PerjWaWââruyMl.
«Berlin. Die Kommissare des Reiches haben in ihrer Trigen Sitzung eine Reihe von Perlonalveränderungen Mlofien So wurden u. a. ernannt Landrat a. D. Frec- S von Lüninck zum Oberpräsident der Provinz ißest» taten Lberregierungsrat Simon zum Regierungspräsident „ Sigmaringen, Landrat von Stockhausen zum Regierungs- «äsident in Arnsberg, Ministerialdirektor Klausner im Nieutz. Ministerium des Innern wird in gleicher Eigen- Mft in das Reichsverkehrsministerium übertreten. Zu âem Nachfolger in der Polizeiabteilung des Preuß. Ministeriums des Innern und zum Ministerialdirektor wird Staatsanwalt a. D. Grauer in Essen ernannt. Der ^berverwaltungsgerichtsrat Geheime Regieruirgsrat Dr. Schellern wird zum Ministerialdirektor und Leiter der Per- ^nalabteilung im Ministerium des Innern ernannt. Der Ministerialrat Krauthausen im Ministerium des Innern «ird zum ständigen Vertreter des Leiters der Kommu ml- nbteilung des Ministeriums des Innern und Ministerialrat Macht im Ministerium des Innern zum Ministerialdirektor Ministerium des Innern ernannt.
Die Arbeiismarkilage sm Mich.
6 047 000 Arbeitslose am 15. Februar.
Nach dem Bericht der Neichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung für die Zeit vom 1 bis 15. Februar waren am 15. Februar bet den Arbeits- ämtern rund 33 000 Arbeitslose mehr gemeldet als Ende Januar. Die Reichszayl der Arbeitslosen an diesem Stichtage bleibt mithin mit rund 6 047 000 um rund 80000 hinter der entsprechenden Za hldes Vorjahres zurück. Bei diesem Vergleich ist jedoch zu beachten, daß innerhalb des vergangenen Jahres die sogenannte u n - sichtbare Arbeitslosigkeit angewachsen ist. Selbst unter Berücksichtigung dieser Tatsache bleibt die geringere Zunahme gegenüber der Entwicklung La Vorjahre bemerkend wert. Seit dem tiefsten Punkt des Jahres 1932, Ende Qttober, ist die Arbeitslosenzahl um rund 938 000 ge- Men, während zwischen dem tiefsten Stande des Jahres M der bereits Ende Juni lag, und dem 15. Februar 1 W eine Zunahme um nicht weniger als 2173 000 zu 1 verzeichnen war.
Evangelische Kirche und Freiwilliger Arbeitsdienst.
RPH Die evangelische Kirche betätigt sich im Frei- Migen Arbeitsdienst durch ehrenamtliche Mitarbeit ungezählter Kräfte in der Bildung?- und VortragZarbeit in den Lagern der verschiedensten Dienstträger. Daneben unterhält die evangelische Kirche durch ihre verschiedenen Verbände noch eine erhebliche Anzahl eigener evangelischer Arbeitslager. Nach dein Stande von Ende Dezember 1932 ergibt sich folgendes Bsid:
In insgesamt rund 550 meist geschlossenen Lagern sind reichlich 19000 männliche und weibliche Dienstwillige untergebracht. Sie verteilen sich folgender- maßen auf die einzelnen Provinzen und Landesteile Deutschlands:
Projekte Zahl der Dienstwilligen tusammen: davon weibl. männlich weiblich
^vrmßen . . -.
6
5
60
123
kcblessen . . .
31
13
565
347
Brandend. Grenzm.
67
17
2291
466
Pommern . . .
30
6
950
150
Nordmark . . .
63
24
1564
679
Niedersachsen . .
32
4
979
85
Westfalen . . ,
53
8
2188
201
Mainland . . .
89
32
2010
1331
Mitteldeutschland .
45
8
1298
143
kiMen ....
43
15
562
376
Ochern ....
22
12
394
215
Baden ....
23
13
283
319
Württemberg . .
24
3
748
85
Men
15
3
367
68
Danzig ....
8
2
250
80
557
165
14465
4608
SWzusammenffoß an der isländischen Küste.
Neun Tote.
In der Nähe von Reykjavik (Island) hat ftd) ein Iberer Schifsszusammenstoß ereignet. Der deutsche 2000 ronnen-Frachtdampfer „Brigitta Sturm" stieß nahe der mit dem isländischen Fischdampfer „Papey" zu mmmen, der unmittelbar daraus sank. Neun Besatzungs- mtglieder der „Papey" ertranken, die übrigen drei Mann wnnün von dem deutschen Dampfer gerettet werden.
Wie weiter gemeldet wird, strandete an der Südküstck Olands der deutsche Fischdampfer „Gustav Meyer" aus Wesermünde. Die Besatzung erreichte völlig erschöpft den vttand. An der Nordküste von Island sind zwei englische Mchdampfer bei starkem Sturm gestrandet. Auch hier °"Pen die Mannschaften, insgesamt 32 Mann, die Küste ^reichen. Englische Fischdampfer, die von Westland nach «ystavlk zurückgekehrt sind, berichten über außergewöhn- N starke Eisbildung in der Nähe der Küste.
7er ^^o""":ssar sur den gvtvervtichen Mittelstand.
deutschnationale Reichstagsabgeordnete "ober ist n,,^B?dlkus der Handwerkskammer in Han« für der ge- »erblicher Mttixlpan- ausersehen,
Aus Hessen-Nassau und Nachbargebie^n
Merkblatt für den 24. Februar.
1500: Karl V., Deutscher Kaiser (1519—1556) in Gent geb. — 1931: Der ehemalige Erogherzog Friedrich August von Oldenburg in Oldenburg gest.
Das Wahre ist eine Fackel, aber eine ungeheure, deswegen suchen wir alle nur blinzelnd so daran vorbeizukommen, in Furcht sogar, uns zu verbrennen.
Goethe.
Wetterbericht.
Die Großwetterlage über Europa hat wieder ein sehr bedrohliches winterliches Aussehen angenommen. Ueber Nordosteuropa hat sich mit sehr tiefen Temperaturen ein sehr starkes Hochdruckgebiet entwickelt, während über Süd- und Slldosteuropa tiefer Druck liegt. Da der Luftdruck im Ostseegebiet und auch bei den Azoren stärker fällt, kann erwartet werden, daß sich die kälteren Luftmassep von Nordost- und Osteuropa nach Deutschland zu verlagern. Vom Schwarzen Meer her in größerer Höhe über Polen nach Deutschland verfrachtete wärmere Luftmassen bringen zeitweise über Mitteldeutschland hinaus verbreitete Schneefälle. — Vorhersage bis Donnerstag abend: Eelegenlich aufheiternd, doch überwiegend bewölktes Wetter und zeitweise auch Schneefälle, bei nördlichen bis östlichen und sich verstärkenden Winden Frost. — Witterungsaussichten für Freitag: Bei Luftzufuhr aus Nord bis Ost Fortdauer des Frostwetters mit Neigung zu Schneefällen.
* Fulda, den 23. Februar 1933.
Die endgültigen Wohlvorschläge.
Der Kreiswahlausschuß unter Vorsitz des Kreiswahlleiters Oberregierungsrat Dr. S ch ö n k a e s hat für den Wahlkreis 19 (Hessen-Nassau) für die L a n d t a g s w a h l folgende 13 Kreiswahlvorschläge zugelassen:
1. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei,
1a Mit Hindenburg für ein nationales Preußen,
2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands,
3. Kommunistische Partei Deutschlands,
4. Deutsche Zentrumspartei,
5. Kampffront Schwarz-Weiß-Rot,
5a Radikaler Mittelstand,
7. Deutsche Volkspartei,
8. Christlich-Sozialer Volksdienst,
9. Deutsche Staatspartei,
12. Deutsch-hannoversche Partei,
16. Sozialistische Kampfgemeinschaft,
17. Kampfgemeinschaft der Arbeiter und Lauern.
In der gleichen Sitzung wurden für den Wahlkreis 19 (Hessen-Nassau) für die R e i ch s t a g s w a h l folgende 10 Kreiswahlvorschläge zugelassen:
1. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei,
2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands,
3. Kommunistische Partei Deutschlands,
4. Deutsche Zentrumspartei,
5. Kampffront „Schwarz-Weiß-Rot",
7. Deutsche Volkspartei^
8. Christlich-sozialer Volksdienst,
9. Deutsche Staatspartei,
10. Deutsche Bauernpartei,
12. Deutsch-Hannoversche Partei.
Nicht zugelassen wurden die Kreiswahlvorschläge der Sozialistischen Kampfgemeinschaft und der Kampfgemeinschaft der Arbeiter und Bauern.
Sozialer Stndentenkursus 1933.
Die Evangelisch-Soziale Schule Spandau veranstaltet vom 6.—12. April 1933 einen Soziallehrgang für Studenten aller Fakultäten.
Im Rahmen dieses Lehrganges wird über die Krise des Kapitalismus sowie über die christliche Wirtschaftsethik verhandelt. Die Fragen der deutschen Arbeiterbewegung und der wirtschaftlichen Verantwortung der Gewerkschaften werden durch zwei grundlegende Vortrüge zur Aussprache gestellt. Im Zusammenhang damit stehen Erörterungen der Wirtschafts- und Sozialverfassung überhaupt sowie Erwägungen des Einbaues berufsständischer Ordnungen in den Staatsbau. Den Abschluß der Tagung bildet ein Ueberblick und grundsätzliche Debatte über die soziale Arbeit der Kirche. Der Lehrgang steht wie alljährlich unter Leitung von Professor Vrundstädt (Rostock).
Anmeldungen von Studenten aller Fakultäten werden entgegengenommen von der Geschäftsstelle der Evangelisch- Sozialen Schule, Spandau, Johannesstift.
Uebernahme der ehrenamtlichen Tätigkeit im Abstimmungsvorstand bei den Wahlen
Jeder Wähler ist auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen zur Uebernahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit eines Abstimmungsvorstehers, Stellvertreters des Abstimmungsvorstehers, Beisitzers oder Schriftführers im Abstimmungsvorstand verpflichtet. Stimmberechtigte, welche die Uebernahme eines Ehrenamtes ohne gesetzlichen Grund ablehnen, können in eine Ordnungsstrafe bis zum Betrage von 1000 Mark genommen werden. Nach den gesetzlichen Bestimmungen steht das Recht zur Berufung der Beisitzer und des Schriftführers im Abstimmungsvorstand dem Abstimmungsvorsteher zu.
Vlindcnkonzert.
Wir werden gebeten, auf das heute, Donnerstag, abend um 20 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus stattfindende Konzert der Deutschen Blindenkunst hinzuweisen. Aus- führende sind Herr Gustav Probst (Violine) und Fräulein Martha V o ß -Fulda (am Flügel) Aufgefuhrt werden u. a. Werke von Händel, Mozart, I. S.. Bach, Beethoven usw. Da der Reinertrag der Veranstaltung einem wohltätigen Zweck zu Gute kommt und das Konzert, nach vorliegenden Kritiken zu urteilen, einen schönen Kunstgenuß bieten wird, kann der Besuch wärmstens empfohlen werden. „ , .
Zwangsversteigerung Scharf in Fulda.
Das auf den Namen des Schreiners Heinrich Scharf, wohnhaft in Hanau, eingetragene Haus-Grundstuck in Fulda Am Rinnweg 3 nebst bebautem Hosraum gelangte am Mittwoch im Wege der Zwangsvollstreckung zur Versteigerung. Der Einheitswert ist auf 11 900 Mark festge- ett Rechte bleiben keine bestehen. Das germgste Gebot betrug 283,88 Mark. Das Höchstgebot mit 8 360 Mark gab der Ingenieur Albert Wolf in Fulda ab, dem sofort der Zuschlag erteilt wurde,
Oie Gommerurlaubskarte.
Es dürfte immerhin noch einige Zeit vergehen, ehe es Sommer wird. Vorläufig steht es noch nicht sehr danach aus. Von der Sommerurlaubskarte ist aber trotzdem schon die Rede, von jener verbilligten Fahrkarte, die die Reichsbahn in dankenswerter Werse eingeführt hat, um den erholungsbedürftigen Menschen die Fahrt in den Urlaubssommer zu erleichtern.
Als die Sommerurlaubskarte im vorigen Jahre herauskam, schien man zunächst restlos glücklich und zufrieden zu sein. Dann aber entdeckte man plötzlich allerlei kleine „Schönheitsfehler" an ihr. Sie wär erstens etwas zu spät gekommen, so daß sie für Leute mit frühem Urlaub nicht in Frage kam, sie war zweitens nur für Strecken mit ansehnlicher Kilomeierzahl berechnet, und sie war drittens nur für Reisen von ziemlich beträchtlicher Dauer da. Außerdem aber durfte auf. der Hinfahrt zum Endziele die Reise nicht unterbrochen werden, wenn die Karte nicht ihre Gültigkeit verlieren sollte. Als man der Reichsbahn das alles vorhielt, schien sie für die Zukunft zu einigen Zugeständnissen bereit zu sein, und man darf annehmen, daß man in diesem Jahre mit der Sommerurlaubskarte besser fahren wird als 1932.
Diesmal dürfte z. B. die Sommerurlaubskarte schon am 1. Mai ausgegeben werden. Das steht noch nicht fest, aber es ist wahrscheinlich. Wahrscheinlich ist auch die Herabsetzung der Mindestgrenze der Fahrt auf 100 Kilometer und die Herabsetzung 8er Mindestdauer der Fahrt auf sieben Tage. Es dürften dann also auch Leute, die nicht allzuweit fahren und nicht allzulange wegble ben wollen, von der Sommerurlaubskarte Gebrauch machen können. Wie gesagt: das alles sind vorläufig nur Vermutungen über die neue Gestaltung der Sommerurlaubskarte. In einem Punkte aber scheint die Reichsbahn nicht mit sich reden lassen zu wollen: die Fahrtunterbrechung auf der Hinreise will sie nicht zugestehen. Alle Hoffnung aber haben die an der Sommerurlaubskarte interessierten Kreise — und wer gehört nicht zu ihnen — noch nicht ausgegeben. In den nächsten Wochen schon muß sich entscheiden, wie die Reichsbahn gesonnen ist, und was sie über die Sommerurlaubskarten, die sich als ein ausgezeichnetes Werbemittel für die Reise erwiesen haben, beschlossen hat!
□ Vollstrauertag. Der Ausschuß für die Festsetzung eines Volkstrauertages hat in diesem Jahre den 12. M är z als Volkstrauertag in Aussicht genommen. Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, haben die Kommissare des Reiches in Preußen im Einvernehmen mit der Reichsregierung beschlossen, daß am 12. März 1933 sämtliche staatlichen und kommunalen Dienstgebäude, die Gebäude der Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie die Gebäude der öffentlichen Schulen halbmast zu beflaggen sind.
Zwangsversteigerung Herzig in Petersberg.
Das im Erbbaurecht eingetragene Grundstück des Maurers Martin Herzig und dessen Ehefrau Rosina geb. Kern in Petersberg in der Gemarkung Petersberg Haus Nr. 228 (Siedlung) nebst bebautem Hofraum und Hausgarten gelangte am Mittwoch im Wege der Zwangsvollstreckung zur Versteigerung. Der Wert des Erbbaurechtes ist auf 7 300 Mark festgesetzt. Das geringste Gebot betrug 226,86 Mark. Das Höchstgebot mit 1 000 Mark gab die Gemeinde Petersberg ab unter Uebernahme einer Hypothek von 4 500 Mk. der Preußischen Landespfandbrief-Anstalt in Berlin. Alle anderen Rechte fallen aus. Der Zuschlag soll am 8. März verkündet werden.
Rentenzahlung.
Die Zahlung der Militärversorgungsgebührnisse für den Monat März findet bei dem hiesigen Postamte am 27. Februar, die der Invaliden- und Unfallrenten am 1. und 2. März statt. Die Zahlstellen sind von 8—12 Uhr und von 15—18 Uhr geöffnet. Bei Abholung der Militärversor- gungsgebührmsse werden die Formblätter zu den Jahresbescheinigungen mit ausgehändigt. Die ausgefüllten und beglaubigten Bescheinigungen sind bei Abholung der Ec- bührnisse für April (Ende März) wieder vorzulegen. Wird die Abgabe der ordnungsmäßigen Jahresbescheinigung Ende März unterlassen, dann können die Gebührnisse für April nicht gezahlt werden. Das Postamt legt Wert darauf, daß die Renten an den oben genannten Tagen restlos abgeholt werden.
Rotberg bleibt in Goslar. -
Nachdem Landrat Rotberg am Dienstag in Berlin eine Besprechung mit dem Reichskommissar für Preußen, von Papen, und dem kommissarischen Innenminister Goering gehabt hat, ist [eine Ernennung zum Regierungspräsidenten von Kassel rückgängig gemacht worden. Rotberg hat also seinen Wunsch höheren Orts durchgesetzt und bleibt Landrat des Landkreises Goslar.
Leipziger Frühjahrsmesse 1933.
Messeausweise für die vom 5. bis 11. März 1933 stattfindende Leipziger Mustermesse sind im Büro der Firma Carl Rübsam A.-E. oder bei Herrn JosefZahner, Karlstr. 11, erhältlich. Messe-Sonderzüge verkehren auf der Strecke Fulda—Leipzig nicht. Es werden jedoch Rückfahrkarten mit 33 >3 % Ermäßigung auf die tarifmäßigen Fahrpreise für 2. und 3. Klasse Personenzug bei dem Verkehrsbüro Bahnhofstraße und an den Fahrkartenschaltern ausgegeben. Jeder Messebesucher, der von der Vergünstigung Gebrauch machen will, muß sich im Besitze eines Messeausweises befinden. Die Benutzung von zuschlagspflichtigen Schnett- und Eilzügen ist gegen Zahlung der tarifmäßigen Zuschläge gestattet. Jeder Messebesucher hat Gelegenheit, sein Wahlrecht auszuüben und zwar für die Reichstagswahl in Leipzig selbst, für die Preußenwahl in einem preußischen Nachbarort. Es ist sowohl für die Reichstagswahl wie auch für die Preußenwahl je ein besonderer Wahlschein notwendig, den die Heimatbehörde ausstellt.
Sitzung des Provinzialausschusses.
Kassel, 22. Febr. Der Provinzialausschuß für die Provinz Hessen-Nassau hielt heute in Anwesenheit des Herrn Oberpräsidenten eine Sitzung ab. Er faßte Beschluß über die nach dem Gesetz dem Provinziallandtag über den Erlaß einer Finanzordnung für den Provinzialverband und über den Stellenplan zu machenden Vorlagen. Ferner wurde beschlossen, dem Provinziallandtage die künftige Regelung des Vorsitzes im Vorstand der Landesversicherungsanstalt zu überlassen. Bis dahin bleibt dèr bisherige Amtsinhaber im Amte. Im übrigen beschloß der Provinzialausschuß über laufende Verwaltungsangelegenheiten des Propin-