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To ^tna HnH WTtFF^ ?eEK/5 N atioN. -?.:<> beut! die Volk oat sich über Linien n. T:ändc, Konscisionen und Weltanschauungen hinweg end lich zu Cuniuui zusuittmengksunden. Den Schädlingen an dieser hvm.ürjeb.tft aber ist auf allen Gebieten unsere» esseunicaen Leven» ein unbarmherziger Kampf angesagt worden. .

Wir haben un» bemüht, die Wirtschaft von lenen Parasiien zu befreien, die in der organisierten Zeftplltte runa da» Heil ihrer eigenen Existenz erblickten. Wir haben dader den internationalen marxistischen Zerstörern Misere» i: ralten G cwerIschaft » g e dank e n » die Orga nisalionen aenau so auf den Händen genommen, wie um gekehrt auch den Vertretern g r o s; l a p i: a l i st i s ck c r § n n d trat c. Wir haben damit das Vertrauen der aesamien Wirtschaft in die politische Führung der Nation so gestärkt, daß sie nunmehr auch ivrerseit» den großen Ausgaben gerecht werden konnte, die wir ihr zu stellen gedrungen waren. Denn die Katastrophe unserer Arbeitf leaakei: kann nur behoben werden durch die äußersten ^üibrenaungen aller, denen wieder allein da» gläubigste Vertrauen die Vorausseyungen zum Erfolge schaffen kaum lind in knapp elf Monaten ist es uns gelungen, einen hohen Prozentsatz der deutschen Arbeiter und An ne reihen wieder in eine allen nützliche Produktion zurück zu führen. Gewaltig sind die wirtschaftlichen Aufgaben, die wir uns stellten und an deren Erfüllung wir tätig sind. Die Motorisierung unseres Verkehrswesen» hat in diesem Fabre einen außerordentlichen Aufschwung aeuommen. Ein gewaltiges Straßennetz befindet sich im Van. über 1 500 000 Bauarbeiter und Handwerker sind zur Zeit in DeutsMand damit beschäftigt, Reparaturen an Häusern und Wohnungen auszuführen. Große öffentliche und orira-e ètaatè und Monumentalbauten sind be aonuen worden. Den planmäßigen Zerstörern des deuaaen Bauerntums wurde von oben herunter Einhalt geboren, ünacbeure soziale Hilfswerke und ins Leben geru'en. Es ist unser unerschütterlicher Wille, genau so wie wür bisher in vierzehn Fahren den Kampf um die Mas : erfolgreich bestanden haben, am Schluß auch den Kampf gegen die Not erfolgreich zu beenden!

Fudern i.-tr das Zentrum vernichteten, haben wir nirrt nur Tausende von Priestern wieder in die Kirche a ' 'andern Millionen von anständigen Menschen

den Esnnen an die Religion und die Priester zurück gegeben. Der Zusammenschluß der evangelischen Kirwe zur Reichskirche, das Konkordat mit der knnwl wen Kircke, sie sind nur Marksteine auf dem Wege tut Herstellung eines nützlichen Verhältnisses und einer nützlichen Zusammenarbeit zwischen dem Reiche und den b den onkeTonen. Der Kampf gegen die religiösen, unlieben und moralischen Verfallerscheinungen wäre aber zwecklos geblieben, wenn wir nicht die deutsche Presse aus dem Niveau einer manchmal geradezu planmäßigen Zersetzungsarbeit herausgehoben hätten.

Wenn das deutsche Volk den großen Kampf unserer Bewegung und der von ihr getragenen deutschen Le­gierung um den Frieden, die Ebre und die Gleichberechti­gung am 12. November mit dem gewaltigen Votum, das jemals abgegeben wurde, unterstünte, dann weiß ich, daß dies nicht so sehr ein Zeichen für die Vorzüglichkeit seiner heutigen Regierung ist, als vielmehr ein Zeichen für die inner: Anständigkeit unseres Volkes selbst, das sich wieder zu seinem belferen Ich zurückgefunden hat. Und dies ist der höchste uns schönste Erfolg dieses Jahres!

Wenn dieses große Werk der Reorganisation unseres Volkes und Reiches so ersolgreich in Angriff genommen werden konnte. dann war es nur möglich dank dem Geist und dem Gefüge der Nationalsozialisti­schen Partei. Ihr, meine Parteigenossen und -acnosfmnen, seid die Träger unseres Kampfes in der Vergangenheit gewesen, und ihr allein könnt die Garanten fein für den Aufbau in der Zukunft! Ohne die Nanonal- sozialistische Partei, ohne ihre ZA. und ZZ. hätte aber selbst eine deutsche Erhebung nur den Charakter eines blutigen und turbulenten Gemetzels annehmen können, und nur dank ihr ist eine der größten Revolutionen der Weltgeschichte in einer Disziplin und einer Ordnung voll­zogen worden, die nur in einem einzigen Staat der neueren Zeit ein Vorbild und Gleichnis besaß: im Italien der faschistischen Revolution.

Das Ziel unseres Kampfes für die deutsche Nation auch nach außen ist kein anderes, als unserem Volke die Ehre und die Gleichberechtigung zu geben und aufrichti- gen Linnes mitzuhelfen an der Vermeidung eines Blut- verzießens in der Zukunst, in dem wir ehemaligen Lol- , baten des Weltkrieges nur eine neue Völkerkatastrophe eines wahnsinnig gewordenen Europas erblicken könnten.

Zo will ich am Ende dieses Jahres nun alle den Mitkämpfern der Partei danken. Ich will danken den Männern der Organisation unserer Bewegung, unseren Amtswaltern, will danken den Männern unserer Pro­paganda und unserer Presse, will danken den Hundert- tausenden Frauen, den treuen Parteigenossinnen, Mit- iämpfern und Helferinnen für unser neues Reich. Und ia will weiterhin danken den Männern der großen Organisation meiner SA. und TZ. Ich will dabei ins­besondere auch jenen danken, die ähnliche Ziele ver- fokaend, aus einem anderen Lager zu uns gestoßen sind und nun beute als T t a h l h e l m k a m e r a d e n zu uns a-: :: in tür immer. Ich will danken meinen alten treuen Mitkämpfern, die heute als Führer in der gewaltigen Oraanliauo« unserer Bewegung, in der ZA. und ZT., dem Stahlhelm, in der Jugend sowie in der Presse oder rm Zraatsdienst die Garanten für das Gelingen der nationalsozialistischen Revolution waren und für immer sein werden, will danken dem Manne, der als Führer desStahlhelm* über die persönliche Verbundenheit hin­aus in großherziger Weise seinen Verband der national- >o;:arrmschen Bewegung eingegliedert hat und will end- l^i auch jenen danken, die, obwohl'nicht zu uns gehörend dennoch mit mir und mit uns im Sinne unserer natio- nalsozialtsttschrn Idee und für unsere narionalsozia- h e Revolution eingetreten sind und weiterhin mit uns kämpfen wollen.

5° ^rltwen wir das Jahr der deutschen Revolution und gehen als Nationalsozialisten hinein in das Jahr des deutschen Aufbaues mit dem gegenseitigen Ver- f^ca m, e ne verschworene Gemeinschaft zu sein, erfüllt von dem einzigen glühenden Wunsch, unserem deutschen Vor-: dienen zu dürfen zu seinem friedlichen Glück.

M ü n £ e n, 1. Januar 1934.

Adolf Hitler.

SpsrErger Schwabe besucht die CIkrn von Rudolf Heß.

Der deutsche Zoortflieger Karl Schwabe floa in Beggenung des Präsidenten des Teutschen Luftsportver- banses, cauiimaun a. T. BrunoLoerzer, nachAler- a n d 7 i e n , um den dort lebenden Eltern des Stell W vèrlre'ers des Führers, Rudolf Heß, einen Blumengruß M O^ -An. Anschließend führte Schwabe mit dem MW ter Mutter des Ministers über der Stabt ----- -e aus, die diesen große Freude bereiteten

SlWWe Ad ZAK zm ZihremeM

GMivllnschaustausK Hindenburgs mit zahlreichen Staatsoberhäuptern.

Anläßlich des Jahreswechsels.

Anläßlich des Jahreswechsels hat der Reichs­präsident mit zahlreichen Staatsoberhäup­tern telegraphisch G l ü d lv ü n s ch c ausgctauscht, u. a. mit den Königen von Bulgarien, Dänemark, England, Norwegen unb Schweden sowie dem österreichischen Bundespräsidenten und dem ReichSverweser des König­reichs Ungarn; ferner sind dem Reichspräsidenten eine große Zahl Glückwünsche seitens der deutschen Landesregierungen, des Reichsgerichts und anderer hoher Reichs- und Landesbehörden, von Oberbürgermeistern und Bürgermeistern deutscher Städte, von Verbänden unb Vereinigungen sowie von Persönlichkeiten deS öffent ticken Lebens, von Deutschen und deutschen Vereinigungen im Ausland unb von Privatpersonen zngegangen.

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Der Führer dankt seinen hervorragendsten Mitkämpfern.

Aus Anlaß der Jahreswende hat, demVölkischen Beobachter" zufolge, der Führer an eine Reihe der ältesten führenden Parteigenossen persönliche Schreiben gerichtet. DerVölkische Beobachter" veröffentlicht tm Wortlaut die Schreiben an den Stellvertreter de» Führers Rudolf Hetz, den Reichsschatzmeister S ch w a r z, den Verlägsdirektor Reichsleiter Am a n n, den Stabschef Röhm, den Reichsführer SS. H i m m Ier, den Reichspropagandaleiter Dr. Goebbels unb den Rcichslcitcr Alfred Rosenberg.

In dem Schreiben an den Stellvertreter des Führers heißt es: Seit dem Jahre 1920 haben Sie Fbre Treue und Ihre Fähigkeiten mir und damit der Bewegung zur Verfügung gestellt. ^Freud und Leid bis in das Gefängnis hinein haben Sie in diesen langen Jahren mit mir geteilt.

In dem Brief an den Stabschef Röhm sagt der Führer u. a.: Als ich Dich, mein lieber Stabschef, in Deine heutige Stellung berief, durchlebte die SA. eine schwere Krise. Es ist mit in erster Linie Dein Verdienst, wenn schon nach wenigen Jahren dieses politische Instru­ment jene Kraft entfalten konnte, die cs mir ermöglichte, den Kampf um die Macht durch die Niederringung des marristischen Gegners endgültig zu bestehen.

An den Reichsführer SS.-Himmler schrieb Adolf Hitler u. a.: Aus diesen wenigen Schutzstaffeln eine gewaltige und in ihrer Art einzig dastehende Organisation entwickelt zu haben, ist Ihr Verdienst. Sie haben damit der nationalsozialistischen Revolution eine blind ergebene Stoßtruppe, dem nationalsozialistischen Staat eine unerschütterliche politische Garde gegeben, die den Raffegedanken unserer Bewegung in ihrem eigenen Fleisch und Blut verkörpert.

In dem Schreiben an Dr. Goebbels heißt es: Die Eroberung der Reichshauptstadt für die Bewegung ist Ihr Verdienst. Sie haben aber darüber hinaus die Propaganda der Partei zu jener unerhört scharfen Waffe gemacht, der im Laufe der Jahre ein Gegner nach dem anderen erlegen war.

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èin Aeujahrsschreiben des Führers an Dr. Ley.

Der Führer hat, wieDer Deutsche" meldet, fol­gendes Schreiben an Dr. Ley gerichtet:

Meinlieber Dr. Ley! Es war die Aufgabe der nationalsozialistischen Bewegung, nicht zu versuchen, durch falsche Maßnahmen die anderen Parteien zu zertrümmern, als vielmehr durch eine unerhörte Aufklärung ihnen die Menschen zu entziehen und durch eine vorbildliche Organisation in der neuen Bewegung zu verankern. Am Ausbau dieser Organisation in einer schweren Zeit treu unb hervorragend gewirkt zu haben, ist Ihr Verdienst, mein lieber Parteigenosse Dr. Ley. Insbesondere wird die Überführung der ehemalig marristischen Arbeitermassen in unsere Nationalsozialist! sch organisierte Welt für immer mit Ihrem Namen verbunden bleiben. Am Abschluß des Jahres der nationalsozialistischen Re­volution drängt es mich daher, Ihnen, mein lieber Partei- genofle Dr. Ley, aus ganzem Herzen für die wirklich großen Verdienste zu danken, die Sie sich um die national- ozialistische Bewegung und damit um das deutsche Volt -rworben haben. In herzlicher Freundschaft und dank- varer Würdigung Ihr (gez.) Adolf Hitler.

Danzigs neue Hoffnung.

Präsident Raufchning über das Verhältnis zu Polen.

DerKrakauer Jllustierte Kurier" veröffentlicht eine Unterredung ,eines Sonderberichterstatters mit dem Lenatsprasidenten der freien Stabt Danzig, Dr. R a u s ch- über die Annäherung zwischen Danzig und Polen. Dr. Rauschning erinnert zunächst an seinen Besuch bei ^ari^ Pilzudski Er habe bei P i l s u d s k i v o l l e s ^/^AUsidnis für die Notwendigkeiten der Freien

Die Danziger Bevölkerung begrüße mit

Befriedigung die Entspannung zwischen Deutsch- land und Polen. Als Folge der Verständigung zwischen Danzig und Polen seien zweifellos gewisse Anzeichen einer Belebung in einigen Zweigen des Handels

Der augenblickliche Stand der Dinge sei ledoch noch weit entfernt von einer befriedigenden bauer« hatten Regelung der Beziehungen in dieser Hinsicht. Diese licken T u P « c n ^sung der wesent- ' g-sihaffL werden Warenabzatzes und der Kontrolle

Schützt die deutsche Familie

gegen Hunger und Kälte!

Nnterstaatssekretâr Eden zum Geheimen Lordsiegelbewahrer ernannt.

bisherige Unterstaatssekretär im englischen Auswärtigen Eden, ist zum neuen Jahr mm Geheimen Lordyegelbewahrer ernannt worden. Eden wird seine Arbeit im Auswärtigen Amt aufgeben. Er behält jedoch die Bearbeitung der Bolkerbundèangelegenheiten.

DanffAkeiden des Führers an Selöte.

Der F ü h r e r hat anläßlich des Jahreswechsels an den Reichsarbeitsminister und Bundesführer des Stahl­helm, Franz Seldtc, ein Schreiben gerichtet, in dem es u. a. heißt:

Eine der schwersten Aufgaben war die Herstellung einer nationalen Einheitsfront durch Zu sammenfügen der Kräfte, die in der großen Linie gleiche Ziele verfolgten. Es ist Ihr außerordentliches P e r - dienst, mein lieber Parteigenosse Seldtc, wenn es ge lang, den nach der Nationalsozialistischen Partei größten nationalen Verband mit uns zu einer Einheit zu ver schmelzen. Die Eingliederung desStahl­helm" in die SA. wird als seltenes Beispiel einer szroß gesehenen nationalen Pflicht Ihren Namen für immer in höchsten Ehren unter denen weiterleben lassen, die im Jahre 1933 durch die nationale Revolution die Erhebung des deutschen Volkes gelingen ließen."

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Goring an die Beamten.

Neuiahrsbotsckaft des preußischen Ministerpräsidenten.

Der preußische Ministerpräsident, Neichsministci Göring, Hai an die Beamtenschaft bet preußischen Verwaltung folgende Neujahrsbotschaft erlassen; 1933, das Jahr der nationalsozialistischen Revolution, liegt hinter uns. Für die Beamtenschaft brachte es Be­freiung von dem schwersten moralischen Druck, bei unter dem früheren System auf ihr lastete. Polrttsck unzuverlässige und fremdrassige Ele - mente, die der besonderen Einstellung altpreußischev Beamtentums verständnislos gegenüberstanden, sind ent fernt worden. So hat die nun wieder fest geschlossene Beamtenschaft erhobenen Hauptes beim Abbav des alten Preußischen Staates im Dritten Reich ihre Pflicht in unermüdlicher Arbeit erfüllt und zu ihrem Teil mitgewirkt, die Erfolge des nationalsoziali­stischen Sieges für die Zukunft zu sichern. Dafür spreche ich ihr meinen a u s r i ch t i g st e n Dank ans ^unb wünsche jedem einzelnen ein erfolgreiches neues Jahr.

Beamter sein heißt, der Gemeinschaft aller Volksgenossen dienen. Ich erwarte, daß die preußische Beamtenschaft auch im neuen Jahr in unerschütter­licher Disziplin vorbildlich ihre Pflicht tun wird im Sinne unseres Führers und Kanzlers.

WeidmannshsiS!

Ministerpräsident Göring an die Forstbcamten.

Der preußische Ministerpräsident Göring hat an die Forstbeamten folgenden Neujahrsausruf ge­richtet: Der deutschen Jägerei und dem preußischen Forst- beamtentum entbiete ich zum Jahreswechsel mein ^W e i d m a n n s d a n k". In einheitlicher Organisation steht die deutsche Jägerei aller Stände und Länder am Ende des alten Jahres, des Jahres der nationalen Revolution in Deutschland vor uns. Die preußische Landesforstverwaltung ist zu einer selbständigen Behörde unter meiner unmittelbaren Leitung geworden. Allen Beteiligten sage ich für die geleistete Arbeit einen herzlichen Weidmannsdank" und verbinde mit diesem Dank die Aufforderung zur weiteren Aufbauarbeit auch an jenen sittlichen und wirtschaftlichen Gütern, welche Wald und Wild für jeden Deutschen verkörpern, so daß auch Sie ihr teil Teil beitragen zur Verwirklichung der hohen Aufgaben, welche im Jahre 1934 der Nationalsozialistische Staat und sein Führer an unS stellen.

Unruhiger AsujshrsSesinn in Wien.

Allein an 24 Stellen größere Explosionen.

Der Silvesterbetrieb in Wien war infolge ver schlechten Verhältnisse etwas schwächer, was das Ver­gnügen anbelangt, dafür aber um so stärker politisch untermalt. Zahlreichen Silvesterfeiern in Kaffeehäusern wurde durch Tränengas ein vorzeitiges Ende be­reitet. In allen Bezirken explodierten Papierböller. Größere Explosionen sind an 24 Stellen gezählt worden, wobei eine ganze Reihe von Telephonzellen be­schädigt wurde. Vielfach stiegen Luftballons mit Hakenkreuzen auf. An vier Fabrikschloten waren Hakenkreuzfahnen befestigt. In der Nähe von Wien in St. Andräwördern wurde nachts ein Spreng« stoffanschlag auf das Opponitzer Kraftwerk verübt. Die Täter sind bisher unbekannt geblieben.

Estland verbietei deuische Oriö- und Straßennamen.

Erschwerung des PostverkehrS durch politische Maßnahme«.

Die estländische Postverwaltung hat eine Verfügung erlassen, wonach der Gebrauch der d e u t s ch e n O r t s - und St raßen bezeichnun gen in Estland im Postverkehr in Zukunft be r b o t e n ist. Auch die doppel­sprachige Anwendung der Ortsnamen ist verboten. Post­sendungen, die diesen Vorschriften nicht entsprechen,

PS Beförderung ausgeschlossen. Die deutschen Bezeichnungen waren znni Teil

im internationalen Verkehr völlig eingebürgert.

Tas galt nicht nur syr Deutschland, sondern auch für zyranfretch, bic skandinavischen Staaten unb England, wo h Retmi allgemein bekannt war, während bie estnische BezeichnungTallinn" nur wenig bekannt ist.

Vor neuen Deutschcnauswrisungc«.

Wie die estnische Presse meldet, stehen in allernächster .n e u e M a ß r e g e l u n g e n deutschbaltischer Zu Beginn der nächsten Woche soll eine Reihe von Anhängern der dentschbalti schen nationalsozialistischen Bewegnng aus Reval a u s- st e w r e s e n werden.

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.Die estnische Maßnahme ist schon deshalb unsinnig weil mehr als ein Fünftel der Vevölkernna nämlich 26 000 Menschen, Deutsche sind. TaS vni o hat nur rund eine Million Esten und außerdem ins­gesamt *1000 Russen, Schweden, Letten unb Inden Es handelt sich also nicht um eine postalisch notwendige' sondern um eine rein politische Maßnahme gegen das alteingesessene Deutschtum in Estland.