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Kommunistische Wühlarbeit

Was die Polizei bei den deutsch- nationalen Kampsstaffeln fand.

Man erinnert sich noch des polizeilichen Vorgehens gegen den D e u 1 s ch n a t i o n a l e n K a m p s r l n g ,baj schließlich zu einem Verbot und zur Auflösung führte. Diese Maßnahmen hatten bekanntlich ihren Grund in der systematischen Durchsetzung der einzelnen Staffeln mit in arxistis chen Elementen. Bedurfte es hierfür noch eines äußerlichen Beweises, dann mürbe er anläßlich einer Presseführung im Gebäude der Geher in c u Staatspolizei in Berlin gegeben, und zwar in einer Deutlichkeit, die alle Erwartungen übertraf. Es war nur eine kleine Auslese des beschlagnahmten Materials aufgebaut für eine umfassende Sammlung hätten die Räume nicht ausgercicht; aber sie zeigte mit erschütternder Deutlichkeit, daß sich in den dcutfctmatw- nalen Kampfstaffeln Rot-Front zu neuem Leben erhoben hatte.

Unheimliche Mengen kommunistischer Propaganda- literatur

hatte man bei den einzelnen Mitgliedern beschlagnahmt. Man konnte Werke von Bucharin, anderen russischen Re­volutionären, von Marx usw., zahlreiche hektographicrie Hetzblätter u. a. m. betrachten. Gekrönt wurde diese Sammlung von einem Bild des Mordbrenners M a x H ö l tz ; Sowjetfahnen und zahlreiche Binden mit Hammer und Sichel lagen auf den Tischen und auf dem Fußboden. An anderer Stelle war ein umfangreiches Sortiment modernster und mittelalterlich anmutender Schußwaffen aufgebaut, noch größer aber war

die Schau der Säbel, Schlagringe, Gummiknüppel und Bleirohre. FKB.-, Antifa-Abzeichen und Sowjet­sterne liegen malerisch umher; lägen nicht in der Nähe die grünen Blusen, Mützen und schwarz-weiß- roten Fahnen der Kampfstaffeln, man könnte annehmen,

Unheil aus aller Welt

Drei schwere Siraßenbahn- zusammenstöße.

Insgesamt zwei Toteund 23 Verletzte.

In Köln stieß auf dem Oberländer Ufer ein mit 40 bis 50 Zentnern Obst beladener Lastkraftwagen in voller Fahrt mit einem Straßenbahnzug zusammen. Der Kraftwagen wurde vollständig zer­trümmert und der Führer sofort getötet. Eine neben dem Führer sitzende Frau starb kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus. Von den Fahrgästen der Straßenbahn wurden eine Person schwer und fünf Personen leicht verletzt. Obwohl die Vorderplattform des Triebwagens vollständig eingedrückt wurde, erlitt der Straßcnbahnsührer nur eine leichtere Verletzung.

In Wien fuhr ein Triebwagen in voller Fahrt auf einen L-traßenbahnzug auf. Bei dem Zusammen st o ß, der mit außerordentlicher Gewalt erfolgte, wurde der Anhänger des stehenden Straßenbahnwagens aus, dem Gleis gerissen und stürzte um. Zwölf Personen erlitten teilweise schwere Verletzungen. Am selben Tag ereignete sich in Wien noch ein zweiter Straßenbahnunfall, bei dem vier Personen verletzt wur­den. Ein Triebwagen fuhr mit voller Geschwindigkeit in einen Straßenbahnwagen. Die Ursache ist ein seltsamer Zufall: der Wagenführer des Triebwagens wollte bremsen, wobei er "mit dem Rockärmel an der elektrischen Schalttafel Hängenblieb und dadurch, die vierte Ge­schwindigkeit einschaltete.

Wirb für Deine Heimatzeitung!

in einer Kammer des aufgelösten R o t f r o n t k ä m p s e r

b u n d e s zu sein. . . _. - .

Der Zugriff der Polizei hat diesem s p u i ein enbc bereitet, für Marxisten aller Grade ist im neuen Deutschland kein Platz mehr. Sie haben daher ihre Lmupttätigkeit ins Ausland verlegt. Aber die Herren sollen sich darüber klar sein, daß der Kampf gegen sie fortgesetzt werden wird,

die Verhängung von Vergeltungsmaßnahmen (Beschlagnahme von Vermögensteilen und ähnliches) wird gegen alle Emigranten, die sich im Auslande als Schädlinge betätigen, weitergehen. Aber auch das Ausland dürfte allmählich erkennen, was für Leute sich in den einzelnen Ländern nicderlasscn. So ist cs ge­kommen, daß einige dieser Landesverräter, unter ihnen z. B. Herr Münzenberg, nicht mehr wissen in welchem Lande sie noch ein Gastspiel geben können. Überall erreicht sie der Ausweisungsbefehl.

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Wieder Vombenfunde bei Kommunisten.

Das Kommando 5: 6. ®. in H ° « b u r g hat in d« Wohnung eines Mitgliedes der verbotenen Roten Marme drei B o m b e n g e f u n d e n, die beschlagnahmt wrrr- den Nach den Ermittlungen ist anzunehmen, daß nun­mehr alle von der KPD. hergestellten Bomben von der Polizei sichergestellt sind. Weiter wurden vom ^onv mando z. b. V. zwei Personen festgenommen, bei denen kommunistische Flugblätter gefunden wurden. ^n der Schlankreye sind Bücher marxistischen Inhalts und Aus­rüstungsgegenstände des Roten Frontkampferbundes be­schlagnahmt worden. Ferner wurden von der Staats­polizei sechsPersonenfestgeno mmen, darunter eine wegen Verkaufs kommunistischer Beitragsmarken, vier wegen Verächtlichmachung der Reichsregierung und eine wegen unbefugten Waffenbesitzes.

Lebensgefährliche Gporibegeisterung.

20 Verletzte beiTour-de France"-Empfang in Bordeaux.

In Bordeaux kam es bei der Ankunft der Fahrer, die sich an der RadfernfahrtR u n d u m F r a n k r e i ch" beteiligen, zu ernsten Zwischenfällen. Kurz vor dem Eintreffen der Rennfahrer hatten sich etwa 10 000 Per­sonen vor dem Stadion von Bordeaux versammelt. Als die Radfahrer in Sicht kamen, kannte die B e g e i st e - rung keine Grenzen. Die Polizei wurde glatt überrannt und im Gedränge wurde a cht B e amt e und 12 andere Personen verletzt. Zwei der Verletzten haben schwere Schädelbrüche erlitten und liegen im Sterben.

O Tödlicher Absturz vom Watzmann. Der seit einigen Tagen vermißte Reichswehrfähnrich Bernhard von Schneebrügge vom Jägerbataillon Hirschberg in Schlesien, der in die Watzmann-Ostwand eingestiegen war, ist tödlich abgesturzt. Die Leiche wurde geborgen.

O Mutter und Kind in die Isar gesprungen. Eine un­bekannte junge Frau warf ihren etwa siebenjährigen Knaben von der 25 Meter hohen Großhesseloher Brücke herab. Der Knabe blieb zerschmettert liegen. Die Frau sprang dann selbst hinab und wurde von der hochgehenden Isar fortgerissen.

O Durch Giftgase getötet. In der Nähe von Murcia (Spanien) wurden vier Arbeiter bei Kanalarbeiten durch das Ausströmen giftiger Gase getötet.

0 Tödlicher Kopfsprung. Als der Direktor des bekann­ten Warenhauses Orosdi Back in Uewchilköy (Türkei) seinen Kindern beim Schwimmen den Kopfsprung zeigen wollte, schlug er mit dem Kopf auf einen Felsen aus und war sofort tot

0 Klosterbrüder ermordet. Im Kloster von Dourachanis in der Nähe von Janina (Griechenland) fand man vier Insassen des Klosters ermordet auf. Man vermutet, daß Diebe, die sich in das Kloster eiuacschlichcn hatten, über­rascht wurden und von ihren Schußwaffen Gebrauch machten.

0 Straßenkampf mit zehn Toten um ein Mädchen. Wegen eines schönen Mädchens gab es in Smyrna zwischen Nebenbuhlern und ihren Freunden eine Straßen­schlacht, die mehrere Stunden dauerte. Das Ergebnis waren zehn Tote und 25 Verletzte.

Börse und Handel.

Frankfurt a. M. (S ch l a ch t v ie h m a r k t vom 20. Juli.) Auftrieb: Kälber 884 (gegen 1273 am letzten Donnerstags- markt), Schafe 75 (111), Schweine 482 (1092) und Rinder 135 (172). Notiert wurde pro Zentner Lebendgewicht in RM.: Kälber: b) 3740, c) 3336, d) 2432. Schafe: al) 2427, b) 2023. Schweine: b) 3740, c) 3740, d) 3539. Im Preisvergleich zum letzten Donnerstag blieben Kälber und Schafe unverändert, Schweine zogen 11% RM. an. Markt­verlauf: Bei allen Gattungen ruhig, ausverkauft. Fleischgrotz- markt. Beschickung: 763 Viertel Rindfleisch, 71 ganze Kälber, 11 ganze Schafe bzw. Hämmel, 374 Schweinehälften. Preis für 1 Ztr. frisches Fleisch in RM.: Ochsen- und Rindfleisch 1. 5256, Ochsen- und Rindfleisch 2. 4954. Bullenfleisch 48 54. Kuhfleisch 2. 3643, Kuhsleisch 3. 2635. Kalbfleisch 2. 6875, Hammelfleisch 6265. Schweinefleisch 5256. Ge­schäftsgang: ruhig.

Mindestpreise für Raps und Leinsaat.

Das Fett Programm der nationalen Regierung macht, wie amtlich mitgeteilt wird, eine Förderung des deutschen Olsaatanbaues neben der bereits in Angriff genommenen Förderung der Erzeugung ein­heimischer tierischer Fette erforderlich, um den deutschen Bedarf an Fettstoffen in zunehmendem Maße a u s e i g e - nerErzeugungzu sichern.

Die Reichsregierung wird deshalb Vorkehrungen treffen, die die Ölmühlen in die Lage versetzen, den An­bauern künftig einen Preis von mindestens 30 Mark je Doppelzentner Raps und Rübsen und mindestens 22 Mark je Doppelzentner Leinsaat in diesem Jahr und von mindestens 24 Mark je Doppel­zentner Leinsaat im nächsten Jahr zu zahlen. Die ge­nannten Preise werden gelten für gute, gesunde, trockene Ware (zur Herstellung von Speiseöl geeignet) ab Vollbahn­station des Landwirts bei Lieferung von vollen Waggon­ladungen, desgleichen für jedes Quantum bei Anlieferung frei Mühle.

Landwirten, die Raps und Lein im Lohn bei Öl­mühlen schlagen lassen, wird empfohlen, besondere Nach­richten darüber von feiten der Reichsstelle für Ge­treide, Futtermittel und sonstige landwirtschaftliche Er­zeugnisse zu beachten, damit auch ihnen die entsprechenden Vorteile zugute kommen können. Für den Absatz der an­fallenden Ölkuchen wird besonders Vorsorge getroffen.

Auf Grund der getroffenen Regelung hat der deutsche Landwirt für ein weiteres Arbeitsgebiet sichere Aussicht auf einen gerechten Lohn.

Warum Mehran^au von

In diesen Tagen hat der Reichsminister für Ernäh­rung und Landwirtschaft, Darre, einschneidende Maß­nahmen zur FörderungdesAnbausvonRaps, Rübsen und Leinsaat ergriffen. Die Ölmühlen werden in den Stand gesetzt, den Anbauern künftig einen Preis von mindestens 30 Mark je Doppelzentner Leinsaat in diesem Jahr und mindestens 24 Mark je Doppelzentner Leinsaat im nächsten Jahre zu zahlen.

.Die Maßnahmen sollen nicht nur den Anbauern von Olsaaten für ihre Erzeugnisse gerechte Preise sichern, son­dern sollen vor allem zu einer Vermehrung des deutschen Qlsaalenanbaues führen. Das ist nationalwirtschaftlich unerläßlich.

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21) (Nachdruck verboten.)

Stein blieb stocksteif stehen, bis sich die Tür geschlossen hatte, dann lachte er kurz und trocken auf so ein Operetten» offizier so ein Ritter von der traurigen Gestalt! Aber Teufel noch einmal jetzt wurde es ernst, der Kerl konnte unbequem werden, Hala würde vielleicht Einquartierung be­kommen.

Aus dem Nebenzimmer kamen leichte, gedämpfte Schritte. Frau von Wiedemann trat ein.Wer war denn das, Erni?"

Ein Vertreter der grrrande Nation du, Hannele, sind deine Koffer gepackt?"

Meine Koffer?"

Jawoll, Schwesterchen, jetzt wirst du nämlich exmittiert, herausgeworfen ich schätze, ehe wir dreimal vierund- rwanzig Stunden älter sind, liegt hier'ein Zug Alpenjäger."

»um Gottes willen!"

Ne um meiner Baltikumer willen! Irgendein Schweine- hat mich denunziert, also Piskowitz ist weit vom schuß, heute abend mußt du mit der Packerei fertig sein, und die Prinzessin nimmst du mit, ich reite gleich mal nach Romol- towitz hinüber, hoffentlich hat sie sich inzwischen besonnen!" Erni! Und du?!"

Er zuckte die Achseln.Unkraut verdirbt nicht, solange, wie s geht, bleibe ich hier und dann--"

Unb dann?" fragte sie gespannt.

glüMch!"^ 10 neugierig, Hannele, alles wissen macht nicht tf rau Johanna furchte die Brauen.Bei dir weiß man nie, woran man eigentlich ist! Soll ich wirklich packen?!"

Sehr sogar, und wenn du mir etwas zuliebe tun willst, dann nimm meine besten Rehkronen mit im Falle eines Falles nicht wahr?"

Gut, die Gehörne und--Prinzeß Maria." Die junge Frau lächelte schon wieder.Erni! Sieh mich mal an!"

Wozu denn?"

Erni, warum wirst du denn mit einem Male so rot?" Himmelkreuzmillionendonnerwetter nochmal!" Der Halaer mit der Faust auf die eichene Schreibtischplatte, daß es

Ihr Weiber seid doch eine greuliche Nation! Man braucht nur mal ein Mädel anzugucken!"

Aber du hast ja so recht!" Sie nahm ihn einfach beim Kopf und gab ihm einen Kuß.Alter Brummbär, nun bring nur deine--Schutzbefohlene gleich mit!"

Tue ich auch, nötigenfalls mit Gewalt! Adio, Hannele, und laß mir das Mittagessen warm stellen, wenn ich nicht rechtzeitig zurück sein sollte."

Draußen auf dem Flur stülpte sich Ernst seinen zerknitter­ten Jagdfilz auf, griff nach dem bleibeschwerten Reitstock und ging dann nach den Ställen hinüber. Zehn Minuten später trabte,der Trakehner Fuchswallach zum Hoftor hinaus.

Stein fetzte sich im Sattel zurecht und ließ das Pferd Schritt gehen. Was die Johanna doch manchmal für närrische Einfälle hatte. Prinzeß Maria Kreyn und er, einfach lächerlich! Der alte Herr würde ihn ja für verrückt halten, wenn er--Dummheiten! An so eine Unmöglichkeit, so eine ganz und gar ausgefallene Kateridee durfte man nicht einmal denken! Aber er tat es doch--Wen das Mädel wyhl einmal heiraten mochte? Sicher irgendeinen Prinzen aus einem ehemals regierenden Haufe, zum mindesten einen mediatisierten, einen Lobkowitz, Schönburg, Thurn und Taxis, Schwarzenberg, oder auch einen ungarischen Magnaten; Denn die Esthäzys Festètis und Mansfeld-Colorades zähsten dort ebensoviel wie hier die Kreyns. Und natürlich ein weidgerechter Heger und Jäger mußte es fein, ein Kerl, der das Herz auf dem rechten Flecke hatte, dem Jagdjoppe und Schmierstiefel lieber waren, als Frack und Claque und weiße Bindel

Der Halaer blickte auf. Ein paar Graukrähen strichen quarrend ab, fchackernd flatterte eine Elfter dem Holze zu. Sie starten Nachtfröste der letzten Tage hatten den Laubfall beschleunigt, eine dichte Schicht rostroter Buchenblätter be« deckte den Weg. Jm Unterholz saß in beschaulicher Ruhe ein Flug Dompfaffen, Meisen und Kleiber turnten in den Zweigen herum, rastlos klopfte ein großer Buntspecht die rissige Rinde eines alten Ueberhälters ab. Ueberall war Leben und Bewegung. Hundert Schritte weiter stand ein Sprung Rehe, zwei abgeworfene Böcke waren dabei, und ein alter Rammler mit griesgrauem Grind hoppelte gemäch­lich in die gegenüberliegende Dickung.

Wie glücklich doch so ein Geschöpf war! Wußte nichts von all den Leiden und Sorgen des Menschendaseins, lebte nur in den Tag, für den Tag.

Ach was! Ernst riß sich unwillkürlich zusammen solche weichmutlge Stimmungen durfte man gar nicht erst Herr über sich werden lassen das war etwas für alte Jungfern, die Patiencen legten und einen asthmatischen Mops h ätschest -m der_TsdZkam npch^mmer.früh genug, und bis Min?Froh»

lief) gelebt und selig gestorben heißt dem Teufel die Rech nung verdorben!"'

Irgendwo in dem Schweigen des herbstlichen Waldes flog ein schwacher Ton auf ein halberstickter Ruf--und nun wieder:Hilfe!--Hilsei!"

Stein beugte sich vor lauschte--da, da drüben war es gewesen! Er gab dem Wallach die Sporen, preschte, fast auf dem Pferdehals liegend, quer durch die niedrige Kiefecn- schonung, sah den Grenzweg vor sich und --nein, es war keine Täuschung, keine Halluzinationen der überreizten Nerven zwei wüste, brutal Mssehende Kerle hatten einen aufbäumenden Gaul zum Stehen gebracht, griffen mit gierigen Händen nach der schlanken Mädchengeftalt, die nur noch halb in dem verrutschten Sattel hing.

Hil-fe!!!"

Der Halaer nahm den Reitstock mit dem schweren, bki' ausgegossenen Silberknopf verkehrt:Hund verfluchter!" .

Mitten in die grinsende, schreckenftarre Grimasse Hinern krachte der Hieb, dem blitzschnell ein zweiter folgte.Hund! Du Hund!"

Aechzend und wimmernd lagen die beiden Banditen am Boden, im Nu sprang Ernst ab, schnallte den Kandarenzügel los und schnürte die Arme der Polacken aneinander, daß dec elastische Lederriemen tief einschnitt.

,Sooo! Das wird wohl halten!" Schwer atmew richtete er sich auf und wischte den Schweiß von der Stirne^ w

Da stand Maria schon an seiner Seite und schlang ihre Arme um ihn wie ein schutzsuchendes Kind.Ich--ich - D ich bante Ihnen!" Ein fassungsloses Schluchzen, haltloses | Weinen--So zart, wie man es den derben, von Wmo | und Wetter gebräunten Händen gar nicht zugetraut hätte/1 streichelte Stein die Schulter des jungen Mädchens.

Durchlaucht! Ich bitte Sie! Die Gefahr ist ja nun vor' über!"

Sie sah zu ihm auf, unter Tränen lächelnd.Mein Schuh' geist! Mein Nothelfer!"

.Prinzeß Maria!" Ganz leise sagte er es, und M J einem Male kam der Gedanke: Wenn ich jetzt diesen fryu)' roten Mund küsse, wird sie mir nicht wehren. Aber neu' i so nicht so--doch--nicht. , |

Fühlen Sie sich kräftig genug, um allein in den Satte zu kommen? Ich kann nämlich diese beiden Kanaillen h>^ aicht loslassen, trau der Teuwel so 'nem heimtückischen Luder^ Und dann räumte er seinen Gefangenen die Taschen M Zwei Mehrladepistolen, zwei Gummiknüppel, zwei feststehenOs Messer. «Ein ganzes Waffenarsenal! Vorwärts ihr Bestien-

(Fortsetzung folgf.)