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Rationale Massenkundgebungen.

In der Wcstfalcnhalle in Dortmund sprach der Führer der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Ley, bei einer grossen Versammlung der NSBO. Er zeichnete den Er­folg der nationalen Regierung, bisher schon zwei Mil­lionen Erwerbslose wieder in den Produktionsprozeß cm- gereiht zu haben, und richtete dann an die Unternehmer den Appell, das wertvoll st e Kapital nicht in den Maschinen und im Gelde, sondern im schaffenden Menschen zu sehen. , , ,1O.

Zu einer Kundgebung der Deutschen Arbeitsfront fanden sich in D ü s's c l d o r s 300 000 Arbeitnehmer zu­sammen, vor denen der Reichsleiter der N^BO., Schumann, über die Schicksalsgemeinschaft aller Deutschen sprach. , m

InAnsbach feierte in einer großen Versammlung der NSDAP. Prinz August Wilhelm den Nationalsozialismus und gelobte dem Reichskanzler und Führer Adolf Hitler unverbrüchliche Treue.

Reiferer Schritt zur Beruhigung der Wirtschaft^

Der R e i ch s a r b e i t s m i n i st e r hat nunmehr, der Anregung des Reichswirtschaftsministers entsprechend, die Mitglieder des Aufsichtsrates der Deutschen Bau- und Bodenbank, Dr. Moser, Schuckel und Oberingenieur Teske, ails dem Aufsichtsrat der Bank abbernfen. Ebenso ist Hauptmann a. D. Cordemann abberufen worden. Zwischen den beiden Ministerien besteht über diese Maß" nähme, die als ein weiterer Schritt zur Be­ruhigung der Wirtschaft anzusehen ist, völlige Übereinstimmung.

Sämtliche ASSO.-Veaustragle zurückgezogen.

Die NSBO.-Leitung veröffentlicht folgende Erklärung: Besondere Umstände zwingen die NSBO.- Leitung, alle bisherigen NSBO.- Beauftragten für Konzerne, Behörden usw. wieder zurück­zuziehen. Keiner hat daher das Recht, sich künftig als NSB O. -Beauftragter" für Betriebe usw. zu bezeichnen.

Zurückgezogen sind die Ausweise der bisherigen NSBO.-Beauftragten Draeger für dieE p «"-Betriebe und von Kienitz für denK a r st a d t"-Konzern.

Ein vorbildlicher Entschluß.

Stiftung der NSDAP. Fraktion des früheren Preußischen Staatsrates für die Opfer der Arbeit.

Die F r a k t i o n s k a s s e des früheren Preußischen Staatsrates verfügte noch über einen Betrag von 1370 Mark, der sich aus Beiträgen der Fraktionsmit- gliedcr angesammelt hatte. Diese Summe ist jetzt der Stiftung für die Opfer der Arbeit überwiesen worden. Reichsstatthalter Sprenger, der als Führer der nationalsozialistischen Fraktion des bisherigen Staatsrates über die Verwendung des Geldes zu ent" scheiden hatte, hatte in einem Schreiben an den früheren Fraktionsgeschäftsführer, Pressechef Weidlich, erklärt: Ich weiß mich mit allen Parteigenossen, die dem ver­gangenen Staatsrat angchörcn, eins, wenn dieser Betrag für die Opfer der Arbeit zur Verfügung gestellt wird."

Habicht rechnet mit dem Wiener Gewaltregime ab.

Rundfunkrede des Landesinspektcurs der NSDAP. Österreichs.

Der Landesinspekteur der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei in Österreich, Reichstagsabge- ordneter Habicht, sprach im bayerischen Rundfunk über die Maßnahmen der österreichischen Regierung gegen die nationale Presse. '

Heute sei Österreich ohne jede nationale P r e s s e. Was noch erscheinen dürfe, lebe nur mehr zu­fällig von der Gnade des Staates Dollfuß, so daß es nur noch als dessen Organ und dessen Instrument betrachtet werden könne. Die NSDAP. Österreichs habe keine Presse mehr und anerkenne auch keine der bestehen­den oder herauskommenden Zeitungen mehr als ihr Organ. Habicht wiederholte gegen die Regierung Dollfuß den Vorwurf des Verfassungsbruches und er­klärte: Wer mit einer solchen Regierung Verträge schließe, gehe em ungeheures Risiko ein. Wer einer lohnen Negierung Geld gebe, müsse mit dem sicheren V e r - l u st seines Geldes rechnen, wenn diese Regierung ersetzt werde durch eine neue Regierung, die auf den Boden von Recht und Gesetz zurückkehre und den rechts- und gesetz­widrigen Abmachungen ihrer Vorgängerinnen die An­erkennung versage. Die nationalsozialistische Bewegung, die auch in Österreich zur Macht kommen werde, denke gar nicht daran, die von der Regierung Dollfuß cmgegangenen Verpflichtungen anzuerkennen.

Gegenüber dem Versuch der Regierung Dollfuß, mit allen Mitteln die öffentliche Erörterung der kata- strophalen Wirtschaftslage Österreichs zu unterdrücken, stellte Habicht fest, daß Österreich ohne das Reich zum Tode verurteilt sei, weil es ohne Deutschland wirtschaftlich nicht lebensfähig sei. Das Reich aber werde bereit sein, zu Helfen, allerdings er st dann, wenn an die Stelle dieser Regierung ein Regiment getreten sei, das sich seiner Verbunden- h e i t^ mit dem Deutschtum bewußt sei und dieses Be- wußtsein auch durch Taten bekunde. Österreich werde freiund glücklich werden mit dem Tage, da die Be- Wegung des österreichischen Bauernsohnes Adolf H r t l e r siegen werde.

Dr. Muleri fristlos entlassen.

Tas Verfahren lediglich aus formal- rechtlichen Gründen eingestellt.

_^u der Meldung, wonach das Verfahren gegen den Präsidenten des Deutschen Städtetages, Dr. Mulert, eingestellt worden sei, wird folgendes bekannt.

dem Bescheid des Staatsanwalts wird ausdrück­lich darauf Angewiesen, daß die V e r t r ä g e , die Mulert unter bewußter oder unbewußter Täuschung des ehrenamtlichen Vorsitzenden des Deutschen Städtetaqes schloß, zu den Kurzungsvorschriften der Notverordnung vom 6. Oktober l.931 in W i d e r s p r u ch standen und daß diese Handlungsweise vom moralischen Standpunkt aus zu verurteilen sei. Das Verfahren gegen Dr Mulert ist lediglich aus formalrechtlichen Grün­den eingestellt worden.

Mulert hat sich trotz seines bis dahin die Bezüge eines Reichsministers bedeutend übersteigenden Gehalts um etwa 11 000 Mark bereichert: Wegen dieser unerhörten Vorgänge ist Dr. Mulert fristlos entlafsen worden.

Landestreffen der NSBO.

Hessen-Nassau!

Die NSVO)Pressestelle Gau Hessen-Nassau gibt folgen­des bekannt:

Am 26. und 27. August d. J. findet in Frankfurt a. M. das Landestreffen der 'NSBO. statt. Nach den bisherigen Meldungen aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden und dem Freistaat Hessen muß mit mehr als 100 000 Teilneh­mern gerechnet werden. Die Veranstaltung findet ihren Höhepunkt am Sonntag, den 27. August, mit einem riesenhaften Aufmarsch sämtlicher NSBO.-Formationen und Gliederungen der Deutschen Arbeitsfront, an die sich eine ungeheure Kundgebung im Frankfurter Stadion an­schließt. Der Herold des Nationalsozialismus, Reichs- minister Dr. Goebbels, wird dort unter dem Motto Volk ans Gewehr" einen flammenden Appell an die Massen richten, sie zur fanatischen Bekämpfung der Arbeits­losigkeit und des Pessimismus auffordern und sie zur freu­digen Lebensbejahung und zu einmütigem Zusammen­schluß aufrütteln. Unser Reichs statthalter und EauleiterPg. JakobSprenger wird wegen dieser Kundgebung seinen Urlaub unterbrechen und in einer pro­grammatischen Rede im Frankfurter Stadion die Wege weisen, wie hier im Lande die geballte Kraft der NSBO. zum Kampfe für Arbeit und Brot eingesetzt wird. Der Führer der Deutschen Arbeitsfront, Pg. Dr. Robert Ley, hat sein Erscheinen für diesen Tag auch bereits zu­gesagt; Dr. Ley wird gleichfalls im Stadion sprechen. Dutzende von Kapellen werden dort spielen, Tausende Sänger unsere Kampflieder singen, den Abschluß bilden ein gigantisches Feuerwerk uni) Stadtbeleuchtung.

Heute ergeht an Alle der Aufruf:Helft das Lan­destreffender NSBO. als ein Fest, des deut­schen Arbeiters würdig, zu gestalten!"

Spendet Geld auf Postscheckkonto Frank­furt 6622 !

Spendet Lebens mittel und Getränke zur Verpflegung der Zehntausende!

Stellt Freiquartiere für die Nacht des 26. August zur Verfügung!

Erwerbt das Festabzeichen!

Stellt Euch zur Mitarbeit zur Ver­fügung!

Auskunft erteilt gerne die Presie- und Propaganda- stelle der Gaubetriebszellenabteilung der NSDAP. (NSBO.) in Frankfurt a. M., Klüberstraße 12/11 (Tel. 74 049).

Straßenverkäufer zum Verkauf der Festabzeichen und Festprogramme für das NSBO.-Landestreffen am 27. August 1933 im Frankfurter Stadion gesucht. Schriftliche und mündliche Meldung erbeten bei SS.-Truppführer Vexen, Gau-NSBO., Frankfurt, Klüberstraße 12.

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An die gesamte Bevölkerung in Stadt und Land.

Sämtliche Betriebspioniere, NSBO.-Dienststellen und Amtswalter sind von uns mit Sammellisten ausgerüstet worden. In ganz Hesien und Hessen-Nassau treten sie in diesen Tagen an jeden einzelnen Volksgenossen heran mit der Bitte: Spendet, opfert! Wir richten an Alle die herz­liche Bitte, diese Sammlung nach Kräften in jeder Be­ziehung zu unterstützen. Die Sammlung dient als Beitrag zum Erwerb des neuen Gau-Hauses, sowie finanzielle Lücken bei der Veranstaltung des 27. August zu füllen!

Die gern heiraten möchten.

Die Gewährung von Ehestandsdarlehen.

Der Schöpfer des Gesetzes über Förderung der Eheschließungen, Staatssekretär Reinhardt, hat eine große Anzahl von Briefen von Volksgenossinnen erhalten, die mitteilen, daß auch sie einem Arbeitnehmer­veruf angehören, und daß auch sie gern heiraten möchten, daß sie jedoch den Bestimmungen des Gesetzes über Förderung der Eheschließungen gemäß zu ihrer großen Enttäuschung ein Ehestandsdarlehen nicht erhalten könnten, weil sie entweder bereits länger als zwei Jahre arbeitslos seien oder schon einige Monate vor dem Inkrafttreten des Gesetzes über Förde­rung der Eheschließungen geheiratet hätten. Die Wünsche dieser Volksgenossinnen werden erfüllt durch eine zweite Durchführungsverordnung über die Gewährung von Ehestandsdarlehen, die Staats­sekretär Reinhardt herausgebracht hat.

Der Zeitraum, in den die mindestens sechsmonatige Arbeitnehmertätigkeit fallen muß, umfaßt nunmehr nicht mehr zwei, sondern fünf Jahre, nämlich die Zeit vom L Juni 1928 bis 31. Mai 1933.

§ 2 der zweiten Durchführungsverordnung entspricht Dem Wunsch derjenigen Volksgenossinnen, die sich zwar noch in einem Arbeitnehmerverhältnis befinden, aber bereits innerhalb des letzten Jahres vor dem Inkraft­treten des Gesetzes über Förderung der Eheschließungen geheiratet haben. Mit § 4 soll die Verheiratung nur solcher Volksgenossen und Volksgenossinnen gefördert werden, deren Gesundheitszustand gesunde Nach­kommen verbürgt. § 5 regelt die Frage der Bei­bringung ärztlicher Zeugnisse der Volks­genossen und Volksgeuossinnen, die ein Ehestandsdarlehen beantragen.

Hitlerjugend verschickt über 50000 Serienfinder.

Wie das soziale Amt der R e i ch s j u g e n d f ü h - rung mitteilt, ist es den Dienststellen der Hitler- 1 u g e n d gelungen, in kürzester Zeit über 5 0 0 0 0 ihrer erholungsbedürftigen Kameraden in Familien- Pslegestellen aus dem Lande unterzubringen. Allein 200 0 Sa ar kinder werden in das reichsdeutsche Gebiet, nach Rügen, nach Ostpreußen, an die Ostsee und in die Bayerische Pfalz verschickt. Dadurch wird symbolisch zum Ausdruck gebracht, daß die Hitlerjugend ihre Kame­raden. jenseits der blutenden Grenze nicht vergeßen hat. 0

Dank müsse auch den Bauern gesagt werden, denen durch die wirtschaftliche Not auch eine Grenze in ihrer Opferbereitschaft gesetzt war, Dank auch den Dienst­stellen. die ihren unermüdlichen Idealismus in die Kleinarbeit dieses großen Verschickungswerkes gelegt haben. Es gebe keine bessere Belohnung als das Be- wußtssm:Es kehren über 50 000 Kinder gesund in ihre Heimat zurück."

Bekenntnis zum deutschen Volkstum.

Zwei Reden beim Stuttgarter Turnfest.

Bei der Volksdeutschen Kundgebung im Rahmen des Deutschen Turnfestes hielt der Führer des VDA., Dr. Steinacher, eine Rede. Er sagte it. a.: In tiefer Dankbarkeit erkennen wir an, was der Führer des deutschen Volkes in den vergangenen Monaten im Sinne der neuen Volksgesctzlichkeit geschaffen hat. Zum Wesen dieses neuen Volksgedankens gehört es, daß keine Wert,interschiede mehr zwischeu Ausländsdeutschen und Deutschen im Reich gemacht wird. Der Redner grüßte die Ausländsdeutschen, die sich immer wieder im Kampf um Art und Sprache als treueste Glieder der deutschen Nation bewährt haben. Auf 18 Staaten in Europa hat man uns Deutsche ver­teilt. Wir erkennen diese Staatsgrenzen nicht als trennende Grenzen des Empfindens an. Für uns senilen wir

nur einen deutschen Volkstumsstaat, der sich aus unserem Wesen rechtfertigt.

Dr. Steinacher rief den Ausländsdeutschen zu, den neuen Geist mit hinausznnehmen. Es kommt darauf an, daß die aus den tiefsten Straften des deutschen Volkstums geborene Freiheitsbewegung draußen zündet, die Herzen erwärmt und den Charakter gestaltet. Der Redner schloß mit dem Appell an die Ausländsdeutschen, unter den Bannern des neuen Reiches sich zur großen heiligen Volksfront des ewigen Deutschland zu formieren.

Im Anschluß â'n die Rede Dr. Steinachers nahm Dr. Richard C s a k i das Wort zu einer Ansprache, in der er u. a. ausführte: Das Anslandsdeutschtum sieht in der Turn erschuft den lebendigsten und gesunde st e n Ausdruck deutschen Geistes und vor allem auch die erhaltende Triebkraft deutschen Volkstums in der ganzen Welt. Die Kräfte der Kultur, der Sprache und des Glaubens strömen heute bis in die entfernteste deutsche Hütte auf dem ganzen Erdenrund. Wir sind lebensfähig, denn wir wollen leben, und in diesem Sinne grüßen wir die Deutsche Turnerschaft

als Pioniere des deutschen Gedankens und der deutschen Kraft

in aller Welt. Das gesamte Auslandsdeutschtum hat die Aufgabe, dem neuerstandenen deutschen Muttervolk in noch stolzerem Bewußtsein und in noch aufopferungs­vollerer Liebe zu dienen, als es bisher der Fall war. Was uns besonders frob macht, ist die Tatsache, daß auch der auslandsdeutsche Mensch dem Mutterlande gegenüber im Kurs zu steigen begonnen hat.

In diesem neuen Lebensgefühl wollen wir unser Be­kenntnis zum Mutterlands ablegen, ein Treuegelöbnis und ein Gebet zugleich. Wir lieben unser deutsches Volkstum über alles in der Welt. Wir bringen jedes persönliche Opfer, wir leiden gerne jede Unbill, um unsere Sprache, unseren Väterglauben, unsere Sitte, unsere deutsche Familie zu erhalten. Und wir bitten: Deutschland, heiliges Mutterland, vergiß deine Söhne nie mehr, schenk auch du uns deine Liebe.

Uns Ausländsdeutschen wird das Dritte Reich end­lichste und schönste Erfüllung sein, wenn einmal alles, was deutsch spricht, auch deutsch fühlen und handeln wird. In diesem Sinne unser Gelöbnis: Euch im Reich die Treue zu wahren mit unserem ganzen Sein, mit unserer Tat, zum Ruhme und zur Ehre der Gesamtnation, deren Zukunft das höchste Gebot unseres Daseins ist.

Die Ausgabe der Deutschen Lehrerschaft.

Jm nationalsozialistischen Stanke. ?r-

Auf der Hauptversammlung der diesjährigen Tagung des Bayerischen Lehrervereins in Nürnberg hielt der bayerische Kultusminister S ch e m m eine programma­tische Rede. U. a. betonte er, es gelte, die deutsche Jugend in der Weltanschauung des Nationalsozialismus zu er­ziehen und dafür habe die Lehrerschaft zu arbeiten. Wer hieran nicht mitarbeiten wolle, der solle den Titel Lehrer ablegen. Es würden in Zukunft in bezug auf die Quali­fikation der Lehrerschaft grundlegende Änderungen vor­genommen werden. Dies gelte auch für die Prüfungen. Es könne nicht so sein, daß eine Prüfung allein über Schicksal und Leben eines Menschen entscheide. Sinn und Zweck der heutigen Schularbeit müsse sein, sich klar zu werden über die Rücksichtslosigkeit, mit der wir die ver­gangenen Zeiten abzulehnen haben und über den Grund^ gedanken unseres zukünftigen Wirkens, nämlich die Er­ziehung des gesamten deutschen Volkes. Die Lehrerschaft müsse die Trägerin des deutschen kategorischen Imperativs bilden und das sei der Nationalsozialismus.

Das Buch aus der Zelle.

Abschluß derTimes"-Vcröfscntlichungen aus Adolf Hitlers Mein Kampf".

DieTimes" hat die Serie von vier Artikeln ab­geschlossen, in denen sie Auszüge aus dem Buch Hitlers M ein Kampf" brachte. Die Veröffentlichungen haben großes Interesse erweckt. Das Blatt sagt in einem Leit­artikel, dieses Buch, geschrieben in einer Zelle, die einen nationalen Heiligenschein erhalten habe, bilde die Grundlage der Ziele der jungen Männer und ö' r.° uen Deutschlands, die ihr Verhalten danach ein- zurrchten trachteten. Hitler sei ein Mann, der Grund zur Klage habe, wie auch Deutschland eine Nation mit einem Grund zur Klage sei. Das verstehe man in England. Aber es müsse offen erklärt werden, daß man Deutschland nicht gestatten dürfe, seine Ansprüche auf der ^bitze des Schwertes vorzubringen. Diese Methode st> feierlich von allen Nationen, auch von Deutschland, geächtet Horden. Die deutsche Negierung habe den Vier-Mäckste- Pakt unterzeichnet, und von neuem die Treue zum Kellog" Pakt bestätigt.

ltmsatzsteuersenkung für die Landwirtschaft geplant.

Nach einem Bericht desVölkischen Beobachter" über die Arbeit des Staatssekretärs Reinhardt im Reichsfinanz" Ministerium plant dieser ein weiteres Gesetz zur Vcr- h l il d c r u n g der Arbeitslosigkeit für den kommenden Herbst. Es sei darüber hinaus bereits ci" großzügiger Plan zur Verminderung der Arbcitslosigl^>

Auperdem soll Staatssekretär Reinhardt im Frühjahr 1934 begonnen werden soll.

Außerdem soll Staatssekretär Reiuhardt im Frühjahr 1934 mit einer grundlegenden Vereinfachung des - on^teucrwesens herauskommen wollen, für den Herbst sei eine durchgreifende Steuer" fu.r die Landwirtschaft geplant, die wahr" schsinlich in einer Herabsetzung der Umsatz! .-rrer für die Landwirtschaft von zwei aus ern Prozent bestehen werde.