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Num, 14g Dienstags

Anno 1733; den 17» Febr*

MitIhroRöm. ^ayserl. unvKö- mgi-Cathol-, jest- âllergnadig» stein Priyiligio,

Wie auch EmeöHoch Ed- len und Hoch,

tVCtffilMagiftrats

Hochgünsiigeo

Wöchentliche Franckfurther Fraq-u- Aiizetzungs- Nachrichten/ Don allerhand ab und ausserhalb der Stadt zu Haussen und verkaußën/ zu verlephen rind lehnen seyen­den/ auch vertohrncu^^sUkidciien und gelwbicnca Sachen ; Sodann Personen/ welche Neid auslebnen / ober leb» ncn wollen/ welche Dtdielmng zu vergeben haben/ oder die Lebien tiug und Arbeit fachen/ ingleichem »encnProciamin- vnd Copuhrnn/ Gewusst und gefforbencii ' Edictalit« ciiincn / Gerichtliche FeNtrags.Zeitui/ wie auch ankom. «und« Frewden^rr. Welche zuFranllfnrth am Mapn/ auè der Heiutscheittischen Dnadrucicrep / nunmchro des Samuel Tobias Hocker / Not. c*s, Pubi- imatr. auf dem Garküchen Play/ tu dem Bochieilurrjfchen Hauß/ ausgestben vod bekannt gemacht wird.

Averrissement»

KMm Pubilco wird hiermit bekannt gemacht / daß in des ^ei(. Reichs Stadt Franckfurth am

Mayn /. in czynfermitot der zu Abstellung derer Handwercks- Mißbrauche in Comitüs ergan» sener Berordmuig v/ni irren nechvorstehendcn Monats Marth an (r.)kein Handwercks-Gesellohnr Mitbrmgung 'devâundschafft an denen Thoren eingelassen / oder ihnre auf der Herberg sich einzulo- giren / vielweniger bey denen so genannten geschenckten ^andwerckern das Geschenck gereichet werden oder allhier in Arbeit zu trerten erlaubet seyn solle/ und da ein Meister oder Stuben- Datier teure zu wieder einen auf- oder annehmen würde/ er um 6. Rthlr. bestrasset werden.

-â Zweyrens / sollen die auswandernden Gesellen gedachte Lundschasst/ so vor alles mit 7. Kreu­tzer zu lösen und darailf modenrt worden / ohnfehlbar mitnehmet, / und da sie dem entgegen zu han- ' del» sich erfrechten / im Betrettungs-faö nach Befinden mit unausbleiblicher scharsser Strasse augese- hen/ auch der Meister / bey dem sie in Arbeit gestanden/ ihme den Lohn und Rleider nicht ausfolge»

lassen / vielweniger einigen Paß in der Stadt- Eantzley ertheilt werden; den:e folglich

Drittens aller und jeden Orts Obrigkeiten hierdurch geziemend ersticht werden / keinen von hier kommenden Gesellen ohne behörige Kuudschafft anzunehmen oder.zu zulasten/ vielweniger aber denen ârevelern/ so etwann vorgeben mögten/ daß die Austheil- und Milnehmung mchrgedachter Lund- schassten allhier noch nicht eingeführet seyc/ einigen Glauben beyzumcsscn / sondern selbige zu deren Nachholung anhero zurück zu verweisen. Fublicatum Francksurt am Mayn / dm 10. Febr. 1733«

1. Sachen die zu verkauffen, so Beweg-als unbemglich sind,

M InderStadN

kWIucr von den best gelegeuen Weiber-Platzen in der Barfüßer Kirche fub Nro. 25. ist zu verkallsseM

Engclland-schc Medicin. Bestehet in tcstbarenT rauckcn / Augen -Wassern/ Pulvern/ ^tltnl Estentz und Schlag -Spiritus. Davon jedes seine besonde-c Tugend hat / und von denen so esprobiret hoch estimirer worden. Dienen vor Fieber / Gall / Schleim/ Saure iniMagen/ferner vor Roch-hitzige/ Schwache/ Blöde/ Dunckle und mit Fallen überzogene Augen /wie auch ^^^n^ weisse Ruhr/ verdorbenen Magen / ^aupt-Flüßen/ Eouca/ heissen . ,^> ^./

Schwindel / Brust/Wiltz und Nieren - kranckheiicu /' Gelbsucht / Gicht und Darmen-GichtR und bn» gleich'en / so wohl vor alte als junge perjohnenzugebraucheu / wie der gedruckte Zettullo, anbey gegeben ;pird nur mehrljtt besaget. Wie auch ein MchestlicherBrust-Lhee/ so aus geheiNien Kraulern bejlehet/