ASDAP. unS Stahlhelm.
Einigkeit zwischen Hitler und Seihte.
der Rhetnpfalz haben sich ähnliche Vorgänge lviclt wie beim Stahlhelm t n Braun- Ant’tg. In verschiedenen Orten der Pfalz war in den i®,v Tagen ein gewaltiger Zustrom von Angehörigen |f! ehemaligen Reichsbanners, der Schufo-Ableitungen ^ on Kommunisten zu den Anmeldestellen des Stubb ^stzustellen. Die SA. sah sich daher oeranlatzl ein= ^reifen. Sie besetzte sämtliche Stahlhel marbeits- l" der Pfalz und verhaftete mehrere Stahlhetm- r Die Angelegenheit wurde dann sehr schnell, ebenso in Braunschweig aufgeklärt und bereinigt Wie die fi^preffeftefle des Stahlhelm mitteilt, sind auf Anord- M der Relchsregierung sämtliche Verhaftungen von "mlilbelmern wieder aufgehoben worden: Tollten tu Pfalz ähnlich wie in Braunschweig Mißgriffe, Un= Schicklichkeiten oder Mißverständnisse vorgekommen fein, • iino aufgetretene Unstimmigkeiten zwischen Stahlhelm 'ilZDAP. schnell wieder durch die zwischen A d o l j xj,ler und Tel die bestehende Übereinstimmung über L Notwendigkeit der kameradschaftlichen Z u - A in enarbeit zwischen SA. und Stahlhelm aus- glichen worden.
Tiefe Harmonie in der Auffassung der Lage beton: Nste Bundesführer des Stahlhelm noch einmal aus- Dicklich in einem Ausruf unter der Überschrift „K a m e- ft und Disziplin", in dem er zu der Hängen Stellung nimmt. Er weist eingangs daraus M saß die zu leistende Arbeit in Deutschland nicht vor 'in!« Mann oder einer Partei oder einem Bund allein «ältigt werden könne, und daß er mit Freude habe festem können, daß der Reichskanzler A d o l f H i t l e r — ^nfo wie seine na 1 ionalso r i al äst isHen geraden im Kabinett — durchaus dieselbe Mästung von der Lage habe.
„Das deutsche Schicksal", so führte Seldte aus, „hm liic grauen Kolonnen des Stahlhelm und die braunen tzsloiinen Adolf Hitlers in eine Kampffront für Deutsch lunD zusammengeführt. Diese Kampffront muß gehalten Al> vorwärtsgetragen werden. Dabei gilt für uns der Grundsatz gleichberechtigter und gleichwertiger kamerad- östlicher Zusammenarbeit, über diesen Grundsatz sink r Reichskanzler Adolf Hitler und ich uns einigt
; Die Rcichspresseftelle des Stahlhelm teilt folgens« Verfügung des Ersten Bundesführers Franz Seldic mit: Der Landesverband Braunschweig wird dem Landes- Wer von Hannover, Generalleutnant vor Inning, unterstellt. Das Kommissariat für die L>er- Wdlung zwischen dem Lande Braunschweig und der Kichsregierung behält der Landesführer von Groß- Zerlin, Major von Stephani.
Letzte Nachrichten.
sine Mitteilung der NSBO. zum Boykott jüdischer (tiefd) äste.
Berlin, 31. März. (Eig. Funkmeldung.) Zur Anord- mg der Parteileitung der NSDAP, teilt die NSBO. Gau ch-Berlin mit: Morgen, Sonnabend, den 1. 4. 33, haben h alle Nationalsozialistischen Vetricbszellenleiter in Ver- âng mit den Arbeiter- und Angestelltenräten der Na- Mlsozialistischen Betriebszellenorganisation, die in jüdi, M Geschäfter arbeiten, Schlag 10 Uhr vorm. mit den zu- Mgen Geschäftsleitungen ins Benehmen zu setzen, um seLmonatige Vorauszahlung aller Löhnq «dEehälter für nicht jüdische Arbeiter u. «gestellte zu erwirken. Die Vetriebszellenoblcute »Sen in aller jüdischen Geschäften zu Personalkommissa- M bestellt und sind dafür verantwortlich, daß keinerlei Mästungen bei christlichem Peronal vorgenommen wer- m. Die Angehörigen der jüdischen Rasse >«l> fristlos zu entlassen, wobei auch die ange- mmene Konfession keine Rolle spielt. Alle Forderungen, & in bestimmter, aber sachlicher Form vorzuschlagen sind, "nn von aller Geschäftsleitungen jüdischer Betriebe ^chgeführt werden. Sollten sich wider Erwarten Ge- ßsisleitungen diesen Anordnungen nicht fügen, so ist so- k die Leitung der NSBO. Gau Groß-Berlin in Kennten setzer, die dann die erforderlichen Maßnahmen fress t wird. Gleichzeitig verlassen morgen, Sonnabend, N 3 Uhr, alle Arbeiter und Angestellte jüdischer Ge- Me ihre Arbeitsstätten, um vor ihren Betrieben ftoicstkundgebungen gegen den Boykott Fischer Waren im Auslande und gegen die W Ajudas durchzuführen. Zeitungs- und leber swich- M Setriebe werden von diesen Anordnungen in sofern M berührt, als nur die Entlassungen aller Juden ge- werden. Anschließend an diese Dmonstration findet Men, Sonnabend, 4.15 Uhr nachmittags, eine Kundge- Mftr NSVO. im Berliner Lustgarten statt, an der sich Ee Werktätigen Berlins beteiligen werden. Auf dieser Mdgebrrng sprechen Reichsminister Dr. Göbbels und der ««betriebszellenleiter Landtagsabgeordneter Johannes »igel.
Demonstration der NSDAP. gegen die Greuel- und Boykotthetze.
Riesenkundgebung auf dem Römerberg.
Frankfurt «. M., 30. März. Die NSDAP. Hatte heute lUaß 12 Uhr zu einer Demonstration auf dem Römerberg p die Greuel- und Boykotthetze im Auslande aufge- Der Römerberg war von einer großen Mcnschen- dicht belagert, die die Ausführungen der Redner " ^stürmischem Beifall bedachte.
- Als erster Redner sprach Gauleiter Sprenger, der J ,m Auslande verbreiteten Gerüchte über Greueltaten M die Juden in Deutschland auf das schärfste zurück- âund gerade von heute morgen einen neuen Fall die- ^"/arenmeldungen vorbringen konnte, wonach nach im J«£^ung aus Luxemburg heute morgen in Frank- J®1 M. 20 Fensterscheiben jüdischer Geschäfte eingeschla- ^?°/den sein sollen. Auch von Frankfurt a. M. selbst kV« ein eklatanter Fall jüdischer Frechheit zu berich- im llfapalast am Eschenheimer Turm hätten sich kiw/?' 35 Juden zusammengefunden, um Maßnahmen I Q£n, bie geeignet seien, die von der NSDAP, ge- u Doykottbewegung gegen die Juden hinfällig zu Wen k^w. in ihren Auswirkungen abzuschwächen. Diese W von der SS. nach dem Polizeipräsidium ge- den ordentlichen Gerichten übergeben worden. llei A : Sprenger gab die Erklärung ab, daß auch bei bin mit den Juden Besonnenheit und Diszi- itt l^uen werden, doch dürfe man die Massen nicht wei- namentlich nicht von Seiten der preußischen
Justiz, Demi Die preußischen Justizbehörden hätten bisher der Bewegung der NSDAP, nicht so bereitwillig ihre Tore geöffnet wie die übrigen Reichsbehörden. Aber wenn man die Türen nicht freiwillig öffne, dürfe man sich nicht wundern, wenn sie eines Tages mit Gewalt geöffnet würden. '
Dann sprach der kommissarische Oberbürgermeister von Frankfurt a. M. Dr. Krebs, der ebenfalls die Auslandsmärchen von deutschen Greueltaten gegen die Juden zurückwies und demgegenüber auf das wenig deutsche Verhalten Einsteins und Heinrich Manns hinwies. Ministerialrat Freisler vom preußischen Justizministerium, der auch noch das Wort ergreifen werde, werde gleich nach der Kundgebung sich auf das Gericht begeben, um die Angelegenheit der heute festgenommenen 35 Juden zu prüfen und um gleich einen eingehenden Bericht an den preußischen Justizminister zu verfassen.
Ministerialdirektor Roland Freisler geißelte in jeti.vC Ansprache in scharfen Worten das Verhalten der Führe jener Kreise, die in den letzten 14 Jahren das deutsch Volk gequält und unterdrückt hätten, und die sich jetzt, an statt für ihre Taten einzusetzen, feige verkrochen hätten oder ins Ausland gegangen seien, um von dort gegen das deutsche Volk zu agitieren. Diese Landesverräter würden, wenn sie wieder zurückkehren sollten, am nächsten Laternr pfähl aufgehängt werden. Der Redner wandte sich scharf gegen den französischen Parfümeriefabrikanten Coty, der
Aus Hessen-Nassau und Nachbargebieten
Merkblatt für den 1. April.
1730: Der Dichter und Radierer Salomon Geßner in Zürich geb. — 1732: Der Komponist Joseph Haydn in Rohrau geb. — 1815: Fürst Otto v. Bismarck in Schönhausen geb. — 1868: Der Musiker Feruccio Busoni in Empoli geb. — 1910: Der Maler Andreas Achenbach in Düsseldorf gest. — 1930: Cosima Wagner in Vayrenth gest.
Wer für alles gleich Dank begehrt, der ist kaum des Dankes wert Joh. Trojan.
Wetterbericht.
Die Ausläufer eines zwischen Island und der skandinavischen Küste befindlichen Tiefdruckwirbels reichen weit südlich bis nach Deutschland, dadurch dringen feuchte und kühlere ozeanische Luftmassen auf den Kontinent vor, die zu stärkerer Bewölkung Veranlassung geben. Im ganzen wird die Witterung in zunehmendem Maße unbeständiger und vereinzelt wird es auch zum Auftreten von Niederschlagsschauern kommen. — Vorhersage bis Freitag abend: Morgens vielfach dunstig, sonst heiter bis wolkig' noch leicht unbeständig, Auftreten vereinzelter S Hauer nicht ausgeschlossen, bei westlichen Winden tagsüber nicht mehr so warm wie bisher. — Witterungsaussichtsn für Samstag: Bei westlichen Winden Fortdauer der nicht gang beständigen und tagsüber kühleren Witterung mit vereinzelten Niederschlägen,
Aufruf
an die Bevölkerung Fuldas.
Nachdem das deutsche Volk von sich äus erblich den Weg gefunden hat, die nationale Einigung herbeizuführen, glauben die jüdischen Nutznießer, da ihr Widerstand im Inneren gebrochen ist, mit den gemeinsten Mitteln das nationale Deutschland im Ausland verleumden zu mii'fen.
Die Erinnerung an die Hetze im Kriege ist kauu> abgeklungen. Vieler Jahre hat es bedurft, bis die seelischen Einwirkungen durch diese schmutzige Propaganda ausgeglichen werden konnte. Und nyn wird mit einem Schlage die Arbeit in Äer ganzen Welt wieder ausgenommen, in der gleichen Art, der gleichen Zielsetzung, der Diffamierung Deutschlands. Der Beweis der internationalen Verbundenheit der jüdischen Drahtzieher ist hiermit erbracht.
Nun soll jenes Judentum in Deutschland die Folgen tragen, die uns, dem arbeitenden deutscher: Volke, zugedacht waren.
Diese Hebräer wollen das deutsche Volk aus der Gemeinschaft der Kulturvölker ausstoßcn. Nun sollen sie die Quittung erhalten.
Bürger von Fulda, heraus zum Abwehrkampf! Trefft sie an der empfindlichsten Stelle.
Kein Fuldaer betritt ein jüdisches Geschäft. Solange werben wir sie geschäftlich boykottieren, bis die Verleumder ihre Gemeinheiten im Ausland widerrufen haben.
Wer für die Dauer des Boykotts sich auf die Seite der jüdischen Vaterlandsfeinde stellt, ist sein Verräter an der Sache des deutschen Volkes und wird auch danach behandelt.
Beherrscht und diszipliniert, eisern und entschlossen muß dieser Kampf geführt werden für die Ehre des deutschen Stamers. Die Sendlinge Galiziens sollen spüren, daß die Zeiten vorbei sind, da Deutschland sich willenlos verhöhnen ließ.
Die Abwehraktion für Fulda beginnt morgen früh 10 Uhr. Die boykottierten Geschäfte werden von SA.- und SS.-Leuicn besetzt. Aus Flugblättern, die morgen zur Verteilung kommen, geht hervor, welche Geschäfte in Frage kommen.
Verantwortlich:
G e r n a n d , Kreisleiter der NSDAP.
F u l d a, den 31. März 1933.
Lebensmittelgutscheine des Städtischen Wohlfahrtsamts haben in jüdischen Geschäften und im Einheitspreisgeschäft keine Gültigkeit.
Der Herr Oberbürgermeister teilt mit: Die vom Städtischen Wohlfahrtsamt an HilfsSedürftiac ausgehändigten Gutscheine zum Einkauf von Lebensmitteln oder anderen Waren haben zum Einkauf in jüdischen Geschäften, sowie im Einheitspreisgeschäft keine Gültigkeit. Von diesen Geschäften eingereichte Gutscheine werden von der Stadtkasse nicht eingelöst.
in feinen Zerrungen dafür Stimmung mache, Denrschland 3i5 zum Main und damit auch Frankfurt a. M. zu be setzen. Keine Macht der Welt werde erreichen, daß sich Deutschland einer Machtdiktatur des internationalen Judentums beuge. Die Macht dieses Weltjudentums werde nur dadurch niedergezwungen werden, daß man es an dem einzigen Ideal trifft, das es habe, dem Geldbeutel. Wer nur einen Pfennig in ein jüdisches Geschäft trage, werde gebrandmarkt. Gebrandmarkt solle auch werden, wer die Schwelle eines jüdischen Arztes oder Rechtsanwalts betritt. Wenn man vielleicht einwende, der bevorstehende Boykott fei nicht rechtmäßig, so sei diesen Leuten ein für allemal gesagt: Wir wollen kein Paragraphenrecht, wir wollen ein Recht, das in uns lebt, ein Recht, mit dem unsere Seele fühlt. Wenn die NSDAP, amtlich den Boykott proklamiert, so ist dieser Boykott rechtmäßig gewordem Dieser Boykott ist der Ausdruck des höchsten Rechts, der Ausdruck des Rechts auf Abwehr. Es ist selbstverständlich, daß dieser Boykott nur im Rahmen der Anordnungen der NSDAP, durchgeführt wird. Der Führer der NSDAP, weiß, daß der Kampf nur in strengster Disziplin durchgeführt werden wird. Weil die Boykottbewegung diszipliniert ist, ist sie deutsch, und weil sie deutsch ist, siegt sie, und weil sie siegt, lebt Deutschland, lebt das deutsche Volk!
Die Ausführungen Freislers wurden mit stürmischen Heilrufen ausgenommen. Die Kundgebung schloß mit dem Deutschland- und Horst-Wessel-Lied.
Der Deutsch-Evangelische Frauenbund, Ortsgruppe Fulda, veranstaltet heute, Freitag, abend um 8 Uhr im Evgl. Gemeindehaus (kleiner Saal) einen Vortragsabend, auf dem die Reisesekretärin des Bundes, Frau v. Harsdorf, München, über das Thema „Die evangelische Frau und die Gottlosenbewegung" spricht. Zu dem Vortrag sind alle evangelischen Frauen Fuldas herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Wem gehören die Fahrräder?
In den letzten Tagen wurden vor dem Schlachthof und in den Anlagen am Frauenberg je ein älteres Herrenfahrrad, ohne Markenschild, aufgefunden und sichergestellt. Die Eigentümer, die bisher nicht ermittelt werden konnten, wollen sich bei der Kriminalpolizei melden.
Politische Schießerei.
Gestern abend kam es gegen %11 Uhr am hiesigen Franzosenwäldchen zwischen zwei jungen jüdischen Leuten und einigen SA.-Leuten zu einer Auseinandersetzung. Als einer der SA.-Leute von der einen Straßenseite zur anderen gehen wollte, glaubten die Juden bedroht zu sein und gaben einige Schüsse ab. Sie wurden daraufhin von den Nationalsozialisten verfolgt und in einem Hause der Brauhausstraße von inzwischen herbeigeeiltsn Schutzpolizisten festgenommen.
Landung eines Versuchsballons bei Neuenberg.
Am Donnerstag, den 30. März, nachmittags gegen X-2 Uhr ging in den Wiesen des Dorfes Neuenberg bei Fulda ein mit vier Personen besetzter Versuchsballon des Meteorologisch-Physikalischen Institutes in Frankfurt a. M. nieder. Die Landung ging glatt vonstatten. MitHilfe einiger Arbeiter wurde die Ballonhülle zum Bahnhof Fulda gebracht und dort wiâer verladen. Die Landung hatte zahlreiche Neugierige angelockt.
Homberg (Bez. Kassel), 26. März. (Unerhörte Handlungsweise eines , Viehaufkäufers) Nachdem Lenderscheid im vorigen Winter durch die bekannten Brandstiftungen in Unruhe versetzt worden war und auch trotz angestrengtester Wachtätigkeit der Polizei keiner der Vrandstffter gefaßt werden konnte, wurde der Ort in den letzten Wochen wiederum in große Aufregung versetzt. Es wurden in Lenderscheid und verschiedenen Nachbarorten auf gemeine Art und Weise hochwerUge Rinder bezw. Bullen durch Messerstiche in die Weiche schwer verletzt, so daß die Tiere jedesmal mit Verlust verkauft werden mußten, um wenigstens etwas zu retten. Nun wurde von der Landjägerei der Viehaufkäufer Sahl und besten Vater verhaftet, da festgestellt worden war, daß die Verhafteten sich jedesmal am andern Morgen in der Nähe des Gehöfts aufhielten, wo ein Tier verletzt war. Die Landwirte waren jedesmal froh, wenn ste jemand fanden, der ihnen wenigstens noch etwas Geld für das Vieh bezahlte. Sahl machte auf diese Weise gute Geschäfte. Die beiden Verhafteten wurden dem Amtsgerichtsgefängnis Ziegenhain zugeführt.
Kastel, 29. März. (Waffenlager b e i einem Reichsbannerfunktionär entdeckt.) Gelegentlich einer polizeilichen Durchsuchung, die am 28. März bei einem Funktionär des Reichsbanners in der Wohnstraße stattfand, wurde ein Waffen- und Munitionslager entdeckt. Die Waffen wurden z. T. in der Wohnung des Funktionärs aufbewahrt, z. T. waren sie in seinem Garten vergraben sowie in dem Hühnerstall eines Nachbarn versteckt. Gefunden wurden mehrere Handwaffen, Waffenteile sowie zahlreiche Maschinengewehr-, Gewehr- und Pi- stölenmunition. Der Funktionär wurde feftgenommen und der Staatsanwaltschaft zugeführt.
Frankfurt a. M., 25. März. (Der Präsident des Landesarbeitsamts Hessen beurlaubt.) Im Auftrag des Reichsarbeitsministers hat der Präsident der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeits- tofenfürforge den Präsidenten des Landesarbeitsamts Hessen, Dr. h c. Engler, bis auf weiteres beurlaubt. Die Dienstgeschäfte werden von dem stellvertretenden Präsidenten, Oberregierungsrat Kühne, geführt. Dr. Engler war bis zum Jahre 1923 Arbeits-Minister in Baden und gehört der SPD. an. Während seiner Tätigkeit als badi- icher Arbeitsminister hat Dr. Engler auf Grund des Arbeitsnachweisgesetzes eine Organisation der Arbeitsnachweise geschaffen, wie sie später, im Jahre 1928, von der Reichsanstalt für das ganze Reich burchgeführt wurde. Am 1. Januar 1928 wurde Dr. Engler mit der Leitung des Landesarbeitsamts Hosten betraut. Er schuf hier die Bezirkseinteilung und führte - den organisatorischen Aufbau durch.
* Frankfurt a. M. (Tagung hessischer e v a n g e l. Fürsorgeverbände.) Unter Vorsitz von Pfarrer Grein (Arheilgeu) fand hier die alljährliche Tagung der cvangel. Fürsorgeverbände in Hessen statt, die einen sehr starken Besuch von Vertretern der kirchlichen und kommunalen Fürsorgearbeit aufwies. Nach Eröffnungs- und Be-
Jedem Jungen ine Mundi mmoniha von
Faulstich.