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lmuscn Halm fNaumburq-Gotha) neuen John Rotb iBern« burg-Köthen) 2:6, 6:1, 6:1. Mircd (finale): Wacker- Rudolph (Dresden) gegen Roloff-Preußer (Köln) 6:2, 4:6, 6:4.

Kleinkaliberschießen.

Etwa 500 Schüben beteiligten sich an den Wettkämpfen im .Kleinkaliberschießen. Sieger wurde Mühleis-lllm mit TOI Niu gen vor Waldmann Ludwigshafen mit 96, Penner-Heiden­heim mit 95, Hegenauer-Nürnberg mit 95 und Emanuel-Lohr mit 94 Ringen.

Das Handballspiel der Turner

gewann ATK.-Gera gegen TuSV.-Eßlingen mit 4 :3 nach Ver­längerung (3 :3, 1:1) Deutscher Meißer im Schlagball Hntrbc züm drittenmal Gut Heil ArbergeN, das den TV Jabn- Westerbauer mit 47 : 30 (38 : 10) schlug. Das Jan st b a kl- endspiel gewann die TG.-Schweinfur1 mit 41 :21 über den Hamburg Rothenburgs Orter TV. Im Wasserball be­siegte die TG.-Müblhausen mit 8:5 (3:2) den TK.-Haunovcr.

Lebte Schwinimcntschcidungen.

200 Meter Rücken (Turnerinnen): 1. Wügcrlc, TV-Piorz- beim. 3 :35,3. 200 Meter Kraul (Turnerinnen): 1 Ohliger, Tb.-Solingen, 3 : 00.8 (neue DT. -Bestleistung). 100 Meter Seite (Turnerinnen): 1. Wennell, ATV.-Breslan. 1 :29,1. 400 Meter Kraul (Turner): 1. Bode, Osnabrück, 5:23,2. 100 Meter Rücken (Turner): 1. Herrmann, Polizei-Köln, 1:19,2. loo Meter Kraul (Turner): 1. Dömeland, Magdeburger MTV., 1 :06,9. 200 Meter Brust (Turner): 1. Trever, Königsberger Tb., 3 : 06.9 Turmspringen: 1 Storck, Allianz-Trankfurt. 137 Punkte. Kunstspringen (Turnerinnen): 1. Trl Kapp, Allianz- Trankfurt, 130,7 Punkte. 100 Meter Brust (Turnerinnen): 1. Tritkch-Steudcr, Hamburger Tschft., 1 :31,5 Streckeutauchen der Turnerinnen über 40 Meter: 1. A. Wepnell-Breslau 33 : 6 Sek., 2. Franke-Homburg 36 :6, 3. Hoppe-Reulen. Saarbrücken, 38 :1 Sek.

Rach eingehender Berechnung sind nunmehr auch die genauen Ergebnisse derSieger im Wasserspringen und Mehr­kampf, die noch ausstandcn, bekanntgegeben worden.

Kunstspringen für Turnerinnen, Kl. I: 1. Anni Kapp, SV. Allianz, Stuttgart, 130,70 P., 2. Hardekops, Hamburger Tbd., 127,00 P., 3. Kupka. Springen für Turner, Kl. II: 1. Bronne, Aschaffenburg, 116,53 P., 2. Daczko, Danzig, 107,80 P., 3. Dhein, Kreutznach, 106,70 P 4. Wahl, MTV.-Stuttgan, 103,20 P., 5. Schindler, MTV. - Königsberg, 100,15 P. Mehrkampf für Turner, Kl. III: 1. Lange, RWE.-Essen, 109,45 P., 2. Gerbig, TG.-Cannstatt, 109,25 P., 3. Köhring. Gellnhausen, 106,9 P., 4. Scheffler, TV.-Saarbrücken, 104,5 P.

Aus Seffen-Aaffau und Aachbargebieten.

Merkblatt für den 1. August.

1826: Gründung des Bibliographischen Instituts in Gotha. 1883: Arthur Henderson, Präsident der Abrü­stungskonferenz, in Glasgow geb. (50. Geburtstag). 1914: Kriegserklärung Deutschlands an Rußland.

Der Gründer des zweiten Reiches:

Es gibt Zeiten, wo man liberal regieren muß, und Zeiten, wo man diktatorisch regieren mutz. Es wechselt hier alles, hier gibt es keine Ewigkeit. Aber von dem Bau des Deutschen Reiches, von der Ewigkeit der deutschen Nation da verlange ich, daß sie seststehe.

Bismarck.

Wetterbericht.

Das skandinavische Tief ist noch Nordosten abgezogen und hat sich aufgefüllt. An seiner Rückseite sind kühlere maritime Luftmassen auf den Kontinent geströmt und haben hier bei lebhaftem Druckanstieg zu verbreiteten '^PM^uerg geführt. Dieser Druckanstieg bringt in unserm Gebiet zunächst noch einige Schauer, dann aber Auf­heiterung. die jedoch nur kurze Zeit anhält, da bereits west­lich von Irland eine neue Tiefdruckstörung im Anmarsch ist. Vorhersage bis Montag abend: Zunächst vielfach aufge­heitert, später neue Bewölkungszunahme, aber noch trok- ken, mäßig warm, westliche Winde. Witterungsaussich­ten für Dienstag: Zunehmender Einfluß der westlichen Tiefdruckstörung auf unser Wetter.

" Fulda, den 31. Juli 1933.

Sommetfest der NSDAP.

m J^6frn, feierten die Mitglieder und Freunde der NSEP. im Restaurant Hohenzollern in der Leipziger etraßë ihr Sommetfest. Es sollte ein kameradschaftliches ZuPlnrMnzeln darstellen und dieses Sommerfest war es in der Fuldaer Ortsgruppe herrscht der Geist ksgemeiuschaft und es war daher eine Freude für -e 1 '9 e nossen, daß auch zahlreiche Beamten, an ihrer Landrat Pg. Dr. Burkhardt am Volks­und Kindertrubel tèilnahmen.

Zwar, spièlle .(der Regen von Zeit zu Zeit den Versatn- die Stimmung aber konnte er nicht r ^onbers das nationalsozialistische Jung- - ^ ^' 10 imponieren. Hier herrschte denn auch lvar für die alten anwesenden i-'lUL recne Freude, wie man an der Kletterstange beun Sacklaufen um den Siegespreis focht, der in Ge- Italt d* Knackwürsten keineswegs zu verachten war.

Den Charakter der Veranstaltung arbeitete die SA - Sturmbannkapelle heraus, deren Dirigent Pq Schulze es verdient, daß wir ihm demnächst einmal eine besonder Würdigung zuteil werden lassen.

Am Abend war deutscher Tanz und es war eim> reine Steube, wie alte längst verklungene Erinnerungen aus dem Unterbewußtsein auftauchten, als Polka Momrio Walzer und Rheinländer die Säle des Sabemonern er gittern Schade, daß nicht noch mehr « Veranstaltung teilnehmen konnten, aber es war nickt lich, die Räume waren zu klein. r $

Aus der NSDAP.

Pg. Kemler, Adalbertstraße 27, bittet uns daraus bin- zuweilen, daß am Mittwoch, den 2. August, 20.45 Uhr in Oberbimbach eine öffentliche nationalsozialistische N >r- sammlung stattfindet. Redner: Pg. Schweikart und Va Re ml er. Ferner werden die Parteigenossen von Mittel­rode, Rodges und Oberrode gebeten, sich sofort mit Pa Heinler wegen der Durchorganisierung der genannten Orte in Verbindung zu setzen.

Eine eindrucksvolle Kundgebung des Kampfbundes des gewerblichen Mittelstandes in Fulda.

" F u lda, den 31. August 1983. /

Der Kampfbund des gewerblichen Mittelstandes, Kreis­leitung Fulda, hielt am Sonntag nachmittag im großen Stadtsaal eine Generalmitgliederversammlung ab, über die uns folgender Bericht von parteiamtlicher Stelle zuging:

So wie vor einiger Zeit die NSBO. auf der Johannisau eine Kundgebung veranstaltet hat, so machte es gestern der K. d. g. M. im großen Stadtsaal; während jene mehr ins Propagandistische, Imposante ging, zeichnete sich die Kund­gebung des K.d.g.M. dadurch aus, daß sie außerordentlich belehrend und aufklärend wirkte. Der Redner, Pg. Dr. Wagner, Marburg, ist dort Kreiskampfbund­führer, er ist darüber hinaus aber ein Nationalökonom, dessen Name innerhalb der Partei und des Kampsbundes einen sehr guten Klang hat. Wohl noch niemals wurde im großen Städtsaal, in dem doch schon manche Rede gehalten worden ist, so klar über das Wirtschaftsgefüge unseres Vol­kes und speziell über das wirtschaftliche Wollen der NSDAP, geredet, wie es gestern tatsächlich der Fall war. Und in der Tat sind solche aufklärenden Vorträge gerade innerhalb der Mitglieder des Kampfbundes noch sehr dringend am Platze, denn wir wollen uns nicht verhehlen, daß zwar äußerlich heute alle zu uns stehen, daß aber noch sehr viele Handwerksmeister und Mittelständler glauben, sie hätten in der verflossenen Zentrums-Mittelstandspoli­tik etwas Wertvolles verloren. Um eine etwaige derartige Ansicht völlig zu beseitigen, ging der Redner geflissentlich auch mit dem Zentrum scharf ins Gericht. Wir bringen die Rede lediglich in der Absicht, zu überzeugen und zu be­lehren: wir wollen nicht verletzen.

Der große Stadtsaal war um 3 Uhr mit ca 700 anwe­senden Handwerksmeistern und Gewerbetreibenden aus Fulda und dem Kreise voll besetzt. Es waren ausschließlich Mitglieder des Kampfhundes; die Tagung ging als Generalversammlung der Ortsgruppen.

Kreiskämpfbundführer Werner eröffnete Punkt 3 Uhr die Versammlung und gab einen kurzen Rückblick über die Entstehungsgeschichte des Kampfbundes in Fulda und im Fuldaer Lande. Der K. d. g. M. hatte leider vor dem Umschwung hierzulande keinen großen Zuspruch: außer dem Malermeister Werner waren es nur noch einige Ge­treuen, die aber mit der nationalsozialistischen Revolution

aus dem vorhandenen Organsationsgerippe schnell und schlossen den jetzigen Kampfbund ausbauten, der in

Stadt Fulda allein über 600 Mitglieder zählt.

Aus dem Referat des

Pg. Dr. Wagner aus Marburg sei hervorgehoben:

Seit dem 30. Januar fei in Deutschland eine

ent- der

neue

Epoche angebrochen. Auch bei den Regierungswechseln im Verlaufe der letzten 14 Jahre hätte man jeweils An­sätze zu einer neuen wirtschaftlichen Form und zu einem neuen wirtschaftlichen Willen der neuen Regierungen fest­stellen können, aber all das hatte sich immer sehr schnell totgelaufen. Nun gäbe es auch Heuer Leute, die ein glei­ches Schicksal dem nationalsozialistischen Wollen Voraus­sagen. Diese Leute befänden sich jedoch in einem abgrund­tiefen Irrtum. Was heute vor sich ginge, das sei

der Durchbruch eines neuen Willens.

Dieser Durchbruch sei dringend notwendig gewesen. Die Notwendigkeit habe sich selbst den Blinden offenbart, als sich im Jahre 1932 das wirtschaftliche Erdbeben abrollte, das die Folge einer unmöglichen Wirtschaftspolitik gewe­sen sei. Und es sei der gewerbliche Mittelstand gewesen, der unter dieser Politik so bitter zu büßen gehabt habe. Unter anderem führte der Redner einen Fall an, der auch heute noch originell genug ist, um ihn der breitesten Oef- fentlichkeit mitzuteilen. Im Jahre 1931 hatte das Waren­haus Wronker in Frankfurt a. M. 1,2 Millionen rückstän­dige Steuerschulden. Die Stadt Frankfurt, die selbst 60 Millionen Wechselschulden hat, die sie nicht einlösen kann, hätte diesen Betrag bitter nötig gehabt. Das jüdische Warenhaus aber erklärte, es müsse -Pleite machen, wenn ihm die Steuerschuld nicht erlassen würde. Als nun der Magistrat der Stadt nicht sofort diesem Wunsche entsprach, mischten sich die Gewerkschaften ein und erklärten, wenn das Warenhaus schlösse, werden so und soviel Arbeiter brotlos. Das Ergebnis war schließlich, daß die Stadt die Steuerschulden niederschlug. Niemals aber habe man, so schlußfolgerte der Redner aus dieser Tatsache, einem Hand- werksmeifter und einem kleinen Kaufmann auch nur einen Pfennig Steuern nachgelassen; unerbittlich hätte man die 14 Jahre hindurch drakonische Zwangsmaßnahmen ange­wendet und alles rigoros eingetrieben. Aus dieser Gegen­überstellung ergäbe sich schlaglichtartig die Stellung der alten Regierungen zum Mittelstand. Der Redner berührte dann die Frage Preispolitik, die dem gewerblichen Mittelstand eine rentable Betriebsführung einfach unmög­lich gemacht habe. All diese beklagenswerten Dinge seien aber der Ausfluß der grundsätzlichen Anschauung der da- mals herrschenden Parteien in den wirtschaftlichen Dingen überhaupt. Und der Redner bemerkte ausdrücklich, es käme ihm ausschließlich darauf an, den Anwesenden ein an­schauliches Bild der wirtschaftlichen Vorgänge in Deutsch­land und der Welt zu vermitteln. Dazu sei notwendig, daß er sich mit den Parteien befasse, auch mit dem Zentrum.

Der Eeneralwillen für die Wirtschaftspolitik der letzten 14 Jahre sei von den marxistischen Parteien ausgegangen. Nicht nur die KPD., sondern auch die SPD. Habe ihre fun- damentale Ansicht in wirtschaftlichen Dingen gegründet

auf das

kommunistische Manifest,

das Karl Marx, der Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus im Jahre 1847 an die Arbeiter der Welt ge- richtet habe. In diesem kommunistischen Manifest spiele die sogenannte Konzentrationstheorie eine gewichtige Rolle. Das Wesen dieser Theorie sei die Anschauung, daß infolge des Bestrebens der kapitalistisch wirtschaftenden Menschen rücksichtslos den anderen zu Übervorteilen, die Zahl der vorhandenen Wirtschaftsbetriebe zu Gunsten einiger weni­ger immer kleiner würde, daß also die Großen die Kleinen

auffräßen und daß zum Schluß der selbständige gewerbliche Mittelstand verschwunden wäre und nur noch Proletarier übrig blieben. Nach dieser Theorie könne die Stellung der SPD. zum gewerblichen Mittelstand keine freundliche sein, man hätte uns als überflüssig angesehen und sei unser Todfeind gewesen.

Aber auch die Staatspartei habe ein Wirtschaftspro­gramm gehabt, das im Wesen von dem marxistischen nicht sehr abgewichen sei. Der Redner bewies dies anhand der bekannten Anschauungen Walter Rathenaus.

Auch die liberalistische deutsche Volkspartei habe den Großbetrieb begünstigt und auch das Zentrum sei deshalb in seinem wirtschaftspolitischen Wesen nicht mittelstands­erhaltend gewesen, weil, wie Brüning noch in seiner Rund­funkrede in Königsberg, in der er davon sprach, daß er WO m vor dem Ziele sei, dieAnsicht vertrat, dem Mittel­stand könne geholfen werden durch die Wiederbelebung der internationalen Wirtschaftsverflechtun­gen. Pg. Wagner vermittelte alsdann den anwesenden Handwerkern und Kaufleuten ein klares Bild über die Weltwirtschaft, wie sie sich im Gefolge der Erfindung der Dampfmaschine in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt hätte. Deutschland habe an dieser Entwicklung einen hervorragenden Anteil genommen und es schien so, daß es an die Spitze aller Nationen käme, die an der Welt­wirtschaft beteiligt gewesen seien. Das habe bekanntlich den Neid Englands erweckt und 1914 zum Weltkriege geführt.

Die Vertreter der Systemparteien hätten nun geglaubt, daß nach dein Kriege die Tendenz zur Weltwirtschaft sich von neuem Geltung verschaffen würde, und ihr Ziel war eben, Deutschland wiederum auf Grund seiner Exportkapa­zität an die Spitze zu bringen. Jnteressanterweise hätten die Vertreter der Feindmächte, die von Deutschland eine starke Reparationszahlung beanspruchten, wirtschaftlich die gleiche Ansicht vertreten, weil nur so die Möglichkeit bestan­den hätte, die gewaltigen Reparationssümmen zu bekom­men. Im Verlaufe des Krieges aber hätte sich wirtschaft­lich eine gewaltige Aenderung vollzogen. Deutschland hätte im Verlaufe des Krieges feststellen müssen, daß es nicht in der Lage sei, sein Volk aus den Produkten des eigenen Bodens zu ernähren und durch diese Tatsache sei trotz unserer militärischen Erfolge das Volk reif geworden für den Novemberverrat. Aber auch bei unseren Kriegs­gegnern habe sich eine vollkommene wirtschaftliche Umstel­lung gezeigt. Staaten wie Kanada, Japan, Australien, die südafrikanische Union usw. hätten sich neue Industrien aufgebaut u. mit diesem Beginnen sei das Bestreben immer deutlicher geworden, auch nach dem Kriege, daß jedes Volk sich in lebenswichtigen Dingen vom anderen unabhängig mache. Diese Entwicklung habe im Jahre 1920 schon unser Führer Adolf Hitler klar erkannt und ausgesprochen. Nicht nur in bezug auf die Möglichkeit der Reparationszahlun­gen, sondern auch hinsichtlich der allgemeinen wirtschafts­politischen Anschauungen habe Adolf Hitler vom ersten Tage ab geradezu hellseherisch die richtige Erkenntnis ge­habt und demzufolge konsequent seinen Kampf gegen die verhängnisvolle irrige Auffassung der Systemmänner ge­führt. Im Jahre 1932 seien allerdings dann auch die Blinden sehend geworden. Als die Großbanken und Ju- dustriekonzerne zusammenbrachen, habe man erkannt, daß die Weltwirtschaft als feste Organisationserscheinung nicht mehr bestanden habe. Mit dem Nationalsozialismus hät­ten seit jener Zeit täglich mehr und mehr die Menschen in Deutschland erkannt, daß es nur noch eine wirtschaftliche

Maxime gäbe: zurück zur Erstarkung der Wirtschaft eigenen Volkes. Und darin läge auch ausschließlich Möglichkeit, dem Mittelstand wieder auf die Beine helfen.

Das müßte uneingeschränkt und ohne Vorbehalt klar

des die

5U

und

deutlich heute auch in Fulda erkannt werden: die Politik des Marxismus der Rathenau, der Volkspartei und des Zentrums hätte den Mittelstand an den Ruin aebracht und nur

der Nationalsozialismus sei ausschließlich auf dem richtigen Wege und in der Lage, dem Mittelstand zu helfen.'

Die Nationalsozialisten seien nicht rachsüchtig, aber es sei doch erforderlich, wie in einer gerade abgefeimten Weise insbesondere auch das Zentrum sich durch Lüge und Ver­leumdung dem großen gewaltigen Wollen Adolf Hitlers entgegengestemmt hätte. Hier brachte der Redner bemer­kenswerte Einzelheiten. So hätten zur Zeit der Regie­rung von Schleicher die Vertreter des Handwerks in Ber­lin beraten und zum Schlüsse dann natürlich auch eine Re­solution verfaßt. Damals sei der Thüringer Vertreter des Handwerks, der Schornsteinfegermeister Pg. Katzmann aus­gestanden und habe erklärt: alle Resolutionen haben keinen Zweck, gebt unserem Führer Adolf Hitler die Macht. Namentlich Zentrumsvertreter seien es dann gewesen, die in höhnischer Weise erklärt hätten, einem Demagogen könne man die Macht nicht geben, 48 Stunden später aber sei Adolf Hitler Reichskanzler gewesen. Sofort habe er be­gonnen, das nationalsozialistische Mittelstandsprogramm in die Tat umzusetzen. Was seit dem 30. Januar geschehen sei in dieser Richtung, stünde fest:

Der hauptamtliche Vertreter des Handwerks im Kabinett, die Zurückdämmung des Einflusses der Warenhäuser, der Konsumgenossenschaften, die Umschaltung der Wirtschaftsgesinnung auf die nationalsozialistische DeviseGemeinnutz geht vor Eigennutz".

Hier erläuterte der Redner an einem sehr interessanten Beispiel die alte Gesinnung der Mittelstündler und Hand­werksmeister, die sich zum Teil auch heute noch einander nicht das tägliche Brot gönnen. So sei es unlängst anläß­lich einer Submission unter Klempnermeistern vorgekom­men, daß sie alle darüber einig gewesen seien, gleiche Preise abzugeben. In die Hand hätten sie sich ehrenwörtlich ver­sprochen gehabt, einen vertretbaren angemessenen Ein­heitspreis abzugeben, und der den Auftrag bekäme, solle ihn dann mit seinen Kollegen teilen. Das sei abgemacht gewesen, bieder und brav. Am nächsten Tage bei Oeffnung

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