Einzelbild herunterladen
 

Pfingsttagung der Landsmannschaft.

Die Deutsche. Landsmannschaft, die zur Zeit auf allen Hochschulen Groß-Deutschlands mit 113 aktiven Einzellands­mannschaften und 300 örtlichen AH.-Vereinigungen unge­fähr 25 000' Jung- und Altakademiker umfaßt, hat jetzt zu Coburg ihre Pfingsttagung abgehalten.

Die Deutsche Landsmannschaft, die bewußt ihre geistige Grundlage aus der Urzeit deutschen Volkstums, der blut- gebundenen und erdhaften Geschlossenheit des Volkes nimmt und die durch Verbreitung ihres Geistes in der Studentenschaft und im Volke am neuen Aufbau der Nation in vorderster Linie mitgearbeitet hat, hat auf ihrer dies­jährigen Tagung in einer für alle studentischen Verbände vorbildlichen und erhebenden Weise den

Anschluß

an die vom Führer aus dem Ursprung geschaffenen Volks­bewegung gesucht und gefunden.

Sie hat den von ihr unausgesprochen befolgten Führer­grundsatz unter Beseitigung aller demokratisch-parlamen­tarischen Formen in klarer und scharfer Weise herausge­stellt, sich erneut zu dem von ihr jederzeit erstrebten neueh Aufbau der deutschen Studentenschaft und ihrer Gliederung bekannt, das unter ihrer maßgeblichen Mitarbeit geschaf­fene Bundesgesetz des Allgemeinen Deutschen LVaffenringes einmütig anerkannt und sich unter Wahrung ihrer Geschlos­senheit und Schlagkraft

in die Kampffront des neuen Deutschland cingereiht.

In beispielloser Weise ist es der Deutschen Landsmann­schaft gelungen, ihre Ueberlieferung ohne äußeren Bruch und innere Erschütterung in den Geist des revolutionären jungen Deutschland einmünden zu lassen, wie es in der inneren und äußeren Einheit der alten und neuen Führung und in der zur vollsten Wucht gelangten Geschlossenheit der alten und jungen Landsmannschafter sichtbaren Ausdruck findet.

Der Führer der Deutschen Landsmannschaft, Dr. Meins- Hausen-Berlin, gab diesem Geist durch folgeirde Telegramme an den Herrn Reichspräsidenten und den Herrn Reichs­kanzler funi>:

Die zu ihrer 65. Jahrestagung in Coburg versam­melten Landsmannschafter entbieten dem Herrn Reichs­präsidenten, als dem getreuen Ekkehart des deutschen Volkes, ehrerbietigsten Gruß mit der Versicherung un­verbrüchlicher Treue zu Volk und Vaterland.

Eez. Dr. Meinshausen, Führer der DL.

*

Die zu ihrer 65. Jahrestagung in Coburg versam­melten deutschen Landsmannschafter danken dem Volkskanzler Adolf Httler für seinen Kampf für Frei­heit und deutsche Ehre. Aus landsmannschaftlichem und nationalsozialistischem Geist, in gleicher Wesen­heit verwachsen, gelobt die Deutsche Landsmannschaft treue Gefolgschaft im Kampf um die Vollendung der nationalsozialistischen Revolution zum Heil von Volk und Vaterland.

Eez. Dr. Meinshausen, Führer der DL.

Jahrestagung desHeimatbundes für Hessen und angrenzende Gebiete" in Mainz.

Wie alljährlich fand auch heuer wieder eine Jahres­tagung desHeimatbundes für Hessen und die angrenzen­den Gebiete" statt. Das Völkerpädagogische Institut auf der Zitadelle zu Mainz gab mit seinen reichen Sammlun­gen den rechten Rahmen ab. Die Tagung war beherrscht von echtem, deutschem Pfingstgeist und erfüllt von dem einmütigen Glauben an Heimat, Volk und Vaterland.

Die Tagung wurde eröffnet durch eine herz- und ge­mütvolle Begrüßungs-Ansprache des 1. Bundesvorsitzen­den, Lehrer E i d m a n n zu Darmstadt. Er überbrachte die Grüße und Glückwünsche der Hessischen Staatsregie- rung, des Hessischen Kultusministeriums, der Forstver­waltung, der Nationalsozialistischen Arbeitsgemeinschaft zur Pflege der Volksgemeinschaft, sowie aller mit dem Bunde zusammenarbeitenden Körperschaften, wie der amt­lichen heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft, des Lehrer­vereins für Naturkunde, der Deutschen Gesellschaft für Pilz­kunde, der Hessischen Landesstelle für Pilz- und Haus- schwamm-Beratung usw. Die Esdanken der Eröffnungs- Ansprache wurden kurz zusammengefaßt in folgender Ent­schließung:

Mit dem Erwachen der Nation haben wir bewun­dernd den deutschen Geist aufbrechen sehen. Der deutsche Geist findet seine beste Nahrung in der Heimat; er kommt von ihr und führt zu Volk und Vaterland. Wir müssen nun für alle Zukunft wurzeln in Heimat und Volkstum. DerHeimatbund" will unserem wieder­standenen Volke gerne Weg- und Bundesgenosse sein. Mit stolzer Siegeszuversicht sinnen, ringen, forschen, schaffen wir weiter und einen unser Hochziel mit dem deutschen Gedanken: durch Heimatkenntnis zur Heimaterkenntnis, zur Heimatliebe, zu Volk und Vatrland. Stolz sind wir, daß unser Staatspräsident immer in gleicher Richtung ge­gangen ist, für die gleiche Idee gestritten und unzähligen Volksgenossen die Heimat lieb und wert gemacht hat. Wir ernennen darum unseren Herrn Staatspräsiden­ten, den Minister für Kultus und Vildungs- wesen, Professor Dr. Ferdinand Werner zum Ehrenvorsitzenden des Heimatbundes." Die Eröffnung wurde beschlossen mit einem dreifachen Sieg-Heil auf die Reichs- und Hessische Staatsregierung.

Im 1. Vortrag behandelte Direktor Kallenbach aus Darmstadt ein wirtschaftlich außerordentlich wichtiges Heimatkapitel, den Hausschwamm, seine Verhü­tung und Bekämpfung mit trefflichen bunten Licht­bildern von Maria Kallenbach, des Referenten treuer Mitarbeiterin. Gleichzeitig war eine äußerst lehrreiche und gemeinverständliche Wander - Ausstellung über die Schäden der holzzerstörenden Pilze zur Schau ge­bracht, die in ganz Deutschland mitsamt dem Vortrag wärmsten Anklang und Anerkennung gefunden hat. Des­gleichen sei die reiche Heimatbilder-Ausstellung des glei­chen Referenten erwähnt, eine Sammlung, die in dem BilderwerkUnsere Heimatnatur" veröffentlicht wird. Der Morgen des 2. Tages wurde ganz ausgefüllt durch den Vortrag von Bankdirektor Dr. Eroeninger aus Mannheim, dem Verfasser des aufsehenerregenden BuchesDer Zusammenbruch des Geistes". Klar,' offen, freimütig, scharfsinnnig und in den schwierigsten Gedanken- gängen leicht verständlich zeigte der Vortragende mit glän­zender Rednergabe die Zusammenhänge von Volkstum, Heimat, Staat und Wirtschaft. Er weist bedeutsame Wege, die aus Wirtschafts- und Eeistesnot wieder auf­wärts zur Höhe führen. Der fleißige Heimatforscher "Höreth, Lehrer in Mümling-Grumbach, führte in an­heimelnden Bildern und in trefflichen Worten dasOden­walddorf im Wandel der Zeiten" vor und zeigte damit, wie das alte Bauernhaus heimatecht und wurzelfest ge-

Die Lage Hessens.

Ein Sanierungsplan für Hessen ausgearbeitet.

Darmstadt, 12. Juni. Der Herr Staatssekretär und stellvertretende Staatsministers Jung teilt folgendes mit: Die Regierungen desSystems" sind von der Auffas­sung ausgegangen, daß es zweckmäßig sei, das Volk zu täu­schen und zu belügen. Innen- und außenpolitisch wagte man nicht die Wahrheit zu sagen. Diejenigen, die es doch taten, sperrte man in die Gefängnisse ein. Man erwar­tete Wunder, wirtschaftete in den Tag hinein, hatte hie und da vielleicht richtige Erkenntnisse, doch fehlte der Mut zur Ausführung.

Das System scheiterte so an seiner Entschlußlosigkeit, seiner Feigheit und seinem gänzlichen Mangel an Ehrlich­keit. Vielfach nannte man das Staatsklugheit, was in Wirklichkeit nur Politik der llnwahrhaftigkeit und des Fortwurstelns mar. Ein Muster dafür bieten die hessi­schen Voranschläge der letzten Jahre und die dazu gehöri­gen Denkschriften des Finanzministers.Der Voranschlag ist ausgeglichen", das ist die Behauptung, wie sie in den Denkschriften enthalten ist und immer wiederholt wurde, eine Behauptung, die der Wahrheit nicht entsprach und die nur aufgestellt werden konnte, weil man in vollkommen unzulässiger Weise mit Zahlen auf dem Papier jonglierte, deren fiktiven (eingebildeten) Wert man aber durchaus kannte.

Ich erachte es deshalb bei Uebernahme der Ministerial- abteilung I, zu der auch das ehemalige Finanzministerium gehören wird, als meine Pflicht, festzustellen, was wir bei Uebernahme der Regierung angetroffen haben und wie die Lage des Landes zu werten ist.

Der Fehlbetrag im Voranschlag für das Jahr 1933 be­trägt

mehr als 6 Millionen Mark.

Dieser Fehlbetrag ist nicht nur auf das Nachlassen der Steuerquellen zurückzuführen, sondern auch auf gesetzlich organisatorische Maßnahmen der verflossenen Regierungen in den letzten 14 Jahren, die als durchaus fehlerhaft be­zeichnet werden müssen. Der Objektivität halber sei jedoch festgestellt, daß es offenbar an Warnungen einzelner aus der alten Schule stammender früherer Regierungsbeamter nicht gefehlt hat, doch konnten diese sich nicht durchsetzen und hatten auch nicht die Kraft zu erklären, daß sie es ablehnen müßten, die Verantwortung für das Treiben und die Dummheiten einer liberalistisch-parlamentarifchen" Par- lamentsklique zu übernehmen. Dazu kam, was allerdings auch gesagt werden muß, das Bestreben, das eigene Ressort möglichst auszubauen, ihm einen besonderen Umfang zu geben, um das Ressort und damit auch sich in seiner Be­deutung zu heben.

Eng damit verbunden wat eine, sich wenigstens in den Anfängen zeigende

schamlose Bereicherung im Staate.

baut ist und wie selenlos und arm viele Neubauten im grellen Mißklang hierzu stehen. Der letzte Vortrag des Amtsgerichtsrats Schwabe von Hochheim am Main war ein harmonischer und erhebender Ausklang dieser echt deutschen Volkstagung. Der Vortragende, ein erfahrener Vorkämpfer für Heimatschutz und Heimatforschung, berich­tete in sinniger Weise über 20jährige Arbeit an seinem Wirkungsorte und führte eine Reihe von naturkurdlich, geschichtlich und künstlerisch bedeutungsvollen Bildern vor. Er hat gezeigt, wie ein jeder von uns, getrieben von Herz und Gemüt, zum rechten Heimatforscher und Heimatschützer werden kann. Ausführliche Berichte über alle Vortrage erscheinen in der Zeitschrift des Heimatbundes, in der Heima t", die von ben Schriftleitern Lehrer Roos zu Viernheim und Rektor Weinheimer in Nierstein seit Jahren geführt und gefördert wird. Ein Bericht des Schriftführers, Lehrer Schwarz zu Rudingshain, schil­derte, wie schon immer rührig im ganzen Lande jegliche Heimatarbeit von dem Heimatbund gefördert, was dort alles vom Heimatbund im Laufe des verflossenen Jahres allerorten und ununterbrochen geleistet wurde und was für viele und gute Pläne für die Zukunft vorgebaut sind. Eine Reihe von erfahrenen Mitarbeitern und Fachberatern steht dem Heimatbund zur Seite. Allen selbstlosen Mitar­beitern und schließlich auch dem Gastgeber, Schulrat Nie­mann vom Völkerpädagogischen Institut zu Mainz, .sei der herzlichste Dank ausgesprochen. Ebenso gebührt Dank allen Ungenannten, die seither mithalfen und auch künf­tig mithelfen bei der vielgestaltigen Arbeit zum Segen unserer lieben Heimat und zum Wohle unseres deutschen Vaterlandes.

Jahresbericht der Edekazentralorganisationen für das Jahr 1932.

Frankfurt a. M., 12. Juni Die Edekazentralorgani­sationen, die im Oktober 1932 das 26jährige Bestehen feierten, veröffentlichen soeben ihren Jahresbericht 1932. Der Bericht dieser größten Selbsthilfeorganisation des Ko­lonialwareneinzelhandels, ja des mittelständischen Einzel­handels überhaupt, weist darauf hin, daß wiederum neue Genossenschaften gegründet wurden und eine Anzahl alter Genossenschaften ihren Umsatz erhöhen konnten. Zwei Nationalsozialisten aus den Reihen der Mitglieder wur­den in die Leitung berufen, welche Maßnahme der Edeka- Verbandstag am 20. 6. in Frankfurt a, M. legalisieren soll. Aus dem Bericht des

Edeka-Verbandes

ist zu entnehmen, daß am 1. 1. 33 die Organisation 431 Mitglieder zählte, darunter 426 Einkaufsgenossenschaften, 4 Zentralorganisationen und 1 Handelskammer. Einem Zugang von 8 Einkaufsgenossenschaften stand ein Abgang von ebenfalls 8 gegenüber. Besonderen Wert legte die Verbandsleitung auf die Erziehung der Genossenschaften zu weitschauender Reservenpolitik und vorsichtiger Ueber- wachung der Debitoren. Wo die Kredite der Genossen­schaften an ihre Mitglieder festgefroren waren, stellte der Verband seinen Rat und geeignete Vertreter für durch­greifende Umschuldungsaktionen zur Verfügung. Auch im Berichtsjahre hielt der Verband wiederum einen Genossen­schaftskursus und verschiedene Hochschulkurse ab. Die freundschaftliche Zusammenarbeit mit den ausländischen Kollegenorganisationen in der internationalen Vereini­gung wurde fortgesetzt. Die Spar- und Arbeitsgemein­schaft der Jungkaufleute des Deutschen Kolonialwaren- und Feinkost-Einzelhandels (Spara) hat weiter Fort­schritte gemacht und in den 214 Jahren ihres Bestehens bis Ende 1932 in 81 Ortsgruppen 3 321 Mitglieder, dar­unter 652 fördernde, in ihren Reihen zusammengefaßt. Die ;

Edeka-Verlagsgesellschaft

diente den Zwecken der Gesamtorganisation durch Heraus-

Wenn es vorkommen konnte, daß hochgestellte Kommunal­beamte sich neben ihrem mehr als fürstlichen Gehalt noth erhebliche Nebeneinnahmen verschafften, ohne zu erröten wenn es vorkommen konnte, daß ein Beamter mit unnc möhnlich hohem Gehalt für zwei Konferenzen im eigenen Dienstgebäude und am gleichen Tage sich Sitzungsgeld in einer Höhe auszahlen ließ, wofür ein Arbeiter fast ein ganze Woche arbeiten muß, dann kann man verstehen wenn dieses System mit seinen Lügen und Korruptions­erscheinungen zu einem Niederbruch der Finanzen führen mußte.

In dieser Lage wird man es billigen, wenn wir ax. stützt durch das dankbar empfundene Vertrauen des Herrn Reichsstatthalters, entschlossen sind, den rücksichtslosen Kampf, unbeeindruckt durch sentimentale Erwägungen für die Gesundung der Finanzen des Landes und der Ge­meinden zu führen. Das Ziel ist klar:

Beseitigung des Fehlbetrags im Voranschlag.

Der Weg wird vorgeschrieben durch den obersten Grund­satz des Nationalsozialismus: Gemeinnutz geht vor Eigen­nutz. Dem Wohl der Gesamtheit hat sich alles unterzu­ordnen.

Kein Zweifel soll darüber gelassen werden, daß die Wege, die wir gehen müssen, steil erscheinen. Es wird mit alten Ueberlieferungen und Gewohnheiten gebrochen wer­den müssen; Kirchturmpolitik scheidet bei unsern Erwä­gungen aus. Auch kann nicht von Einfluß sein, ob die Interessen Einzelner getroffen werden.

Der Plan des Herrn Äeichsstatthalters, eine wesent­liche Vereinfachung und damit eine fühlbare

Verbilligung der Verwaltung Hessens herbeizuführen, wird und muß zur Tat werden. Wider­stände kennen wir nicht. Der Sanierungsplan liegt dem Herrn Reichsstatthalter bereits vor. Er wird nach ein­gehender Überprüfung in einer solchen Form durchgeführt werden müssen, daß eine wesentliche Entlastung der Fi­nanzen eintritt. Dies umso mehr, als die Reichsregie­rung und der Herr Reichsfinanzminister sich mit Recht aus den Standpunkt stellen, daß die Gesundung nicht nur von Maßnahmen der Regierung erwartet werden darf, daß vielmehr auch die Länder die letzten Möglichkeiten einer Sanierung aus eigener Kraft ausschöpfen. Alle diese Mög­lichkeiten sind zweifellos vorhanden; es fehlte bisher nur der feste Wille und die starke Hand zur Durchführung,

Wir sind gewillt, dem Verlangen der Reichsregierung und des Herrn Reichsstatthalters zu entsprechen. Deshalb möge sich auch, jeder, der im unmittelbaren oder mittel­baren Dienst des Staates steht, darüber klar sein, daß von nun ab von ihm ein außergewöhnliches Maß von Arbeits­willen und Arbeitsfreudigkeit verlangt werden wird. Der Grundsatz der nationalsozialistischen Regierung in Hessen ist: Diene dem Volk! Arbeite, solange es Tag ist!

gäbe der Zeitschriften und sonstigen Veröffentlichungen. Das VerbandsorganEdeka Deutsche Handels-Rundschau" erschien in " einer Auflage von rd. 30 000 Stück. Ebenso wurden verschiedene Kundenblätter herausgebracht. Die!

Edeka Reklame- und Verkaufsabteilung

suchte das Verständnis der Oeffentlichkeit für die Edeka- , Bewegung zu fördern. Die

Edekazentrale,

die zentrale Einkaufsgenossenschaft der rd. 430 örtlichen Edeka-Genossenschaften, erzielte in 1932 einen Gesamtum­satz von RM. 142,6 Mill. Gegenüber dem Vorjahre ver­minderte sich der Umsatz erstmalig im Verlaufe der Krise um RM. 2,3 Mill. (= 1,6 %). Die mengenmäßige Stei­gerung des Gesamtumsatzes gegenüber dem Vorjahre be­lief sich jedoch auf rd. 25 %. Der Umsatz der Hamburger Jmportstelle der Edekazentrale erreichte wie i. V. eine Höhe von rd. RM. 10 Mill. Trotz vermehrter Kleinam- träge betrugen die Eesamtunkosten der Edekazentrale nur 1,28 % vom Umsatz. Die Edekazentrale schließt ihr Ge­schäftsjahr 1932 mit einem Gewinn von RM. 54 681 cm Der EV. wird die Verteilung einer Kapitaldividende von wieder 5 % vorgeschlagen. Die an die Edeka-Eenoheii' schäften im letzten Geschäftsjahre ausgeschüttete Mareu- rückvergütung betrug RM. 385 000 (449 000). Die

Edekabank,

RM. 15 771 704.

das zentrale Finanzinstitut der örtlichen Edeka-GenE schäften, konnte in 1932 ihren Gesamtumsatz aus RM. * (986,7) Mill, erhöhen. Auch die Spareinlagen erhöh sich von Ende 1931 bis Ende 1932 um RM. 838 321 °

------ Die Edekabank schließt ihr Geschäfts!- leingewinn von RM. 92 000 ab, wor -

1932 mit einem Reingewinn von RM. 92 000 ab, ®oi die Verteilung von wieder 5 % Kapitaldividende vo j schlagen wird. Ihre Liquidität sei vorzüglich.

Auiostraßennetz für Deuischlaâ

Das Mailänder BlattPopolo d'Jtalia" veröfsiu licht eine Unterredung mit Reichsarveitsmiuister e v über das A u t o st r a ß e n p r o b l e m in Deutnl _ Bekanntlich weilten Minister Seldte und GeneraU . der Reichsbahn, Dr. Dorpmüller, als Gast des bero Straßenbauers Puricelli einige Tage zum Stuvu - italienischen Straßenbau- und insbesondere Uuni bauprobleme in Oberitalien. .

Der Minister erklärte, die deutsche Negierung tige, ein

Autostraßcnbauprogramm über 4800 Kilometer ^ auszuführen. Die Konstruktion, die Finanzierung ""ft Betrieb sollten einer besonderen G e 1 c/ ^l übertragen werden, die in enger Zusammenaroe ^ Generaldirektion der Reichsbahngesellschatt l-y 1 11Cn seiner Überzeugung seien die Autostraßen o bcr Berkehrsade rn , auf denen sich der B-rkeV^^ Zukunft entwickeln werde. Sie würden we .,.[^11 kurrenz der Eisenbahn als vielmehr zu einer und notwendigen Ergänzung derselben wem c. ^ erste

Das deutsche Autostraßenprogramm 'mitra^ Schritt auf dem Gebiete des curoptnislU1 - ' ^ Netzes sein, wie es in einer Länge von la 1 1 ^ ^,

Verbindungsmittel zwischen den bekannte!"' ~ Europas Minist""

von Puricelli und Mussolini vorgesehen sei. kündigte sodann einen baldigen erneuten V lors Puricelli in Berlin an, wo man l ^rde. deutschen Autostraßeubaues weiter erorte Italien-' 1 Zusammenarbeit zwischen ®eHt|d)t« letz -

dem Gebiete, auf dem Italien so werde sicherlich beachtenswerte Erfolge 0