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Zul-aer Anzeiger

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Nr. 38 1933

Fulda, Dienstag, 14. Februar

10. Jahrgang

Neunkirchen in Trauer.

Die Todesopfer der Aeunkirchener Katastrophe.

Die Beisetzung der Toten.

Nach der amtlichen Verlustliste beträgt die Zahl der Todesopfer der Explosionskatastrophe von Neunkirchen bisher 54r darunter 24 Männer, 22 Frauen und acht Kinder. Von den 24 Männern sind 21 Werksangehörige, von den weiblichen Toten sind 13 Ehefrauen von Werks­angehörigen. Die Zahl der Vermißten beträgt 14. Die Aersetzungsfeierlichkeiten finden am Dienstagnachmittag in Anwesenheit des Reichsvizekanzlers von Papen und, wie es heißt, des französischen Weitsministcrs statt, auch der Reichsarbeits­mini st er Scldte soll an der Beisetzung teilnehmen. Um 3 Uhr nachmittags findet zunächst auf dem Markt- Platze eine Trauerseier, verbunden mit der Einsegnung der Toten, statt. Der Trauerzug wird sich dann zum Friedhof bewegen, wo die Toten in einem gemeinsamen Grabe beigesetzt werden. Die letzte Ruhestätte der Opfer der Katastrophe wird z» einem Ehrenhain ausgestaltet. Die kirchlichen Zeremonien werden Weihbischos Lenz aus Trier, früher Pfarrer in Wcuntinfjen, und Eeneralsuperilltendent Loltenhos- Ko­blenz vornehmen.

Die zuständigen Stelle« find eifrig bemüht, die Frage der Unterbringung der Obdachlosen einer möglichst raschen Lösung zuzuführen. D«rch die Erplostvn sind über 100 Wohnungen verlorengegangen. Tsie Werksverwaltung sowie die Haus- und Grundbesitzerorganisation fordern in einem Aufruf die Bereitstellung der erforderliche« Räume in leerstehenden Neubauwohnunge«. Daneben werden im Lause der nächsten Tage

für ungefähr 69 Familien Baracken errichtet werden. Dabei handelt sich natürlich nur um eine Notmaßnahme. Die zerstörten Häuser sollen noch im Laufe des Jahres aufgebaut werden. Die am meisten ix Mitleidenschaft zerstörte Saarbrücker Straße soll nicht wieder aufgebaut werden Soweit die anliegenden Häuser nicht zerstört wurden, sind sie derart baufällig geworden, daß an eine Nutzbarmachung nicht mehr zu denken ist. Geplant ist ferner, in den Stein­waldwiesen im Anschluß an die dort bereits vorhandene Siedlung für die Hinterbliebenen der Explostonskata- strophe Neubauten zu errichten. Die Finanzierung hofft man in erster Linie aus hex eingehenden Spenden sicher­stellen zu können. Die Häuser sollen den Hinterbliebenen zu eigen gegeben werden.

Die Aufräumungsarbeiten in den zerstörten Häusern gehen verhältnismäßig schnell vor sich. Schwieriger stellt sich die Beseitigung des un- 8euren Trümmerhaufens in den Hüttenwerken. Die im lande verstreuten Stücke des GaSkessels werden mit Schweißbrennern zerlegt und weggeschafft. An den Berg don verbogenen und zerkuäulten Eisenträgern, Rohren und Blechen, der sich an der Stelle des Gasometers er- wird man jedoch erst nach einiger Zeit herankommen können. Vorläufig müssen die schwelenden Wäschtürme ver Benzolfabrik noch unter Wasser gehalten werden. Eine lvertere Explosionsgefahr soll aber nicht mehr bestehen.

Bei den Aufräumungsarbeiten wurde ein Helfer ver- lchuttet und ziemlich schwer, verletzt.

Aufruf zur Nothilfe.

Die Regieruugskommission, die staatlichen und kom- munalen Körperschaften des Saargebietes, die politischen

Zwangsbeurlaubungen in Preußen.

Zahlreiche hohe Veamie bemlaubl. Preußische Regierungs- und Polizei­präsidenten amtsenthoben.

Der Kommissar des Reiches für das preußische Innenministerium, Reichsminister Göring, hat die Beur- lnubung zahlreicher Regierungs- und Polizeipräsidenten angeordnet.

Regierungspräsident Stieler in A a ch e n ist bis auf weiteres beurlaubt worden. In der Zwischenzeit führt Regierungsvizepräsident Bischoff die Geschäfte. Stieler, der früher Leiter des vereinigten Polizeipräsidiums Bochum-Gelsenkirchen war, kant im Januar 1929 als Re­gierungspräsident nach Aachen. Außerdem ist der Re- lnerungsvizepräsidcnt in Köln, Bier, mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres beurlaubt worden. Der K o b l e u z e r Polizeipräsident Dr. B i e st e n mußte eben­falls in Urlaub gehen und wird nicht mehr auf seinen Wen zurückkehren.

m Durch die zuständigen Regierungspräsidenten sind auf Veranlassung des Reichskommissars für das preußische Innenministerium, Göring, bei den Pwlizeiprä- II oien des Ruhrgebiets zahlreiche Beurlaubungen verfügt worden. So wurde der Duisburg-Ham- Joiner Polizeipräsident Dr. M e h e r von seinem Amt veuxlaubt, während beim Polizeipräsidium Ober­haus e n sowohl der Polizeipräsident Weyer und Polizei- ivxrst Ouast beurlaubt worden sind. Mit der Stcllver- des Polizeipräsidenten wurde Oberregierungsrat

Parteien des Landesrats, die Organisationen der Unter­nehmer und Arbeitnehmer, die Bergwerksdirektion Saar­brücken, die Beamten- und Angestelltenverbände und die charitativen Verbände des Saargebiets erlassen einen Auf­ruf zur Nothilfe, in dem es heißt:

Ein unermeßliches Unglück ist über die Stadt Neun­kirchen und ihre Bewohner, einer Naturkatastrophe gleich, hereingebrochen. Noch unübersehbar sind die Schäden an Leib und Leben und die Verwüstungen, die das Unglück angerichtet hat. Unsagbares Leid lastet auf den von dem Unglück betroffenen Familien. Uns allen drängt sich die heilige Pflicht auf, mitzuhelfen und mitzuwirlen, ein jeder nach seinen Kräften, daß sich zu der seelischen Not der Betroffenen nicht noch die leibliche Not gesellt, daß allen Familien, die durch die Katastrophe betroffen wurden, rasche und wirksame Hilfe zuteil wird. Ohne Unterschied der Parteien und Konfessionen rufen wir unsere Mit­bürger auf, schnell und ausreichend zu helfen."

Unter den Beileidskundgebungen, die in Neunkirchen eingetroffen sind, befinden sich Bei­leidstelegramme des Reichstagspräsidenten Göring, des Württembergischen Landtages und des Präsidenten des Danziger Senats.

*

Dse anderen Gasexpl»fi»»reu.

Zu der Gasexplosion im Eisenwerk H a m ui e - rau bei Bad Reichenhall, wo zwei Gasgeneratoren explo­dierten, so daß das Gebäude zum Teil zerdrückt wurde, wird gemeldet, daß der Schaden hauptsächlich wirtschaft­licher Natur sein dürfte. Das Walzwerk konnte vor den Flammen bewahrt werden. Infolge der Stickaase und der Gefahr einer weiteren Explosion gestaltete sich die Be­kämpfung des Feuers sehr schwierig. Man hofft, daß in den nächsten Tagen schon ein Hiltsgeneraror in Betrieb gesetzt werden kann, so daß die Betriebsweiterführung teilweise ermöglicht werden dürfte.. IM EllbWexk sieht auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurück.

In F r a « kfu rt a. M. ereignete sich an einer in Ban befindlichen Gasreinigungskanalanlage des Gaswerkes Ost eine Explosion. Der Deckel eines Gaskanalkastens wurde durch die Explosion abgehoben und auf einen zweiten, ebenfalls noch außer Betrieb befindlichen Kasten geschleudert. Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Es entstand lediglich Sachschade«.

*

Italien gedenkt der Opfer von Aeunkirchen

Anläßlich der Katastrophe in Neunkirchen hat zwischen dem König von Italien und dem Reichs­präsidenten von Hindenburg ein Telegrammwechsel stattgefunden. König Viktor Emanuel hatte in bewegten Worten die herzliche Teilnahme des gesamten italienischen Volkes an dem Unglück im Saargebiot zum Ausdruck ge­bracht. In seiner Erwiderung sagte der Reichspräsident: Die herzliche Anteilnabme, die Eure Majestät mit dem ganzen italienischen Volk an der über zahlreiche deutsche Familien hereingebrochenen Trauer nehmen, wird in ganz Deutschland mit dem Gefühl tiefer Dankbarkeit ausgenommen."

Der preußische Landeskriegerverband hat dem Vorstand des deutschen Saarkriegerbundes zur Lin­derung der ersten Not für die in Betracht kommenden Kameradenfamilen in Neunkirchen telegraphisch 5000 Mark überwiesen und zugleich nochmals allen in Mitleidenschaft gezogenen Kameraden und Kameradenfamilien aufrich­tigstes Mitgefühl ausgesprochen.

Dr. Spiritus beauftragt. In Bochum wurde Polizei- oberst Harlinghausen bis auf weiteres beurlaubt und m Dortmund der Polizeipräsident Zhrgiebel.ht der Stellvertretung Zörgiebels wurde Oberregierungsrat Dr. Lauge beauflagt. ..... , _ .

In Kassel ist der Regierungspräsident Dr. Frie­de n s b u r g bis auf weiteres beurlaubt worden.

In W i erhaben sind Regierungspräsident E h\ l e r (Wiesbaden) sowie Landjägerennalor Schäfer und der Kommandeur der Wiesbadener Schutz­polizei, Polizeimajor v. Seidlitz, von der kommlstarl- schen preuß. Staatsregierung vom i teuft beurlaubt worden. Polizeimajor von Seidlitz war wegen Erreichung der Altersgrenze zum 31. März m den Ruhestand versetzt worden. Auch Polizeipräsident S t e tu b e r g m^rank- furt a. M. und Laudrat Apel (Main-^aunus-Kreis) sind sofort ihrer Ämter enthoben worden.

In Mitteldeutschland sind der H alle sch c Polizei­präsident Oerle, der Polizeipräsident Oberregierungsrat Friedberg sowie der Weißenfelser Polizelpraudcut Krüger (SPD.) und der Regierungsv zeprasident Cornecl- Mcrseburg in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden.

Der Regierungsvizepräsident Dr. M «für der stell Vertreter des Regierungspräsidenten von Velsen, ist be­urlaubt worden. Er dürfte uicht^anf leinen Posten zurück schreit ^r Masur gehört der L>PD. all. .

In Schlesien wurde der Breslauer Polizelprasn dent Thaitz mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Polituch steht er den Mittelparteien nahe. Vor einigen wurde aj^ der Breslauer Schupokorumandeur, i erütglm bt

SPD. war, beurlaubt. In Waldenburg wurde Polizeipräsident Wende, der der Sozialdemokratischen Partei angehört, durch den Regierungspräsidenten mit Wirkung ab 13. Februar beurlaubt. Sein Vertreter ist Regierungsrat Dr. Böhm - Waldenburg. Polizeioberst­leutnant Meyer ist mit Wirkung ab 12. Februar durch Beurlaubung seines Dienstes enthoben worden. Polizei­major Strehlow-Waldenburg ist zum vorläufigen Führer der Waldenburger Schutzpolizei ernannt worden.

Schließlich ist noch Polizeipräsident Maier-Stettin bis auf weiteres beurlaubt worden. Seine Vertretung ist dem Oberregierungsrat Freiherrn von Gablenz von der Regie­rung Stettin übertragen worden.

Wirtschaftliche Abrüstung.

Wenn das Glück der Menschheit durch die Zahl der Konferenzen bestimmt würde, die vor allem seit bent Hereinbruch der Weltwirtschaftskrise abgehalten bzw. noch abgehalten werden sollen, dann würde es uns allen ganz außerordentlich gut gehen. Man kann eher um­gekehrt sagen: Je mehr Konferenzen es gibt, desto schlechter geht es uns. Es ist dieselbe Geschichte wie mit der militärischen Abrüstung. Je länger darüber verhandelt wird, desto intensiver geht es an die Verstärkung der Rüstungen.

Aus der Weltwirtschaft, wie sie auf Grund der Arbeitsteilung zwischen den Völkern vor dem Kriege be­stand, ist heute ein erbittertes Gegeneinander geworden. Ein jeder Staat, ein jedes Volk sucht sich da­durch aus der Krise zu retten, daß man sich möglichst scharf gegeneinander absperrt. Nur sich selbst will man gegen den Sturm der Krise schützen, obwohl man doch schon längst dunkel ahnt oder auch offen bekennt, daß gegen bieten Sturm eben nur alle Völker mit geeinter, gesam­melter Kraft sich wieder aufrichten können. Diese Eini­gung, diese Sammlung soll, wie schon vor einem halben Jahregefordert" wurde, auf einer Weltwirt­schaftskonferenz erfolgen, für die auch schon ein Tagungsort, sogar auch ein Präsident bestimmt ist Mac­donald, Englands Ministerpräsident, die aber bloß den einen immerhin recht wesentlichen Nachteil besitzt, daß kein Mensch zu sagen vermag, ob und wann sie überhaupt stattfindet. Erst war sie für den Februar geplant, daran ist gar nicht zu denken! Dann sprach man davon, sie werde im Juni stattfinden, auch das ist abgesagt worden.

Jetzt ist in dem Bericht des Organisations- susschusses, der die Konferenz vorbereiten soll und der sehr eifrig gearbeitet hat, gar kein Termin mehr angegeben worden. Denn man hat bei diesen Vorbesprechungen ein­gesehen, daß es kein Mittel gibt, etwaige Vereinbarungen oder Empfehlungen der Wcltwirtschaftskonferen; dann auch praktisch zur wirklichen Durchführung bei den ein­zelnen Staaten und Völkern zu bringen. Und so gipfelt der Bericht des Organisationsausschusses in der Empfeh­lung an die verschiedenen Staaten, durch Vorverhandlun­gen untereinander in den nächsten Monaten den Weg zu ebnen für gegenseitige Zugeständnisse. Eigentlich ist dies auch das Vernünftigste, was man bei Lage der Dinge tun könnte, nur hat man es sich ein bißchen anders gedacht, als der Gedanke bei der Weltwirtschafts­konferenz geboren wurde. Sie sollte sozusagen das Fazit aus der Bereinigung der Weltwirtschaft vom Irrsinn der deutschen Tributverpflichtungen ziehen, aber man bat Dabei die Bedeutung der interalliierten Kriegs­schuldenfrage weit unterschätzt. Eine Einigung und Flurbereinigung" hierbei zu erzielen, scheint heute viel wichtiger und schwieriger zu sein, ist überhaupt erst die Voraussetzung für das Herangehen an die Weltwirtschafts­nöte, das auf einer solchen Konferenz erfolgen soll. Wird man aber in dieser Schuldenfrage weiter sein, wenn nach drei Monaten jener Organisationsausschuß wieder zu­sammentritt, um sich über den Termin für die Abhaltung der Konferenz zu unterhalten? Es ist vorläufig also noch gar nicht abzusehen, wann diese Konferenz stattfindet und ob dies überhaupt geschieht.

Mit bemerkenswerter Schärfe wendet sich der Bericht z. B. gegen die heute schon überaus zahlreichen Versuche, durch eine mehr oder wenigerkontrollierte" Inflation das überall vorhandene Defizit im Staatshaushalt zu decken ober ähnliche Wege bei der öffentlichen Arbeits­beschaffung zu gehen. Das hat aber z. B. Dänemark in allerjüngster Zeit auch wieder getan. Englands Pfund- Abwermng verfolgte übrigens auch das Ziel, auf diese Weise also ohne Lohnsenkung zu einer Herabsetzung der Warenkosten und -preise zu kommen. Der Ausschuß­bericht empsiehlt aber das gerade Gegenteil, nämlich eine größere Elastizität" in der Wirtschaft durch Auflockerung der Kontroll- und der tarifpolitischen tzohnbindungen.

Es hört sich natürlich sehr gut an, wenn der Ausschuß es als die Hauptaufgabe der Wcltwirtschaftskonfereuz er­klärt, einewirtschaftliche Abrüstung" der Staaten und Völker anzubahncn. Daß sie ebenso notwendig ist wie die militärische Abrüstung, damit auch hier eine wirkliche Befriedung der Welt eintritt, ist von größter Selbstverständlichkeit, ist aber eine ebenso große Theorie. Und bisher ist es nach dem Kriege doch eigentlich nur in sehr, sehr seltenen Fällen geschehen, daß man das Selbst­verständliche auch Wirklichkeit werden ließ.

Kleine Zeitung für eilige Leser

* Reichskanzler Hitler zeigte in einer Unterredung mit einem englischen Pressevertreter die Grundzüge der außenpolitischen Ziele der Reichsregierung auf.

* Die kommisiarasche Regierung in Preußen hat zahlreiche Regierungs- und Polizeipräsidenten beurlaubt.

* Fn Neunkirchen findet Dienstag nachmittag die Beisetzung der Opfer der furchtbaren Gxplostonskatastrophe statt