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265 — 1933
Fulda, Samstag, 11. November
10. Jahrgang
Die grohe Feierstunde.
Für Frieden, Ehre und Gleichberechtigung.
Die Riesenkundgebung des deutschen Volkes.
In einem Raum, der der deutschen Arbeit und dem deutschen Arbeiter errichtet ist, hat Hitler zum deutschen Sulf nicht nur, sondern zur Welt gesprochen. So wenig «if der Basis, daß es immer nur Sieger und Besiegte Mn soll, eine wirkliche Befriedung der Völker möglich jß, ist auf dieser Grundlage die wirtschaftliche Zukunft der Welt und derer, die in ihr arbeiten, zu schaffen.
Darum wandte sich Adolf Hitler in immer steigernder Deutlichkeit an das Ausland. Wir Deutsche wollen den Frieden, weil wir arbeiten, weil wir wieder empor- tzmmen wollen. Alles Erdenkliche ist geschehen, um der Welt diesen deutschen Friedenswillen kundzutun. Aber „g I è Sklave behandeln lassen“ wird sich das deutsche Volk nicht, weil eS keinen Frieden geben kann, to auf der Versklavung eines großen, wieder stolz gewordenen Volkes errichtet ist. Gleichberechtigung nach augen und daS Recht, auS eigenem Entschluß unsere Zukunft zu gestalten, — das ist das, wofür das deutsche Volk am 11 November eintreten soll, damit die Welt klar erkenne, daß sie sich abfind«« muß mit dem, waâ da ist: de» deutsche n B - lk.
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Der Führer spricht
Sdolf Hitler führte in seiner großen Ansprache m die deutsche« Arbeiter, daS deutsche Volk und die Welt MMeS auS:
„Deutsche Volksgenoffen und VslkKge«ossinnen! dritte deutschen Arbeiter! Wenn ich heute zu Ihne« und damit zu Millionen anderer deutscher Arbeiter und teltennnex spreche, dann habe ich mehr Recht d a - p als irgendein anderer. Ich bin auS euch MU herausgewachsen, bin einst selbst unter euch gestanden, bin in viereinhalb Jahren Krieg mitten unter euch Mtieu und spreche nun zu euch, zu denen ich Ät, mit denen ich mich verbunden fühle und sük dir ich lebten EndeS auch kämpfe; denn um minetwillcu wäre der Kampf nicht notwendig. Ich w den Kampf für die Millionenmaffe unseres braven, arbeitenden, schaffende« Volkes. (Stürmisches
Ich wende mich in einer geschichtlichen Stunde an Einmal bat bad deutsche Volk in einer solchen «i°bt versagt. Die Folgen sind furchtbar gewesen. Ich ^chle nicht, daß zum zweitenmal das deutsche Volk in gelben Fehler verfällt. Die Folgen würden wieder für W viele Fahre trostlos fein. Als ich nach dem Kriege das politische Leben eintrat, tat ich eS in der Über- ' âgung, daß
unser Volk von seiner politischen Fèchrung schlecht beraten war,
^«Überzeugung, daß daS deutsche Volk als Ergebnis Wechten Führung eine grauenhafte Zukunft vor SB Ich war der Überzeugung, daß man für das ber Ration eintreten muß, wenn nicht das ganze LjW« oder später Furchtbares leiden faßte., Als >., zu Ende war, nahm ich mir als Frontsoldat treten ^"^ ich als richtig erkannt hatte, auch zu
. So entstand die Bewegung.
!il,, E^ ich nach Kriegsende sah, daß die politische Füh- „T hielt, was sie der Nation versprochen hatte, ;;>, „^ Has Gegenteil kam, da ging ich in das Volk Hin- z.L^ habe mit sechs anderen ganz kleinen »ns h Vn gewirkt und eine Bewegung gegründet !T Überzeugung heraus, daß die Meinung, man dnâ E burch den Kampf der Klassen untereinander iiiV3™ auch nur einer Klasse bessern, ein 3 r r = SM . Wir haben diesen Irrtum im großen gesehen ganzen Welt erlebt. Am deutlichsten im ^"ertrag von Versailles.
iüHA Vertrag baut sich aus zwei grund- Srj^en Thesen auf. Erstens: Der AnSgang eines
: ’" dem es natürlich immer Sieger und Besiegte I ÜUfa„ $' könne für ewige Zeiten nun die geltende I immer srm 'M Völkerleben fein. Das heißt, es könne für , Eine, der Sieger, im Rechte sein und der der Rcchtlofe. Das ist eine unnwg
I hitn. e auf die man keine Völkergemeinschaft bauen bè>i,^ zweite These, die ebenso falsch ist, ist die, zu glau- °^„^h« einem Volk um so besser, je schlechter cs dem $ie?o 1 • Cm ungeheurer Irrtum! Aesi^ beiden Thesen, die dem Vertrag zu Grunde . sind, haben sich in einer verheerenden Werse Mie ?” Mt nur für das deutsche Volk, sondern auch ' « anderen Völker
Oie Folgen von VeksaMes.
Die Welt ist nicht befriedet worden, wie man damals erklärte, die Welt ist im Gegenteil in immer neue Händel und immer neuen Hader gestürzt worden. Und genau so unsinnig war der zweite Gedanke, die Wirtschaft eines großen Volkes auf der einen Seite mit u n e r 1 r ä g l i ch e n Lasten zu beladen und sie auf
der anderen Seite zu zerstören.
Wir haben dann erlebt, daß Deutschland, um seine wirtschaftlichen Verpflichtungen zu erfüllen, gezwungen war, sich unter allen Bedingungen auf den Export zu werfen, daß der schärf ste internationale Konkurrenzkampf begann, daß die politische Schuld allmählich verwandelt wurde in eine wirtschaftliche Schuld und der Zinsendienst genau dieselben Folgen zeitigte wie der Kontributionsdienst vorher. Wir haben dann erlebt, wie die Nationalisierung kam, wie man Millionen von Menschen einsparte, immer nur getrieben von dem einen Gedanken: Wir müssen exportieren um jeden Preis, um Devisen zu beschaffen. Der Binnenmarkt ist daduchr allmählich zerstört worden und die Miüione«- armee der Erwerbslosen entstand.
Ich hatte erkannt, «reine Volksgenossen, daß wir cuS diesem Wahnsinn nicht mehr herauSlommeA würde«, solange wir ja denfelbe« Wahnsinn im Innern auch unter unS dulden. War im Großen vertreten wurde, zweierlei Recht der Rationen, die Theorie, daß eS einer Volkswirtschaft schlecht gehe« muß, damit die andere lebe« kann — diese Theorie habe« wir ja unter unS genau f» gepredigt. WaS ist den« für ein Unterschied zwischen der Theorie
deS KlasscnkampfeS und der Theorie dieses BölkerkampseS?
Es ist dasselbe! derselbe Wahnwitz, zu meinen, einer Klaffe könne eS besser gehen, wenn eS der anderen schlechter geht. Ich war damals im Jahre 1919 überzeugt, daß über alle Klassen hinweg das Volk von selbst sich wieder zusammenfinden muß. (Lebhafte Zustimmung.) Es war natürlich, daß sich dagegen viele Intereffenten wenden würden; eS war verständlich, daß die Organisationen, die die Klaffen bildeten, sich dagegen sträuben würden.
Man kann aber nicht daS Volk zugrunde gehen lassen, weil diese Organisationen leben wollen, denn ein Volk lebt nicht für Theorien, nicht für Programme, auch nicht für Organisationen, sondern alle diese haben dem Leben eines Volkes zu dienen. Und heute erleben wir, daß auch der Bölkerstreit untereinander gepflegt wird, von ganz bestimmten Intereffenten. Es ist eine wurzellose, internationale Clique, die die Völker gegeneinander- hetzt. (Zustimmung.)
Es sind das die Menschen, die überall und »igends zu Hause sind, die nirgends einen Boden haben, auf dem sie gewachsen sind. Sie können überall ihre Geschäfte tätigen, aber das Volk kann ihnen nicht nachfolgen. Das Volk ist ja doch gekettet an seinen Boden, gebunden au feine Heimat, ist gebunden an die Lebensmög^ich- keilen seines Staates, der Nation. Der Bauer ist auf seinem Boden festgelegt, der Arbeiter hängt an seinem Werk. Wenn es zugrunde geht, wo wird ihm geholfen? Was heißt heute internationale Solidarität der Klasse? Das sind blasse Theorien in einer Zeit, in der überall die Not schreit und die Völker schwer zu kämpfen haben um ihr Dasein.
Die Kraft von uns allen, sie liegt nicht in diesem
Der Führer spricht zum deutschen Volk. AdolfHitler im Dynamowerk der Siemens-Schuckert-Werke in Siemensstadt bei Berlin während seiner großen Rede.
internationalen Phantsm, fie Hegt hier in unserer Heimat! (Bravo.)
Diese Kraft zu wecken und zu stärken, war immer mein Ziel. Ich schuf daher eine ganz neue Bewegung, die von vornherein über alle Erscheinungen des Verfalls hinweg eine neue Gemeinschaft aufzubauen hatte. Denn daß ein Volk deswegen zugrundegehen soll, weil
bestimmte Organisationen nur vom Bruderkampf leben
können, das sehe ich nicht ein. Dagegen habe ich den Kampf begonnen und ein Programm aufgestellt, das davon auS- ging, daß der einzelne, daß sein Stand, seine Zukunft, seine Geburt, seine Lebensstellung oder sein Vermögen nicht viel bedeuten. Alles das ist vergänglich.
Das Volk als Lebensquelle.
Es ist unbedeutend, an der Dauerexistenz des Polkes gemessen. Das Volk als solches, das ist die Quelle, die ewige Quelle und der ewige Brunnen, der immer wieder neues Leben gibt. Und diese Quelle muß gesund erhalten werden.
WaS gilt mir eine Theorie, wenn ich sieben Millionen Erwerbslose sehe? Wären sie glücklich, wenn ich Theorien verkünde* Ich muß versuchen, ihnen zunächst wieder Brot und Arbeit zu geben! Ich wußte, diese Aufgabe kann mau nur lösen, wenn ich die ganze Kraft deS Volkes für diese Ziele zusammenfaffen kann.
Ls war klar, daß ein solches Programm, in dem sich der Rationalismus mit dem Sozialismus verbinden muß, nicht in wenigen Jahren verwirklicht wird, daß eine große Erziehung notwendig ist und daß dieser zukünftige Staat die Menschen sich selbst erziehen muß. Mit sechs oder sieben Mann habe ich begonnen. Heute ist es
die größte deutsche Bewegung,
nicht durch Zufall und nicht, weil mir der Weg leicht gemacht wurde, sondern weil die Ideen, aus die" ich baute, richtig sind. (Lebhafter Beifall..) Und das möchte ich Ihnen heute sagen: Wenn ich diesen Glauben hatte, habe ich ihn nur gehabt, weil ich das Volk kannte und weil ich niemals an der Qualität des deutschen Volkes zweifelte. (Lebhafter Beifall.)
Oie gleiche Berechtigung für jeden.
Was heißt für mich ein Titel! Ich brauche keinen Titel! Mein Name, den ich mir aus eigener Kraft erwarb, ist mein Titel! (Stürmischer Beifall.) Ich möchte nur, daß die Nachwelt mir einmal bestätigt, daß ich anständig und ehrlich mein Programm zu verwirklichen mich bemüht habe. Wir haben in diesen neun Monaten gearbeitet utib Großes erreicht.
Vielleicht wird mancher unter Ihnen sein, der es mir nicht verzeihen kann, daß ich die marxistischen Parteien vernichtete. Ich sage: Mein Freund, ich habe auch die anderen Parteien genau so vernichtet.
Ich habe nicht die Vertretung der Arbeiterschaft 6c« feitègt, nein, ich habe die Vertretung aller Klassen beseitigt! (Beifall.)
Ich habe nie gesagt, in diesem neuen Staat darf der Arbeiter keine Vertretung mehr besitzen, im Gegenteil, ich bin der Überzeugung, daß nurdiegleicheBerechti- g u n g aller einen erträglichen Zustand für alle schaffen kann.
Als ich kam, hatte Deutschland über 6,2 Millionen Erwerbslose, und jetzt sind c3 3,71 0 Millionen. Es ist daS für neun Monate eine Lcistuna. die sich sehen lassen
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