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ist, sondern stütz üunmehr âs rniteinnâr M g h. daß sämtliche Hauptabteilungen ineinander unj) ihre Spitze beim. Landesobmann bezw. ^"^Landesbauernführer haben.

W Hessen und Aachdargedietm.

Merkblatt für den 6. Oktober.

4047 geboren der Bildhauer Adolf von Hildebrand in ; âkura. 1849: geboren der Alpinist Ludwig Furt- in Innsbruck. 1870: der Kirchenstaat wird dem Königreich Italien einverleibt.

sich allein am Rechte weidet, Kann nicht völlig Moral genügen. Doch, wo die Moral allein entschei- _ Hat das Recht nichts mehr hinzuzufügen.

L. Preser.

Wetterbericht.

Durch einen über der Ostsee liegenden Randausläufer des starken nordischen Tiefdruckwirbels ist die mitteleuro- miische Hochdruckbrücke abgeschwächt worden. Während in «orddeutschland am Mittwoch abend bewölktes Wetter mit Menfällen herrschte, hat sich im übrigen Deutschland das weitere und trockene Wetter gehalten. Da der nordische Wirbel jetzt nach Osten abdrängt, wird in unserem Gebiet «eine wesentliche Verschlechterung des Wetters eintreten. Porübergehend kann mit stärkerer Bewölkung gerchnet wer- den und im nördlichen Teil unseres Bezirks besteht geringe Menneigung. Vorhersage bis Donnerstag abend: Nach Wer Nacht heiteres bis trockenes Wetter, im nördlichen Bezirk geringe Regenneigung, wechselnde Witterung und liemlich kühl. Aussichten für Freitag: Zeitweise heiteres, ziemlich kühles, im ganzen aber trockenes Wetter.

" Fulda, den 5. Oktober 1933.

Unser Freund, der Ofen.

Rauchschwaden, Ofenexplosionen, wir alle können von diesen Erscheinungen der Herbst- und Wintermonate ein Lied singen. Unser treuer Kamerad in der kalten Jahres­zeit, der Stubenofen, macht uns viel zu schaffen, weil wir ihm in den Sommermonaten nicht die erforder­liche Pflege haben ««gedeihen lassen. Er zieht nicht, heizt nicht, raucht! Ratlos steht die Hausfrau davor. Da­bei warten Tausende von arbeitswilligen Händen, diesem Übel abzuhelfen. Wer sich Ärger ersparen will, denke daran, daß es jetzt Zeit ist, den Ofen in st an d - setzen zu lassen. Im Sommer und Herbst sind alle Fabriken und Handwerker der Heizungsgewerbe viel weniger belastet als unmittelbar vor Beginn und während der Heizperiode. Ziehen wir sie jetzt zu Rate, so werden wir alle Arbeiten rascher und billiger ausgeführt erhalten.

Die Jnnenwandungen der Kachelöfen sind mit Ruß md Flugasche belegt; lassen wir den Ofen reinigen, so wird er mit geringerem Kohlenverbrauch besser heizen. Regelte und gelockerte Türen, undichte Kittfalze und W in den Fugen lassen kalte Luft in das Ofeninnere stimm und beeinträchtigen die Heizwirkung; auch ihnen miilitn wir abhelfen und tun deshalb gut, Ofen, die -«nd geheizt worden sind, durch einen zuverlässigen .MMeister nachsehen zu lassen. Daß diese Arbeiten ich vorgenommen werden, ist schon aus dem Grunde nichtig, damit das zum Ausmauern verwendete Merial bis zum Eintritt der Heizperiode g u t abbindet Wtrocknet. Ferner ist darauf zu achten, daß ein fügend großes Eisenblech vor dem Ofen angebracht ist, toiit die aus dem Ofen herausfallenden glühenden ttohlcn den Holzfußboden nicht in Brand setzen können. M der eiserne Ofen muß einer gründlichen Jnnen- lliiligung unterzogen werden, solange Ruß und Flug- a!âe sich noch nicht fest verkrustet haben.

Auch die Schornsteine bedürfen ständiger Auf- tch; denn sie müssen dicht sein, um den Rauch gefahrlos âns Dach abzuführen. Schornsteinköpfe, Schornstein- Endungen und Verschlüsse sind darum so früh als möglich Aaudzusetzen, die Verschlüsse gut gangbar und fest- Meßend herzustellen. Jeder Hauswirt überprüfe Munigst die Feuerungsanlagen seines Hauses und trage

auf diese Weise mit dazu bei, das Werk unseres -iolkskanzlers zur Arbeitsbeschaffung zn unterstützen. Durch diese obenerwähnten Vorsichts- "Mahmen können zahlreiche Brandschäden vermieden mden. Es sei auch an dieser Stelle erwähnt, daß fünf- nchebzig Prozent aller Brandschäden auf Unvorsichtig- Mrückzuführen sind. Jeder ist dafür verantwortlich, J das deutsche Volksvermögen in dieser Notzeit durch mneidbare Brandschäden nicht unnötig geschwächt wird.

^ der Bogelsbergfahrt der Standarte 254. ?'?ung mitgeteilt: Die festgelegte Strecke ist infolge Aus- Wungsarbeiten nunmehr wie folgt geändert: Lauter- ? Reuters Brauerschwend Altenburg Als- Leusel Angenrod Obergleen Kirtorf ~ Appenrod Homberg/Ohm (Kontroll- Büßfeld Atzenhain Lehnheim Lauter Laubach Schotten (Kon- Laubacher Kreuz Götzen Rebgeshain ~~ Hörgenau Blitzenrod Lauterbach (Kon- ' Turnhalle). Die Strecke wird doppelt gefahren iCn Ausnahme der Fahrzeuge der Klasse 1 und 2. Die in ^lian ^HEarten angegebenen Zeiten müsien bei Ein- polizeilichen Vorschriften genau eingehalten Tollen ZÜr jede Minute Ueber- oder Unterschreitung der

1 ^hält der Fahrer 5 Strafpunkte.

^"^ Anzahl Wertpreise sind für die besten Fahrer gestiftet. (Nähere Angaben siehe heutige

^ Vom Kriegerverein Fulda.

14. ^^^'^erverein Fulda begeht am Sonnabend, den üs 1933, im großen Stadtsaale sein 6 0 j ä h r i - Bp^'Unm. An diesem Tage können wieder eine Kh Kameraden ihre 25jährige, 40jährige und U'ranen ihre 50jährige Angehörigkeit zum Krie­ge ü * Nachweisen. Diese Kameraden sollen an diesem Per^.?bsonders geehrt werden. Das Programm ist, - issen angepaßt, schlicht und einfach gehalten. , Manche schöne Erinnerungen an die alte Solda- ^rii,» ^Agerufen werden. Der Unkostenbeitrag ist |o t n> daß es jedem Kameraden ermöglicht sein et Familie und Freundeskreisen an diesem ^»M^ben Abend teilzunehmen. Die dem Ver- N Riip? ^lossenen Vereine werden alle mit ihren Fah- Um auch der Jugend gerecht zu werden, Uhr deutscher Tanz bei großem Orchester statt.

te 'n den Tageszeitungen.

Aufruf an Alle!

Winterhilfswert des Deutschen Volkes 1933/34.

Gauführung Hessen-Nassau,

Frankfurt am Main, Taunusstraße 11/1, Telefon 3228.

Kein Volksgenosse darf im kommenden Winter hungern und frieren! So will es der Führer. Alle Notleidenden und unverschuldet Erwerbslosen sollen erkennen, daß die ganze Nation mit ihnen fühlt und für sie eintritt.

Dieses Hilfswerk soll nicht wie in früheren Jahren nur Almosen sammeln und Unterstützung verteilen, sondern durch das Wachrufen einer grandiosen Opferbereitschaft im ganzen deutschen Volk den Gedanken des lebendigen natio­nalen Gemeinschaftsgeistes erwecken. Es soll zu seinem Teil dazu beitragen, eine Brücke zu schlagen zwischen Arm und Reich.

Opfern in diesem Sinne darf deshalb nicht etwa nur heißen, von seinem Ueberflutz etwas abgeben, sondern muß heißen, sich in seinen eigenen Bedürfnissen beschränken, um anderen deutschen Volksgenossen in ihrer Not zu helfen.

Kein Zweifel darf sein, daß die Lauen und Trägen un­erbittlich wachgerüttelt werden.

Nun geht ans Werk, deutsche Frauen und deutsche Män­ner aller Stände, Berufe und Konfessionen. Gebt unserem Führer Adolf Hitler Eure Spenden zu treuen Händen. Sie werden für unser Volk reiche Früchte tragen.

Spenden werden erbeten an:

Postscheck-Konto Frankfurt a. M. 28 100, Girokonto bei der Nassauischen Landesbank Frankfurt a. M. 6200.

Gauleiter, Reichsstatthalter in Hessen: gez. Sprenger.

Regierungsrat Dr. Otto Andres, Kreisamt Friedberg; Alois Bausch, Dresdener Bank; Ludwig Bellinger, Handels­kammer Fulda; Dr. Hermann Braun, Kreisamt Erbach; Wilhelm Böcker, Nassauische Landesbank; Dr. Georg Dah­lem, Landeskirche Hessen; W. Doubel, Landesleiter der tech­nischen Nothilfe; Fr. v. d. Ende, Hessischer Industrie- und Handelstag; Karl Ehrgott, Kreisamt Groß-Gerau; Kreis­direktor Emil Gaßner, Kreisamt Büdingen; Erich Gellert,

Städtische Konzerte im winterhalb ahr 1935/54

Die Magistratspressestelle gibt bekannt:

Die Veranstaltung städtischer Konzerte in unsern herr­lichen Barockstilen ist gesichert. Nunmehr ist es Sache der Bevölkerung unserer Stadt und auch der näheren und wei­teren Umgebung, dieses musikfördernde Unternehmen der Stadt Fulda nach besten Kräften zu unterstützen.

Die Stadt hat dabei keinerlei materielles Interesse im Auge; sie will einzig und allein gute, ja beste Musik mög­lichst allen, auch den ärmeren Volksgenossen, vermitteln.

Herr Musikmeister Rohde vom hiesigen Artillerie- Regiment wird mit seinen hiesigen bewährten und auch namhaften auswärtigen Kräften an fünf Konz erl­abenden auftreten. Es sind folgende Termine festgesetzt: 31. Oktober 1933, 1. Dezember 1933, 14. Januar 1934, 22. Februar 1934 und 11. März 1934.

Für die drei ersten Abende ist das Programm bereits wie folgt aufgestellt:

Programm für das Sinfoniekonzert am 1. Oktober 1933.

1. Sinfonie G-Dur o. I. Haydn a) Adagio, b) Allegro, c) Largo, d) Menuetts, e) Allegro con spirito.

2. Klavierkonzert A-Dur o. A. Mozart a) Allegro, b) An­dante, c) Allegro vivo. Solistin Frau Martha Höck­ner-Schoder, Schloß Viberstein.

3. Sinfonie C-Dur v. A. Mozart (Jupiter) a) Allegro, b) Andante, c) Menuetts, d) Allegro vivo.

Programm für das erste Kammerkonzert am 1. Dez. 1933.

1. Vogel-Quartett v. J. Haydn a) Allegro moderato, b) Allcgretto, c) Adagio, d) Finale Rondo, Presto.

2. Konzert für Oboe und Kammerorchester o. Georg Fried­rich Händel Adagio, Allegro; Konzert für Harfe und Flöte v. A. Mvzart a) Allpgro, b) Andante, c) Alle- gretto. Solisten Frl. Paula Klein, Frankfurt (Main), Städtische Oper: Harfe; Herr A. Kaiser: Flöte.

3. Sinfonie für Kommerorchester v. A. Mozart D-Dur a) Adagio, b) Allegro, c) Presto.

Mitteilungen der NSDAP.

Bund deutscher Mädel.

In neuerer Zeit mehren sich die Fälle, daß Mädels, die nicht im B.D.M. sind, das B.D.M.-Dienstkleid tragen. Wir machen darauf aufmerksam, daß Dreiecktuch, Lederknoten und HJ.-Abzeichen sowie das gewirkte HJ.-Abzeichen auf dem Aermel gesetzlich geschützt sind. Der B.D.M. wird in Zukunft unnachsichtlich dagegen vorgehen, wenn seine Kluft von Unberechtigten gtragen wird.

Die Ortsgruppenführerin.

Zur Fahnenweihe der Vereinigung des ehem. Ref.Jnf.Regts. Nr. 88 am 8. Oktober in Hanau a. M.

Wie schon vor kurzem berichtet, feiert die Vereinigung ehemaliger Reserve 88er am Sonntag, den 8. Oktober, in Hanau die Weihe der neuen Regimentsfahne in der Ma­rienkirche. Die auf unseren Bericht dort zahlreich einge­gangenen Anfragen geben Veranlassung, alle Kameraden und ehemaligen Angehörigen des R.J.R. 88, sowie Fami­lienmitglieder gefallener Kameraden nochmals besonders daraus hinzuweisen, daß der Aufmarsch zur kirchlichen Feier morgens 8.30 Uhr vor dem Sängerheim, Langstraße 82, be­ginnt. Nach der kirchlichen Weihe durch den ehemaligen Pfarrer der 21. Res.Div. Pfarrer Prof. Veidt-Frankfurt, findet abends 6 Uhr in der Stadthalle eine Familienfeier mit umfangreichem Unterhaltungsprogramm statt.

Anmeldungen zur Teilnahme und Anfragen noch fern­stehender Kamraden nimmt die Vereinigung des ehem. Res.- Jnf.Regts 88 entgegen. Diesbezügliche Anfragen wolle man an Kam. Hch. Linck, Hanau a. M., Jahnstr. 24, Tel. 3119, richten.

Weitere Uebertritte zur HJ.

Die Auflösung der konfessionellen Jugendverbände und ihr Uebertritt zur HI. setzt sich weiter fort. Nachdem sich soeben erst die Pfadfindergruppen des Evangelischen Jung- männerwerks, die Eichenkranz-Sturmschaften auflösten und

Industrie- und Handelskammer Offenbach; Heinrich Gracz, Provinzialdirektion Offenbach; Landrat Grillo, Kreis Wetz­lar; Haug, Bürgermeister, Darmstadt Eauwalter der NS.- Bolkswohlfahrt; Wolfgang, Prinz von Hessen, Landrat, Bad Homburg; Dr. Herdt, Propagandawart der NC.-Volkwohl- fahrt; Gorschlüter, Vuderus'sche Eisenwerke; Dr. Frhr. v. Frentz, Kreisamt Bingen, Landrgt Herrchen, Unlertaunus­kreis Bad Schwalbach; Landrat Dr. Janke, Höchst; v. d. Dr. Engelhardt; Kessel, Kreisamt Lauterbach, v. d. Hanitsch; Walter Kramer Gebietsführer der HI., v. d. Stöhr; Kreis- direktor Karl Kremm, Kreisamt Schotten; Regierungsrat Dr. Georg Krüger, Kreisamt Gießen; Oswald Knârrch, Kreiswohlfahrtsamt Oppenheim; Frau R. Kirch, Eau- Frauenschaft Hessen-Nassau; Oberregierungsrat Kühne, Lan­desarbeitsamt Hessen, v. d. Oberregierungsrat Dr. Hermes; Landrat Koch, Landratsaml Montabaur, v. d. Bausch; Prof. Dr. Krieck, Rektor der Universität, v. d. Prof. Dr. Holfel­der, Landrat Kausemann, Gelnhausen; E. Langhardt, Fa. L. Krumm AG., Offenbach; Josef Lamay, Caritasverband für die Diözese Limburg, Franz Leonnrad, Industrie- und Handelskammer Offenbach; Dr. Wilhelm Leber, Landw.- Kammer Wiesbaden; Landrat Lerch, Landratsamt Wester­burg, v. d.Noes; Fritz Löser, Kreisleiter und Landrat Hanau; Fritz Merk, Darmstadt; Dr. Ed. Meuser, Handels­kammer Wiesbaden; Fritz Müller, Handwerkskammer Hes­sen; Dr. Friedrich Müller, Bürgermeister Hanau; Müller- Scheld, Gaupropaganda-Landesstellenleiter für Volksauf­klärung und Propaganda; Kreisdirektor Dr. Ernst Merk, Kreisamt Offenbach; Dr. Mühlens, Rheingaukreis; Dr. Alex Mettenheimer, Rhein-Main. Red. und Handelstag; Dr. Niecz, Industrie- und Handelskammer, Frankfurt a. M.; Dr. E. Pauly, Bänninger E.m.b.H., Gießen, Handelskam­mer Gießen; W. Pauly, Caritasverband für die Diözese Mainz; Petermann, evgl. Landeskirchenrat Frankfurt a. M.; Roettig, Major und Kommandant der Landespolizei, Abtlg. Frankfurt a. M.; Dr. Richter, i. V. d. Bischofs von Limburg und des Stadtpfarrers Dr. Herr; Theodor Rudek, El. Werke Rheinhessen, Rhein-Mainischer Industrie- und Handelstag; Direktor Röhricht, Innere Mission, Darmstadt; Schmidt, Präs, der Handwerkskammer für den Reg.-Bez. Wiesbaden; Arnold Schumacher, Pfarrer, Innere Mission; Schröder, Oberst a. D., Hess. Landesver. vom Roten Kreuz; Ludwig Schmahl, Kreisamt Groß-Gerau; Rudolf Schäfer, Provin­zialdirektion Starkenburg; L. Schuster, Landeskirchenrat der ev. Landeskirche Wiesbaden; Dr. Schönhals, Oberbürger­meister der Stadt Offenbach; Ernst Schuenemann, Fa. An­drae Noris Zahn AE., Werner Scheites, Weinkellerei Schar­lachberg; Alfred Schuite, Magistrar, Wiesbaden.

Programm für das Straußkonzert (Straußabend) am 14. Januar 1934.

1. Radetzkimarsch v. J. Strauß,

2. Ouvertüre zur Operette Die Fliedermaus v. J. Strauß,

3. Trau, schau, wem Walzer a. d. Operette Waldmeister v. J. Strauß,

4. Geschichten a. d. Wienerwald Walzer v. I. Strauß,

5. Geistesfunken Galopp v. I. Strauß.

(Pause.)

6. Parademarsch des II. Eardc-Regts. zu Fuß v. I. Strauß,

7. Potpourri a.d. Operette Der Zigeunerbaron v. J. Strauß,

8. Wiener Blut Walzer v. J. Strauß,

9. Nachtschwärmer Walzer v. J. Strauß,

10. Großes Potpourri über Straußmelodien v. Bohne.

Dieser Vorbericht soll unserer musikliebenden Bevölke­rung einen Einblick in das geben, was die Städtischen Konzerte bieten werden.

Nun kommt es darauf an, die Abende einer möglichst großen Anzahl von Volksgenossen zugute kommen zu lassen. Es gilt, in diesem Winter nicht nur die leiblichen, son­dern, wie es Dr. Ley ausdrücklich fordert, auch die geisti­gen, k ii n st l e r i s ch en Bedürfnisse auch der ärmeren Volksgenossen zu befriedigen. Aus diesem Grunde wird für sämtliche fünf Abende eine Abonnementskarte zum Preise von 5 Mark herausgegeben werden. Dieser Preis ist an sich schon sehr niedrig, er gibt aber außerdem noch Anspruch auf einen reservierten Platz.

Gelingt es, eine genügende Anzahl Abonnements ab­zusetzen, dann wird es möglich sein, allen interessierten Volksgenossen diese wundervollen Musikabende zugänglich zu machen.

Die Stadtverwaltung und die Führer der NSDAP, werden in den nächsten Tagen einen Appell an die Bevöl­kerung richten, der wie bestimmt erwartet wird von dem allergrößten Erfolg begleitet sein wird. Wr.

geschlossen zur HI. übertraten, erfolgt nun die Auflösung der Wartburg-Scharen in den Gemeinden Matthäus, Heddernheim und Praunheim. Das Kampfziel der HJ. eine Jugend organisiert unter einer Fahne und unter einem Führer wird Wirklichkeit.

Das Rhein-Mainische Künstlertheater, die einzige zugelassene Wanderbühne des Gaues Westmark derDeutschen Bühne" übernimmt in Fulda die Nachfolge des Landestheaters des Bühnenvolksbundes. Hierzu wird uns geschrieben: Das Rhein-Mainische Künstlertheater er­öffnet seine Spielzeit in Fulda im Vertrauen auf seine Lei­stung, die in kurzer Zeit sicherlich dem für Fulda neuen Unternehmen zahlreiche Freunde zuführen wird. Wir glauben an den neuen Geist, den die na­tionalsozialistische Revolution in weiteste Kreise unseres ganzen Volkes hineintrug, und gehen mit festem Hoffen und ehrlichem Willen an die Erfüllung unserer großen Aufgabe heran. Die Eröffnungsvor­stellung in Fulda (am 12. Oktober) bringt dieDüsseldorfer Passion", jenes mit wahrhaft dichterischem Einsatz und Glauben geschaffene Werk, das den symbolischen Opfertod Albert Leo Schlageters in ergreifendster Weise zur Dar­stellung bringt. Wir glauben und hoffen, daß es jedem Volksgenossen in Fulda möglich sein wird, diese Vorstellung zu besuchen, die über jede Theaterwirkung hinaus an die Innerlichkeit ds deutschen Menschen rührt und ihn wieder zur Besinnung, zu Selbstbewußtsein und lebendigem Deutschtum zurücksühren will.

Keine Geldsprelapparate mehr.

Der Preußische Innenminister hat dieser Tage einen grundlegenden Erlaß über die öffentliche Benutzung von Geldspielautomaten in Gaststätten herausgegeben. Danach ist es grundsätzlich untersagt, derartige Geldspielapparate aufzustellen, da es sich durchweg um Veranstaltung von Glücksspielen im Sinne des Gesetzes gegen das Glücksspiel handelt. Eine polizeiliche Genehmigung der Aufstellung dieser Apparate kommt nicht in Frage. In Füllen, in denen trotzdem Geldspielapparate aufgestellt werden, sollen