Riitveisunge» für den Erntedanktag in Fulda.
* «.„Ordnung in der Presse vom Dienstag, worin es SW SA.-Männer marschieren jeweils geschlossen vor hcht: ,„de« wird abgeändert. Die SA. der Gruppe ihr" „ schiert geschlossen an der Spitze des Erntezuges, ziilta.t" lhe anschließend aus dem Domplatz ausmakschieren ^* ith eine Zusammenziehung kurz vorher nicht mehr
â ' decken am Sonntag 6.30 Uhr geschieht in der- wie am 1. Mai. Jede Musikkapelle übernimmt ” denselben Stadtteil. Die Herren Kapellmeister Ä sich gegenseitig zu verständigen.
R ’ Platzkonzert von 11—12 Uhr findet im haarten statt, ausgeführt vom Trompeterkorps des Regt. Die übrigen Platzkonzerte fallen in Fulda 5. die Musiker bereits um 1 Uhr wieder zur Stelle (lUh
guch her Fuldaer Bürgerschaft, soweit dieselbe nicht A auf die Nachbardörfer geht, Gelegenheit zum , ,u geben, findet am Sonntag abend im großen ein gemütliches Beisammensein mit deutschem m statt. Der Eintritt hierzu ist frei.
' ^sondere Redner werden von der Kreispropaganda- den einzelnen Krcisgruppen nicht zugeteilt. Wo /twendig sein sollte, zwischen dem Ernteumzug und der § ^Übertragung zu sprechen, übernimmt dies der betr. Gruppenleiter oder sonst eine geeignete Persönlichkeit, »ic mir zugeteilten Amtswalter der Ortsgruppe Fulda Eich Sonntag morgen 11 Uhr zu einer kurzen Bespre- L in das Evang. Gemeindehaus. Die Zusammenkunft 12.30 Uhr erübrigt sich dann.
Lohmüller, Kreispropagandaleiter.
M Erntedanktag Blumen zum Zeichen der Verbundenheit zwischen Stadt und Land.
Mer Zuversicht vertraut der Landwirt und Gärtner «Frühjahr dem Boden das Saatgut an, um nach vielen Wn harter Arbeit und oftmals ernster Sorge um das Men ernten zu können. Noch in letzter Stunde kann Wetter alles zerstören. Darum schaffen in der Erntezeit jung und alt von früh bis spät, und wenn dann alles voll- kacht ist und Gott seinen Segen dazu gab, dann ziemt es cht nur den bodenbebauenden Berufen, sondern dem rangen deutschen Volk, zu danken. Das ist der Sinn des Atedanktâges, der allen deutschen Volksgenossen wieder zu selbstverständlichen und gern geübten Pflicht werden U Zeigt die Verbundenheit mit dem Lande, indem Ihr H nur alle das offizielle Abzeichen Aehre und Mohn tagt, sondern auch dadurch, daß Eure Schaufenster und de Wagen mit deutschen Blumen geschmückt werden. Mililh mit lebenden Blumen, die auf der Heimat- Ich» Echolle erblühten und die es gerade jetzt in Hülle und glitte gibt. Die leuchtenden Farben der Herbstblumen ver- Öenben Dank des Volkes für ein gutes Erntejahr.
Aufruf zur Brockensammlung.
^Rahmen des Winterhilfswerks ist auch eine Samm- lqm Kleidungsstücken vorgesehen.
Werftreckt sich auf gebrauchte Kleider aller Art, 5D M Schuhwerk.
Weich die Bestände an Altkleidern durch die ver- Wtoen Sammlungen ziemlich klein geworden sind, Hof- I«mit doch, daß die Bevölkerung Fuldas auch hier * Nächstenliebe zeigt. Wir bitten jedoch, zu sehr ab- Mhte, unbrauchbare Stücke den Sammlerinnen nicht ab- jajeben.
Sie Sammlung selbst erfolgt am
Wnerstag und Freitag, den 5. und 6. Oktober d. I. ^usbagte des Winterhilfswerks und der konfessionellen Miesverbände werden in Verbindung mit der Reichs- die Sammlung durchführen.
bitten, die Gaben bereitzuhalten und sie nur den A amtlichen Ausweisen versehenen Sammlerinnen aus- «igen zu wollen.
A u f z u r T a t! i
Heil Hitler
Arbeitsausschuß der Stadt Fulda für das Winterhilfswerk 1933/34. $
Vom Handwerk. âFachverbandsbewegung im Handwerk (Bildung Zn Kennungen und deren Anschluß an die zuständi- > .bsachverbände bezw. den Jnnungsausschuß) ist 4'in stürmischer Entwicklung. Hieraus darf geschlossen daß das Handwerk bereit ist, von sich aus die Lyrischen'Voraussetzungen am schaffen, die bei Ein- Ver ständischen Ordnung vorhanden sein müssen, "öe. hat sich für die Kreise Fulda-Stadt, Fulda- Hünfeld eine Pflichtinnung der Stein- und Bild- â "bildet, ferner wurde die Schreiner-Innung Fulda- l1 "ne Pflichtinnung umgewandelt. Beide Jn- dem zuständigen Landesfachverband und dem tzj^^ausschuß Fulda beigetreten. Eine Reihe weiterer liiungen (Glaser, Schmiede, Wagner) stehen vor Kik ung. Für die Handwerke der Bäcker, Fri- Metzger-Land, Müller, Schlosser, Schneider, 4 Schuhmacher, Maurer-Land, Zimmerer- ifaj^1 deren Umbildung in Pflichtinnungen und deren h 3 Ausdehnung auf den Gesamtkreis Fulda z. T. ^reis Hünfeld erfolgen. Nach Abschluß die- «2^torischen Bewegung, die bis Ende des Jahres wird, wird das Handwerk des Fuldaer Mu des Jnnungsausschuffes Fulda ge- »n .,,Mehen, an Bedeutung ganz erheblich gewonnen "sehr wie je in der Lage sein, als Organ der ^'gliederten Volkswirtschaft zu wirken.
j Deutsch-Evangel. Frauenbund.
, glieder werden auf die am Montag abend 8 M .Taal des Evangel. Gemeindehauses stattfin- MgMOammlung aufmerksam gemacht. Herr Vikar Vortrag über das Thema: „Die Erscheinen der Reformationskirchen und ihr Wesen".
Ziehen Aerztlichen Sonntagsdienst
^ $1 8^ Sonntag, den 1. Oktober, Dr. Poeschel
Jito Apothekendienst.
Sen Tonntagsdienst ab heute abend 8 Uhr bis ^'schiv^ einschließlich: Engelapotheke und
Sitzung der Kleinen Strafkammer.
Gefängnisstrafe für eine Ohrfeige.
in
Das Amtsgericht Eiterfeld hatte den 25jährigen W. H.
Eiterfeld wegen Körperverletzung zu 40 Mark Geldstrafe oder zu 20 Tagen Gefängnis verurteilt und den Mitangeklagten Vater, den East- und Landwirt F. J. H., freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft und der Nebenkläger, der Tierarzt und Fleischbeschauer Dr. Vomberg hatten gegen das Urteil Berufung eingeleot. In der Verhandlung vor der zweiten Instanz wurde festgestellt, daß die Angeklagten den Tierarzt in seiner Eigenschaft als Fleischbeschauer davon in Kenntnis gesetzt hatten, daß sie ein Schwein schlachten wollten. Der Tierarzt besichtigte darauf am 19. Dezember v. Js. vormittags das lebende Schwein und fragte gleichzeitig, wann er die Fleischprobe abholen könne. Eine bestimmte Zeit wurde nicht festgesetzt. Es entspann sich aber eine längere Auseinandersetzung über eine evtl. Umgehung der Schlachtsteuer. Als der Arzt am Nachmittag wieder? kam, wurde ihm gesagt, daß die Schlachtung noch nicht soweit gediehen sei. Da der Arzt am anderen Tage Schwarzschlachtung vermutete, beauftragte er die Landjägerei, die dann auch feststellte, daß das Schwein geschlachtet und teilweise zerlegt sei. Der Arzt begab sich darauf in die Wohnung des H. und holte Fleischproben zur Untersuchung ab. Als er späer die vorgeschriebenen Stempel auf das Fleisch aufdrücken wollte, erhielt er von dem Sohn Willi in einem Nebenraum eine heftige Ohrfeige und darauf in einem anderen Zimmer noch mehrere Ohrfeigen. Hieran soll sich auch der Vater H. beteiligt haben. Der Arzt hatte durch die Ohrfeigen schwere Ohrverletzungen erhalten. Während das Trommelfell im rechten Ohr riß, litt auch das Hörvermögen am anderen Ohr. Der Tierarzt ist heute noch nicht wieder völlig hergestellt. — Staaatsanwaltschaftsrat Eller zog die Berufung der Staatsanwaltschaft gegen den Vater zurück und beantragte gegen den Sohn Willi im Hinblick auf du schlimmen Folgen seiner Tat eine Gefängnisstrafe von 4 Monaten. Die Kleine Strafkammer verwarf die Berufung des Nebenklägers gegen den Vater H. Bezüglich des Sohnes Willi wurde das erstinstanzliche Urteil aufgehoben und der Angeklagte wegen Körperverletzung Wochen Gefängnis verurteilt. Eine solch gemeine rohe Tat könne, wie das Gericht betonte, nicht mit kleinen Geldstrafe gesühnt werden.
zu 3 und einer
Die „Fuldaer Leuchte" vor der Strafkammer.
Der frühere verantwortliche Schriftleiter der „Fuldaer Leuchte", der erwerbslose 37jährige Kaufmann Emil Hohmann, gebürtig von Niederbieber, wohnhaft in Fulda, war im Juni d. Js. wegen öffentlicher Beleidigung der Herren Goldbach und Alster in Fulda vom Amtsgericht Fulda zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt worden. Den Beleidigten wurde die Veröffentlichungsbefugnis erteilt. Hohmann hatte lediglich wegen der Höhe der Strafe Berufung eingelegt. Er gab zu, den betreffenden Artikel geschrieben zu haben, doch sei er falsch informiert worden. Die Berufung des Angeklagten wurde.auf seine Kosten verworfen. In der Urteilsbegründung wurde betont, daß der Artikel eine schwere Beleidigung gewesen sei, während an der ganzen Geschichte kein wahres Wort war. Der Angeklagte habe in unverantwortlicher Weise mit der Ehre seiner Mitmenschen gespielt. — Emil Hohmann hatte ferner Berufung eingelegt gegen eine Geldstrafe von 30 Mark, die er wegen der Teilnahme an einer politischen Versammlung von Mitgliedern der KPD. am Sonntag, den 21. Mai, am Haimberg erhalten hatte. Auch diese Berufung wurde auf seine Kosten verworfen.
Von der Evangelischen Jungschar.
In einer gestern abend im Evgel. Gemeindehaus ab- gehaltenen Besprechung zwischen den Vertretern ber' na=
tionalsozialistischen Jugendbewegung einerseits und
der
Evangelischen Jungschar und deren Elternschaft andererseits wurde zunächst mitgeteilt, daß der seitherige Führer der Jungschar, Herr Baier, vom Nationalsozialistischen Jungvolk als Stammführer übernommen worden ist. Im weiteren Verlauf der Besprechung wurde den Eltern nahe gelegt, ihre Kinder einzeln in die nationalsozialistische Jugendbewegung einzugliedern. Von einer geschlossenen Ueberführung der Evangelischen Jungschar in die NS.- Jugendbewegung kân also nicht die Rede sein.
Igjähriges Geschäftsjubiläum.
Am 1. Oktober kann der Schneidermeister Valentin R e h n e r t, Kanalstraße 19, auf ein 40jähriges Bestehen seines Geschäfts zurückblicken. Nach Beendigung seiner dreijährigen Militärzeit fing er als 23jähriger in Fulda sein selbständiges Gewerbe an und konnte sich durch Fleiß, Tüchtigkeit und solide Arbeit einen großen Kundenkreis erwerben. Auf der Fuldaer Gewerbe-Ausstellung im Jahre 1904 erhielt Herr Rehnert für seine ausgestellten Arbeiten die bronzene Medaille. Aus Anlaß seines Jubiläums wünschen wir Meister Rehnert Glück und weitere Erfolge.
Turngemeinde 1848 Fulda e. V.
Auch bei der Turngemeinde ist nunmehr die Gleichschaltung durchgeführt. In der zum vergangenen Mittwoch einberufenen außerordentlichen Generalversammlung wurde der bisherige 1. Vorsitzende, Herr Studienrat S ch n ä d t e r , zum Führer gewählt. Der Führer bestimmte den gesamten bisherigen weiteren Vorstand zu seinen Mitberatern. Außerdem wurden noch 3 weitere Mitglieder zu Beratern berufen. Der Führer gab einen kurzen Rückblick auf das so glanzvoll verlaufene 85jährige Stiftungsfest, dessen sichtbarer Erfolg eine große Anzahl Neuanmeldungen gewesen ist. Insbesondere gab er auch seiner Freude Ausdruck, daß nunmehr ein langgehegter Wunsch der Turngemeinde durch die Errichtung einer Turnhalle in der Reithalle in Erfüllung gehen soll, wie er betonte, zu Nutz und Fromen aller Leibesübungen treibender Vereine, nicht etwa nur einzelner. Für den Winter sind eine Reihe gesellschaftlicher und auch turnerischer Veranstaltungen vorgesehen, die sicherlich dazu angetan sein werden, das Ansehen der Turngemeinde weiter zu fördern und ihr immer neue Anhänger zuzuführen. Insbesondere wies er daraufhin, daß am 7. Oktober eine Siegerehrung mit geselligem Zusammensein die Verdienste der Turner im verflossenen Vereinsjahr gebührend anerkennen soll. M ' einem Treugelöbnis für unser Vaterland, den Herrn Reichspräsident und unseren Führer Adolf Hitler schloß die anregende Versammlung. O. M.
Fuldaer Märkte.
Auf dem heutigen B u t t e r m a r k t kostete das Pfund i Landbutter 1.10—1.20 Mark. Der Preis für Eier betrug 9 Pfennig. — Zum Schweineinarkt waren 202 Ferkel angefahren. Je nach Alter und Qualität wurden 7, 11 und 15 Mark für das Stück bezahlt. Größere Ware wurde über Notiz bezahlt.
„Braune Messe" in Fulda vom 18. bis 26. November 1933.
Die Kreisführung der NS.-HAGO. veranstaltet vom 16. bis 26. November 1933 unter Leitung des Landesbeauftragten für den Bezirk 2 in der Reichsführung der NS.-HAGO., der obersten Leitung der PO. und des Instituts für deutsche Wirtschaftspropaganda e. V. in den Stadtsälen zu Fulda eine „Braune Messe".
Die „Braune Messe" soll eine Uebersicht über das bieten, was deutscher Gewerbefleiß, Faust und Hirn des güterschaffenden deutschen Menschen zu erstellen im Stande ist. Darüber hinaus aber hat die „Braune Messe" noch die Aufgabe, die Leistungsfähigkeit des gewerblichen Mittelstandes, des Ladengeschäfts und des Handwerks zu beweisen, gleichzeitig darzutun, daß — „das Gute liegt so nahe" — es keiner weiten Reise bedarf, um sich vorteilhaft mit den Dingen des täglichen Bedarfs einzudecken.
Neben diesem praktischen hat aber die „Braune Mesie" vor allem den hohen idealen Sinn, der deutschen Arbeit wieder neuen Antrieb und Auftrieb zu geben, die deutsche Wirtschaft durch Weckung der Kauflust wieder zu beleben und damit den Millionen ruhenden Händen wieder das Werkzeug in die Hand zu drücken.
Ein starker Binnenmarkt ist uns heute notwendiger denn je. Wenn wir soweit sind, daß alle berechtigten Bedürfnisse unserer Volksgenossen wieder befriedigt werden können, so haben auch alle Hände wieder zu tun. Dazu sollte jeder beitragen, und die Kreise, die noch über die entsprechenden Mittel verfügen, sollen diese dafür ausgeben, daß die Millionen um Arbeit ringenden Volksgenossen wieder zu Arbeit und Brot kommen. Auf die verschiedenste Art kann jeder Deutsche an dem Wiederaufbau- und Arbeits- beschaffungsprogramm mithelfen, an dem Programm unseres Führers:
Deutsch der Erzeuger!
Deutsch der Verkäufer!
Deutsch die Ware!
Das ist der Sinn der „Braunen Messe".
(Anmeldung und Auskunft auf der Geschäftsstelle der Kreis- führung der NS.-HAGO. Fulda, Steinweg 3.)
Doch ein Sonderzug nach Hameln zum großen Bauerntag.
Der Landes-Propagandastelle ist es durch Verhandlungen mit der Reichsbahndirektion nun doch gelungen, einen Sonderzug nach Hameln fahren zu lassen. Er fährt am Sonntag früh ab Frankfurt Hbf. 3 Uhr. Anschluß von Wiesbaden: Wiesbaden ab 1.50 Uhr (planmäßiger Zug bis Mainz Hbf.), Ankunft Mainz 2.05 Uhr, ab Mainz Sonderzug 2.14 Uhr, Frankfurt an 3 Uhr, Frankfurt ab 3.18 Uhr, Hanau 3.45, Fulda 5.21, Hünfeld 5.43, Hersfeld 6.15, Bebra 6.40 Uhr. Der Sonderzug fährt nach Tuendern bei Hameln und kommt dort 10.44 Uhr an. Rückfahrt ab Tuendern bei Hameln Montag nachmittag 14.40 Uhr, Frankfurt a. M. an 22.43 Uhr.
Nachtquartiere in Tuendern stehen zur Verfügung. Der Preis für die Hin- und Rückfahrt ab Frankfurt a. M. beträgt 7 Mark (75prozentige Preisermäßigung). Diese 75- prozentige Preisermäßigung versteht sich auch von allen Abgangsstationen im Umkreis von 100 km zu den Zusteig- stationen.
Vom Deutschen Holzarhciterband,
Ortsgruppcnleitung Fulda, werden wir um Veröffentlichung folgender Zeilen geheten: Ueberall ist die Arbeitsfront mit ihren Mitarbeitern tätig, um den letzten deutschen Volksgenossen in die einzelnen Fachgruppen aufzunehmen und damit in die deutsche Arbeitsfront einzugliedern. Um den Verbandsmitgliedern einmal Gelegenheit zu geben, auch die Arbeitskollegen des Kreises Gersfeld, Hünfeld und Fulda kennenzulernen, findet eine große Kundgebung am 4. Oktober 1933 abends 8 Uhr im Katholischen Cesellenhaus statt. Es wird heute schon auf diese außerordentliche Versammlung aufmerksam gemacht, damit ein jeder es sich einrichten kann, an diesem Abend anwesend zu sein. Die Bezirksleitung des Deutschen Holzarbeiterverbandes ist an diesem Abend anwesend, um über alles Neue zu berichten. Auch für diejenigen, die noch nicht organisiert sind, ist es erforderlich, zu erscheinen, denn die Zukunft wird uns lehren, daß kein einziger deutscher Arbeiter mehr unorganisiert sein darf.
Lich, 29. Sept. (Sturz eines Ehepaar es vom Erntefuhrwerk.) Infolge Scheuens der Pferde stürzten gestern nachmittag die Landwirtseheleute Märle von hier von ihrem hochbeladenen Erntewagen herab. Der Mann erlitt bei dem Herunterschleudern von dem Wagen so schwere Verletzungen, daß er nach Gießen in die Chirurgisch Klinik gebracht werden mußte, während die Frau mit leichteren Verletzungen im Gesicht davonkam.
Kirchliche Nachrichten
Gottesdienste der Baptistengemeinde Fulda, am Landeskrankenhaus 10.
Sonntag, den 1. Oktober 1933: Vorm. 9K- Uhr: Predigt. Vorm. 11 Uhr Sonntagsschule für Kinder. Abends 8 Uhr Evangelisation.
Montag, den 2. Oktober 1933: Abends 8 Uhr Jugendstunde. Dienstag, den 3. Oktober 1933: Abends 8% Uhr Bibelstunde. Mittwoch, den 4. Oktober 1933: Abends 8% Uhr Gesangsstunde. Donnerstag, den 5. Oktober 1933: Nachm. 4 Uhr Frauenstunde, Abends 8% Uhr Gebetstunde.
Evangelische Kirche Gersfeld.
16. Sonntag nach Trinitatis, 1. Oktober (Erntedankfest).
9.30 Uhr Gottesdienst mit Liturgie und Predigt (Pfarrer Langheinrich). Mitwirkung des Posaunenchors.
2. Oktober, 8 Uhr Uebungsstunde des Posaunenchors im Pfarrhaus. 4. Oktober, 8 Uhr Ev. Singkreis im Pfarrhaus.
Gottesdienst in den Gemeinden Hettenhausen u. Dalherda.
Sonntag, den 1. Oktober (Erntedanktag und -fest).
Hettenhausen. Vorm. 8.45 Uhr: Festgottesdienst (unter Beteiligung der Schüler).
Dalherda: Vorm. 10.30 Uhr: Festgottesdienst (unter Beteiligung der Schüler und des Gesangvereins).
Kirchensammlung in beiden Gemeinden für die Glockenschuld.
Ev. Kirchengemeinden Tann, Neuswaets, Habel, Hilders.
Sonntag. 1. Oktober (16. S. n. Tr.)
Tann: %10 Uhr: Erntedankfestgottesdienst.
Neuswarts: 11 Uhr: Erntedankfestgottesdienst. B.
Hilders: 8X Uhr: Erntedankfestgottesdienst. B.