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Zur Störung der Siuiigarier Kauzlerrede.

Das Ergebnis ver Untersuchung.

Zu der Störung der S t u t 1 g a r t e r Rundf u n f * rede des Reichskanzlers am 15. Februar teilt das Reichs- postmlnisterium amtlich mit: Die Untersuchung bat er* geben, daß die Maßnabmen des Delcgrapbenbauamles Stuttgart zur Sicherung der Rundfunkübertragungs- leitung nicht a u s g e r e i ch 1 haben. Das beteiligte Personal des Bauamtes ist zurechtgewiesen und der ver­antwortliche Amtsvorsteber, O b e r p o st d i r e k t o r M ö s s t n g e r , aus dienstlichen Gründen auf ein anderes Amt versetzt worden. Gegen den Referenten der Ober- postdirektion Stuttgart, P o st v a ii r a 1 Feucht, und den technischen Betriebsleiter des Südfunks, Dr Ko f c s , bat die Untersuchung nichts Belastendes ergeben. Beide haben ihre Dienstgeschäfte wieder ausgenommen.

Bündische ^ron^ gebildet.

Zum Zwecke des gemeinsamen Vorgehens in Volks- u n d iv e h r p o l i t i s ch e n Angelegenheiten haben sich folgende Bünde unbeschadet ihrer Eigenständig­keit zu einer »Bündischen Front" Zusammen- geschlossen: Adler und Falken, Bund der Geusen, Bund deutscher Kolonialpfadfinder, Christdeutsche Jungscharen, Deutsche Pfadfinderschaft, Deutscher Kreis, Deutscher Pfadfinderbund, Reichsschaft deutscher Pfadfinder, Wan­dervogel Deutscher Bund. Mit den beiden Freischaren und den in der Hochschulpolitischen Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossenen studentischen Verbänden besteht ein Arbeitsabkommen Desgleichen wird mit Hündisch ge­richteten Jungbauernschaften und Arbeitergruppen eine enge Zusammenarbeit angebahnt. Der Anschluß weiterer Bünde, Gruppen und Kreise steht bevor Au Sachauf­gaben werden u. a in Angriff genommen: Einsatz des hündischen Arbeitsdienstes für Zwecke der Landesbe- festigung und zum Aufbau von- Wehrsiedlung in den Grenzgebieten: Beschickung und hündische Gestal­tung des Werkhalbjahres für Abiturienten.

HLuerübsrfälle.

Ein SA-Mann erschossen, zwei schwer verletzt.

In K ö l n wurden, wie der Regierungspräsident mit- teilt, zur Nachtzeit Nationalsozialisten, die von einer Ver­sammlung heimkehrten, von Angehörigen der KPD. be­schossen. Der SA.-Mann Johann Winterberg erhielt einen Bauchschuß unbjnMt? dem Krankenhause zugeführt werden. Fünf beteiligte Kommunisten wurden festgenom­men. In der Straße Unterkahlenhausen wurde ein SA.- Mann bei einem Überfall durch Kommunisten durch einen Beinschuß schwer verletzt. An der Ecke Hansaring-Kümp- chenshof wurde der SA.-Mann Walter Spangenberg aus dem Hinterhalt beschossen. Mit einem schweren Bauch­schuß mußte er ins Krankenhaus gebracht werden, wo er kurz nach der Einlieferung starb. Mehrere verdächtige Kommunisten wurden festgenommen.

In Dortmund-Mengede kam es zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten, insgesamt etwa 50 Personen, zu Schlägereien, die das Eingreifen von ^PrN tmivcmi1 iu» nviweitbU machten.' ErnineZeick ckpüter wurden auf die gleichen Beaniteu plötzlich 20 Pistolen­schüsse abgegeben, die aber zum Glück ihr Ziel verfehlten. Als Täter vermutet man dw kommunistischen Gegner der Polizei, die vorher an der Schlägerei beteiligt waren.

Ein Jahr Gefängnis für Jro'at.

Das Schwurgericht beim Landgericht HI in Berlin verurteilte den ehemaligen BVG.-Direktor Fritz Bro- lat unter Anwendung des Milderungsparagraphen 157 des Strafgesetzbuches wegen Meineides zu einem Jahr Gefängnis und zwei Jahren Ehrverlust. Den Haftbefelst gegen Brokat hielt das Gericht wegen Flucht­verdachts aufrecht.

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sind noch mächtiger. als ich geglaubt hatte Wäre ich heute frei. Renate io hätte ich das Recht jilles zu er- gründen und um sie zu kämpfen, wenn sie an dem unschuldig sind, was mich damals, und Sie jetzt, w aus dem Gleichgewicht brachte. Vielleicht gäbe die Wahrheit mir mehr Ruhe vielleicht auch das Gegenteil! Aber das Wissen um die Pflicht gibt stets Ruhe und Gleich­gewicht! Danach müssen mir streben! Wenn Sie glauben. Ihrem Manne gegenüber keine Pflichten zu haben ich könnte es wohl verstehen unter, der einen Voraussetzung! Aber Sie haben iolch ein süßes kleines Mädchen. Renate! Es gleicht Ihnen, und ich hörte heute morgen, wie schmerzlich Sie das Kind gestern gesucht haben! Lassen Sie das Kind nicht auch darunter leiden, was ich nehme es an ohne Ihre Schuld geschah. Lassen Sie das Kind Ihr Glück fein, wie es bis heute Ihr Glück gewesen ist! Unser Wiedersehen war hart; aber nicht ganz umsonst! Es nahm viel von dem Mißtrauen und der Bitterkeit aus meiner Seele, die seit jenem Tage mich lenkten, als ich hinter Englands Gittern erfuhr, dâß ich Sie für immer verloren hatte!-

Ich küsse Ihre Hände, als Ihr ergebener

Klaus Behrens."

Diesen Brief gab Frau Renate der Freundin zu lesen. Eva-Marie ergriff deren blasse Hand und bat, doch nicht mehr davon zu sprechen, sich nicht aufzuregen.

Aufregen? Evalein, du weißt ja nicht, wie wohl das tut, sich einmal die Seele frei zu machen! Schon jetzt ist mir besser, denn einmal mutzte alles gesagt sein, damit es mich nicht erdrückt Als ich heimkam von jenem Erholungs­aufenthalt an der See, jammerte Klein-Gerti gleich nach ihrem Papa. Er hat eine an Abgötterei grenzende Liebe für sein Kind, der Gerti sich nicht verschließt. Wo hätte ich auch zunächst hingehen sollen? Die Kleine sehnte sich so nach ihm! Vielleicht, weil die Mutter wenig Sinn mehr hatte für ihre kindlichen Gedanken, für ihr Spiel

Ich trug mich mit der festen Absicht, Karl Andresen zu verlassen, aber nach Hause mußte ich erst. Im silbernen Kästchen in meinem Schreibtisch verwahrt, war alles, was ich noch von Klaus besaß Seine Briefe! Mein Tage­buch! Die kleinen Erinnerungen, die er mir von feinen Fahrten mitgebracht, die mir tausendmal kostbarer sind, als die Perlen und Juwelen Karl Andresens.

Und in dies kleine Tagebuch schrieb ich Briefe an Klaus, als ich ihn verloren glaubte Jede Stunde, in welcher der Schmerz um ihn zu groß wurde sind die Sehnsucht zu heiß. Das hat mich damals vor der Verzweiflung bewahrt Ich habe auch an dem Tage, an dem ich Karl Andresen auf lein und seiner Mutter Drängen und Bitten erhörte, an den

Totgeglaubten geschrieben, wie ich mich gewöhnt hatte, ihm olle Gedanken mitzuteilen Da steht es klar, daß weder Liebe noch Sehnsucht nach Andresens Reichtum die GründeMU, yctzc MW, â" M fern son-MküstM MMMmW meines ?H DM Ihr Benehmen dsm Skat

AM AMm Ler VchlMen Schulen.

Der Übergang in Preußen.

Der Beschluß, die weltlichen Schulen in Preußen abzubauen, ist vielfach dahin verstanden wor­den, daß diese Schulen ab sofort aufgelöst werden sollen. Das ist nicht der Fall. Die amtliche preußische Verlautbarung hat ausdrücklich davon gesprochen, daß der Abbau der sogenannten weltlichen Schulen in die Wege geleitet werden soll. Wie verlautet, ist dies so gedacht, daß keine neuen Klassen mehr eingerichtet werden sollen, so daß theoretisch in spätestens sieben Jahren die Schulen aufhören würden, zu bestehen. Es wird auch mit einem vielfachen freiwilligen Übergang zu den Kon­fessionsschule« zu rechnen sein. Die von konfessioneller Seite geäußerte Befürchtung, daß bei einer Auflösung der weltlichen Schulen die in ihnen erzogenen Kinder für die Konsessionsschulen, in die sie umgeschult werden müßten, eine Gefahr bedeuteten, ist somit unbegründet. Der Erlaß über den Abbau der weltlichen Schulen steht noch aus.

Verbot von Zrutrumszeitmlgcn im Rheinland.

Koblenz. Die Pressestelle des Lbcrpräsidiums teilt mit: Wegen Bcschimpwng und böswilliger Ve'öchtliKmachimg des Reichskanzlers und der Reichsregierung -nd die Tages­zeitungen Deutsche Reichszeitung tit Bonn und Herzogenrather Zeitung in Herzogenrath, Kreis Aachen, am drei Tage und die Wochenzeitung Junge Front in Düsseldorf auf drei Wochen verboten worden.

Furchtbarer Schneesturm in England.

Vier Todesopfer.

Über ganz England wütete ein orkanartiger Schnee- fiurm, wie man ihn schon seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat. Nach den bisher vorliegenden Meldungen hat der Schneesturm vier Menschenleben gefordert.

überall gab es große Verkehrsstörungen. Viele Straßen waren bis zu zwei Meter Tiefe eingeschneit. Vom Sturm überraschte Autofahrer mußten freigeschaufelt werden. In Westengland und Wales wütete der Schnee­sturm ununterbrochen 14 Stunden lang. Manche Ort­schaften wurden vollkommen von der Umwelt abgeschnit­ten. Der ganze Eisenbahnverkehr geriet in eine heillose Verwirrung. Die Telegraphen- und Signaldrähte wurden auf weite Strecken zerstört. Hunderte von Tele­graphenstangen stürzten auf die Eisenbahngleise und hielten die Züge auf.

Nah UN- Fern

O Der Dortmunder Raubmöder Scheer hatte noch sechs Raubmorde vorbereitet. Der in Dortmund verhaftete Verbrecher Scheer, der mit zwei Komplicen drei Raub­morde begangen Hai, hat vor dem Untersuchungsrichter gestanden,'daß er in sechs weiteren Fällen Raubmorde an Frauen in allen Einzelheiten vorbereitet hatte; sie seien nur an unvorhergesehenen Zwischenfällen gescheitert.

O Ein Auto rast in eine Menschenmenge. Als in Kre­feld die SA.-Kapelle einem Kameraden ein Ständchen brachte, fuhr, wie der Krefelder Polizeibcricht meldet, ein Personenauto in rasender Geschwindigkeit in die Zuhörer­menge. Während ein SA.-Mann mit einem Armbruch davonkam, wurde ein anderer etwa 800 bis 1000 Meter weit fortgeschleift. Er blieb mit einem schweren Schädel­bruch liegen. Trotzdem Polizeibeamte auf das Auto mehrere Schüsse abgaben, konnte der Wagen nicht zum Halten gebracht werden. Ein Überfallkommando nahm sofort in Autos die Verfolgung des Täters auf und stellte ihn auch bald. Es bandelt sich um einen erwerbslosen Autosvürer aus Düsseldorf.

O We^en Vertriebes von Falschgeld verurteilt. » Vor einer Hamburger Strafkammer standen 13 Personen unter der Anklage des Vertriebes von Falschgeld. Zwei An­geklagte wurden zu je drei Jahren Zuchthaus verurteilt, sechs zu Gefängnisstrafen bis zu drei Jahren. Die übrigen Angeklagten wurden freigesprochen. ,

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armgemoröenen Lebens. Vielleicht auch Schutzbedürfnis. Und die Resignation denn Klaus war ja nicht mehr. glaubte ich doch damals! Immer hatte ich die Absicht nach jenem Süfammentreffen an Klaus zu schreiben ein Wiedersehen mit ihm zu erzwingen Aber es kam nicht dazu. Denn die Krankheit begann! Ich kam zur Operation in die große K'inik und als ich endlich wieder nach Haust Durfte, waren viele Monate vergangen Oft war mir in Der Klinik der Gedanke gekommen. Klaus an mein Krankenbett zu bitten, um ihn noch einmal zu sprechen! Denn der Brief sagt wohl, trotz der guten Worte, deutlich genug, daß Klaus nicht so ganz an mich glaubte, wie einst. Daß er noch an mir zweifelte und Dieser Gedanke quälte mich unsagbar!"

Die Sonne schien warm, und Renate schwieg einige Augenblicke wie um sich zu erholen Schwester Elisabeth kam eben von ihrem Ausgang zurück mit strengem Gesicht und lauernden Augen. Sie blickte forschend auf die beiden Freundinnen.

Es ist Zeit, gnädige Frau, die Medizin zu nehmen!" mahnte sie.

Ich will aber nicht!" trotzte die Kranke, ärgerlich über die unerwartete Störung.

Es ist meine Pflicht, sie Ihnen pünktlich zu reichen!" entgegnete die Schwester mit einer Stimme, die keinen Widerspruch dulden wollte. Sie träufelte die Medizin in einen kleinen Löffel und reichte Renate ein Glas Wasser.

Nehmen Sie jetzt ein, gnädige Frau! Die Damen können sich ja dann' weiter unterhalten, wenngleich ich der Ansicht bin, daß aufregende Gespräche durchaus nicht ange­bracht sind " Sie hielt den Löffel dicht vor Den Mund Der Kranken. Renate schluckte widerwillig die Tropfen. Sie war böse auf die Pflegerin.

Immer diese Bevormundung, wo es ohnehin keine Hei­lung gibt! Die letzten Tage sollen mir wohl noch verbittert werden? Nichts, nichts wird mir gegönnt! Ihr ewiges Be­fehlen, Schwester Elijabeth, regt mich viel mehr auf, als wenn ich mich den ganzen Tag mit Fräulein von Diemen unter- halte!" .. _

Das mag der Arzt feststellenl" versetzte eisig Die Pflegerin. Ich sehe, wie schlecht Ihnen Diese Unterhaltung bekommt!

Frau Renate schlug die Röte ins Gesicht.

Gehen Siel" verlangte sie zornigSie regen mich aus!

Bitte, Schwester, gehen Sie doch endlich," bat nun auch Eva-Marie. Sie ängstigte sich um Renate.Sie sehen doch, die gnädige Frau hat mir etwas zu sagen!"

Ausgerechnet Ihnen!" zischte die Pflegerin. Ihre Augen funkelten Eva-Marie böse an.Der Kranken ist strengste

Ruhe verordnet!"

Da wies Eva-Marie sie mit einer vornehmen aber be­stimmten Handbewegung hinaus.Die gnädige Frau wünscht, mich allein zu sprechen. Schwester Elisabeth! Ich würde mich entfernen, ohne eine Szene zu machen, wenn es umgekehrt der Fall wäre. Und ohne Empfindlichkeit!"

gekehrt der Fall wäre. uno oyne Gmpnnonmreut ,Jch gehe ja schon!" sagte die Pflegerin beleidigt, muß Ihr Benehmen frâm Skat melden,"

0 Selbstmord des Rendanten des dänischen Fliriin, lorps. ' Grö'W ' Mfsehm 'frregir in "Kvpenstagen ' de? Selbstmord des MrrDcrntcTt des militärischen Fliegerkorps A. S. Andersen, um so mehr, als in den nächsten Saga eine Kaffenrevision stattfinden sollte. Andersen, ein Mann von 50 Jahren, war im Fliegerkorps sehr angesehen- durch seine Hände ging jährlich mindestens eine Million Kronen. Er hat sich durch einen Schuß in die Stirn ba§ Sieben genommen.

O Todesstnrz eines tschechischen Militärfliegers. In der Nähe des Flugplatzes von Königgrätz verunglückte der Feldpilot Franz Bauer vom 4. tschechischen Fliegerreqj- ment tödlich. Die tschechische Presse zeigt sich beunruhigt darüber, daß innerhalb von vier Tagen zwei Flieger töd­lich verunglückt sind.

O Der Oberpostdirektor von Sofia von einem ent­lassenen Briefträger ermordet. Der Oberpostdirektor von Sofia, Stefan Iwanow, wurde von einem entlassenen Briefträger ermordet. Der Briefträger, der Vater mehrerer Kinder ist, suchte den Direktor in seinem Amts­zimmer auf und verlangte Aufklärung über die Gründe seiner Entlassung. Im Verlauf der Unterredung zog er ein langes Messer hervor und versetzte dem Direktor zahl­reiche tödliche Stiche in den Kopf. Der Mörder verließ darauf die Hauptpost. Ein Postbeamter, dem die blut­bespritzte Kleidung des Briefträgers auffiel, veranlaßte die Festnahme des Mörders.

Gewinnauszug

5. Klasse 40. Preußisch-Süddeutsche Staats-Lotterie.

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

16. Ziehungstag 25. Februar 1933

3n der heutigen Vormsttagsziehung wurden Gewinne über 400 M, gezogen

6 Gewinne zu 5000 M. 165785 297373 336267

24 Gewinns zu 3000 M. 58103 62437 79613 108905 120525 140044 178962 220017 244601 321408 341957 361704

50 Gewinne zu 2000 M. 5019 8644 24205 30687 53880 67850 98639 127931 131239 131341 137489 149865 153687 154589 158780 228814 241973 293496 310409 310611 326657 329694 351752 373287 398251

106 Gewinne zu 1000 M. 1970 5131 8507 22678 32197 37219 40678 45523 48822 94302 95753 109577 116924 123374 125335 127709 144260 146330 158741 160886 168487 187485 195160 195548 198561 207153 216092 237099 244455 254945 257858 269621 283086 288655 289485 291782 300278 309863 323057 323615 338296 348716 356507 362032 362163 364157 366049 378818 382600 389638 392008 396438 3S6o98

Gewinns zu 500 M. 2869 3920 6266 7330 17272 33723 37387 42979 44499 45432 46593 50520 54795 57674 58417 68171 68475 7o196 76320 83657 85072 85780 86985 96865 96918 98943 109232 114411 119140 131962 136171 140328 146341 149712 150405 151614 151712 170076 176776 1 79046 180091 182889 184555 190204 190854 193482 197878 201904 202415 204-363 210859 215580 224796 225929 229564 230640 230746 241074 245480 248415 250330 256040 257799 258572 258858 259892 260261 260832 264067 272741 273779 274449 274464 277156 290880 297013 298882 3056S1 308313 3091 10 309278 315555 319296 324096 325000 327011 327916 330939 333338 334343 338237 345108 352389 354554 356941 361691 361911 362269 366392 368880 372672 375825 376057 382656 386526 388636 393372 396670

In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

2 Gewinns zu 50000 M. 318139

4 Gewinne zu 10000 M. 155963 158377

6 Gewinns zu 5000 M. 46935 205327 253787

12 Gewinne zu 3000 M. 52840 112220 199620 258525 309951 333201 Gewinns zu 2000 M. 21747 51135 56317 57054 61234 61419 ?9§§2«85658 83761 89210 1 05041 114799 116763 118601 129928 33365? 359787 382721 174474 181971 234819 238267 246881 333349 1,6 Gewinn- 8U 1000 M 1532 1588 11532 16938 21764 23066 27366 32837 44683 48231 53610 61585 63508 64129 71018 97549 106104 109883 117200 118861 129198 1 29853 1 31442 1 34803 149803 188°26 160338 163795 164844 170451 171532 174575 178210 214289 242795 243466 24o801 25 2 0 2 0 2 7 0 5 8 5 2 7 6 9 9 6 2 7 89 1 3 286302 34?189 379341 381457 390777 394878 322063 325979 328821 3403,6

3410 5679 9322 9377 12168 26177 31190 ?nnoL3?Â?lol1??S^59â, 42993 54132 60844 68363 85224 89237 10 638 112994 124663 142704 158384 163722 165677 173700 179843 181335 181603 189267 189596 191374 215400 221623 225743 228955 233125 254 4 0 8 2 5 7 3 5 4 2 6 0 2 5 8 2 7 3 7 0 3 2 7 5 791 2 7 74 1 8 2 79426 282524 284829 296912 30/495 310988 311236 334997 339422 344028

345454 357456 363017 366435 376700 376900 381894 396653

Im Gewlnnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000 2 Gewinns »u je 200000, 4 Gewinne zu je lOOOOO, 2 zu je 750 0, 4 zu -e oOOOO, 18 -ii ie 25000, 84 z, je 10000, 222 zu je 5000, 435 SU le 3000, 1290 ju je 2000, 2586 zu je 10 O, 4338 zu je 500, 127--4 zu je 400. und 100 Schlußprämien zu 3000 Mark.

Laß mich meiterfpredjen!" sagte Renate auffeuftenD, oH die Schwester draußen war und nahm des jungen Mädchens HandDie Aerzte verboten in der Klinik jeden Besuch! - Ich konnte daher Klaus nicht zu mir bitten weil ich mich nicht aufregen sollte, und keiner daran dachte, daß id) auch wohl äußerlich zur Ruhe zwingen konnte, aber die uner­lösten Gedanken mich tausendmal mehr quälten Man ver­sprach mir daß ich bald wieder gelund werden und nach Hause kommen würde. Darauf baute ich meine Pläne. Nach Hause kam ich, ja. aber gesund wurde ich nicht! Und so liege und leide ich nun schon seit Jahren unter dieser Tyrannei!

Und dein Gemahl, Renate? Weiß er, datz Klaus Behrens lebt und Du ihn wiedergesehen hast?"

Daß er lebt, wußte mein Mann immer! Daß er ein Be­trüger war. als er mir von Klaus' Tod erzählte, habe ich gesagt. Aber niemand hat es gehört, als er und ich! 'M blieb krank und hilfsbedürftig! Und Gerti liebt ihren Vaick was sollte mir nun noch die SdieiDunq? Klaus ist ver­heiratet, und ich werde doch nicht wieder gesund! ^er wenn ich tot fein werde, Evalein, dann nimm den kleinen Schlüssel von meinem Hals, nimm das Kästchen an dich bringe es selbst zu Klaus! Versprichst Du mir das? -wen« Du es tust, braucht mein einziges Kind nicht zu missen. fein Vater mich betrogen hat und feiner Mutter Herz eine« andern gehört. " . ,,

Renate weinte still und fassungslos. Eva-Marie lieblos sie und versprach alles, wie man einem kranken Kinde aue-' verspricht, um es zu beruhigen. n

Und um Gertis willen gelobe mir, niemandem oau^ etwas zu sagen! Es könnte ja auch Klaus' Glück stören wenn er glücklich ist!" .

Ich schweige. Renate! Mein heilig Ehrenwort! Uno। bringe Deinem Klaus das Kästchen!" Eva-Marie nao feierlich die blasse Hand in ihre Rechte. .

So, nun bin ich ruhig. Evalein! Ich werde Diamantring noch in -das Kästchen legen. Du kann» verkaufen Der Erlös wird Deine Rei le zu Klaus und alle deine Unkosten decken Und willst Du ihn nicht

kaufen, so behalte ih« zum Andenken an inich!^ Eva-Marie küßte die Kranke auf Die Stirn.

Wag's

Wie wohl mir jetzt ist!" atmete Renate auf. % meinetweaen morgen -tr Operation gehen, nun ist au» Oronung! Klaus wird mir ein reines Andenken bewad' ' Das wenigstens! Und finde ich ihn einmal Dort drüben m. Der--dann bin ich feine rechte Frau gewiß om ' das! Dann weiß er alles! Alles!--Dann hat er M> wieder lieb! Mst ist so wohl. Evalein! Hab' Dank!" , Du sollst wieder gesund werden, Renate!" tröstete ^ Marie und barg ihre Tränen hinter Renates Haar. Aber Die Kranke nahm mit einem kleinen ichm - Uchen Lächeln die gesunde Mädchenhand .v

.Wozu Kind? Ich bin müde so müde! Ich m>« 9 nicht gesund werden!"

(Fortsetzung folgt.)