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Englisches Verkehrsflugzeug gegen einen KunNurm gerast.

3 e b n T o b e S o p f e r.

In Belgien bat sich ein furchtbares $ 1»«5" g Unglück ereignet bin Verkehrsflugzeug der englischen Imperial Airways ßkfcßfdiaft das den Flngdicmi von Brüssel nach London versah, raste in der Mbc von Brügge gegen einen der bochragenden Antennen maste der Funkstation RuNsiclede und stürzte ab. «am liche Insassen, der Pilot Gittens, der Funktelepbontst .va und acht Fluggäste fanden dabei den Tod. ,

Taj schwere Flugzeugunglück ist aus den st a r Rober zurückzufübren, der über Westflandern lag. so­wohl die englische Maschine mit allen notwendigen Apparaten ausgestattet war, die ein Fliegen ohne ân ermöglichen, kam sie von der direkten Linie ab und Itub auf einen der schlanken,

fast dreihundert Meter hohen Funktürme von Ruviselede. Das Flugzeug wurde zertrümmert und g i i! g i n F l a m m e n a u f. Die Besatzung der ö»!» station eilte sofort zu Hilfe: trotzdem gelang es ein nach längeren Bemübungen, die Insassen be-^ <>iugzeuge^ zu veraen. Die waren sämtlich tot. Sccks der ^adr gaste sind Engländer, ferner befindet sich unter r cn ^. oien èin Pole sowie ein Mann, dessen Rationalität noch nicht fesifteht. Der Flugzeugführer Gittens flog die Lireae KölnLondon seit zwölf Monaten. Er war als a u b e r= ordentlich zuverlässiger Flngzeugsuyrer bekannt.

Hitler schafft Arbeit!

Maßnahme: Tagew. a. d. Baust.:

Aufiorstungsarbeiten in der Oberförsterei Neuenstein 686

Dränung von Ländereien der Drängenostenschaft Elm 5700

Räumung bzw. Regulierung des Heegbaches des He". Forstamtes Groß-Gerau 3000

Herstellung von Entwässerungsgräben und Verschlei- fung des alten Heegdachbettes in der Gemeinde Groß-Gerau -1500

Auswechslung des Oberbaues der Hafenbahnstrecke Mainz-Hauplbalmhof bis Mainz-Hafen, Stadt

Mainz 1300

Landcsbaucrnführer Dr. Wagner gesetzlicher Vertreter des Reichsnährstandes im Gau Hessen-Nassau.

Frankfurt a. M., 30. Dez. Der Reichsbauernführer Walther Darrë bat den Landesbauernführer Dr. Wagner nunmehr auch gesetzlich bestätigt. Gleichzeitig hat der Reichsbauernführer Dr. Wagner auch die gesetzliche Ver­tretung des Reichsnährstandes in den in den Bereich der Landesbauernichaft Hessen-Nassau fallenden Angelegenhei­ten übertragen.

Schmalzgutscheine für das Winterhilfswerk im Gau

HcffeuMaffau.

Alle Metzgermeister im Gau Hessen-Nassau mache ich nochmals darauf aufmerksam, daß sämtliche Schmalzgut- scheine an die Frankfurter Handelsbank, Frankfurt a. M., Deutfchherrn-llfer 35, eingeschickt werden mästen. Da, wo eine Innung besteht, haben die Obermeister die Scheine zu sammeln und an die Frankfurter Handelsbank einzu­reichen. _ Ich werde die Frankfurter Handelsbank sofort veranlassen, nach Prüfung der Scheine den Gegenwert an den Obermeister oder an den Metzgermeister direkt zu überweisen.

Heil Hitler!

Hans Linder,

Obermeister der Frankfurter Fleischerinnung.

Tagung der rhein-mainischeu Hausbesitzer.

Frankfurt a. M., 30. Dez. Am 28. Dezember 1933 fand in Frankfurt a. M. die erste Tagung des vor kurzem proklamierten Verbandes der Haus- und Erundbesitzerver- eine des Rhein-Maingebietes statt.

Dem Verband gehören ca. 100 Hausbesitzer-Vereine mit rund 30 000 Mitgliedern an, deren Delegierte über die Annahme der Satzungen und die Wahl des Führers Be­schluß faßten.

3um Führer wurde einstimmig Herr Zivil-Ingenieur Otro Simon, Frankfurt a. M. und zum stellvertretenden Führer Herr Dr. Cauß, Darmstadt, bestimmt.

Herr^ Prof. Dr. Trumpler hielt im Auftrage des Rhein- Mainischen Industrie- und Handelstages ein Referat über Hausbèiitz und Rhein-Mainischen Garantieverband", dem- zuiolge beschlosten wurde, daß der Führerrat des Rhein- Main sichen Hausbesttzerverbandes sich schnellstens über den Umfang und die Art der Beteiligung des organisierten Hausbesitzes am Garantieverband schlüssig werden soll.

Von ganz besonderem Interesse für alle organisierten Haus­besitzer waren die zusätzlichen Ausführungen des Herrn Prof. Dr. Trumpler über die Berufung eines Kreditaus- fchustes, der sich besonders mit den Möglichkeiten der Kre­ditbeschaffung für den Hausbesitz befaßt.

Der Führer des Rhein-Mainischen Hausbesttzerverban- de-, Herr Otto Simon, gleichzeitig Mitglied des Aufsichts­rates des Garantieverbandes, dankte Herrn Prof. Dr Trumpler und erklärte, daß der Rhein-Mainische Hausbe­sitz alles daran setzen werde, um bei der Finanzierung der Arbeitsbeschaffung aktiv mitzuarbeiten. Hierbei kam in- teresianterweife zum Ausdruck, daß die finanziellen Vor­teile des Garantieverbandes in Zukunft nur den organi­sierten Hausbesitzern zuteil werden sollen. In diesem Um­stande kann eine erhebliche Steigerung der Bedeutung der Hausoentzer-Organisation für die nächste Zukunft erblickt werden.

Anschließend hielt Major a. D. Freiherr v. Mastenbach einen Filmvortrag überLuftschutz und Hausbesitz", der praktische Hinweise für die Einrichtung des zivilen Lust- schutzes in den einzelnen Häusern ohne nennenswerte Kosten enthielt.

Der Syndikus des Rhein-Mainischen Hausbefitzer-Ver- nandes, Dr Schulz, oonkte Herrn v Masienbach für das Referat und brachte den Willen des Rhein-Mainischen Tausches W Ausdruck, schon in allernächster Zeit tat Hartig an m Ausbau des zivilen Luftschutzes in. den ein» v b-^nznaehe« -. d-m Einenden y.ci^ lufsiHutz-Gesetz vorzusrberten

Rückschau auf das Zahr 1933.

3.

5.

6.

10.

22

29.

30.

Januar.

^cr frühere Reichskanzler Enno gestorben.

Der französische OzeanrieseAtlantique durch einen Brand vernichtet.

Der ehemalige Präsident der USA. Coolidge gc-

Japanischer Einmarsch in die chinesische Provinz

Aufmarsch der Berliner SA. auf dem Bülowplatz. Zahlreiche Verletzte durch den roten Terror. Rücktritt des Kabinetts Schleicher, Papen mit neuen Verhandlungen beauftragt.

Kabinett Hitler ernannt.

Februar.

1. Reichstagsauflösung beschlossen. Neuwahlen am

5. Braun klagt vor dem âratsgerichtshof; das Kabinett Braun wird abgesetzt.

6 Kommunistische Meuterer entfuhren das holländische PanzerschiffDe Zeven Proivincien".

7. Der ungarische Staatsmann Graf Apponyi ge­storben. _ .

9. Zollerhöhungen ziun Schutz der Landwirtschaft.^

10. Schweres Erplosionsunglück in Neunkirchen («aar)

16. Revolverattentat auf den amerikanischen Präsidenten

20. Amerika beschließt Aufhebung des Alkoholverbots.

27 Brand des Deutschen Reichstages. Der kommum- stische Brandstifter, ein Holländer, wird fest- genommen. Verordnung gegen Verrat ant deutschen Volke. Todesstrafe für Landesverrat.

März.

5. Reichstags- und Preußische Landtagswahlen. Absolute Mehrheit der Rechten.

8. Dollfußdiktatur in Österreich. Amtsniederlegung der drei Präsidenten des Nationalratcs.

10. General v. Epp Generalstaatskommissar in Bayern. Ausschluß der Kommunisten aus dem Reichstag. Rücktritt der sächsischen Regierung, die von v. Kil- linger weitergefühn wird.

12. Flaggenerlaß: Hakenkreuzfahne und Schwarz-Weiß- Rot gemeinsam.

13. Dr. Goebbels zum Propagandaminister ernannt. Dr. Schacht wird Reichsbankpräsident.

21. Staatsakt in Potsdam anläßlich des Zusammen­trittes des neuen Reichstages.

28. Aufruf der NSDAP, zum Boykott gegen das Juden­tum zur Abwehr der Greuelhetze.

29. Regierung beschließt Gleichschaltung der Länder mit dem Reich.

April.

2. Stapellauf des PanzerschiffesAdmiral Scheer".

4. Das amerikanische RiesenlustschiffAkron" ver­unglückt. 76 Tote.

7. Gleichschaltungsgesetz vom Kabinett angenommen.

1t- General von Epp Reichsstatthalter in Bayern. Göring zum preußischen Ministerpräsidenten ernannt. Reichskanzler a. D. Luther Botschafter in Washing­ton.

21. Das neue Preußeukabinett ernannt.

25. Regierung beschließt Gesetz gegen Überfremdung der deutschen Schulen.

27. Der Stahlhelm unterstellt sich der Führung Hitlers.

28. Göring zum Lufifahrtminister ernannt.

Mai.

1. Tag der deutschen Arbeit.

2. Die freien Gewerkschaften von der NSDAP, über­nommen, Beschluß zur Einführung der Arbeits- dienstpflicht ab 1. Januar 1934.

5. Die Reichsstatthalter ernannt.

11. Kabinetsumbildung in Österreich, außerdem Wahl­verbot.

12. Gesetz über bäuerliches Erbhofrecht veröffentlicht. Das Vermögen der Gewerkschaften beschlagnahmt.

17. Große Rede Hitlers im Reichstag für Frieden und Gleichberechtigung.

18. Regierungserklärung Görings im Landtag.

Juni.

4. Pfingsttagung des VDA. in Passau.

8. Österreich sperrt die Grenze nach Deutschlattd.

9. Max Schmeling in Newyork von Baer k. o. geschlagen.

18. Baldur v. Schirach Reichsjugendführer.

19. SA. und SS. in Österreich verboten.

20. Danzigs neuer Volkstag wählt nationalsozialistische Regierung.

22. Die SPD. verboten.

24. Unbekannte Flieger werfen kommunistische Flug­blätter über Berlin ab.

25. Rücktrittsgesuch Hugenbergs. Auslösung der Deutsch- nationalen Front.

Ausschreiben des Hessischen Ttaatsministers.

Darmstadt, 30. Dez. Beamte, Angestellte und Arbeiter im Staatsdienst können zu Amtswalterkursen, soweit diese parteiamtlichen Charakter tragen, und zu Sonderkursen der SA., SS und HI. beurlaubt werden, wenn die Gesuche rechtzeitig zur Vorlage gelangen. Dem Urlaubsgesuch ist in jeoem Falle das Einberufungsschreiben beizufügen. Für geeignete Vertretung ist zu sorgen, ohne daß dem Staate Mehrkosten entstehen. Die Dienstgeschäfte dürfen durch die Beurlaubung nicht notleiden. Diese Anordnung findet auch Anwendung auf die Beamten, Angestellten und Arbeiter der Provinzen, Kreise und Gemeinden, sowie aller son­stigen Körperschaften des öffentlichen Rechts.

Erteilung der Aussagegenehmigung für hessische Beamte.

?an ^1 hessische Staatsminister hat in einem Rundichreibcn an «amtliche Dienststellen in Hessen Jttß^otonet, daß zur Erteilung der Aussagegenehmiaung zur Beamte in Zukunft das Personalamt des Hessischen T aatsm-Nistcriums zuständig ist und daß diesbezügliche Gesuche an biete Stelle zu richten sind.

Familientragödie infolge des Eisenbahnunglücks von Lagny.

An den Folgen des Eisenbahnunglücks von Lamm st im Krankenhaus von Meaur ein 35jähriger Eiienbavn- ?V^âr gestorben, der seinen 14jährigen Sohn "bet dem- Ä unb ebenfalls im Kranken- ein Arm abgenoskmen werden muht/ - ue.".ucküye Sim ist die einzige Überleben»-,- der

29. Darrü zum Ernährungsminister ernannt.

30. Camera wird durch einen Sieg über Sharkey Welt­meister im Schwergewichtsboxen.

Juli.

2. Italienischer Geschwaderflng mit 24 Flugzeugen unter General Balbo nach Amerika.

6. Selbstauslösung des Zentrums.

7. Wehrkreispfarrer Müller oberster Kirchenleiter in Preußen.

15. Hitlergruß als allgemeiner deutscher Gruß eingeführt.

20. Dass Reichskonkordat in Rom unterzeichnet.

23. Kirchenwableu im ganzen Reich. Fast überall abfo lute Mehrheit derDeutschen Christen".

August.

4. Wehrkreispfarrer Müller zum Landesbischof von Preußen gewählt.

7. Militärrevolte auf Kuba.

15. Erfolgreiche Beendigung der Arbeitsschlacht in Ost­preußen.

16. Vivisektion nach bisheriger Art in Preußen durch Göring verboten.

25. 33 marxistischen Landesverrätern, die ins Ausland ge flüchtet waren, wird die deutsche Staatsangehörigkeit aberkannt.

27. Rede Hitlers am Gedenktage von Tannenberg. Hin­denburg erhält den Preußenwald und das Gut Langenau geschenkt.

30. Reichs-Parteitag in Nürnberg.

September.

i. Der Berliner Bischof Dr. Schreiber gestorben.

5. Hoffenfelder wird Bischof von Brandenburg.

6. Grenzmark Posen-Westpreußen als zweite Provinz frei von Arbeitslosen.

11. Das Neichskonkordat tritt in Kraft.

11. Der größte Teil des Dorfes Oschelbronn (Baden) durch Brand vernichtet.

13. Feierliche Verkündung des Winterhilfswerks, Kampf gegen Hunger und Kälte.

15. Feierliche Eröffnung des Preußischen Staatsrates.

21. Beginn des Reichstagsbrandstifter-Prozeffes.

23. Spatenstich des Führers beim Arbeitsbeginn für die erste Reichsautobahu in Frankfurt (Main).

26. Die Stadt Tampico (Mexiko) durch Wirbelsturm ver­nichtet. Über 5000 Tote und Verletzte.

27. Landesbischof Mütter zum ersten deutschen Reichs­bischof gewählt.

28. Bestimmung über das Eintopfgericht, das an jedem erster Sonntag im Monat gegessen werden soll.

Oktober.

1. Erntedankfeier auf dem Bückeberg.

3. Attentat auf Dollfuß durch entlassenen Gefreiten.

3. Das spanische Kabinett Lerroux zurückgetreten.

14. Deutschland tritt aus dem Völkerbund aus und ver­läßt die Abrüstungskonferenz.

24. Kabinett Daladier in Frankreich gestürzt. Schweres Eisenbahnunglück in Frankreich. 40 Tote.

27. Neues Kabinett Sarraut in Paris.

29. Der ehemalige französische Nlinisterpräsident Pain- Icbé gestorben.

November.

7. Göring bei Mussolini.

10. Hitler spricht in den Siemenswerken zur deutschen Arbeiterschaft für Frieden und Gleichberechtigung.

12. Reichstagswahl und Volksabstimmung. Überwälti­gendes Bekenntnis zur Reichsregierung.

15. Eröffnung der Reichskulturkammer durch Dr. Goebbels.

19. Dollfuß-Attentäter zu fünf Jahren schweren Kerkers verurteilt. Tag des deutschen Handels in Braun­schweig.

20. Blutige Wahlen in Spanien, Stärkung der Rechts­parteien.

24. Deutscher Reichswehrsoldat an der Grenze von öster­reichischen Hcimwehrleutcn erschossen. In Grau denz zwei Deutsche von Polen nach einer Wahlver­sammlung ermordet.

27. Beisetzung des erschossenen Rcichswehrsoldaten im Beisein Hitlers.

28. Bischof Hoffenfelder als Kirchenniinistcr zurück- getreten

Dezember.

1. Hetz und Röhm werden Rcichsniinister ohne Ge schäftsbereich.^

4. Der Dichter Stefan George gestorben. Aufhebung der Prohibition in Amerika.

23. Urteil im Reichstagsbrandstifter-Prozetz: Todesstrafe für van der Lubbc, die übrigen Angeklagten werden freigesprochen. Furchtbares Eisenbahnunglück bei Paris. Über 200 Tote.

29. Gefängnis- und Geldstrafen im Prozeß gegen dir Ge brüder Lahusen in Bremen (Nordwollei. Der rumänische Ministerpräsident Duca ermordet.

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