----- MsM-Frage, vb ZrgenWsMe Mckßnaymen gegen die süddeutschen Regierungen in Aussicht genommen seien, wird an zuständiger Reichsstelle erklärt, das hänge von den süddeutschen Ländern selbst ab.
Das Echo der Wahl.
Schulfrei!
Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, hat der Kommissar des Reiches für das preußische Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Bolksbildung, Rust, anläßlich der geschichtlichen Wende, die der überwältigende Wahlsieg der nationalen Front für Deutschland bedeutet, verfügt, daß an sämtlichen ihm unterstehenden Schulen Preatzens am Mittwoch. dem 8. März, der Unterricht ausfällt.
Der Zusammentritt des AeiOStaAes.
Der Reichstag hat nach der Verfassung spätestens am dreißigsten Tage nach der Wahl, d. h. am 4. April, zu- fammeuzutreten. Der Zeitpunkt der Einberufung hängt von der amtlichen Prüfung des Wahlergebnisses ab, die eine Reihe von Tagen in Anspruch nimmt. Die Einberufung soll aber so schnell wie möglich erfolgen. Möglicherweise wird man als Termin den 1. April, den Geburtstag Bismarcks, wählen. An diesem Tage ivürdc dann der Reichstag in Potsdam erstmalig zusammentreten. Es ist aber auch möglich, daß der Zusammentritt schon früher erfolgt.
Sowohl in der Reichstagsverwaltung als auch rm Büro des Preußischen Landtages haben sofort die technischen Vorarbeiten für die neuen Parlamente begonnen. Da beide Häuser bisher nicht dagewesene Rekordziffern aufweisen werden, ist man um die unverzügliche Beibringung der Personalien und der Lichtbilder der zahlreichen parlamentarischen Neulinge bemüht. Während man im Reichstag aus die Platzfrage kein besonderes G-Wicht zu legen braucht, da der Vollsitzungssaal ausgebrannt ist und die als Ersatz in Frage kommenden Gebäude — die Potsdamer Garnisonkirche, der Lange Stall in Potsdam und gegebenenfalls die Kroll-Oper in Berlin — eine genügend große Anzahl von Plätzen aufweisen, ist im Sitzungssaal des Preußischen Landtages eine Umstellung erforderlich. Der Saal, der gegenwärtig auf 425 Abgeordnete eingestellt ist, kann normalerweise, 450 Abgeordneten neue Sitzgelegenheit bieten. Es muß also für etwa 25 Abgeordnete neue Sitzgelegenheit geschaffen werden. Dies wird sich, wie seinerzeit im Reichstag, am besten dadurch ermöglich enlassen, daß man in den Hinteren Sitzreihen einige Pulte entfernt und an den so frei werdenden Stellen neue Sesiel unterbringt.
Alterspräsident des neugewählten Reichstages wird wiederum der nationalsozialistische Abgeordnete General Litzmann, der 83 Jahre alt ist, werben. General Litzmann, der auch Mitglied des neugewählten Preußischen Landtages ist. wird auch in diesem Parlament die Geschäfte des Alterspräsidenten führen.
Die Zusammensetzung des Reichstages.
Nach den Feststellungen beim Reichswahlleiter wird sich der neue Reichstag wie folgt zusammensetzen:
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei 288 Sitze
Sozialdemokratische Partei Deutschlands 120 Sitze Kommunistische Partei Deutschlands 81 Sitze Zentrum 73 Sitze
Kampffront Schwarz-Weitz-Rot 52 Sitze
Bayerische Volkspartei 19 Sitze
Deutsche Staatsvartei 5 Sitze
Deutsche Volkspartei 2 Sitze
Christlichsozialer Volksdisnfi 4 Sitze Deutsche Bauernpart« 2 Sitze
Weingärtnerbund 1 Sitz zusammen 647 Sitze
Das Wahlergebnis in prozenien.
Bei den Wahlen zum Reichstag und zum Preußischen Landtag erhielten di- Parteien die folgenden Hundertsätze der Gesamtstimmen leingeklammert die Ziffern der Reichstagswahl vom 6. November 1932 und der Landtagswahl vom 24. April 1932):
Reich
Preußen
NSDAP.
44,1
(33,1)
43,2
(36,3)
SPD.
18,8
(20,4)
16,5
(21,2)
KPD.
12,3
(16,9)
13,1
(12,8)
Zentrum
11,2
(11,9)
14,1
(15,3)
Kampffront
7,9
( 8,3)
9,3
( 6,9)
BVP.
2,7
( 3,1)
——
( -K
DVP.
1,8
( 1,9)
1,1
( 1,5)
Chr.-soz. Volksdienst
0,9
( 1,2)
0,9
( 1,2)
Staatspartei
0,8
( 1,0)
0,7
( 1,5)
Dt. Bauernpartei
0,2
( 0,4)
—
( -)
Württ. Weingärtner
0,2
( 0,3)
—
( -)
Hannoveraner
0,1
( 0,2)
0,2
( 0,3)
Polen
( -)
0,2
( -)
Die Mehrhettsverhältnisse im Reich:
Regierungsblock: 341 Mandate
Opposition: 306 „
647 Mandate.
Die Mehrhettsverhältnisse in Preußen:
Regierungsblock: 254 Mandate
Opposition: 220 „
474 Mandate.
Die Wahlbeteiligung im Reich betrug etwa 89 Prozent, in Preußen ebensoviel.
Die Zusammensetzung des Preuß. Landtages.
Der Preußische Landtag setzt sich nach der letzten amt
lichen Feststellung wie folgt zusammen: Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei 211 Sitze
Sozialdemokratische Partei Deutschlands 80 Sitze
Staatspartei 3 Sitze
Kommunistische Partei Deutschlands 63 Sitze
Zentrum 68 Sitze
Kampffront Schwarz-Weiß-Rot 43 Sitze Deutsche Volkspartei 2 Sitze Christlichsozialer Volksdienst 2 Sitze Hannoveraner 2 Sitze zusammen 474 Sitze
Hitlers Dank.
Berlin. Der Führer der NSDAP., Reichskanzler Adolf Hitler, hat der Reichspropagandaleitung der NSDAP, seinen Dank und seine Anerkennung für ihre im Wahllamps geleistete Arbeit ausgesprochen.
Zwei Kommunisten aus der Flucht erschossen.
Oberhausen. Zwei Kommunistensührer wurden bei einem Fluchtversuch aus dem Hofe des Oberhausener Realgymnasiums von Hilsspolizcibeamten erschossen. Nähere Einzelheiten sind nicht in Erfahrung zu bringen.
Das Ausland über das Wahlergebnis.
Paris.
Der Sieg namentlich der Nationalsozialisten hat in der französischen Öffentlichkeit seinen Eindruck nicht verfehlt. Die Tragweite des Wahlergebnisses wird von den Pariser Morgenblättern gebührend hervorgehoben. Das rechtsstehende „Echo de Par i s" spricht von einen! Triumph und einem eklatanten Sieg Hitlers. Die Koalition der Nationalsozialisten und der Dcutschnationalcn verfüge im neuen Reichstag über eine gesicherte Mehrheit. Die Linke sei siegreich und endgültig geschlagen. Der Berliner Berichterstatter des „I o u r n a I" erklärt u. a„ daß man einem nationalistischen Block gegcnüberstehe, der aus verschiedenen Volksschichten bestehe, aber homogen sei, weil er von den gleichen Forderungen beseelt sei. Die dem linken Flügel der Radikalsozialisten nahestehende „Rvpubliquc" erklärt u. a, seit dem Reichstagsbrand hätten sich die Ereignisse so schnell entwickelt, daß die Reichstagswahl nur die Bedeutung einer Episode in dem Kampfe um die Konsolidierung der neuen „Diktatur" habe. In Deutschland gebe cs nur noch drei Kräfte, die zählten: die Nationalsozialisten, den Stahlhelm und die Reichswehr. Ein Konflikt zwischen den beiden Teilen der deutschen Rechten würde einen Bürgerkrieg bebeuten. Die Reichswehr würde in diesem Falle den Ausschlag zu geben haben. Gegenüber der Tatsache, daß die Außenpolitik der neuen Regierung noch nicht genau feststellbar sei, behalte Frankreich nach wie vor seine Kaltblütigkeit. Es wünsche gegenüber den Deutschen die Politik des guten Nachbarn fortzusetzen, wie sie Roosevelt in seiner letzten Ansprache so glücklich definiert habe. Der „P a r i s M i d i" faßt das Ergebnis der deutschen Wahl in drei Tatsachen zusammen: Hitlers Sieg, kommunistische Niederlage, Stillstand der anderen Parteien. Da der Sieg ansteckend wirke, sei zu befürchten, daß das Zentrum, die Bayerische Volkspartei und die kleinen Mittelparteien sich der Harzburger Front anschließen würden. Hitler habe dann-die notwendige Zweidrittelmehrheit für eine legale Änderung der Verfassung. Außenpolitisch werde Deutschland gewiß nicht versöhnlicher werden. Man kenne seine Ansprüche auf den polnischen Korridor und die Gleichheit der Rüstungen. Niemand werde voraussehen, wohin die deutschen Wahlen vom 5. März Europa führen werden. Das sei eine Warnung für Frankreich, England und Amerika.
In einer Rede, die der Sozialistensührcr Löon Blum am Sonntag hielt, erklärte er u. a„ daß der Nationalsozialismus für Deutschland keine unmittelbare Kriegsgefahr darstclle. Er werde aber logischerweise auf die Aufrüstung Deutschlands hinarbeiten, die für die Nationalsozialisten ein Symbol der Freiheit und der Verjüngung sei. Die Gefahr liege darin, daß diese Bestrebungen zu einem Wettrüsten führen könnten. Man müsse Deutschland an der Wiederaufrüstung verhindern. (!)
London.
Der große Wahlsieg des nationalen Deutschland wird von der englischen Presse in großer Ausmachung gemeldet. „Ein größeres Deutschland, als die Welt jemals gesehen hat, wird aufgebaut werden", so schreibt der „Daily E x p r e ß". Überall werden die großen Siege der Nationalsozialisten unterstrichen. Der Sieg der nationalen Regierung wird vom „Daily Telegraph" als ein Erdrutsch nach rechts bezeichnet. Es sei klar, daß die Kommunisten zu tausenden zu den Nationalsozialisten abgewandert seien. „Daily Mail" weist besonders auf die „Eroberung" der sozialdemokratischen und kommunistischen Hochburg Hamburg hin. Dies sei eine noch größere Tatsache als das ganze Wahlergebnis.
In den Berliner Meldungen wird unterstrichen, daß die nationale Regierung nunmehr die Mehrheit des deutschen . Volkes hinter sich habe und damit fest und unerschütterlich im Sattel fitze. Diese deutsche Wahl, so schreibt die liberal« „News Chroniel e", unterstützt den Glauben, daß viel gesunder Menschenverstand in Deutschland ist.
In London ist übrigens berechnet worden, daß, wenn man das englische Wahlsystem, bei dem die Konservativen mit etwa 54 Prozent aller Stimmen 76,5 Prozent aller Sitze im Unterhaus erhielten, auf die deutschen Ver- Hältnisie übertragen würde, die deutschen Regierungsparteien rund 80 Prozent aller Sitze im Reichstag, also ganz wesentlich mehr als die zu einer Verfassungsänderung notwendige Aweioritt-lmehrheit erhalten hätten.
Newysrk.
Obwohl in den Vereinigten Staaten die Bankenkrise natürlich das Hauptinteresse beansprucht, widmen die maßgebenden Blätter den deutschen Wahlmeidungen doch großen Raum; die franzosenfreundliche „New Bork Herald- Tribune" versucht nachzuweisen, daß der Sieg der Rechtspartei bei weitem nicht den nationalen Hoffnungen entspräche. Ommerbin wird jedoch anerkannt, daß der Ausdruck der olksntrinung bemerkenswert frei und deutlich sei.
Warschau.
Die polnische Presse hat auch diesmal an einen Sieg Der nationalen Regierung nicht glauben wollen und ihn zum mindesten als recht problematisch bezeichnet. Deshalb am heutigen Montag eine gewaltige Überraschung; allgemein wird das große Anwachsen der nationalsozialistischen Stimmen hervorgehoben, was vor allen Dingen auf ganz neue Stimmen v»n etwa sechs Millionen zurückgeführt wird.
Wien.
DaZ christlichsoziale „W teuer M o n t a g b l a t t" schreibt unter dem Titel: R echt ssieg in Deutschland! Das deutsche Volk hat rechts gewühlt, ganz unzweifelhaft und eindeutig. Es ergibt sich aus den Wahlergebnissen, daß die marxistischen Parteien eine Zweidrittelmehrheit gegen sich haben, wenn es sich um grundsätzliche Fragen in dieser Richtung handelt. Der Kamps gegen den Marrismus ist also schon heute nach der Wahl des deutschen Volkes formell ent- schieden, und es handelt sich also nunmehr darum, die Folgen aus der ganz klaren und unzweideutigen Stimmenabgabe der Wähler zu ziehen. Im nationalsozialistischen „Kampfruf" nimmt der österreichische Gauleiter Frauenfeld zu dem Wahlergebnis Stellung. Er sagt u. a.: Die Stunde ist für Österreich überaus ernst. Mögen diejenigen, die sein Geschick noch krampfhaft in Händen halten und sich vergebens dagegenstemmen, dem großen geschichtlichen Geschehen Einhalt zu gebieten, dies erkennen. Man möge sich aber hüten, durch lächerliche Versuche eines Präsidialkabinetts und ähnliche Iahrmarktsbudensitze sich um Neuwahlen herumzudrücken. Unsere Langmut ist erschöpft, und wir warnen die Herren! Österreich kann und darf nicht abseits stehen!
Rom.
Der Sieg der nationalen Parteien bei den Reichstags- Wahlen sindet bei der italienischen Presse ein begeistertes Echo: Die deutschen Wahlen bilden das Tagesgespräch Roms. So betont der „Messaggero", nachdem diè rote Hydra zermalmt, die politisierenden Intriganten und Parteigeister unschädlich gemacht seien, werde der nationalsozialistische Kanzler ohne Behinderung durch ein feindseliges Parlament an die vielfachen Aufgaben herangehen können, die in Deutschland zu lösen seien. Aber die 17 Millionen Hitlerstimmen und die drei weiteren Millionen der Deutschnationalen und Stahlhelmer gäben doch den Anlaß zur Feststellung, daß Deutschland eine ‘ von keiner parlamentarischen Alchimie mehr zu verwischende Erklärung abgegeben habe.
*
Die Presse der Reichshaupistadi.
Von der Berliner Preße interessiert vor allem, was die Gegner der Reichsregierung zum Wahlausgang sagen. Das führende Zentrumsblatt Berlins, vie Germania, stellt an die Spitze ihrer Ausführungen die Behauptung, der Kampf der Regierungsparteien um hie Mehrheit wäre aus- sichtslos gewesen, wenn der Wahlkamps „einen normalen Verlaus" genommen hätte. Aber drei Dinge hätten diesem
Kampf eine besondere Wendung gegeben: einmal der m im Reichstag, der Die Nichtwähler mobilisiert hg^ die Benutzung des Rundfunks und anderer amtlicher'«»^ zur Propaganda und schließlich die starke An zieh „7"^ krafr, Die leve neue Macht aus das politische Treibhol, übt In Den weiteren Ausführungen beschäftigt sich das mit den Gegensätzen zwischen Den Regierungsparteien' ar11 das linksdemokratische Berliner Tageblatt bebaut 4 der Erfolg sei durch die Ari errungen worden, mit herrschende Regime Den staatlichen Apparat für sich cinnri habe. Die demokratische V o s s i s ch e Zeitung stellt daß den Nationalsozialisten zum erstenmal ein wirkliche (C bruch in Die Linke gelungen sei Alle Voraussetzung,,,- eine ft e 11 g e R e^ i erungsarbcti seien nun aeaoi,? Die niittelparteiliche Deutsche A l l g e m e i n e Z e j > schreibt, diese Wahl bedeute das- Ende des demokraii^ parlamentarischen Staates. Die Entwicklung sei in erst Linie der Arbeit und Der Persönlichkeit des Kanzlers in J danken. Die agrarische Deutsche Tageszeit«? schreibt, der Wahltag habe Die Bestätigung gebracht, daß w uns in einer n a t i o n a l r e v o l u t i o n ä r e n Periode? finden; das Blatt sordert das Zusammenschmelzen * Staatsbewußten zur Einheit der Nation.
Stimmen aus dem Aeichs.
Die Äußerungen der Blätter im ganzen Reich zeigen * heitlich, daß man sich überall der außerordentlichen Bedeutn»! dieser Wahl für die innen- und außenpolitische Entwich» bewußt ist. .
Die Hamburger Nachrichten sagen, das WahlcrM bedeute Ruhe und Ordnung im Innern und Festigkeit m außen; das Hamburger Fremdenblatt erklärt, die Nrn £ Notverordnungen sei nun abgeschlossen Die Weserzemi in Bremen betont, daß die Schlüsselstellung des Zenti« zertrümmert sei
Die Rheinisch-Westfälische Zeitung in Essen schreibt,;, Kamps gegen den Marxismus ist noch nicht beendet, ab« L1 Bahn für die nationale Tat ist nun frei. Das Essener M trumsblatt Die Volkszeitung fragt, ob man dem ZentijiM nicht eine negative Haltung zum jetzigen Kabinett erf^e könnte.
Das Kölner Zentrumsorgan, die Kölnische M zeitung, schreibt Den Erfolg der Nationalsozialisten der herrschung des Rundfunks zu, das habe ein monströKMW gewicht gegeben. Die volksparteiliche Kölnische ZciM^ Dauert, daß an dem Erfolg der Regierung das nationale Bürgertum nicht stärker beteiligt ist Die Mehrheit j« mit Hilfe des Nichtwählerheeres errungen worden
Die demokratische Frankfurter Zeitung schreibt, d« nationalsozialistische Bewegung hat auf legalem bemohi tischen Wege Die Macht übernommen. Die volksparmlichs Frankfurter Nachrichten klagen über die erneute Nicderlq der Volkspartei
Die M ü n ch e n e r Neuesten Nachrichten schreiben, es |i das erstemal, daß Regierungswahren im eigentlichen Sim unter Einsatz Der verfügbaren Propagandamittel durchgeh wurden; der Erfolg gebe ihnen recht. Die Münchener Zeim mahnt Die Reichsregierung, nicht zu vergessen, daß das W aus Ländern bestehe
Der Bayerische Kurier, das Organ Der bayerischen St gierung und Der Bäuerischen Volkspartei, meint, der Stimm zuwachs Der NSDAP sei auf „die starke Teilnahme » Reichsdeutschen aus dem umliegenden Ausland" zunch führen. Im übrigen ist das Blatt wegen einzelner Gritti niste in Wahlkreisen, wo die Bayerische Volkspartei Peil« erlitten hat, besorgt Die sozialdemokratische Münchener P schreibt, das deutsche Volk sei bei der Wahl in einen pol tischen Taumel versetzt worden.
Die Dresdener Nachrichten nennen den Wahlausß« ein Ereignis von historischer Bedeutung. Der Dresda Anzeiger wünscht, daß sich die ictzige Mehrheit nicht nur 6 hält, sondern vergrößert Das Dresdener NSDAP. M Der Freiheitskampf stellt fest, daß die kurze Regieriinztzl des Kabinetts der nationalen Konzentrarion genügt habe,« dem Volke die Augen zu öffnen.
Oie Kampffront Schwarz-Weiß-Roi.
Ober die Beurteilung des Wahlausgangs in K Kreisen der Kampffront Schwarz-Weiß R o i um richtet das führende Organ der bürgerlichen Rechte, Berliner Lükalanzeiger, in einem Artile! der Spitze des Blattes. Der Artikel beginnt:
„Die kühnste Hoffnung der Nationalsozialisten der mir mit ihnen verbündeten Kampffront Schwarz-^ Not ging dahin, es möchte ihnen zusammen gelinget Reich und in Preußen mit 51 Prozent der Wählers Mandate eine absolute Mehrheit zu erringen. Diese M Hoffnung ist im Reich und in Preußen mit 52 W aller bei einer ungeheuren Wahlbeteiligung abgege* Stimmen klar und unzweideutig erfüllt. Das ist der« andere in den Schatten stellende große und großartigei schichtliche Erfolg eines einzigartigen Wahltages."
Dann weist der Artikel auf den Erfolg des Nasi! nalsozialismus hin, der mit dem leidenschastu Schwung seiner Werbung Millionen von NichtwM und zweifellos eine erhebliche Zahl von fommunifti^ Wählern für die nationale Einheitsfront mobilflcB habe. „Daneben", so heißt es weiter, „ist der Erfolg? Kampffront Schwarz-Weiß-Rot an sich! bescheiden zu nennen. Sie hat aber eine absolute N> menmehrheit erreicht und die in Verhältniszahlen ® gedrückte prozentuale Stärke der Deutschnationalen hauptet. Vor allem aber ist nur zusammen mit ihr absolute Mehrheit der nationalen Front gegeben. und die gerade im nationalen Bürgertum ruhenden > lichen und moralischen Kräfte machen sie uneiilW1 und ihre Stellung mitentscheidend und unabhänglg11 allen parlamentarischen Handelsgelüsten der Mitte. - wer mochte jetzt an Parteien denken. Um Deusini geht es. Und Deutschland hat gesiegt." Zum betont der Artikel: „Die Verbündeten in der Nâtiou Einheitsfront haben nebeneinander und für el» der gekämpft. Nun ist es ihre Aufgabe, 'uitclN der zn arbeiten. Eine Sache des guten und r Willens. Wir haben das Wort der Führer, v und Hugenbergs, Görings und Papens, 8^ Seldtes, daß es an ihm nicht fehlen wird. Es und Möglichkeit zu sichern für deutsche Arbeit. EM von nationalgeschichtlicher, weltpolitischer Bedem« ■ errungen. Ihn politisch, wirtschaftlich, soziah bis zumAetzten Atemzug, auszunutzen, ist das Pro» kommender Jahre. Es ist ân uns, dafür Zu sorgo^ es auch von diesem Tage einst heißen wird: .Von heute geht eine neue Epoche bei Weltgeschichte aiu-
Hugenberg an die O^VP
Dr. Hugenberg hat an die Landesverbands Kreisvereine der Deutschnationalen Volksparter - Aufruf veröffentlicht: • .
Die Wahl hat der nationalen Negierung die ^ heit gebracht! Im Reich und in Preußen Möglichkeiten für eine durchgreifende Aufbauar