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Würdiger Sieg.

Sie zweite Reichstagswahl seit der nationalen Er- liegt hinter uns. Wie völlig anders verlief sie als °- was wir in den Nachkriegsjahren gemeinhin als âMjlacht" zu bezeichnen uns gewöhnt hatten! Es gab

Wahlschlach 1 mehr, und es wird sie ! Dritten Reich nicht mehr geben.

Innern wir uns nicht noch alle der vielfach so pein- ja teilweise widerwärtigen Erscheinungen früherer Äkämpfe? Da dokumentierten wir unsere innere Zer- âilieit und Uneinigkeit vor aller Welt so recht deutlich "La daß wir uns nicht nur auf die Vielzahl unserer -Mine beriefen, derenBelange" immerfort von irgend- bedroht sein sollten, sondern wir schufen uns außer- M auch noch eine Vielzahl an sogenannten politischen Karteien.

1 Mre es noch dabei geblieben! Aber wir erschienen Mclehrbar: jedes neue Jahr, das über Deutschland kam, Lie neue Enttäuschungen inner- und außenpolitisch, wies immer wieder die völlige Unfähigkeit des uns auf- ,Matzten Parlamentarismus, ein von Krieg und Jn- alion zermürbtes, von Arbeitslosigkeit und Milliarden­MM ausgeplündertes Volk wieder an seinen eigenen zu erinnern und ihm irgendetwas anderes zu geben g immer neue Steuern, weitere Verarmung, eine bei­nlose Korruption und den Nährboden für politische ilettanten und Schieber. Das alles hätte uns weiß Gott Bilgen sollen aber wir boten der Welt bei jeder neuen zahl das lächerliche Schauspiel, daß wir dem Wähler inen immer längeren Wahlzelle! in die Hand Men mit nicht weniger als 38 (achtundreißig!)Par- tien" hatte er schließlich die Länge einer stattlichen, wenn M sehr unappetitlichen Speisekarte erreicht. Jeder Quer- â jeder Phantast durfte einepolitische Partei" auf die leine stellen, wenn ihm sein Mundwerk und seine sonstige Uiebsamkeit es nur ermöglichten, die nötige Anzahl an Unterschriften zusammenzubringen, die zur Aufstellung wer eigenen Wahlliste gehörten.

^aben wir es uns in den vergangenen Jahren jemals i«gemacht, daß man ein solches Volk n »möglich als in st h a f t e ri politischen Vertragspartner, geschweige denn als würdigen Gegner ansehen kann? Wer Mals dieses Bild Deutschlands von außen her sah, konnte ch nicht wundern, daß das Ausland mit uns nur im Ton er d i k t i e r e n d e n l'i b e r h e b l i ch k e i t verkehrte und liemls daran gedacht hat, uns eine wirkliche Gleichberech- gimg zu gewähren, ohne Rücksicht auf vertragliche Ver- jM)titngcn.

Gewiß, auch andere Länder haben Wahlkämpfe, haben Parteien. Formen des Wahlkampfes aber, wie sie sich in tu letzten Jahren in Deutschland unter einer unnatür- schen schwarzroten Systemherrschast herausgebildet alten, dürfte man in einem anderen Kulturstaat vergeb- ichsuchen. So konnte es kommen, daß dieParteider sichtwähler schließlich zu einer der stärksten Gruppen mi>e, deren Zahlen von den anderen Parteien und nicht liiert von denRegierungsparteien" von vornherein in hie Berechnung eingesetzt wurden. Der Widerwille gegen »le jeweils wochenlange Überflutung mit Flugzetteln mehr Mi weniger hetzerischen oder verlogenen Inhaltes, gegen Solisten Szenen in unzähligenWahlversammlungen", M die bedenkenlose Verleumdung des politischen MM gegen die blutigen Zwischenfälle, gegen die Um» M mit aufpeitschenden Plakaten und internationalen Wen Fetzen gegen all dies war der Widerwille zu hoch schiegen, als daß unter solchem verludertemParlamen- ttlsms" noch eine Rückkehr zu denjenigen Formen Mcher Vertretung hätte gesunden werden können, die ms großen Reiches gerade in einer Periode nationaler Unfreiheit geziemt hätten. Hinzu »in als besonders abstoßend, daß mit Duldung und unter Etlichem Schutz der Systemparteien und ihrer Regie-- Msorgane selbst solche Parteien agitieren durften, die 5 zum gewaltsamen Umsturz, zu allen terroristischen mteln des Bürgerkrieges, des Bolschewismus Pen bekannten welch beschämendes Zerrbild

Staatswesens!

. Auch der Franzose wählt, auch der Engländer bat Parteien; niemals aber werden England und Mkreich in außenpolitisch so bedrängter Lage wie tmtschland in den vergangenen vierzehn Jahren ein Ares Bild als das einer geschlossenen nationalen Ein- bieten. Wir dagegen, wir taten dreierlei: wir Mi, den von Moskau ausgehaltcuen deutschen Bolsche- M eine gar stattliche parlamentarische Vertretung, als "Ue das gfir nicht anders sein, und bildeten uns noch As auf unsereSachlichkeit" undUnparteilichkeit" ein; ' taten ferner durch die ja von uns selbst eingesetzten gerungen! das Menschenmögliche, um die Äufrütte- g des nationalen Gewissens und Ehrgefühls durch die

? nationale Opposition zu verhindern, und m versicherten wir bei jedem Allwachsen der Rechten

^^nde, das habe auf die Gehorsams- und Untcr-- ""Ospolitik selbstverständlich keinerlei Einfluß.Eine

^ allen gefallen will", schrieb Lichtenberg einst, 1 ^'ENt, von allen verachtet zu werden." War es nicht so?

Ergangenen Jahre schien es, als habe sich in der ^"ktik des Wahlkampfes insofern eine gewisse gezeigt, als einige Parteien begannen, anstatt « M°Men Partei selbst die Namen ihrer Prominenten ^Ukampfen herauszustellen. Man hatte von der thrn' ge^rnt, hatte vielleicht doch von dem Segen des ^rp rinzip s einen Hauch verspürt, hatte gegen-

Tatsache autoritätsloser Regierungen die Not- iz ton ^ner wirklichen Staatsgewalt herausgefühlt.

^^unzureichenden Versuchen. Sic mußten schon Lu - ausgchtslos bleiben, weil die Parteien als solche «au m alskreditiert waren. Man schob hier imb da

Ul e n vor zu einer Änderung des Systems H "ch nicht entschließen.

5. März? Warum erlaubte man damals im Lei ß $ ^ns nationale Deutschland längst fest im Lbi ^eu roten Wühlern und Futterkripplern ^wcilz P "ch zu beteiligen? Es war wohlüberlegt:

Reichsregierung gewissermaßen eine tische Bilanz,' verschaffte sich einen H AMft °urch die innere Struktur des deutschen Volkes, LiteiX^e^c "l eindeutiger Klarheit, wie wett noch * künMuden im Volkskörper fraßen und wucherten nach Feststellung des Befundes um so

I M° und durchgreifen.

Übergangsperiode ist vorbei. Diese Reichs- >> btt 12. November 1933 hatten zusammen mit

<''Ubstilnmung nicht so sehr den Zweck, den Gefolgschaft Adolf Hitlers festzustellen - ^ ^u Ullgst nicht mehr nötig gehabt als vielmehr LLß L Regierung Hitler vertretene Politik des , 'Lin hiL 1 uuch der nationalen E h r l l e b e freien, völlig unbeeinflußten Wahlgange ^^^und^als Forderung des ganzen deutschen

Grenzpfähle fallen!

Hitlerjugend schafft das Reich.

.. Gestern nachmittag um 5 Uhr stürzte die oberhessische Hitler-Jugend Lie Grenzpfähle, die Hessen von Preußen trennen. Die Revolution, die der Führer in der deutschen Jugend entfacht hat, brennt. Sie marschiert solange, bis alles, was der Führer fordert, restlos erfüllt sein wird. Wir haben dafür zu sorgen, daß dereinst diese Revolution nicht im Sande verläuft, denn für uns und unsere Zukunft hat der Fiihrer sein großes Werk begonnen und ist an die Macht gelangt, um es restlos durchzusetzen. Wir, seine Jugend, die seinen Namen trägt, wir wollen ihm dabei be­hilflich sein. Zu jeder Stunde soll der Führer sich auf uns

verlassen können. Für uns und nicht für die Spießer, die natürlich schon immer Natie^alsoziälisten waren, die diese ihre Gesinnug Sie verstehen doch! nicht zeigen durf­ten, sind vierhundert SA.-Leute gefallen und 21 Hitler­jungen.

Wir wollen, daß für ewig die Zeiten vorbei sind, da der deutsche Bruder wider den deutschen Bruder kämpfte. Wir verstehen nicht, wofür es heute noch ein Preußen und ein Hessen geben soll. Wir wissen aber, daß wir nicht länger dulden werden, daß Crenzmauern gezogen werden zwischen Brüdern gleicher Art und gleicher Rasse, gleichen Blutes, eines Volkes.

Wir waren lange genug Hessen, wir waren lange genug Preußen, diese Zeiten sind ewig vorbei. »Das ist unser

Der Wahlverlauf.

Darmstadt, 12. Nov. Die hessische Landeshauptstadt war heute ein einziges Fahnenmeer. Von den frühen Morgenstunden ab fuhren Hitlerjungen durch die Stadt und forderten die Wähler zur Wahl und zur Abgabe der Ja-Stimmen auf. Bis Mittag hatte bereits die Hälfte der Wählerschaft gewählt, und auch den ganzen Nachmittag über hielt der Zustrom zu den Wahllokalen unvermin­dert an.

Gießen, 12. Nov. Die Wahl in der oberhessischen Pro­vinzialhauptstadt Gießen war schon von Beginn der Wahl­handlung an außerordentlich rege. Die Begeisterung der Wahlberechtigten für die Parole des Führers und Volks­kanzlers zeigte sich in einem außerordentlich starken An­drang zu den Wahllokalen. Vis Mittag hatten etwa 75 %, bis 3 Uhr durchschnittlich etwa 85 % der Wahlbe­rechtigten von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Der Zustrom hielt bis zum Schluß unvermindert an. Die Stadt ist mit den Fahnen des Dritten Reichs außerordentlich stark geschmückt. Sprechchöre durchfuhren die Straßen, und über­all waren Helfer eifrig am Werk, um die Wahlbeteiligung bis zur Höchststufe zu steigern.

Mainz, 12. Nov. Die reich beflaggten Straßen der Stadt zeigten am Wahltag ein Bild vollkommener Ruhe und Ordnung. Der Andrang zu den Wahllokalen war außerordentlich groß, so daß die Wähler vielfach in langen Reihen vor den Wahllokalen anstehen und diese zeitweise geschlossen werden mußten.

K

Wie wählte Osthofen?

Daß sich auch die früheren Gegner zu der Politik Adolf Hitlers bekennen, geht wohl am besten daraus hervor, daß von 88 Wahlberechtigten im Konzentrationslager Osthofen 79 mit Ja gestimmt haben.

( Hitler ist Deutschland!

DerVölkische Beobachter" zum Wahlergebnis.

Berlin, 13. Nov.Hitler ist Deutschland!" so faßt Alfred Rosenberg imVölk. Beobachter" das Ergebnis des 12. November zusammen. Was sich am 12. 11. in Deutsch­land ereignet hat, so heißt es weiter, steht beispiellos in der Geschichte aller Wahlen oder Volksabstimmung da. Das deutsche Volk hat Adolf Hitler auf seinen Appell so geant­wortet, daß nun niemand mehr daran zweifeln kann, daß der Führer und sein Volk eine untrennbare Einheit dar­stelle. Niemand hat heute in der Welt ein größeres Recht zu erklären, daß er seine Nation vertrete, wie Adolf Hitler.

Es sind Nekordwahlen geworden. Noch niemals in der Geschichte des Parlameniarisurus. der sich in dieser Form am 12. November wohl zum letztenmal betätigen durste, hat ein großes Volt mit so erdrückender Mehrheit seiner frei gewählten Regierung die schon erteilte Er­mächtigung zur Gestaltung des deutschen Schicksals für alle Zeit beglaubigt und darüber hinaus erweitert. Das Ergebnis von Wahl und Abstimmung entspricht dem Verlauf der Vorbereitung dieser eindeutigen Volks- entscheidung, die bei aller nationalen Leidenschaft eine geradezu imponierende Würde und Ruhe zeigte. Niemals hätte das System auch nur ein annähernd ähnliches Er­gebnis erreicht. Auch das verdanken wir der national­sozialistischen Revolution.

Noch stolzer als bisher kann jetzt unser Führer, unser Volkskanzler Adolf Hitler, vor die Welt treten: hinter ihm steht nicht irgendeine zweifelhafteMehrheit" wie hinter seinen Vorgängern im Amt, hinter ihm steht das deursche Volk in jener Einigkeit, die einst das Reich schuf.

llnb nun voran Führer! Ganz Deutschland

ist mit dir! P. A. N.

Wille. Wir wollen Deutsche sein, nichts als Deutsche. Wir wissen, welches Unheil Erenzpfähle bereits in der deutschen Geschichte angerichtet haben, wir kennen noch das Wort von der Mainlinie, das vor Monaten noch in den Köpfen deutscher Kleinstaat-Politiker" spukte. Die alten Par­teien sind zerschlagen, es gibt nur noch eine Partei: das gesame deutsche Volk. Und nachdem die Parteien zerschlagen sind, sollten die Länder noch bestehen?

Wir wollen keine Länder. Wir wollen ein Reich. Wir wollen das heilige Deutsche Reich. H. H.

*

Ueber den Verlauf der Aktion berichtet die Pressestelle der Hitler-Jugend:

Butzbach. Um 17.30 Uhr beseitigte die Hitler-Jugend hinter Butzbach die preußischen und hessischen Erenzpfähle. Sämtliche Pfähle wurden von der preußischen Hitler-Ju­gend übernommen. Unter dem Gesang des Deutschland­liedes wurde der Fall der Pfähle von der Hitler-Jugend begrüßt. .

Homberg. Um 17 Uhr zerschlug die Hitler-Jugend des Unterbannes 5 etwa 2000 Grenzsteine zwischen Rüddings- Hausen, Erbenhausen und Nieder-Ofleiden. Die Gefolg­schaften veranstalteten in der Stadthalle Homberg eine Kundgebung, bei der Student Kratz auf die Bedeutung 'dieses Tages hinwies.

Alsfeld. Die Aktion der Hitler-Jugend war erfolgreich. Die Trennungspfähle zwischen Hessen und Preußen sind gefallen. Wir schaffen alle ein Deutschland!

Lauterbach. Um 17.40 Uhr legte die Hitler-Jugend zwei Erenzpfähle bei Lauterbach um, und zwar zwischen den Orten Uetzhausen und Landenhausen. Die Erenzpfähle sind im Besitz des Unterbannes 254/V.

Allendorf bei Gießen. Die Gefolgschaft Allendorf legte bei Lollar die Erenzpfähle um. Die Aktion verlief in Ruhe. Mancher Spießer schaute verständnislos zu.

Friedberg. Um 18.15 Uhr verteilte Hitler-Jugend die ersten Flugblätter. Die Bevölkerung freute sich über die Aktion der Hitler-Jugend. Die Niederreißung der Grenz­pfähle wirkte wie eine Sensation.

Gießen. Die Aktion wurde erfolgreich durchgeführt. Bei Krofdorf riß die Hitler-Jugend die Erenzpfähle um. Bann- siihrer Buß gedachte dieser bedeutungsvollen Stunde.

Frankfurt a. M. Hier werden heute abend sämtliche Erenzpfähle, die längs der hessisch-preußischen Grenze von der Hitler-Jugend gestürzt worden waren, auf dem Römer- oerg öffentlich verbrannt werden.

Mit einem Stolz wie noch nie kann der Führer heute auf sein Werk zurückblicken, auf den Weg nicht nur eines äuße­ren Aufstieges, wie er in der Weltgeschichte selten vorkommt, sondern vor allen Dingen auf die Tatsache der Eroberung von Millionen Menschen.

_ Der geringe Abstand, welcher zwischen der Stimmenzahl besteht, die für die allgemeine Haltung der Reichsregierung abgegeben wurde, und jener, die die NSDAP, für sich buchen kann, zeigt, daß die nat.-soz. Bewegung nicht nur äußerlich machtpolitisch gesiegt, sondern den ehemaligen innerpolitischen Gegner auch innerlich überwunden hat. Man ist ergriffen von jener in allen Dörfern und Städten Deutschlands hervortretenden Einmütigkeit und Einigkeit, wie sie gro^n W^m immer in ganz großen Epochen ihres Daseins beschreden ist. '

Der 12. November 1933 steht als Fanal in der Geschichte unserer Zeit. Die große Einigkeit wird dem Führer der Nation auch die verstärkte Möglichkeit geben, die Rechte Deutschlands mit der gleichen Ünbeirrbarkeit wie früher, aber mit einem nunmehr nicht mehr zu bestreitenden Hin­weis auf den Willen der Nation, selbst zu vertreten. So beginnt das neue Ringen um jene Parole, zu der sich das neue Deutschland bekannt hat: Ehre und Eleicherechtigung, Arbeit und Brot, Friede und Freiheit.

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Deutschland ist nationalsozialistisch".

DieDeutsche Allgemeine Zeitung" zum Wahlergebnis.

Berlin, 13. Nov. Die DAZ. schreibt zum Wahlergebnis: Der einmütige Wille einer Nation, wie er gestern so herr­lich zu Tage getreten ist, ist im Spiegel der Außenpolitik ein Machtfaktor von größter Bedeutung. Schon die nächste Zukunft wird das zeigen. Deutschland hat sich zum Ein- parteien-System bekannt, Deutschland ist nationalsozia­listisch das ist auf dem Gebiete der Innenpolitik der um­wälzende Tatbestand. Ein Hauptziel seines Lebens hat Hitler heute erreicht: um sein Banner steht die Nation ge­schart, und wenn er sich vorgenommen hatte, vor allem den deutschen Arbeiter wieder zur Nation zurückzuführen, so ist dieser historische Sieg, der, als er begann, als eine Un­möglichkeit und ein Utopie- erschien, heute Wirklichkeit ae- worden.

Wir beglückwünschen den Führer und seine Mitarbeiter zu diesem Siege in der Gewißheit, daß sich die Regierung Hitler nach außen und innen in staatsmännischer Führung auswerten wird.

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Französische Urteile über den deutschen Wahlgang.

Parts, 13. Nov. Die Presiekomentare zum deutschen Wahlgang wiederholen fast sämtlich die'Frage: Was wird jetzt außenpolitisch geschehen? Selbst aus den mißgünstig­sten Kommentaren erkennt man, welch ungeheuren Ein­druck die Einmütigkeit des abstimmenden deutschen Volkes gemacht hat; widerwillig anerkannt werden die Disziplin, die Begeisterung, die religiöse Sammlung, die nach den Schilderungen der in Berlin weilenben Berichterstatter dem Wahlgang sein Gepräge gegeben haben.

M a t i n" erklärt, jetzt sei der Augenblick gekommen, wo der Reichskanzler Frankreich auffordern werde, die letz­ten Zeichen des Krieges zu verwischen und Deutschland Vertrauen zu schenken.

I o u r n a l" schreibt, Deutschland habe dieAbstim­mungsparade" gut diszipliniert durchgeführt.

Petit P a r i s i e n" schreibt, die deutschen Wähler hätten einen ungeheuren, beinahe gefährlichen Beweis ihres Vertrauens gegeben.

L e J o u r" schreibt, nach der ersten Rede des Reichs­kanzlers hätte Frankreich Stellung nehmen können. Frank­reich habe aber geschwiegen. Heute sei es zu spät. Heute könne Frankreich nichts anderes tun, als die deutsche diplo­matische Offensive abwarten.

In derV i c t o i r e" schreibt Gustave Hervö: Werden jetzt die verblendeten Leute in Frankreich einsehen, daß der