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Steier Umschwung ur i» .nur «um 3 bJ ®5L Herr Reichskanzler, ist der Erfolg Ihrer kraft­vollen Führung und der hingebenden Arbeit ^brcr IMt arbeitet. Es ist mir daher gerade in die,er Stunde, wo wir auf das vergangene Jahr zurückblirkcn und in das neue ausslstaucn, ein Herzensbedürfnis, Ihnen für alles, was Sie für unser deutsches Volk und Vaterland ge­leistet haben, mcinen tiefempfundenen ~ mir zu sagen. . .,.

Ebenso danke ich Ihnen, meine Herren Reichs- Minister, und allen, die in der ReichSregirrung und draußen im Lande an diesem Wiederaufbau mitgebolsen haben. Möge das Jahr 1934 uns aus dem festen B o d e » , den wir durch unseren Zusammenschluß zur einigen Ration Miedergewonnen haben, weiter e m p o r s ü b r e n. .

Möge cs uns im Innern den Endsieg über mn schaèiSnot und Arbeitslosigkeit bringen und möge eS uns auch nach außen hin weiterführen auf dem Wege zum wahren Frieden, dem Frieden in Ebre und Gleichberechtigung.

So lassen Sie uns in dem festen Vertrauen auf ine deutsche Zukunft und auf Gottes Hilfe in das neue Jahr eintreten und gemeinsam weiterarbeiten für unser geliebtes Vaterland !'

Reichspräsident von Hindenburg begrüßte darauf die einzelnen Herren persönlich. Um 1'2.45 Ubr empfing der Reichspräsident die Mitglieder der preußischen Staalsregierung, an ihrer Spitze

Ministerpräsident Göring, der ihm im Ramen Preußens die herzlichsten Glück­wünsche aussprach, auf die der Reichspräsident unter Hinweis auf die historische Bedeutung Preußens er lotterte. An diesen Empfang schloß sich der Empfang des Reichstagspräsidiums, vertreten durch Staatsminister Kerri, und der Empfang der Vertreter der Länder. Staatssekretär Trauert sprach die Glückwünsche des Reichsrates aus. Die Glücklvünsche der Wehrmacht überbrachten Reickswehrminister v. Blomberg sowie der Ebes der Marineleitung, Admiral Raeder. Hieran schloß fick der Grarulanonscmpfang der Vertreter des Reichs­bankdirektoriums sowie der Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbabngesellsckaft.

Während des ganzen Vormittags war die Wilhelm- straße von einer großen Menschenmenge erfüllt, welche die fremden Diplomaten und die einzelnen Ab- Ordnungen mit Jntereffc begrüßte.

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Mahnruf des Führers»neuen Zahl

DerVölkische Beobachter" veröffentlicht folgenden MahnrusdesFührers zum neuen Jahr:

Seid in den kommenden Monaten und Jahren hart und entschlossen, treu und zugleich diszipliniert, kennt kein anderes Ziel, als Deutschland wieder glücklich und damit wieder frei zu machen, kein anderes Ziel, als den Mil­lionen unserer Volksgenoffen wieder ihre Ehre zurück­zugeben. Am Anfang unseres Kampfes stand Deutschland, am Ende unseres Kampfes wird wiederum Deutschland stehen!" gez. Adolf Hitler.

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Großes Wecken am Aeujahrsmorgen in der Re>chshanvt-ai>t.

Aufzug der Ehrenwache für den Reichspräsidenten.

Am Reujabrsmorgen fand in der Reichshaupt- st a d t zum erstenmal seit vielen Jahren wieder ein großes Wecken statt. Der Tiergarten lag noch im Dunkel, als das Musikkorps und die Spielleute der Landespolizeigruppe Wecke z. d. V. an traten, um zum großen Wecken auszuziehen. Unter den Klängen des Tcmschlandttedes und der Preußendvmne marschierte die Truppe durch das Brandenburger Tor, wo sich eine zablreicke Menschenmenge versammelt hatte. Durch die Friedrichstraße ging der Marsch zum Pots­damer Platz und von dort

zur Wohnung deS Ministerpräsidenten Göring.

Das Musikkorvs nahm im Garten Aufstellung und spielte den Marsch des ehemaligen Regiments des Minister­präsidenten, der 112er, sowie den Friedericus Rex und den Forck-Marsch. Von Tausenden begleitet, zog darauf die Truppe wieder zurück.

Kurz vor 10 Uhr marschierte die Ehrenwachefür den Reichspräsidenten von der Kaserne in der Ralbenower Straße ab. Der Marsch ging zunächst zum Reicksebrenmal Unter den Linden und von dort zum Reichspräsidentenpalais.

Tie Ehrenwache besteht aus einem Zug des in Neiße liegenden 7. Reichswehrregiments. Unter dem Jubel der Menge trat der Reichspräsident vor das Portal, wo er die Meldung des Zugführers, Leutnant Schindler, persönlich entgegennahm.

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FS wird uns nichts «eschenst,

es will erobert werden!"

Reichsminister Dr. Goebbels hielt am Silvester­abend über alle deutschen Sender eine Ansprache, in der er zunächst die Wandlungen aufzeigte, die sich in Deutschland während des letzten Jahres vollzogen haben, über die Etappen des 21. März, des 1. Mai, der unver­geßlichen Tage in Nürnberg, des 1. Oktober und des i 2. November habe sich die wunderbare und in späteren Jahrzehnten gewiß fast als unwahrscheinlich geltende nationale Einigung vollzogen. Das Jahr 1933 werde in die Geschichte übergehen als das Jahr der aus zweitausendjährigem Leid erstandenen deutschen Nation.

In diesem ersten nationalsozialistischen Winter sei kein einziges Glied des deutschen Volles, und sei es noch so arm und bedürftig, im Stich gelassen worden.

Alle hätten ihre Pflicht und Schuldigkeit getan und brauchten deshalb vor keinem die Augen nieder- zuschlaaen. Das deutsche Volk sei edel, tapser und großherzig; willig und voll Hingabe vertraue es nch einer starken Hand an, wenn glauben dürfe, das sie unbefleckt und rein sei und Gottes Segen in sich trage.Haben wir", so erklärte der Minister,da irgend­einen Grund, daran zu zweifeln, daß es uns gelingen konnte und würde,

diesem Volk auch wieder den ihm gebührenden Platz unter den anderen Völkern der Erde zurückzugeben?

Wir haben den M u t gehabt, mit den u n h a l 1 b a r ge­wordenen Methoden der internationalen Nachkriegs- dtplomane zu b r e ch e n und vor der Welt wieder unser ""? n ?b ° res Recht auf naiionale Ehre u n d G l e i ch b e r e ch t i g u n g der deutschen Nation an­zumelden."

Der Minister fuhr iHiük fort:Wie früher immer, so binden wir auch diesmal nach der Schlacht den Helm feste r. Das neue Jahr liegt vor uns, mit neuen Forderungen und neuen Aufgaben,

Es wird uns nicht geschenkt, es will erobert werden. Schwere unb einschneidende Probleme harren ihrer Lösung: es wird nötig sein, daß wir mit Eifersucht und Klugheit den gewonnenen festen Boden, auf dem wir stehen, h a l tc n, wahr e n u n d aus b a n e n ; denn nur von ihm aus können wir den Sprung ins Nenland wagen.

Die Kameradschaft des Volkes, die so wunderbar begonnen hat, darf nicht die Laune eines Zeit­abschnittes sein;

sie muß die echte unb bleibende Leidenschaft eines edlen Gesinnungswechsels darstellen, der im deut­schen Volke Platz gegriffen und alle Herzen für immer erobert hat. Aus ihr werden wir baun auch dieKraft gewinnen, für die noch vor uns liegenden s ch w c r c n Wint e r m o n a t e den Kampf gegen Hunger und Kälte siegreich zu Ende zu führen, um dann mit beginnen­dem Frühjahr

den zweiten großen Angriff gegen die Arbeitslosigkeit zu eröffnen und sie im nächsten Jahr zum zweiten Male vernichtend aufs Haupt zu schlagen.

Politisch ist uns für das kommende Jahr das schwere Problem einer neuen und organischen Gliederung des Reiches aufgegeben. Fußend auf dem festen Boden der Tradition wird hier eine Reform durchgeführt werden müssen, die der Vereinheit­lichung des Volkes eine gleiche

Vereinheitlichung des Reiches zur Seite stellt. Der Nationalsozialismus aber als Idee und Bewegung wird beide in seine feste Klam m e r nehmen, die unzerbrechbar sein soll für alle Zeit. Dann können wir mit Ruhe und Gelassen­heit der weiteren Entwicklung der außenpolitischen Probleme entgegenschen.

Volk und Nation stehen auf sicherem Grund. Keine Macht der Welt kann sie auseinandertrilen oder zerreißen."

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Der Reichspräsident °° »»Wehrmacht

Reichspräsident von Hindenburg hat folgenden Aufruf an die Wehrmacht erlassen:

An die Wehrmacht!

Im Abschluß eines für das gesamte deutsche Volk bedeutsamen Jahres übermittle ich allen Angehörigen des Rcichshccrcs und der Reichsmarine meine herzlichsten Neujahrswünsche.

Mit meinem Tank und meiner Anerkennung für die Leistungen des vergangenen Jahres verbinde ich die feste Zuversicht, daß die Wehrmacht die Hüterin des Staates in gehorsamer, treuer Pflichterfüllung und unermüd­licher Arbeit weiterhin ihre Schuldigkeit tut.

(gez.) von Hindenburg, Generalfeldmarschall.

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Reichswehrminister Generaloberst von Blomberg hat folgenden Aufruf an die Wehrmacht erlassen:

Reichsheer und Reichsmarine spreche ich zum Jahres­wechsel meine herzlichsten Glückwünsche aus.

Waffenträger der Nation zu sein, verpflichtet. Das deutsche Volk, dem das vergangene Jahr das Glück der Einigung wiederbeschert hat, sieht in Euch den Ausdruck seiner Wehrhaftigkeit. Dient ihm weiter in treuer Pflicht­erfüllung und in den alten Soldatentugenden, die Ihr als Erbe einer großen Tradition übernommen habt.

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Resjahrsaufrus des Reichsministers der Lustfahrl.

Der Reichsminister der Luftfahrt erläßt folgenden Neujahrsaufruf: Im Jahre 1933 hat der Sieg der natio- rialsozralistischen Revolution auch der deutschen Luftfahrt sie ihr gebührende Stellung im neuen Staat gegeben.

Ich danke an der Jahreswende allen, die am Nerrauf- --u der nunmehr einheitlich zusammengefaßten deutschen ^uftfnhrt mitgearbeitet haben, und wünsche ihnen in ameradschaftlicher Verbundenheit ein erfolgreiches Neues )lthr. Wir geloben: Das Jahr 1934 wird die gesamte deutsche Luftfahrt, wie bisher, in selbstloser Arbeit und treuer Gefolgschaft hinter unserem Führer Adolf Hitler finden, gez. Göring.

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Renjahr-dank und Wünsche

des Rrichssührers des WHW.

Der Reichsführer des Winterhilfswerks und Reichs­walter der NSV., Pg. Hilgenfeldt, richtet anläßlich des Jahreswechsels und der beginnenden zweiten Hälfte des WHW. folgende Worte an seine Mitarbeiter und alle deutschen Volksgenossen: Der erste Abschnitt des Winterhilfswerks liegt hinter uns und wir können mit Genugtuung auf das bisher Geleistete zurückblicken. Es ist mir ein aufrichtiges Bedürfnis, den unzähligen deut­schen Volksgenossen im Namen der Bedürftigen für ihre vielen großen und kleinen Opfer und Spenden zu danken, die allein es ermöglichten, die Notleidenden gegen Hunger und Kälte zu schützen und das vergangene Weihnachtssest zu einem Fest des ganzen deutschen Volkes zu gestalten.

Mein besonderer Dank gilt jedoch meinen unermüd­lichen, selbstlosen Mitarbeitern in Stadt und Land, die Tag und Nacht restlos im Dienste des Winterhilfswerkes tätig waren.

An alle Volksgenossen richte ich die Bitte, auch im neuen Jahre in treuer Kameradschaft zum Führer und Volk zu halten und den Kampf bis zum Endsieg durch­zuführen, getreu unserem Neujahrsspruch: Aufwärts aus eigener Kraft!

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Staatssekretär Reinhardt zur Jahreswende.

Günstige Aussichten für 1 93 4. Bisher 150 000 Ehestandsdarlehen.

Der Staatssekretär im Neichsfinanzministerium, Reinhardt, weist in einem Rückblick und Ausblick zur Jahreswende darauf hin, daß die Umsätze in der deutschen Volkswirtschaft tm Kalenderjahr 1933 um mindestens zehn Milliarden Mark gestiegen seien. Fünf Milliarden davon stellten neues Volkseinkommen dar. Im Jahr 1934 würden die Umsätze in der deutschen Volkswirtschaft wahrscheinlich um weitere 12 bis 14 Milliarden und das

SiiHocinfami^ uw TviKu sechs Iw sieben Muinrvcu Mark steigen.

Die Folge die Entwicklung werde sein, daß die A r b e i t s l o s e n z i f f e r im Laufe des Jahres 1934 wahrscheinlich um weitere zwei Milliarden sinken und das Aufkommen an Steuern, Abgabe« und Sozialversiche- rungsbeiträgen im Jahr 1931 in noch wesentlich höheren Ziffern steigen werde als 1933. D i e Gesamtails- s i ck t e n s ft r b a s I a h r i 9 3 4 seien denkbar g ü 11 st i g. Die soziale, wirtschaftliche unb finanzielle Ge sundung werde im Jahr 1934 noch wesentlich größeren Umfang erreichen als im Jahr 1933. Die Hauptsache werde sein, daß alle Volksgenossen im Rainnen der von der Reichsregierung attsgegebenen Richtlinien nach wir vor unentwegt ihre Pflicht tun.

Die durch Staatssekretär Reinhardt geförderte frei willige Spende zur Förderung der nationalen Arbeit ha: Ende Dezember 100 Millionen Mark überschritten. Di< Zahl der bis Ende Dezember ge«,ährten Ehestands berieten beträgt 150 000. Die Nachfrage nach Ehestands­darlehen ist nach wie vor außerordentlich groß. Im Iaht 1934 sollen 200 000 bis 250 000 Ehestandsdarlehen ge­währt werden.

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An die deutsche Jugend.

Neujahrsbotschaft Baldnr von Schirnchs.

Reichsjugendführer Baldur von S ch i r a ch richtete am Neujahrstage über alle deutschen Sender eine R e u j a h r s b o t s ch a f t a ii d i e d e u t s ch e I u g e il d. Er erinnerte an den Opfertod so manches Hitlerjungen; die deutsche Jugend habe im harten Ringen unserer Zeit gelernt, daß Diene« unb Opfer« die Voraus­setzungen wirkliche« staatlichen Lebens seien. Die Hitler­jugend sei d i e Garde des Führers, das In­strument seines Willens, dem sie in blindem Gehorsam und unbeugsamem Vertrauen folge. Von A d o l f Hitler selbst stamme das Wort:

die Jugend müsse von der Jugend geführt werden.

Damit sei der Weg frei gemacht für die Entwicklung der größten Jugendorganisation der Welt. Schule und Hitlerjugend seien keine Gegensätze. Neben der schulischen Erziehung durch den Lehrer stehe die Er­ziehung in der Jugendgemciieschaft. In der Schule gelte die Autorität des Lehrers, außerhalb der Schule die des I u g e ii d f ü h r e r s. Das Jahr 1934 werde in der Geschichte der nationalsozialistischen Bewegung

das Jahr der Schulung genannt werden. Vier Millionen deutscherJungen gehörten heute zur Bewegung, und fast eine Million deutscher Mädels seien mit dem Bund Deutscher Mädels in der Hitlerjugend. Die Hitlerjugend habe die ungeheure Aufgabe vor sich, die vielen Tausende, die seit der nationalen Erhebung z u i h r gestoßen seien, im kommenden Jahre zu wirklichen H i t l e r j u n g e n zu machen.

Der Nationalsozialist werde nicht durch Litzen oder Schnüre gekennzeichnet, sondern durch Haltung und Gesinnung.

Die revolutionäre deutsche Jugendbewegung Adolf Hitlers werde das Jahr 1934 benutzen, um die letzten Reste liberalen, bürgerlichen Denkens und marxistischen Verrats auszurotten. Das Ziel sei die totale Verwirklichung des Nationalsozialismus.

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Kundgebung der hessischen Staatsregierung zum Jahreswechsel.

Darmstadt, 30. Zan. Das Jahr 1933 hat der national­sozialistischen Bewegung den hart erkämpften Sieg gebracht und hat bereits angezeigt, daß die Bewegung willens und fähig ist, die Gedanken des Führers zur Tat werden zu las­sen. Das neue Jahr wird die zweite Etappe unseres Kamp­fes darstellen. Wir sind noch weit von dem Ziele entfernt, und Schwierigkeiten in großem Ausmaße müssen überwun­den werden. Aber wir Nationalsozialisten haben den Mut und sind entschlossen, solange zu kämpfen, bis wir die Ideen, wofür wir uns eingesetzt haben, auch die Idee des Sozia­lismus verwirklicht haben. Wir werden nicht auf halbem Wege stehen bleiben, sondern in zäher unermüdlicher Ar­beit unser Ziel erreichen. In diesem Kampfe muß sich aber jeder bewußt sein, daß der einzelne nicht mehr seiner Fa­milie gehört, sondern dem Staate und seinem Volke.

Jung, Staatsminister.

Glückauf zum Neuen Jahr.

Ein Aufruf des Bezirksleiters der Deutschen Ar- bettssront, Gaubetriebszellenleiter Pg. W. Becker, M.d.R.

Parteigenossen, Kameraden, Amtswalter, Mitarbeiter und Mitglieder in unserer NSBO. und Arbeitsfront!

An der Schwelle des neuen Jahres stehend, erkennen wir erst, was tatsächlich im Jahre 1933 auf unserem Front­abschnitt an erfolgreicher Arbeit geleistet wurde.

Der 1. Mai, der Tag der nationalen Arbeit, der 27. August, unser Landestreffen, der 10. und 12. November, Demonstrationen der geschlossenen Einheit der Nation, ver­sinnbildlichen unser Wollen und Wirken für die Volksge­meinschaft des nationalsozialistischen Staates vor aller Oefsentlichkeit. Niemals aber hätten wir unsere Ziele so weit schon verwirklichen können, wenn nicht jeder einzelne von Euch an seiner Stelle das Seine an pflichttreuer Arbeit und unerbittlicher Disziplin geleistet hätte.

Das Wort unseres Führers Adolf Hitler, daß die Ar­beitsfront bisher noch nichts falsch gemacht hat, mag Euch dafür der stolzeste Dank sein. Wir können weiter darauf stolz sein, daß unsere Arbeit in Hessen-Nassau an führen­der Stelle im Reich als vorbildlich anerkannt worden ist Dies sei Euch Verpflichtung und Ansporn!

Ihr kennt Euere Arbeit unb Ihr wißt mit mir, daß die Anforderungen, die das neue Jahr an uns stellen wird eher noch großer als die des vergangenen sein werden Des- halb wird auch das kommende Jahr im Zeichen des alten Layres stehen:

Arbeit und Disziplin! Glückauf 1934!

Heil Hitler!

siez. Willi Becker, MdR., Gaubetriebszellenleiter Bezirksleiter der Deutschen Arbeitsfront Hessen und

Hessen-Nassau.