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Börse und Handel.

Frankfurt a. M. (Eiergroßhandelspreise vom 11. März.) Die inzwischen bekanntgewordene Eierzollerhöhung, wonach der Dop­pelzentner von bisher 30 auf 70 RM. erhöht wird, hatte insofern eine Einwirkung, als das Geschäft zu Beginn dieser Woche bei leicht an­ziehenden Preisen etwas lebhafter war, da sowohl Groß- als Kleinhan- Handel vor der Inkraftsetzung des Zolls am 11. März sich vorversorg­ten. Am Wochenschlutz hörte aber fast jedes Geschäft auf, zumal aus dem Auslande starke Abschwächungen gemeldet wurden. Die weiteren Aussichten werden infolge der stark zunehmenden Produktion nicht günstig betrachtet. Besonders deutsche Landeier kamen in größeren Mengen an den Markt. Es notierten loco Frankfurt (Main): Bulga­rei: 73/48, Jugoslawen 7^.-8, Rumänen 7 »7d 4, Holländer 7J s 9'/s, Flandern 88l», ungestempelte bayrische Landeier 73;48'^, deutsche Frischeier 6'/,9'/r Pfg. per Stück.

Frankfurt a. M. (Butt ergroßhandelspreise v. 11. März.) Das Angebot von deutscher Butter hat sich durch die weiteren Stütz­ungsmaßnahmen der Reichsregierung sehr verknappt, trotzdem lagen die Preise etwas schwächer, da der Konsum sehr gering war. Die kleine Nachfrage wurde meist mit holländischer Butter, die mit 108110 ^ per 50 kg unverändert blieb, befriedigt. Deutsche Markenbutter gab um 3 Mark auf 99103 Ji per 50 kg nach. Billigere Sorten wurden gut gefragt, sind aber kaum am Markt.

Frankfurt a. M. (Schlachtviehmarkt vom 13. März; i: ichtamtl. Borbcricht.) Ochsen: a1) 2729, a2) 2426, 61) 2123. Bullen: a) 2528, 6) 2124. Kühe: a) 2224, b) 1921, c) 1618, d) 1215. Kälber: 6) 3539, c) 3034, d) 2529. Schweine: b) 3739, c) 38-40, d) 35 37, e) 3336. Aufgetrieben waren: Rinder 1398, darunter Ochsen 336, Bullen 105, Kühe 450, Färsen 393, ferner Kälber 541, Schafe 78, Schweine 4659. Marktverlauf: Rinder ruhig, Schweine langsam, Kälber und Schafe mittelmäßig.

Amtliche Berliner Notierungen vom 11. März.

Devisenbörse. Dollar 4,144,15; engl. Pfund 14,62 bis 14,66; boll. Gulden 169,93170,27: Danz. 82,428258; fran^ Franc 16,60-16,64: schweiz. 81,3781,53: Yclg. 58,9659,08: Italien 21,4521,49; sckwed. Krone 77,27-77,43; dän. 65,18 bis 65,32; vorweg. 74,8374,97; tschcch. 12,4612,48; öftere. Schilling 48,454855: Argentinien 0,8230,827; Spanien 34,96 bis 35,04.

* Produktenbörse. In Roggen war das Angebot wieder ver- bältnièrnätzig stark; ein Preisrückgang konnte aber durch Stützungen verbinden werden. Weizen war nicht so dringend angeboren, aber wenig gefragt; die Preise waren auch hier ge- balten. Hafer lustlos, desgleichen auch der Mehlmarkt. Auf­nahme der Julinotierungen erfolgt am 14. März.

Getreide und Qlsaaicn per 1000 Kilogramm sonst bei 100 Kilogramm in Deiche ntarf-

10. 3

9. 3

10. 3

9. 3.

Weiz., märk. pommersch

198-200

198-200

Weizkl s Bln

8,7 9.0

8,7-9,0

Roggkl f Bln

8.79,0

8.7-9.0

Rogg., märk

155-157

155-157

Raps

Braugerste

172 180

172-180

Leinsaat

guttergerfte

Sommergerste

163 171

163 171

Vikloriaerbs

21,0 24,0

21,0-24,0

kl Spelseerbi

19,0 21.0

19,0-21,0

Wintergerste

Fultererbsev

12.0 14,0

12,0 14,0

Haler. märk

126-129

126-129

Peluschken

12,0 13,5

12,0 13.5

pommer ich

Äckerbohnen

12 <i 14,5

12,0 14,5

westpreutz

Wicken

13,5-14,5

13,5-14,5

Weizenmehl

Lupine blaue

8.5 100

8.5 10,0

per 100 kg

Lupine aelbe

11,5 12,7

17,0 23.0

11,5 12,7

fr Berl br

Serradelle

17.0-23,0

inkl. Sack 23,5-27,2 23,5-27,2

Leinkuchen

10,7

10,T

Roggenmehl

Erdnutzkuchen

10,6

106

per 100 kg

Trockenschntzl.

8.7

8.7

fr B»rl br

Soyaschrot

9,3-10,3

9,3-10,3

inkl Sack 21,0-22.8

21,0-22,8

SfartoffelHod

Baumwollsaatkuchenmedl 5,00 Mark

Handelsrechtliche Lnferungsgeschäfle. Wetzen: März bis 212, Mai 215214,75: Roggen: März 169168, Mai 172,50172; Hafer: März 130-12950, Mai 135,50135,50.

Berliner Schlachrviehmarll. «Amtltchei Bericht) Bezahlt wurden für 50 Kilogramm in Mark: 10 3. 7. 3

Ochsen: 1 vollst ausgcmäst höchst, Schlachtw., >g ältere

2. sonstige vollfleischige

ältere

3. fleischige

4 geringe Kälber

Lullen: 1 jüngere, vollst., höchst Schlachtw

2. sonstige vollfleischige oder ausgemastete

3. fleischige

4. gering genährte

Kühe: 1 jüngere, fleischige, höchst. Schlachtw

2 sonstige vollfleischige oder ausgemästete

3. fleischige

4. gering genährte

Färsen: 1 vollst., ausgemäst., höchst. Schlachtw

2. vollfleischige

3. fleischige

Fresser: 1 mäßig genährtes Jungvieh

Kälber: 1. Doppellender bester Mast

2. beste Mast- und Saugkälber

3. mittlere Mast- und Saugkälber

4. geringe Kälber

Schafe: 1. Mastlämmer u.jg.Masth. (Weidemast)

2. Mastlämmer u. jg. Masthamm-l (Stallmast)

3. mittlere Mastlämmer, ältere Masthammel und gut genährte Schafe

Schweine: 1. Fettschweine über 300 Pfd. 2. vollst. Schweine v etwa 240300 Pfd. 3. vollfl. Schweine v etwa 200240 Pfd. 4. vollfl. Schweine v etwa 160200 Pfd. 5. fleisch. Schweine o. etwa 120160 Psd. 6. fleischige Schweine unter 120 Pfd.

7. Sauen

31

2830

26-27

2024

2728

2326

2324

2123

2629

2124

1622

3542

2835

1223

3334

3032

3638 3537 3335

3233

3437

3233

3031

2728 22-26 2829 26-28 2425 2224

25 2223 1720 1316 3031 2729 21-25 1723

4046 3040 1828

33-34

3032

42 4142 4041 3739 3536

37-40

«5

Auftrieb: 2369 Rinder, darunter 520 Ochsen, 652 Bullen, 1197 Kühe und Färsen, zum Schlachthos direkt 133 Rinder, 69 Auslandsrinder; 1889 Kälber; 3920 Schafe, zum Schlachthoj direkt 373 Schafe; 9526 Schweine, zum Schlachthof direkt 1154 Schweine. Verlauf: bei Rindern mittelmäßig; bet Kälbern ruhig, gute Kälber sehr knapp; bei Schafen gute Ware glatt, sonst ruhig, beste halbjährige bis 1 Mark über Notiz; bei Schweinen ruhig.

Getreide und Olsaaten per 1000 Kilogramm, sonst bei 100 Kilogramm in Reichsmark:

11 3

10 3

11. 3.

10 3.

Weiz., mark.

198-200

198-200

Weizkl f Bln

8,7-9.0

8,7-9,0

pommersch

-

Rogglt f. Bln

8,7-9,0

8,7-9,0

Rogg.. mark

155-157

155-157

Raps

Braugerste

172 180

172-180

Leinsaat

Funergerste

163 171

163-171

Vikloriaerbs

21,0-24,0 21.0-24,0

Sommergerste

kl Speiseerbs

19,0 21,0

19,0-21,0

Wintergerste

Futtererbsen

12,0 14,0

12,0 14,0

Haier. märk

126-129

126-129

Peluschken

12,0 13,5

12,0 13,5

pommersch.

Ackerbohnen

12,0 14,5

12,0-14,5

westpreutz

»

Wicken

13,5-14,5

13,5-14,5

Weizenmehl

Lupine, blaue

8,5 10,0

8,5-10,0

per 100 kg

Lupine, gelbe

11,5 12,7

11,5 12,7

fr Berl br

Serradelle

17.0-23,0

17,0-23.0

inkl Sack 23,5-27,2 23,5-27,2

Leinkuchen

10,7

10,7

Roggenmehl

Erdnutzkuchen

10,6

10,6

per 100 kg

Trockenschntzl.

8,7

8,7

fr B-rl br

Soyaschrot

9,3-10,3

9,3-10,3

inkl. Sack 21,0-22,8 21,0-22,8

Kariosfelflock.

Baumwollsaalkuchenmehl 5,00 Mark.

Handelsrechtliche Lieferungsgeschäfte. Weizen: März - 212, Mai 214,25214,50; Roggen: März 168-168 Geld, Mai 171,75-172,50; Hafer: März - bis 129.

* Berliner Butternotierungen. 1. Qualität 89, 2. Qualität 82, abfallende Sorten 75 Mark per Zentner, ,

Die K0MMunalwahlen in Fulda.

Ruhiger Gerlauf des Wahlsonntaqs. Bedeutend geringere Wahlbeteiligung gegen­über dem Borsonntag. Erheblicher Stimmenverlust der marxistischen Parteien.

Fulda, 13. März.

Nun ist auch der zweite Wahlkampf dieses Monats entschieden! Das preußische Volk hat die kommunalen Par­lamente neugewählt. Damit dürfte die Serie der Wahlen, nachdem im Reich und in Preußen klare Mehrheitsverhält­nisse zustande gekommen sind, hoffentlich auf längere Zeit abgeschlossen sein. Das Volk hat an der Wahlurne redlich seine Pflicht getan und wartet nun auf eine baldige Wen­dung des deutschen Schicksals zum Besseren. Möge sie bald eintreten!

Herrlichstes Vorfrühlingswetter gab dem gestrigen Tage sein Gepräge. Zu vielen Hunderten bevölkerten Spaziergänger von den frühen Nachmittagsstunden an die Straßen und Promenadenwege in den Anlagen und der näheren Umgebung der Stadt. Trotz der günstigen Wit­terung war die Wahlbeteiligung gegenüber den vorsonn- täglichen Wahlen relativ gering. Etwa 84 % der Wahl­berechtigten machten in der Stadt Fulda von ihrem Wahl­recht Gebrauch, während zur Reichstagswahl ca. 92 % der Stimmberechtigten an der Wahlurne erschienen.

Da ein so starker Rückgang der Wahlbeteiligung von den Mahlpropheten wohl kaum in Betracht gezogen wor­den ist, fielen die tatsächlichen Ergebnisse um so über­raschender aus. Die Stimmenzahlen, die die einzelnen Parteien erreicht haben, entsprechen daher kaum den all­gemeinen Erwartungen. Auffallend ist der Verlust der SPD. und der KPD., die etwa 50 % ihrer Stimmen zu Gunsten des Zentrums und bei der Stadtverordneten­wahl zum Teil zu Gunsten der Liste Mihm verloren haben. Der Stimmen-Verlust der Kampffront Schwarz- Wei ß - R o t dürfte außer auf die geringere Wahlbetei­ligung auf die Aufstellung der Evangelischen Einheitsliste zurückzuführen sein. Die Nationalsozialisten konnten, wenn man die geringere Weihlbeteiligung in Be­tracht zieht, ihre Stimmenzahl bei der Kommunalland­tagswahl relativ halten, während sie bei der Stadtverord­netenwahl ca. 600 Stimmen weniger erhielten, die der Evangelischen Einheitsliste und der Liste Mihm zugefallen sein dürften.

Die Auflösung der kommunalen Parlamente geschah, um auch hier wie im Reich und in Preußen eine Mehrheit für die hinter der nationalen Regierung stehenden Grup­pen zu schaffen. Dies ist in Fulda nicht erreicht worden. Nach wie vor hat das Zentrum eine absolute Mehrheit und zwar diesmal mit 19 von 32 Sitzen. Immerhin hätte das Ergebnis anders ausfallen können, wenn die an sich bedauerliche Zersplitterung einzelner Gruppen, die im Gegensatz zum Zentrum stehen, vermieden worden wäre.

Menn auch in Fulda keine Mehrheit für die hinter der Regierung stehenden Parteien erreicht worden ist, so werden trotzdem die Symbole des erwachten Deutschlands, die alte Flagge Schwarz-Weiß-Rot und das Hakenkreuz­banner, mit derselben Begeisterung begrüßt, und wün­schenswert wäre es, wenn neben den behördlichen Gebäu­den auch die Privathäuser an diesen 3 Tagen Flaggen­schmuck anlegten

*

Die Fuldaer Wahlergebnisse.

(Die Ergebnisse der Reichstagswahl vom 5. März sind in Klammern gesetzt.)

Zu der Stadtverordnetenwahl wurden von 17 818 Wahlberechtigten 14891 gültige und 77 ungültige Stimmen insgesamt abgegeben. Auf die einzelnen Par­teien entfielen: NSDAP. 3500 (4554), SPD 702 (1532), KPD. 540 (1230), Zentrum 8'293 (8717), Schwarz-Weiß- Rot 164 (525), Evangelische Einheitsliste 796 (), Liste Mihm 896 ().

Die Verteilung der 32 Sitze im Stadtparla­ment wird sich nach vorstehenden Zählen voraussichtlich wie folgt gestalten: NSDAP. 8 (seither 1), SPD. 1 (2), KPD. 1 (0), Zentrum 19 (20), Schwarz-Weiß-Rot 0 (0), Evangelische Einheitsliste 1 (seither Hess. Arbeitsgemein­schaft 3), Liste Mihm 2 (3).

Die Kommunallandtagswahl hatte in der Stadt Fulda folgendes Ergebnis: NSDAP 4136, SPD. 815, KPD. 664, Zentrum 9115, Schwarz-Weiß-Rot 446, Arbeiter u. Bauern 11, Staalspartei 57. Abgegeben wur­den insgesamt 15244 gültige und 60 ungültige Stimmen.

*

Die Ergebnisse der Stadtverordnetenwahl in den einzelnen Bezirken.

Stimmbezirk 1 (Stadtschloß, Zimmer 9):

NSDAP. 149, SPD. 15, KPD. 16, Zentrum 405, Schwarz- Weiß-Rot 8, Ev. 26, Mihm 31.

Stimmbezirk 2 (Stadtschule, Zimmer 17): NSDAP. 168, SPD. 17, KPD. 15, Zentrum 323, Schwarz- Weiß-Rot 4, Ev. 25, Mihm 19,

Stimmbezirk 3 (Stadtschule, Zimmer 10): NSDAP. 126, SPD. 27, KPD. 15, Zentrum 255, Schwarz- Weiß-Rot 10, Ev. 25, Mihm 36.

Stimmbezirk 4 (Oberrealschule):

NSDAP. 143, SPD. 13, KPD. 8, Zentrum 213, Schwarz- Weiß-Rot 9, Ev. 54, Mihm 35.

Stimmbezirk 5 (Institut St. Maria, Singsaal): NSDAP. 199, SPD. 32, KPD. 9, Zentrum 319, Schwarz- Weiß-Rot 12, Ev. 47, Mihm 22.

Stimmbezirk 6 (Institut St. Mariä, Spielsaal):

NSDAP. 198, SPD. 38, KPD. 4, Zentrum 367, Schwarz- Weiß-Rot 11, Ev. 26, Mihm 22.

Stimmbezirk 7 (Harmonie):

NSDAP. 146, SPD. 43, KPD. 28, Zentrum 302, Schwarz- Weiß-Rot 4, Ev. 30, Mihm 30.

Stimmbezirk 8 (Zur Bretterhalle"):

NSDAP. 121, SPD. 37, KPD. 8, Zentrum 251, Schwarz- Weiß-Rot 9, Ev. 32, Mihm 18.

Stimmbezirk 8a (Postkraftbetriebswerk):

NSDAP. 153, SPD. 29, KPD. 18, Zentrum 249, Schwarz- Weiß-Rot 1, Ev. 59, Mihm 62.

Stimmbezirk 9 (Kath. Gesellenhaus):

NSDAP. 126, SPD. 21, KPD. 30, Zentrum 299, Schwarz- Weiß-Rot 4, Ev. 19, Mihm 28.

Stimmbezirk (Landeskrankenhaus):

NSDAP. 157, SPD. 24, KPD. 11, Zentrum 346, Schwarz- Weist-Rot 6. Eo. 26. Mihm 21

Stimmbezirk 11 (Josephsheim):

NSDAP. 108 SPD. 26, KPD.' 11, Zentrum 328, Schwan Weiß-Rot 1, Ev. 49, Mihm 58. °'

Stimmbezirk 12 (Säuglingsheim):

NSDAP. 101, SPD. 46, KPD. 16, Zentrum 311, Schwam Weiß-Rot 10, Ev. 21, Mihm 65. *

Stimmbezirk 12a (Filzfabrik):

NSDAP. 143, SPD. 54, KPD. 54, Zentrum 159, Schwan, i Weiß-Rot 4, Ev. 14, Mihm 84. °'

Stimmbezirk 13 (Heilig-Geist-Hospital): NSDAP. 124, SPD. 70, KPD. 28, Zentrum 327, Schwan- Weitz-Rot 4, Ev. 21, Mihm 36.

Stimmbezirk 14 (Amtsgericht, Schöffensaal): NSDAP. 82, SPD. 35, KPD. 59, Zentrum 347, Schwa«. Weitz-Rot 8, Ev. 12, Mihm 43.

Stimmbezirk 15 (Amtsgericht, Zimmer 14 u. 15): NSDAP. 145, SPD. 15, KPD. 24, Zentrum 456, Schwan j Weitz-Rot 3, Ev. 5, Mihm 50.

Stimmbezirk 16 (Neue Domschule, Knabenklaffe 6): NSDAP. 62, SPD. 14, KPD. 51, Zentrum 484, Schwarz-1 Weitz-Rot 2, Ev. 7, Mihm 54. I

Stimmbezirk 17 (Neue Domschule» Knabenklaffe 7):

NSDAP. 99, SPD. 21, KPD. 26, Zentrum 446, Schwan- Weitz-Rot 2, Ev. 17, Mihm 48.

Stimmbezirk 18 (Neue Domschule, Knabenklaffe 8); NSDAP. 81, SPD. 13, KPD. 58, Zentrum 255, Schwan- Weitz-Rot 4, Ev. 32, Mihm 30.

Stimmbezirk 19 (Winfriedschule, Zimmer links): I NSDAP. 128, SPD. 15, KPD. 3, Zentrum 376, Schwan- | Weitz-Rot 13, Mihm 17.

Stimmbezirk 20 (Herz-Jesu-Krankenhaus): NSDAP. 142, SPD. 14, KPD. 17, Zentrum 392, Schwan | Weitz-Rot 10, Ev. 39, Mihm 16.

Stimmbezirk 21 (Windfriedschule, Zimmer rechts): NSDAP. 166, SPD. 14, KPD. 6, Zentrum 454, Schwan-1 Weiß-Rot 14, Ev. 49, Mihm 13. I

Stimmbezirk 22 (Deutscher Kaiser"):

NSDAP. 184, SPD 16. KPD 14, Zentrum 274, Schwan-1 Weitz-Rot 10, Ev. 63, Mihm 23. I

Stimmbezirk 23 (Finanzamt): NSDAP. 249. SPD 53 KPD 11, Zentrum 355, Schwan- | Weitz-Rot 1, Eo. 43, Mihm 33.

*

Zur Kreistagswahl

wurden im Landkreis Fulda von 43839 Wahlberechtigten | insgesamt 36 059 Stimmen abgegeben, die sich auf folgende Parteien verteilen: NSDAP. 10 088 (7 Sitze), SPD. 2204 (2 Sitze), KPD. 1099 (1 Sitz), Zentrum 22 604 (16 SltzeM Schwarz-Weiß-Rot 485 (keinen Sitz), Erwerbslos undM christlich-radikale Bewegung 170 (keinen Sitz), Neutrale» Liste für Landwirtschaft und Gewerbe 372 (keinen Sitz). I

Einzelergebuisse.

Bad Salzschlirf: NSDAP. 408, SPD. 17, KPD. 2, | Zentrum 581, Schwarz-Weitz-Rot 17.

Großenlüder: NSDAP. 103, SPD. 24, KPD. 12, Zentrum 925, Schwarz-Weitz-Rot 11.

Flieden: NSDAP 141. SPD. 123, KPD. 70, ZentrM» 856, Schwarz-Weitz-Rot 13.

Neuhof: NSDAP 240, SPD. 343, KPD. 19, Zent«» 882, Schwarz-Weitz-Rot 24, Nrutr. 17.

Petersberg: NSDAP. 195, SPD. 56, KPD. 30, BI trum 506, Schw.-W -R. 5, Erwerbsl. 45, Neutr. 13. I

Dipperz: NSDAP. 45, SPD. 2, KPD. 0, Zentrum K I Schwarz-Weitz-Rot 7.

Bachrain-Kiinzell: NSDAP. 167, SPD. 112, KPD. M Zentrum 491, S.-W.-R. 27, Erwerbsl. 40. Neutr. 1.

Horas: NSDAP. 184, SPD. 85, KPD. 115, Zent« | 480, Schw.-W -R. 11, Erwerbs!. 15.

Gersfeld: NSDAP. 705, SPD. 53, KPD. 6, Zent« | 129, Schwarz-Weitz-Rot 39.

Tann: NSDAP. 451, SPD. 131, KPD. 108, Zent«!

32, Schwarz-Weitz-Rot 19.

Hilders: NSDAP. 133, SPD. 4, KPD. 5, Zentrum ö5l Schwarz-Weitz-Rot 6.

Dalherda: NSDAP. 289, SPD. 148, KPD. 5, ZentE 1, Schwarz-Weitz-Rot 26.

Hettenhausen: NSDAP. 202, SPD. 103, KPD.

Zentrum 4, Schwarz-Weitz-Rot 47. | I 1

*

Die Kommunallandtagswahl im Landkreis Fulds- I ° NSDAP. 10 342, SPD. 2128, KPD. 1146, Zent«! 22 824, Schw.-W.-R. 416, Kampfgemeinschaft der Arb«! und Bauern 98, Staatspartei 52.

WMM

Der langatmige Stadtename.

Einige Kilometer nördlich der indischen Stadt ^rl -L bar liegt ein kleiner Ort, der den ebenso wohlklingender t langen Namen Veerapandianpattanam führt. Der Crt J wenn man den Angaben des Lokalblättchens glauben , »auf eine glorreiche Vergangenheit zurück und hat eine versprechende Zukunft". Seine Einivohner sind baM ihre Heimatstadt und ihren Namen nicht wenig wurde kürzlich in der Gegend eine neue Eisenbahn!"" gelegt, und auch Veerapandianpattanam sollte einen bekommen. Dieser wurde auch gebaut, trotzdem erhob gewaltige Entrüstung unter den Bewohnern des als Stationsbezeichnungen sahen sie nur die beideri L

Silben ihres langatmigen Namens angegeben. Was so» der vielversprechenden Zukunft werden, wenn ihr 0lor Name so verstümmelt und verschandelt wurde? Man Vorstellungen bei der Eisenbahnbehörde, die aber i blieben, wohl schon deshalb, weil das Bahnhofsgebäude groß genug war, um Platz für den vollständigen Nay ' bieten. Daraufhin wurde beschlossen, die Station e boykottieren, und die braven Inder machen lieber den I einem entfernteren Bahnhof, ehe sie eine Station i | die den Namen Veerapandianpattanam mißhandelt.

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