Heujahrswünsche/ Neujahrsbräuche.
Wenn wir am l. Januar den Beginn des neuen Jahres feiern, glauben wir, daß das immer schon so gewesen sei, und daß das alle Völker so machten. Und das ist falsch. Wir brauchen gar nicht erst bis zu den alten Römern zurückzugehen und gar nicht erst an die Neujahrsfeste der Chinesen und der gläubigen Russen und der Juden zu erinnern, um zu beweisen, daß für viele Volks- und Glaubensgemeinschaften ganz andere Jahrestage als Jahresanfang gelten. Auch für die abendländische christliche Welt war noch bis in das 16., ja zum Teil noch bis in das 18. Jahrhundert hinein der 1. Januar nicht überall der Reiljahrstag. Lange Zeit war es der 25. Dezember als Geburtstag Christi, und deutsche Kaiser nannten noch bis in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts in Urkunden diesen Tag Jahresanfang. In Frankreich datierte man bis um die Mitte des 16. Jahrhunderts das Jahr vom Osterfest an, in England bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts voni 26. März. Orientalische Christen hatten Jahresanfänge am 1. August, am 1 September, am 1. Oktober usw. Kurz und gut: der 1. Januar war nicht für alle ausschlaggebend und ist es auch heute noch nicht.
Ziemlich einheitlich sind dagegen die Reujahrsbräuche: sie sind zwar in ihren Einzelheiten nicht überall gleich, aber die Grundidee ist fast überall dieselbe, und diese Grundidee heißt Radau und Trubel. Wir glauben, in der Nacht, die dem Nenjahrstage vorangeht, schon genug davon zu verspüren, aber in manchen Großstädten der Neuen Welt und anderswo sind sie uns darin noch weit über. Fast allenthalben spielen Papierschlangen, Papierschnitzel und nicht ganz ungefährliche Gipskügèlchen, die man „Konfetti" nennt, bei dem nächtlichen Neujahrslärm eine große Rolle, aber auch Umzüge mit Pauken und Trompeten imd undefinierbaren Lärminstrumenten sind beliebt. So wird das neue Jahr mehr geräuschvoll als feierlich ein- geholt. Was aber das „Prosit Neujahr!", das wir uns gegenseitig zurnfen, angcht, so ist das wieder etwas, das ivir von den Römern übernommen, denn schon im alten Rom kannte man Neujahrswünsche in dieser oder ähnlicher Form. Vor allem mußte man den Beamten ein gutes neues Jahr wünschen, wenn man es mit ihnen nicht verderben wollte. Der Gebrauch ging später in die christlichen Gemeinden über und wurde allgemein.
Von den Römern haben wir auch die Sitte, zu Neujahr Geschenke zu machen, geerbt. Es ist jedoch eine Sitte, die bei uns durch das Weihnachtsgeschenk allmählich verdrängt worden ist, und Neujahrstzeschenke werden jetzt in Deutschland fast nur noch als Trinkgelder verteilt. Anders jedoch ist das bei den Franzosen und bei den Belgiern: diese Völker beschenken sich fast niemals zu Weihnachten, sondern immer erst am Reujahrstage. In Rom ließ sich sogar der Kaiser beschenken, und die Senatoren, die vornehmlich schenken mußten, hatten nichts zu lachen, da die Neniabrsgeschenke seit dem dritten Jahrhundert eine regelrechte hohe Abgabe waren. Wir von heute kommen erheblich billiger weg: wir ersetzen die Reujahrsgeschenke durch Neujahrskarten, die die liebenswürdige Reichspost sogar noch zu stark ermäßigten Gebühren befördert.
Bliebe noch einiges zu sagen über das Neujahrsessen. In vielen Gegenden deckt es sich so ziemlich mit dem Weihnachtsessen. Daß am Silvesterabend Pfannkuchen oder Krapfen, oder wie man dieses gntschmeckende Gebäck sonst nennen mag, von Wichtigkeit sind, und daß ein Punsch — es können aber auch andere schärfere Getränke sein — dazu gehört, weiß jeder auch nur halbgebildete Mensch. Sehr bedeutsam ist der Silvester- oder Neujahrskarpfen, den man „blau" oder „polnisch" genießen kann. Es muß aber ein Karpfen mit Rogen sein, denn Rogen bedeutet — gleich den Karpfenschuppen, die man sammelt und ins Portemonnaie steckt — Geld, während ein „milcherner" Karpfen ein Neinfall ist. Festbraten ist neben der Fettganz, die Tradition ist, der Puter oder Truthahn, der besonders den Engländern ans Herz gewachsen ist. Mit den Engländern haben viele von uns als Neuiahrsgerichl auch den Plumvudding gemeinsam. Es ist eine schwere Rosincnspeise, die man mit Alkohol übergießt und in Brand steckt, woraus man sie heiß hinunterschlingt und sich so gründlich den Magen verdirbt, daß man bis zum Dre^önigsmae von doppeltkohlensaurem Natron leben mutz.
' Md Mchweid im Januar.
Das Jagdjahr schließt im großen und ganzen mit dem Kalenderjahr ab. Die wenigen Ausnahmen fallen nicht ins Gewicht. Denn beim männlichen Rot- und Damwild, bei dem die Schonzeit erst am ersten März beginnt, wird der planmäßige Abschuß schon beendigt sein. Höchstens, daß der Jagdbesitzer noch einen Hirsch, der stark zurückgesetzt hat und überständig ist, entdeckt und auf die Decke legt. Auch die Ausdehnung der Schußzeit auf Hasen bis zum 15. Januar hat wenig Bedeutung, denn die großen Hasenschlachten im Wald und auf dem Feld, und alle bereits im Dezember geschlagen worden, um die Jagdbeute vor dem Fest zu verwerten.
Die Möglichkeit, in den Wintermonaten Auer- und Fasanenhähue, Wildtauben, Waldschnepfen, Bekassinen und große Brachvögel zu schießen, wird wohl kaum von einem Jäger ausgenutzt werden. Auch die Wildgänse dürften schon alle bei uns durchgezogen sein, und nur gelegentlich bei ungewöhnlichem Anlaß zum Schutz kommen. Das Interesse der Jäger wendet sich naturgemäß jetzt den jagdbaren Tierarten, die keine Schonzeit genießen, zu: demFuchs,demSchwarzwildunddemFisch- öfter.
Die früher allgemein geübte rücksichtslose Vertilgung der Füchse mit allen Mitteln und zu jeder Jahreszeit hat aufgehört und einer milderen Praxis Platz gemacht, die den Rotrock zwar kurz hält, aber nicht ausrottet. Dazu hat nicht nur der Preis seines Winterbalges beigetragen, sondern auch die Erkenntnis, daß Meister Reineke eine wichtige Aufgabe im Haushalt der Natur zu erfüllen bat, nämlich die Beieitigung des Kräpelzeugs in der Niederjagd, das der Jäger nicht auszumerzen imstande ist. In Gegenden, wo die Vermehrung der Kaninchen sich zum Schaden der Landwirtschaft auszuwachsen droht, ist er zur Bekämpfung der Plage geradezu unentbehrlich. Man sängt ihn am leichtesten ohne alle umständlichen Vorbereitungen, wie sie früher für nötig gehalten wurden, in T e l l e r e i s e n , die man in tiefe Furchen auf dem Felde legt. Die beim Einlegen des Eisens aufgekratzte Erde ist nach wenigen Tagen so verwittert und unkenntlich geworden, daß der Rotrock ohne jeden Argwohn hineintappt.
Auch der Fang der kleinen Raubtiere, Marder und Wiesel, setzt im Januar ein. Den Edelmarder fängt man im Walde in einer Quetsche, die mit einem halben Eich- kater beködert wird. Den beiden Wieselarten, deren Zahl weitaus größer ist, als man allgemein annimmt, stellt man Kastenfallen in trockenen Gräben und Drnmmcn, wo man ihnen das Ausweichen durch Tornreistg versperrt. Für den Abschuß der Sauen ist frischer Spurschnee, „eine Steile", wie der Jäger sagt, notwendig, um sie einkreisen
zu können. Auch lob sie nicht Standwild sind, mutz regelmäßig abgespürt werden, denn die Schwarzkittel legen aus ihren nächtlichen Wanderungen weste Strecken zurück und erscheinen manchmal in Revieren, wo man sie gar nicht vermutete. Um sie zu treiben, braucht man kein großes Aufgebot von Treibern. Bessere Dienste leisten einige scharfe Hunde, wobei cs öfter vorkommt, daß der die Hunde führende Jäger aus das von ihnen gestellte Schwein zu Schuß kommt. Dem Fischotter legt man, solange der Boden noch nicht gefroren ist, an den von ihm zum Ausstieg regelmäßig benutzten Uferfteßen ein schweres Tellereisen, das gut verblendet und durch eine verankerte Kette gesichert werden muß. Wenn die Gewässer bereits geschlossen sind, ist nur noch der Ansitz zu offenen Stellen, am besten unterhalb von Mühlenwehren, von Erfolg. Der Schutz muß jedoch unbedingt tödlich sein, denn wenn der angcschossene Otter das Wasser noch erreicht, geht er unter und ist verloren.
In der Fischweid tritt für den Angelsport d i e Winterruhe ein. Solange die Seen nicht geschlossen sind, kann man jedoch dem Hecht noch mit einer Darre nachstellen, deren Spinner, stark beschwert, tief gehen muh. In den schncllströmenden Flüssen, die der Huchen bewohnt, wird noch eifrig der Fang dieses wertvollsten Edelfisches betrieben. Er hat bereits und meistens paarweise sein Winterquartier bezogen, eine tiefe Rille im Flußbett, von wo er feine Raubzüge in die Umgebung seines Wohnortes unternimmt. Der beste Köder in dieser Zeit ist ein in ein Hakenshstem eingespannter toter Fisch, der dicht über dem Boden an ihm vorbeigeführt wird. Am wirksamsten erweist sich die in Formalin gelegte Laube, die süddeutsche große Abart des Uckelei. Dr. F r i tz Skowronnek.
Börse und Handel.
Frankfurt a. M. (Schlachtviehmarkt vom 27. Dez.) Auftrieb: Rinder 1099 (gegen 1423 am letzten Hauvtmarkt) darunter 296 Ochsen, 72 Bullen, 371 Kühe und 320 Färsen, ferner 712 (1010), Schafe 120 (110), Schweine 4670 (4940). Notiert wurde per Zentner Lebendgewicht in RM.: Ochsen: al) 26—28, a2) 23—25, bl) 20—22. Bullen: a) 24—27, b) 21—23. Kühe: a) 22—24, b) 19—21, c) 16—18, d) 12—15. Färsen: a) 26—29, b) 23—25, c) 20—22. Kälber: b) 33—36, c) 29—32, d) 24—28 Schafe: a) 23—25, b) 20—22. Schweine: b) 37—40, c) 36—40, b) 35—39, e) 34—38. Gegen die letzten Montagsnotierungen gaben Rinder mit Ausnahme von Bullen, die 1 RM. anzogen, 1—2 und Schweine 2—3 RM. nach, Kälber und Schafe notierten unverändert. Marktverkauf: Rinder und Schweine schleppend, Ueberstand. Kälber und Schafe ruhig, geräumt. Fleischgrotz- martt: Ochsen- und Rindfleisch 1. 50—54, Ochsen- und Rindfleisch 2. 42—46. Bullenfleisch 43—48. Kuhfleisch 2. 32—38, Kuhsleisch 3. 20—31. Kalbfleisch 2. 52—60. Hammelfleisch 50 bis 60. Schweinefleisch 1. 54—58.
Amtliche Berliner Notierungen vom 27. Dezember.
Getreide und Olsaaten per 1000 Kilogramm, sonst bet 100 Kilogramm in Reichsmark:
27. 12. 24. 12. 27. 12. 24. 12. Wetz., märk. 186-188 186-186 Weizkl. f. Bln. 8,8-9,2 8,8-9,2 pommersch. - - Roggkl. f. Bln. 8,7-9,0 8,7-9,0 Rogg., mark. 153-155 153-155 Raps ' - - Braugerste 166-175 166-175 Leinsaat - - Sommergerste - — Viktoriaerbs. 21,0-26,0 21,0-26,0 Futtergerste 158-165 158-165 kl. Speiseerbs. 20,0-22.0 20,0-22,0 Wintergerste — — Futtererbsen 13,0-15,0 13,0-15,0 Hafer, mark. 114-119 114-119 Peluschken 13,0-14,5:13,0-14,5 pommersch. — — Ackerbohnen 13,5-15,5 13,5-15,5 westpreuß. — — Wicken 14,0-16,0 14,0-16,0 Weizcnmebl Lupine, blaue 8,0-10,0 8,0-10,0 per 100 kg Lupine, aelbe 11,7-13,0 11,7-13,0 fr. Berl. br. Serradelle 18,0-24,0 18,0:24.0 inkl. Sack 23,2-26,2 23,2-26,2 Leinkuchen 10.0 10.0 Roggenmehl Erdnußkuchen 10,3-10,5 10,3-10,5 per 100 kg Trockcnsckntzl. 8,8 8,8 fr. Berl. br. Sopaschrot 9,6-10,2 9,6-10,2 inkl. Sack 19,2-21,5 19,1-21,4 Kartoffelfl. - -
♦ Berliner Heu- und Strohnotierungeu. Drahtgepreßles Roggenstroh (Quadratballen) 0,65—0,85; drahtgepretztcs Weizenstroh (Duabratbaöen) 0,45—0,55; drah'gepreßtes Haferstrod (Quadratballen) 0,45—0,55; drahtgepretztcs Gerstenstroh (Quadratballen > 0,45—0,55; Roggenlangjtrob «zweimal mit Stroh gebündelt) 0,7.5—1,00; dindfädengepretztes Roggenstrob 0,55 bis 0,75; bindfadengepretztes Weizenstroh 0.45—0,55: Häcksel 1,30 bis 1,45; handelsübliches Heu «gesund und troefen) 1,10—1,30; gutes Heu (gesund und trocken, erster Schnitt) 1,80—2,15: Luzerne (lose) 2,25—2,55; Timotbv (lose) 2,30—2,60: Kleeheu Kose) 2,10—2,40 Mark: drahtgepreßtes Heu 40 Pf. über Notiz Tendenz: bei Stroh und Heu still.
Handelsrechtliche Lieserungsgrschäftc. Weizen : Dezember 200—200 <Br„ März 204,50—204,50, Mai 207-207; Roggen Dezember 165—164,50, März 166,50-166,50, Mai 169—169; Hafer: Dezeniber bis 122.
♦ Berliner Butternotierungen. 1. Qualität 103, 2. Qualität 96, abfallende Sorten 87 Mark ie Zentner.
Gestorben:
Martina Mazurowski, Fulda, Am Waldschlößchen 62, 22 Jahre alt. — Beerdigung: Freitag nachmittag 4 Uhr auf dem dompsarrl. Friedhof am Frauenberg.
Wwe. Katharina Hasenau, Müs, 70 Jahre alt.
Beerdigung: Donnerstag vormittag 9.30 Uhr in Mus.
Antonia Kreß, Neuhof-Ellers, 63 Jahre alt.
Beerdigung: Donnerstag vorm. 9.30 Uhr in Neuhof.
Das Konkursverfahren über das Vermögen der Firma Max Himmelreich, Metall- und Eisengießerei in Fulda ist nach dem Schlußtermin aufgehoben. (5 N 13/32).
Fulda, den 23. Dezember 1932.
Amtsgericht, Abt. 5.
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Turnen, Sport und Spiel.
Fuhballnachlese vom Sonntag.
Die beiden ©ctmaneiifiegc.
1. Sieg über Melsungen mit 3 : 2 (o : 2) Toren.
3m ersten Spiel der Fuldaer Germanen auf der nachtsfahrt ins Kasseler Land erfochten sie den Sieg wie die Borussen am Montag in Fulda. Aber es da nicht ein Besserer, der bis zur Pause mit 2 0 S 'm Vorteil lag, sondern der ungemein harte Gastgeber scheinbar Ecrmanias Schwäche kannte. Fast wir es für überflüssig, daß wir Germanias im Gesamt spielverlauf klar zu Tage getretene Ueberlegenheitin der Beziehung besonders erwähnen. Melsungen konnte nie mit, ging aber bis zum Wechsel durch zwei schöne in Front. Es spricht nicht gerade für Fuldas Angriff wenn nachher die drei Tore durch einen verlänaertou Strafstoß (Janda II) inen Eckball (Janda I) und durch einen Handelfmeter (Wallenburger) erzielt wurden Leider ist Hager erneut verletzt. Für ihn trat nach der Pause Kalb ein. Sonst war es die bekannte Besetzung.
2. Sieg in Homberg mit 5 : 0 (0 : 0) Toren.
Homberg gilt, was auch bei Melsungen zutrifft, aber bei diesem zweiten Gegner der Germanen noch mehr als dort, als ein auf eigenem Platze gefährlicher Verein der schon manchen Größeren aus dem benachbarten Kassel zu Fall brachte. Umso mehr ist das erzielte Ergebnis einzuschätzen.
In der ersten Hälfte zwar vermochte der Fuldaer Angriff auch da nicht ein einziges Tor zu erzielen, wie wohl zahlreiche Gelegenheiten dazu vorhanden waren, von denen nachher 5 ausgenutzt wurden. Janda M. schoß drei Janda K. und Hoffmann je ein Tor.
In beiden Spielen war die Deckung tadelsfrei, auch die Läuferreihe stellte voll und ganz zufrieden. Wenn der Angriff besser scheßen wurde, wäre das auch von ihm zu sagen.
Hoffentlich hat Germania aus den beiden Treffen für kommende Auswärtskämpfe gelernt, wie wir das in der Vorschau zum Ausdruck brachten.
Bemerkenswertes aus Hessen-Hannover.
In Kassel gab es zu Weihnachten noch einige Privatspiele. Spielverein und Sportklub 03 trennten sich 2 : 2, B. C. Sport verlor auf eigenem Gelände gegen S. V. Göttingen 2 : 3. lleberraschend hoch verlor Hessen 09 am „Hochzeitsweg" gegen Tura 2:9. Kurhessen spielte gegen die enttäuschende „Union“ Niederrad 1:1. — Hersfeld erreichte in Bebra nur ein 2 : 2.
Von Interesse für Fulda ist weiter, daß der demnäch- stige Gegner der Borussen, die „Austria" aus Wien, die sich am Dreikönigstag hier vorstellen wird, am Sonntag in Wiesbaden 1 : 3 verlor, am Montag aber 5 : 1 aeaen „Waldhof" in Mannhem siegte. ' R.
In Südostdentschland gab es ein bumes Programm Zwei südostdeutsche Auswablmannschafteu spielten gegen Richolson-Wien 2 :3 und 3 : 3. In den mittelschlesischen Pokalspielen waren überraschend 08- und 06-Breslau am ersten Tage ausqeschieden. Das Entscheidungsspiel gewannen die Sportfreunde mit 4:3 gegen Hertha. Beuchen 09 schlug Preußen- Zaborze im Kampf um die zweite Vertretung Oberschlcsiciis in den südostdeutschen Endspielen nur knapp mit 3:2
Polizei Chemnitz und Dresdener SC. ,pickten an den Weihnachtsfeiertagen zweimal gegeneinander. Am ersten Tag siegten Die Chemnitzer mit 4 :2, am zweiten Tag die Dresdener mit 8 :1. Der DFC.-Prag schlug in Chemnitz den CBC mit 3 : 0. Weitere Ergebnisse: Leivzia-Halle S:3: "Sportfreunde Eger SBC Plauen 3 : 6: Hütte—Leipzig 1: 6.
Bei den Dortmunder Radrennen stellte Metze mit 28.650 Kilometer einen neuen Bahnrekord über eine halbe Stunde auf. Metze siegte-auch im Weihnachtspreis über Lobmann Grant und Müller. Im Fliegerkriterium der Amateure wa" der Breslauer Frach erfolgreich.
Der deutsche Mittelgewichtsmeister Seelig hat gegen das Hamburger Urteil (Witt Sieger durch Disqualisikation Seeligs) Berufung bei der BBD. eingelegt. Ms Begründung wird angegeben, daß Witts Manager Funke schon bei „3" in den Ring gesprungen sei und Tiesschlag reklamiert habe Ferner habe Ringrichter Koch gezählt und dadurch bewiesen, daß er von einem Tiesschlag nichts bemerkt habe. Schließlich habe der amtierende Arzt keinerlei Tiesschlagwirkungen feststellen können.
Ein Stâdtekegcln Hamburg—Newyork soll lm Sommer 1933 in Hamburg stattsinden. Im Anschluß an das Bundeskegeln in Frankfurt gastieren dann auch noch Schweden in Hamburg.
Verantwortlich für die Schriftleitung: Christian Seipel.
iTAas Cosungswort für den Udeutschen Abwehrkampf muß heißen: Gebt Raum und inneren Frieden.
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