'n die Aufgabe^ der NSVO. im Nahmen der I ^„Men Arbeitsfront. Die NSBO. fei der weltanjchau- I (garant für die Sicherung des Aufbaues. Es werde Baukunst keine Störung von irgendeiner Seite mehr i ^duldet und
I }|stn und uncrbitterlich jeder zerschmettert, der es wage, Hand an das große Werk zu legen,
eigennützige Interessen und wahnwitzige Ideen ver- mirklichcn zu wollen. Aber auch der Arbeitnehmer müsse -lkennen, daß mit der Existenz des Arbeiters seine eigene Liistenz auf Gedeih und Verderb verbunden sei, daß er weshalb gleichfalls mit dazu beitragen müsse, das große 1 des Aufbaues nach Kräften zu fördern.
Nach dem Gesang des Horst-Wessel-Liedes und einem ; dreifachen Siegheil auf den deutschen Arbeiterführer Adolf Hitler schloß die eindrucksvolle Kundgebung. Langsam strömten die riesigen Menschenmengen dann zurück in die Stadt.
Arbeiter der Stirn und der Faust vereint.
Frankfurt a. M., 27. Aug.
Die alte Kaiserstadt am Main steht heute ganz im Zeichen des Landestreffen der NSBO., das bereits gestern Abend durch eine große Kundgebung eröffnet wurde. Hunderttausend deutscher Arbeiter dex Stirne und der staust aus allen Teilen Hessens und Hessen-Nassaus sind in ^ranffurt eingetroffen um an diesem imposanten Treffen lälzunehmen. Unendlich ist die Zahl der Personen- und Lastwagen, die die Arbeitskameraden nach Frankfurt gebracht haben. Die Mainmetropole hat auch alles in Belegung gesetzt, um dieses Treffen zu einem einzigartigen Erlebnis für alle Teilnehmer zu machen, überall in den breiten Straßen, in den engen winkeligen Gassen grüßen die Farben des jungen Reiches als Zeichen der Verbundenheit aller Volksgenossen. Auf allen Plätzen finden schon itit den frühen Morgenstunden Konzerte statt, und überall alen die Arbeiter der Stirne und der Faust zu den Sam- «lplätzen, von wo sie zu der großen Hauptkundgebung im Stabion marschieren. Endlos ist der Zug der Atbeits- Weraden zum Frankfurter Stadion, und weit bis in die ^Mittagsstunden hinein dauert der Aufmarsch der Men. Bis zum Beginn der Kundgebung singen 2000 einiger unter Leitung von Prof. Dr. Werner deutsche Lie- ki, die von den Massen begeistert ausgenommen werden.
Gegen 17 Uhr erschienen die Führer und Redner, von ben Hunderttausenden mit begeisterten Heilrufen begrüßt. Bürgermeister Linder eröffnete die Kundgebung, indem er Muf hinwies, welche Bedeutung die NSBO. im Rah- Jeu des Aufbaues der Wirtschaft habe und welche Auf- Mn jedes Einzelnen auch in den nächsten Jahren noch innen, um das weltanschauliche Fundament für das Be- Wn des deutschen .Volkes zu legen.
Staatssekretär Reinhardt ergriff sodann ins Wort zu grundlegenden Aeußerungen über die Ver- Merung der Arbeitslosigkeit und führte u. a. folgendes ®: Das neue Deutschland steht im Zeichen der Vermin
Mdsätzlich
Mischer P
taung der Arbeitslosigkeit. Darin unterscheidet es sich von demjenigen Deutschland, das eine Summe Parteien war. Im Parteien-Deutschland wur- Ä Verordnungen zur Kürzung der Löhne und Gehälter Äzur Erhöhung der Steuern erlasien,
im Wolf-Hitler-Deutschland werden Gesetze zur Verminderung der Arbeitslosigkeit und über Steuererleichterungen erlassen.
boird bestimmt niemand behaupten wollen, daß die ulen Lohn- und Gehaltskürzungen und die vielen Steuer- Mungen mit dem Begriff der Gesundung von Wirt- N und Finanzen in Einklang zu bringen gewesen Men. Es wird aber jeder Volksgenosse zugeben müssen, A die Maßnahmen im Adolf-Hitler-Deutschland sich in «Minderung der Arbeitslosigkeit und in Belebung von Mtschaft und Finanzen auswirken.
Es gibt Leute, die meinen, ein richtiges Bild über den "chang der Arbeitslosigkeit bekomme man nur, wenn M die Arbeitslosenziffer jeweils mit der Ziffer am gieb st" Tage des Vorjahres vergleiche. Tun wir das, so Mn wir fest, daß die Arbeitslosenziffer am 15. August § um 1050 000 niedriger gewesen ist als am 15. August < An dieser Tatsache, daß die heutige Arbeitslosen- M um etwas mehr als eine Million niedriger ist als Ziffer am gleichen Tage des Vorjahres, ist nicht zu Min. Und wenn es uns gelingt, über den menden Winter hinüberzukommen, daß die heute gegebene Arbeitslosen- uer wieder ansteigt,
dann würde am 15. Februar 1934 die Arbeits- wienzifser um 1.7 Millionen niedriger sein als sie am 15. Februar 1933 gewesen ist.
_,. Der zissernmäßige Ab stand von den mehr als 6 Mil- die am 15. Februar 1932 gezählt wurden, würde mit dem Fortschreiten der Jahreszeit zwangsläufig Mer größer werden. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit Ursache in erster Linie darin, daß der Parteien- M abgelöst worden ist durch den Adolf-Hitler-Staat, üki politische Geschehen war die elementarste Voraus- ;Mng für den Beginn einer sozialen, wirtschaftlichen und pellen Gesundung.
Maßnahmen auf diesen Gebieten sind darauf ab- . die Nachfrage nach Gütern und Leistungen und kj Zwangsläufig nach Arbeit zu erhöhen. Wenn Be- Nachfrage und zu Arbeit und von hier aus zu st q>v -bars führen soll, und wenn so das Schwungrad .Vertief)oft in Bewegung kommen und bleiben soll, Äii Voraussetzungen gegeben sein: Es müssen Wirt- Volk zur Staatssührung Vertrauen haben, u. der »L, ""uh, solange sich die Wirtschaft nicht in vollem «?"8 befindet, durch geeignete Maßnahmen Wirt- ~ Volk zur Deckung ihres Bedarfs anregen. ^!?"^sekretär Reinhardt ging sodann auf die bisher Wpt en Maßnahmen der Reichsregierung ein, insbe- auf das Kraftfahrzeugsteuergesetz, das bereits heute g^^astfahrwirtschaft einen bemerkenswerten Auftrieb " bube. Er sagte dann weiter: Eine weitere Maß- ^tin Ä Belebung der Kraftfahrzeugindustrie besteht «tau?0B die im Gesetz über Steuerfreiheit für Ersatzbe- bej tz "8en vom 1. Juni 1933 vorgesehene Vergünstigung auch ^'"kommens-, Körperschafts- und Gewerbesteuer i^^.^auf neue Kraftwagen erstreckt. Die einkommens- «U6 hpr rcUni> körperschaftssteuerliche Vergünstigung gilt auf beif.â^^^^^ung von Lastkraftwagen. Ich weise dar- IH ^öers hin in dem Gedanken, dadurch die Kaus- Es m r heute beginnenden Leipziger Messe anzuregen, »iib M die Kraftfahrzeugerzeugung weiter steigen Staub n ^an sehr bald, vielleicht schon Ende 1933, den .H die o <^928 erreichen wird. Das würde bedeuten, iahrzeuaÄul. der Arbeiter und Angestellten in der Kraft- 9eM&;. 't1’« Ende 1930 etwa 90 000 betragen würde et 30 000 am Schluß des Jahres 1932.
Das blutet eine Serminbetuno des Fmanz- bevarfs in der ArbLitslofenfürsorge um 15 Millionen Reichsmark jährlich
und außerdem nicht unerhebliche Verbesserungen der Einnahmen an Steuern und Abgaben infolge erhöhter Lohnsummen, erhöhter Gewinne und erhöhter Umsätze in der Kraftfahrzeugindustrie und den damit verbundenen Wirtschaftszweigen.
Eine weitere bedeutende Belebung der Kraftfahrzeug- industrie wird in den nächsten Jahren eintreten in Verwirklichung der großzügigen Pläne des Führers auf dem Gebiete des Kraftwagenverkehrs. Senkung der Versicherungsprämien und der Garagenmieten, Bau von Autobahnen und sonstige Maßnahmen werden den Kraftwagenverkehr und die Kraftfahrzeug- industrie zu gewaltigem Aufschwung führen. Der Generalinspekteur für das deutsche Straßenwesen Dr. Todt hat vor einigen Tagen erklärt, daß durch den Bau von Autobahnen etwa 300 000 Volksgenossen Arbeit finden würden. Eine weitere Maßnahme enthält auch das Kraftfahrzeugsteuerablösungsgesetz vom 31. Mai 1933, das den Besitzern von Altwagen die Möglichkeit gibt, die aus ihrem Altwagen ruhende Kraftsahrzeugsteuer durch Zahlung eines einmaligen Betrags abzulösen.
Von böswilligen Leuten sind unlängst die Kraftfahrer dadurch beunruhigt worden, daß ihnen von einer beabsichtigten Erhöhung der Belastung des Triebstoffes erzählt wurde.
Dazu will ich in aller Deutlichkeit bemerken, daß an eine Erhöhung der Sätze der Triebstoffabgaben im Reichsfinanzminifterium niemand denkt.
Eine Erhöung des Auskommens an Triebst off abgaben wird zwangsläufig eintreten, und zwar dadurch, daß infolge der Zunahme des Kraftwagenverkehrs der Ver- brauchan Trieb st off immer mehr zunehmen wird.
Den größten Angriff gegen die Arbeitslosigkeit bedeutet das Gesetz zur Verminderung der Arbeitslosigkeit vom 1. Juni 1933. Ich trat im April mein Amt an in der Erkenntnis, daß die elementarste Voraussetzung für eine Gesundung der öffentlichen Finanzen eine durchgreifende Verminderung der Arbeitslosigkeit ist. Ich betrachtete es als meine erste große Aufgabe, den Entwurf eines Gesetzes zur Verminderung der Arbeitslosigkeit auszuarbeiten. Schon am 1. Juni 1933 war dieser Entwurf Gesetz. Seitdem hören Sie durch den Rundfunk und lesen Sie täglich in der Zeitung von Arbeiten, die insbesondere durch die Deutsche Gesellschaft für öffentliche Arbeiten — die Oeffa — und durch den Reichsarbeitsminister bewilligt werden.
Die Mittel zur Durchführung all' dieser Arbeiten entstammen der Milliarde, die durch das Gesetz zur Verminderung der Arbeitslosigkeit zur Verfügung gestellt worden ist.
Die bis jetzt bereits in Angriff genommenen Arbeiten umfassen nur einen Bruchteil dieser Summe. Die Arbeiten, die in Durchführung dieses Gesetzes in den nächsten Wochen und Monaten erst in Angriss genommen werden, werden ein Vielfaches derjenigen Arbeiten betragen, die bis heute bereits in Angriff genommen sind. Bei der Bewilligung von Arbeiten werden, soweit es sich nicht um Instandsetzungen und Ergänzungen handelt, solche Arbeiten bevorzugt, durch die Arbeitsplätze und volkswirtschaftliche Mög- I Weiten auf die Dauer geschaffen werden. Der Redner ging sodann auf die sich aus diesem Gesetz ergebenden Maßnahmen näher ein, die er bereits bei früheren Anlässen in aller Ausführlichkeit kommentiert hat.
Insbesondere erläuterte er die Auswirkungen der Ueber- führung weiblicher Arbeitskräfte in die Hauswirtschaft und die fruchtbaren Einflüsse des Gesetzes zur Förderung der Eheschließungen. In Verwirklichung dieser Maßnahmen werden die Möbel- und Hausgeräteindustrie usw. starken Antrieb erhalten und so zahlreichen Volksgenossen wieder die Möglichkeit geboten, tätig in den Arbeitsprozeß wieder eingegliedrt zu werden. Das Gesetz zur Verminderung der Arbeitslosigkeit sei in der Hauptsache dazu bestimmt, als sogenannte Jnitialzündung zu dienen. Es sei in seiner Ganzheit mehr als ein Arbeitsbeschafsungspro- gramm. Es werde hier nicht nur für vorübergehend Arbeit
Kreispfarrer Weber verabschiedet sich von der evangelischen Gemeinde Fulda.
Abschiedsgottesdienst in der Evangelischen Kirche.
Nach über 20jährigem Wirken in der evangelischen Gemeinde Fulda und in den zum Kirchenkreis Fulda gehörigen Gemeinden sah sich Herr Kreispfarrer Weber aus gesundheitlichen Gründen genötigt, sein Abschiedsgesuch einzureichen, dem von der vorgesetzten Kirchenbehörde stattgegeben wurde.
Als ein Sohn unserer Heimatstadt Fulda hat es Kreispfarrer Weber in besonderer Weise verstanden, sich in den langen Jahren seines Wirkens in Fulda um die Förderung der evangelischen Diasporagemeinde verdient zu machen und sich die Herzen aller Gemeindeglieder, denen er stets gern und hilfsbereit als ein treuer Seelsorger und darüber hinaus mit väterlicher Liebe und Güte zur Seite stand, zu erobern.
Aus der geistlichen Laufbahn Kreispfarrer Webers sei kurz erwähnt, daß er nach Beendigung seiner Studien am 19. April 1895 ordiniert und seit 1. Mai 1895 bis 15. August 1896 im kirchlichen Hilfsdienst beschäftigt wurde. Hierauf übernahm er die Pfarrstelle in Wächtersbach, die er bis zum 30. April 1913 verwaltete. Seit dem 1. Mai 1913 wirkte Wilhelm Weber in Fulda, wo er im väterlichen Pfarrhause seine Jugend verlebte und das Gymnasium besucht hatte. Am 15. August 1928 wurde Pfarrer Weber in das Amt des Kreispfarrers eingeführt. Kurze Zeit darauf wurde er auch vom Landeskirchenamt zum Garnisonpfarrer der Militärgemeinde Fulda ernannt.
Nun sind die Tage des Abschieds gekommen. Bevor Kreispfarrer Weber mit seiner Familie nach dem benachbarten Langenbieber übersiedelt, ließ er es sich nicht nehmen, in einem festlichen Gottesdienst am gestrigen Sonntag von seiner Fuldaer Gemeinde Abschied zu nehmen. Aus diesem Anlaß trug der Altar reichen Blumenschmuck, und der evangelische Kirchenchor unter Leitung von Herrn Mustklehrer C a s p r i tz verschönte den Gottesdienst durch zwei Eesangsdarbietungen.
Seiner Abschiedspredigt hatte Herr Kreispfarrer Weber das Schriftwort aus dem Paulus-Brief an die Kolosser Kapitel 2 Vers 6 und 7. zu Grunde gelegt. In zu Herzen gehenden Worten wies der Geistliche auf die Vergänglichkeit alles irdischen Lebens und aller irdischen Macht hin, um in Anlehnung an das Textwort zu beweisen, daß nur der christliche Glaube ein fester Grund ist, auf dem wir unser Lebenshaus aufbauen können, ohne in der Gefahr zu leben, daß es einstürzt. Wenn man sich die Frage vor
geschaffen, sondern für dauernd die ArbeitsloMeit ver- mrndert. Ueber das Gesetz über Steuererleichterungen für Instandsetzung und Ergänzung von Betriebsgebäuden führte der Staatssekretär aus, in welcher Weise dieses Gesetz aus die Vauwirtschast einwirke und tausenden von Volksgenossen wieder zu Arbeit und Brot verhelfe.
Des weiteren behandelte Staatssekretär Reinhardt den Einfluß der Wintermonate auf die Arbeitslosenzisser. Diese sei in den früheren Jahren im Winter regelmäßig stark gestiegen, weil in den Außenberusen Volksgenossen frei wurden, denen nicht in den Jnnenberufen eine entsprechende Zunahme gegenüberstand. Die Zunahme der Arbeitslosenzisser habe im vorigen Jahr von September bis Januar rund 1 Million betragen. Im bevorstehenden Winter sei die Gefahr des Wiederansteigens der Arbeitslosenzisser nicht so groß, weil in den nächsten Wochen und Monaten die Belegschaftsziffern in den Jnnenberufen noch sehr erheblich steigen und den durch die Jahreszeit bedingten Rückgang in den Außenberufen ganz oder teilweise ausgleichen würden. Es würden in den Wintermonaten nicht nur die Gesetze vom 1. Juni und 15. Juli auf den Arbeits- marft günstig wirken, sondern auch die Mittel aus dem Aufkommen an. freiwilliger Spende zur Förderung der nationalen Arbeit in den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit eingesetzt werden.
Das Aufkommen an freiwilliger Spende zur Förderung der nationalen Arbeit habe bis zum 20.
August 34,3 Millionen RM. erreicht nnb werde bis
Ende August rund 40 Millionen erreichen.
Das ganze deutsche Volk in allen seinen Ständen nehme an dieser Arbeitsspende lebhaften Anteil und helfe dadurch mit, dem jahreszeitüblichen Wiederanstergen der Arbeitslosenziffer im kommenden Winter entgegenzuwirken. Der Redner forderte deshalb von jedem Einzelnen, daß auch weiterhin überall für diese Spende geworben würde, um den verfügbaren Fonds noch weiter zu vergrößern. Es sei erfreulich zu beobachten, wie das ganze deutsche Volk in allen seinen Schichten auch von sich aus durch eigene Maßnahmen an dem Kampf um die Verminderung der Arbeitslosigkeit teilnehme. Die Unternehmungen seien nicht mehr so zurückhaltend wie früher in der Vergebung von Aufträgen, weil sie davon überzeugt seien, daß es nunmehr in Deutschland aufwärts gehe. Es gebe noch viele andere Mittel, die von erheblicher Bedeutung im Kampfe gegen die Arbeitslosigkeit seien, vor allem diè Bevorzugung deutscher Waren, pünktliche Bezahlung von Rechnungen, Steuern, die die Voraussetzung seien für ein wirksames Arbeiten der Regierung. Es komme nichts von selbst auf dieser Welt, sondern alles müsse erkämpft werden. Ein Volk von Selbstbehauptung warte nicht auf Hilfe von außen, sondern helfe sich selbst. Die Besserung der Arbeitsmarktlage und der wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland sei nicht auf äußere Ilmstände, sondern einzig und allein auf die Selbsthilfe des deutschen Volks im Adolf- Hitler-Staat zurückzuführen.
Abschließend erklärte der Redner: Meine lieben Volksgenossen! Wir werden der Geißel der Arbeitslosigkeit Herr werden, wenn alle Volksgenossen und Volksgenossinnen, dem Geist wahrer Volksgemeinschaft entsprecherrd, sich in der Richtung, die Adolf Hitler angegeben hat, zu einheitlichem Denken und Handeln zusammenfinden, und wenn alle Volksgerrossen und Volksgenossinnen ihr eigenes Ich den Belangen des Volksganzen und somit den Interessen der Nation unterordnen. Der Kamps um die Verminderung der Arbeitslosigkeit ist ein Ausschnitt aus unserem großen Kampf um das Lebensrecht der Nation. Nationalsozialismus.in seiner letzten Schlußfolgerung ist Kampf um das Lebensrecht der Nation.
In diesem Kampf gibt es, und das ist der wahre Sinn des Nationalsozialismus, nicht Opfer, sondern nur Pflicht, Pflicht und immer nur Pflicht.
Sprechen Sie deshalb, meine lieben Volksgenossen, niemals davon, daß Sie Opfer bringen, sondern nur davon, daß Sie als wahre Volksgenossen Ihre Pflicht tun.
Das Lied „Volk ans Gewehr" und das Horst-Wessel- Lied beschloß die mit stürmischer Begeisterung ausgenom- mene Kundgebung. Dann marschierten die Hunderttausend vorbei an den Führern und den hunderten von Fahnen zum Main, um dort an dem erhebenden Abschluß des Treffens durch das riesige Main-Feuerwerk teilzunehmen.
legt, ob das Leben Jesu wirklich gut und vollkommen war, so muß sich jeder Mensch sagen, daß wir erst durch Jesus Christus erfahren haben, was Vollkommenheit ist. Er hat es uns durch sein Leben und durch seinen Tod gezeigt. Kein Mensch vermag je die Vollkommenheit Christi zu erlangen. Nur Jesus Christus allein durfte fragen: „Wer unter euch kann mich einer Sünde zeigen?". In Christi Leben ist alles schön und harmonisch, so daß nichts auf dieser Welt mit ihm verglichen werden könnte. Darum müssen wir unser Leben im Glauben an Jesum Christum aufbauen. Leider wird das Wort Christi vielfach einseitig und mangelhaft ausgelegt. Nur der ganze Christus, der zwar in Demut und Güte der Welt gegenübertrat, der aber auch, wenn es sein mußte, ein Kämpfer und unerschrockener Streiter war, kann und darf uns zum Vorbild dienen. So ist es auch unsere Pflicht, mutig für unseren christlichen Glauben einzustehen und für ihn zu kämpfen. Auf dem Boden des wahren Christentums sind Stätten der Liebe und Barmherzigkeit erstanden, deren Segen immer wieder mit neuer Kraft über die Menschheit ausströmt. Wie erbärmlich und traurig wirken dagegen alle Menschenwerke, die auf die Sünde aufgebaut sind! Wenn der Apostel von uns sordert, daß wir uns im Glauben stärken, dann heißt das daß wir uns mit der heiligen Schrift beschäftigen und uns Gottes Wort vergegenwärtigen müssen. Nur der, der Gottes Wort und das Leben und Wirken Christi kennt, kann ein rechter Christ sein. Religiöse Erbauung ist keine Gesühlssache, sondern eine Lebensarbeit. Worte und Gefühle stellen das wahre Christentum nicht dar, sondern nur allein die Tat.
Ich habe heute Grund und Ursache, so führte Kreis- psarrer Weber weiter aus, meinem Gotte dankbar zu sein für die väterliche Führung in dieser Stadt, deren Entwicklung ich in den letzten Jahrzehnten miterleben durste. So war es mir eine besondere Gnadenerweisung Gottes, daß er mich wieder in diese Stadt zurückrief und ich ihm in meiner Heimatgemeinde dienen durfte. Am Himmelfahrtstage 1913 konnte ich diese Kanzel wieder betreten. Dann brach der Krieg aus. Es wurde mir damals schwer, nicht im Kreise der jungen Krieger zu sein, die ich in meiner früheren Gemeinde erzogen und betreut hatte, sie standen mir alle nahe.
Heute darf ich Gott für seine große Güte danken, die er mir in den Jahren meines Wirkens in Fulda erwiesen hat. Der Segen meines Vaters ruhte auf mir, und so trug mich die Gemeinde mit Liebe und Nachsicht. Habt
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