Nurn, 22. Dienstags
MitIhroRöm- Kayserl. undKö- nlgr.Cathol.Ma, fest, allergnädig, stem Priviligio,
Anno 1733, dm I/. ^ârt.
Wie auch CineöHochCd» len und Hoch» toCl'fèll Magistrats
Hochgünstige»
Wöchentliche Franckfurther Fraq-u- Anzetzungs- Nachrichten/ Don allerhand m- und ausserhalb der Stadt zu kauffen und verkauffen/ zu verleyhen und lehnen seyenden/ auch verlohrneu/ gefunbcntn und gestohlenen Sachen ; Sodann Personen/ welche Geld auslehnen / oder leh» urn wollen/ welche Bedienung zu vergeben haben/ oder die Bedienung und Arbeit suchen/ inzlcichem denenProciamirt. und Copulirtro/ Getaufft und gestorbenen / Edilhliter Chirttu / Gerichtliche Feiltrags-Zettul/ wie auch aafcm# wende Fremden re. Milche zu Franckfurth am Mapn/ aus der Heintscheidtischeu Dnchdrnctkttp / nuvmchro be» Samuel TobiasHocker / Not. c*C rui>i- imatr. auf dem Garküchen Play/ in dem Bvchleitnerischen Haüß/ ausgegeben und bekannt gemacht wird.
1. Sachen die zu verkauffen, so Beweg-als unbeweglich sind,
In der Stadt:
dieses wird dcm ?ul»iico wissend gemacht / dass Mittwochs den 18. Mart. dieses laussende» i7; ,igffen Jahrs/ Nachmittags um r.uhr/ nachstehende Kirchen -platze/ als in der Barfüsser-kir* Le verschiedene Anhängbäncklein auf dem sogenannten Soldaten - lcttncr sub dlum. 197. und in der- Caiharinen-kirche ein Manns-platz in Num. 136. und auf dem obersten Lettner gantze Stühle von Num. 178. usque 187. inclusive. In der Peters- kirche der Pettmännische Manns- platz / in Num. 3 s. zwey Plätze/ wo der Orgel-schranck gestanden/ und der gantze Stuhl lubNum. g;. Sodann in der ;.Königs-kirche in Num. H. lit. A. der ste und 7te Platz/ in Num. ,;. Num. 13. A, & Num. 13 B. gantz neu- und beaucm- angelegte Stühle unter der Orgel / wo man die gantze Kirche durch sehen kan / Num. 31. darauf einige Sitze zu vergeben sind/ Num. 32. der gantze Stuhl/ an Num. 3». âp Anhängbäncklein/ als das iste und ne; inNum. 43 fit. A. der ne Weiber- platz/ an Num. »L.zwey Anhängbäncklein / und kn Num. es. der 2. Sitz/ gegen contante Zahlung eigenthümlich «• berlstffen werden sollen ; Diejenige nun welche darzu Belieben haben/ können sich auf obgemelde Zeit beo löbl. Lasten -Amt/ in der gewöhnlichen Amts- stube einfinden lind den Erfolg erwarten.
" Auf Hoch - Obrigkeitlichen Befehl/ soll Montags den as.Marni, a. c. Vor- und Nachmittags inderMu-gaß km rothen Baren/ das auf der Breiten-gaß auf dem Platzgen gelegene / und vor 6. faßten neuerbaute Hauß / worinnen dermahlen ein Bierbrauer wohnt/ und zu solcher Nahrung sonkerlichbequem ist / bestehend in 4-Stuben und Küchen / f. Kammer Boden / Hoss und geraumlichen Keller / anden Meistbietenden öffentlich verkausst werde»/ wer hierzu Lusthat kan, lch allda anmelden.
Ein Fremder hat frische gute Eanarien-Vögel/ von allerley Sorten allhier zuverkauffen.
Auf der Allerheiligen - gaß oben nahe am Chor / ist das Lackhauss zu verkauffen.
Demnach aufergangenes hoch Obrigkeitliches Decretum, dw Heintscheiduche sämtliche EfFeden, bestehend vornehmlich in drey Buchdrucker-Pressen/ samt SHrifften mid Zugehor/ wre auch emtge Meubies, Momagöden 5 °, .-âman den Meistbietenden gegen baare Bezahlung/ öffentlich verkausst werden sollen; Als wird solches hiermit zu dem Ende b^kanr gemacht / danmsich diejenige / so etwaszu erstehengesonnen/ gemeldren Tags Morgens um ro-Uhrindem HeintscheidNchen Hauß in der Mayntzer» Gnß/ ohnfehlbareinfindenkönnen-
Bey Herrn Ernst Friedrich Spies / Weinschenck in der Bender - Gnß/ gegen der St.NtcolatRirch/ und Herrn Kecken über wohnhafft/ist zu verkausse»/ verktMer Ungarischer Wem / als St. Georgs Außbruch/ Faß und Eoutaiiicn weiß/ um gar HiNkgen Preiß.