zuverlässige und gerechte Betreuung der Arbeitsopfer insofern gesichert, als Amtswalter des Verbandes in allen Ausschüssen und Gliederungen der NS.-Volkswohlfahrt vertreten find. Zum anderen tragen auch die Opfer der Arbeit im Rahmen ihrer dürftigen Mittel nach besten Kräften als ehrenamtliche Mitarbeiter zu dem Gelingen der großen Aufgabe des Werkes bei.

Die Reichsregierung hat soeben ein Gesetz zur Sanie­rung Der Rentenverficherungsträger erlassen. Das Reich, d. h. Lie Gesamtheit des deutschen Volkes bringt erhebliche Opfer, um die Rentenzahlungen auch für die Zukunft flcher- zunrüLn. So wie die Lage der Sozialversicherungsträger vor Erlaß dieses Gesetzes war, stand der Rechtsanspruch der Arbeitsopfer nicht gerade sicher. In absehbarer Zeit hät­ten die Mittel der Rentenversicherungen versiegen müssen und alle Rechtsansprüche hätten nur noch auf dem Papier gestanden. Mit Recht führte der Staatssekretär im Reichsarbeitsmininerium, Dr. Krohn in seiner Begrün- Lung des neuen Gesetzes zur Sanierung der Rentenver- licherungen aus, daß dieses Sozialpolitische Gesetz Las wich: igste und tatkräftig ste der natio- nalsszialistischen Regierung sei. Wohl bringt es Len Opfern der Arbeit sein unmittelbaren Vorteile, aber es ? ichsrt den Rentenanspruch sowohl für sie wie auch für ihre Kinder und Kindeskin­der in alle Zukunft.

Daneben aber stellen die Opfer der Arbeit an das seutsche Volk Forderungen vorwiegend ideeller Natur, sie unter dem früheren System grundsätzlich vernachlässigt und verweigert worden find. Wir haben diese Forderungen zusammengefaßt in

12 Ehrenpunkte für die Opfer der Arbeit:

1. Den Opfern der Arbeit ist das Tragen eines besonde­ren staatlich geschützten Abzeichens zur Pflicht zu machen.

2. Das anerkannte Arbeitsopferabzeichen wird unter eige­nen Ehrenschutz gestellt.

3. Die Träger des Arbeitsopferabzeichens haben bei allen öffentlichen Veranstaltungen Ehrenplätze zu bekommen.

4. Sie sind bei allen öffentlichen Behörden und sonstigen Dienststellen bevorzugt abzufertigen.

5. Alle Verkehrsunternehmen haben den Trägern des Arbeitsopferabzeichens wesentliche tarifliche Nachlässe zu gewähren.

6. In allen Theatern, Konzerten, Lichtspielhäusern ist für die Träger dieses Abzeichens außer der Lustbarkeits­steuerbefreiung durch die Gemeinde ein wesentlicher Preisnachlaß und ein besonderer Ehrenplatz sicherzu-

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7. In allen Schulen ist monatlich auf die Verdienste der Opfer der Arbeit in geeigneter Form hinzuweisen und die Kinder sind dazu zu erziehen, den Opfern der Ar­beit die gebührende Achtung zu erweisen.

In allen Behörden, die sich unmittelbar mit der Ver­sorgung der Opfer der Arbeit besassen, sind im unmit- telbaren Verkehr mit den Arbeitsopfern nur solche Aerzte und Beamte zu verwenden, die die erforderliche Achtung vor den Opfern der Arbeit besitzen, im gereif­ten Alter sind und über die erforderliche Erfahrung in der Betreuung der Opfer der Arbeit verfügen.

Zu den Ehrenämtern als Beisitzer in den Spruchkam­mern der Oderversicherungsämter sind nur die Arbeits­

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opfer heranzuziehen.

Den noch Arbeitsunfähigen der Opfer der Arbeit, den Unfallbeschädigten, den Witwen der Verunglückten mit unmündigen und unselbstständigen Kindern ist be­vorzugt Arbeit, die ihrer Leistungsfähigkeit entspricht, zuzuweisen.

Die Gleichstellung der Opfer der Arbeit mit den Wohl- sahrtsempfängern von feiten der Wohlfahrtsämter auf Grund der Richtsätze wird aufgehoben und verboten. Den im Dienst der deutschen Volkswirtschaft und im Dienste um den Aufbau der wehrhaften Rüstung er­grauten und verletzten Volksgenossen und ihren Hin­terbliebenen stehen in jeder Hinsicht dieselben Ehren­rechte zu, wie den Opfern des Krieges.

Ebeling,

Führer des Gesamtverbandes deutscher Arbeitsopfer in der deutschen Arbeitsfront e, V.

Kommunalpolitische Tagung des Gaues Hessen-Nassau.

Unter dem Vorsitz des Leiters des Amtes für Kommu­nalpolitik, Bürgermeister Linder-Frankfurt a. M., findet am Sonntag, den 14. Januar 1934, vormittags 10 Uhr, im Hippodrom zu Frankfurt a. M. die erste große kommunal­politische Tagung des Gaues Hefien-Naffau statt, an welcher alle nationalsozialistischen Oberbürgermeister, Bürgermei­ster, Landräte, Beigeordneten, Stadträte usw. teilnehmen. Reichsstatthalter und Gauleiter Sprenger wird auf dieser Tagung eine bedeutsame Rede über die Aufgaben der Ge­meinden sowie ihrer Leiter im neuen Reich halten. Auch wird der oberste kommunalpolitische Reichsleiter der NSDAP, und Führer des Deutschen Gemeindetages, Ober­bürgermeister Fiehler bzw. der Stabsleiter Bürgermeister Treff-Berlin das Wort nehmen. Weiterhin kommen die gegenwärtigen wichtigsten kommunalpolitischen Probleme, wie, Arbeitsbeschaffung, Eemeindeumschuldung, Gemeinde- verfassung, Eemeindefinanzen usw. zur Erörterung.

Aenderung der Zulassung zum Kreis- und Provinzial- direktor-Amt.

Darmstadt, 3. Jan. Durch Verordnung des hessischen Staatsministers Jung vom 3. Januar 1934, die am gleichen Tage in Kraft tritt, erhält § 1 der Verordnung vom 9. Juli 1931 über die Vorbereitung für den Staatsdienst im Justiz- und Verwaltungsfach folgenden Absatz 2:Die Fähigkeit zur Bekleidung des Amtes als Kreisdirektor oder Provinzialdirekior kann durch Entschließung des Staats­ministers auch Personen zuerkannt werden, die auf Grund ihrer Stellung und theoretischen oder praktischen Betäti­gung im öffentlichen Leben, ihrer Verdienste um die natio­nale Erhebung oder ihrer Erfahrungen und der Lauterkeit ihrer Gesinnung und Handlungen als besonders geeignet für die Betrauung mit diesem Amt erscheinen," Zur be­sonderen Begründung wird, von zuständiger Stelle hierzu noch mitgeteilt: Txr Herr Staatsminister vertritt die Auf­fassung, daß die Stelle eines Kreis- oder Provinzialdirek- tors zu den politischen Aemtern gezählt werden muß. Die Sicherheit des nationalsozialistischen Staates und die Not­wendigkeit ungestörter Arbeit zugunsten des Volkes erfor­dert daher, daß diese Stellen mit Männern besetzt sind, die nicht nur fähig find, sondern die auch das Gedankengut der nationalsozialistischen Bewegung in sich unerschütterlich tragen.

Der Sauführer des Winterhüfswerks spricht im Rundfunk.

Darmstadt, 3. Jan. Der Gauführer des Winterhilfs­werkes, Bürgermeister Haug, spricht am Freitag, den 5. Januar 1934. um 22.30 Uhr im Südwestdeutschen Rund- funk überTie Leistungen des Winterhilfswerkes im Gau Hessen-Nassau".

Hitler über Deutschland!

Am 9. Juni 1932 gab Adolf Hitler die Verfügung über die neue Reichsorganisationsleitung heraus, in deren Aus- fuhrungsbestimmungen der Satz steht:Das Aufgaben- gebiet Film wird seiner Bedeutung gemäß ausgebaut." âtritt seines dritten Deutschlandsfluges bestimmte der Führer. daß die Ereignisse der Fahrt im Film festge­halten werden.

^*^ am 15. Juli auch der Kameramann Pg. A sons Brummer das Flugzeug, das den Führer und seinen stab wahrend 16 Tagen durch alle deutschen Gaue trug und brachte ein mehrere tausend Mete: umfassendes Film- material von solcher Reichhaltigkeit und solchem doku- mentarischen Wert mit, w e es der Partei bisher nicht zur Verfügung gestanden hatte. Wochenlange Arbeit war nötig, um das Material zu sichten und zusammenzustellen. , ^Ä.^?"?"stag, 3. November, fand in den Gallus- bau- Lichtspielen die Erstaufführung dieses ersten Eroß- V ^^..nationalsozialistischen Bewegung, der den sym- "tatt ^l «Hitler über Deutschland" erhalten hatte, Minensuchen Jubel - denn Begriffe wie Beifall oder Applaus sind zu schwach, um für die Charakterisierung der Ausnahme dirses Filmes beim Publikum verwendet jn

Dom Kämpfe der evangelischen Kirche in Oesterreich.

EPH Die evangelische Kirche in Oesterreich steht heute in schwerem Kampf, um so schwerer dadurch, daß die österreichische Negierung, deren Streben es ist, Oester­reich zu einem katholischen Land zu madjen, ihr daS Leben in jeder nur möglichen Weise erschwert Nicht nur, daß in der Beamtenschaft und im Heere Ueber- tritte sehr ungern gesehen werden und evangelische Be­werber so gut wie gar keine Aussicht auf Einstellung haben, auch in der allgemeinen Gesetzgebung stiebt man die Ausbreitung der evangelischen Kirche möglichst zu verhindern. So wurde in einem Erlaß der Bundes­regierung der Austritt auS der Kirche der ja die selbstverständliche Voraussetzung eines Uebertritts zur evangelischen Kirche ist stark erschwert. So wurde u. a. bestimmt, daß der Austritt nur noch persönlich bei det politischen Behörde gemeldet werden darf, und daß die Behörde in jedem Falle zu prüfen hat, ob der Austretende sich nicht etwain einem Geistes- oder Ge­mütszustände befindet, welcher die eigene freie Ueber­zeugung ausschließt".

Um dies zu überprüfen, ist der seinen Austritt An­meldende nach einer angemessenen Frist, die im all­gemeinen nichtunterdreiMonaten anzuberaumen ist, persönlich zum Amte zu laden,sofern nicht be­sondere Umstände, wie z. B. Todesgefahr, dies auS- schließen". Wer weiß, was für den einfachen Mann solch ein Gang zum Amt bedeutet besonders wenn damit, wie in Oesterreich nicht selten, stundenweite Märsche verbunden sind und mit welcherFeinheit" dann wohl die Ueberprüfung vorgenommen wird, der kann ermessen, was solch eine Erschwerung bedeutet.

Daß eS manchmal auch anders möglich ist, beson­ders wenn eS gegen die evangelische Kirche geht, be­weist ein Vorgang von dem das BlattLichter der Heimat" (Nr. 12) berichtet: In der Landesirrenanstall F. erklärt eine Frau ihren Austritt aus der evange­lischen Kirche. Die Direktion der Irrenanstalt fügt der schriftlichen Eingabe an die BezirkShauptmannschaft hinzu, daß diese Person entmündigt sei. Gleichwohl wird von der Bezirkshauptmannschaft die Austritts­erklärung sofort in Behandlung genommen und dem zuständigen evangelischen Pfarramt mitgeteilt. Das Pfarramt hat natürlich Einspruch erhoben, obwohl die Behörde ihre Eile damit begründet hatte, daßTodeS- gefahr" bestehe.

Börse und Handel.

Frankfurt a. M. (Eetreidegroßmarkt vom 3. Jan.) Der erste Eetreidegroßmarkt im neuen Jahre verkehrte in ruhi­ger aber stetiger Haltung. Von einer Verstärkung des Angebots angesichts der höheren Festpreise für den Monat Januar war nichts zu bemerken, andererseits hat auch die Kauflust keine Belebung erfahren. Es bestand gewisse Zurückhaltung, zumal man in hiesigen Speditionskreilen bis zum Ende der Woche mit einer Wiederaufnahme der Mainschiffabrt rechnet. Die Preise lagen gegen die Vorwoche kaum verändert, FutkMsslrte^ allerdings mehr angeboten und etwas nachgiebig. Die 'Neuord­nung in der Mühlenwirtschaft verursachte im Mehlgeschäft Zu­rückhaltung, nennenswerte Abschlüsse wurden nicht bekannt. Es notierte: Weizen 197, Roggen 172.50173.50, Hafer 145147.50, Braugerste 180182, Weizenmehl Spez. 0 mit Austauschweizen 29.1029.65, do. ohne 27.6028.15, Roggenmehl 060 Prozent 23.5024, do. südd. Spez. 0 24 (die Mehlpreise verstehen sich ab jetzt entsprechend der neuen Mühlenbedingungen ohne Skonto), Weizenkleie 10.7510.85, Weizenfuttermehl 1212.15, Roggenkleie 10.85, Soyaschrot 15.3515.45, Palmkuchen 15.60 15.80, Erdnußkuchen 16.5517.25, Treber 17.6517.75, Trocken­schnitzel 10.2510.40, Heu südd. 6.506.70, Weizen- und Roggen­stroh drahtaepreßt,2.2(1-2.30, do. gebündelt 22.10. Kartof­feln wurden erstmals wieder notiert, die Tendenz war be­festigt und der Preis für Industrie hies. Egd. erhöhte sich auf 2,70 RM. per 50 kg bei Waggonbezug (nach 2,40 RM. vor Ein­tritt des Frostes).

Frankfurt a. M. (Schl a chtv iehma r kt vom 3. Ian.) Auftrieb: Rinder insgesamt 1171 (gegen 855 in der Vorwoche), darunter befanden sich 359 Ochsen, 97 Bullen, 336 Kühe und 379 Färsen. Kalber 826 (1334), Schafe 270 (150), Schweine 2784 (3597). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in RM.: Ochsen: al) 3132, a2), b) 2930, c) 26-28, d) 2325. Bullen: a) 3031, b) 2729, c) 2526, b) 2224. Kühe: a) 2628, b) 22-25, c) 1721, d) 1215. Färsen: a) 3233, 6) 2931, c) 2528, d) 2224. Kälber: Sonderklasse, andere Kl. a) 4042, b) 3439, c) 2833, d) 1826. Lämmer, Hammel und Schafe: Hämmel 62) 2728, c) 2426, d) 2123. Schafe: e), f) 2122, g) 1820. Schweine: a) 5253,6) 50 52> cj 5052, d) 4752, e) 4449, f), g) Sauen 3843. Im PreisvergleiH zur Vorwoche gaben Ochsen und Bullen je 1 RM. aach, alles übrige blieb unverändert. Marktverlauf: Rinder ruhig, Ueberstand. Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, geräumt. _ Schwöige rege, später abslauend, ausverkaufr. FlesschgroMaikt. Beschickung: 1010 Viertel Rindfleisch, 76 ganze - 38 ganze Hämmel bzw. Schafe, 600 Schweinehälften. ?«i5 für 1 Ztr. frisches Fleisch in RM.: Ochsen- und Rind- T etirf) 1. 50-54 Ochsen- und Rindfleisch 2. 46-50. Bullen- Üèssch 4852. Kuhfleisch 2. 36-40, Kuhfleisch 3. 2534. Kalb- Jletim 2. 60-70, Kalbfleisch 3. 5260. Hammelfleisch 55-60. Schaffleisch nicht notiert. Schweinefleisch 1. 6570. Geschäfts­gang des Fleischgroßmarktee . gut

n,eJ"Cn Zf âd ein deutsches Lichtspieltheater noch kaum gehört haben! Man kann ohne Uebertreibung feststellen, daß nicht etwa wie sonst die Stille im Zuschauer- nraum zeitweise von Applaus unterbrochen wurde, nein diesmal ließ das Publikum im Händeklatschen und Heil- xuscn kaum eine Pause eintreten. Der Jubel, der schon beim ersten Erscheinen des Führers einsetzte, der immer mehr anghwoll bei dem ungemein abwechslungsreichen, auLgezeichneten photographischen Bildern von der Triumphfahrt Adolf Hitlers durch die deutschen Lande, bei den ungeheuren, nach Hunderttausenden zählenden Massen­versammlungen, bei den dröhnenden Vorbeimärschen der braunen Regimenter, bei der stürmischen Begrüßung aller Teile des deutschen Volkes. Bei den rührenden Kinder- szenen allüberall dieser Jubel steigerte sich am Ende, überwältigenden Eindrücke des Filmes noch ein­mal in äußerst wirkungsvollen Kurzbildern, von anfeuern­dem Text begleitet, auf die Zuschauer niederprasselten, zu einem wahren Orkan der Begeisterung.

Unsere Bewegung findet ihr Ende erst an dem Tage, deutsche Nation geworden sein wird!" war das Schlußwort des Führers. Als sich der Raum erhellte, sah "anr freudestrahlende und doch ergriffene Gesichter. Der Film war allen ein Erlebnis geworden,